CH218190A - Druckventil mit Rückholkolben für Brennstoffeinspritzpumpen. - Google Patents

Druckventil mit Rückholkolben für Brennstoffeinspritzpumpen.

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CH218190A
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CH
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valve
return piston
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valve housing
pressure
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Inventor
Saurer Aktiengesellscha Adolph
Original Assignee
Saurer Ag Adolph
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Publication of CH218190A publication Critical patent/CH218190A/de

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/44Details, components parts, or accessories not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M59/02 - F02M59/42; Pumps having transducers, e.g. to measure displacement of pump rack or piston
    • F02M59/46Valves
    • F02M59/462Delivery valves

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Description


  Druckventil mit     Rückholkolben    für     Brennstoffeinspritzpumpen.       Bei     Brennstoffeinspritzpumpen    für     Brenn-          kraftmaschinen    ist es bekannt, Druckventile  vorzusehen, die mit einem     Rückholkolben     versehen sind.

   Dieser an dem beweglichen  Ventilkörper vorgesehene     Rückholkolben    hat  den Zweck, am Ende :der     Einspritzung,     wenn durch Freilegen der     Entlastungsöffnung     durch den Pumpenstempel oder durch Auf  stossen     eines    Entlastungsventils die Druckab  senkung in der     Druckleitung    eingeleitet wird  und die Nadel die Einspritzdüse     bereits    auf  ihren Sitz zurückgekehrt ist, bevor das       Druckventil    sich     schliesst,

      aus der Drucklei  tung noch ein bestimmtes Brennstoffvolumen  zurückzuholen und in der     Druckleitung    eine  weitere Druckabsenkung unter den Schliess  druck der Einspritzdüse herbeizuführen.  



  Die Anwendung solcher Druckventile mit       Rückholkolben        ist    besonders bei Einspritz  pumpen mit     Schiebersteuerung    üblich, wo  also der     Pumpenplunger    über Steueröffnun  gen laufend Beginn und Ende der Einsprit  zung und damit die geförderte Brennstoff-    menge bestimmt.

   Beim nachfolgenden Druck  hub ist die vom     Rückhohlkolben    aus der  Druckleitung zurückgezogene Brennstoff  menge wieder in die Leitung     zurückzuför-          dern,    wodurch bis zur Erreichung hoher  Drücke in der Pumpe sich bereits eine wesent  lich grössere Überdeckung der     Steueröffnung     durch den     Pumpenplunger    ergibt, ;als wenn  ein Druckventil ohne     Rückholkolben    in Ver  wendung stehen     würde.    Ausserdem     wird     durch     Anwendung    :

  solcher     Druckventile    mit       Rüekholkolben    der Einfluss von Unterschie  den in den Längen der Druckleitungen bei       Mehrzylindermaschinen    auf den Spritzbeginn  weitgehend vermindert, indem bei jeder Lei  tungslänge,der     Abspritzdruck    der Düse nach  dem gleichen Weg -des     Pumpenplungers    er  reicht wird.  



  Die Arbeitsweise des     Druckventils    mit       Rückholkolben        bringt    es nun aber mit sich,  dass bei     Mehrzylindermaschinen    die von die  sen Druckventilen aus den     Druckleitungen     zurückgezogenen Brennstoffmengen bei     allen         Zylindern möglichst gleich sein müssen.

   Tre  ten Unterschiede in den     Rückholmengen    bei  verschiedenen Zylindern auf, so ergeben sich  daraus     Unterschiede    in den     Spritzmengen    der  einzelnen Zylinder, so dass die für gute     11Ma-          schinenleistung    notwendige gleichmässige  Brennstoffzuteilung an die -Maschinenzylin  der gestört wird.  



