CH218683A - Sprechmaschine mit Einrichtung zum selbsttätigen Umdrehen der einseitig gespielten und zum Auswechseln der beidseitig gespielten Schallplatten. - Google Patents

Sprechmaschine mit Einrichtung zum selbsttätigen Umdrehen der einseitig gespielten und zum Auswechseln der beidseitig gespielten Schallplatten.

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CH218683A
CH218683A CH218683DA CH218683A CH 218683 A CH218683 A CH 218683A CH 218683D A CH218683D A CH 218683DA CH 218683 A CH218683 A CH 218683A
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CH
Switzerland
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record
played
turntable
arm
swivel arm
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Application number
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English (en)
Inventor
Robert Downs Arthur
The Garrard Engineerin Limited
Original Assignee
Robert Downs Arthur
Garrard Engineering & Manufact
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Publication date
Application filed by Robert Downs Arthur, Garrard Engineering & Manufact filed Critical Robert Downs Arthur
Publication of CH218683A publication Critical patent/CH218683A/de

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/08Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records
    • G11B17/12Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records with axial transfer to the turntable from a stack with a vertical axis
    • G11B17/16Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records with axial transfer to the turntable from a stack with a vertical axis by mechanism in stationary centre post, e.g. with stepped post, using fingers on post

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Description


  Sprechmaschine mit Einrichtung zum selbsttätigen Umdrehen der einseitig gespielten  und zum Auswechseln der beidseitig gespielten Schallplatten.    Die Erfindung bezieht sich auf eine       Sprechmaschine    mit Einrichtung zum selbst  tätigen     Umdrehen    der einseitig gespielten  und zum Auswechseln der beidseitig gespiel  ten, Schallplatten.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschau  licht beispielsweise eine Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes.  



       Fig.    1 ist     .eine    schaubildliche Darstellung  des     Motorbrettes    der Sprechmaschine mit den  auf     demselben        angeo:rdneten    Teilen.  



       Fig.        \?    ist eine     Seitenansicht        des.        Motor-          brettes    der Sprechmaschine mit. ,den beider  seits desselben angeordneten Teilen.  



       Fig.    3 ist     .eine    Draufsicht der Sprech  maschine bei abgenommenem Plattenteller.       Fig.    4 ist eine Unteransicht des Motor  breites mit den daran befestigten Teilen.  Die     Fig.    5 und 6 sind schaubildliche An  sichten von Einzelheiten, teilweise im Schnitt.  



  In der Zeichnung bezeichnet 1 den Plat-         tenteller,    2 einen     Behälter    für gespielte Plat  ten und 3     ,einen    Schwenkarm, der sowohl das  Umdrehen jeder     einzelnen        Schaallplatte,    nach  dem sie einseitig gespielt ist     als    auch ihre  Wegnahme     von,    dem     Plattenteller,    nachdem  sie     beideeitig        gespielt    ist,     bewirkt.     



  Die zu spielenden Schallplatten werden  zunächst auf .die in     Fig.    1 und 5     dargestellte     Haltevorrichtung aufgebracht, welche sie  übereinander und in Abstand voneinander  über den Plattenteller hält.  



  Diese Plattenhaltevorrichtung weist zu  beiden Seiten des Plattentellers angeordnete  Gruppen von Schaufeln 4 auf     (Fig.    1). Die  Schaufeln jeder Schaufelgruppe sind auf  einem innerhalb eines geschlitzten Ständers  9 angeordneten, vertikalen Zapfen 8     (Fig.    5)       unabhängig    voneinander beschränkt drehbar  gelagert. Die .einzelnen zu spielenden Platten  werden je von zwei einander gegenüber auf  gleicher Höhe liegenden Schaufeln der beiden      Schaufelgruppen getragen     (Fig.    1).

   Die obern  Enden des Ständers 9 sind durch eine Tra  verse 7 miteinander verbunden, in     welcher     ein herabhängender     Zentrierbolzeri    6 sitzt,  der     durch    das     mittlere    Loch der     Platten    des  Plattenstapels hindurchgeführt werden kann  und ermöglicht, die Platten so auszurichten,  dass sie mit ihrem Loch der Tellerachse 5       gegenüberliegen.    Die geschlitzten Ständer 9  sind je innerhalb eines ebenfalls     geschlitzten,          enl@recliten,

          röhrenförmigen    Gehäusen 10     an-          geordnet.    Die Schaufeln ragen durch die  Schlitze der Ständer 9 und der Gehäuse 10.  Auf diese Weise ist für jede Schaufel ein       Zweipunktauflager    vorhanden,     welches    er  möglicht, dass jede     Schaufel    ihren Gewichts  anteil an einer Schallplatte ohne     Durchbiegen     tragen kann.  



