CH218132A - Doppelbildmikrometer, das einem Fernrohr vorgeschaltet ist. - Google Patents

Doppelbildmikrometer, das einem Fernrohr vorgeschaltet ist.

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CH218132A
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Zeiss Firma Carl
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Zeiss Carl Fa
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
    • G01C3/22Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length at, near, or formed by the object

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Description


      Doppelbildmikrometer,    das einem Fernrohr vorgeschaltet ist.    Die Erfindung geht aus von einem       Doppelbildmikrometer,    das zwei zu gegen  läufiger Drehung miteinander gekuppelte  Glaskeile mit kreisförmigem Ausschnitt und  gleichen Ablenkungswinkeln aufweist und  einem Fernrohr vorgeschaltet ist, um das  Fernrohr zum Messen der Entfernung einer  von dem Fernrohr     entfernt        aufgestellten          Messlatte    mit konstanter Basis geeignet zu  machen.

   Dabei werden     bekanntlich    in der       Okularbildebene    des Fernrohres zwei Bilder  der     Messlatte        entworfen,    deren eines von den  durch die kreisförmigen Ausschnitte der  Glaskeile hindurchtretenden Strahlen her  rührt, somit allein durch Glieder .des Fern  rohres und deren anderes .durch Zusammen  wirken dieser     Fernrohrglieder    mit dem vor  geschalteten Keilsystem erzeugt wird. Die       Messlatte    wird so anvisiert, dass die beiden  Lattenbilder in der     Längsrichtung    der     Mess-          latte        gegeneinander    versetzt sind.

   Durch Ver  drehen der beiden Keile gegeneinander kann  die Grösse dieser Versetzung geändert wer-    den.     Verdreht    man die beiden     Keile        gegenein          ander    so lange, bis die     gegenseitige    Verset  zung der beiden Bilder     gleich    der Länge .des  Bildes der Basis ist, so ist die Verdrehung  der beiden Keile gegeneinander in bezug auf  die     Nullstellung    der     geile,    in der .die ab  lenkende Wirkung der Keile am grössten ist,  ein Mass für die     Entfernung    .der     Messlatte.     



  Um für ein solches an einem Fernrohr an  gebrachtes     Doppelbildmikrometer    eine mög  lichst grosse     Messgenauigkeit    zu gewährleisten,  ist     nach    der Erfindung jeder der beiden geile  mit einer kreisförmigen     Messteilung    fest ver  bunden, und     kann    die     gegenseitige    Ver  drehung der beiden     Keile    mit Hilfe der einen       Teilung    an der     andern    .abgelesen werden.  Irgend ein Teilstrich .der einen     Teilung    dient  also für     die    andere     Teilung    als Zeiger.

   Bei  spielsweise wird, je nachdem die beiden     Tei-          lungen    im     gleichen    oder im entgegengesetzten  Sinne fortschreiten, die Differenz oder .die       Summe    derjenigen beiden Werte gebildet, die  dem anzeigenden Teilstrich und demjenigen           Teilstrieb    entsprechen, auf den der anzei  gende     Teilstrieli    zeigt. Die Glaskeile können  je     aus    einem oder mehreren Gliedern bestehen.  



       Um    eine Veränderung der Richtung der  gegenseitigen Verstellung der beiden Doppel  bilder, d.     1i.    eine Verdrehung der Ebene des       parallaktischen    Winkels, zu ermöglichen,  können noch Mittel vorgesehen sein, um den  beiden Keilen eine     gleiehläufige    Drehung zu  erteilen, und Mittel, um diese gleichförmige  Drehung anzuzeigen. Dabei wird zweckmässig  dafür Sorge getragen, dass zur     Ablesung    die  ser Anzeige die gleiche     Ablesee        inrichtung     dient wie zur     Ablesung    der Anzeige der  gegenläufigen     Drehung    der beiden Keile.

         Empfehlenswert    ist es.' die     Ableseeinriehtuug     des     Mikrometers    so auszubilden, dass der  Augenort für ,das Ablesen dem Augenort für  die     Fernrohrbeobaehtung    benachbart liegt.  



