CH218433A - Abrichtvorrichtung für Schleifscheiben. - Google Patents

Abrichtvorrichtung für Schleifscheiben.

Info

Publication number
CH218433A
CH218433A CH218433DA CH218433A CH 218433 A CH218433 A CH 218433A CH 218433D A CH218433D A CH 218433DA CH 218433 A CH218433 A CH 218433A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
axis
dependent
dressing
dressing tool
pivot axis
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Deckel Firma Friedrich
Original Assignee
Deckel Fa Friedrich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deckel Fa Friedrich filed Critical Deckel Fa Friedrich
Publication of CH218433A publication Critical patent/CH218433A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • B24B53/02Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of plane surfaces on abrasive tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)

Description


  Abrichtvorrichtung für Schleifscheiben.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  an Schleifmaschinen zum Abrichten der  Schleifscheiben und besteht     darin,    dass die  Vorrichtung an einem in     unmittelbarer    Nähe  der Schleifscheibe     befindlichen    Teil, zum  Beispiel an dem     Maschinenständer    oder der  Schutzhaube der Schleifscheibe, angeordnet  und derart ausgebildet ist, dass das     Abricht-          werkzeug    bewegbar ist.  



  In den Zeichnungen sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung     schematisch     dargestellt, bei denen das Abrichtwerkzeug  um eine zur Schleifscheibenachse parallele  Achse schwenkbar ist, und zwar zeigen:  Fig. 1 die an die Schutzhaube einer  Schleifscheibe angebaute Abrichtvorrichtung  in Vorderansicht mit     teilweisem    Schnitt,  Fig. 2 diese Vorrichtung in Seitenansicht  und  Fig. 3 in Seitenansicht mit teilweisem       Schnitt    ein zweites Ausführungsbeispiel der  Erfindung.  



  Gemäss Fig. 1 und 2 ist an der Schutz-    haube 10 der topfförmigen Schleifscheibe 12  einer in     bekannter    Weise ausgeführten, aber  nicht näher     dargestellten        .Schleifmaschine     eine Lagernabe 14 vorgesehen, die eine par  allel zur Schleifscheibenachse angeordnete  Schwenkachse 16 aufnimmt.

   An dem rechten  Ende dieser Achse ist     mittels    eines     Stiftes     18 ein Schwenkarm 20 befestigt, der einen  Bolzen 22 trägt, in dem ein das     Abrichtwerk-          zeug        _    bildender Diamant 24     zum    Abrichten  der Stirnfläche 26 der Schleifscheibe 12 an  geordnet     isst.    Eine Stellschraube 28 ermög  licht eine     Agialverstellung    des Bolzens 22.  



  In     einer    Bohrung des     linken    Endes der  Achse 16 sitzt ein Bolzen 30; er ist in einer  ortsfesten Büchse 32 geführt und durch einen  Stift 34 derselben gegen Drehen     gesichert.     Eine steife Feder 36, die zwischen einem  Bund 38 des Bolzens und einem     Sprengring     40 der Achse 16 eingesetzt     ist,    bewirkt, dass  die Achse stets die Endfläche des Bolzens  berührt. Auf der Büchse 32 ist ein Stellring  42 drehbar gelagert, der im Innern eine Ge-      windemuffe 44 enthält und den mit entspre  chendem Gewinde versehenen Bolzen 30     ass     Schraubenmutter umgibt.

   Beim Drehen des  Ringes 42 wird der Bolzen 30 hin- und her  verschoben und diese Bewegung durch die mit  ihm gekuppelte Achse 16 auf den -Schwenk  arm und damit auf den Abrichtdiamanten       übertragen.     