  Sollen die zu spielenden Platten auf die  Schaufeln aufgebracht werden, so müssen       diese        zuer.'t        nach    innen, das heisst in die in       Fig.    1 gezeichnete Lage     verschwenkt    werden.

    Die     Einwärtsschwenkung    der Schaufeln 4  erfolgt, von der untersten an     angefangen,     durch den     kürzeren        Arin    des     ani        obern    Ende  der Stange 12 festsitzenden,     ringseginent.-          förmigen        Mitnehmers    11     (Fig.    5),     welcher     durch den handbedienten Knopf 17     (Fig.    1),  der an der Oberseite des     Motorbrettes    an  geordnet ist, gedreht werden kann.

   Der       Knopf    17 ist auf einer senkrechten Welle 45  fest, welche nach unten durch das Motorbrett       hindurchgeführt    und an deren untern Ende  mit einem     Segmentteil    46 und einem Steuer  teil 4 7 verbunden ist.

   Bei Drehung des Knop  fes 17 im Sinn des Uhrzeigers,     wobei    die       Welle    45 gemäss     Fig.    4     (d.li.    von unten ge  sehen) im entgegengesetzten Sinn des Uhr  zeigers sich dreht, greift der Steuerteil 47,  sobald der     Segmentteil    46 den     Arin        49a    des  Hebels 49 freigegeben hat und der Hebel  durch die Zugfeder 52' über das Gestänge 52,  51, 50 ein wenig nach rechts     bewegt    worden  ist, von der linken Seite her gemäss     Fig.    4  an einem Bolzen 48 an,

   der von der Unter  seite des     schwenkbar    am     11lotorbrett    angeord  neten Hebels 49 vorsteht,     verschwenkt    diesen  Hebel     weiter    nach rechts und bewirkt da-    durch über den an dem Schwinghebel 14 der  einen Stange 12 angreifenden Lenker 50 die  Drehung dieser Stange und die     Verschwen-          kung    des einen     Mitnehmers    11 (vergleiche       Fig.    5).

   Die Drehung der zweiten Stange 12       bezw.        -#'erschwenkung    des zweiten     Mitnehmers     im Gleichtakt zur ersteren, erfolgt vom     Len-          ker    50 aus     mittels    des Hebelsystems 51, 52,  54, 14     (Fig.    4).  



  Wenn der Knopf 17 nach der Einwärts  schwenkung einer Schaufel in seine ursprüng  liche Stellung zurückgedreht wird, wird das       Segment    46 am Hebel 49 angreifen, diesen  nach links gemäss     Fig.    4 verschieben und  unter Spannung der Zugfeder 52' in seine  Anfangsstellung bringen, wodurch der Mit  nehmer 11 in seine ursprüngliche Lage zu  rückgedreht wird. Eine Rückdrehung der  einwärts geschwenkten Schaufel findet hier  bei nicht statt, weil der Abstand zwischen  den Enden des offenen     Mitnehmers    grösser  ist als die Breite der Schaufel an der Stelle,  wo der     Mit.nehmer    auf die Schaufel einwirkt.

    Ist jeweils ein Schaufelpaar 4 zwecks     Auf-          nahine    einer Platte nach einwärts gedreht,  so     müssen    die Stangen 12 um den Betrag der       Plattendistanz    angehoben werden, um die       Mitnehmer    11 mit dem nächsten Schaufel  paar in Ausrichtung zu bringen. Diese An  liebung erfolgt durch die Hebel 56     (Fig.    2),  deren eines Ende zugespitzt ist und mit den  gezahnten Stangen 12     (Fig.    2) in Eingriff  gebracht werden kann. Die Hebel 56 sind auf  Bolzen 5 7 verschiebbar und vierschwenkbar  angeordnet. Die Bolzen 57 sind an Konsolen  befestigt, welche von der Unterseite des Mo  torbrettes herabhängen.

