CH218433A - Abrichtvorrichtung für Schleifscheiben. - Google Patents
Abrichtvorrichtung für Schleifscheiben.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
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- B24B53/00—Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
- B24B53/02—Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of plane surfaces on abrasive tools
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Description
Abrichtvorrichtung für Schleifscheiben. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Schleifmaschinen zum Abrichten der Schleifscheiben und besteht darin, dass die Vorrichtung an einem in unmittelbarer Nähe der Schleifscheibe befindlichen Teil, zum Beispiel an dem Maschinenständer oder der Schutzhaube der Schleifscheibe, angeordnet und derart ausgebildet ist, dass das Abricht- werkzeug bewegbar ist.
In den Zeichnungen sind zwei Ausfüh rungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, bei denen das Abrichtwerkzeug um eine zur Schleifscheibenachse parallele Achse schwenkbar ist, und zwar zeigen: Fig. 1 die an die Schutzhaube einer Schleifscheibe angebaute Abrichtvorrichtung in Vorderansicht mit teilweisem Schnitt, Fig. 2 diese Vorrichtung in Seitenansicht und Fig. 3 in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Gemäss Fig. 1 und 2 ist an der Schutz- haube 10 der topfförmigen Schleifscheibe 12 einer in bekannter Weise ausgeführten, aber nicht näher dargestellten .Schleifmaschine eine Lagernabe 14 vorgesehen, die eine par allel zur Schleifscheibenachse angeordnete Schwenkachse 16 aufnimmt.
An dem rechten Ende dieser Achse ist mittels eines Stiftes 18 ein Schwenkarm 20 befestigt, der einen Bolzen 22 trägt, in dem ein das Abrichtwerk- zeug _ bildender Diamant 24 zum Abrichten der Stirnfläche 26 der Schleifscheibe 12 an geordnet isst. Eine Stellschraube 28 ermög licht eine Agialverstellung des Bolzens 22.
In einer Bohrung des linken Endes der Achse 16 sitzt ein Bolzen 30; er ist in einer ortsfesten Büchse 32 geführt und durch einen Stift 34 derselben gegen Drehen gesichert. Eine steife Feder 36, die zwischen einem Bund 38 des Bolzens und einem Sprengring 40 der Achse 16 eingesetzt ist, bewirkt, dass die Achse stets die Endfläche des Bolzens berührt. Auf der Büchse 32 ist ein Stellring 42 drehbar gelagert, der im Innern eine Ge- windemuffe 44 enthält und den mit entspre chendem Gewinde versehenen Bolzen 30 ass Schraubenmutter umgibt.
Beim Drehen des Ringes 42 wird der Bolzen 30 hin- und her verschoben und diese Bewegung durch die mit ihm gekuppelte Achse 16 auf den -Schwenk arm und damit auf den Abrichtdiamanten übertragen.
Die in Fig. 1 und 2 gezeigte Vorrichtung arbeitet in folgender Weise: Bei Benützung der Abrichtvorrichtung wird der Schwenkarm 20 so verschwenkt, bis die abzurichtende Stelle der Schleifscheibe bestrichen wird. Die Grobeinstellung des Diamanten erfolgt durch Axialverschieben des Bolzens 22 in dem Schwenkarm 20 und Feststellen desselben durch die Schraube 28. Die Feineinstellung geschieht, wie oben be schrieben, durch Drehen des Stellringes 42. Die Federkupplung zwischen dem Bolzen 30 und der Achse 16 ermöglicht einerseits ein spielfreies und genaues Einstellen des Dia manten, anderseits ein Verschwenken des Armes 20 ohne Beeinflussung der Verstell vorrichtung.
Nach dem Einstellen des Diamantstiftes 24 und des Schwenkarmes 20 kann das Ab ziehen der Stirnfläche 26 in bekannter Weise erfolgen.