  Es ist also von Bedeutung. dass das Rück  holvolumen bei allen Druckventilen einer  Einspritzpumpe möglichst gleich gehalten  wird. Um diese Anforderung zu befriedigen,  muss sowohl der     Huli    des     Rückholkolbens    bei  allen Ventilen gleich gehalten  erden, es  muss aber auch die Einpassung des     Rüekhol-          kolbens    in seiner zylindrischen Führung sehr  sorgfältig und mit möglichst kleinem Spiel  geschehen, um     beste    Abdichtungsverhältnisse  des     Rückholkolbens    zu gewährleisten.

   Das  erstere Erfordernis ist durch genaue -Mass  haltigkeit von Längenmassen sowohl am       Rückholkolben    wie an dessen Führung bei  sorgfältiger     -Masskontrolle    verhältnismässig  leicht zu erfüllen. Schwieriger ist es hingegen  bei den bisherigen Bauarten solcher Ventile,  der     zweiten    Anforderung gerecht zu  >erden.  nämlich einen dichtenden, spielfreien     Einpass     des     Rückhollkolbens    in seiner zylindrischen  Führung zu erzielen.

   Dies begegnet bei den  bekannten Bauarten deshalb ernsten Schwie  rigkeiten, weil der     kegelige    Ventilsitz und  die zylindrische Führung des     Rückholkolbens     an ein und demselben     Gehäuseteil    vorgesehen  sind. Ein absolut     abdichtendes    Einpassen des       Rückholkolbens    und ein absolut     dichisitzen-          der    Ventilkegel     würden    eine absolut genaue       Zentrierung    der Zylinderfläche des     Rückhol-          kolbens    gegenüber der     Kegelachse    des Ventil  sitzes verlangen.

   Da für ein gutes Abdichten  des     Rückholkolbens    ein Spiel in seinem Zy  linder von nur     1/""o    bis \/""", mm notwendig  ist, dürfte die zulässige     Desaxierung    zwischen  der zylindrischen Führung und dem Kegel  sitz höchstens     I/,    bis     1/1,"",    mm betragen, was  aber auch bei     ausgeklügeltsten    Herstellungs  verfahren nicht einzuhalten ist.     Bis    heute hat  man sich damit beholfen, dem     Riickholkolben     wesentlich mehr Spiel zu geben als mit Rück-    sieht auf gute Abdichtung zustanden werden  dürfte.

   Das Spiel in der zylindrischen Füh  rung     des        Rückholkolbens,    muss so gross ge  macht     werden,    dass oder     Ventilkegel    des  Druckventils sich mit Sicherheit noch ab  dichtend auf seinen Sitz legen kann, ohne  dass der     Riickliolkolben    in seiner Führung  klemmt.

   Die mit dieser     -Massnahme        jedoch    in       .Kauf    genommene     Verschlechterung    der Ab  dichtung des     Rückholkolbens    erschwert oder  verunmöglicht sogar eine genaue Dosierung  der     Rückholmenge.    Durch die andern sonst  üblichen Hilfsmittel, bestehend in einem Ein  schleifen des Ventilkegels, wird durch das       Läppmaterial    der feine     Einpass    des     R.ückhol-          kolbens    stark gefährdet, ja sogar zerstört.  



  Nach der Erfindung sind diese Schwierig  keiten und Nachteile dadurch überwunden,  dass der den Ventilsitz tragende Teil des Ven  tilgehäuses von dem den Zylinder für den       Rückholkolben    bildenden Teil des Ventilge  häuses getrennt ist, wobei einer dieser beiden  abdichtend gegeneinander gepressten Teile  während des Einbaues des Ventils etwas  quer zur Längsachse des andern Teils     ver-          @chieblich    ist.

   Die     Verhältnisse    können zum  Beispiel so sein, dass durch die zur Belastung  und Rückführung des zum     Beispiel    als Ke  gel     ausgebildeten    beweglichen     Abschlusskör-          pers    dienende Ventilfeder beim Einbau zu  nächst im     untern    im Pumpengehäuse zen  trierten Teil des Ventilgehäuses entweder der       Ventilkegel    in seinem Sitz oder der     Rückhol-          kolben    in seiner Führung zentriert wird,

   so  dass während des     Festlegens    des     obern        ver-          schieblichen    Teils des     Ventilgehäuses    sich  derselbe selbsttätig an der     zugehörigen    Ab  dichtungsfläche des     Rückholkolbens    oder des  Ventilkegels zentrieren kann.  



