CH218775A - Signalanzeigevorrichtung. - Google Patents

Signalanzeigevorrichtung.

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CH218775A
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CH
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electromagnetic
signalanzeigevor
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A-G Albiswerk Zuerich
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Siemens Ag Albis
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description


  Signalanzeigevorrichtung.    In Übertragungssystemen, insbesondere  Fernsprechanlagen, werden als Fallklappen,       Drehschauzeichen    und dergleichen gebaute,  vorwiegend elektromagnetische Signalanzeige  vorrichtungen zur Anzeige von Ruf- und       Schlusszeichen    verwendet. Solche Vorrichtun  gen sollen möglichst empfindlich sein, das  heisst bei möglichst kleiner Leistung anspre  chen, damit einerseits bei gegebener Leistung  des Signalgebers eine möglichst grosse Über  tragungsdämpfung überbrückt werden kann  oder anderseits bei gegebener Übertragungs  dämpfung die Leistung des Signalgebers  möglichst klein gehalten werden kann, um  beispielsweise Störbeeinflussungen benach  barter Übertragungssysteme durch die Signal  ströme nach Möglichkeit auszuschliessen.

    Eine hohe     Empfindlichkeit    weist jedoch den  Nachteil auf, dass die Signalanzeigevorrich  tung naturgemäss auch für irgendwelche auf  der Leitung zwischen Geber und Empfänger  auftretende Störimpulse empfindlich ist, das  heisst anspricht, obwohl vom Geber aus kein  Signal gegeben worden ist. Diese Fehlanrufe    sind natürlich um so zahlreicher, je höher  die Empfindlichkeit der Empfangsvorrich  tung ist.  



  Aus der Forderung, Fehlanrufe nach  Möglichkeit zu eliminieren, sind     frequenz-          selektive    Einrichtungen entstanden, die die  ankommenden Signale nach ihrer Frequenz  aussieben und nur auf Signale bestimmter  Frequenzen ansprechen,     beispielsweise    durch  Verwendung von elektrischen Filtern oder  mechanischen Resonanzorganen (sog.     Fre-          quenzrelais).        Bei    allen bekannten Empfangs  einrichtungen dieser Art geht jedoch die  mehr oder weniger weitgehende Verminde  rung der Zahl der Fehlanrufe auf Kosten  der Empfindlichkeit und teilweise auch der  Betriebssicherheit.

   Sie weisen auch den  Nachteil auf, dass sie, um besonders wirksam  zu sein, nur für ein verhältnismässig schma  les Signalfrequenzband verwendet werden  können und deshalb für Übertragungs  systeme, in denen Rufsignale verschiedener  und nicht genügend konstanter Frequenz  übertragen werden, praktisch überhaupt      nicht in Frage kommen. Ausserdem ist der       Aufwand    an zusätzlichen Schaltmitteln in  vielen Fällen aus wirtschaftlichen und tech  nischen Gründen nicht tragbar.  



  Die praktische Erfahrung, dass die Stör  impulse meistens nur von kurzer Dauer sind,       Ilat    zu weiteren Ausführungsformen von  Signalanzeigevorrichtungen geführt. Es sind  Systeme entwickelt worden, Zeitrelais, die  erst dann ansprechen, wenn das Signal eine  Mindestdauer besitzt. In diesen Einrichtun  gen wird beispielsweise ein     Übertragungs-          organ    unter der Einwirkung des Signalstro  mes entgegen einer Federkraft bewegt. Die  Signalanzeige erfolgt erst, wenn dieses Or  gan     uni    einen     bestimmten    Betrag verstellt  ist. Bei kürzerer Dauer des Signals wird das  Übertragungsorgan durch die erwähnte Fe  derkraft in die Ruhelage zurückgestellt. Es  wird also kein Signal angezeigt.

