CH217850A - Kraftstoffeinspritzanlage. - Google Patents
Kraftstoffeinspritzanlage.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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- F02M53/00—Fuel-injection apparatus characterised by having heating, cooling or thermally-insulating means
- F02M53/04—Injectors with heating, cooling, or thermally-insulating means
- F02M53/043—Injectors with heating, cooling, or thermally-insulating means with cooling means other than air cooling
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Description
Kraftstoffeinspritzanlage. Die Erfindung betrifft eine Kraftstoff- einspritzanlage für Brennkraftmaschinen, bei welcher ein Kraftstoffstrom zur Kühlung des flüssigkeitsgesteuerten Einspritzventils her angezogen wird.
Bekannt sind Kühlanordnungen dieser Art, bei welchen lediglich die zur Einsprit- zung gelangende Kraftstoffmenge zur Düsen kühlung ausgenützt wird. Die Einspritz- menge ist aber in vielen Fällen nicht gross genug, um genügend Wärme abzuführen.
Wesentlich bessere Vorbedingungen für eine wirksame Kühlung durch den Kraft stoffstrom ergeben sich nach andern bekann ten Vorschlägen dadurch, dass eine besondere Pumpe, welche zugleich die die Einspritz pumpe mit Kraftstoff versorgende Förder- pumpe sein kann, einen Kraftstoffstrom auch in dem zwischen je zwei Einspritzungen liegenden Zeitraum, in dem die Düsennadel jeweils geschlossen ist, durch den den Nadel sitz umgebenden Vorraum des Einspritzven- tils fördert.
Eine im Aufbau einfachere und hinsicht lich der beabsichtigten Kühlverhältnisse un gefähr ebensogute Anlage ergibt sich gemäss der Erfindung dadurch, dass der Kolben der Einspritzpumpe selbst bei jedem Förderhub eine gleichbleibende,
die grösste Einspritz- menge übersteigende Kraftstoffmenge zum Einspritzventil fördert und eine vom Ein- spritzventil abzweigende zu einem Behälter führende Rückleitung je nach der gewünsch ten Einspritzmenge in einem früheren oder späteren Zeitpunkt des Förderhubes öffnet, so dass der vom Beginn dieses Offnens an ge förderte überschüssige Kraftstoff in den Be hälter zurückfliesst, aus dem er wieder zur Saugseite der Einspritzpumpe gelangt.
In .der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele des Erfindungsgedankens teils im Schnitt, teils schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Einspritzanlage, bei deren mehrzylindriger Einspritzpumpe der allen Einzelpumpen gemeinsame Saugraum von dem ebenfalls allen Pumpen gemeinsamen Rückströmraum getrennt ist, Fig. 2 eine Anlage, deren mehrzylindrige Einspritzpumpe einen für alle Einzelpumpen gemeinsamen Saug- und Rückströmraum hat.
Beim Beispiel nach Fig. 1 besteht die An lage aus einer mehrzylindrigen Einspritz pumpe F. einer entsprechenden Anzahl von Einspritzventilen T', von denen nur eines dar gestellt ist, einem Kühler K und einem Kraft stoffbehälter B sowie einer Anzahl von Lei- tlzngen. Vom Behälter B führt eine Saug leitung 1 zu dem allen Einzelpumpen gemein samen Saugraum ?.
Die Pumpenzylinder füllen sieh beim Saughub ihres Kolbens 3 über die vom gemeinsamen Saugraum 2 ab zweigenden Zulaufbohrungen 4. Sobald der Kolben 3 einer Einzelpumpe seine Zulauf- bohrung beim Förderhub zugesteuert hat, wird der vom Kolben weiterhin verdrängte Kraftstoff über ein Druckventil 5 in die zu gehörige Druckleitung 6 zum Einspritzventil T' gefördert und gelangt dort durch den Ka nal 7 in einen in der Nähe des Sitzes der Düsennadel 8 vorgesehenen Ringraum 9. Vom Ringraum 9 führt ein Kanal 10 zum An schluss einer Leitung 11 am Einspritzventil. Das andere Ende der Rückleitung 11 ist an dem Gehäuse der Einspritzpumpe bei 12 an geschlossen.