  Es ist auch eine Anordnung möglich, bei       welcher    der obere, die seitliche     Führung    des  Ventilkegels samt     Rückholkolben    überneh  mende Teil des Ventilgehäuses im     Puumpen-          gehäuse    zentriert ist, während der untere  Teil, welcher den Ventilsitz trägt, seitlich  verschiebbar ist. so dass vor dem Festsitzen  der durch die     Rückholfeder        niedergepresste     Ventilkegel diesen     unsern    Teil     des    Ventil-           gehäuses    in -die genaue zentrische Lage ein  zustellen vermag.  



  Vorteilhaft ist zwischen dem Oberteil .des  Ventilgehäuses und dem diesen Teil auf den  Unterteil niederpressenden Druckglied ein  elastisches Zwischenorgan, zum Beispiel eine  Feder oder ein     Fedeiungskörper    eingeschaltet.  Dadurch wird die Selbsteinstellung des Ober  teils des Ventilgehäuses     erleichtert    und jeder  Zwang, der etwa von dem zum Beispiel als       Versehlusspröpfen    ausgebildeten Druckglied  auf den Oberteil     ausgeübt    werden     könnte,     vermieden, ein     Zwang,,der    ein Verziehen des  Oberteils herbeiführen könnte, was ein     Klem-          men,

  des    Ventils in seiner Führung     verursa-          ehen    würde. Bei dieser Ausführung ist -durch  entsprechende Wahl der Charakteristiken  des zum Niederpressen des einen Teils des       Ventilgehäuses:    verwendeten     Federungsorga-          nes    und der zur Belastung und Rückführung  des beweglichen Ventilkörpers dienenden  Ventilfeder mit Vorzug dafür zu sorgen, dass  beim Einbau zuerst der bewegliche Ventil  körper durch die     Ventilfeder    auf den Unter  teil des     Ventilgehäuses        niedergepresst    wird,

    so dass sich der den beweglichen Ventilkörper  umgebende     Oberteil    des Ventilgehäuses zen  trieren kann, und dass erst bei weiterem An  ziehen des     Vergchlusspfropfens    das elastische       Federungsorgan,    welches den     Oberteil    des  Ventilgehäuses dichtend auf den     Unterteil    zu  drücken hat, zur Wirkung kommt.  



  Auf der     Zeichnung    sind mehrere beispiels  weise Ausführungsformen des     Druckventils     nach der Erfindung dargestellt.  



       Fg.    1     ist    ein Längsschnitt durch eine       Ausführungsform;          Fi.g.    2 zeigt einen Teil der     Fig.    1 in grö  sserem     Massstabe;          Fig.    3 zeigt eine     zweite    Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes;       Fig.    4 zeigt einen     analogen        Schnitt    wie       Fig.        \?    einer     Abänderungsform    der betreffen  den, Details;

         Fig.    5 zeigt ein Schaubild der     Spannungen     der bei der Ausführungsform nach     Fig.    4 be  nutzten Federn;         Fig.    6 und 7 zeigen Längsschnitte durch       Abänderungsformen.     



  Die     Fig.    1 und 2 zeigen ein Druckventil  mit     Rückholkolben    bei einer     Einspritzpumpe     mit     Sehiebersteuerung    und     Schrägkanten-          regelung.    1 ist der Pumpenzylinder, 2 .der in  diesem durch einen nicht gezeichneten     Nok-          kenantrieb    auf- und abwärts bewegte Pum  penkolben. 3 ist das Pumpengehäuse. Der be  wegliche     DTUCkventilkörper        ist        topfförmig     ausgebildet.