   Auch diese  Art der Verminderung der Zahl von Fehl  anrufen lässt sich nur mit einer Einbusse an  Empfindlichkeit erzielen, da die in der Rück  stellfeder des     Übertragungsorganes    aufge  speicherte potentielle Energie vom Signal  strom aufgebracht werden muss. Ausserdem  ist bei den     bekannten    Ausführungen die       Auslösezeit    des     Anzeigeorganes    abhängig  von der Frequenz und/oder der Amplitude  des Signalstromes.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine  elektromagnetische     Signalanzeigevorrichtung,     die ebenfalls mit Mitteln zur möglichst weit  gehenden Unterdrückung von Fehlanrufen       ausgerüstet    ist, ohne dass jedoch die Emp  findlichkeit der Empfangsvorrichtung da  durch irgendwie beeinflusst wird. Die erfin  dungsgemässe Vorrichtung fusst auf der wei  teren     Erfahrungstatsache,    dass Störimpulse  selten in grösserer Zahl unmittelbar nachein  ander, sondern meistens vereinzelt auftreten.  Sie ist gekennzeichnet durch ein     voni    Signal  strom zu betätigendes     Steuerorgan    (z. B.

   An  ker), einen     --#Tcehanisinus    und ein     Ülx:rtra-          gungsglied,    die derart     zusammenarbeiten,    dass  bei jeder Betätigung des     Steuerorganes    durch  den Signalstrom der Mechanismus lokale  Energie auslöst, wodurch einerseits das    Steuerorgan in seine Ruhestellung zurück  gestellt und anderseits das Übertragungsglied  verstellt wird, und dass das Signalanzeige  organ erst auslöst, wenn das Übertragungs  glied um einen im voraus bestimmten Betrag  verstellt ist.  



       Um    eine besonders hohe Empfindlichkeit  zu erzielen, wird mit Vorteil als elektro  magnetisches System ein     Vierpolmagnet-          system    verwendet. In diesem Fall ist der  Anker des     Vierpolmagnetsystems    als Steuer  organ ausgebildet.  



       Zweckmässigerweise    sind auch Mittel vor  gesehen, die den Signalstrom für die Erreger  spulen des     Elektromagnetsystems    unwirksam  machen, wenn sich der Anker dieses Vier  polinagnetsystems zwischen der magnetisch  neutralen Lage und seiner Arbeitsstellung  befindet. Die Erregerspulen können beispiels  weise durch einen vom Anker betätigten  Kontakt     kurzgeschlossen    oder von der     Lei-          tong    abgeschaltet werden.

   Dadurch wird er  reicht, dass die     Auslösezeit    für das Anzeige  organ     unabhängig    von der Amplitude und  der Frequenz des Signalstromes und nur ge  geben ist durch die     Schaltgeschwindigkeit     des Mechanismus zur Rückstellung des An  kers und Verstellung des Übertragungsglie  des.  



  Art und Anordnung der lokalen Energie  quelle können verschieden sein. Es kann eine  gemeinsame lokale Energiequelle vorgesehen  werden, die sowohl die Energie zum Rück  stellen des     Steuerorganes,    z. B. des Ankers,  als auch zum Verstellen des Übertragungs  gliedes liefert. Mit Vorteil werden jedoch  zwei verschiedene Energiequellen verwendet,       wobei    beide mechanische oder die eine me  chanische und die andere elektrische Ener  gie aufspeichern. Beispielsweise kann die zur  Verstellung des Übertragungsgliedes erfor  derliche Energie als potentielle Energie einer  gespannten Feder aufgespeichert sein, wäh  rend die zur Rückstellung des Steuerorganes  benötigte Energie einer elektrischen Batterie  entnommen werden kann.

   Die Aufspeiche  rung der mechanischen Energie erfolgt mit  Vorteil zwangsläufig mit der Rückstellung      des     Anzeigeorganes.    Die Rückstellung des       Steuerorganes,    z. B. des Ankers, kann bei  spielsweise so bewerkstelligt werden, dass  nach seiner     Betätigung    durch den Signal  strom der Mechanismus im geeigneten Mo  ment einen Kontakt betätigt, der die Er  regerspulen von der Leitung ab- und an die  lokale Stromquelle derart anschaltet, dass der  Anker zurückgestellt wird.

