CH218218A - Stapelkondensator. - Google Patents
Stapelkondensator.Info
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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Description
Stapelkondensator. Kondensatoren für grösseres Leistungen, insbesondere für Hochfrequenzsender, wur den bisher meist unter Verwendung von Glimmer als Dielektrikum hergestellt. Es ist auch schon bekannt, den Glimmer durch die Verwendung von keramischem Material geringer Verluste als Dielektrikum zu er setzen. Die bisher bekannt gewordenen Aus führungen dieser Kondensatoren entsprechen jedoch noch nicht den Forderungen der Praxis.
Es besteht ein Bedürfnis nach Kondensa toren, die aus hintereinander geschalteten Einzelkondensatoren bestehen, die wahlweise je nach der Betriebsweise des Senders ange zapft werden; können. Ferner soll der Raum bedarf gering sein, damit nach Möglichkeit die bisherigen Konstruktionen der Sender als solche nicht geändert zu werden brauchen. Bei den bisher gebräuchlichen Glimmer kondensatoren werden die hintereinander geschalteten Einzelkondensatoren zu Stapeln zusammengefasst, die einerseits angezapft werden können, anderseits einen geringen Raumbedarf besitzen. Die bisher praktisch bekannt gewordenen Kondensatoren unter Verwendung von Keramik gestatten nicht, diese Forderungen zu erfüllen.
Die Erfindung betrifft einen Stapel kondensator, der sich durch Elemente aus zeichnet, diei in ihrer Mitte dünner sind als an ihrem Rand und deren Dielektrikum aus keramischem Material besteht. Dadurch kann den genannten Forderungen genügt werden.
In der Fig. 1 ist ein Element einer bei spielsweisen Ausführungsform des erfin dungsgemässen Kondensators dargestellt, während die Fig. 2 einen zusammengestellten Stapelkondensator mit Kühlfahnen ver anschaulicht.
Das Dielektrikum der Elemente besteht aus flachen keramischen Scheiben 1, deren Rand 2 dicker ist als die Mitte. Die beiden Seitenflächen 3 des dickeren Randes sind planparallel geschliffen, nach aussen zu .sind die Ränder jedoch abgeschrägt. Ausserdem besitzt die Aussenfläche 4 des Randes eine Einkerbung. deren Bedeutuii- noch weiter unter erläutert wird. Die Oberflächen des dünneren Mittelteils und die Seitenflächen der Ränder, sind mit je einem zusammen hängenden llet"illiibe;rzug <B>5</B> versehen. Dieser kann z.
B. mit Feuerversilberung nach dem Einsehmelzverfahren aufgebra.elit sein. Als Kapazitätsfläche wirkt in der Hauptsache der mittlere Teil, an dem die Keramik dünn gehalten ist. Würde man Elemente aus keramischen Platten herstellen, die auf ihrer ganzen Fläche so dünn behalten sind wie im vorliegenden Fall die Mitte. (las heisst die keinen Rand 2 besitzen würden, so würde man niemals eine genügende mechanische Festigkeit und Spannungssicherheit erzielen.
Die dargestellten Platten brechen nicht so leicht, da der Rand ihnen eine gute mecha nische Festigkeit verleiht. Durch verschie dene Wahl der Dicke des mittleren Teils können bei sonst gleichen äussern Abmessun gen der Elemente verschiedene Kapazitäts werte erreicht werden. Die Einkerbung an der Stelle 4 ist vorgenommen, um den Kriech weg zwL=chen den beiden metallischen Be legungen :@ zu vergrössern.
Der Stapelkondensator wird in der Forin aufgebaut, dass die Elemente aufeinander geschichtet werden. Die Elemente werden durch ein in der Fi-. 2 nicht dargestelltes Klammergehäuse an sich bekannter Art zu sammengehalten. Gegebenenfalls können zwischen die Elemente Kühlfahnen (1 ein gelegt werden in Form von Kupferstreifen oder Aluminiumstreifen mit Kupferauflage.