   Sein Boden 4 ist mit der     kegel-          förmig-en    Sitzfläche 5 versehen, und der zy  lindrische Mantel oder Schaft 6 dient als       Rückhodkolben.    Das     Ventilgehäuse    setzt sich  nun aus zwei getrennten Teilen zusammen,  von denen -der     Unterteil    7 mit dem     kegeli-          gen    Sitz 8 versehen ist, während der einen  Hohlzylinder bildende Oberteil 9 als Führung  und Zylinder für den Mantel 6 dient.

   In die  sem Oberteil ist eine Reihe radialer     Über-          strömöffnungen    10 vorgesehen, -die mit der  Steuerkante 11 des     Druckventilkörpers    4, 6  zusammenwirken.  



  Der Unterteil 7 ist in das Pumpengehäuse  3     spielfrei,eingepasst,    während der     Oberteil    9  mit kleinem seitlichem Spiel x von einem       Verschlusspfropfen    12 umgeben ist, der unter  Einschaltung einer Dichtung 13 in das Pum  pengehäuse 3 eingeschraubt wird und dadurch  den Unterteil 7 in dem Pumpengehäuse fest  legt. Der     Druckventilkörper    4, 6 ist durch  eine Feder 14 belastet. Die Dichtung 13 .ist  verhältnismässig nachgiebig ausgeführt, um  auch bei etwaigen kleinen     Höhenunterschie-          den    noch     einwandfreie    Abdichtung zu ge  währleisten.  



  Durch eine     Überwurfmutter    16 wird die  zur Einspritzdüse führende     Druckleitung    17  festgezogen. Der Druckraum des Pumpen  zylinders 1 ist mit 18 bezeichnet.  



  Nachdem die Druckwirkung des     Kolbens     2 .eingesetzt hat, wird     der        Druckventidkörper     4, 6 von seinem     kegeligen    Sitz 8 abgehoben  und     gegen    den auf ihm     lastenden    Brennstoff  druck und gegen -die Spannung der Feder 14  aufwärts bewegt. Bei dieser Bewegung wird  die     Brennstoffsäule,    die in der     Druckleitung     <B>17</B>     zwischen        Druckventil    und Düse ein.ge-           schlossen    ist, komprimiert.

   Es kann jedoch  erst dann Brennstoff aus dem Druckraum 18  der Pumpe in die Druckleitung gelangen,  wenn der     Druckventilkörper    4, 6 mit seiner  zylindrischen Mantelfläche die Überström  löcher 10, die in einer bestimmten Höhe, wel  che durch das verlangte     Rückholvolumen    be  stimmt ist, vorgesehen sind, freilegt. Bei  weiterem Anhub des Pumpenkolbens 2 setzt  sich nun die Förderung von Brennstoff nach  der     Druckleitung    und der Einspritzdüse fort,  bis die     Schrägkante    des     Pumpenplungers    2  die Entlastungsöffnung im Pumpenzylinder  1 freilegt.

   Jetzt. setzt eine scharfe Druckab  senkung im ganzen Drucksystem ein, der       Druckventilkörper    4, 6 wird     dureh    die Feder  14 und durch den auf ihm     lastenden    höheren  Druck sehr rasch auf seinen Sitz zurückbe  wegt. Bei dieser Abwärtsbewegung holt der  Ventilkörper 4, 6 aus der Druckleitung 17,  sobald er die     Überströmöffnungen    10 mit der  Steuerkante 11 zugesteuert. hat, Brennstoff  zurück.     Das        zuriickgehalte    Brennstoffvolu  men entspricht dem Produkt ans der vom  Schaft 6 umschlossenen     Querschnittsfläche     und dem Hub     h    der     Rückholbewegung.     



