CH218125A - Einrichtung zur Gleichstromverstärkung und algebraischen Summierung mehrerer physikalischer Grössen. - Google Patents

Einrichtung zur Gleichstromverstärkung und algebraischen Summierung mehrerer physikalischer Grössen.

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CH218125A
CH218125A CH218125DA CH218125A CH 218125 A CH218125 A CH 218125A CH 218125D A CH218125D A CH 218125DA CH 218125 A CH218125 A CH 218125A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/10Measuring sum, difference or ratio

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Description


  



  Einrichtung zur Gleichstromverstärkung und algebraischen   Summierung    mehrerer physikalischer Grössen.



   Es sind Messeinrichtungen oder auch Fernmesseinrichtungen bekannt, bei denen die Angaben durch   Gleichströme    übermittelt werden, die den messtechnisch zu erfassenden physikalischen   Graben      verhältnisgleich    sind.



  Sehr oft ist dabei die Aufgabe zu losen, mittels einer geeigneten Einrichtung die Summe oder Differenz solcher Messwerte zu bilden.



     Die Schwierigkeit besteht gewohnlich    darin, diese Einrichtungen so zu bauen, dass sich keine   gegenseitigenBeeinflussungen undVer-    änderungen der einzelnen Messgrossen ergeben, wobei auch gefordert werden muss, dass Ver änderungen der   Hilfsspannungen    und Sehaltelemente, wie Röhren, ohne Einfluss bleiben.



   Die bisher bekannt gewordenen Einrieh  tungen    mit Serie-oder Parallelschaltung der einzelnen   Teilmesswerte    zwecks Speisung eines Summeninstrumentes sind trotz teilweise erheblichem Aufwand und Energieverbrauch von gegenseitigen Beeinflussungen nicht völlig frei.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur   Gleichstromverstär-    kung und algebraischer Summierung mehrerer physikalischer Grossen, welche Summe gegebenenfalls fernübertragen werden kann, bei der die Veränderungen der   Hilfsspan-    nung sowie der Kennlinie der verwendeten Verstärkerrohre innerhalb vorgegebener Grenzen praktisch ohne Einfluss auf die Anzeige bleiben.

   Diese Einrichtung ist dadurch   gekennzeichnet, daB die    algebraisch zusammenzufassenden physikalischen Grössen zunächst in eine entsprechende Anzahl von Gleichspannungen umgewandelt werden, welche den Strom eines Instrumentes   beeinflus-    sen, das einerseits an einen veränderbaren Anschlusspunkt eines zu einer Hilfsspannung parallel geschalteten Spannungsteilers,. anderseits an den Verbindungspunkt einer Rei  henschaltung    einer   Verstärkerröhre    mit einem ihr zugeordneten   Eathodenwiderstand    und eines der Kompensation des das Instru ment durehfliessenden Ruhestromes dienenden Widerstandes angeschlossen ist, wobei auch der Gitterkreis der Röhre an einen ver änderbaren Anschlusspunkt des Spannungsteilers angeschlossen ist.

   Das Messinstrument kann auf der   Kathodenscite    der Rohre angeschlossen sein.



   Gegenseitige Beeinflussung der einzelnen   zusammenzufassenden    Grossen werden   insbe-    sondere dann vermieden, wenn die ihnen entsprechenden Gleichspannungen, je nachdem ob sie zu-oder abgezählt werden sollen, mit gleichem bezw.   entgegengesetztem Richtungs-    sinn hintereinander in den praktisch stromlosen Gitterkreis der R¯hre eingeschaltet sind.



   Anstatt auf der   Kathodenseite    der R¯hre kann das Messinstrument auch auf der Anodenseite angeschlossen sein, wobei dann der Instrumentenwiderstand f r die Grosse des Messstromes keine Rolle mehr spielt. Bei dieser Anordnung befindet sich dann auch der   Kompensationswiderstand    auf der Anodenseite.



   Es kann auch die Bildung von Teilsummen vorgesehen sein. In diesem Falle sind dann im allgemeinen mehrere, den   verschie-    denen Teilsummen entsprechende Instrumente vorhanden, welche an ihrer einen Klemme miteinander verbunden sind, wobei die Verbindungsleitung über das gemeinsame Summeninstrument zum veränderbaren An  schlusspunkt    des Spannungsteilers führt. Die versehiedenen Gitter-, Anode-,   Kathoden-      rnd Kompensationskreise    sind dabei einzeln   parallelgesebaltet    und mit den passenden Anzapfungen des Spannungsteilers verbunden.



