CH218391A - Geschütz mit Keilverschluss. - Google Patents

Geschütz mit Keilverschluss.

Info

Publication number
CH218391A
CH218391A CH218391DA CH218391A CH 218391 A CH218391 A CH 218391A CH 218391D A CH218391D A CH 218391DA CH 218391 A CH218391 A CH 218391A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
block
closure
wedge
loading
locking block
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Fried Krupp
Original Assignee
Krupp Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Ag filed Critical Krupp Ag
Publication of CH218391A publication Critical patent/CH218391A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/54Cartridge guides, stops or positioners, e.g. for cartridge extraction
    • F41A9/55Fixed or movable guiding means, mounted on, or near, the cartridge chamber
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/02Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
    • F41A3/10Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with sliding breech-block, e.g. vertically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Geschütz mit    Keilverschluss.   Die Erfindung bezieht sich auf ein Geschütz mit    Keilverschluss   und besteht darin, dass der hinter dem    Verschlussblock   liegende Teil des    Bodenstückes   auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten mit je einem    Ladeausschnitt   versehen ist, und dass zugleich der    Verschlussblock   so verstellbar ist, dass bei geöffnetem Verschluss von jeder Seite    heir   eine parallel zur    Seelenachse   liegende Patrone durch den betreffenden Ladeausschnitt hindurch durch Querverschiebung in den unmittelbar hinter dem Patronen,

      lager      liegenden.   Hohlraum des    Bodenstückes      einführbar   ist. Hierdurch werden die weiter unten aufgeführten Vorteile erzielt. 



  Auf der Zeichnung sind die die    Erfin-      dung;      betreffenden   Teile eines. Ausführungsbeispiels des    Erfindungsgegenstandes      dar-      (resteilt,   und zwar zeigt:    Fig.   1 eine Hinteransicht des    Boden-      stiieke#s   mit dem in der    Mittelstellung      be-      findlielien      Verschlussblock,      Fig.   2 einen Schnitt nach der Linie    II-II   der    Fig.   1, von oben gesehen,

      Fig.   3 eine Seitenansicht des Bodenstücke und    Fig.   4    einen.   Schnitt nach der Linie    IV-IV   der    Fig.   3, von oben gesehen. 



  Das    Bodenstück   1 weist ein    Iden      Ver-      schlussblock   3 aufnehmendes Keilloch 2 auf, dessen Rückwand über die ganze Breite des Bodenstückes 1 hinweg durchbrochen ist. Die    Durchbrechung   wird von dem in der Mitte befindlichen Ladeloch 4 und je einem sich nach rechts und links anschliessenden    Ladeausschnitt   5 und 6 gebildet.

   Die Ladeausschnitte sind entsprechend der Gestalt des vordern Teils der seitlich durch sie hindurch in den Raum hinter dem Patronenlager i einzuschiebenden Patronen 3 in der Richtung n    'h   vorn zu verjüngt (siehe    Fig.      3).   Der in dem Keilloch 2 verschiebbare    Verschluss-      block   3 hat eine    symmetrische      Form   und kann von der    Mittelstellung,   die zugleich die Schliessstellung ist, sowohl durch eine Ver- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    schiebunä   nach    rechts   als auch durch eine solche nach links in eine Öffnungsstellung gebracht werden (siehe    Fig.   4),

   in der der    Verschlussblock   in seiner    rechtsseitigen      Off-      nunbSstellung   strichpunktiert dargestellt ist. Die Verstellung und Verriegelung des    Ver-      schlussbloekes   erfolgt durch bekannte, auf der Zeichnung nicht    dargestellte   Bauteile.

   Zwischen der    Rückwand   des    Verschlussblockes   3 und der    Rückwand   des Keilloches 2 liegt ein am    Verschlussblock   verschiebbar geführter    Stellkeil   9, der in der    Schussrichtung   gesehen. etwa,    dieselbe   Form hat wie der    Verschluss-      block.   Seine Schrägfläche liegt auf der Vorderseite an einer entsprechenden    rückwärti-      g'cIn      Schrägfläche   des V    erschlussblockes   8 an.

   Auf der Rückseite liegt    der      Stcllkeil   9 an    ebenen   Führungsflächen des    Keilloches   2 an, die der zur Anlage an die Patronenhülse bestimmten    Vorderwand   des    Verschlussblockes   parallel sind, so dass bei Bewegungen des Stehkeils 9 die    Rückwand   des    Stellkeils   und die    Vorderwand   des    Verschlussblockes   3 immer parallel    zueinander   bleiben.

   Die Schräge des    Stellkeils   9 sowie seine Stärke    ,sind   so gewählt,    dass   in der    Schliessstellung   des    Verschlussblockes   3 zwischen der Vorderseite des    Verschlussblockes   und der    vollstän-      cIig;   in den    Laderaum   des    Geschützrohres   eingesehobenen Patrone 8, wie    Fig.   2 zeigt. in der üblichen. Weise ein    gerinbc#r      Spielraum   besteht.

