CH217988A - Anordnung zur Unterbrechung und Schliessung eines Stromkreises. - Google Patents

Anordnung zur Unterbrechung und Schliessung eines Stromkreises.

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CH217988A
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Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters
    • H02M1/26Contact mechanisms of dynamic converters incorporating cam-operated contacts

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Description


  Anordnung zur Unterbrechung und Schliessung eines Stromkreises.    Die Erfindung betrifft eine Verbesserung  der eine     Anordnung    zur Unterbrechung und  Schliessung eines Stromkreises betreffenden,  im Hauptpatent     beschriebenen    Erfindung.

    Nach     denn    Hauptpatent ist innerhalb des zur  Unterbrechungsstelle parallelen Strompfades  eine Drossel mit dem Kondensator in Reihe  geschaltet,     deren.    Eisenkern beim Durchgang       eines    Stromes von vorbestimmter Richtung       urid    Stärke gesättigt ist und sich bei Unter  schreitung eines bestimmten Wertes     des     Durchgangsstromes sprunghaft     entsättigt,          beispielsweises    zu dem Zwecke, den bei der  Öffnung der Unterbrechungsstelle zum Paral  lelkondensator fliessenden Ladestrom unge  hindert durchzulassen,

   jedoch dem bei der  Schliessung über     diel    Unterbrechungsstelle zur  Entladung kommenden     Kondensatorstrom          @-orübergehend    einen wesentlich erhöhten  Widerstand entgegenzusetzen, damit der     Ent-          adungsst.rom    keinen schädlichen Schliessungs  funken. hervorrufen kann.    Vorliegende Erfindung befasst sich mit  ,der     Hintereinanderschaltung    mehrerer sich  bleichzeitig     schliessender    und öffnender Unter  brechungsstrecken in der durch das. Haupt  patent geschützten Anordnung.

   Gemäss der  vorliegenden Erfindung ist die Drossel     in     einem     bestimmten        Teilungsverhältnis    unter  teilt und sind ihre     einzelnen,    Teile     zusammen     mit im gleichen Verhältnis ihrer Kapazitäten  stehenden Kondensatoren in zu den einzelnen       Unterbrechungsstellen    parallel     liegenden    Teil  stromkreisen     verteilt    angeordnet. Als     bevor-          zugtes    Teilungsverhältnis kann eine Unter  teilung in     untereinander    gleiche Teile ge  wählt werden.  



  In der     Zeichnung    sind verschiedene     Aus-          führungsbeäspiele    des Erfindungsgegenstan  des dargestellt. Die     Fig.    1     und.    2 enthalten  einphasige Schaltbilder .der grundsätzlichen  Anordnung sowie einer weiteren Ausgestal  tung;

       Fig.    3 zeigt das Schaltbild einer mehr  phasigen     -Umformungsanordnung."    -     ..    .     ,.         Nach     Fig.    1 hat eine zur Unterbrechung  eines Gleichstromes oder Wechselstromes die  nende Schalteinrichtung zwei ruhende Kon  taktstücke 11, 11' und eine bewegliche  Schaltbrücke 12, die bei der Öffnung eine       Abhebebewegung    ausführen kann. Der Paral  lelpfad besteht beispielsweise aus zwei glei  chen Kondensatoren 14, 14', zwei gleichen       Ohmschen    Widerständen 15, 15' und zwei  gleichen Teilspulen einer Sättigungsdrossel  16, deren Magnetkern 17 vorzugsweise aus  einer     hochwertigen    Eisensorte hergestellt ist.

    Seine     Magnetisierungskennlinie    soll im un  gesättigten Gebiet möglichst wenig gegen die       Flussachse    geneigt sein, an den Übergangs  stellen in die gesättigten Gebiete je einen  scharfen Knick aufweisen und in den gesät  tigten: Gebieten bei möglichst hoher Sätti  gungsinduktion nahezu parallel zur Achse  der magnetischen Erregung verlaufen.