   Die folgende Beschreibung dient zur nÏheren Erläuterung verschiedener Ausfüh  rungsbeispiele    des Erfindungsgegenstandes, wobei auf die Fig.   1    bis 4 Bezug genommen   wird. Fig. 1    zeigt eine Einrichtung zur   Summierung    zweier beliebiger, in die Form entsprechender Gleichspannungen umgewandelter physikalischer Grössen. Fig. 2 stellt eine Abänderung der vorstehenden Einrichtung dar. während sich Fig. 3 auf eine Ein  riehtung    bezieht, mit   welcher unter gleich-      zeitiger    Angabe der einzelnen Teilmessinstrumente die   algebraische    Summe dreier Grossen gebildet wird.



   In Fig.   1    bedeutet 1 eine   Gleichstrom-    quelle hoher Spannung, 2 eine Triode mit grossem Verstärkungsfaktor, 3 das passende Messinstrument, 4 den Spannungsteiler mit mehreren Anzapfungen, 5 einen   veränder-    baren Widerstand, 6 und 7 die   Anschluss-    stellen der zu addierenden Spannungen und 8 einen weiteren Widerstand. In dieser, wie auch in den andern Figuren sind die Heizkreisc als unwesentlicher Bestandteil der Schaltungen nicht eingezeichnet. Es bereitet dem Fachmann keine Schwierigkeit, sie zu ergänzen.



   Die Berechnung dieser Schaltung zeigt, dass wenn einerseits gilt :
K ? R0 ? 100 ? R1, wobei K den Verstärkungsfaktor der Triode,   Ri ihr innercr    Widerstand und   Ro    den resultierenden Widerstand des   Kathodenkreises    bedeutet, und anderseits
VB-VC = VA-VB/K gewählt wird, wobei VA,   FB.      T'c    die Potentiale der Anschlusspunkte A, B, C des Span  nungsteilers    sind, eine Einrichtung erhalten wird, welche folgende Eigenschaften besitzt :

      )    Die praktisch üblichen Veränderungen der   Hilfsspannungsquelle    bleiben ohne Einfluss auf die Anzeige des   Messinstrumentes.       b)    Der Einfluss einer Veränderung des Verstärkungsfaktors ist vernachlässigbar klein.



   Die Spannungen, deren Summe oder auch Differenz gebildet werden soll, werden bei 6 und 7 angeschlossen und bestimmen den   Potentialunterschied    zwischen Gitter und Punkt C. Mit dem Widerstand 5 wird der durch das Instrument 3 fliessende Ruhestrom kompensiert, wobei die Messspannungen an den Klemmen 6 und 7 zunächst den Wert   .      Null" haben miissen.    Wird nun eine posi tive oder negative resultierende   Messspan-    nung angelegt, so weicht das Instrument in der einen oder andern Richtung aus seiner Nullage ab. Weil bei dieser Schaltung kein   Gitterstrom    fliesst, können sich die beiden Messspannungen auch nicht gegenseitig beeinflussen.

   Der Strom im Instrument 3 bestimmt sich aus dem Verhältnis der Gitterspannung zum resultierenden   Kathoden-    widerstand, welcher sich aus dem Widerstand 8 und der Kombination des Widerstandes 5 mit dem Instrumentenwiderstand ergibt. Demzufolge wird also die Spannung am resultierenden   Kathodenwiderstand    gleich der   Gitterspannung.    Die Rohre dient hierbei nicht eigentlich Verstärkungszwecken, son  dern    der Steuerung der an das Instrument abgegebenen Leistung.



   Fig. 2 zeigt eine Abart der obigen Einrichtung, bei welcher das Messinstrument statt in den Kathoden-in den Anodenkreis eingeschaltet ist. Die den verschiedenen Ziffern zugeordneten Schaltungsteile stimmen mit den entsprechenden der Fig.   1      über-    ein. Widerstand 5 und Triode 2 haben hier den Platz getauscht und das Potential des Punktes   C    ist hoher als   VB.    Die   Kompen-    sation des das Instrument 3 durchfliessenden Ruhestromes geschieht durch entsprechende Einstellung des Widerstandes 5. Der Strom im   Kathodenwiderstand    8 bestimmt sich aus dem Verhältnis der durch die Spannungen 6 und 7 gegebenen Gitterspannung zu diesem Widerstand.

