CH218727A - Regeleinrichtung mit Fliehgewichtregler. - Google Patents

Regeleinrichtung mit Fliehgewichtregler.

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CH218727A
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A-G Scintilla
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Scintilla Ag
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Description


      Regeleinrichtung    mit     Fliehgewichtregler.       Die Erfindung betrifft eine     Regelein-          richtung    mit     Fliehgewichtregler,    in welchem  durch den Ausschlag der Fliehgewichte die  gegenseitige Stellung zweier gleichachsiger  Drehglieder in der Drehrichtung verändert  wird.  



  Bei bekannten Reglern dieser Art ist  jedes Fliehgewicht mittels eines Zapfens oder  dergleichen an dem einen Drehglied schwenk  bar gelagert, wobei die Schwenkachse in Be  zug auf dieses Drehglied     unverschiebbar    ist.  In Bezug auf das andere     Drehglied    ist das  Fliehgewicht sowohl schwenkbar als auch in  der Richtung senkrecht zur Schwenkachse       verschiebbar    geführt.

   Die Teile des Flieh  gewichtes, die sich in der Nähe der Achse  des     genannten    Zapfens befinden, können ihre  Lage in     hezug    auf das erstgenannte Dreh  glied nur wenig ändern     und    infolgedessen  unter dem Einfluss der Kräfte, denen sie  unterworfen sind, nur     geringe    Arbeit leisten.  



  Es sind andere     Regler    der .eingangs er  wähnten Art bekannt, bei .denen jedes Flieh  gewicht zwischen zwei Führungsflächen Blei-         tet,    von denen die eine am einen, die andere  am andern Drehglied vorgesehen ist. Solche  Regler können so ausgebildet sein, dass alle  Teile jedes Fliehgewichtes     beim.        Verstellen     Wege von derselben Grösse und Richtung zu  rücklegen und     in        entsprechendem    Masse an  der     Leistung    der     Verstellarbeit        teilhaben.     Die mit den Führungsflächen versehenen  Teile der Drehglieder nehmen aber viel Platz       ein,

      so dass in einem     gegebenen    Einbauraum  nur verhältnismässig kleine     Yliehgewichte     untergebracht werden können.  



  Gemäss der     Erfindung    können bei ver  hältnismässig geringen Aussenabmessungen  des Reglers ein grosser     Verstellwinkel    und  eine grosse nutzbare     Verstellarbeit    dadurch  erzielt werden, dass jedes     Fliehgewicht    mit  jedem der beiden Drehglieder durch je einen  Zapfen schwenkbar verbunden ist, der an  einem der beiden Organe, die er verbindet       (Fliehgewicht        bezw.    Drehglied), in der Rich  tung senkrecht zu     seiner    Achse verschiebbar  geführt und am andern dieser beiden Organe       unverschiebbar        gelagert    ist.

        Wegen des kleinen Durchmessers, der dem       Fliehgewichtregler    mit der erfindungsgemä  ssen Anordnung gegeben werden kann, kann  diese auch bei     Regeleinrichtungen    von     Vorteil     sein, wo durch den Regler ein Organ in der  Richtung der Achse der Drehglieder     verstellt     werden soll. In diesem Falle kann ein längs  dieser Achse verschiebbares Glied mit den  beiden Drehgliedern z. B. über gegeneinan  der geneigte Führungen derart gekuppelt  sein, dass eine Änderung der     gegenseitigen     Stellung der Drehglieder in der Drehrichtung  eine     Achsialverschiebung    dieses     Gliedes    be  wirkt.  



  In den Zeichnungen. sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung     dargestellt.          Fig.    1 zeigt im     Achsialschnitt    nach der  Linie     A-A    von     Fig.    2 eine im Antrieb eines  Hilfsapparates einer     Brennkraftmaschine    an  gebrachte     Verstellvorrichtung;          Fig.    2     ist    ein nach der Linie     B-B    senk  recht zur Achse geführter     Schnitt    durch die       Vorrichtung    nach     Fig.    1 bei kleiner Dreh  zahl;

         Fig.    3 ist ein     entsprechender    Schnitt  durch dieselbe Vorrichtung bei hoher Dreh  zahl;       Fig.    4 ist eine teilweise schematische Dar  stellung einer Regeleinrichtung;       Fig.    5 zeigt eine Einzelheit dieser An  lage im Schnitt nach der Linie     C-C    in       Fig.    4.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 das Gehäuse eines       Brennkraftmaschinen-Hilfsapparates    und 2  dessen Welle, die von der Brennkraft  maschine aus über eine mit der Welle 2  gleichachsige Welle 3 und die nachstehend  beschriebene     Verstellvorrichtung    angetrieben  wird.