  Die in Fig. 1 und 2 gezeigte Vorrichtung  arbeitet in folgender Weise:  Bei Benützung der Abrichtvorrichtung  wird der Schwenkarm 20 so verschwenkt, bis  die abzurichtende Stelle der Schleifscheibe  bestrichen wird. Die Grobeinstellung des  Diamanten erfolgt durch Axialverschieben  des Bolzens 22 in dem Schwenkarm 20 und  Feststellen desselben durch die Schraube 28.  Die Feineinstellung geschieht, wie oben be  schrieben, durch Drehen des Stellringes 42.  Die Federkupplung zwischen dem Bolzen 30  und der Achse 16 ermöglicht einerseits ein  spielfreies und genaues Einstellen des Dia  manten, anderseits ein Verschwenken des  Armes 20 ohne Beeinflussung der Verstell  vorrichtung.  



  Nach dem Einstellen des Diamantstiftes  24 und des Schwenkarmes 20 kann das Ab  ziehen der Stirnfläche 26 in bekannter Weise  erfolgen.  



  Damit kein     Schleifstaub    und dergleichen  in die Lagerung der Achse 16 eindringen  können, ist gemäss Fig. 1 auf der Achse 16  ein zum Beispiel aus Kunststoff bestehender  Ring 46 angeordnet, der an der Fläche 48  der Schutzhaube 10 anliegt und in eine Boh  rung 50 des Schwenkarmes 20 hineinragt.  Eine zwischen dem     Schwenkarm    und dem  Ring 46 zweckmässig eingeschaltete Feder 52  bewirkt, dass der damit axial federbelastete  Ring stets an der     Schutzhaube    dicht anliegt  und die beim Verschieben der Schwenkachse  freiwerdende Gleitfläche der Schwenkachse  16 zuverlässig schützt.

   Selbstverständlich ist  die Feder 52     bedeutend    schwächer als die Fe  der 36, damit sie eine nach links gerichtete  Verstellbewegung der Achse 16 nicht beein  trächtigt.    Bei Nichtbenützung der     Abrichtvorrich-          tung    kann der Schwenkarm 20 auf der  Schutzhaube 10 der     Schleifscheibe    aufgelegt  werden, wie in Fig. 2 gestrichelt eingetragen  ist.  



  In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungs  beispiel der Erfindung gezeigt, bei welchem  der in der bereits     beschriebenen    Weise an  geordnete Schwenkarm 20 mit einer kegeligen  Bohrung 62 versehen ist, in der ein teilweise  als     Kegel        ausgebildeter    Bolzen 64 sitzt;     das     zylindrische Ende 66 dieses Bolzens ist mit  einer Büchse 68 gekuppelt, indem ein Quer  stift 70 in einen     Längsschlitz    72 der     Büchse          eingreift.    In dieser Büchse ist axial verschieb  bar und drehbar der den     Abrichtdiamant    24       tragende        Bolzen    22 gelagert.

   Das     Abricht-          werkzeug    ist     also    um die Achse des Bolzens  64 drehbar, die die     Schwenkachse    16 kreuzt,  Auf dem mit Gewinde     versehenen    Ende des       Schwenkarmes    20 ist eine als Stellmutter aus  gebildete Hülse 78 angebracht, die mit ihrem  verjüngten Ende 80 einen Bund 82 der  Büchse 68 übergreift. Der Bolzen 22 kann  mit der Büchse 68 und dem Kegelbolzen 64  um die     Längsachse    des letzteren gedreht wer  den, wobei sich die Büchse 68 an der Innen  fläche des     Teils    80 abstützt; ausserdem kann  der Bolzen 22 in der     Büchse    68 um seine  Längsachse gedreht werden.

    



  Das mit einer Querbohrung 90 und     einen:.     seitlich von derselben     angeordnetem    Schlitz  91 versehene Ende 92 der Achse 16 über  greift das als Kugel 94 ausgebildete ver  stärkte Ende des im     ersten    Ausführungsbei  spiel beschriebenen Bolzens 30 der     Einstell-          mittel;    eine starke Feder 98, die zwischen der  Kugel 94 und der Achse 16 eingesetzt     ist,          bewirkt    eine     kraftschlüssige    Verbindung des  Bolzens 30 mit der Achse 16.

   Der     Balzen     30 ist, wie bereits     beschrieben,    in der Büchse  32 geführt und durch einen Keil 100 gegen  Drehen     gesichert.     



