CH218431A - Furnierzusammensetzmaschine. - Google Patents

Furnierzusammensetzmaschine.

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CH218431A
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Friz Adolf
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Friz Adolf
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/10Butting blanks of veneer; Joining same along edges; Preparatory processing of edges, e.g. cutting

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description


      Fnrnierznsammensetzmaschine.       Die     Erfindung    betrifft eine     Furnierzu-          s.ammensetzmaschine,    bei der die Furniere  durch eine Fördereinrichtung     zunächst    an  einer     Auftragvorrichtung    für ein Bindemittel       vorbeibewegt    und sodann mit .den     ganten,     auf die das Bindemittel aufgetragen ist, ge  geneinander gedrückt werden.  



  Es hat sich gezeigt, dass eine völlig sichere  und einwandfreie     Leimverbindung    von     Fur-          nierstücken    nur dann erreicht werden kann,  wenn beide miteinander zu verleimenden     Fur-          nierkanten    vor dem     Zusammenfügen    mit       Bindemittel    versehen werden. Da die Fur  niere .dort, wo sie zusammengefügt werden,  in einer gemeinsamen Ebene liegen müssen,  ist es nicht ohne weiteres möglich, in dersel  ben     Maschine,    in welcher das Zusammenfügen  geschieht, auch das Auftragen des Bindemit  tels auf beide Kanten zu bewirken.

   Verwen  det man für das Auftragen eine dünne flache       Auftragsoheibe,die        zwischen    den beiden Fur  nieren liegt und das     Bindemittel    auf beide  Kanten     gleichzeitig    auftragen     soll,    so gelingt    dieses     Auftragen,    nur     sehr        unvollkommen,    da  das Bindemittel     vielfach    statt     aufgetragen    zu  werden,     zurückgestreift    wird und es prak  tisch kaum möglich ist, .den Auftrag auf  beide     Kanten    stetig und gleichmässig erfol  gen zu lassen.  



  Man könnte die zu     beleimenden        ganten          auf    der     Auftragstrecke    durch     Abbiegen    der       Furnierränder    aus der Förderebene     heraus     zum     Beleimen    besser     zugänglich    machen.  Allein dieses     Abbiegen    führt, besonders bei  stärkeren Furnieren, zum Brechen derselben  in der Längsrichtung.  



  Ein so     weites        Auseinanderhalten    der bei  den Furniere auf der     Auftragstrecke,    dass für  beide Kanten je eine besondere     Auftragvor-          richtung    verwendet werden könnte, ist un  möglich, weil sonst nicht unmittelbar hinter  der     Auftragstrecke    das     Zusammenführen    der  beiden     beleimten        ganten    bis zur     satten    Be  rührung bewirkt werden kann.  



  Gemäss der Erfindung wird nun ein Binde  mittelauftrag auf beide Kanten dadurch      möglich gemacht, dass die Führungsfläche  der Fördereinrichtung für das eine Furnier       gegenüber    der Führungsfläche für das andere  Furnier in der Förderrichtung geneigt ist bis  zum Übergang von der     Auftragstrecke    zur       Abbindestrecke.    Dadurch wird die eine     Fur-          nierkante    an der     Auftragstelle    in     anderer     Höhe gehalten als die Kante des andern     Fur-          nieres,

      und es ist nun für jede der beiden       Furnierkanten    genügend Platz geschaffen  für je eine gesonderte     Bindemittel-Auftrag-          vorrichtung,    besonders dann, wenn diese     Auf-          tra,v        orrichtungen    nicht nur in der Höhe,  sondern auch in der Förderrichtung gegenein  ander versetzt sind.

   Dabei können die beiden       Auftragvorrichtungen    entweder gleiche oder  verschiedene Bindemittel auftragen, zum Bei  spiel die eine     Leim,    die andere ein     Abbinde-          oder    Härtemittel, und es kann im     letzteren     Fall entweder die     Leim-Auftragvorrichtung     oder die     Abbindemittel-Auftragvorrichtung     in der     Förderrichtung-    vorn liegen.  



  Zwei     Ausführungsbeispiele    des Erfin  dungsgegenstandes sind in der Zeichnung  schematisch     dargestellt.     



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht,       Fig.    2 ein Grundriss der ersten Ausfüh  rungsform.  



       Fig.    3 zeigt einen Grundriss der zweiten  Ausführungsform.  



  Bei den     Fig.    1 bis 3     sind    die zusammen  zusetzenden Furniere nicht eingezeichnet.       Fig.    4 zeigt in grösserem Massstab einen  Schnitt nach Linie     A-B    der     Fig.    1 mit zwei  miteinander zu verbindenden Furnieren.  