   Diese hat den Zweck, die     Stellung    der  Welle 2 des Hilfsapparates in Bezug auf die  Welle 3 in     Abhängigkeit    von der Drehzahl  der letzteren in der Drehrichtung zu ver  ändern, so dass die     Arbeitsphasen        des    Hilfs  apparates in Bezug auf     diejenigen    der     Brenn-          kraftmaschine    je nach der Drehzahl ver  schoben werden.

   Der Hilfsapparat kann bei  spielsweise ein Zündapparat sein; dann wird  durch die     Verstellvorrichtung    der Zündzeit-    Punkt in     Bezug    auf den Zeitpunkt verstellt,  wo sich der     Arbeitskolben    der     Brennkraft-          maschine    am Ende     seines    Verdichtungshubes  im innern Totpunkt befindet.

       Der    Hilfs  apparat kann auch eine     Brennstoffeinspritz-          pumpe    sein, wobei durch die     Verstellvorrich-          tung    der     Zeitpunkt    der Brennstoffeinsprit  zung in Bezug auf den     genannten    Zeitpunkt  im     Arbeitsspiel    der     Brennkraftmaschine    ver  schoben wird.

      Die Welle 3 ist in dem am Gehäuse 1 an  geflanschten Gehäuse 4 der     Verstellvorrich-,          tung    gelagert und durch einen     Bund    5 und  einen Stellring 6 gegen     achsiale    Verschie  bung gesichert.     Die    Welle 2 ist im Gehäuse  1 gelagert     und    ebenfalls mittels eines Bundes  7 und eines     Stellringes    8 gegen     Längsver-,     Schiebungen gehalten: Ihr der Welle 3 zuge  wandtes Ende bildet einen Zapfen 9 von klei  nerem Durchmesser als die genannten Wel  len, an .den sich ein Vierkant 10 anschliesst.

    Auf den Vierkant ist die Nabe eines das eine  Drehglied bildenden zweiarmigen     Hebels    11  aufgeschoben, der     infolgedessen    mit der Welle  2 drehfest verbunden     ist.    Ein     zweiter,    das  andere     Drehglied        darstellender    Hebel 12, des  sen zwei Arme gleich lang und gleich     ausge-          gebildet    sind wie die Arme des Hebels 11,  besteht aus einem Stück mit der     Wedle    3.,

    Auf dem Zapfen 9 der     Welle    2 .ist ein  Führungsstück 16 mit zwei einander senk  recht zur Achse dieser Welle gegenüber  stehenden     Stiften    17 drehbar gelagert;     diese          Stifte    gehen durch seitliche Einschnitte 18  in den Naben der Hebel 11 und 12 und tra  gen zur Führung der Fliehgewichte 13 und  14 bei, die' längs ihnen verschiebbar sind.  Diese Fliehgewichte sind prismatisch mit       kreissegmentförmigem    Grundriss und haben       Ausnehmungen    15, die Raum für die Arme  und Naben der Hebel 11 und 12 bieten.

   Fer  ner ist in jedem     Fliehgewicht    eine Ausspa  rung vorgesehen, in der     das    eine Ende einer  Druckfeder 20 seinen Sitz     hat,    während das  andere Ende dieser Feder an einem Feder  teller 19 gelagert ist, der auf das Ende des  entsprechenden Stiftes 17 geschraubt ist.      In jedem der Fliehgewichte 13 und 14  sind zwei Zapfen 21 drehbar gelagert; diese  sind in ihrer Mitte 22 auf eine Länge abge  flacht, die der Breite der im Fliehgewicht  für die Hebel 11     und    12 vorgesehenen     Aus-          nehmung    15 entspricht.