  Auch bei diesem Beispiel wird beim     Dre          hen    des     Stellringes    42 in bekannter Weise der  Bolzen 30 axial verschoben und diese     Bewe          gung    durch die mit ihm     gekuppelte        Achse;         16 auf den Schwenkarm und damit auf den  Abrichtdiamant übertragen.  



  Die Wirkungsweise der in Fig. 3 gezeig  ten Vorrichtung ist folgende:  Durch Drehen des Bolzens 22 um seine  eigene Längsachse und durch Schwenken  desselben um die Längsachse     des    Kegelbol  zens 64 wird eine zum     Abrichten    der Stirn  fläche 26 geeignete Kante des     Abrichtdia-          manten    24 in einer günstigen Lage eingestellt.  Durch Axialverschieben de Bolzens 22 er  folgt die grobe Zustellung des     Abrichtdia-          manten    zu,der abzurichtenden Stelle. In die  ser Lage werden die Abrichtmittel festge  stellt; dies geschieht durch Drehen der Stell  mutter 78, wobei die Büchse 68 nach innen  gezogen wird und .dabei den Bolzen 22 an das  äussere Ende 66 des Kegelbolzens 64 drückt.

    Dadurch wird einerseits der Bolzen 22 in sei  ner Lage festgeklemmt und     anderseits    der  Kegelbolzen 64 durch Eindrücken in die Boh  rung 62 an einer Drehung gehindert. Die  Feinzustellung des Abrichtdiamanten zu der  abzurichtenden Fläche 26 geschieht, wie  schon beschrieben, durch Drehen des Stell  ringes 42. Bei dieser Zustellbewegung (ge  mäss Fig. 3 bei Linksbewegung des     Abricht-          diamanten)    ist die Achse 16 und somit auch  der Abrichtdiamant über die Kupplungsglie  der 94 und 92 mit dem Bolzen 30 und dem  Stellring 42, das heisst mit den Einstellmit  teln, starr gekuppelt; ein Zurückweichen des       Abziehdiamanten    ist also nicht möglich.

   In  der umgekehrten Richtung wird die Bewe  gung durch .die Feder     9ì    übertragen, die zu  gleich ein Drehen der Achse 16 ohne Beein  flussung der Zustellvorrichtung ermöglicht.  



  Nach diesem Einstellen und Zustellen des  Abrichtdiamanten kann das Abziehen der  Stirnfläche 26 in .der bereits beschriebenen  Weise durch Schwenken des Armes 20 er  folgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Schleifmaschinen zum Abrichten der Schleifscheiben, dadurch ge kennzeichnet, dass sie an einem in unmittel barer Nähe der Schleifscheibe befindlichen Teil angeordnet und derart ausgebildet ist, dass das Abrichtwerkzeug bewegbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der erwähnte Teil durch die Schutzhaube der Schleifscheibe gebildet ist. 2.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Abricht- werkzeug an einem Schwenkarm (20) ange ordnet ist, der um eine zur Schleifscheiben achse parallele Schwenkachse (16) schwenk bar ist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Abrichtwerk- zeug um eine die Schwenkachse (16) kreu zende Achse drehbar ist. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (16) zwecks Einstellung des Abrichtwerk- zeuges längsverschiebbar ist. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Abrichtwerk- zeug bei der Zustellungsbewegung zu der ab zurichtenden Stelle mit -den Einstellmitteln starr gekuppelt ist. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass das eine Ende (92) der Schwenkachse (16) mit einer Querboh rung (90) und einem seitlich von derselben angeordneten Schlitz (91) versehen ist und das verstärkte Ende (94) eines axial verstell- baren Bolzens (30) der Einstellmittel unter Federbelastung übergreift. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der das Abricht- werkzeug (24) tragende Bolzen (22) um die Längsachse des Schwenkarmes (20) drehbar angeordnet ist. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, da.ss auf der Schwenk achse (16) ein Ring (46) angeordnet ist, der axial federbelastet ist und den beim Ver schieben der Schwenkachse (16) freiwerden den Teil der Schwenkachse (16) schützt.
CH218433D 1940-02-12 1940-07-17 Abrichtvorrichtung für Schleifscheiben. CH218433A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE218433X 1940-02-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH218433A true CH218433A (de) 1941-12-15