Damit kein Schleifstaub und dergleichen in die Lagerung der Achse 16 eindringen können, ist gemäss Fig. 1 auf der Achse 16 ein zum Beispiel aus Kunststoff bestehender Ring 46 angeordnet, der an der Fläche 48 der Schutzhaube 10 anliegt und in eine Boh rung 50 des Schwenkarmes 20 hineinragt. Eine zwischen dem Schwenkarm und dem Ring 46 zweckmässig eingeschaltete Feder 52 bewirkt, dass der damit axial federbelastete Ring stets an der Schutzhaube dicht anliegt und die beim Verschieben der Schwenkachse freiwerdende Gleitfläche der Schwenkachse 16 zuverlässig schützt.
Selbstverständlich ist die Feder 52 bedeutend schwächer als die Fe der 36, damit sie eine nach links gerichtete Verstellbewegung der Achse 16 nicht beein trächtigt. Bei Nichtbenützung der Abrichtvorrich- tung kann der Schwenkarm 20 auf der Schutzhaube 10 der Schleifscheibe aufgelegt werden, wie in Fig. 2 gestrichelt eingetragen ist.
In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungs beispiel der Erfindung gezeigt, bei welchem der in der bereits beschriebenen Weise an geordnete Schwenkarm 20 mit einer kegeligen Bohrung 62 versehen ist, in der ein teilweise als Kegel ausgebildeter Bolzen 64 sitzt; das zylindrische Ende 66 dieses Bolzens ist mit einer Büchse 68 gekuppelt, indem ein Quer stift 70 in einen Längsschlitz 72 der Büchse eingreift. In dieser Büchse ist axial verschieb bar und drehbar der den Abrichtdiamant 24 tragende Bolzen 22 gelagert.
Das Abricht- werkzeug ist also um die Achse des Bolzens 64 drehbar, die die Schwenkachse 16 kreuzt, Auf dem mit Gewinde versehenen Ende des Schwenkarmes 20 ist eine als Stellmutter aus gebildete Hülse 78 angebracht, die mit ihrem verjüngten Ende 80 einen Bund 82 der Büchse 68 übergreift. Der Bolzen 22 kann mit der Büchse 68 und dem Kegelbolzen 64 um die Längsachse des letzteren gedreht wer den, wobei sich die Büchse 68 an der Innen fläche des Teils 80 abstützt; ausserdem kann der Bolzen 22 in der Büchse 68 um seine Längsachse gedreht werden.
Das mit einer Querbohrung 90 und einen:. seitlich von derselben angeordnetem Schlitz 91 versehene Ende 92 der Achse 16 über greift das als Kugel 94 ausgebildete ver stärkte Ende des im ersten Ausführungsbei spiel beschriebenen Bolzens 30 der Einstell- mittel; eine starke Feder 98, die zwischen der Kugel 94 und der Achse 16 eingesetzt ist, bewirkt eine kraftschlüssige Verbindung des Bolzens 30 mit der Achse 16.
Der Balzen 30 ist, wie bereits beschrieben, in der Büchse 32 geführt und durch einen Keil 100 gegen Drehen gesichert.
Auch bei diesem Beispiel wird beim Dre hen des Stellringes 42 in bekannter Weise der Bolzen 30 axial verschoben und diese Bewe gung durch die mit ihm gekuppelte Achse; 16 auf den Schwenkarm und damit auf den Abrichtdiamant übertragen.
Die Wirkungsweise der in Fig. 3 gezeig ten Vorrichtung ist folgende: Durch Drehen des Bolzens 22 um seine eigene Längsachse und durch Schwenken desselben um die Längsachse des Kegelbol zens 64 wird eine zum Abrichten der Stirn fläche 26 geeignete Kante des Abrichtdia- manten 24 in einer günstigen Lage eingestellt. Durch Axialverschieben de Bolzens 22 er folgt die grobe Zustellung des Abrichtdia- manten zu,der abzurichtenden Stelle. In die ser Lage werden die Abrichtmittel festge stellt; dies geschieht durch Drehen der Stell mutter 78, wobei die Büchse 68 nach innen gezogen wird und .dabei den Bolzen 22 an das äussere Ende 66 des Kegelbolzens 64 drückt.