   Der  Kern 17 ist beispielsweise mittels einer zu  sätzlichen Erregerwicklung 16' so vormagne  tisiert, dass in der gleichen Richtung, in der  bei der Öffnung der Unterbrechungsstelle ein  Ladestrom zu den Kondensatoren des Paral  lelpfades fliesst, der Sättigungsknick gerade  um einen geringen Betrag überschritten ist,  so dass der     Ladestrom    zur     Erleichterung    der  Unterbrechung ungehindert über den     Paral        lel-          pfad    fliessen kann.

   Der bei der Schliessung  der     Unterbreichungsstelle    in umgekehrter  Richtung fliessende     Entladestrom    wirkt dann  der     Vormagnetisierung    entgegen und versetzt  bereits, wenn er einen sehr geringen.     @@rert     erreicht hat, den Drosselkern in den unge  sättigten Zustand, wodurch sich die     Indukti-          vität    der Drossel gegenüber dem gesättigten       Zustand    um das Vielfache erhöht. Diese In  duktivität verhindert vorläufig     ein    weiteres  Ansteigen des     Entladestromes.    Die Schlie  ssung der Unterbrechungsstelle geht daher  unter erleichterten Bedingungen vor sich.

   Da       eis    nun auch bei grösster Herstellungsgenauig  keit praktisch nicht immer vermieden werden  kann, dass sich von den beiden Unter  brechungsstellen zwischen den Kontakten 11,  12 und den     Kontakten    11', 12 die eine um  eine winzige Zeitspanne früher schliesst als    die andere, so hat     jeweils    die zuletzt     schlie-          Bende    die gesamte an der Schalteinrichtung  liegende Spannung     einzuschalten.    Dieser  Nachteil wird dadurch vermieden,     dass    die  Kontaktbrücke 12 mit einer     Mittelanzapfung     13 der Drossel 16 verbunden wird.

   Infolge  dessen kann bei gleicher Beanspruchung eine  doppelt so hohe Einschaltspannung be  herrscht, also die gleiche Einrichtung mit  doppelt so hoher Spannung betrieben werden  wie ohne die Verbindung 13. Zur Erleichte  rung des Öffnungsvorganges kann ausserhalb  des Parallelpfades in Reihe     mit    der Schalt  einrichtung eine Schaltdrossel 18 mit einem  Magnetkern 19 vorgesehen sein, der     eiben-          falls    aus einer hochwertigen Eisensorte be  steht und bei Nennstrom hochgesättigt ist,  sich aber jedesmal bei einem Unterbrechungs  vorgang in     deir    Nähe des Nullwertes des  Durchgangsstromes sprunghaft     entsättigt,    so  dass ein stromschwaches     Zeitinterval    entsteht,

    in der die Unterbrechung unter erleichterten  Bedingungen vor sich gehen kann. Auf dem  Kern 19 kann eine     Vormagnetisierungswick-          lung    18' angebracht sein, die mit Gleich- oder  Wechselstrom gespeist wird und zur zusätz  lichen Steuerung des jeweils gewünschten       Magnetisierungszustandes    der     Schaltdrossel     sowie zur     Regelung    dienen kann.

   Mit Hilfe  von drei Anordnungen gemäss     Fig.    1, die an  die Sekundärwicklung     eines        Drehstromtra.ns-          formators    angeschlossen werden, wobei die  beweglichen     Kontaktbriicken    durch einen am  gleichen Netz liegenden Synchronmotor über  Kurbeln, Nocken,     Exzenteir    oder dergleichen  angetrieben werden, kann Drehstrom in  Gleichstrom umgeformt werden oder umge  kehrt, wobei ,der eine Pol der Gleichstrom  seite vom     Sternpunkt    der     Sekundärwicklung     des     Drehstromtransformators    gebildet wird,

    während die drei Schalteinrichtungen auf der  dem Transformator abgewendeten Seite zum  zweiten Gleichstrompol     zusammengeifasst    wer  den.  



