CH218925A - Piezoelektrisches Schallgerät. - Google Patents
Piezoelektrisches Schallgerät.Info
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R17/00—Piezoelectric transducers; Electrostrictive transducers
- H04R17/04—Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus
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Description
Piezoelektrisches Schallgerät. Bei einer bekannten Anordnung eines piezoelektrischen Schallgerätes, insbesondere eines Tonabnehmers, ist eine Kristallplatte zur Vermeidung von Beschädigungen bei grossen mechanischen Amplituden auf der Unterlage frei aufliegend gelagert und sind zum Festlegen der Platte im Raum Federn vorgesehen, .deren Federkraft so bemessen ist,
dass bei kleinen Amplituden die Platte prak tisch festgehalten wird und lediglich die für die Erzeugung der elektrischen Spannungen erforderliche Verbiegung erfährt, während grosse Amplituden die Platte gegen die Fe derwirkung von den Stützpunkten abheben.
Die Kristallplatte wird also bei dieser An ordnung vor dem Zerbrechen dadurch ge schützt, dass sie an ihren Auflagepunkten lediglich durch Federkräfte gehalten wird, so dass sie sich bei extremen Verbiegungen des Antriebssystems von den Auflagepunkten ab hebt und so eine Zerstörung vermieden wird. Die erwähnte Anordnung ist weiterhin noch so rausgebildet, dass auch eine federnde Be festigung des ganzen Tonabnehmersystems vorhanden ist.
Das System wird ebenfalls nur durch Federkräfte auf seinem Sitz ge halten, von dem es sich, falls sehr starke Kräfte auf das System, das heisst auf die Nadelspitze, einwirken, gleichfalls abhebt, so -dass auch die Nadelspitze vor Zerstörung ge schützt ist. Dies ist insbesondere von Bedeu tung, wenn als Abtastnadel eine Saphir- oder dergleichen Dauernadel benutzt wird.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein piezoelektrisches Schallgerät, bei dem mindestens eine Kristallplatte zur Vermei dung von Beschädigungen bei grossen Ampli tuden der mechanischen Schwingungen ledig- lich ,durch Federdruck auf ihrer Unterlage. gehalten ist.
Das Gerät ist :gemäss der Erfin dung dadurch gekennzeichnet, dass minde- stens eine Feder, welche die Kristallplatte .auf ihre Unterlage drückt, auch eine Achse des schwingenden Systems in ihre Lagerung drückt. Die beiden Schutzmassnahmen, der Schutz der Kristallplatte und der Schutz der Nadelspitze, können hierbei durch das An bringen einer einzigen Feder gleichzeitig er füllt werden.
Unter System wird das eigent liche schwingende System verstanden, das zum Beispiel bei einem Tonabnehmer aus Nadel, Lagerungsteil für die Nadel, Kristall platte und Lagerungsachse besteht.
Die beiliegende Figur zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel des Schallgerätes gemäss der Erfindung, welches als Tonab nehmer ausgebildet ist.
Eine Kristallplatte 1 liegt vorn auf einem eine Abtastnadel 3 tragenden Teil 2 auf, und ist aus zwei Einzelplatten gebildet, die nach verschiedenen Dehnungsachsen geschnitten sind. Die Innenbelegungen führen gemeinsam zu dem einen Pol, die Aussenbelegungen ge meinsam zu dem andern Pol :der Strom quelle. Die Bewegungen der Abtastnadel 3 werden durch die Kristallplatte 1 in elek trische Schwingi,ngen umgeformt.
Eine Achse 4, welche beispielsweise aus einem Draht besteht, ist vorn, das heisst an ihrem freien, der Lagerplatte 5 zugekehrten Ende gekröpft und auf dreieckigen Querschnitt ge prägt. Diese Kröpfung ist derart ausgebildet, dass die mit Hilfe einer Lagerplatte 5 her gestellte Schneidenlagerung der Achse 4 auf die Höhe der Mitte der Kristallplatte kommt. Ferner ist die Achse 4 an den Teil 2 fest an geordnet, zum Beispiel fest mit diesem ver lötet. Das andere Ende der Achse 4 wird in einem Lagerteil 9 gelagert. mit welchem da durch der Teil 2 elastisch verbunden wird.
Das eigentliche Schwingungsumwand- lungssystem. besteht dementsprechend aus der Kristallplatte 1, dem schwingenden Teil 2, der die Abtastnadel 3 und die Platte 1 trägt, sowie der Achse 4. Eine Feder 6 drückt die Platte 1 mit einem bestimmten, mässigen Druck auf denjenigen Teil der Kristallplatte 1 auf, der sich oberhalb der Abtastnadel be findet, so da.ss die Plattenecken die normalen Amplituden mitmachen müssen.