  Hieraus geht deutlich die Wichtigkeit  einer guten Abdichtung des     Ventilkörpers    4,  6 sowohl an seiner zylindrischen Aussenfläche  als auch an der     kegeligen    Sitzfläche 8 her  vor. Werden Unterteil 7 und Oberteil 9 aus  einem Stück hergestellt, so ist bei spielfreiem       Einbau    des     Riickholkolbens    6 in seinem Zy  linder 9 eine gleichzeitige Abdichtung auch  an der     kegeligen    Sitzfläche 8 kaum zu errei  chen. Eine einwandfreie Abdichtung des  Ventilkegels auf diesem Sitz wäre nur bei  Einhaltung eines grossen Spiels des beweg  liehen Ventilkörpers 4, 6 in seiner     zylindri-          sehen    Führung möglich.

   Dadurch tritt aber  bei den     kleinen    Überdeckungen der grosse  Nachteil schlechter Abdichtung des als Kol  ben wirkenden Ventilschaftes 6 auf, wodurch  die aus der Druckleitung zurückgeholte  Brennstoffmenge ungenau und     unbestimmt     wird.  



       Die    angegebene Unterteilung des Ventil  gehäuses in einen untern Teil 7, der festge-    zogen     wird    und den     kegeligen    Sitz 8 trägt,       und    in ein     hülsenförmiges    Stück 9, das durch  den     Verschlusspfropfen    12 dicht auf den Teil  7     niedergepresst    wird, erlaubt es, den Ventil  schaft 6 mit einem minimalen Spiel der Füh  rung 9 einzupassen.

   Beim Einbau wird der       Druckventilkörper    4, 6 durch die     Ventilfeder     14 auf die Sitzfläche 8 des     Unterteils    7       niedergepresst    und dort im Ventilsitz zentriert  festgehalten.

   Der Oberteil 9 liegt dann noch  so lose auf dem Unterteil 7, dass, wenn die  Kegelachse des     Sitzes    8 mit der     Längsachse     des Ventilschaftes 6 nicht genau überein  stimmt, der Oberteil 9 sich zusammen mit  dem Ventilkörper 4, 6     selbsttätig    zentrieren  kann, da der     Spalt    x     kleine    Bewegungen     aes          Oberteils    quer zum Unterteil 7 zulässt. Erst  in der     letzten    Phase des Anziehens des  Pfropfens 12, bei der er sich auf ,die obere  Stirnfläche des Oberteils 9 legt, wird dieser  in seiner genau zentrierten Lage festgezogen       (Fig.    2).  



       Fig.    3 zeigt eine andere Ausführung des  Erfindungsgegenstandes. Im     Gegensatz    zu  den     Fig.    1 und 2 ist der Oberteil 9 des Ventil  gehäuses, welcher die zylindrische Führung  des beweglichen Ventilkörpers 4, 6 über  nimmt, im Pumpengehäuse 3 zentriert, wäh  renddem der     Unterteil    7 des Ventilgehäuses,  welcher die     kegeligge    Sitzfläche für den be  weglichen Ventilkörper trägt,     versehiebbar     mit seitlichem Spiel x versehen ist.

   In glei  cher Weise wie bei der Anordnung in     Fig.    1  und 2 findet beim Festziehen des Ventil  gehäuses vermittelst des     Verseblusspfropfens     12 eine     selbsttätige    genaue     Zentrierung    des  Ventilsitzes 7 gegenüber der zylindrischen  Führungsfläche des beweglichen Ventilkör  pers 4, $     statt.     



  Um bei einer Ausführungsart gemäss       Fig.    1 und 2 die selbsttätige Einstellung des  Oberteils des Ventilgehäuses zu erleichtern  und diesen Teil vor Zwang zu schützen, der  durch ein zu festes Anziehen ausgeübt wer  den kann und der eine Deformation dieses  Teils und ein Klemmen des darin mit mög  lichst wenig Spiel laufenden beweglichen  Ventilkörpers zur Folge hätte, kann zwischen      Pfropfen 12 und Oberteil 9 des Ventilge  häuses ein Federungsorgan eingeschaltet wer  den.  



