CH218174A - Diagonalgebläse. - Google Patents

Diagonalgebläse.

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CH218174A
CH218174A CH218174DA CH218174A CH 218174 A CH218174 A CH 218174A CH 218174D A CH218174D A CH 218174DA CH 218174 A CH218174 A CH 218174A
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Eck Bruno Ing Dr
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/26Rotors specially for elastic fluids
    • F04D29/32Rotors specially for elastic fluids for axial flow pumps
    • F04D29/321Rotors specially for elastic fluids for axial flow pumps for axial flow compressors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


      Diagonalgebläse.       Die Erfindung bezieht sich auf ein     Dia-          gona-lgebläse,    das insbesondere zur     Erzeu-          gung    hoher Drucke bestimmt ist. Die Erfin  dung geht von der Erkenntnis aus,     daB    bei  geringster     Relativgeschwindigkeit    und ge  ringsten Ablösungsverlusten     des    Druckmit  tels, beispielsweise Luft, im Laufrad die ge  ringsten Verluste zu     erwarten    sind.

   Die Er  findung gibt die konstruktiven Merkmale  eines Laufrades an, bei welchem     geringste     Relativgeschwindigkeiten     und        geringste    Ab  lösungsverluste der Luft im Laufrad erreicht  sind.  



  Beim     Entwurf    eines     Gebläserades        wurden     bislang zur Ermittlung des Eintrittsdurch  messers, der Eintrittsbreite und des Schaufel  winkels Annahmen gemacht, die als ziemlich  willkürlich bezeichnet     werden        müssen.    Sehr  verbreitet ist zum Beispiel die Annahme einer  bestimmten Geschwindigkeitsspanne für die       Meridian-Eintrittsgeschwindigkeit.    In An  lehnung an .die bei Kreiselpumpen üblichen  Rechnungsmethoden wird für die Eintritts-         geschwindigkeit    oft ein Wert von 6-15 m pro  Sek. angegeben.

   In der     offenbaren    Empfin  dung dieser     Willkür    wurde von verschiedenen  andern Seiten versucht, die     Eintrittsgeschwin-          digkeit    in Zusammenhang     mit    .der     Umfangs-          geschwindigkeit        bezw.    dem     Überdruck    zu  bringen.

   Es     wurde    auch versucht, .diese Lage  durch empirisch     bezw.        statistisch    begründete  Zahlenangaben     auszugleichen.    Alle bekannt  gewordenen Richtlinien     Sassen        indes    physika  lisch     einleuchtende    Richtlinien nicht erken  nen.     Hinweise    auf den     Vorteil    kleiner     Rela-          tivgeschwindigkeiten    befinden sich nun ver  schiedene in der     Literatur.    Eine Lösung die  ser Aufgabe ist jedoch bisher noch nicht er  folgt.

   Es befinden sich     nirgends    darüber An  gaben, wie eigentlich ein Laufrad     aussieht,     bei dem die Relativgeschwindigkeit ein Mi  nimum besitzt     und    des weiteren die Ablöse  verluste möglichst klein     sind.     



  Zur Lösung dieser     Aufgabe    geht .die Er  findung von der     Erkenntnis        aus,        daB    die       Laufradverluste    in drei Gruppen     eingeteilt         werden können, die alle proportional dem  Quadrat der relativen Eintrittsgeschwindig  keit     sind.    Es muss also zuerst ein Minimum  dieser relativen Eintrittsgeschwindigkeit er  reicht werden, damit auch diese Verluste  möglichst klein werden. Will man das Ge  bläse noch weiter verbessern, so untersucht  man, welche der angegebenen drei Verlust  quellen am     nachteiligsten    ist. Gemeint sind:    1. Stossverluste,  2. Reibungsverluste,  3. Ablösungsverluste.

      Für die Fördermenge des     besten    Wir  kungsgrades stimmt die Strömungsrichtung  vor den Schaufeln mit dem Schaufelwinkel  überein. Bei diesem sogenannten     ,;stossfreien          Eintritt"    sind die Stossverluste praktisch  gleich Null. Die reinen Reibungsverluste, die  durch Flächenreibung     entstehen,    können heute  rechnungsmässig einigermassen bestimmt, der  Grössenordnung nach sicher abgeschätzt wer  den. Auch diese Verluste sind noch verhält  nismässig klein; es lässt sich zum     Beispiel          nachweisen.    dass ein Gebläse bei reiner Flä  chenreibung unbedingt einen Wirkungsgrad  von 30-85     11vo    haben muss.

