CH217432A - Gaserzeuger mit abwärts gerichteter Vergasung. - Google Patents
Gaserzeuger mit abwärts gerichteter Vergasung.Info
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Description
Gaserzeuger mit abwärts gerichteter Vergasung. Die Erfindung bezieht sich auf Gae- erzeuger mit abwärts gerichteter Vergasung für Utuminöse Brennstoffe wie Holz, Braun kohle, Torf usw.
Wichtig für die Bildung eines gleich mässigen Gases ist die Aufrechterhaltung möglichst gleichmässiger Temperaturen im Herd. Es ist bekannt, dass die Reduktion der Verbrennungsgase nur bei hohen Tempera turen vor sich geht. ,Sinken die Temperaturen ab, so erfolgt keine Reduktion mehr. Es müssen deshalb Vorkehrungen ,getroffen wer den, dass die über den ganzen Herdquer schnitt ausgedehnte Oxydationszone mög lichst raseh in eine enge Reduktionszone übergeht.
Ausserdem soll sich der Durch- messer der Reduktionszone den Belastungs schwankungen anpassen können, das heisst bei niedriger Belastung klein sein und bei höherer Belastung grösser werden.
Dies soll gemäss der Erfindung dadurch erreicht sein, dass der Rost, durch welchen die Gase aus dem Herd abgesaugt werden, wenigstens annähernd Kegelform besitzt und mit seinem engen Ende nach oben in .den Herd ragt.
Da jeder Naturvorgang, also auch das Strömen von Gasen, auf dem Weg des ge- ringsten Widerstandes erfolgt, wird durch die kegelige Rostform erreicht, dass das Gars möglichst nahe an dem engen Ende des Rostes austritt. Die Reduktionszone ver jüngt sich also nach dem engen Ende des Rostes hin.
Wird die Belastung grösser, so kann ,das Gas nicht mehr allein durch den obersten Teil des Rostes austreten, weil der Gasaus trittswiderstand zu ;gross ,sein würde. Das Gas sucht sich dann den Weg durch ,diegrö sseren Ausströmöffnungen, die ihm am Rost unterhalb des engen Endes geboten sind.
Da aber das Gas, um zu diesen grösseren Aus- trittsöffnungen zu .gelangen, sich dureh eine stärkere Brennstoffschicht zwängen muss, wird selbsttätig eine zu starke Verlagerung der Gasaustritlsstelle nach unten und damit eine zu grosse Verbreiterung der Reduktions zone verhindert.
Die Regelung des Glühzonendurchmessers bedeutet einen sehr wichtigen Vorteil. Wird nämlich die Glühzone im Durchmesser klein, so ist die nichtglühende Füllung des Herdes ein vorzüglicher Wärmeschutz, der die<B>Ab-</B> wanderung der Wärme aus ,der Glühzone zur Herdwand erschwert. Der Wärmeverlust aus der Glühzone wird also kleiner mit ab nehmender Belastung, was zur Folge hat, dass auch bei ,schwankender Belastung die Tempe ratur in der Glühzone annähernd konstant bleibt.
Versuche ergaben bei Belastungswech. seln .im Verhältnis 1 : 3 für die Gasaustritts temperaturen unmittelbar unter dem engen Ende des Rostes eine Schwankung von nur etwa 6%, und hieraus erklärt sich auch die Gleichmässigkeit in der Zusammensetzung des gebildeten Gases.
Der Erfindungsgegenstand ist in der bei liegenden Zeichnung in einer Ausführungs- form beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt den Gaserzeuger schematisch im Schnitt. Die -#Ierbrennungisluft wird bei 1 in den Generator eingesaugt und gelangt durch die Düsen 2 in den Verbrennungsraum des Herdes 3.
Die Luft strömt dann auf dem kürzesten Wege nach dem in den Herd nach oben hineinragenden engen Ende 4 des kegel förmigen Rostes 5. Beim Durchgang der Luft durch den Heul bilden sich in der Oxy dationszone 0 Verbrennungsgase, die in der trichterförmig sich verjüngenden Reduktions- tone R reduziert und damit in brennbare Gase umgewandelt werden, die aus dem engen Ende 4 des Rostes 5 austreten und durch die Leitung 6 zum Verbraucher ge langen.
Der schraffiert wiedergegebene Be reich K der Herdfüllung stellt ungefähr den jenigen Teil dar, der bei schwachem Betrieb nicht mehr zum Glühen kommt.
Der in Fig. 1 dargestellte Rost besteht aus treppenförmig gestaffelten flachen Ring- Scheiben,
die durch schmale Stützen im Ab stand voneinander gehalten und gegen Ver schiebung gesichert werden. An Stelle des treppenförmig ausgebildeten Roetes kann auch ein rein kegelförmiger Rost mit einer genügenden Anzahl von runden oder eckigen Löchern für den Abzug des Gases verwen det sein.
