CH218005A - Elektrischer Flüssigkeitserhitzer. - Google Patents

Elektrischer Flüssigkeitserhitzer.

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CH218005A
CH218005A CH218005DA CH218005A CH 218005 A CH218005 A CH 218005A CH 218005D A CH218005D A CH 218005DA CH 218005 A CH218005 A CH 218005A
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CH
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liquid
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electric
vessel
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Tange Oskar
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Tange Oskar
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/21Water-boiling vessels, e.g. kettles
    • A47J27/21008Water-boiling vessels, e.g. kettles electrically heated
    • A47J27/21016Water-boiling vessels, e.g. kettles electrically heated with heating elements immersed in the water
    • A47J27/21025Water-boiling vessels, e.g. kettles electrically heated with heating elements immersed in the water the heating elements being electrodes

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Description


  Elektrischer Flüssigkeitserhitzer.    Die Erfindung bezieht sich auf einen  elektrischen Flüssigkeitserhitzer, insbeson  dere für     Heisswasserbereitung,    mit einem       Flüssigkeitsvorratsbehälter,    wobei durch die  Heizung die Flüssigkeit erhitzt und zum Teil  Dampf entwickelt wird.  



  Gemäss der Erfindung ist die Elektro  heizung in einem innerhalb des     Flüssigkeits-          vorratsbehälters    untergebrachten Innengefäss  angeordnet, welches Gefäss mit einem Boden  versehen ist, der eine Öffnung nach dem Vor  ratsbehälter hin besitzt, und dass in der das  Innengefäss nach oben abschliessenden Decke  ein ausserhalb des Vorratsbehälters münden  des     Ausflussrohr    vorgesehen ist, durch das  die in dem Innengefäss erhitzte Flüssigkeit  von dem     entwickelten    Dampf ausgestossen  wird.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in verschiedenen Beispielen dar  gestellt. Es zeigen:       Fig.    1 einen senkrechten .Schnitt eines  Heisswasserbereiters,         Fig.    2 einen senkrechten Schnitt     eines     Heisswasserbereiters in abgeänderter Ausfüh  rungsform,       Fig.    3 einen senkrechten     Schnitt        eines     Heisswasserbereiters mit zwei Heizvorrich  tungen,       Fig.    4 einen senkrechten Schnitt eines       Heisswasserbereiters    mit einer an das Ab  flussrohr angeschlossenen Heizvorrichtung,

         Fig.    5 und 6 den Anschluss von     Heiz-          bezw.    Kochvorrichtungen an einem Heiss  wasserbereiter.  



  Bei allen Beispielen ist in dem im Vor  ratsbehälter in die Flüssigkeit eintauchenden  Innengefäss 1, das z. B. aus Porzellan, Glas  und dergleichen besteht, am Boden 2 eine       l7ffnung        S    angebracht. Nach oben     ist    das  Innengefäss 1 durch eine Decke abgeschlossen  und durch     diese    hindurch ist ein ausserhalb  des Vorratsbehälters mündendes offenes Aus  flussrohr 4 angeordnet. Nach den     Fig.    1, 2  und 4 ist im Innengefäss 1 die Elektroheizung  angeordnet, die beispielsweise aus den Elek  troden, 5 und 6 besteht, welch letztere mit      der elektrischen Zuleitung verbunden sind.

    Die Eintrittsöffnung des     Ausflussrohres    4  liegt im untern Teil des     Gefässes    1 etwas  oberhalb der Elektroheizung. Sofern das  Rohr 4 offen ist, die Luft also     entweichen     kann, füllt sich der Innenraum des Innen  gefässes durch die Bodenöffnung 3 mit Was  ser. Beim Einschalten des elektrischen Stro  mes wirkt das Wasser zwischen den Elek  troden in bekannter Weise als Widerstand.  wird erhitzt und zum Teil wird Dampf ent  wickelt, der sich im Raum 9 sammelt.

   Dieser  Dampf drückt auf das innerhalb des Innen  gefässes 1 erhitzte Wasser und stösst dieses       ziun    Teil durch das offene     Ausflussrohr    4,  zum Teil durch die Bodenöffnung in den  Vorratsbehälter zurück, und zwar in dem       llass,    bis der     Druck    über dem Flüssigkeits  spiegel im dichten Vorratsgefäss plus dem  Druck der Wassersäule im Vorratsgefäss  gleich dem Druck der Wassersäule im Aus  flussrohr ist.