   Durch Verschiebung  auf den Bolzen 57 können die Hebel 56 mit  ihren     zugespitzten    Enden in und ausser Ein  griff mit den Zähnen 13 der     Stangen    12 ge  bracht werden.  



  Die Hebel 56 tragen je einen Bolzen 58a,  der durch einen Schlitz eines auf der dreh  baren Welle 60 festsitzenden Armes 59  greift.     Wenn    die Welle 60 im Sinne des  Uhrzeigers gedreht wird, bewegen sich die  Arme 59 dementsprechend und verschieben  zunächst die Hebel 56 so, dass ihr zugespitztes      Ende in die     Zahnung    der Stangen 12 greift  und     verschwenken    sodann die Hebel derart,       da.ss    diese die Stangen 12 um einen Schritt  anheben, in welcher Lage die Stangen durch  Federklinken 64 gehalten werden. Wie aus       Fig.    5 ersichtlich, ermöglichen die mit einem  Stift 16 in einen Längsschlitz 15 der Stangen  12 eingreifenden Schwinghebel 14 die Längs  bewegung der Stangen.

   Wenn die Welle 60  in einem dem Lauf des Uhrzeigers entgegen  gesetzten Sinn gedreht wird, bewegen sich  die Hebelenden 55 auswärts und abwärts.  



  Das Drehen der Welle 60 im Uhrzeiger  sinn gemäss     Fig.    2 erfolgt durch einen Arm  61, der mit einem Ende einer Stange 62 ver  bunden ist, deren anderes Ende mit einem  Schwinghebel 63     (Fig.    4) gekuppelt ist, der  durch die Rolle 65, welche am Arm 65"  sitzt, bewegt wird. Wenn der Knopf 17 im  Sinn des Uhrzeigers gedreht wird, in     Fig.    4  der Zeichnung also nach links, das heisst im       Gegenuhrzeigersinn,    greift die Rolle 65 am  Ende des Hebels 63 an, bevor der Steuerteil  47 am Bolzen 48 des Hebels 49 angreift und  dreht diesen Hebel 63 und damit die Kurbel  61 so, dass die gewünschte     Bewegung    der  Hebel 56 mittels der Welle 60 .erreicht wird.

    Eine am Arm 61 angreifende Zugfeder 61'  ist vorgesehen, um die Welle 60     in    ihre nor  male Lage zurückzubringen, sobald der  Knopf 17 so weit gedreht wird, bis die Rolle  65 den Schwinghebel 63 freilässt.  



  Die Rück-     bezw.    Abwärtsbewegung der  Stangen 12 nach dem     Aufbringen    aller Plat  ten auf die Schaufeln erfolgt entweder selbst  tätig durch die am Hebel 61 angreifende Zug  feder 61' oder durch Drehen des Knopfes 17  im     Uhrzeigersinn        ea    weit, bis die     Vorsprünge     56a an den Hebeln 56 sich an die Arme     64a     der Klinken 64 anlegen, diese herabdrücken  und die Klinken um ihren Drehzapfen     64b     drehen und ausser Eingriff mit den Zähnen  der Stangen 12 bringen     (Fig.    2), so dass diese  in ihre tiefste Lage herabfallen.  



  Die oben erwähnte Drehbewegung der  Hebel 56     bewirkt    ferner, dass die Enden 55  der Hebel 56     ausser    Eingriff mit den Zähnen  der Stangen 12 gebracht werden, wobei dieser    Vorgang zeitlich mit dem oben erwähnten  Auslösen der Klinken 64     übereinstimmt.     



  Sind die Platten auf die Schaufeln 4 auf  gebracht     und    durch den oben erwähnten Bol  zen 6     (Fig.    1) auf die Achse 5 des Platten  tellers 1 ausgerichtet, so kann das Abspielen  derselben erfolgen.  



  Um jeweilen die unterste Platte des Sta  pels von den Schaufeln 4 auf den Platten  teller 1 zu verbringen, muss jeweilen das  unterste Schaufelpaar 4 auswärts geschwenkt  werden, was durch selbsttätige Drehung der  in der Höhe verstellbaren Stangen 12 in ent  gegengesetzter Richtung wie früher erfolgt.  wobei     nun    der längere Arm der     Mitnehmer     11 an der zu     verschwenkenden        Schaufel    zum  Angriff kommt.  