   Mit Vorteil ist  die Signalanzeigevorrichtung so eingerichtet,  dass, wenn sich der Anker dann wieder in der  Ruhestellung befindet, die Erregerspulen er  neut mit der Leitung verbunden sind, so dass  der Anker wieder umkippt, sofern der Signal  strom noch andauert, und darauf wieder zu  rückgestellt wird usw. Das Umkippen und  Rückstellen des Ankers wiederholt sich dann,  solange der Signalstrom fliesst.    Bei einer vorteilhaften Ausführung er  folgt die Verstellung des Übertragungsglie  des unter dem Einfluss der     Energie    einer ge  spannten Feder, die durch den vom Steuer  organ, z. B. Anker, gesteuerten Mechanismus  bei seiner Bewegung von der Ruhe- in die  Arbeitsstellung und von dieser in die Ruhe  stellung während einer bestimmten Zeit frei  gegeben wird.

   Die zur Anzeige eines Signals  notwendige Verstellung des Übertragungs  gliedes ist dabei so gewählt, dass die normalen  Rufsignale das     Anzeigeorgan    auslösen, wäh  rend die kurzzeitigen Störimpulse :das Über  tragungsglied nur um einen kleinen Betrag  verstellen und nicht zur Auslösung des     An-          zeigeorganes    führen. Zur Anzeige eines Fehl  anrufes ist in diesem Fall eine grössere An  zahl Störimpulse notwendig.

   Da bei dieser  Ausführungsform einerseits mit jeder Rück  stellung des     Anzeigeorganes    das Übertra  gungsglied     gleichzeitig    zwangsläufig zurück  gestellt wird und anderseits die Möglichkeit  besteht, dass zwischen Störimpulsen Ruf  signale     gegeben    werden, ist die Wahrschein  lichkeit von Fehlanrufen im praktischen Be  trieb auch bei relativ häufig auftretenden  Störimpulsen sehr gering.  



  Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel  des Erfindungsgegenstandes an Hand der    Zeichnung beschrieben. In der beiliegenden  Zeichnung zeigen:       Fig.    1, 2, 3     Teilschnitte    des Ausfüh  rungsbeispiels nach den Linien     I-I,        II-II     und     III-III    der     Fig.        5,.     



       Fig.    4 die gleichen Teile wie in     Fig.    3,  wobei aber der eine Teil in einer versetzten  Stellung dargestellt ist,       Fig.    5 eine Teildraufsicht des Ausfüh  rungsbeispiels,       Fig.    6 die gegenseitige Anordnung von  einigen Teilen und       Fig.    7 ein elektrisches Schaltbild der  Einrichtung.  



  Bei sämtlichen Figuren     sind    die gleichen  Teile mit den gleichen Bezugszeichen ver  sehen. In der dargestellten Ausführungsform  bezeichnet 1 den Anker eines elektromagneti  schen Systems 2, das beispielsweise ein Vier  polmagnetsystem mit permanenten Magneten  von besonders hoher Empfindlichkeit sein  kann. Ein solches     Vierpolmagnetsystem    bie  tet den Vorteil, dass der Anker nach Über  schreiten der magnetisch neutralen Lage  mechanische Arbeit leisten kann, ohne dass  Energie aus der Signalleitung bezogen wer  den muss, das heisst ohne dass die Empfind  lichkeit beeinflusst wird.  



  Der um die Achse 3 kippbare Anker 1  betätigt einen Ruhekontakt 13, und sein ge  bogenes Ende 4 arbeitet über eine Rolle 42  mit einem aus einer Doppelklinke 6 und  einem Zahnrad 7 bestehenden Hemmwerk  zusammen     (zig.    1). Der     Abstand    39 zwi  schen dem Anker 1 und dem Betätigungs  stift 40 sowie der Abstand 41 zwischen dem  gebogenen Ende 4 des Ankers und der Rolle  42 sind derart gewählt, dass der Kontakt 13  und die Doppelklinke 6 erst beeinflusst wer  den, wenn der Anker 1 die neutrale Lage  überschritten hat. Die mit den Arbeitskanten  5 und 8 versehene Doppelklinke 6 steht unter  dem Einfluss einer     Rückstellfeder    15 und ist  auf der Achse 6' schwenkbar angeordnet.

