CH218717A - Mehrfunken-Magnetzünder. - Google Patents
Mehrfunken-Magnetzünder.Info
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K21/00—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
- H02K21/12—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
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Description
Mehrfunken-Magnetzünder. Die Erfindung betrifft einen Mehrfunken- Magnetzünder und besteht darin, dass minde stens zwei elektrisch getrennte Zündkreis systeme und ein denselben gemeinsamer zylin drischer Vielpolmagnetträger vorhanden sind, wobei jedes Zündkreissystem nur mit einem Teil des gesamten magnetischen Kraftflusses zusammenarbeitet und jeder Flussweg des selben mindestens zwei parallele Flusszweige aufweist, in welchen Flusszweigsätzen je eine Mehrzahl von in Serie geschalteten Primär- und Sekundärspulen vorhanden ist.
Auf der Zeichnung, die zwei Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes darstellt, zeigt Fig. 1 ein Schaltungsschema der ersten Ausführungsform desselben, Fig. 2 einen Achsialschnitt des Magnet zünders dieser Ausführungsform und Fig. 3 eine Stirnansicht von rechts in der Fig. 2 bei weggenommener Stirnwand des Gehäuses; . Fig. 4 zeigt schematisch die zweite Aus führungsform, und Fig. 4a ist ein Vergleichsschema der Fre quenz und der Amplituden je Umdrehung der induzierten Stösse bei beiden Ausführungs formen.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 ist im Gehäuse 1 ein Magnetläufer 2 gelagert, welcher an seinem -Umfang eine Anzahl quer lamellierter Magnetpole 3 und zwischen diesen eingebettet quermagnetisierte permanente Stabmagnete 4 trägt. Diese Stab magnete sind so verlegt, dass die gleichnami gen Pole zweier aufeinanderfolgender Stäbe einander gegenüber liegen und die aufeinander folgenden Pole 3 ungleichnamig sind. Jedem dieser Pole gegenüber liegt ein längslaufendes Polstück 5 bezw. 6 des Stators.
Diese Pol stücke sind an drei- resp. vierpoligen Sammel- stücken 7 bezw. 8 angeschlossen, die paar weise an beiden Stirnseiten des Stators ober halb und unterhalb der Achse des Läufers, das heisst in bezug auf die Zünderachse ein- arider diametral gegenüberliegend angeordnet sind.
Im Ganzen sind beim dargestellten Bei spiel zwei dreipolige und zwei vierpolige Sammelstücke vorhanden, und zwar ist in achsialer Richtung einem dreipoligen ein vier- poliges Stück gegenüber angeordnet, die durch drei (mindestens aber zwei) Weicheisenkerne 9 miteinander fest verbunden sind. Die Pole der einander gegenüberliegenden Sammel stücke sind um eine Polteilung des Läufers zueinander versetzt. Der Zunahme der magne tischen Kraftlinien entsprechend, sind die Polstücke 5 und 6 nach dem mit ihnen ver bundenen Sammelstück hin allmählich dicker werdend ausgebildet. Die Polstücke 5 und 6 folgen abwechselnd aufeinander.
Jeder Eisen kern 9 trägt eine Primärspule 10 und eine Sekundärspule 11. Die Primärspulen 10 der oberhalb bezw. der unterhalb der Läuferachse befindlichen Eisenkerne 9 und die diesen zu gehörigen Sekundärspulen 11 sind, wie Fig. 1 zeigt, je in Serie geschaltet. Die erste Primär spule jedes Primärspulensatzes ist an Masse gelegt und die letzte Spule steht mit einem Unterbrecherkontakt U und einem Kurz schlussschalter K in Verbindung. Der Unter brecherkontakt U wird durch ein auf der Läuferwelle 12 festsitzendes doppeltes, das heisst mit zwei Nockenreihen versehenes Nockenrad 13 gesteuert, welche Nockenreihen je soviel Nocken, wie der Verbrennungsmotor Zylinder besitzt, aufweisen.
Die letzten Sekun därspulen 11 der Sekundärspulensätze sind mit dein einen der rotierenden, mit der Läufer welle gekuppelten Verteilerarme l 'a des zwei reihigen Überschlagverteilers 1' in Verbindung. Über jede Kontaktreibe des letzteren wird durch einen Kontaktarm T :W ein ,Zündkreis gespiesen. Es sind also im ganzen zwei Kon takt- resp. Verteilerarme Va -vorhanden. Die Nockenkränze des Unterbrechernockenrades können zueinander versetzt, und die Nocken teilung kann für Reihenmotoren regelmässig und z. B. für Sternmotoren auch unregelmässig sein.