  Die selbsttätige Drehung der Stangen 12  wird durch die vom Motor über ein Getriebe  und eine von Hand ein- und     ausrückbare     Kupplung angetriebene     Nockentrommel    41       (Fig.    4) bewirkt, welche eine     Nocke    41' be  sitzt, die am Arm 49b des Winkelhebels 49  zur     Einwirkung    gelangt und denselben so  einwärts bewegt, dass der andere Arm 49a  links ausschwenkt und mittels des Lenkers  50     unter    Spannung der Zugfeder 52' den  Stangen 12 und dem längeren Arm der Mit  nehmer 11 durch die entsprechenden Zug.       stangen    die erforderliche Drehbewegung zur  Freigabe der untersten Platte erteilt.

   Die  Zugfeder 52' wird den Winkelhebel 49 und  die Stangen 12 in ihre Ruhelage zurück  führen, wenn die     Nocke    41' den Arm 49a  des     Winkelhebels   <B>49</B> freilässt.  



  Die schrittweise Aufwärtsbewegung der  Stangen 12 wird ebenfalls durch eine     Nocke     der     Nockenscheibe    41     bewirkt,    welche     Nocke     auf dem Mittelteil des Hebels 63 zur Ein  wirkung gelangt,     denselben    nach links ge  mäss     Fig.    4     verschwenkt    und durch letzteren  in bereits beschriebener Weise über die Teile  62, 61, 60 die     Klinken    56     betätigt.     



  Zum Umdrehen jeder einseitig gespielten  Platte und zum     Entfernen    der beidseitig ge  spielten Schallplatten vom Plattenteller ist  ein drehbarer     und        verschwenkbarer    Arm 3  angeordnet, der eine breite     Tragplatte    18 be-      sitzt. Der Arm 3 endigt an seinem innern  Ende in eine horizontale Spindel 18a, welche  drehbar in einem senkrechten und ebenfalls  drehbaren Gehäuse 19 angeordnet ist     (Fig.    1  und 6). Die Tragplatte 18 besitzt     einen    aus zwei  Teilen bestehenden, nach oben gerichteten  Greifer, welcher bestimmt ist, von unten  durch das Loch der Schallplatte zu greifen  und diese dadurch in ihrer Mitte zu erfassen.

    Der Zahn 29 des Greifers ist fest und der  Zahn 30 relativ zum Zahn 29 beweglich.  Der Zahn 30 ist an dem äussern Ende     einer     den Zahn 29 durchdringenden Zugstange 31  angeordnet, deren inneres Ende in das Innere  des Gehäuses 19 eintritt und daselbst eine  sichelförmige Platte 32 trägt, hinter welche  das obere Ende des senkrechten Armes eines  Winkelhebels 33 greift, dessen anderer,  waagrechter Arm am obern Ende der Spin  del 34 angreift. Diese Spindel geht durch  die Büchse 25 hindurch und ist in dieser       verschiebbar;    an dem untern Ende der Spin  del greift ein Arm eines Winkelhebels 35 an,  dessen anderes Ende mit dem einen Ende  einer     Zugstange    70 verbunden ist.

   Das andere  Ende     d-er    Zugstange ist mit einem Schwing  hebel 71     (Fig.    4) gekuppelt, der durch einen  zugeordneten Nocken der     Nockentrommel     steuerbar ist.  



  An einander gegenüberliegenden Seiten  des Plattentellers sind zwei in senkrechter  Richtung bewegliche Stützen 37 angeordnet,  welche derart gestaltet sind, dass sie unter  dem den Plattenteller überragenden Rand  der aufgelegten Platte angreifen können. Die  Stützen 37 sind mittels der Spindeln 72     anheb-          bar    durch     Schwinghebel    72' und 72", welche  mit ihrem einen Ende auf der drehbaren Welle  60 festsitzen und durch diese betätigt werden       (Fig.    4). Die Welle 60 wird ihrerseits von  der     Nockenscheibe    aus über das Gestänge  63', 62' betätigt.  