   Es bleiben somit  nur noch die Ablösungsverluste, die den  <B>0-</B>     össten    Anteil bilden. Die Ablösungen in den       Schaufelkanälen    entstehen nun ebenso wie in       ruhenden    Kanälen dadurch. dass die Strömung  verzögert ist. In mässigen Grenzen lässt sich  auch hier die Ablösung     vermeiden,        doch    zeigt  sich auch dann ein ziemliches Anwachsen  der Verluste gegenüber der reinen Flächen  reibung. Die Ablösungsverluste werden über  haupt vermieden, wenn keine Verzögerung       zugelassen    wird.

   Am besten wäre überhaupt  eine starke Beschleunigung, doch hat dies  wieder     --eine    Nachteile. weil dann die Ge  schwindigkeiten im nachfolgenden     Leitappa-          rat    zu gross werden. Als zweckmässigste Lö  sung wurde bei der     Ausführung    eines Lauf  rades mit diagonaler Strömungsrichtung ein       Laufrad    mit einem in     Strömungsrichtung    zu  nehmenden Durchmesser und im Meridian  querschnitt abnehmenden Querschnitt gefun  den.

      Zur Erläuterung der Erfindung     werden     die folgenden Formelzeichen im Anschluss an  die allgemeine Übung auf diesem     Gebiete    der  Technik     benutzt.     
EMI0002.0025     
  
    ?r, <SEP> = <SEP> relative <SEP> Eintrittsgeschwindigkeit
<tb>  u1- <SEP> = <SEP> relative <SEP> Austrittsgeschwindigkeit
<tb>  V <SEP> = <SEP> Fördermenge <SEP> pro <SEP> Zeiteinheit
<tb>  u <SEP> = <SEP> Umfangsgeschwindigkeit <SEP> am
<tb>  Austritt
<tb>  c,m <SEP> = <SEP> Meridiangeschwindigkeit
<tb>  <I>Ap</I> <SEP> Verl.

   <SEP> = <SEP> Laufradverlust
<tb>  <I>A <SEP> p <SEP> =</I> <SEP> gesamter <SEP> vom <SEP> Laufrad <SEP> erzeugter
<tb>  Druckunterschied
<tb>  d, <SEP> = <SEP> Eintrittsaussendurchmesser
<tb>  d2 <SEP> = <SEP> Austrittsaussendurchmesser
<tb>  dl' <SEP> = <SEP> Eintrittsinnendurehmesser
<tb>  <I>dj <SEP> =</I> <SEP> Austrittsinnendurchmesser
<tb>  ss, <SEP> = <SEP> Eintrittsschaufelwinkel <SEP> am <SEP> Ein  trittsaussendurchmesser
<tb>  ss@ <SEP> = <SEP> Austrittsschaufelwinkel <SEP> am <SEP> Aus  trittsaussendurchmesser
<tb>  F, <SEP> = <SEP> freier <SEP> Durchgangsquerschnitt <SEP> am
<tb>  Eintritt
<tb>  FZ <SEP> = <SEP> freier <SEP> Durchgangsquerschnitt <SEP> am
<tb>  Austritt.
<tb>  <I>ri</I> <SEP> hydr.

   <SEP> = <SEP> hydraulischer <SEP> Wirkungsgrad
<tb>  ,u <SEP> = <SEP> Minderleistung <SEP> durch <SEP> endliche
<tb>  Schaufelzahl
<tb>  n <SEP> = <SEP> Laufraddrehzahl       In Fix. 1 ist     schematisch    ein     Querschnitt     durch eine     Ausführungsform    eines     Laufrades     gemäss der Erfindung gezeigt. Die Linien       AB-CD    in der untern Hälfte der Abbil  dung zeigen die Lage der     Kopfkante        und    der  Fusskante eines in eine Ebene     rechtes        inklig     zur Papierebene     gebrachten        Gebläseflügels.     