       Fig.    2     stellt    beispielsweise     eine        Phase     eines mehrphasigen     Graetz-Systems    dar, wo  bei eine von einem     Wechselstromsystem    kom  mende Hauptleitung zu zwei     abwechselnd              arbeitenden        Schalteinrichtungen    verzweigt ist,  von denen die eine die positiven, die andere  die negativen Halbwellen führt.

   Zu den in       Fig.    1     .dargestellten    Teilen kommen also in       Fig.    2 die ruhenden Schaltstücke 41 und 41',  die bewegliche Schaltbrücke 42, die Konden  satoren 44 und 44', die Widerstände 45, 45',  die Drossel 46 mit der     Mittelanzapfung    43  und dem Kern 47 hinzu. Die Wicklung der  Schaltdrossel 18 ist hier zwecks guter Isola  tion und geringer     Strenung    in zwei parallele  Zweige aufgeteilt. Die Kerne 17 und 47 sind  ebenfalls mit der Schaltdrossel 18 verkettet.  Dadurch können     unter    Umständen besondere       Vormagnetisie)rungseinrichtungen    der einzel  nen Kerne fortfallen.

   Die Spulen 16 und 46  haben gleichen Wicklungssinn und annähernd  gleiche     Windungszahl    wie die Spule 18.  



  Bei der Öffnung einer     Unterbrechungs-          stille    nimmt der gleiche Strom, der in der  Schaltdrossel 18 fliesst, seinen Weg auch über  den Parallelpfad und     somit    über die Drossel  16     bezw.    46     und    wirkt hier der von. der Spule  18 auf den Kern 17     bezw.    47 wirkenden Er  regung entgegen. Es soll dafür gesorgt sein,  .dass die Kerne 17 und 47 jedesmal während  der Öffnung der zugehörigen Schalteinrich  tung im gesättigten Zustand verbleiben, da  mit der Ladestrom ungehindert in die Paral  lelkondensatoren fliessen kann.

   Wird dies  nicht durch Wahl einer     Eisensorte,    deren       Magnetisieirungskennlinie    den Sättigungs  knick ihres absteigenden Astes unterhalb ,des  Nullwertes der Gesamterregung aufweist,  von selbst erreicht, so kann es durch     eine     etwas     geiringere        Windungszahl    der Drossel  17, 47 gegenüber der Schaltdrossel 18 oder  durch eine zusätzliche     Vormagnetisierung    .er  zwungen werden.

   Die Überführung in den  ungesättigten Zustand     erfolgt    während der  Sperrzeit entweder durch     infolge    geeigneter       Abstimmung    des Parallelpfades in diesem  sich bildende     Stromschwingungen;    oder durch  eine zusätzliches     Vormagnetisierung    der Kerne  17, 47, die aber jetzt einen andern Wert  haben muss als die oben erwähnte     Vormagne-          tisierung    während des. Öffnungsvorganges.  Das lässt sich z. B. erreichen durch Speisung    der     Vormagnetisierungswieklung    mit einer  Hilfswechselspannung geeigneter Frequenz  und Phasenlage.  



       Fig.    3 zeigt ein Umformungsanordnung  zum     wechselweisen        Energieaustausch    zwi  schen einem Drehstromnetz 10 und einem  Gleichstromnetz 20 mit sechs in     Graetz-          Schaltung    angeordneten Kontaktanordnun  gen 1-6, die in der     ziffernmässig    festgelegten  Reihenfolge abwechselnd     geschlossen    und ge  öffnet werden. Die     Kontakteinrichtungen    1  und 2 sind gerade geschlossen. Sobald sich die  Kontakteinrichtung 3     geschlossen    hat, öffnet  sich die     Kontakteinrichtung    1 usw.