       Fig.    4 zeigt eine :derartige     Ausführung.     Zwischen dem Pfropfen 12     und    -dem Oberteil  9 des     Ventilgehäuses    ist ein Federungsorgan  15     eingeschaltet,    so dass     der    Teil 9 nur mit  einer     begrenzten    Kraft auf den     Unterteil    7  gepresst wird, :die auch bei festem, über  mässigem Anziehen des Pfropfens 12 nicht       überschritten    werden kann, so dass :eine De  formation des     Teils    9 vermieden wird. Durch  dieses federnde Zwischenorgan findet auch  erfahrungsgemäss beim Anziehen der Ober  teil 9 leichter die ihm zukommende Lage.  



  Um - wie bei der Anordnung nach       Fig.    1 und 2 - auch bei dieser Ausführung  zuerst ein Festhalten des     Druckventilkörpers     4, 6 zentrisch in seinem Sitz 8 zu erreichen,  bevor der Teil 9 festgelegt wird, sind die  Charakteristiken     F14    und     F"        der    beiden Fe  dern so zu wählen, wie dies     Fig.    5 zeigt.

         Waagrecht    sind :die     Federwege,    senkrecht die  Federkräfte     aufgetragen.        Y"        ist    der Spann  weg des Federungskörper 15, durch den der  Oberteil des Ventilgehäuses auf den Unter  teil 7 gedrückt wird.     Y14    ist der Spannweg  der     Druckventilfeder    14.

   b bezeichnet den  Arbeitshub der     Druckventilfeder.    Aus diesem  Schaubild ist ersichtlich,     @dass    wenn der Fe  derungskörper 15 zu drücken beginnt, das       Druckventil    4, 6 schon mit einer     ziemlich     grossen Kraft     Po    auf seinen     kegeligen    Sitz 8  gedrückt wird.  



  Der     Rückholkolben    ist bei der Ausfüh  rungsform nach     Fig.    6 unterhalb des     Ventil-          tellers    19 des Druckventils vorgesehen. Der       Ventilteller    trägt den     Rückholkolben    20, der  in einer Bohrung 21 des Unterteils 22 spielt,  in der sich der Ventilschaft 23 führt.

   Der       Oberteil        schrumpft    zu einem     Ring    24 zusam  men, der mit dem Kegelsitz 8 versehen     ist.     Der     Ventilteller    19     ist    durch     die    Feder 14  und der Ring 24 durch die Feder 15 belastet.  Zwischen Ring 24 und     Verschlusspfropfen    12  ist das seitliche Spiel x belassen,     während    der  Ventilschaft 23 mit dem     Rückholkolben    20  mit normalem Spiel dicht in den     Unterteil    22         eingepasst    ist.

   Das     Rückholvolumen    ist auch  hierdurch den Hub     h    des     Rückholkolbens    20       bestimmt.     



  Wie bei der     Ausführungsform    nach       Fig.    1, 2, 3     und    4 stellt sich     beim        Einbau     der Ventilteile und beim Anziehen des     Ver-          schlusspfropfens    12 der Ventilsitz 8 selbst  tätig in die richtige Lage ein.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    7     ist     der     Rückholkolben    oberhalb des     kegeligen     Ventilsitzes 8 angeordnet und wird von dem  zylindrischen Rand 25 des zweckmässig als  Teller     ausgestalteten    beweglichen     Abschluss-          körpers    26 .gebildet.