  In     Fig.    2 ist die     P-Y-Kurve,    eine     Wir-          kungsgradkurve    und     eine        LeistungSbedarf-          kurve    des Gebläses dargestellt. Wie ein  gehende Versuche bewiesen haben, fällt das       Maximum        des    Leistungsbedarfes     N    ungefähr  mit dem     Maximum    des Wirkungsgrades zu  sammen. Infolgedessen bedarf der     Hotor    kei  ner Überdimensionierung, sondern kann ent  sprechend der Nutzleistung des Gebläses aus  gelegt werden.

        In     Fig.    3 ist ein weiteres     Gebläserad    dar  gestellt, bei dem die radiale Projektion der  Schaufeln ersichtlich     ist.    Zudem zeigen die  eingezeichneten Stromlinien, welche Quer  schnitte zur     Berechnung    der     Durchtrittsge-          schwindigkeiten    verwendet werden müssen.  



  Die Form der Schaufel am äussern Um  fang ist aus     Fig.    4 erkennbar, die eine Ab  wicklung des äussern Kegelmantels bedeutet.  In dieser Abwicklung erscheinen die Winkel       ,B,    und     ss2        unverzerrt.     



  In     Fig.    5 sind die Geschwindigkeitsdrei  ecke für die Punkte 1 und 2 der     Fig.    3 am  äussern Umfang des Laufrades veranschau  licht.  



       Fig.    6 veranschaulicht den Fall, dass Ein  und Austrittskante der Schaufeln denselben  Winkel mit den Flächen F, und     FZ    bilden.  



  Die neuen Erkenntnisse wurden aus fol  genden Beziehungen gewonnen. Aus dem     Ein-          trittsgeschwindigkeitsdiagramm    für den     Ein-          trittsaussendurchmesser        (Fig.    5) erhält     man          +        2Gi        @1.@     Ersetzt man:  
EMI0003.0024     
    so entsteht:

    
EMI0003.0025     
         ua,        bezw.        zvi    ist somit eine Funktion von       V,   <I>d,</I> und     n.    Da das Volumen     Y    und die  Drehzahl beim Entwurf meist     gegeben    sind,  lässt sieh nur noch d, ändern. Für ein be  stimmtes d, ergibt sich ein Minimum von     ie;,     nach     Differentation    nach d,, von der Grösse  
EMI0003.0035     
    Beim Entwurf spielt der     Austrittsdurch-          messer    immer eine Hauptrolle.

   Es ist deshalb    zweckmässig, die letzte Gleichung durch     Di=          vision        mit        dz    dimensionslos zu machen. Damit  e     ibt    sich:

    
EMI0003.0043     
    Setzt man noch den Bestwert von     di    in die  Gleichung (2) für     cl    ein     und    bildet nach       Fig.    5 den     Tängens    des     Eintrittsschaufel=          winkels     
EMI0003.0051     
    so . entsteht nach leichter     Rechnung:     
EMI0003.0053     
    Es ergibt somit bei der     Optimalbedingung    ein  konstanter     Eintrittsschaufelwinkel    von etwa  <B>350.</B>  



  Bei grösserer     Neigung    der äussern Gebläse  wand liefert die .gleiche     Rechnung    die Be  ziehung (5):  
EMI0003.0058     
    Dabei ist in der Gleichung     l(5)    die Gleichung  (4) enthalten. In dieser Gleichung ist der  Ausdruck  
EMI0003.0060     
    wo F, den freien Durchgangsquerschnitt am  Eintritt bedeutet.  



  Das konstruktive Merkmal der Minimum  bedingung für die Relativgeschwindigkeit  liegt also darin, dass, ein     Diagonalläufer    einen  Eintrittswinkel von 35   aufweist.  



  Die     Verhinderung    der     Ablösung    in den'       Kanälen    wird durch folgende     Überlegungen     erreicht:  Die Voraussetzung für     Ablösungsverluste     sind das Auftreten einer     Verzögerung.    Wird  davon ausgegangen, dass aussen     keine    Ver  zögerung vorhanden     ist,    das heisst     ev,=w2    ge  mäss     Fig.    5 ist, so bleibt noch die Frage  offen, welche     Geschwindigkeitsänderungen     die     näher    der Nabe     gelegenen    Stromfäden er-      leiden.