  Um die Einflüsse optischer Unregel  mässigkeiten der Luft im     Messraum    auf das  Ergebnis der Entfernungsmessung gering zu  halten,      -erden        zweckmässig    die brechenden  Winkel     der        beiden    heile so gewählt,     class    der  grösste Wert des     parallaktischenWinkels    im  Bogenmass grösser als     1/,,o    ist.  



  Dabei ist es noch empfehlenswert, die  kreisförmigen     Messteilungen    zum Messen der  gegenseitigen Verdrehungen der beiden Keile  so auszubilden, dass die     Summe    oder die Dif  ferenz der     abgelesenen    Skalenwerte unmittel  bar die Grösse des     parallaktischen    Winkels  oder der zu messenden Entfernung ergibt.  



  In     Fig.    1 der     Zeichnung    ist eine beispiels  weise Ausführungsform des einem Fernrohr       vorgeschalteten    erfindungsgemässen     Doppel-          bildmikrometers    in einem Schnitt durch die  optische Achse des Fernrohres     dargestellt.          Fig.    2 und 3 sind in der     Okularbildebene    .des  Fernrohres entworfene Bilder einer der Ent  fernungsmessung     zugrundeliegenden        Mess-          latt.e,während        Fig.    4 ein Bild ist,

   das in der       Okularbildebene    des zum Ablesen der Teil  kreise     bestimmten        Ablesefernrohres    entsteht.  



  An dem Tubus 1 eines Fernrohres, von  dessen optischen Gliedern in der     Zeichnung     nur das Objektiv     \?    sichtbar ist, ist. ein Ge  häuse 3 um die optische Achse     X-X    des    Fernrohres drehbar gelagert. In diesem Ge  häuse 3 sind zwei einander gleiche achroma  tische Glaskeile 4 und 5 von kreisförmigem  Ausschnitt mit ihren Fassungen 6 und 7 um  die Achse     X-X    drehbar angeordnet. Die  beiden Fassungen sind mit zwei einander  gleichen     Kegelradkränzen    8     bezw.    9 ver  sehen,     mit    denen ein am Gehäuse 3 drehbar       gelagertes    Kegelrad 10 im Eingriff steht.

    Dieses Kegelrad     kann        durch    einen Knopf 11  gedreht werden, wobei die Keile 4 und 5       gleichgrosse,    aber entgegengesetzt gerichtete  Drehungen erfahren. Zur Anzeige dieser  Drehungen dienen zwei     Glasteilkreise    12 und  13 von gleicher     Teilung    und von gleicher und  im gleichen Sinne fortschreitender Beziffe  rung, von denen der eine mit der     Fassung    6  und der andere mit der     Fassung    7     fest    ver  bunden ist.

   In der     Nullstellung    der beiden  Keile 4 und 5, in der die     (Keile    die grösste  Ablenkung der hindurchtretenden Strahlen       bewirken    und in der die beiden Bilder A und  B einer     angezielten        Messlatte    von konstanter       Basis    die grösstmögliche     Versetzung    gegen  einander haben     (Fig.    2), liegen     entsprechend          bezifferte    Teilstriche der Teilkreise 12 und  13 einander gegenüber.

       Die    Teilung und die  Bezifferung der     Teilkreise    ist so     gwählt,    dass  bei     derjenigen        .gegenseitigen    Stellung der  Keile 4 und 5, bei der die beiden Bilder A  und B der     Messlatte    um die Länge des Bildes  der     Basis        gegeneinander    versetzt sind     (Fig.    3),  die Differenz derjenigen Werte, die einen be  liebigen Teilstrich des einen     Teilkreises    und  demjenigen Teilstrich des andern Teilkreises  entsprechen, auf den jener beliebige Teilstrich  jeweils eingestellt ist,