Family

ID=5831295

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH218433D CH218433A (de) 1940-02-12 1940-07-17 Abrichtvorrichtung für Schleifscheiben.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH218433A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE904507C (de) * 1951-11-07 1954-02-18 Fr Wilhelm Kutzscher G M B H Vorrichtung zum Abrichten von Schleifscheiben, vorzugsweise zur Verwendung an Glasbearbeitungsmaschinen
US3143106A (en) * 1962-04-25 1964-08-04 Feinmechanik G M B H Grinding wheel dressing device
DE1202679B (de) * 1962-04-25 1965-10-07 Feinmechanik G M B H Abzieheinrichtung fuer Stirnschleifscheiben an Stichelfraeser-Schleifmaschinen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE904507C (de) * 1951-11-07 1954-02-18 Fr Wilhelm Kutzscher G M B H Vorrichtung zum Abrichten von Schleifscheiben, vorzugsweise zur Verwendung an Glasbearbeitungsmaschinen
US3143106A (en) * 1962-04-25 1964-08-04 Feinmechanik G M B H Grinding wheel dressing device
DE1202679B (de) * 1962-04-25 1965-10-07 Feinmechanik G M B H Abzieheinrichtung fuer Stirnschleifscheiben an Stichelfraeser-Schleifmaschinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2143833C2 (de) Dornlagerung in einer Maschine zum kontinuierlichen Bedrucken von Hohlkörpern
CH218433A (de) Abrichtvorrichtung für Schleifscheiben.
DE841112C (de) Schleifscheibenbearbeitungsmaschine
DE1092779B (de) Einrichtung zur Einstellung des Sturzes und des Vor- bzw. Nachlaufes bei durch Lenker gefuehrten Kraftfahrzeugraedern
DE870656C (de) Setzstock, insbesondere an Schleifmaschinen
CH242891A (de) Feinbohrmaschine.
DE835851C (de) Maschine zum Ab- und Nachschleifen von Kurbelwellen
DE879368C (de) Vorrichtung zum Feinstbearbeiten, insbesondere Laeppen oder Honen von zylindrischen Flaechen
DE475822C (de) Maschine zum Schleifen der Schneiden von Spiralbohrern
DE1920034A1 (de) Vorsatzkopf fuer Bohr- und Fraesmaschinen von Honahlen
DE803875C (de) Vorrichtung zur Herstellung von in axialer Richtung, insbesondere kurvenartig begrenzten Bohrungen
DE917524C (de) Werkzeugmaschine mit mitlaufender Koernerspitze
DE958892C (de) Vorrichtung zum genauen Zustellen des Schneidstahls an der Supportspindel von Drehbaenken
DE1583595B1 (de) Verriegelbarer traeger fuer den muffenkern in einer schleu dergiessform
DE727650C (de) Spannvorrichtung
DE886255C (de) Ventilsitzschleifgeraet
DE948469C (de) Stuetzvorrichtung fuer das Werkstueck an Werkzeugmaschinen, insbesondere zur Herstellung von Gewinde
DE934093C (de) Vorrichtung zum Zu- oder Abfuehren von Stangen oder Rohren bei Schleifmaschinen
DE837792C (de) Universalgelenk
DE876522C (de) Bildhauerkopiermaschine
DE674364C (de) Lagerung fuer Raspadorentrommeln von Fasergewinnungsmaschinen
DE1777287C3 (de) Justiervorrichtung zum Verschwenken einer Spindel einer Flachschleifmaschine
DE1202679B (de) Abzieheinrichtung fuer Stirnschleifscheiben an Stichelfraeser-Schleifmaschinen
DE2142082C3 (de) Einstellbares Lager
DE335402C (de) Drucklager fuer Spindelstoecke