   Einmal muss bei einem     Gebläse    gleich  mässiger Zu- und Abgang     gefordert    werden  (Kontinuitätsgleichung), das heisst aber       Cl    .     '#''        i    =     cim    .     F,    =     czm    -<I>F";</I>       weiter    muss jeder Stromfaden die gleiche  Druck-     bezw.    Energieerhöhung erfahren. Dies  ist     aber    nach bekannten Beziehungen nur  möglich, wenn für jeden Stromfaden       u2   <I>.</I>     c2"    -     konstant     ist.

   Hierbei ist     C2"    die Projektion der Aus  trittsgeschwindigkeit     rz    auf die Umfangsrich  tung. Für den Fall, dass aussen die Geschwin  digkeiten gleich bleiben, das heisst     w1    =     w2,     sind die     nabennäheren    Stromfäden beschleu  nigt.

   Die Bedingung     w1    - w2 genügt also  vollkommen, um eine Ablösung unter allen  Umständen zu     vermeiden.    Die     Ausrechnung     ist durch     Fig.    5 folgendermassen:       CIM   <I>=</I>     vrl    - Bin     Q31          Clm   <I>=</I>     aas    -     sin        p2     mit     w1    -     w2    erhält man:  
EMI0004.0033     
    Aus der Kontinuitätsgleichung erhält man  noch:

    
EMI0004.0034     
    Durch Gleichsetzen der linken     Seiten    der bei  den Gleichungen erhält man dann  
EMI0004.0036     
    Ein     Diagonalgebläse    gemäss der Erfindung  ist konstruktiv gekennzeichnet durch:  1.     Eintrittsschaufelwinkel    von etwa 35  ,  wodurch die minimale     Relativgeschwindig-          keit    erzielt wird,  
EMI0004.0041     
  
EMI0004.0042     
    wodurch     Ablösungsverluste    vermieden sind.

    Die     Rechnungen        gelten        physikalisch    be  trachtet auch dann noch, wenn der Eintritts  aussendurchmesser gleich oder sogar grösser  als der     Austrittsaussendurchmesser    ist. Schon  eine leichte Verkleinerung des Eintritts  aussendurchmessers gegenüber dem Austritts  aussendurchmesser lässt     bedeutend    höhere  Drücke erreichen. Die Erzeugung höherer  Drücke     erfolgt    vornehmlich in Gebläsen dia  gonaler Bauart.

   Die diagonalen     Laufräder    ge  mäss der Erfindung erzielen besonders hohe  Wirkungsgrade und     Drucksteigerungen.    Von  Vorteil ist     ferner    die billige     Herstellung    der       Blechbeschauf    lang.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Diagonalgebläse, dadurch gekennzeichnet, dass der Eintrittmussendurchmesser (dl) und der Austrittsaussendurchmesser (d2) des Lauf- rades so ausgebildet sind, dass sie die Bedin gung EMI0004.0065 erfüllen, wobei Y die Fördermenge in m8/sec., u2 die Umfangsgeschwindigkeit an der Stelle d2,
    und EMI0004.0071 mit F1 als freiem Durchgangsquerschnitt am Eintritt ist, und dass der Eintrittsschaufel winkel /il am Eintrittsaussendurchmesser un gefähr 85 ist und die Meridianquerschnitte in der Strömungsrichtung derart abnehmen, dass EMI0004.0077 ist, wobei FZ der freie Durchgangsquerschnitt am Austritt und ss2 der Austrittsschaufel winkel am Austrittsaussendurchmesser sind.
CH218174D 1938-09-07 1939-08-23 Diagonalgebläse. CH218174A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2444822A1 (fr) * 1978-12-23 1980-07-18 Sueddeutsche Kuehler Behr Roue a aubes ou couronne directrice amont a ecoulement axial ou semi-axial et a moyeu de diametre croissant selon le sens de l'ecoulement, en particulier pour le refroidissement des moteurs a combustion interne de vehicules

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2444822A1 (fr) * 1978-12-23 1980-07-18 Sueddeutsche Kuehler Behr Roue a aubes ou couronne directrice amont a ecoulement axial ou semi-axial et a moyeu de diametre croissant selon le sens de l'ecoulement, en particulier pour le refroidissement des moteurs a combustion interne de vehicules

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