   Diese abgeflachten  Teile der Zapfen sind in maulförmigen     Ge-          radführungen    23 an den Enden der Arme der  Hebel 11 und 12 senkrecht zur Zapfenachse  verschiebbar geführt, und zwar läuft von  den beiden an jedem Fliehgewicht gelagerten  Zapfen der     eine    in einer am Hebel 11, der  andere in einer am Hebel 12 vorgesehenen       Geradführung.    Jedes Hebelende nimmt die  volle Breite der     Ausnehmung    15 des  Fliehgewichtes ein, in der es sieh befindet,  so     d43    sowohl die Fliehgewichte als auch  die Zapfen 21 durch die Hebel 11 und 12  daran verhindert sind, sich in der Richtung  der Zapfenachse zu verschieben.  



  Bei kleiner Drehzahl der     Wedle    3, d. h.  bei kleiner Drehzahl .der     Brennkraftmaschine,     drücken die Federn 20 die Fliehgewichte 13  und 14     gegeneinander,    wobei auch die Enden  der Hebel 11 und 12 aufeinander liegen und  miteinander umlaufen     (Fig.    2).  



  Mit     zunehmender    Drehzahl verschiebt die       a-uf    die Fliehgewichte 13 und 14 wirkende  Fliehkraft diese Gewichte entgegen der  Kraft der Federn 20 von der Drehachse weg       gegen,    die in     Fig.    3 gezeigte Stellung. Diese  Figur ist in der Zeichnung so     gelegt,    dass  die     Stifte    17 und die Fliehgewichte 13 und  14     parallel    zu :denselben Teilen in     Fig.    2  stehen.

   Bei dieser Betrachtungsweise er  scheint die     Lageänderung        Ader    Fliehgewichte  als reine Parallelverschiebung längs -den  Stiften 17, wobei in bezug Tauf diese der  Hebel 11 mit der Welle 2 im Uhrzeigersinn  und der Hebel 12 mit der Welle 3 entgegen  dem Uhrzeigersinn gedreht wird.  



  Nimmt man an, dass die     "Wellen    2 - und  3 im Uhrzeigersinn umlaufen, so wird     also     die     Welle    2     in    bezug auf die Welle 3 mit  zunehmender Drehzahl     in    der Drehrichtung  nach vorn verstellt, und der vom Hilfsappa  rat bewirkte<B>V</B>organg, z.

   B.     die    Brennstoff-         einspritzung        bezw.    die Erzeugung eines  elektrischen Zündfunkens,     erfolgt    jeweils     in     einem früheren Zeitpunkt     in        bezuauf    das       Arbeitsspiel    .der     Brennkraftmaschine.     



       Man        kann    die     Lageänderung    der     1Flieh-,          gewichte    auch in bezug auf     .einen    ,der Hebel  11 und     .12!    betrachten. Nach dieser Betrach  tungsweise     ist    die Verschiebung jedes Flieh  gewichtes nicht eine reine Parallelverschie  bung wie bei der ersten Betrachtungsweise.

    Sie, ist aber auch nicht eine blosse Schwen  kung des Fliehgewichtes um eine an dem  einen oder andern Hebel (Drehglieds 11       bezw.    12 feste Achse, wie die Bewegung der  Fliehgewichte bei den bekannten Achsen  reglern.     Die    Bewegung des Fliehgewichtes  stellt sich vielmehr dar als     eine        Drehung    um  die Achse jedes Zapfens 21, verbunden mit  einer     Pärallelversehiebung    des Fliehgewich  tes, bei welcher dieser     Zapfen,    21 in der     Ge-          radführung    23 läuft.

   Da     sich    infolge dieser  Parallelverschiebung es Fliehgewichtes der  Abstand zwischen :dessen     Schwerpunkt    und  der     Rotationsachse    der Wellen 2 und 3 im  gleichen Sinne ändert wie infolge der be  kannten     Schwenkbewegung,    bewirkt die ge  nannte Parallelverschiebung eine Vergrösse  rung :der nutzbaren     Verstellarbeit.    Auch be  wirkt diese     Parallelverschiebung    des     Flieh-          gewichtes    in bezug auf :

  den einen Hebel 11       bezw.    1.2 eine zusätzliche Verstellung des  andern     Hebels,    so     dass    der Winkel, um den  die beiden Wellen 2 und 3     gegenseitig    in  der Drehrichtung verstellt werden, grösser ist  als bei     blosser        Schwenkung    -des Fliehgewich  tes um den     erstgenannten;    Hebel.  