    Das auf der Achse 17 drehbar angeordnete  Zahnrad 7 ist mit einem auf der gleichen  Achse lose sitzenden Zahnrad 9, dessen Ver  zahnung derjenigen des Zahnrades 7 ent-           gegengerichtet    ist, fest gekuppelt     (Fig.    2).  Ein um die Achse 30 beweglicher und mit  einem Fühler 10 versebener Hebel 11 ist mit  einer     Rüekstellfeder    12 verbunden und wirkt  auf einen Kontakt 14, dessen Arbeitsweise  später beschrieben wird. Der Fühler 10 ragt  in die Verzahnung des Zahnrades 9 hinein  und drückt unter der Wirkung der Feder 12  auf die eine Zahnflanke 9'. Bei der Drehung  des Zahnrades 9 um eine halbe Zahnteilung  fällt der Fühler 10 in die Zahnlücke, wo  durch der Hebel 11 den Kontakt 14 umlegt.

    Ein um die Achse 17 drehbarer Arm 16 steht  unter dem Einfluss einer Spiralfeder 20       (_Fig.    3). Eine auf dem Arm 16 schwenkbar       angeordnete    und unter der Wirkung der Fe  der 19 stehende winkelförmige Klinke 18  greift in die Verzahnung des Zahnrades 9  derart ein, dass dieses durch den Arm 1.6 mit  genommen werden kann. Die     Drehung    des  Armes 16 erfolgt unter dem Einfluss einer  Spiralfeder 20.  



  Eine in den     Fig.    2 und 5 sichtbare Rast  feder 34 verhindert, dass das Zahnrad     ()    im       Gegenuhrzeigersinn    gedreht werden kann.  Eine Blattfeder 23 ist mit einer Nase 22 ver  sehen, die sieh in der Bewegungsbahn einer  am Ende des Armes 16 angebrachten Fahne  21 befindet. Das gebogene Ende 24 der  Blattfeder 23 hält in der Ruhestellung eine  als     Anzeigeorgan    ausgebildete Fallklappe 25,  die durch ein in der Frontplatte 27 der     An-          zeigevorriehtung    vorhandenes Fenster 26  nach dem Auslösen sichtbar wird. Ein Rück  stellhebel 28 sitzt lose auf der Achse 30  neben dem Hebel 11.

   Die     Fig.    6 zeigt die  Anordnung der     meelianisch    voneinander ge  trennten und nebeneinander liegenden Hebel  11 und 28. Der Hebel 28 wird durch eine  Feder 31 in der dargestellten Stellung gehal  ten. Er ist mit einer Rolle 32     versehen.    Der  Hebel 28 ist derart gebogen, dass sein Ende  sich in der     Bewegungsbahn    des Armes 16  befindet. Die unterhalb des Fensters 26 be  findliche Öffnung 33 ist zum Einstecken  eines Abfrage-     bezw.    Verbindungsstöpsels in  eine unmittelbar     dahinterliegende,    aber nicht  dargestellte Klinke bestimmt. Ein Hebel 29    dient für die Rückstellung der Fallklappe  25.

   Eine     Rückstelleinrichtung    dieser Art ist  in dem     Schweizerpatent    Nr. 191097 ausführ  lich beschrieben.  



  Das in     Fig.    7 dargestellte Schaltbild  zeigt die Anordnung der Erregerspulen 35  und 36 zur Übertragungsleitung 3 7 und zur  lokalen elektrischen Energiequelle der Bat  terie 38, die zur Rückstellung des Ankers  dient. Die Spulen 35 und 36 sind einerseits  mit dem durch den Anker 1 betätigten Ruhe  kontakt 13 und anderseits mit dem durch den       Hebel        1l    betätigten Arbeitskontakt 14 ver  bunden, wodurch sie entweder mit der Lei  tung 37 oder mit der Stromquelle 38 ver  bunden werden.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Signalanzeigevorrichtung ist die folgende:  Sämtliche Teile der     Fig.    1 bis 3 und 5  bis 7 sind in ihrer Ruhestellung dargestellt.  Ein     über    die Leitung 37 ankommender  Signalstrom erzeugt durch die Erregerspulen  35, 36 des     Elektromagnetsystems    einen Fluss,  der in bekannter Weise bewirkt, dass der  Anker aus seiner Ruhe- in die Arbeitsstel  lung kippt     (Fig.    1).