  Soll nun eine     einseitig    gespielte Platte  zum Spielen der andern Seite gewendet wer  den, so wird die Schallplatte durch die Stüt  zen 3 7 mittels der Spindeln 7 2 angehoben  und der Schwenkarm 3 in eine solche Stel  lung unter der Platte einwärts geschwenkt,    dass der Greifer     29,130    sich in der Achse der  Platte unter dem Loch derselben befindet.  Das Einschwenken des Schwenkarmes 3 über  den Plattenteller erfolgt durch eine entspre  chende Bewegung, welche dem Gehäuse     i9     erteilt wird mittels der Zugstange 26 und  dem Arm 27 entgegen der Wirkung einer  Zugfeder 28, die bestrebt ist, die Büchse 25  des Gehäuses und damit das Gehäuse 19 in  der Stellung zu halten, in welcher der  Schwenkarm sich oberhalb des Plattenbehäl  ters 2 befindet.

   Die Zugstange 26, welche  mittels des Armes 27 dem Schwenkarm 3  eine Schwenkbewegung erteilt, ist mit dem  einen Ende eines Schwinghebels 69 verbun  den, welcher an seinem andern Ende     ver-          schwenkbar    am Motorbrett angeordnet ist  und an     welchem    ein Nocken der     Nocken-          trommel    angreifen kann.

   Nunmehr werden  die Stützen 37 mittels der Spindeln 72 durch  entsprechende Bewegung der Schwinghebel  72', 72"     bezw.        der        Welle   <B>60</B> wieder gesenkt  und damit auch die Schallplatte, was zur  Folge hat, dass der Greifer 29/30 in das Loch  der     Platte    eintritt.

       Nunmehr    öffnet sich der       Greifer    in     fler        oben        beschriebenen        Weise     und erfasst die Schallplatte, welche zusam  men mit dem     Schwenkarm    3 durch Drehen  des Gehäuses 19 so weit auswärts geschwenkt  wird, bis sie sich über dem Behälter 2 be  findet.

   Sodann wird der Schwenkarm 3 um  <B>180'</B> um seine Längsachse gedreht mittels       der    am obern Ende der Zugstange 21 befind  lichen     Zahnstange    20 und des     Ritzels    22, wel  ches auf der     Spindel    18a des Arms angeordnet  ist     (Fig.6).    Der Stange 21     wird    die senkrechte  Bewegung mittels des Winkelhebels 23 er  teilt, dessen eines Ende zum Eingriff mit  einander gegenüberliegenden Seiten eines       Fusses    24 geschlitzt ist, der sich am untern  Ende der Zugstange 21 befindet. Diese Ver  bindungsart ermöglicht, dass der Fuss 24 sich  im Schlitz des Winkelhebels 23 dreht.

   Der  Winkelhebel 23 ist um einen Lagerbolzen  23'     (Fig.    2) drehbar und wird entgegen der  Wirkung einer Zugfeder 23" durch die Zug  stange 67     betätigt,    welche ihrerseits mit dem  Schwinghebel 68     (Fig.    4) verbunden ist, der      durch die     Nockentrommel    41 gesteuert wird.  Nach der Umdrehung des Armes 3 und da  mit der Platte wird der Schwenkarm 3  zwecks Spielens der zweiten Seite wiederum  auf bereits beschriebene Weise über den  Plattenteller einwärts geschwenkt. Ist die  Platte über den Plattenteller geschwenkt, so  zieht sich der Greifer 29/30 durch Angriff  der Zugstange 31 wieder zusammen und gibt  die von ihm erfasste Schallplatte frei, welche  nun auf die Hubvorrichtung fällt, welche  sie auf den Plattenteller senkt.  



  Während des Abspielens dieser Rück  seite der     Schallplatte    bleibt der Schwenkarm  3 mit den nach unten gerichteten Greifern  29/30 über der in der in Spielstellung befind  lichen Platte. Ist die zweite     Plattenseite    ge  spielt, so wird die Platte in der beschriebenen  Art, das heisst .durch die Stützen 37 mittels  der Spindeln 72 vom Plattenteller angehoben  und über die Greifer geschoben, welche die  Platte erfassen. Sodann wird der Schwenk  arm 3 wieder über den Behälter 2 geschwenkt,  worauf die     Greiferteile    29/30 die Platte frei  geben, welche nun in .den Behälter 2 fällt.  



  In der Zwischenzeit dreht sich das näch  ste Schaufelpaar, um eine neue Schallplatte  auf den Plattenteller zu befördern.  



