CH217903A - Hufbeschlag, insbesondere für Pferde. - Google Patents

Hufbeschlag, insbesondere für Pferde.

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CH217903A
CH217903A CH217903DA CH217903A CH 217903 A CH217903 A CH 217903A CH 217903D A CH217903D A CH 217903DA CH 217903 A CH217903 A CH 217903A
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CH
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horseshoe
horses
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bridge
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Lutgendorff Jan
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Lutgendorff Jan
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • A01L1/02Solid horseshoes consisting of one part
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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  • Environmental Sciences (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  



  Hufbeschlag, insbesondere f r Pferde.



   Hufeisen bestehen aus platten   eisernen,    gebogenen Körpern, welche   auf dem Trag-    rand der Hufe mittels Nägeln befestigt   wer-    den. Die Hufeisen besitzen dabei eine Rille, die zur Aufnahme der Kopfe schwach ver  jüngter    NÏgel von rechteckigem Querschnitt dient, mit welchen Nägeln das Hufeisen am Huf befestigt wird. Der Steg der bekannten Hufeisen ist zirka 12-14 mm dick und relativ schwer. Um das Ausgleiten auf Eis oder Schnee hintanzuhalten, werden beim Winterbeschlag die Hufeisen mit stumpfen Stollen versehen, die durch scharfe Stollen ersetzt werden können.



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein   Hufbeschlag,    insbesondere für Pferde, wie z. B. Renn-, Spring-, Jagd- und   Armeepferde,    dessen Hufeisen infolge seiner Ausbildung ein kleineres Gewicht als die be   kannten Hufeisen aufweist. Erfindungs-    gemäss ist der Hufeisensteg am   Aussenrande    auf der im Gebrauch des Eisens dem Boden zugekehrten Seite mit einem vorstehenden Tragrand versehen und der   Hufeisensteg    ist dabei höchstens 9 mm dick gehalten.



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausf hrungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt :
Fig.   1    eine Unteransicht eines Hufeisens nach der Erfindung,
Fig. 2 einen Querschnitt gemäss Linie   II-IZ    der Fig.   1,   
Fig.   3    einen Querschnitt gemäss Linie III-III der Fig. 1,
Fig. 4 einen Quersehnitt gemäss Linie IV-IV der Fig.   1,   
Fig. 5 eine Ansicht eines Hufnagels.



   Das in der Zeichnung veranschaulichte Hufeisen weist den   Hufeisensteg 1 auf,    der in normaler Weise geformt ist und eine Zunge 2 aufweist. Im Gegensatz zu den  b  lichen Hufeisen    ist die im Gebrauch dem Boden zugekehrte Seite des Hufeisensteges   nichet veine    ebene Tragfläche, die sich über die ganze Breite des Eisens erstreckt und nur durch die Rille mit den   Nagellöchern    unterbrochen wird, sondern sie weist einen am AuBenrande 4 verlaufenden, nach unten vorstehenden Tragrand 3 auf. Der Stegteil 5, der zwischen dem Tragrand 3 und dem Innenrand 6 des Eisens liegt, ist zirka   35    mm dick.

   Die   Maximaldicke    des Stegteils soll   9    mm nicht überschreiten und muss dünner sein als bei den oben erwähnten bekannten Hufeisen.



   An der Vorderseite besitzt das Hufeisen eine Verstärkung 7, die sukzessive in der Dicke abnehmend in den Teil 5  bergeht   (Fig.    2). An den freien Enden des Hufeisens sind ebenfalls Verstärkungen 8 vorgesehen, welche wiederum sukzessive in der Dicke abnehmend in den Teil   5    übergehen.



  Die Verstärkungen 7, 8 erleichtern ferner nach dem Giessen das Losmachen des Hufeisens van der Giessform.