   Er fliesst auch durch die Widerstände 3 und 5, ist jedoch im Gegensatz zur Anordnung nach Fig.   1    von ihrem Werte praktisch unabhängig.



  Diese können somit innert gewissen Grenzen beliebige Werte annehmen, ohne seine Grosse zu beeinflussen. Macht man durch passende Wahl des Materials die   Temperaturabhängig-    keit des Widerstandes 8 zu Null, so bleiben temperaturbedingte Anderungen des Widerstandes 3 ohne Einfluss auf die Anzeige.



   Wie bei der vorherigen Schaltung hat auch hier eine in praktischen Grenzen bleibende Schwankung der Spannung der Stromquelle 1 keinen Einfluss auf die Anzeige des   Messinstrumentes    3. Ebenfalls ist der Einfluss einer Veränderung des Verstärkungsgrades der   Rbhre    praktisch ausgeschaltet.



   Fig. 3 zeigt, wie Einrichtungen beispielsweise nach Art der Fig. 2 zwecks Erzielung der Anzeige von Teilsummen kombiniert werden können. Die hier   algebraisch    zu addierenden, den Teilsummen entsprechenden Spannungen werden bei 9, 10 und 11 angeschlossen. Anstatt die resultierende Spannung 9 zu addieren, kann die ihr entsprechende Grosse durch Umpolung mittels des ITmschalters 12 von der Summe der beiden andern   Graben    10 und 11 abgezogen werden.



  Der an die Klemmen der Gleichstromquelle 25 angeschlossene Spannungsteiler 4 dient zur Einstellung der verschiedenen Hilfsspannungen der Einrichtung. Die drei Roh ren sind mit 13, 14, 15, die   Kathodenwider-    stände mit 16, 17, 18, die   TeilsummenmeB-    instrumente mit 19, 20, 21 sowie die   Kom-      pensationswiderstände mit    22,   23 und    24 bezeichnet. Das SummenmeBinstrument 26 erhält die Summe der durch die Teilsummen  meBinstrumente      flieBenden      Strome.    Die Kompensation des Ruhestromes in 19 durch Einstellung des Widerstandes 22 bringt auch den entsprechenden Teilstrom im Instrument 26 auf Null.



   Die Arbeitsbedingungen sind hier die gleichen wie bei Fig. 2. Beispielsweise hängt auch hier der Strom durch das Instrument 19 nur von der Gitterspannung 9 und dem Widerstande 16 ab. Das entsprechende gilt für die andern Stromkreise. Der dem Summenstrom und dem Instrumentenwiderstand entsprechende Spannungsabfall an 26 gehort zu allen Anodenstromkreisen, ist aber ohne EinfluB auf die Anzeige, weil die Anoden  strome unabhangig    von den Widerständen der Anodenkreise sind.



   Natürlich können auch bei 9,   10    und   11    Spannungen angeschlossen werden, welche jeweils nur einer einzigen physikalischen   Grole    entsprechen, wobei dann die Instrumente 19, 20, 21 zur Angabe des einzelnen   MeBwertes    dienen.



   Haben die einzelnen zu addierenden   Mess-      graben    nicht die gleichen   Messkonstanten,    das heisst entsprechen gleichen Änderungen der   Messgrössen    ungleiche Änderungen der diesen entsprechenden   Messspannungen    9, 10 oder 11, so wird man Übereinstimmung erzielen durch Anordnung von passend   angeschlos-    senen   Spannungsteilern    in den   Gitterkreisen    oder besondere Wahl der Kathodenwider  stände      16,    17, 18. Dabei ist es zweckmässig,   Messgrossen gleicher Konstante jeweils schon im Gitterkreis durch Hintereinanderschaltung    der ihnen entsprechenden Gleichspannungen zusammenzufassen.

   Diese bilden dann die eine   Teilsumme.    Ungleiche   hlesskonstanten    lassen sich auch   beriieksichtigen    durch Anordnung eines Mehrfachnebenschlusses zum Summeninstrument 26, wie dies Fig. 4 zeigt.