  Ein vom Daumenhebel 40 gesteuerter  Mechanismus (siehe     Fig.    4) ermöglicht, zu  einer beliebigen Zeit eine Schallplatte nach  einseitiger     Wiedergabe    auszuscheiden. Die  zwischen Motor und     Nockenscheibe    vorge  sehene Kupplung kann sowohl selbsttätig  durch den Mechanismus der Sprechmaschine  als auch von Hand durch den Daumenhebel  40 ein-     bezw.    ausgerückt werden. Die selb  ständige Betätigung erfolgt, sobald die eine  Seite einer Schallplatte     gespiellt    ist, durch die  Wirkung eines Hebelsystems 43, das unter  dem Plattenteller über dem Motorbrett an  geordnet ist     (Fig.    3).

   Das Hebelsystem 43  arbeitet in folgender Weise:  Wenn der Tonarm beim Spielen einer  Platte über letztere nach innen sich bewegt,  wird das Hebelsystem 43 derart durch den  selben beeinflusst, dass sich ein Hebel dem  Exzenter 44 nähert, welcher von der Motor-         Spindel        ä    getragen ist und mit ihr umläuft.  Sobald der Tonarm das Ende seiner     Einwärts-          bewegung    erreicht hat, greift der Nocken 44  an diesem Hebel an und bewegt denselben.  Diese Bewegung wird durch einen passenden  Mechanismus auf die Kupplung übertragen,  wodurch letztere eingerückt wird.  



  Der Tonarm ist mit dem obern Ende einer  senkrechten Spindel 73 verbunden, welche  durch das Motorbrett     hindurchgeht    und au  ihrem untern Ende einen kurzen Arm 74       (Fig.    4) trägt, welcher mit einem Schwing  hebel 75 zusammenarbeitet, der     verschwenk-          bar    auf dem Motorbrett angeordnet ist; an  diesem Schwinghebel greift zwischen seinen  Enden ein Nocken an, um so eine Auswärts  bewegung des Tonarmes unabhängig von  einer aufgelegten Schallplatte zu bewirken.  



  Eine     Einwärtsbewegung    des Tonarmes  wird bewirkt durch eine Feder 76, welche  gespannt wird, wenn der Tonarm ausser Ein  griff mit der Schallplatte geschwungen wird.  Das eine Ende dieser Feder ist an dem Motor  brett verankert, während das andere Ende  mit einem Schwinghebel 77 verbunden ist,  dessen eines Ende bei 78 an dem Motorbrett  drehbar angeordnet ist.

   Gewöhnlich wird die  ser Hebel 77 durch einen mit ihm zusammen  arbeitenden, auf der     Nockentrommel    ange  ordneten Nocken in seiner rechtsseitigen  Endstellung     (Fig.    4) gehalten; wenn jedoch  der Tonarm einwärts bewegt werden soll,  um ihn mit einer aufgelegten Schallplatte  in Angriff zu bringen und zu diesem Zweck  die Kupplung zwischen Motor und Nocken  scheibe eingerückt wird, gibt der Nocken der       Nockenscheibe    den Hebel. 77 frei, welcher  nun durch die Feder 76 in einen Schlitz ge  zogen wird, der in der sich drehenden     Nok-          kenscheibe    vorgesehen ist.

   Dadurch wird das  Ende 79 dieses Hebels und damit auch der  mit dem Hebel 77 verbundene Hebel 80 nach  links bewegt (siehe     Fig.    4) und die     ver-          schwenkbar    auf dem Motorbrett angeordnete  Kurbel 81 gedreht.  



  Bei seiner Verschiebung wirkt der Hebel  80 mittels des Ansatzes 84 auf einen Bolzen  83 eines Armes 82, welcher mit dem untern      Ende der senkrechten Spindel 73 verbunden  ist und     bewirkt    dadurch die     Verschwenkung     dieses     Hebels    und damit die     Einwärtsschwen-          kung    des Tonarmes.  



  Damit die     Schalldose    von der Spielober  fläche der Schallplatte angehoben,     dem    Ton  arm also sowohl eine senkrechte als auch eine  waagrechte     Schwenkbewegung    erteilt werden       kann,    ist der Tonarm in waagrechten       Schwenkzapfen    angeordnet.  