   Sobald er die neutrale  Lage überschritten hat, wird der     Kontakt    13  geöffnet, wodurch die Spulen 35 und 36 von  der Signalleitung abgeschaltet und für den  Signalstrom wirkungslos gemacht     werden.     Sein Ende 4 wirkt auf die Klinke 6 über die  Rolle 42 derart, dass die Kante 5 aus der  Verzahnung des Rades 7 zurückgezogen und  die Kante 8 in die Verzahnung eingreift,  während die Feder 15 gespannt wird. Die  gegenseitige Anordnung der Kanten 5 und 8  ist derart, dass das Zahnrad 7 dabei um eine  halbe Zahnteilung gedreht wird unter der  Wirkung der gespannten Feder 20, die den  Arm 16 und damit die Zahnräder 7 und 9  mittels der Klinke 18 im     Uhrzeigersinne    zu  drehen versucht.

   Der Zahn 9' des Zahnrades  9, gegen den der Fühler 10 des Hebels     1.1     unter dem Einfluss der Feder 12 gedrückt  wird, wird derart verschoben, dass der Füh  ler 10 in die Zahnlücke einfällt. Der Hebel  11 dreht sich um die Achse 30, wodurch der  Kontakt 14 geschlossen wird und die Er-           regerspulen    35, 36 mit der Stromquelle 38  verbunden werden. Die Erregerspulen wer  den in geeignetem Sinn von dem Strom der  Batterie 38 durchflossen, wodurch der An  ker 1 zurückgestellt wird. Bei dieser Rück  stellung nimmt die Doppelklinke 6 unter der  Wirkung der Feder 15 ihre ursprüngliche  Stellung wieder ein. Das Zahnrad 7 und  damit auch das Zahnrad 9 und der Arm 16  werden für die Drehung um eine halbe Zahn  teilung freigegeben.

   Mit der Bewegung des  Armes 16 hat sich auch die Fahne 21 um  den gleichen Winkel im     Uhrzeigersinne    ge  dreht. Bei der zweiten Drehung des Zahn  rades 7 gleitet der Fühler 10 vom Zahngrund  auf die Flanke des nächsten Zahnes, und der  Hebel 11 wird in seine Ruhestellung ge  bracht, so dass der Kontakt 14 wieder geöff  net wird. Die Erregerspulen 35, 36 werden  von der lokalen Stromquelle 38 abgetrennt  und wieder mit der Übertragungsleitung 37  verbunden.  



  War der erste Stromstoss beispielsweise  ein     vereinzelter    Störimpuls, dann bleibt  die Anzeigevorrichtung in dem vorstehend  beschriebenen Zustande. Das     Anzeigeorgan,     die Fallklappe 25, ist nicht ausgelöst worden,  das heisst es ist kein Fehlanruf erfolgt. Han  delt es sich jedoch um einen längeren Signal  stromimpuls, der nach dem Rückstellen des  Ankers noch andauert, dann wiederholt sich  der     Ieschr2ebene    Vorgang. Bei jeder Anker  bewegung werden die Zahnräder 7 und 9  unter der Einwirkung der Feder 20 weiter  gedreht, bis die Fahne 21 des Armes 1.6 die  Nase 22 der     Auslösefeder    23 erreicht, diese  hochhebt und dadurch die Fallklappe 25 zur  Auslösung freigibt. Damit ist der Anruf an  gezeigt.  