   Es wird so viel Flüssigkeit aus  gestossen, bis das Rohr 4 aus der erhitzten  Flüssigkeit     austaucht.    Dann kann der Dampf  sich durch das Rohr 4 entspannen, worauf  Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter in das  Gefäss 1 hineingedrückt wird, bis     Druck-          (rleichgeR-icht    herrscht. Dann beginnt das  Spiel von neuem. Wenn die Vorrichtung ohne       Rücksicht    auf die Höhe der     Wassersäulen     funktionieren soll, so ist in der Bodenöffnung  des Innengefässes und zweckmässig auch im       Ausflussrohr    für das erhitzte Wasser je ein       Rückschlagventil    anzuordnen.

   Das im Aus  flussrohr stehende zuerst ausgestossene Was  ser ist zwar weniger erhitzt, aber nach  dessen Ausstossung folgt. heisses Wasser.  Durch das im Vorratsbehälter befindliche  Wasser, das von niederer Temperatur ist,  wird das Innengefäss gekühlt und der ent  spannte Dampf darin niedergeschlagen. Es       entsteht    dadurch, weil das Ventil im Rohr 4  zu ist, in dem Innengefäss 1 Unterdruck,       durch    den     -#Va=ser    aus     d.:n        Vorratsbehäl;          ter    durch die Bodenöffnung 3 in das Innen  gefäss 1 angesaugt wird.

   Die     Rückschlag-          ventile    in der Bodenöffnung 3 und in der  Eintrittsöffnung zum     Ausflussrohr    arbeiten         ,vechselseitig    zueinander, indem sich das eine  Ventil öffnet,     wenn    sich das andere Ventil  schliesst. Entsteht. also innerhalb des Innen  gefässes l Unterdruck, so wird z. B. das Ven  til im Boden des     Innengefässes    1 geöffnet und  das Ventil im     Ausflussrohr    4 geschlossen.

    Bei Dampfbildung     drückt    der Dampf auf das  Wasser, das Bodenventil im Innengefäss 1  wird geschlossen und das Ventil im     Ausfluss-          rohr    geöffnet, so dass das heisse Wasser aus  dem     Ausflussrohr    ausgestossen wird, nicht  aber durch die Bodenöffnung des Innen  gefässes 1 nachdem Vorratsbehälter gelangen  kann. Dieser     Ansaug-    und Ausstossvorgang  erfolgt abwechselnd     fortgesetzt,    so dass die  Vorrichtung ganz     selbsttätig    arbeitet, ohne  dass dazu besondere mechanische Schaltvor  richtungen usw. erforderlich sind.  



  Nach der Ausführungsform nach     Fig.    2  sind die Elektroden konzentrisch ineinander  angeordnet und voneinander durch Glimmer  einlagen 12 oder dergleichen isoliert. Die  Innenelektrode kann durch einen hohlen     Stek-          ker    13 auswechselbar angeordnet sein. Zu  diesem Zwecke ist die Innenelektrode 6 am  Isolierboden 14 befestigt und kann mit die  sem Boden herausgezogen werden. Der Ein  tritt des Wassers in den     Raum    15     zwischen     den Elektroden erfolgt durch sternförmige  angeordnete Kanäle 16. Der Austritt. nach  dem     Ausflussrohr    kann durch die gleichen  Kanäle oder durch Anordnung     besonderer     Auslaufkanäle 17 erfolgen.  



  Der Anschluss der elektrischen Leitung  an die Elektroden erfolgt über die voneinan  der isolierten     Anschlussstücke    18 und 19 nach  über das obere Ende des Zylinders angeord  neten     Steckerstiften    20 und 21,     mittels    wel  cher der Apparat an die elektrische Zulei  tung.     Steekerdose,        Steckerschalter    2? und  dergleichen angeschlossen     wird.     