  Die zusammenzufügenden     Furniere    a und  b werden auf einem Tisch c bewegt mittels  endloser Fördervorrichtungen, gemäss     Fig.    1  und 2 mittels     Förderketten    d und e, die in       Ausnehmungen    der Tischplatte laufen.  



  Diese Ketten laufen von den Trommeln  f und g am einen Ende des Tisches bis zu  Trommeln     lz    am andern Ende des Tisches.  Die Trommel g ist niedriger gelagert als die  Trommel<I>f,</I> derart, dass die Kette<I>d</I> und der  zugehörige Teil der Tischfläche bis zum  Übergang von -der     Auftragstrecke    zur Ab  bindestrecke horizontal verläuft, die Kette e    aber in der     Förderrichtung    geneigt ist.

   Der  Tisch c selbst ist dort, wo sich der     geneigte          Teil    der     Kette    e in ihm befindet, ebenfalls in  gleicher Weise geneigt.     Zwischen    dieser ge  neigten Tischoberfläche und der waagrechten  Tischfläche, und damit zugleich zwischen  den beiden Ketten d und e, ist eine Führungs  rippe k angeordnet zur Führung der mit  einem Bindemittel zu     versehenden    und sodann       miteinander    zu verbindenden Kanten der  Furniere a und     b.     



  Über der Tischfläche sind in     bekannter     Weise     Paare    von     Andrückrollen        m    vorge  =ehen, die von     oben    her auf die     über    den  Tisch zu bewegenden     Furniere    angedrückt   -erden und in der Förderrichtung konvergie  ren, wie aus     Fig.    3 linke Seite ersichtlich.  In der rechten Seiten der     Fig.    3 und in     Fig.    2  sind diese Rollen der     Übersichtlichkeit    wegen  nicht eingezeichnet.  



  Dort, wo     Leim    oder ein sonstiges Binde  mittel, wobei     unter    einem Bindemittel auch  Abbinde- oder Härtemittel, z. B. Formalin,  zu verstehen sind, auf die     Furnierkanten    auf  getragen werden soll, sind ferner zwischen  den Rollenpaaren     noch    federnde Niederhalte  bleche     n        bezw.    o, es könnten auch Flachfedern  sein, angebracht, die auf die     Furnierränder     drücken und bis nahe an die zu verleimenden  Kanten     heranreichen.    Dies hat den Zweck, zu  vermeiden,

   dass ein etwaiger wellenförmiger  Verlauf der     Furnierränder    zu ungleichmässi  gem oder     unvollständigem        Auftragen    des  Bindemittels führen kann. Die Niederhalte  bleche zusammen mit der     Tischführungsfläche     halten die     Furnierränder    in jedem Fall     ge-          radegestreckt.     



  Die Bindemittel -     Auftragvorrichtungen     weisen schräg     gelagerte    Rollen<I>p</I> und<I>q</I> mit       kegeliger    Mantelfläche in solcher     Anordnung     auf, dass dort, wo die     Rollen    die     Furnierkan-          ten        berühren,    die     Auftragflächen    der Rollen  senkrecht zur     Furnierfläche    liegen, so dass  das aufzutragende     Bindemittel    nicht. aufge  strichen, sondern in der Hauptsache aufge  walzt wird.

   Beide Rollen     sind,    wie     Fig.    4  zeigt, mittels     Schnunscheiben        angetrieben    und  samt den ihnen     zugeordneten    Flüssigkeits-      Behältern r     bezw.    s in nicht     gezeichneter     Weise derart nachgiebig angeordnet, dass die  Rollen etwaigen Unregelmässigkeiten der     Fur-          nierränder    folgen können.

   Die mit der     Rolle     p arbeitende     Auftragvorrichtung        ,liegt    ober  halb des Tisches c und bewirkt .den Auftrag  auf die     Kante    des an der     Auftragstelle    höher  liegenden     Furnieres    a, sie erstreckt sich  durch eine     Aussparung    in der Seitenwand des  Behälters r in diesen     hinein,    so dass sie sich  mit der im Behälter befindlichen Flüssigkeit  benetzen kann.

   An der     Behälteraussparung     sind verstellbare, auf der Rolle gleitende  Dichtungslippen vorgesehen, die das Auslau  fen der     Müssigkeit    aus dem     Behälter    r ver  hindern. Sie sind in der     Zeichnung    nicht dar  gestellt.  



  Der Auftrag auf die     tieferliegende        gante     des     Furniers    b geschieht mittels der Rolle q,  die in den     unterhalb,des    'Tisches c angeordne  ten Flüssigkeitsbehälter s von oben her ein  taucht.  