   An der Unterseite des Hufeisens ist der dünne Stegteil 5 mit Warzen 9 versehen, in denen die Locher 10, 11 (Fig. 4) für die   Hufnägel    angeordnet sind. Diese Löcher haben je einen nach dem Mantel eines Kegelstumpfes verlaufenden Teil 10 und einen zylindrischen Teil 11. Ein   Hufnagel    für die Befestigung des eben beschriebenen   Huf-    eisens ist in Fig. 5 dargestellt.



   Der Kopf dieses Nagels besitzt eine nach dem Mantel eines   Eegelstumpfes    verlaufende Sitzfläche 12, an welcher sich der zylindrische Schaftteil 13 und der kantige Schaftteil 14 ansehliesst. Der Schaftteil 14 geht am untern Ende in die Spitze 15 über, welch letztere beim Beschlagen des Pferdes umgeschlagen wird und die Niete bildet. Die Sitzfläche 12 pa¯t genau auf die nach dem Mantel eines   Fegelstumpfes    verlaufende Begrenzungsfläche des Teils 10, während der   zy-      Iindrische Schaftteil    13 in den Teil 11 des Nagelloches passt.



   Das beschriebene Hufeisen kann im   Giess-    verfahren oder in der Schmiedepresse   herge-    stellt werden. Durch das kleine Gewicht ist das Hufeisen besonders geeignet für Rennpferde,   Springpferde,      Jagdpferde    und Ar  meepferde,    wobei ein weiterer Vorteil durch den festen Griff auf glattem Boden zufolge des schmalen Tragrandes 3 erreicht wird. Um die   Griffsicherheit    des Hufeisens noch weiter zu verbessern, kann der Tragrand 3 so ausgebildet sein, dass seine Standfläche 16 in senkrechter Richtung zur   Hufeisenebene    in ungerader Linie verläuft ; z. B. kann sie nach einer Wellenlinie verlaufen.



   Das beschriebene Hufeisen hat weiter den Vorteil, dass es ohne Anderung und ohne Anbringung von Spitzen sowohl als Sommerbeschlag oder auch als Winterbeschlag anwendbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Hufbeschlag, insbesondere für Pferde, dadurch gekennzeichnet, dass der Hufeisensteg am Aussenrand auf der im Gebrauch des Eisens dem Boden zugekehrten Seite mit einem vorstehenden Tragrand versehen ist, während der Hufeisensteg höchstens 9 mm dick gehalten ist.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Hufbeschlag nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Standfläche (16) des Tragrandes (3) in senkrechter Richtung zur Hufeisenebene nach einer ungeraden Linie verläuft.
    2. Hufbeschlag nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Standfläche (16) des Tragrandes (3) in senkrechter Richtung zur Hufeisenebene nach einer Wellenlinie verläuft.
    3. Hufbeschlag nach Patentanspruch und d Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB das Hufeisen ein Gussstück ist.
    4. Hufbeschlag naoh Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Hufeisen , steges (5) Warzen (9) vorgesehen sind, in n denen sich Löcher (10, 11) ftir die Hufnkgel befinden.
    5. Hufbeschlag nach Patentanspruch und Unberansprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, daB die Locher für die Hufnägel eine nach dem Mantel eines Kegelstumpfes verlaufende SitzflÏche (10) fiir den Kopf (12) des Nagels aufweisen.
    6. Hufbeschlag nach Patentanspruch und Unteranspriichen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Kopf (12) des Nagels mit einer dem Sitz (10) des Hufeisens angepass- ten, nach dem Mantel eines Kegelstumpfes verlaufenden Sitzfläche (12) versehen ist.
CH217903D 1939-12-12 1939-12-12 Hufbeschlag, insbesondere für Pferde. CH217903A (de)

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NL (1) NL48727C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL2016414A (nl) * 2016-03-10 2017-09-19 Kerckhaert Hoefijzerfabriek B V Hoefnagel.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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NL2016414A (nl) * 2016-03-10 2017-09-19 Kerckhaert Hoefijzerfabriek B V Hoefnagel.

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