   Der    Stellkeil   9 kann    genenüber      dcir"      Versehlussbloek   senkrecht zur    Seelenachse      verschoben      werden,   wodurch sieh die Entfernung von der Vorderwand des    Verschluss-      blockes   bis zur Rückwand des Keilloches je nach der Verschiebungsrichtung verkleinert oder vergrössert.

   Die Verschiebung des Stellkeils 9 erfolgt in einer auf    der   Zeichnung nicht dargestellten Weise durch die Stellvorrichtung des    -\'ersclilussblockes   3, die zu diesem    Zweck   so ausgebildet ist, dass    beim   Öffnen des    Verschlusses   zunächst dem Stehkeil 9 unabhängig vom    Versehlussbloek   eine Verschiebung nach    rechts      iin   Sinne der Lockerung des    Verschlussblockes   erteilt und dann erst der    Verschlussblock   zusammen mit dem Stehkeil verschoben wird.

   Bei    der      Schilderung   der Bedienung und    Wirkungsweise   des Verschlusses soll von dem    unmittelbar   vor dem Schuss bestehenden Zustand ausgegangen    werden,   der in    Fig.   2 veranschaulicht ist. Der    Ve,rschluss-      block   3 befindet sich in der    Schliessstellung   und der    Stellkeil   9 in seiner linksseitigen Grenzstellung, in der er den    Verschlussblock   bis auf den oben erwähnten geringen Spielraum an die Patrone 8    herangeschoben   hat.

   Beim Schuss überträgt    diel      Patronenhülse   den Gasdruck    über   den    Verschlussblock      auss   das Bodenstück, so dass das Rohr zurückläuft. Während des Rohrvorlaufes hat der Druck der Patronenhülse gegen den    Ver-      schlusskeil   nahezu aufgehört, so dass der    Ver-      schluss   geöffnet werden kann. Zum Lösen des    Versehlussblockes   wird zunächst der    Stellkeil   9 gegenüber dem zunächst noch in der Mittelstellung verbleibenden    Verschluss-      block   um das erforderliche Mass nach rechts verschoben.

   Sodann werden    Versehlussbloek   und    Stellkeil   gemeinschaftlich entweder in die in    Fig.   4 mit,    ausgezogenen   Linien dargestellte linksseitige Öffnungsstellung oder in die mit    strichpunktierten   Linien dargestellte    rechtsseitige   Öffnungsstellung verschoben, wobei die leere Patronenhülse ausgeworfen wird. Hierauf     -irl      eine   Patrone $ entweder durch den rechten Ladeausschnitt 6 oder durch den linken.

   Ladeausschnitt 5 hindurch parallel    zur      Seelenachse   in den unmittelbar hinter dem Patronenlager 7 liegenden Teil des    Keilloches      eingebracht   und    an-      gesetzt.   Darauf wird der    Versehlussbloek   mittels der Stellvorrichtung in die Schliessstellung geschoben.    Verschlussblock   und    Stellkeil   behalten dabei zunächst ihre Labe zueinander bei, bis der    Versehlussbloek   die Schliessstellung erreicht hat.

   Durch eine    weitere,   Bewegung der Stellvorrichtung wird der    Verschlussblock   verriegelt und ausserdem der    Stellkeil   in seine in    Fig.   ? dargestellte linksseitige    Grenzstellung   geschoben, die er unmittelbar vor dem Schuss einnimmt. 



     Wie   sich aus dem vorstehenden ergibt, liegen die Patronen, wenn sie von einer der 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 beiden Seiten her in das Bodenstück eingeschoben werden, innerhalb des betreffenden Ladeausschnittes so weit vorn,    ,dass   ihre Spitzen bis nahe an die dem Ladeausschnitt gegenüberliegende Wand des Keilloches reichen. Infolgedessen ragen die Patronen beim seitlichen Einschieben in das Bodenstück stets nur verhältnismässig wenig über die Stirnfläche .des Bodenstückes hinaus, es wird also hinter dem Bodenstück nur wenig Raum benötigt. Aus diesem    Grundei   kann das Geschütz, auch wenn es zum Schiessen mit    grossen   Rohrerhöhungen bestimmt ist, eine verhältnismässig kleine Feuerhöhe erhalten.

   Ausser diesem Vorteil bringt die Erfindung noch den weiteren Vorteil, dass    siel,   durch .die Verkürzung des    Ansetzweges   der Patronen die Ladegeschwindigkeit erhöht. 



  Das Einbringen der Patrone kann entweder durch eine einzige nach zwei Seiten bewegliche Ladeschale erfolgen oder besser noch zur Erhöhung der Ladegeschwindigkeit durch zwei von beiden Seiten her in die Ladestellung einschwenkbare Ladeschalen. 