Diese Zwischenlagen stellen dann die elek trische Verbindung der Elemente her und können auch gleichzeitig zur elelzlriseheii Anzapfung verwendet erden. Da die Ele mente auch an den Seitenflächen ihres Randes metallisiert sind, bedarf es keinerlei besonderer Massnahmen. nin (len Anschluss der Fahnen zu bewirken. sondern es genügt. einfach dieselben dazwischen zir legen.
Da es in cler Fabrikation unter Umstän- den nicht möglich ist, die Elemente genau den vorgecbrieben.en Kapazitätswerten ent- sprechend herzustellen, ist es zweckmässig, zur Justierung der Elemente eine Aus schleifung anzubringen.
Dies ist vor allen Dingen zweckmässig dann, wenn die Platten zur Verbilligung nach dem Pressverfahren hergestellt werden. Die gewöhnliche Art der Justierung besteht. darin, dass man den Me- tallbe;lag teilweise entfernt. Hierdurch wird jedoch die Spannungsfestigkeit und Belast barkeit des Einzelelementes stark herab gesetzt.
Es wird deshalb vorgeschlagen, die Kapazitätsjustierung- in der Weise durch zuführen, dass man bei einer mit. einer Metall belegung versehenen Kondensatorpla-tte, die in ihrem Kapazitätswert etwas kleiner als ihr endgültiger Sollwert ist, durch Aus schleifen einer oder mehrerer Stellen 7 die Wandstärke verringert, wie dies in der Fig. 3 dargestellt ist. Während des Schleifvorgan ges werden Kapazitätsmessungen, z. B.
in der Form vorgenommen, dass die aus geschliffenen Stellen mit. einem leitenden 3la.terial (Quecksilber, Graphitlösurig oder dergl.) ausgefüllt werden. Nach Erreichung des Sollwertes der Kapazität wird die Platte von dem nur für die Messung notwendigen leitenden Material gesäubert und nochmals in bekannter Weise metallisiert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stapelkondensator, gekennzeichnet durch Elemente, die in ihrer Mitte dünner sind als an ihrem Rand und deren Dielektrikum aus keramischem Material besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Stapelkondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente aus flachen Scheiben aus keramischem Ma terial bestehen. die sowohl an den Seiten flächen (3) des Randes als auch in der Mitte metallisiert sind. 2. Stapelkondensator nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, (lass die Scheiben an der Aussenfläche (4) ihres Randes ein gedreht sind. 3.Stapelkondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente über ihre seitlich metallisierten Ränder mit einander elektrisch verbunden sind. 4. Stapelkondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Verbindung der Elemente über metallische Zwischenlagen (6) erfolgt.<B>5.</B> Stapelkondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente eine Ausschleifung (7) aufweisen, zwecks Justierung ihrer Kapazitätswerte.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE218218X | 1940-03-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH218218A true CH218218A (de) | 1941-11-30 |
Family
ID=5831180
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH218218D CH218218A (de) | 1940-03-02 | 1941-03-03 | Stapelkondensator. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH218218A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2018755A1 (de) * | 1969-04-21 | 1970-11-12 | General Electric Co., Schenectady, N.Y. (V.St.A.) | Verfahren zur Herstellung einer Hochspannungs-Kondensator-Anordnung und einer Hochspannungs-Keramik-Kondensator-Anordnung |
| US3591905A (en) * | 1969-06-13 | 1971-07-13 | Gilbert James Elderbaum | Process of manufacturing capacitors in multiple |
-
1941
- 1941-03-03 CH CH218218D patent/CH218218A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2018755A1 (de) * | 1969-04-21 | 1970-11-12 | General Electric Co., Schenectady, N.Y. (V.St.A.) | Verfahren zur Herstellung einer Hochspannungs-Kondensator-Anordnung und einer Hochspannungs-Keramik-Kondensator-Anordnung |
| US3591905A (en) * | 1969-06-13 | 1971-07-13 | Gilbert James Elderbaum | Process of manufacturing capacitors in multiple |
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