Bei dem beschriebenen Mehrfunken-Magnet zünder wird der magnetische Kraftflur in den die Zündkreise speisenden Statorhälften auf je drei Flurzweige resp. Induktions-Shulen- sätze verteilt. Dadurch wird die Gefahr eine: schädlichen Stromwirkung bei einem all@::i- gen Durchschlagen einer der Hochspannungs wicklungen erheblich vermindert, so dass in einem solchen Falle dieses Zündstromkres@ < - Aggregat nicht ausser Wirkung gesetzt wird. Demzufolge wird die Betriebssicherheit d= Magnetzünders erheblich erhöht, was nament lich bei Flugzeugmotoren von grösster Be deutung ist.
Der magnetische Kraftflur des Stromkreises jeder Statorhälfte kann auch auf zwei oder mehr als drei Flurzweige und In- duktions-Spulensätze verteilt werden. ohne dadurch das Gehäuse verbreitern zu müssen. In jedem Falle kann das Gehäuse erheblich schmäler gehalten werden als bei auf dm ganzen Umfang des Gehäuses gleichmässig verteilten Statorspulen, wodurch in den mei sten Fällen der Einbau des Magnetzünders in die Fahrzeuge erleichtert wird.
Bei der in Fig. 1 bis 3 dargestellten. im vorstellenden beschriebenen Ausführungsform ist der Vielpolmagnetträger 2 als Läufer aus gebildet. Der magnetische Fluss desselben wird unmittelbar auf die Polstücke 5 und 6 über tragen. Demgegenüber unterscheidet sieh ehe in Fig. 4 schematisch dargestellte Ausfüh rungsform im wesentlichen dadurch, dar für die Verteilung des Magnetflusses von den Magnetpolen 3 des zylindrischen Vielpel- magnetträgers 2 auf die Statorpolstücke 5 und 6 ein zwischen beiden Teilen rotierender, käfigartiger Fleissverteiler Fr vorhanden ist.
Bei Verwendung eines solchen in den Eisen weg des Magnetflusses eingebauten rotieren den Flussverteilers ist der Vielpolmagnet träger " vorteilhaft stillstehend. In Fig. 4a ist durch die ausgezogenen Linien gezeigt, dar bei dieser Ausführungsform die Anzahl der induzierten Stromstösse je 'Umdrehung doppelt so gross ist als bei der erstbeschrie benen Ausführungsform, deren induzierte Im pulse in Fig. 4 7 durch gestrichelte Linien an gedeutet sind.
In beiden vorbesehriebenen Ausführungsformen wird eine weitgehende Konstruktions-Normalisierung ermöglicht. in- dem bei gleicher Polzahl des Läufers bezw. des Magnetpolträgers und Verteilers der Magnetzünder für -Motoren verschiedener Zy linderzahl gebaut werden kann, Renn Unter brecher und Verteiler der Zylinderzahl an gepasst werden: beispielsweise kann mit einem 12-Pol-Magnetzünder ein zwölfzylindriger Klo tor oder ein sechszylindriger oder ein vier zylindriger oder ein dreizylindriger Motor usw. mit je zwei Zündstromkreisen mit Zündstrom gespeist werden.
Bei entsprechender Polzahl und drei -Nockenkränzen und Unterbrechern können auch --Motoren mit drei Zündkreisen bedient werden.
Claims (1)
- PATE \ TANSPRUCH Mehrfunken-Magnetzünder, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens zwei elektrisch getrennte Zündkreissysteine und ein denselben gemeinsamer zylindrischer Vielpolmagnetträger vorhanden ,und, wobei jedes Zündkreissystem nur finit einem Teil des gesamten magnetischen Kraftflusses zusammenarbeitet und jeder Fluss weg desselben mindestens zwei parallele Floss zweige aufweist. in welchen Flusszweigsätzen je eine Mehrzahl von in Serie geschalteten Primär- und Sekundärspulen vorhanden ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Mehrfunken-Magnetzünder nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Stator auf dessen 'Umfang regelmässig ver teilte, diesem entlang laufende Polstücke vor- handen sind, die abwechselnd an auf beiden Stirnseiten des Stators angeordneten, je meh rere Pole aufweisenden Sammelstücken für den magnetischen Kraftfluss angeschlossen sind, von welchen Sammelstücken die in achsialer Richtung einander gegenüberliegenden, durch mindestens je zwei Weicheisenkerne von In duktionsspulen miteinander verbunden sind. 2.Mehrfunken-Magnetzünder nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammelstücke paarweise in bezug auf die Zünd- achse einander diametral gegenüberliegend an geordnet sind. 3. Mehrfunken-Magnetzünder nach Unter anspruch 2, -bei welchem der Vielpolmagnet träger als Läufer ausgebildet ist, dadurch ge kennzeichnet, dar> auf der Läuferwelle ein mindestens zwei Lockenreihen aufweisendes Unterbrecher-Nockenrad angeordnet ist. .l.Mehrfunken-Magnetzünder nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Läuferwelle mindestens zwei Verteiler arme angeordnet sind. 5. Mehrfunken-Magnetzünder nach 'Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen dem -Magnetträger und den Statorpolen ein im Betrieb rotierender llagnetflussverteiler angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Families Citing this family (1)
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