CH217850A - Kraftstoffeinspritzanlage. - Google Patents

Kraftstoffeinspritzanlage.

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CH217850A
CH217850A CH217850DA CH217850A CH 217850 A CH217850 A CH 217850A CH 217850D A CH217850D A CH 217850DA CH 217850 A CH217850 A CH 217850A
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CH
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fuel injection
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Inventor
Robert Bosch Gesellsch Haftung
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M53/00Fuel-injection apparatus characterised by having heating, cooling or thermally-insulating means
    • F02M53/04Injectors with heating, cooling, or thermally-insulating means
    • F02M53/043Injectors with heating, cooling, or thermally-insulating means with cooling means other than air cooling
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    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/07Nozzles and injectors with controllable fuel supply
    • F02M2700/077Injectors having cooling or heating means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description


      Kraftstoffeinspritzanlage.       Die Erfindung betrifft eine     Kraftstoff-          einspritzanlage    für     Brennkraftmaschinen,    bei  welcher ein Kraftstoffstrom zur Kühlung des  flüssigkeitsgesteuerten Einspritzventils her  angezogen wird.  



  Bekannt sind Kühlanordnungen dieser  Art, bei welchen lediglich die zur     Einsprit-          zung    gelangende Kraftstoffmenge zur Düsen  kühlung ausgenützt wird. Die     Einspritz-          menge    ist aber in vielen Fällen nicht gross  genug, um genügend Wärme     abzuführen.     



  Wesentlich bessere Vorbedingungen für  eine wirksame Kühlung durch den Kraft  stoffstrom ergeben sich nach andern bekann  ten Vorschlägen dadurch, dass eine besondere  Pumpe, welche zugleich die die Einspritz  pumpe mit     Kraftstoff    versorgende     Förder-          pumpe    sein kann, einen Kraftstoffstrom  auch in dem zwischen je zwei Einspritzungen  liegenden     Zeitraum,    in dem die Düsennadel  jeweils geschlossen ist, durch den den Nadel  sitz umgebenden Vorraum des     Einspritzven-          tils    fördert.

      Eine im Aufbau einfachere und hinsicht  lich der beabsichtigten Kühlverhältnisse un  gefähr     ebensogute    Anlage ergibt sich gemäss  der     Erfindung    dadurch, dass der Kolben der  Einspritzpumpe selbst bei jedem     Förderhub     eine gleichbleibende,

   die grösste     Einspritz-          menge    übersteigende Kraftstoffmenge zum  Einspritzventil fördert und     eine    vom     Ein-          spritzventil    abzweigende zu einem Behälter  führende     Rückleitung    je nach der gewünsch  ten     Einspritzmenge    in einem früheren oder  späteren     Zeitpunkt    des     Förderhubes    öffnet,  so dass der vom Beginn dieses     Offnens    an ge  förderte überschüssige Kraftstoff in den Be  hälter zurückfliesst,     aus    dem er wieder zur  Saugseite der Einspritzpumpe gelangt.  



  In .der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgedankens     teils    im  Schnitt, teils schematisch dargestellt, und  zwar     zeigt          Fig.    1 eine     Einspritzanlage,    bei deren       mehrzylindriger    Einspritzpumpe der allen  Einzelpumpen gemeinsame Saugraum von      dem ebenfalls allen     Pumpen    gemeinsamen       Rückströmraum    getrennt ist,       Fig.    2 eine Anlage, deren mehrzylindrige  Einspritzpumpe einen für alle Einzelpumpen  gemeinsamen Saug- und     Rückströmraum    hat.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    1 besteht die An  lage aus einer mehrzylindrigen Einspritz  pumpe F. einer entsprechenden Anzahl von  Einspritzventilen T', von denen nur eines dar  gestellt ist, einem Kühler K und einem Kraft  stoffbehälter B sowie einer Anzahl von     Lei-          tlzngen.    Vom Behälter B führt eine Saug  leitung 1 zu dem allen Einzelpumpen gemein  samen     Saugraum    ?.

   Die Pumpenzylinder  füllen sieh beim Saughub ihres Kolbens 3  über die vom gemeinsamen Saugraum 2 ab  zweigenden     Zulaufbohrungen    4.     Sobald    der  Kolben 3 einer Einzelpumpe seine     Zulauf-          bohrung    beim Förderhub zugesteuert hat,  wird der vom Kolben weiterhin verdrängte  Kraftstoff über ein Druckventil 5 in die zu  gehörige Druckleitung 6 zum Einspritzventil  T' gefördert und gelangt dort durch den Ka  nal 7 in einen in der Nähe des Sitzes der  Düsennadel 8 vorgesehenen Ringraum 9. Vom  Ringraum 9 führt ein Kanal 10 zum An  schluss einer Leitung 11 am Einspritzventil.  Das andere Ende der Rückleitung 11 ist an  dem Gehäuse der Einspritzpumpe bei 12 an  geschlossen.

