CH218366A - Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes.

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CH218366A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     Monoazofarbstoffes.            Es    wurde gefunden, dass man einen neuen       Monoazofarbstoff    von sehr vorteilhaften     fär-          berischen    Eigenschaften erhält, wenn man       diazotiertes        1-Amin.o-2.-oxy-5-nitrobenzol    in  alkalischer Lösung mit     2-(N-4'-Oxy-ä'-carb-          oxyphenyl)        -amino-    5     -oxynaphthalin-7-sulfon-          säure    kuppelt und die Nitrogruppe reduziert.

    Diese Reduktion der Nitrogruppe kann durch  Behandeln des     Nitroazofarbstoffes    mit Lö  sungen von     Alkaldsulfiden    oder     -polysulfiden     bewirkt werden.  



  Der neue Farbstoff färbt aus neutralen  oder sauren Bädern Wolle     bezw.    synthe  tische Fasern von animalischem Charakter,  wie Superpolyamide oder     Cellulasefasergut,     besonders aber auch Mischungen von     Cel.lu-          losefasern    und Wolle, zum Beispiel Viskose  zellwolle und Wolle, in schwarzen Tönen.  Hierbei erhält man auf beiden Faserarten       leich    stark  g<I>a</I>     ze    Färbungen von gleichem Farb  ton, während     Acetatseideeffekte    weiss gelas  sen werden.

   Die Echtheit der Färbungen    wird wesentlich verbessert, wenn man sie mit  Metallsalzen, insbesondere mit     Salzen    der  Chromsäure und Salzen des dreiwertigen  Chroms, .des Kupfers oder des     Kobalts    oder  mit mehreren von diesen nachbehandelt. Der  neue Farbstoff färbt Wolle und     Zellwolle     in schwarzen Tönen, deren Echtheit durch  Nachbehandlung mit metallabgebenden  Mitteln noch verbessert wird.

      <I>Beispiel:</I>  46,2 Teile     1-Amino-2-oxy-5-nitrobenzol     werden in üblicher Weise     diazotiert,    die     Di-          azolösung    lässt man in eine Lösung von 112  Teilen     2-(N-4'-Oxy-3'-carboxyphenyl)-amino-          5-@oxynap.htha'lin-7-sulfonsäure    in     überschüs-          sigerNatriumcabonatlösung    einfliessen. Nach  dem die     Kupplung    beendet ist, wird der  Farbstoff     ausgesalzen    und abgesaugt.

   Zur  Reduktion des Farbstoffes     echlämmt    man  die erhaltene Paste in viel Wasser auf, gibt  Natronlauge bis zur     schwach,alkalischen    Re-           aktion    zu, erwärmt auf 50  , und versetzt  dann mit einer     Lösung    von     Na.triumsulfid    in       Wasser.    Man rührt drei Stunden lang bei  etwa 55  ,     stumpft    durch Einleiten von Koh  lendioxyd ab und salzt den Farbstoff aus,  saugt ab und     trocknet.    Er zieht. gleichmässig  auf     Mischungen    von Zellwolle     (Viskosekunst-          seide)    und Wolle.

   Bei der Nachbehandlung  mit     Natriumbichromat    oder einer Mischung  von     Natriumbichromat-    und.     Chromifluorid-          lösung,    gegebenenfalls noch unter Zugabe  von Kupfersulfat, erhält man sehr wasch  echte, schwarze Färbungen. Im     Gewebe    allen  falls vorhandene     Acetatseide    wird nicht an  geschmutzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man diazotiertes 1-Amino-2-ogy-5-nitrobenzol in alkalischer Lösung mit. 2-(N-4'-Ogy-3'- carbogy-phenyl) - amino-5-ogynaphthalin-7- sulfonsäure kuppelt und die Nitrogruppe re duziert. . Der neue Farbstoff färbt Wolle und Zell wolle in schwarzen Tönen, deren Echtheit durch Nachbehandlung mit metallabgeben den Mitteln noch verbessert wird.
CH218366D 1939-11-14 1940-10-09 Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes. CH218366A (de)

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CH218366D CH218366A (de) 1939-11-14 1940-10-09 Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes.

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