  Die Bedienungsperson der Vermittlungs  einrichtung, in die beispielsweise die An  zeigevorrichtung eingebaut sei, steckt den       Abfragestöpsel    in die Öffnung 33. Die Rolle  32 des Rückstellhebels 28 wird durch den  Stöpsel, wie in     Fig.    4 strichpunktiert angege  ben, gehoben. Der Hebel 28 dreht um die  Achse 30, und sein gebogenes Ende stösst den  Arm 16 im     Gegenuhrzeigersinn    zurück, wo-    durch die Spiralfeder 20 wieder gespannt  wird.

   Gleichzeitig wird die Fallklappe 25       unter    der     Wirkung    des Hebels 29     in,    nicht  näher dargestellter Weise in ihre     Ruhestel-          hmg        zurückgestellt.    Die Klinke 18 gleitet  während der     Rückstellbewegung    des     Armes     16 über die Zähne des Zahnrades 9 und wird  durch die Feder 19 am Ende der     Rückstell-          bewegun.g    des Armes 16 in Eingriff     mit    dem  Zahnrad 9 gebracht.

   Dadurch ist die Anzeige  vorrichtung     wieder    im     Ruhezustand.        Durch     das Einstecken des Stöpsels, d. h. die Rück  stellung des Übertragungsgliedes 16, 18, 21  und des     Anzeigeorganes    25, wird also in der  Feder 20 eine bestimmte potentielle Energie  aufgespeichert.  



       Selbstverständlich    beschränkt sich der       .Erfindungsgedanke    nicht auf die beschrie  bene     Ausführungsform.    Es lassen sich nach  diesem Prinzip verschiedene Arten von Vor  richtungen ausführen, besonders hinsichtlich  der Art des     Anzeigeorganes    und der Rück  stellung des Ankers. Als     Anzeigeorgan    kann  beispielsweise an Stelle einer Fallklappe     ein          Drehschauzeichen    verwendet werden. Es  kann weiter an Stelle einer optischen An  zeige durch Einbau eines weiteren Kontaktes  ohne Beeinträchtigung der Wirkungsweise  oder der Empfindlichkeit ein akustisches  Signal ausgelöst werden.

   Ferner kann die  Abschaltung der     Elektromagnetwicklung     beim Umkippen des Ankers statt ein- auch  zweipolig erfolgen, wenn dies aus betrieb  lichen Gründen erforderlich ist. Selbstver  ständlich lässt sich die Rückstellung des An  kers auch auf mechanischem statt auf elek  trischem Wege erreichen, indem beim Um  kippen des Ankers mechanische statt elek  trische Energie ausgelöst wird. Diese mecha  nische Energie kann beispielsweise ebenfalls  bei der Verstellung des     Anzeigeorganes    als  potentielle Energie einer Feder aufgespei  chert werden. Es können in diesem Falle die  Erregerspulen durch Kurzschliessen statt Ab  schalten von der Leitung für den Signalstrom       unwirksam    gemacht werden.

   Der durch den  Anker betätigte Ruhekontakt muss dann  durch einen     Arbeitskontakt    ersetzt werden.           Vorzugsweise    wird die Signalanzeigevor  richtung noch mit einer Anordnung versehen,  durch welche die Bedienungsperson darauf  aufmerksam gemacht wird, dass das Über  tragungsglied unter der Wirkung von ein  zelnen und kurzzeitigen Störimpulsen bereits  um einen bestimmten Betrag verstellt wor  den ist.