  Die Zapfen 21 könnten an den     entspre-          chenden    Enden der Hebel 11     bezw.    12     un-          verschiebbar,        wenn    auch drehbar gelagert  und ;an den Fliehgewichten, .z. B. in Lang  löchern, senkrecht zu ihrer Achse verschieb  bar geführt     sein.    Diese Variante ist in der  Zeichnung nicht     dargestellt.     



  In der     Regeleinrichtung    nach     den=        Fig.    4  und 5 ist eine von einer     Kraftmaschine    ange  triebene     Welle    24 bei 25 in einem Gehäuse  26 gelagert. Auf diese     Welle    ist frei drehbar       eine    Hülse 27     aufgeschoben,    .die ihrerseits in      einem Lager 28 an einem andern Gehäuse  teil 29 gelagert ist.

   Auf der Welle 24 ist  mittels eines Keils 30 ein zweiarmiger, das  eine Drehglied     darstellender    Hebel 31     be-          festigt,    der dieselbe     Aufgabe    hat wie der  Hebel 12 im     Ausführungsbeispiel    nach den       Fig.    1 bis 3, und der wie dieser an den  Enden seiner     beiden    Arme mit einer     Gerad-          führung    23 versehen ist. Das     andere    Dreh  glied wird durch einen zweiten gleichartigen  Hebel 32, der dem Hebel 11 im ersten Aus  führungsbeispiel entspricht und mit der  Hülse 27 aus einem Stück besteht, gebildet.

    In je einer     Geradführung    23 der Hebel 31  und 32 ist je ein in der     Mitte        abgeflachter     Zapfen 21 senkrecht zu seiner Achse ver  schiebbar geführt, der im Fliehgewicht 13  drehbar, aber nicht verschiebbar     gelagert    ist.  In den     Geradführungen    an den     andern    Enden  der Hebel 31 und 32 ist in gleicher Weise  je ein in der Zeichnung nicht sichtbarer  Zapfen geführt, der im zweiten, ebenfalls  nicht sichtbaren Fliehgewicht gelagert ist.

    Zwischen der Hülse 27 und der Nabe des  Hebels 31     ist    auf der Welle 24 ein Führungs  stück 16 drehbar gelagert, das gleich ausge  bildet ist wie das mit derselben Bezugsziffer       bezeichnete    Führungsstück in     Fig.    1     bis    3.  Wie dieses, dient es zur Führung der Flieh  gewichte an Stiften 17 und zur     Lagerung     von Druckfedern, die entgegen der Fliehkraft  auf die Fliehgewichte wirken.  



  Die Hülse 27 hat beim Lager 28 einen  Bund 33 und einen Stellring 34, die ihre       achsiale    Verschiebung verhindern. Auch die  Welle 24 kann sich     achsial    nicht verschieben,  da ein auf ihr     befestigter    Stellring 35 sich  einerseits auf das Gehäuse 26, anderseits  über die Naben des Hebels 31 und des Füh  rungsstückes 16 auf die Hülse 27 abstützt.  



  Die Hülse 27 ist mit einem Steilgewinde  36 versehen, das in ein     entsprechendes    Gegen  gewinde einer Muffe 37 eingreift. Die Welle  24 trägt. an ihrem über die Hülse 27 hinaus  ragenden Ende eine Büchse 38, die mit ihr  durch einen Keil 39     (Fig.    5) drehfest und  durch eine Mutter 40 längsfest verbunden ist.    Die Büchse 38 ist aussen mit     Nuten    41 ver  sehen, die parallel zu     ihrer        Achse    laufen  und in die     einwärtsgerichtete        Vorsprünge     der Muffe 37 eingreifen.

   Das     Steilgewinde     36 und die Nuten 41 mit den     -dazwischen    lie  genden     Stegen    bilden gegeneinander geneigte  Führungen, über welche die längs der Achse  von     Hülse    27 und Büchse 38 verschiebbare  Muffe 37 mit den beiden Drehgliedern 31 und  32 gekuppelt ist.  