   die     Entfernung    der       Messlatte    darstellt. Zum Ablesen der Teil  kreise dienen ein an dem Gehäuse 3 befestig  tes     Prismensystem    14, das zugleich den Ein  tritt des Lichtes zur Beleuchtung der Teil  kreise ermöglicht, und ein     Ablesefernrohr    15,  das an dem Gehäuse 3 so befestigt ist,

   dass  seine Achse     Y-Y    der optischen Achse     X-X     des Fernrohres parallel     ist.    Die     Augenorte     sind für beide     Ablesungen    also     benachbart.     Von den optischen Gliedern des     Ablesefern-          rohres   <B>15</B> ist nur das Objektiv 16 sichtbar.      Um die Beleuchtung und     Ablesung    der Teil  kreise 12 und 13 zu ermöglichen, ist der       Is,egelradkörper    8 mit ringförmigen Schlitzen  17 und 18 versehen.

   Die drehbare Lagerung  des Gehäuses 3 am     Fernrohrtubus    1 dient als       3littel,    um den beiden Keilen eine gleich  läufige Drehung zu erteilen. Um die jeweilige  Stellung des Gehäuses 3 gegenüber dem Fern  rohrtubus 1 anzuzeigen, ist an dem Tubus 1  ein nach Winkeln geteilter Glaskreis 19 be  festigt. Der zugehörende Zeiger ist in der       Okularbildebene    des     Ablesefernrohres    15 an  geordnet zu denken, das auch zur     Ablesung     dieser Anzeigevorrichtung dient.

   Das     Pris-          mensystem    14     vermittelt    den Lichtzutritt zu  dem Kreis 19 und dessen     Ablesung.    Das dem  Beobachter an dem     Ablesefernrohr    15 :darge  botene Bild     (Fig.    4) enthält einerseits     ein     Bild 19' jenes Kreises 19 im Zusammenwir  ken mit einem Bild 20' des zugehörenden  Zeigers und anderseits Bilder 12' und 13' der       miteinander    zusammenwirkenden     .Teilkreise     12 und 13.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppelbildmikrometer, das zwei zu gegen läufiger Drehung miteinander gekuppelte Glaskeile mit kreisförmigem Ausschnitt und gleichen Ablenkungswinkeln aufweist und einem Fernrohr vorgeschaltet ist, um das Fernrohr zum Messen der Entfernung einer von dem Fernrohr entfernt aufgestellten Messlatte mit konstanter Basis geeignet zu machen, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden geile mit einer kreisförmigen Tei lung fest verbunden ist, und dass die gegen seitige Verdrehung der beiden geile mit Hilfe der einen Teilung an der andern abge lesen werden kann.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Doppelbildmikrometer nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch Mittel, um den beiden Keilen zum Zweckei einer VerInde- rung der Richtung der gegenseitigen Ver stellung der beiden Doppelbilder eine gleich läufige Drehung erteilen zu können, und fer ner ,durch Mittel, um diel gleichläufige Dre hung der beiden Keile anzeigen zu können, wobei zur Ablesung dieser Anzeige die gleiche Ableseeinrichtung dient wie zur Ab lesung der Anzeige der gegenläufigen Dre hung der beiden Keile.
    2. Doppelbi@ldmikrometer nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung jener Ablese einrichtung, dass der Augenort für das Ab lesen ,dem Augenort für die Fernrohrbeob- achtung benachbart liegt. . 3. Doppelbildmikrometer nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bre chende, Winkel der beiden Keile von solcher Grösse sind, dass der grösste Wert des para11- aktischen Winkels im Bogenmass grösser als 1/"o ist.
    4. Doppelbildmikrometer nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung,der kreisförmigen Teilungen zum Messen der gegenseitigen Verdrehung der beiden Keile, dass die Summe oder die Diffe renz der abgelesenen Skalenwerte unmittel bar die Grösse der zu messenden Entfernung ergibt.
CH218132D 1940-03-23 1941-02-21 Doppelbildmikrometer, das einem Fernrohr vorgeschaltet ist. CH218132A (de)

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