Dadurch wird einerseits der Bolzen 22 in sei ner Lage festgeklemmt und anderseits der Kegelbolzen 64 durch Eindrücken in die Boh rung 62 an einer Drehung gehindert. Die Feinzustellung des Abrichtdiamanten zu der abzurichtenden Fläche 26 geschieht, wie schon beschrieben, durch Drehen des Stell ringes 42. Bei dieser Zustellbewegung (ge mäss Fig. 3 bei Linksbewegung des Abricht- diamanten) ist die Achse 16 und somit auch der Abrichtdiamant über die Kupplungsglie der 94 und 92 mit dem Bolzen 30 und dem Stellring 42, das heisst mit den Einstellmit teln, starr gekuppelt; ein Zurückweichen des Abziehdiamanten ist also nicht möglich.
In der umgekehrten Richtung wird die Bewe gung durch .die Feder 9ì übertragen, die zu gleich ein Drehen der Achse 16 ohne Beein flussung der Zustellvorrichtung ermöglicht.
Nach diesem Einstellen und Zustellen des Abrichtdiamanten kann das Abziehen der Stirnfläche 26 in .der bereits beschriebenen Weise durch Schwenken des Armes 20 er folgen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Schleifmaschinen zum Abrichten der Schleifscheiben, dadurch ge kennzeichnet, dass sie an einem in unmittel barer Nähe der Schleifscheibe befindlichen Teil angeordnet und derart ausgebildet ist, dass das Abrichtwerkzeug bewegbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der erwähnte Teil durch die Schutzhaube der Schleifscheibe gebildet ist. 2.Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Abricht- werkzeug an einem Schwenkarm (20) ange ordnet ist, der um eine zur Schleifscheiben achse parallele Schwenkachse (16) schwenk bar ist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Abrichtwerk- zeug um eine die Schwenkachse (16) kreu zende Achse drehbar ist. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (16) zwecks Einstellung des Abrichtwerk- zeuges längsverschiebbar ist. 5.Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Abrichtwerk- zeug bei der Zustellungsbewegung zu der ab zurichtenden Stelle mit -den Einstellmitteln starr gekuppelt ist. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass das eine Ende (92) der Schwenkachse (16) mit einer Querboh rung (90) und einem seitlich von derselben angeordneten Schlitz (91) versehen ist und das verstärkte Ende (94) eines axial verstell- baren Bolzens (30) der Einstellmittel unter Federbelastung übergreift. 7.Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der das Abricht- werkzeug (24) tragende Bolzen (22) um die Längsachse des Schwenkarmes (20) drehbar angeordnet ist. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, da.ss auf der Schwenk achse (16) ein Ring (46) angeordnet ist, der axial federbelastet ist und den beim Ver schieben der Schwenkachse (16) freiwerden den Teil der Schwenkachse (16) schützt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE218433X | 1940-02-12 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH218433A true CH218433A (de) | 1941-12-15 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH218433D CH218433A (de) | 1940-02-12 | 1940-07-17 | Abrichtvorrichtung für Schleifscheiben. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH218433A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE904507C (de) * | 1951-11-07 | 1954-02-18 | Fr Wilhelm Kutzscher G M B H | Vorrichtung zum Abrichten von Schleifscheiben, vorzugsweise zur Verwendung an Glasbearbeitungsmaschinen |
| US3143106A (en) * | 1962-04-25 | 1964-08-04 | Feinmechanik G M B H | Grinding wheel dressing device |
| DE1202679B (de) * | 1962-04-25 | 1965-10-07 | Feinmechanik G M B H | Abzieheinrichtung fuer Stirnschleifscheiben an Stichelfraeser-Schleifmaschinen |
-
1940
- 1940-07-17 CH CH218433D patent/CH218433A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE904507C (de) * | 1951-11-07 | 1954-02-18 | Fr Wilhelm Kutzscher G M B H | Vorrichtung zum Abrichten von Schleifscheiben, vorzugsweise zur Verwendung an Glasbearbeitungsmaschinen |
| US3143106A (en) * | 1962-04-25 | 1964-08-04 | Feinmechanik G M B H | Grinding wheel dressing device |
| DE1202679B (de) * | 1962-04-25 | 1965-10-07 | Feinmechanik G M B H | Abzieheinrichtung fuer Stirnschleifscheiben an Stichelfraeser-Schleifmaschinen |
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