       Diese    Muffe ist frei drehbar in einem  Ring 42, der zwischen einer Schulter 43 und  einer auf die Muffe geschraubten Ringmutter  44 gehalten ist und die     achsialen    Bewegun  gen der Muffe mitmacht.     Der    Ring 42     ist     mit Zapfen 45 versehen, an denen die Arme  eines in     Fig.    4 nur noch     schematisch        ange-          deuteten    Gabelhebels 46     angreifen.    Auch die  nachfolgend beschriebenen Organe sind, weil  an sich bekannt,

   nur noch     schematisch    und  zum Teil im Verhältnis zu den bisher be  sprochenen stark verkleinert     dargestellt.     



  In einem Langloch 47 am     andern    Ende  des Gabelhebels 46 greift mittels     eines    Zap  fens 48 eine Stange 49 an, die von     Hand    in  ihrer     IAngsrichtung        verstellt    werden kann.  In seiner Mitte ist der     Gabelhebel    46 durch  einen Lenker 50 mit dem einen Ende des  Steuerhebels 51 verbunden.     Das    andere Ende       dieses    Hebels ist an einer     Stange    52     ange-          lenkt,    die längsverschiebbar ist und deren  Verschiebung die zu     regelnde        Grösse,    z.

   B. die  Zufuhr der Energie zur     Kraftmaschine,    be  einflusst. Auf der     Stange    52 sitzt der Kol  ben 53 eines     Druckflüssigkeits-Servomotors.     Zu den beiden     Arbeitsräumen    54 und 55, die  dieser Kolben im Zylinder 56 des     Servo-          motors    trennt, führt je eine Leitung 57     bezw.        i     58.     Diese    Leitungen sind     beide    über einen an  beiden     Enden,    offenen     Steuerzylinder    59 mit  einer     Druckflüssigkeitszuleitung    60 verbun  den.

   Im Steuerzylinder 59 gleitet ein     Steuer-          schieber,61,    der mittels einer Stange 62 zwi  schen Stange 52 und dem Lenker 50 am  Steuerhebel 51     angelenkt    ist. Der Steuer  schieber 61 ist so     ausgebildet,    dass er in sei  ner aus der Zeichnung ersichtlichen Mittel  lage die Leitungen 57 und 58 absperrt. In      seiner     obern        Endlage    verbindet er die Zu  leitung 60 mit der Leitung 57 und die Lei  tung 58 mit dem untern offenen Ende des       Zylinders:    59; in seiner untern Endlage ver  bindet er die     Zuleitung    60 mit .der Leitung  58 und die Leitung 57 mit dem obern offe  nen Ende des Steuerzylinders.  



  Bei steigender Drehzahl der von der       Kraftmaschine        angetriebenen        Welle    24 ent  fernen sich .die     Fliehgewichte    entgegen ihrer  Federbelastung von der Drehachse. Das in  der     Fig.    4 sichtbare Fliehgewicht bewegt  sich bei der in -der Figur festgehaltenen  Drehstellung vom     Betrachter    der Figur weg;  das in der Figur nicht sichtbare, an den ab  gebrochen     gezeichneten    Armen der Hebel 31  und 32 angreifende Fliehgewicht bewegt sich  zugleich in diametral entgegengesetzter Rich  tung.

   Dadurch wird der Hebel 32 in bezug  auf den Hebel 31 im Uhrzeigersinn (von oben  betrachtet)     verstellt,    und .die     Hülse    27 mit  dem Steilgewinde 36 wird im gleichen Masse  in bezug auf die Welle 24 und die auf ihr  feste     Büchse    38 verstellt. Durch ihr Eingrei  fes in die Nuten 41 der Büchse 38 ist die  Muffe 37 gezwungen, ebenfalls mit dieser  Büchse umzulaufen, so dass bei der Drehung  der Hülse 27 deren Gewinde 36 die Muffe 37  in     achsialer    Richtung verschiebt, und zwar  wandert     im    betrachteten Fall, wo die Dreh  zahl     zunimmt    und die Hülse 27 der Welle  24 im Uhrzeigersinn voreilen muss, die  Muffe 37 nach unten. Dabei nimmt sie den  Ring 42 mit .den Zapfen 45 mit.