Ein Kanal 13 verbindet den Lei- tungsanschluss 12 mit der Lauffläche der Zylinderbüchse 14. Ein unterhalb des Kanals 13 vorgesehener Ebenfalls von dieser Lauf fläche ausgehender Kanal 15 führt in einen allen Einzelpumpen gemeinsamen Rückström- raum 16. Von diesem zweigt eine Leitung 17 ab, die über den Kühler K, der in 17 einge schaltet ist, zum Kraftstoffbehälter B zu rückführt. Die Teile 11, 17 bilden die beiden Abschnitte der Rückleitung.
Im Anschluss- stück 18 der Leitung 17 in das Pumpenge häuse ist ein einstellbares t\berströmventil 19 in die Rückleitung eingeschaltet, das den Druck im gemeinsamen Rückströmraum auf einer vorbestimmten Höhe hält. Die beiden übereinander angeordneten Kanäle 13 und 15 und damit die Abschnitte 11, 17 kommen im Verlauf des Förderhubes der Pumpenkolben miteinander in Verbindung, sobald die schräge Begrenzungskante 20 einer Aussparung 21 der Kolbenlauffläche den Kanal 13 auf steuert.
Die die Verbindung der beiden Ab schnitte 11, 17 steuernde Begrenzungskante 20 verläuft schräg zur Achse des Pumpen kolbens, der zwecks Einspritzmengenregelung v erdrehbar ist. Es könnten auch mehrere schräg verlaufende Begrenzungskanten da sein.
Von dieser durch Verdrehen des Pum penkolbens veränderlichen Kolbenstellung an hört die Einspritzung durch die flüssigkeits gesteuerte Düse auf. da jetzt die Aussparung im Pumpenkolben das über den restlichen Teil des Druckhubes verdrängte Kraftsteff- volumen über die Leitung 11, den Leitungs- anschluss 12, den Kanal 13.
die Kolbenaus sparung 21 und den Kanal 15 in den Rück- strömraum 16 strömen lässt, von wo aus diese Kraftstoffmenge durch das Ventil 19 über die Leitung 17 und den Kühler zum Kraft stoffbehälter B gelangt.
Der zur Einsprit zung gelangende Anteil der bei jedem För- derhub in den Ringraum 9 geförderten Kraft: stoffmenge und insbesondere der anschliessend an die Einspritzung zurückströmende Anteil dieser Menge bewirken eine gute Wärmeab führung aus der Gegend des Düsennadelsitzes und führen somit eine Kühlung des Einspritz- ventils herbei. Jeder Pumpenkolben fördert bei. jedem Förderhub eine gleichbleibende, die grösste Einspritzmenge übersteigende Kraft stoffmenge zum Einspritzventil.
Selbstredend muss der Offnungsdruck des Ventils 19 um so viel niedriger sein als der Schliessdruck der Düsennadel, dass sich die Düsennadel rasch und fest schliesst, sobald die Verbin dung der Kanäle 13 und 15 durch die Kol benaussparung 21 zustandekommt. Wie er sichtlich, ist für alle in einem gemeinsamen Gehäuse untergebrachten Einzelpumpen nur ein einziges an der für alle Einzelpumpen gemeinsamen Rückströmraum 16 angeschlos senes Überströmventil 19 notwendig, um eine gleichmässige Entlastung,
das heisst Druck senkung in jeder Druckleitung 6 anschliessend an den jeweiligen Einspritzvorgang herbei zuführen und damit einen raschen und siehe- ren Absch.luss der einzelnen Düsen nach jedem Einspritzvorgang zu gewährleisten. Vom ge meinsamen Rückströmraum 16 führt nur eine einzige Leitung 17 zum Behälter, in die das Ventil 19 eingeschaltet ist.