  Das     Ausflussrohr    kann nach     Fig.    1 im  Deckel des Behälters drehbar sein. An     Stelle     von     Wasser    kann auch andere Flüssigkeit,  z. B. Kaffee, Tee und dergleichen erhitzt  werden.  



  Nach der Ausführungsform     Fig.    3 sind  in dem Vorratsbehälter zwei Innengefässe an-      geordnet, in denen je eine Elektroheizung an  geordnet ist. Beeide Innengefässe werden an -das       Abflussrohr    4 angeschlossen. Das eine Innen  gefäss, 1 ist von solchem Durchmesser, dass  die darin     untergebrachte    Elektroheizung das  durch die Bodenöffnung 3 einströmende  Wasser sofort zum Dampf entwickelt. Das  obere Ende dieses Rohres ist zu einer Düse  23 ausgebildet, durch die der Dampf aus  bläst. Die Kraft dieses Dampfstrahls saugt  durch den Rohrstutzen 24 des andern Ge  fässes 26 das durch die Bodenöffnung 25 in  dasselbe eintretende und darin erhitzte Was  ser an.

   An den Mischraum 27 schliesst sich  das     Ausflussrohr    4 an, durch das der selb  ständige Abfluss des heissen Wassers erfolgt.  Die beiden Innengefässe 1 und 26 können mit  den     Heizwiderständen    nebeneinander oder  auch ineinander als doppelwandiges Gefäss  ausgebildet werden. Der Vorratsbehälter  kann auch in zwei Kammern getrennt wer  den, damit zur Dampferzeugung Wasser ver  wendet wird, während in der andern Kam  mer andere Flüssigkeit erhitzt wird.  



  Das Innengefäss 1 kann auch um die  Elektroheizung herum mit saugfähigem Ma  terial, z. B. Glaswolle, angefüllt sein.  



  Nach     Fig.    4 ist zur Erwärmung anderer  Geräte durch das heisse Wasser das     Abfüh-          rungsrohr    4 verlängert und als Heizschlange  28 oder nach     Fig.    5 und 6 als Heizkörper  eines Kochgerätes 29 ausgebildet. Das Ab  f-ährungs- oder     Ausflussrohr    4 ist in den Vor  ratsbehälter zurückgeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Flüssigkeitserhitzer, insbe sondere für Heisswasserbereitung, mit einem Flüssigkeitsvorratsbehälter, wobei durch die Heizung die Flüssigkeit erhitzt und zum Teil Dampf entwickelt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass die Elektroheizung in einem innerhalb des Flüssigkeitsvorratsbehälters untergebrachten Innengefäss angeordnet ist, -welches Gefäss mit einem Boden versehen ist, der eine Öffnung nach dem Vorratsbehälter hin besitzt, und dass in der das Innengefäss nach oben abschliessenden Decke ein ausser halb des Vorratsbehälters mündendes Aus flussrohr (4) vorgesehen ist,
    durch das die in dem Innengefäss erhitzte Flüssigkeit von dem entwickelten Dampf ausgestossen wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Elektrischer Flüssigkeitserhitzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittsöffnung für das Ausflussrohr (4) im untern Teil des Gefässes oberhalb der Elektroheizung angebracht und offen ist, da mit die Luft entweichen kann. 2. Elektrischer Flüssigkeitserhitzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bodenöffnung (3) des Innengefässes (1) und im Ausflussrohr (4) für die erhitzte Flüssigkeit je ein Rückschlagventil angeord net ist. 3.
    Elektrischer Flüssigkeitserhitzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Wasservorratsbehälter zwei Innen gefässe mit unabhängig voneinander wirken den Elektroheizungen angeordnet sind und das 'heisse Wasser des einen Innengefässes (26) von dem ausströmenden Dampf des andern Innengefässes (1) ,durch das Abfluss- rohr gestossen wird. 4.
    Elektrischer Flüssigkeitserhitzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der ausserhalb des Flüssigkeitsvorratsbehäl- ters befindliche Teil des Abflussrohres als Heizkörper einer Heiz- oder Kochvorrichtung ausgebildet und in den Flüssigkeitsbehälter zurückgeführt ist.
CH218005D 1940-07-24 1940-07-24 Elektrischer Flüssigkeitserhitzer. CH218005A (de)

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