    



  Die von Hand verstellbare Stange 49  werde .in diesem Augenblick nicht     verstellt;     dann dreht sich der Hebel 46 unter leichter  Längsverschiebung entgegen dem     Uhrzeiger-          sinn,    um den Zapfen 48 und zieht auch .den  Lenker 50 nach     unten.    Da die Arbeitsräume  54 und 55 beiderseits des Kolbens 53 je mit  einer     bestimmten    Menge Druckflüssigkeit ge  füllt und die Leitungen 57 und 58 zunächst  durch den Steuerschieber 61     abgesperrt        sind,     verschiebt sich die Stange 52 vorläufig nicht.

    Der Lenker 50 zieht dann     mittels    des     Steuer-          hebels    51 und der Stange 62 den     Steuerschie-          ber    61 nach unten, so     dass        dieser    den     Zufluss       der     Druckflüssigkeit    von der Zuleitung 60  über die Leitung 58 nach dem Arbeitsraum  55 und deren Abfluss     aus    dem Arbeitsraum  54 über die Leitung 57 nach dem offenen  obern Ende des     Zylinders    59     freigibt.    In  folgedessen,

   wird der     Kolben.    53 von der     in     den Raum 55 einströmenden Flüssigkeit nach       oben    gedrückt. Dabei nimmt er die .Stange 52  mit und stellt dadurch einerseits die zu  regelnde Grösse entsprechend der neuen Dreh  zahl der Welle 24     ein;    anderseits hebt er -das       rechte    Ende des Steuerhebels 51 und .damit  den Steuerschieber 61, bis dieser in     seine    ur  sprüngliche Lage     zurückgeführt    ist, wo die  Leitungen 57     und    58     abgesperrt    sind.

   Da  dann keine Druckflüssigkeit in den Raum 55  nachfliesst, steht der     Kolben    53 wieder     still,     und zwar entspricht, wenn .der Schieber 61  seine Ausgangslage einnimmt, jeder     Stellung     des Lenkers 50 eine bestimmte Stellung der  Stange 52.  



  Bei abnehmender Drehzahl werden die       Fliehgewichte    von ihren Federn gegen     die     Drehachse verschoben; die Hülse 27 wird     in     bezug auf die Welle 24 entgegen dem Uhr  zeigersinn gedreht, die Muffe 37 und der  Lenker 50 nach oben, der     Steuerschieber    61  vorübergehend nach oben und     schliesslich    die  regelnde. Stange 52 nach unten verschoben.  



  Durch Verschieben der von Hand bedien  ten Stange 49     kann    der Lenker 50 auch un  abhängig vom     Fliehgewichtregler        zusätzlich     verstellt werden, wodurch die     beschriebenen     Vorgänge im Servomotor herbeigeführt wer  den; wird die Stange 49 nach oben verstellt,  so geht die Stange 52 nach unten und um  gekehrt.  



  Der     Servomotorzylinder    56 kann in sei  nen Aussenabmessungen ungefähr gleich gross  gewählt werden wie die Aussenabmessungen  des     Fliehgewichtreglers    mit dem     Verstell-          mechanismus,    27, 37, 38, 42, so     dass    er mit  dessen Gehäuse zu einem Aggregat von     ge-          drängter        Form        zusammengebaut    werden  kann.     In.    einem solchen Aggregat kann auch  die     Steuervorrrichtung    59, 61 leicht unterge  bracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Regeleinrichtung mit Fliehgewichtregler, in welchem durch den Ausschlag der Flieh gewichte die gegenseitige Stellung zweier gleichachsiger Drehglieder in der Drehrich tung verändert wird, dadurch gekennzeich net, dass jedes Fliehgewicht mit jedem der beiden Drehglieder durch je einen Zapfen schwenkbar verbunden ist, der an einem der beiden Organe, die er verbindet, in der Rich tung senkrecht zu seiner Achse verschiebbar geführt und am andern dieser beiden Organe unverschiebbar gelagert ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein längs der Achse der Drehglieder verschiebbares Glied mit den beiden Drehgliedern derart gekup pelt ist, dass eine Änderung der gegenseiti gen Stellung der Drehglieder in der Dreh richtung eine Achsialverschiebung dieses Gliedes bewirkt. 2.
    Regeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das längs der Achse verschiebbare Glied mit den beiden Drehgliedern über gegeneinander geneigte Führungen gekuppelt ist, von denen mindestens eine windschief zu dieser Achse verläuft.
CH218727D 1939-11-14 1939-11-14 Regeleinrichtung mit Fliehgewichtregler. CH218727A (de)

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