Gleichzeitig bewirkt der Druck der Feder 6 aber auch einen Druck der Achse 4 auf die Lagerplatte 5, so dass bei den normalen Amplituden die Achse fest in ihrem Lager ruht. Bei über- ; mässigen Druckl@eanspruehungen oder Ampli tuden, die durch irgendwelche Zwischenfälle an der Abtastnadel 3 auftreten können, wird die Abtastnadel 3 nach oben federnd nach geben, wobei die Achse 4 sich aus dem Lager 5 abhebt, bezw. es wird die Platte 1 an irgend einer Ecke abgehoben.
Im allgemeinen wer den beide Vorgänge zugleich eintreten, da die Druckbeanspruchungen der Nadel in der Regel durch schrägwirkende Kräfte zustande kommen. Ist die Nadel durch die Stosseinwir kung genügend weit nach oben gefedert, so fängt der Anschlag 7 den weiteren Stoss ab. Eine Feder ss, die die hintern Ecken der Platte 1 auf dem Lagerstrick 9 festhält, ist ebenfalls nur auf geringen Federdruck ein gestellt, so dass die Ecken der Platte sich ab heben können.
Die ganze Anordnung sitzt in bekannter Weise in einem Tragarm. Die abgebrochenen dargestellten Teile sowie das Lagerstück 9 der Figur sind an diesen Tragarm fest an geordnet.
Der Druck der Feder 6 muss ein Abheben der Achse 4 von ihrer Lagerung unter dem Einfluss des Gewichtes des Tragarmes ver hindern, weil sonst schon beim Aufsetzen des Tragarmes ein Abfedern der Achse 4 aus ihrem Lager 5 auftreten würde.
Unter Umständen ist es erforderlich, noch Dämpfungsmittel vorzusehen, um zu verhin dern, dass Eigenschwingungen des Systems Masse-Rückstellkraft der Feder die Wieder gabe beeinträchtigen.
Das beschriebene Schallgerät wird nicht nur den Vorteil erzielen, dass das System in der Bauweise einfacher, billiger und leichter herstellbar ist, sondern es wird auch erreicht, dass die Frequenzkurve des Tonabnehmer systems besser und die Rückstell- sowie die Trägheitskräfte kleiner werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Piezoelektrisches Schallgerät, bei dem mindestens eine Kristallplatte zur Vermei dung von Beschädigungen bei grossen Ampli- tud,en der mechanischen Schwingungen ledig lich durch Federdruck .auf ihrer Unterlage gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Feder (6), welche die Kristallplatte (1) auf ihre Unterlage drückt, auch eine Achse (4) des schwingenden Systems (1-4)in ihre Lagerung drückt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schallgerät nach Patentanspruch, wel ches als Tonabnehmer ausgebildet ist, da durch gekennzeichnet, dass die Bewegungen einer Abtastnadel (3) durch die Kristall platte (1) in elektrische Schwingungen um geformt werden. 2.Schallgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe mit einem Tragarm versehen ist, wobei der Druck der Feder (6) ein Abheben der Achse (4) von ihrer Lagerung unter,dem Einfluss des Gewichtes des Tragarmes ver hindert. 3.Schallgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer Lagerplatte (5) gelagerte Achse (4) an einem die Abtastnadel (ä) tra genden Teil (2) angeordnet ist, auf dem die Kristallplatte (1) aufliegt.4. Schallgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und<B>3,</B> dadurch ,gekenn zeichnet, dass als Achse (4) ein Draht dient, der an seinem freien, der Lagerplatte (5) zu gekehrten Ende gekröpft und auf dreieckigen Querschnitt geprägt ist. 5.Schallgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (6) auf denjenigen Teil. der Kristallplatte (1) drückt, der sich oberhalb der Abtastnadel (3) befindet, und .dass eine weitere Feder (8) vorgesehen ist, die die ent gegengesetzte Seite der Kristallplatte (1) auf einem Lagerstück (9) festhält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE218925X | 1939-08-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH218925A true CH218925A (de) | 1942-01-15 |
Family
ID=5831568
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH218925D CH218925A (de) | 1939-08-07 | 1940-07-26 | Piezoelektrisches Schallgerät. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE439094A (de) |
| CH (1) | CH218925A (de) |
-
0
- BE BE439094D patent/BE439094A/xx unknown
-
1940
- 1940-07-26 CH CH218925D patent/CH218925A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE439094A (de) |
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