Das Beispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich vom ersten Beispiel im wesentlichen da durch, .dass hier der Saugraum und der Rück- strömraum einen gemeinsamen Raum 22 bil den, in den eine Förderpumpe F Kraftstoff im Überschuss fördert. Die überschüssige Kraftstoffmenge strömt durch das Ventil 19 über den Kühler K zum Kraftstoffbehälter B zurück.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kraftstoffeinspritzanlage für Brennkraft- maschinen, bei welcher ein Kraftstoffstrom zur Kühlung des flüssigkeitsgesteuerten Ein- spritzventils herangezogen wird, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kolben der Einspritz pumpe selbst bei jedem Förderhub eine gleich bleibende,die grösste Einspritzmenge über steigende Kraftstoffmenge zum Einspritz- ventil fördert und eine vom Einspritzventil abzweigende zu einem Behälter führende Rückleitung je nach der gewünschten Ein- spritzmenge in einem früheren oder späteren Zeitpunkt des Förderhubes öffnet, so dass der vom Beginn dieses Offnens an geförderte überschüssige Kraftstoff in den Behälter zu rückfliesst, aus dem er wieder zur Saugseite der Einspritzpumpe gelangt.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Kraftstoffeinspritzanlage gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben der Einspritzpumpe in seiner Lauffläche eine Aussparung aufweist, (die nach einem durch relatives Verstellen des Kolbens gegenüber dem Pumpenzylinder ver änderlichen Hubteil den vom Einspritzventil zum Pumpenzylinder führenden Abschnitt der Rückleitung verbindet mit dem vom Pumpenzylinder zum Behälter weiterführen den Abschnitt dieser Leitung.2. Kraftstoffeinspritzanlage gemäss Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Verbindung der beiden Rückleitungsabschnitte steuernde Be grenzungskante bezw. steuernden Begren zungskanten der Aussparung in der Lauf- fläche des Pumpenkolbens schräg zur Achse dieses zwecks Einspritzmengenregelung ver- drehbaren Pumpenkolbens verläuft bezw. verlaufen.3. Kraftstoffeinspritzanlage gemäss Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Rückleitung zum Behälter ein Kühler für den Kraftstoff ein gebaut ist. 4. Kraftstoffeinspritzanlage gemäss Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühler in den vom Pumpenzylinder zum Behälter führenden Abschnitt der Rückleitung einge schaltet ist. 5. Kraftstoffeinspritzanlage gemäss Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss in die Rückleitung zum Behälter ein einstellbares Überströmventil eingeschaltet ist.6. Kraftstoffeinspritzaulage gemäss Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Überström- ventil in dem vom Pumpenzylinder zum Be hälter führenden Abschnitt der Rückleitung, und zwar im Anschlussstück dieses Leitungs abschnittes in das Pumpengehäuse, eingebaut ist.7. Kraftstoffeins pritzanlage gemäss Pa tentanspruch, mit mehreren in einem gemein samen Gehäuse untergebrachten Einzelpum pen, die einen gemeinsamen Saugraum und einen davon getrennten, ebenfalls allen Ein zelpumpen ,gemeinsamen Rückströmraum ha ben, dadurch gekennzeichnet, dass aus diesem Rückströmraum nur eine einzige Leitung zum Behälter zurückführt, in die ein Über- strömventil eingeschaltet ist,das alle Druck- leitungen gleichmässig entlastet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE217850X | 1939-06-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH217850D CH217850A (de) | 1939-06-29 | 1940-06-18 | Kraftstoffeinspritzanlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH217850A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE926279C (de) * | 1951-04-03 | 1955-04-14 | Sulzer Ag | Brennstoffzufuhreinrichtung zum Saugraum der Einspritzpumpe von Einspritzbrennkraftmaschinen |
| DE1046949B (de) * | 1954-02-01 | 1958-12-18 | Modag Motorenfabrik Darmstadt | Brennstoffeinspritzanlage mit Pumpe und gekuehltem Einspritzventil |
| DE1153211B (de) * | 1957-01-30 | 1963-08-22 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Brennstoffeinspritzanlage fuer Brennkraft-maschinen |
-
1940
- 1940-06-18 CH CH217850D patent/CH217850A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE926279C (de) * | 1951-04-03 | 1955-04-14 | Sulzer Ag | Brennstoffzufuhreinrichtung zum Saugraum der Einspritzpumpe von Einspritzbrennkraftmaschinen |
| DE1046949B (de) * | 1954-02-01 | 1958-12-18 | Modag Motorenfabrik Darmstadt | Brennstoffeinspritzanlage mit Pumpe und gekuehltem Einspritzventil |
| DE1153211B (de) * | 1957-01-30 | 1963-08-22 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Brennstoffeinspritzanlage fuer Brennkraft-maschinen |
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