  Stau eines in der gemeinschaftlichen Mittelebene der Ladeausschnitte 5 und 6 in zwei Öffnungsstellungen verschiebbaren    Ver-      schlussblockes   könnte auch ein    Verschluss-      block   verwendet werden, der in einer zu der genannten Ebene senkrechten Richtung, also    von   unten nach oben oder umgekehrt beweglich ist und nur eine einzige Öffnungsstellung hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Geschütz mit Keilverschluss, dadurch gekennzeichnet, dass der hinter dem Verschlul3- block (3) liegende Teil des Bodenstückes (1) auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten mit. je einem Ladeausschnitt (5, 6) versehen ist, und dass zugleich der Verschlussblock (3) so verstellbar ist, dass bei geöffnetem Ver- schluss von jeder Seite her eine parallel zur Seelenachse liegende Patrone (8) durch den betreffenden Ladeausschnitt (5, 6) hindurch durch Querverschiebung in den unmittelbar hinter deim Patronenlager (7) liegenden Hohlraum des Bodenstückes (1)
    einführbar ist. UNTERANSPRüCHE 1. Verschluss für Geschütze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussblock (3) aus der Schliessstellung parallel zur gemeinschaftlichen Mittelebene jedes Ladeausschnittes (5 und 6) nach jeder Seite hin in eine Öffnungsstellung verstellbar ist. 2. Verschluss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Verschluss- block (3) ein in der Verschiebungsrichtung des Verschlussblockes (3) begrenzt verschiebbarer Steilkeil (9) gelagert ist. 3.
    Verschluss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für den Ver- schlussblock (3) eine Stellvorrichtung vorgesehen ist, -durch die dem Steilkeil (9) bei der Schliessstellung .des Verschlussblockes. (3) eine von diesem unabhängige Verschiebung im Sinne einer Lockerung des Verschluss- blockes (3) erteilt werden kann. 4. Verschluss für Geschütze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussblock beim Übergang aus der Schliessstellung in die Öffnungsstellung in der Richtung von unten nach oben verschiebbar ist.
CH218391D 1939-06-14 1941-05-21 Geschütz mit Keilverschluss. CH218391A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE218391X 1939-06-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH218391A true CH218391A (de) 1941-12-15

Family

ID=5831274

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH218391D CH218391A (de) 1939-06-14 1941-05-21 Geschütz mit Keilverschluss.

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH218391A (de)
NL (1) NL54377C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
NL54377C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2019232C3 (de) Verschlußeinrichtung für eine als Gasdrucklader ausgebildete Selbstladewaffe
DE2413615C3 (de) Handfeuerwaffe mit schwenkbarem VerschluBteU
DE1578392C3 (de) Halbstarr verriegelter Verschluß für automatische Feuerwaffen
DE2049308A1 (de) Gasdrucklader Schußwaffe
DE2745067C2 (de) Verschluß an einer selbsttätigen Feuerwaffe
DE2845225C2 (de) Verschluß an einer selbsttätigen Feuerwaffe
CH218391A (de) Geschütz mit Keilverschluss.
DE607588C (de) Verschlussanordnung fuer selbsttaetige Feuerwaffen
DE719360C (de) Geschuetz mit Keilverschluss
DE2539170A1 (de) Bolzenschlossmechanismus fuer eine handfeuerwaffe
DE860019C (de) Halbselbsttaetige oder selbsttaetige Feuerwaffe, insbesondere selbsttaetiges Kleinkalibergeschuetz
DE739997C (de) Vorrichtung zur Loesung der Verschlussverriegelung fuer selbsttaetige Feuerwaffen, insbesondere fuer leichte Geschuetze fuer Luftfahrzeuge
DE552120C (de) Schreckschusspistole mit als Patronenmagazin ausgebildetem Verschlussstueck
AT403523B (de) Druckgasbetriebene schusswaffe, insbesondere sportwaffe
DE150648C (de)
DE603657C (de) Mehrschuss-Schreckschusswaffe
AT147888B (de) Selbsttätige Feuerwaffe, insbesondere leichtes Geschütz für Luftfahrzeuge.
WO1989012796A2 (en) Firearm
DE648040C (de) Verschlussverriegelung fuer Maschinengewehre
EP0037598B1 (de) Anstechsicherung an einer selbsttätigen Feuerwaffe
DE2512953C3 (de) Vorrichtung zum Auswerfen von Hülsen geringer Masse aus Mehrlade(Repetier)-Handfeuerwaffen
DE133549C (de)
AT24408B (de) Rückstoßlader.
AT61500B (de) Selbsttätige Feuerwaffe mit festem Lauf, oben verdeckter Verschlußhülse und unmittelbar durch das Verschlußstück selbst bewirkter Verschlußverriegelung.
AT140335B (de) Verschlußanordnung für selbsttätige Feuerwaffen.