   Ein Kanal 13 verbindet den     Lei-          tungsanschluss    12 mit der Lauffläche der  Zylinderbüchse 14. Ein     unterhalb    des Kanals  13 vorgesehener Ebenfalls von dieser Lauf  fläche ausgehender     Kanal    15 führt in einen  allen Einzelpumpen gemeinsamen     Rückström-          raum    16. Von diesem zweigt eine Leitung 17  ab, die über den Kühler K, der in 17 einge  schaltet ist, zum     Kraftstoffbehälter    B zu  rückführt. Die Teile 11, 17 bilden die beiden  Abschnitte der Rückleitung.

   Im     Anschluss-          stück    18 der Leitung 17 in     das    Pumpenge  häuse ist ein einstellbares     t\berströmventil    19  in die Rückleitung eingeschaltet, das den  Druck im gemeinsamen     Rückströmraum    auf  einer     vorbestimmten    Höhe hält. Die beiden  übereinander angeordneten Kanäle 13 und 15  und damit die Abschnitte 11, 17 kommen im  Verlauf des Förderhubes der Pumpenkolben    miteinander in Verbindung, sobald die schräge       Begrenzungskante    20 einer Aussparung 21  der     Kolbenlauffläche    den Kanal 13 auf  steuert.

   Die die Verbindung der beiden Ab  schnitte 11, 17 steuernde     Begrenzungskante     20 verläuft schräg zur Achse des Pumpen  kolbens, der zwecks     Einspritzmengenregelung     v     erdrehbar    ist. Es könnten auch mehrere  schräg verlaufende Begrenzungskanten da  sein.

   Von dieser durch Verdrehen des Pum  penkolbens veränderlichen     Kolbenstellung    an  hört die Einspritzung durch die flüssigkeits  gesteuerte Düse auf. da     jetzt    die Aussparung  im Pumpenkolben das über den restlichen  Teil des Druckhubes verdrängte     Kraftsteff-          volumen    über die     Leitung    11, den     Leitungs-          anschluss    12, den Kanal 13.

   die Kolbenaus  sparung 21 und den Kanal 15     in    den     Rück-          strömraum    16 strömen lässt, von wo aus diese  Kraftstoffmenge durch das Ventil 19 über  die Leitung 17 und den Kühler zum Kraft  stoffbehälter B gelangt.

   Der zur Einsprit  zung gelangende Anteil der bei jedem     För-          derhub    in den Ringraum 9 geförderten Kraft:       stoffmenge    und     insbesondere    der anschliessend  an die Einspritzung zurückströmende     Anteil     dieser Menge bewirken eine gute Wärmeab  führung aus der Gegend des     Düsennadelsitzes     und führen somit eine Kühlung des     Einspritz-          ventils    herbei. Jeder Pumpenkolben fördert  bei. jedem Förderhub eine gleichbleibende, die  grösste Einspritzmenge übersteigende Kraft  stoffmenge zum Einspritzventil.

   Selbstredend  muss der     Offnungsdruck    des Ventils 19 um  so viel niedriger sein als der Schliessdruck  der Düsennadel, dass sich die Düsennadel  rasch und fest schliesst, sobald die Verbin  dung der Kanäle 13 und 15 durch die Kol  benaussparung 21     zustandekommt.    Wie er  sichtlich, ist für alle in einem gemeinsamen       Gehäuse    untergebrachten Einzelpumpen nur  ein einziges an der für alle Einzelpumpen  gemeinsamen     Rückströmraum    16 angeschlos  senes     Überströmventil    19     notwendig,    um eine  gleichmässige Entlastung,

   das heisst Druck  senkung in jeder Druckleitung 6 anschliessend  an den jeweiligen     Einspritzvorgang    herbei  zuführen     und    damit einen raschen und siehe-           ren        Absch.luss    der einzelnen Düsen nach jedem  Einspritzvorgang zu     gewährleisten.    Vom ge  meinsamen     Rückströmraum    16 führt nur eine  einzige     Leitung    17 zum     Behälter,    in die das  Ventil 19 eingeschaltet ist.  