   Die Dros  seln 16 und 46, 26 und 56, 36 und 66 sind  hier jeweils auf einem einzigen Kern 17, 27       bezw.    37 angeordnet, der auch mit der Wick  lung einer Schaltdrossel 18, 28, 38 verkettet  ist, .die ausserdem noch einen eigenen Kern  19, 29, 39 hat. Der gewünschte     jedeismalige          Magnetisierungszustand    der verschiedenen  Magnetkerne kann auch hier nach .den zu den       Fig.    1 und 2 gegebenen Richtlinien durch  passende Wahl der     Windungszahlen,    Ab  stimmung der Parallelpfade und gegebenen  falls zusätzliche     Vormagnetisierung    der ver  schiedenen Kerne hergestellt werden.  



       Ebenso        wiq    in     Fig.    3 an Hand einer Um  formungsanordnung gezeigt     ist,        können    ganz  allgemein die Paralleldrosseln mehrerer Ab  zweigschalter, die an ,die gleiche Haupt  leitung     angeschlossen    sind, auf einem ge  meinsamen Magnetkern angeordnet sein.  



  Die vorstehend beschriebenen Einrichtun  gen. und Merkmale sind     vorteilhaft    auch im  Zusammenhang mit solchen bekannten     Schalt-          oder        Umformungseinrichtungen    verwendbar,  bei denen zur Abflachung des     Stromverlaufes     zwecks     Herabsetzung    der     Schaltbeanspru-          ehungen    in Reihe mit der Schaltstelle eine  selbsttätig gesteuerte Wicklung oder verän  derliche Impedanz     vorges.ahen    ist, deren     Wir-          kungsweise    derjenigen :

  einer Schaltdrossel mit       gegebenenfalls    vormagnetisiertem Magnet  kern oder .gemäss dem schweizerischen Patent  Nr. 214488 mit mehreren verschieden vor  magnetisierten     Magnetkernen    entspricht,     wo,-          bei    zusätzliche Mittel, etwa gleicher Art, an-      gewendet sein können, um im Schaltaugen  blick den Strom von der Schaltstelle auf einen  dazu parallelen Strompfad     hinwegzuverlegen          bezw.    vorübergehend fernzuhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Unterbrechung und Schlie ssung eines Stromkreises gemäss Patentan spruch .des Hauptpatentes, mit Hintereinau- derschaltung mehrerer sich gleichzeitig schlie ssender und öffnender Unterbrechungsstrek- ken, dadurch gehennzeächnet, dass die Drossel in einem bestimmten Teilungsverhältnis unterteilt ist und ihre einzelnen Teile zusam men mit im gleichen Verhältnis ihrer Kapa zitäten stehenden Kondensatoren in zu den einzelnen Unterbrechungsstellen parallel lie genden Teilstromkreisen verteilt angeordnet sind.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Anordnung nach Patentanspruch mit zwei ruhenden Kontaktstücken und einer be weglichen Schaltbrücke, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Schaltbrücke mit einer 1littelanzapfung der Drossel verbunden ist. ?.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, ,dass der Drosselkern mit der 'icklung einer ausserhalb der Paral lelpfade in Reihe mit der Schalteinrichtung liegenden Schaltdrossel verkettet ist, die ihrerseits einen [)ei Nennstrom hochgesättig- ten Kern hat, der sich jedesmal bei einem Unterbrechungsvorgang in der Nähe des Nullwertes des Durchgangsstromes sprung haft entsättigt, so dass ein die Stromunter brechung erleichterndes, stromschwaches Zeit interval entsteht. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die im Parallel pfad eines Abzweigschalters angeordnete Drossel mit andern Drosseln, die im Parallel pfad anderer Abzweigschalter einer gleichen Hauptleitung liegen, einen gemeinsamen I11a- gnetkern hat.
CH217988D 1939-11-25 1940-11-01 Anordnung zur Unterbrechung und Schliessung eines Stromkreises. CH217988A (de)

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