   Diese Anordnung kann     beispielsweise     aus einem mit dem     Übertragungsglied    fest  verbundenen Organ bestehen, das bei einer  bestimmten Verstellung des     Übertragungs-          gliedes,    die aber noch nicht zur Auslösung  des     Anzeigeorganes    führt, in     geeigneter     Weise sichtbar wird. Die Bedienungsperson  hat. damit die Möglichkeit, durch     Riickstel-          lung    der Vorrichtung in die Ruhestellung  einen Fehlanruf, der bei den nächsten Ein  zelimpulsen auftreten würde, zu     verhindern.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektromagnetische Signalanzeigevorrich tung, gekennzeichnet durch ein vom Signal strom zu betätigendes Steuerorgan (1), einen Mechanismus und ein Übertragungsglied (16, 18, 21), die derart zusammenarbeiten, dass bei jeder Betätigung des Steuerorganes durch den Signalstrom der Mechanismus lokale Energie auslöst, wodurch einerseits das Steuerorgan in seine Ruhestellung zurück gestellt und anderseits das Übertragungs glied verstellt wird, und dass das Signal anzeigeorgan erst. auslöst, wenn das Über tragungsglied um einen im voraus bestimm ten Betrag verstellt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Elektromagnetische Signalanzeigevor richtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Elektromagnetsystem als Vierpolmagnetsystem ausgebildet ist. 2. Elektromagnetische Signalanzeigevor richtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch mit dem den Anker des Vierpolmagnetsystems bilden den Steuerorgan zusammenwirkende Mittel, die, wenn sich der Anker zwischen der ma gnetisch neutralen Lage und seiner Arbeits stellung befindet, die Erregerspulen des Vierpalmagnetsysterns derart schalten, dass letztere vom Signalstrom nicht durchflossen werden können. B.
    Elektromagnetische Signalanzeigevor richtung nach Patentanspruch und Unter anspriichen 1 und 2, dadurch gekennzeieli- net, dass eine einzige lokale Energiequelle vorhanden ist, die sowohl die zurr Verstellen des Übertragungsgliedes wie auch die zum Zurückstellen des Ankers in die Ruhelage notwendige Energie liefert. 4. Elektromagnetische Signalanzeigevor richtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei lokale Energiequellen aufweist, wovon die eine die zum Verstellen des Über tragungsgliedes und die andere die zum Rückstellen des Ankers erforderliche Ener gie liefert. 5.
    Elektromagnetische Signalanzeigevor richtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeich net, dass sowohl die zum Verstellen des Über tragungsgliedes als auch die zum Rückstel len des Ankers notwendige Energie als me chanische Energie aufgespeichert sind. 6. Elektromagnetische Signalanzeigevor richtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeich net, dass die zum Verstellen des Übertra gungsgliedes benötigte Energie als mecha nische Energie aufgespeichert ist, während für die zum Rückstellen des Ankers erfor derliche Energie eine lokale elektrische Stromquelle vorgesehen ist. 7.
    Elektromagnetische Signalanzeigevor richtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2, 4 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Mechanismus ein durch den Anker gesteuertes Hemmwerk aufweist, das beim Umkippen des Ankers von der Ruhelage in die Arbeitsstellung und von dieser in die Ruhestellung ein durch die auf gespeicherte mechanische Energie angetrie benes Zanhrad jeweils zur Drehung um eine halbe Zahnteilung freigibt. B.
    Elektromagnetische Signalanzeigevor richtung nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1, 2, 4, 6 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der Mechanismus ein zweites, mit dem ersten fest gekuppeltes Zahnrad aufweist, das mit dem Übertragungsglied (16, 18, 21) in Verbindung steht, wobei für den Antrieb des letzteren und damit des ge nannten zweiten Zahnrades eine die mecha nische Energie aufspeichernde Feder vorge sehen ist. 9. Elektromagnetische Signalanzeigevor richtung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1, 2, 4 und 6 bis 8, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der die me chanische Energie liefernden Feder, dass diese beim Rückstellen des Anzeigeorganes in die Ruhestellung gespannt wird. 10.
    Elektromagnetische Signalanzeigevor richtung nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1, 2, 4 und 6 bis 9, gekennzeich net durch eine derartige Ausbildung des Me chanismus, dass die elektrische Energiequelle durch das Umkippen des Ankers von der Ruhe- in die Arbeitsstellung mit der Er regerspule des Elektromagnetsystems verbun den und während des Zurückkippens des An kers in die Ruhestellung von dieser abge schaltet wird. 11.
    Elektromagnetische Signalanzeigevor richtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2, 4 und 6 bis 1.0, gekenn zeichnet durch ein mit dem Übertragmigs- glied fest verbundenes Organ, das nach einer für das Auslösen des Anzeigeorganes nicht genügenden Verstellung sichtbar wird.
CH218775D 1947-02-18 1941-03-17 Signalanzeigevorrichtung. CH218775A (de)

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