  In dieser Abbildung bedeutet 28 den Neben  widerstand, 29,    30 und 31 sind die An  schlüsse zu    den   versehiedenen      Teilmesswert-    instrumenten und 32 die Verbindung zur Hilfsstromquelle 25.



   Die Erfindung lässt sich ohne   Schwierig-    keit auch auf den Fall der Zusammenfassung von mehr als nur drei   Messgrossen    oder Gruppen von   solehen    anwenden. Dabei ist es sehr einfach, sie im Sinne der Addition oder Subtraktion der   Messgrosse wahlwelse    mit Umschaltern anzuschliessen, wie dies für die   Messspannung 12    in Fig. 3 beschrieben worden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Gleichstromverstärkung und zur algebraisehen Summierung mehrerer physikalischer Grössen, dadurch gekennzeichnet, dass die algebraisch zusammenzufassenden physikalischen Grössen zunächst in eine entsprechende Anzahl von Gleichspannungen umgewandelt werden, welche den Strom eines Instrumentes beeinflussen, das einer seits an einen veränderbaren Ansehlusspunkt eines zu einer Hilfsspannung parallel ge sebalteten Spannungsteilers, anderseits an den Verbindungspunkt einer Reihenschal- tung einer Verstärkerrohre mit einem ihr zu geordneten Eathodenwiderstand und eines der Kompensation des das Instrument durchfliessenden Ruhestromes dienenden Widerstandes angeschlossen ist,
    wobei auch der Gitterkreis der Rohre an einen veränderbaren Anschlusspunkt des Spannungsteilers angeschlossen ist, derart, dass Veränderungen der Hilfsspannung und der Röhrenkennlinie innerhalb vorgesehener Grenzen praktisch ohne Einfluss auf die Anzeige bleiben.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den physikalischen Grössen entsprechenden Gleichspannungen, je nachdem ob sie zu-oder abgezählt werden sollen, mit gleichem bezw. entgegengesetztem Richtungssinn hintereinander in den Gitterkreis der Robre eingeschaltet sind.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Messinstru- ment auf der Anodenseite der Röhre angeschlossen ist, wodurch die Anzeige auch vom Einfluss des Instrumentenwiderstandes befreit wird.
    3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da¯ zur Bildung mehrerer Teilsummen jeder Teilsumme eine VerstÏrkerr¯hre und ein Messinstrument zur Erfassung des Teilsummenmesswertes zugeordnet ist, wobei die Messinstrumente an ihrer einen Klemme miteinander verbunden sind und die Verbindungsleitung über ein gemeinsames Summeninstrument zum veränderbaren Anschlusspunkt des Spannungsteilers führt.
    4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass physikalische Grossen gleicher Messkonstante jeweils zu einer Teilsumme zusammengefasst sind.
    5. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Teilsumme durch eine einzeln additiv bezw. subtraktiv hinzukommende Messgrösse gebildet ist.
    6. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ungleiche Me¯konstanten der physikalischen Graben durch den Anschluss der verschiedenen Messspan- nungen über passende Spannungsteiler in den Gitterkreisen berücksichtigt sind.
    7. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass ungleiche Me¯konstanten der physikalischen GröBen durch verschiedene Bemessungen der vom gesamten Teilsummenstrom jeweils durchflossenen Eathodenwiderstände berücksichtigt sind.
    8. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ungleiche Mess konstanten der physikalischen Graben durch Anordnung eines Mehrfach-Nebenwiderstan- des zum gemeinsamen Summeninstrument berücksichtigt sind.
CH218125D 1939-04-20 1941-02-12 Einrichtung zur Gleichstromverstärkung und algebraischen Summierung mehrerer physikalischer Grössen. CH218125A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969504C (de) * 1952-05-24 1958-06-12 Telefunken Gmbh Gleichstromverstaerkerschaltung mit mehreren hintereinandergeschalteten, galvanisch miteinander gekoppelten Roehrenstufen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969504C (de) * 1952-05-24 1958-06-12 Telefunken Gmbh Gleichstromverstaerkerschaltung mit mehreren hintereinandergeschalteten, galvanisch miteinander gekoppelten Roehrenstufen

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