Die Verwendung eines aus einzelnen Ringscheiben bestehenden, treppenförmigen Rostes hat sich als besonders zweckmässig erwiesen, da die gebildeten .Stufen das Ab rutschen des Brennstoffes und damit ein Festpressen der Brennstoffschicht am Rast, insbesondere bei der Verwendung des Gas erzeugers auf Fahrzeugen, verhindern. Der Durchgangswiderstand für das Gas bleibt ,damit bei allen Belastungen sehr niedrig.
Die Herstellung des Rostes aus treppenförmig angeordneten Ringscheiben hat weiterhin den Vorteil, dass sich ,die Wärmespannungen, die bei der ungleichmässigen Erwärmung des Rostes auftreten, ausgleichen können und nicht zum Bruch des Rostes führen.
Für die Ausbildung des Rostes ist. von massgebendem Einfluss die Schichthöhe des Brennstoffes zwischen dem obern Rostende und der Lufteintrittsstelle. Wird zum Bei spiel für verschiedene Schichthöhen ein und derselbe kegelförmige Rost verwendet, so kann festgestellt werden,
dass die die Re duktionszone einengende Wirkung des Rostes um so mehr abnimmt, je grösser die Schicht höhe wird. Soll deshalb für grosse Gas leistungen die Schichthöhe vergrössert wer den, so muss ein Kegelrost mit sich am obern Ende trotzdem stark verengender Form ver wendet werden. Man kann dies dadurch er reichen,
dass dem mittleren Teil des Rostes zylindrische Form gegeben wird (Fig. 2 und 3).
Neben dem Vorteil der Erzeugung eines gleichmässigen Gasas weist der beschriebene Gaserzeuger den weiteren Vorteil auf, dass eine Rüttelvorrichtung zum Freimachen des Rostes, wie sie bei ebenen Rosten erforder lich ist, wegfällt.
Die Asche wird bei dem treppenförmig ausgebildeten Rost ganz gleichmässig mit dem Gas aus dem Herd ab- gesaugt und sammelt sich im Raume unterhalb des Rostes. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die Konzentrierung des Glutbettes, die eine übermässige Wärmebeanspruchung des Herd wandmaterials verhindert.
Die Möglichkeit, dem Herd eine einfache Form zu geben, ist für die Herstellung wichtig. Da eine ein.. fache Form aber .gleichzeitig ein Verziehen durch ungleichmässige Wärmebeanspruchung fast vollständig vermeidet, erübrigt sich die Verwendung von feuerfestem oder anderem hochwertigem Material für die Herstellung des Herdes. Eine stärkere Wärmebeanspru- chung hat nur der Rost auszuhalten.
Wenn aber die Entfernung des engen Rostendes von den Düsen so gewählt wird, dass die Gasaustrittstemperatur bei ungefähr 700 bis <B>750'</B> liegt, so wird auch das Rostmaterial nur durch Temperaturen beansprucht, die auch mit einfachen Mitteln noch beherrscht werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gaserzeuger mit abwärts ,gerichteter Ver gasung für bituminöse Brennstoffe, bei wel- chem das Gas aus ,dem Herd durch einen Rost abgesaugt wird, dadurch gekennzeich net, dass der Rost mindestens annähernd Kegelform besitzt und mit .seinem engen Ende nach oben in den Herd. hineinragt. UNTERANSPRtrCHE 1.Gaserzeuger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, @dass der Rostaus ein zelnen flachen Ringscheiben zusammengesetzt ist, .die durch zwischengefügte schmale Stüt zen im Abstand :gehalten werden und auf Grund ihrer verschiedenen Durchmesser ein treppenföTmiges Gebilde ergeben.2. Gaserzeuger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für grosse Schicht höhen der mittlere Teil des Rostes zylin drische Form besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE217432X | 1940-05-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH217432A true CH217432A (de) | 1941-10-31 |
Family
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH217432D CH217432A (de) | 1940-05-11 | 1940-10-15 | Gaserzeuger mit abwärts gerichteter Vergasung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH217432A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0316057A1 (de) * | 1987-10-28 | 1989-05-17 | Edward F. Mayer | Gaserzeuger |
| EP1616932A1 (de) * | 2004-07-16 | 2006-01-18 | Walter Kuntschar | Gleichstromvergaser |
| DE102005028377A1 (de) * | 2005-06-20 | 2007-01-04 | Bernd Joos | Vorrichtung zur Erzeugung eines brennbaren Gasgemisches |
-
1940
- 1940-10-15 CH CH217432D patent/CH217432A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0316057A1 (de) * | 1987-10-28 | 1989-05-17 | Edward F. Mayer | Gaserzeuger |
| EP1616932A1 (de) * | 2004-07-16 | 2006-01-18 | Walter Kuntschar | Gleichstromvergaser |
| DE102005028377A1 (de) * | 2005-06-20 | 2007-01-04 | Bernd Joos | Vorrichtung zur Erzeugung eines brennbaren Gasgemisches |
| DE102005028377B4 (de) * | 2005-06-20 | 2013-07-25 | Bernd Joos | Vorrichtung zur Erzeugung eines brennbaren Gasgemisches |
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