  Sind die zunächst durch die Rippe     1c    von  einander getrennt gehaltenen Furniere an den  beiden     Auftragvorrichtungen    vorbeigegan  gen, so werden durch die     Wirkung,der    kon  vergierenden Rollen die     Furniere    zusammen  geschoben, so dass die mit einem     Bindemittel     versehenen     Furnierkanten    fest aufeinander  gedrückt werden, und über eine     waagrecht     liegende     Abbindestrecke    weiterbewegt, die so  lang ist, dass dann, wenn die zusammenge  setzten Furniere die Maschine verlassen, die  Verbindung genügend fest     geworden    ist.

   Die       Abbindezeit    und -strecke wird durch Anwen  dung von Hitze verkürzt. Ausser einer     Heiz-          einrichtung    t, die oberhalb der Verbindungs  fuge angeordnet ist und nur von oben her auf  die Furniere wirkt, ist auch noch eine von  unten her wirkende     Heizeinrichtung    v       (F'ig.    1) vorgesehen, welche durch die Trans  portkette     u    auf die Verbindungsfuge ein  wirkt.

   Die Heizeinrichtung (v) könnte statt  getrennt von der Kette     u    angeordnet zu sein  und von unten her durch die     Nette    hindurch  auf die Leimfuge zu wirken, auch in der  Kette     24        selbst    untergebracht     sein.     



  Nach     Fig.    3 ist statt einer dritten, in der         Mitte    liegenden     Kette    u eine     einzige,    über die  ganze     Abbindestrecke    sieh     erstreckende    end  lose     Kette    w angewendet, die auf der Ab  bindestrecke zugleich die     Funktion    der     Ket-          ten        d        und    e     übernimmt,        so    dass diese nur  noch über die     Auftragstrecke    sich erstrecken.

    In diesem Fall genügt .es natürlich, wenn die  breite     Kette    w nur in ihrer Mitte, das heisst       unterhalb    der     Verbindungsfuge,    erhitzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Furnierzusammensetzmaschine, bei .der die Furniere durch eine Fördereinrichtung zu nächst an einer Bindemittel-Auftragvorrich- tung vorbeibewegt und sodann mit den Kan ten,;
    auf die das Auftragen erfolgte, gegen einander gedrückt werden, dadurch gekenn zeichnet, dass ein. Bindemittelauftrag auf beide [[Kanten dadurch möglich gemacht ist, dass die Führungsfläche der Fördereinrich tung für das eine Furnier gegenüber der Füh rungsfläche für das andere Furnier in der Förderrichtung geneigt ist bis zum Übergang von der Auftragstrecke zur Abbindestrecke. UNTERANSPRüCHE 1.
    Maschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass den beiden ge geneinander geneigten Führungsflächen je weils dort, wo ein Auftragen des Bindemittels stattfindet, eine Niederhalteeinrichtung für das Furnier zugeordnet ist. 2. Maschine nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Niederhalteeinrichtung je eine Flach feder verwendet ist. 3.
    Maschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bis zum Über gang von der Auftragstrecke zur Abbinde strecke zwei Förderketten beiderseits der ent lang den zu verbindenden Furnierkanten ver laufenden Maschinenmitte angeordnet sind, dass auf der Abbindestrecke die Förderein- richtung jedoch unmittelbar auf die mit dem Bindemittel versehenen Furnierkanten ein- wirkt. 4.
    Maschine nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bis zum Übergang von der Auftragstrecke zur Abbindestrecke zwei mit Abstand voneinander befindliche, endlose Förderketten angeordnet sind, auf der Abbindestrecke jedoch nur eine gemein same, auch unter den mit dem Bindemittel versehenen ganten durchlaufende endlose Kette benützt ist. 5.
    Maschine nachdem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, daB bis zum Übergang von der Auftragstrecke zur Abbindestrecke zwei mit Abstand voneinander angeordnete endlose Ketten vorgesehen sind. auf der Ab bindestrecke jedoch zwischen diesen beiden Ketten eine dritte endlose Kette vorgesehen ist, welche auf die Furnierverbindungsfuge einwirkt. 6.
    Maschine nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Furnierverbindungsfuge ein wirkende Fördereinrichtung beheizt ist. 7. Maschine nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Furnierverbindungsfuge ein wirkende Kette beheizt ist. B.
    Maschine nachdem Patentansprucb, da durch gekennzeichnet, daB eine auf die eine Furnierkante wirkende Auftragvorrichtung Leim, und eine auf die andere Furnierkante wirkende Auftragvorrichtung ein anderes Bindemittel aufträgt.
CH218431D 1939-11-07 1940-10-22 Furnierzusammensetzmaschine. CH218431A (de)

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DEF87586D DE719846C (de) 1939-11-07 1939-11-08 Furnierzusammensetzmaschine

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CH218431A true CH218431A (de) 1941-12-15

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CH218431D CH218431A (de) 1939-11-07 1940-10-22 Furnierzusammensetzmaschine.

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