   Der     Unterteil    27, der  durch den Pfropfen 12 festgezogen wird, hat  eine     Bohrung    28 für die Führung     des    be  weglichen Ventilkörpers, in     .die    aber der Ven  tilschaft 29 mit ziemlich grossem Spiel     ein-          gepasst    werden kann,

   welches     .den    bei der       Herstellung    auftretenden Versetzungen von       Ventilsitz    und Führungsschaft     Rechnung          trägt.    Die eigentliche Edelpassung für den  gut abzudichtenden     Rückholkolben    25     ist        in     dem durch die Spannung der Feder 15 nie  dergepressten     obern        ringförmigen    Teil 30 des  Ventilgehäuses vorgesehen. Dieser Teil stellt  sich 'bei dieser Ausführung beim Anziehen  des Pfropfens 12 selbsttätig in die richtige  Lage ein.

   Bei dieser     Anordnung    kann das       Rückholvolumen    sehr leicht durch Auswechs  lung     des    Ringes 30 gegen einen solchen an  derer Höhe verändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckventil mit Rückholkolben für Brenn- stoffeinspritzpumpen, dadurch gekennzeich net, dass der den Ventilsitz tragende Teil des Ventilgehäuses von dem .den Zylinder für den Rückholkolben bildenden Teil des. Ventil- gehäuses getrennt ist,
    wobei einer dieser bei den abdichtend gegeneinander gepressten Teile während des Einbaues des Ventils etwas quer zur Längsachse des andern, seitlich bereits festgelegten Teils versohieblich ist, um sich diesem gegenüber einstellen zu können. UNTERANSPRüCHE 1.
    Druckventil nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der etwas quer verschiebliche Teil des Ventilgehäuses durch ein Federungsorgan (15) dicht auf den an dern Teil niedergepresst wird, wobei die Cha rakteristiken des zum Niederpressen eines Teils des Ventilgehäuses verwendeten Fe- derungsorganes sowie der Ventilfeder (14) in Abhängigkeit voneinander so gewählt sind, dass beim Einsetzen der Ventilteile in die Einspritzpumpe zuerst der bewegliche Ventil körper auf seinen Sitz gepresst wird, und dass erst dann,
    wenn beweglicher Ventilkörper und Sitz sich gegenseitig zentriert haben, der querverschiebliche Teil des Ventilgehäuses durch eine verhältnismässig steife Feder in seiner Lage festgehalten wird.
    2. Druckventil nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Ventilkörper als Topf ausgebildet ist, dessen kegeliger Boden (4) sich auf einen Sitz (8) des fest eingespannten Unterteils (7) des Ventilgehäuses legt und dessen als Rückholkolben wirkender Schaft (6) dicht in den zylindrischen, als Füh rung des beweglichen Ventilkörpers die nenden Oberteil (9) des Ventilgehäuses ein gepasst ist, wobei der bewegliche Ventilkörper (4, 6) und Oberteil sich beim Einbau etwas quer zum Unterteil verschieben können.
    3. Druckventil nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Abschlusskörper des Ventils als Teller (19) ausgebildet ist, der den Rückholkolben (20) trägt, der in dem fest eingespannten Unterteil (22) des Ventil- gehäuses dicht eingepasst geführt ist, während der Teller sich auf den Sitz (8) eines den Oberteil des Ventilgehäuses bildenden Ringes (24) legt, .der sich beim Einbau etwas quer zum Unterteil verschieben kann. 4.
    Druckventil nach Patentanspruch und Unteranspruch' 1, dadurch gekennzeichnet, dass der als Teller (26) ausgebildete bewegliche Abschlusskörper des Ventils einen als Rückhol- kolben wirkenden Rand (25) hat und der Sitz (8) für den Abschlusskörper an dem fest ein gespannten Unterteil (27) des Ventilgehäuses vorgesehen ist, in dem der Ventilschaft (29) mit Spiel geführt ist,
    wobei sich der Ventil teller mit Rückholkolben und Schaft zusam men mit einem den Oberteil des Ventilge- häuses und den Zylinder des Rückholkolbens bildenden Ring beim Einbau etwas quer zum Unterteil verschieben kann.
CH218190D 1940-05-11 1941-05-05 Druckventil mit Rückholkolben für Brennstoffeinspritzpumpen. CH218190A (de)

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