  Die Hubbewegung erfolgt dadurch,     dass     der senkrechten Spindel 73, deren oberes  Ende, wie     angeführt,    mit dem     Tonarm    nahe  an seinem rückwärtigen Ende verbunden ist,  eine entsprechende Bewegung erteilt wird.  Die Vertikalbewegung der     Spindel    73 erfolgt       durch    einen Winkelhebel 84a     (Fig.    4) der       schwenkbar    an dem Motorbrett angeordnet  ist; der eine Arm desselben ist gegabelt, um  an einer Schulter 85 angreifen zu können,       -welche    an dem     iuitern        Ende    der Spindel 7 3  ausgebildet oder mit ihr verbunden ist.

   Die  Drehbewegung des     Winkelhebels    84a wird  bewirkt durch einen     Schwinghebel   <B>86,</B>     dessen     Mitte     verschwenkbar    an der Unterseite des  Motorbrettes angeordnet ist und dessen eines  Ende mit der     Nockenscheibe    41. zum Angriff  kommen kann, während das andere Ende  an dem freien Arm des     Winkelhebels    84a  zur Einwirkung kommen     kann.    Der Schwing  hebel<B>86</B> wird durch einen zugeordneten  Nocken der     Nockentrommel    41 gesteuert,  welcher an einem Ende des Hebels angreift.

    Der Tonarm wird durch Schwerkraft auf die  Oberfläche der Schallplatte gesenkt, sobald  der Nocken den     Schwinghebel   <B>86</B> freigibt.  



  Die     Sprechmaschine    kann in an sich     be-          kannter    Weise mit     einem    Radiogerät kom  biniert sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sprechmaschine finit Einrichtung zum selbsttätigen Umdrehen der einseitig gespiel ten und zum Auswechseln der beidseitig ge spielten Schallplatten, gekennzeichnet durch Mittel, welche die zu spielenden Platten über einander und mit Abstand voneinander ge stapelt über dem Plattenteller festhalten, sowie Einrichtungen, welche jeweils die un terste Platte des Stapels selbsttätig frei geben sowie durch einen Schwenkarm, wel cher jede Platte nach dein Abspielen ihrer einen Seite erfasst, wendet und zum Ab spielen der zweiten Seite wieder auf den Plattenteller senkt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Sprechmaschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine selbsttätig arbei tende Hubeinrichtung, welche jede Schall platte von dem Plattenteller anhebt, um sie in die zum Ergreifen durch den Schwenkarm zwecks Umdrehens richtige Lage zu bringen und welche die umgedrehte Schallplatte, nachdem sie von dein Schwenkarm freigege ben ist, auf den Plattenteller senkt. 2.
    Sprechmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Hubeinrichtung jede Schallplatte vor dem Umdrehen in senkrechter Richtung über den Plattenteller hebt und dann nach dem Einwärtsschwenken des Schwenkarmes in eine Stellung unterhalb der Schallplatte im Eingriff mit dem Schwenkarm senkt, welch letzterer hierauf auswärts geschwenkt, gedreht und wieder einwärts geschwenkt wird, wobei er bei letzterer Bewegung über die Hubeinrichtung gelangt, welche die um gedrehte Schallplatte, sobald sie von dem Schwenkarm freigegeben ist, aufnimmt und wieder auf den Plattenteller senkt. 3.
    Sprechmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass die Einrichtun gen zum Aufstapeln der zu spielenden Sehall platten Schaufeln aufweisen, welche die Schall platten tragen und welche durch selbsttätig arbeitende Steuermittel eine Schwenkbewe gung erfahren können, um in vorbestimmten Zeiträumen die Freigabe der untersten Schallplatte des Stapels zu bewirken. 4.
    Sprechmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d.ass selbsttätig @ar- beitende Einrichtungen den Schwenkarm veranlassen, mit jeder Schallplatte in Ein griff zu gelangen, nachdem eine Seite ge- spielt worden istt, sie auszuscheiden und zum aufbewahren freizugeben.
    5. Spr.e:ehm.as.chine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch verschiedene Steuer- hewegungen, die selbsttätig und in zeitlich festgelegter Folge mittels einer von einem Motor anbetriebenen Notkenscheibe erteilt werden. 6. Sprec$masc$ine nach Patentanspruch, 1 dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Radiogerät kombiniert ist.
CH218683D 1938-03-10 1938-03-10 Sprechmaschine mit Einrichtung zum selbsttätigen Umdrehen der einseitig gespielten und zum Auswechseln der beidseitig gespielten Schallplatten. CH218683A (de)

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