  Das Beispiel nach     Fig.    2 unterscheidet  sich vom     ersten    Beispiel im wesentlichen da  durch,     .dass    hier der Saugraum und der     Rück-          strömraum    einen gemeinsamen Raum 22 bil  den, in den eine     Förderpumpe    F Kraftstoff  im Überschuss fördert. Die überschüssige  Kraftstoffmenge strömt durch das Ventil 19  über den Kühler     K    zum Kraftstoffbehälter  B zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kraftstoffeinspritzanlage für Brennkraft- maschinen, bei welcher ein Kraftstoffstrom zur Kühlung des flüssigkeitsgesteuerten Ein- spritzventils herangezogen wird, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kolben der Einspritz pumpe selbst bei jedem Förderhub eine gleich bleibende,
    die grösste Einspritzmenge über steigende Kraftstoffmenge zum Einspritz- ventil fördert und eine vom Einspritzventil abzweigende zu einem Behälter führende Rückleitung je nach der gewünschten Ein- spritzmenge in einem früheren oder späteren Zeitpunkt des Förderhubes öffnet, so dass der vom Beginn dieses Offnens an geförderte überschüssige Kraftstoff in den Behälter zu rückfliesst, aus dem er wieder zur Saugseite der Einspritzpumpe gelangt.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Kraftstoffeinspritzanlage gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben der Einspritzpumpe in seiner Lauffläche eine Aussparung aufweist, (die nach einem durch relatives Verstellen des Kolbens gegenüber dem Pumpenzylinder ver änderlichen Hubteil den vom Einspritzventil zum Pumpenzylinder führenden Abschnitt der Rückleitung verbindet mit dem vom Pumpenzylinder zum Behälter weiterführen den Abschnitt dieser Leitung.
    2. Kraftstoffeinspritzanlage gemäss Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Verbindung der beiden Rückleitungsabschnitte steuernde Be grenzungskante bezw. steuernden Begren zungskanten der Aussparung in der Lauf- fläche des Pumpenkolbens schräg zur Achse dieses zwecks Einspritzmengenregelung ver- drehbaren Pumpenkolbens verläuft bezw. verlaufen.
    3. Kraftstoffeinspritzanlage gemäss Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Rückleitung zum Behälter ein Kühler für den Kraftstoff ein gebaut ist. 4. Kraftstoffeinspritzanlage gemäss Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühler in den vom Pumpenzylinder zum Behälter führenden Abschnitt der Rückleitung einge schaltet ist. 5. Kraftstoffeinspritzanlage gemäss Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss in die Rückleitung zum Behälter ein einstellbares Überströmventil eingeschaltet ist.
    6. Kraftstoffeinspritzaulage gemäss Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Überström- ventil in dem vom Pumpenzylinder zum Be hälter führenden Abschnitt der Rückleitung, und zwar im Anschlussstück dieses Leitungs abschnittes in das Pumpengehäuse, eingebaut ist.
    7. Kraftstoffeins pritzanlage gemäss Pa tentanspruch, mit mehreren in einem gemein samen Gehäuse untergebrachten Einzelpum pen, die einen gemeinsamen Saugraum und einen davon getrennten, ebenfalls allen Ein zelpumpen ,gemeinsamen Rückströmraum ha ben, dadurch gekennzeichnet, dass aus diesem Rückströmraum nur eine einzige Leitung zum Behälter zurückführt, in die ein Über- strömventil eingeschaltet ist,
    das alle Druck- leitungen gleichmässig entlastet.
CH217850D 1939-06-29 1940-06-18 Kraftstoffeinspritzanlage. CH217850A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926279C (de) * 1951-04-03 1955-04-14 Sulzer Ag Brennstoffzufuhreinrichtung zum Saugraum der Einspritzpumpe von Einspritzbrennkraftmaschinen
DE1046949B (de) * 1954-02-01 1958-12-18 Modag Motorenfabrik Darmstadt Brennstoffeinspritzanlage mit Pumpe und gekuehltem Einspritzventil
DE1153211B (de) * 1957-01-30 1963-08-22 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Brennstoffeinspritzanlage fuer Brennkraft-maschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE926279C (de) * 1951-04-03 1955-04-14 Sulzer Ag Brennstoffzufuhreinrichtung zum Saugraum der Einspritzpumpe von Einspritzbrennkraftmaschinen
DE1046949B (de) * 1954-02-01 1958-12-18 Modag Motorenfabrik Darmstadt Brennstoffeinspritzanlage mit Pumpe und gekuehltem Einspritzventil
DE1153211B (de) * 1957-01-30 1963-08-22 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Brennstoffeinspritzanlage fuer Brennkraft-maschinen

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