CH218641A - Klebverfahren. - Google Patents

Klebverfahren.

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CH218641A
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CH
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sulfonic acid
adhesive
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Cie G M B H Henkel
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Henkel & Cie Gmbh
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09J—ADHESIVES; NON-MECHANICAL ASPECTS OF ADHESIVE PROCESSES IN GENERAL; ADHESIVE PROCESSES NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE; USE OF MATERIALS AS ADHESIVES
    • C09J101/00—Adhesives based on cellulose, modified cellulose, or cellulose derivatives
    • C09J101/08—Cellulose derivatives
    • C09J101/26—Cellulose ethers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description


  Klebverfahren.    Die Erfindung betrifft ein Klebverfah  ren, und ist dadurch gekennzeichnet, dass  man ein Klebmittel, das mindestens teilweise  aus einer wässerigen Lösung von mindestens  einem wasserlöslichen Salz einer     Polysaccha-          ridäthersulfonsäure    besteht, verwendet.  



  Die wasserlöslichen     Polysaccharidäther-          sulfonsäuren,    wie die     Celluloseäthersulfon-          säuren    und ihre Derivate, sind bisher als  Textilhilfsmittel, wie Netz-,     Emulgier-    und       Schlichtemittel        verwendet    worden.  



  Es wurde nun gefunden, dass die wasser  löslichen Salze der     Polysaccharidäthersulfon-          säuren,    wie     Celluloseäthersulfonsäuren        und          Stärkeäthersulfonsäuren,    ausgezeichnete Kle  bemittel ergeben, wenn man sie in Wasser  auflöst.

   Die Lösungen der genannten Pol     y-          saccharidderivate    sind zum Beispiel geeignet  zum     Kleben    von     Kartonnagen,    Papier, zu  allen im     Buchbindergewerbe    vorkommenden       Klebungen,    zum Tapezieren, ferner als Far  benbindemittel -     sogenannter    Malerleim   für Anstriche in     Innenräumen    usw.

      Geeignete     Polysaccharidäthersulfonsäuren     sind zum Beispiel die wasserlöslichen     Ver-          ätherungsprodukte    von     Cellulose    mit     ss-Oxy-          äthan-a-sulfonsäure,    ferner mit     ss    .

       y-Dioxy-          propan-a-sulfonsäure    sowie mit     Benzylalko-          hol-p-sulfonsäure,    ferner mit     Glykolsäure-          (methyl-[ss-sulfonsäure-äthyl]-amid)    und mit       ,B-(ss'-sulfo-äthoxy)-äthylalkohol    und     dergl.     Auch die analogen     Stärkeäthersulfonsäuren          können    mit Vorteil verwendet werden.  



  Als wasserlösliche Salze der genannten       Sulfonsäuren    werden zum Beispiel die     Na-          trium-,        Kalium-,    Ammonium- oder     Triätha-          nolaminsalze    verwendet. Die     Kohlenstoffkette     des die     Sulfonsäuregruppe    enthaltenden     Ra-          dikals    kann gegebenenfalls auch durch Sauer  stoff, Schwefel oder Stickstoff ein oder meh  rere Male     unterbrochen    sein.  



  Auch solche     Polysaccharidderivate,    die       neben    den     sulfonsäurehaltigen    Resten noch  andere Reste, wie     Alkyl-    oder     Oxyalkylreste     enthalten, sowie solche, die sich von abge-           bauter        Cellulose    und abgebauter Stärke sowie       Dextrinen    ableiten, ergeben gute Klebemittel.  



  Die genannten wasserlöslichen Salze der       Polysaccharide,    insbesondere der     Cellulose,     zeigen     bemerkenswerterweise    auch in starker  Verdünnung mit Wasser eine hohe Viskosität  und Klebkraft. Sie übertreffen an Wasser  bindungsfähigkeit und Ergiebigkeit die be  kannten Klebstoffe. Eine weitere bemerkens  werte Eigenschaft der neuen Klebstoffe, ins  besondere der Salze der     Cellulosederivate,    be  steht in ihrer Beständigkeit gegen Mikro  organismen; ein Zusatz von Konservierungs  mitteln ist daher im allgemeinen nicht not  wendig.  



  Die bei dem neuen Verfahren verwen  deten Klebstoffe können auch im Gemisch  mit andern bekannten Klebstoffen, wie  Stärkekleister,     Kaseinleim,    tierischem Leim,  benutzt werden. Gegebenenfalls können sie  auch weitere Zusätze, wie Netzmittel und       dergl.,    enthalten.  



  <I>Beispiel:</I>  Ein Gewichtsteil des     Natronsalzes    der ss  Sulfonsäureäthylcellulose wird in 30 Teilen  kaltem Wasser aufgelöst. Man erhält eine  stark klebende Paste, die zum Kleben von  Tapeten verwendet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Klebverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Klebmittel, das mindestens teil weise aus einer wässrigen Lösung von minde stens einem wasserlöslichen Salz einer Poly- saccharidäthersulfonsäure besteht, verwendet. UNTERANSPRMHE 1. Klebverfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Kleb mittel, das mindestens teilweise aus einer wässrigen Lösung von mindestens einem was serlöslichen Salz einer Celluloseäthersulfon- säure besteht, verwendet. 2.
    Klebverfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Kleb mittel, das mindestens teilweise aus einer wässrigen Lösung von mindestens einem was serlöslichen Salz einer Stärkeäthersulfonsäure besteht, verwendet. 3. Klebverfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Kleb mittel, das aus einer wässrigen Lösung von mindestens einem wasserlöslichen Salz einer Polysaccharidäthersulfonsäure und minde stens einem andern Klebstoff besteht, ver wendet.
CH218641D 1936-04-03 1937-01-11 Klebverfahren. CH218641A (de)

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CH218641D CH218641A (de) 1936-04-03 1937-01-11 Klebverfahren.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0103772A1 (de) * 1982-09-02 1984-03-28 Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien Trockengemische zur Herstellung von wässrigen Klebstoffen sowie deren Verwendung zum Verkleben von Papieren

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0103772A1 (de) * 1982-09-02 1984-03-28 Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien Trockengemische zur Herstellung von wässrigen Klebstoffen sowie deren Verwendung zum Verkleben von Papieren

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