CH218966A - Fördermaschine mit axial wirkenden Laufschaufeln. - Google Patents
Fördermaschine mit axial wirkenden Laufschaufeln.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D29/00—Details, component parts, or accessories
- F04D29/18—Rotors
- F04D29/181—Axial flow rotors
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Description
Fördermaschine mit axial wirkenden Laufschaufeln. Die Erfindung bezieht sich auf eine Fördermaschine für flüssige oder gasförmige Mittel mit einem Laufrad, dessen axial wir kende Schaufeln im Stillstand der Maschine durch Verdrehung eingestellt werden können und während des Betriebes mit Hilfe der auf die Schaufeln wirkenden Fliehkräfte gegen ungewolltes Verdrehen gesichert sind und be steht darin, dass über einen mit der Schaufel in Verbindung stehenden zylindrischen Teil eine elastisch wirkende Hülse gesteckt ist, welche mit Hilfe der auf den zylindrischen Teil wirkenden Reibungskräfte während des Stillstandes der Maschine oder während lang samer Drehung, solange die Fliehkräfte zur Sicherung noch nicht ausreichen, ein unge wolltes Verdrehen der Schaufel verhindert. Durch die Erfindung wird der Vorteil erreicht, dass die Schaufeln mit besonderen Werkzeugen ohne Lösen der Verbindungs elemente im Stillstand des Läufers in die richtige Stellung gebracht werden können, und dass sie gegen ungewolltes Verdrehen sowohl im Stillstand als auch im Betrieb ge sichert sind. Die elastisch wirkende Hülse kann mit Schlitzen versehen sein. Es empfiehlt sich, geschlitzte, mit einer konischen Fläche ver sehene Ringe, die nur so stark in einen Ge genkonus gezogen sind, dass die Schaufeln im Stillstand ohne Lösen ihrer Befestigung gedreht werden können, während des Be triebes aber durch die auf die Schaufeln wirkenden Fliehkräfte zur Sicherung der Schaufelstellung zwischen den Gegenkonus und den Schaufelfuss gepresst werden, zu ver wenden. Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin- dungsgegenstandes sind nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Fig. 1 zeigt, den Querschnitt eines ersten, und Fig. 2 und 3 zeigen den Qerschnitt und die Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels. Die Laufschaufel 1 (Fix. 1 bis 3) be sitzt einen gedrehten Fuss 2, der mit einem, Gewinde 3 versehen ist. Die Schaufel ist mit ihrem Fuss in einer Bohrung des Einsatz- stücken 4 des Läufers drehbar eingesetzt. Das Einsatzstück besitzt seitliche Ansätze 5, mit denen dasselbe in die Rille 7 des Läufers 8 eingesetzt ist. Die Einsatztücke eines Schaufelkranzes werden durch nicht gezeich nete Einfüllöffnungen in die Rille eingeführt und die Öffnung nachher mit einem eben falls nicht gezeichneten Schaufelschloss ver schlossen. Auf dem Gewinde 3 sitzt eine mit Schlüsselflächen 12 versehene Mutter 11. Die Mutter wird nur so stark angezogen, dass die Schaufel zum Beispiel mit besonders hierfür angefertigten Werkzeugen noch im Einsatz stück 4 bezw. im Läufer 8 gedreht werden kann. Nach Einstellung der Mutter wird die selbe mit Hilfe der Stifte 13 gesichert, so dass sie ihre Stellung gegenüber dem Schau felfuss nicht mehr ändern kann. Über die Mutter 11 ist eine mit Schlitzen 14 versehene elastisch wirkende Hülse 15 gestülpt, die auf den zylindrischen Teil der Mutter seitliche Drücke ausübt und daher nur unter Über windung der diesen Drücken entsprechenden Reibungskräfte gegenüber der Mutter ge dreht werden kann. Die auf den Schaufelfuss wirkenden Reibungskräfte genügen, um die Schaufeln gegen ungewünschtes Drehen zu sichern. Die Hülse 15 (Fig. 1) besitzt einen Schlitz 18, mit dessen Hilfe sie auf einen Ring 19 des Rotors 8 aufgesetzt ist. Die Schaufel 1 kann also gegenüber dem Läufer nur mit Werkzeugen gedreht werden, mit denen die durch die seitlichen Drücke der elastischen Hülse 15 auf der Schrauben mutter 11 erzeugte Haftreibung überwunden wird. Durch die während des Betriebes auf die Schaufel 1 wirkenden Fliehkräfte ent steht noch an den Flächen 20 Haftreibung zwischen der Mutter 11 und dem Einsatz körper 4, welche weiter noch zur Sicherung gegen Drehen beiträgt. Die elastische Hülse des Ausführungs beispiels nach Fig. 2 und 3 besitzt einen angefrästen Zweikant 16, mit dem sie in eine Rille 17 des Rotors eingesetzt wird. Dadurch wird die Schaufel hauptsächlich zur Siche- rung während des Stillstandes mit Reibungs kräften behaftet. Zur erhöhten Sicherung während des Be trieben läuft die Bohrung des Einsatzstückes 4 unten in eine konische Öffnung 9 aus, in welcher ein geschlitzter Ring 10 eingesetzt ist. Beim Betrieb ziehen die Fliehkräfte, wel che auf die Schaufel wirken, den Schaufel- ; fuss nach aussen. Dadurch wird der ge schlitzte Ring 10 in die trichterförmige Öff nung des Einsatzstückes 4 hineingepresst. Durch die infolge dieser Pressung entste hende Haftreibung- ist die Schaufel 1 im Be trieb in vermehrtem Mass gegen Drehung --e- sichert. Bei Stillstand des Läufers können die Schaufeln von aussen zum Beispiel mit Hilfe von Werkzeugen gedreht werden, ohne dass@ irgendwelche Teile ausgebaut oder Verbin dungselemente gelöst werden müssten. Es müssen beim Drehen der Schaufeln die durch die Hülse 15 ausgeübten Reibungskräfte überwunden werden, die aber genügen, um ein gewünschtes Drehen, zum Beispiel infolge Vibrationen oder Schlagwirkungen, zu ver hindern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fördermaschine für flüssige oder gasför mige Mittel mit einem Laufrad, dessen axial wirkende Schaufeln im Stillstand der Maschine durch Verdrehung eingestellt wer den können und während des Betriebes mit Hilfe der auf die Schaufeln wirkenden Flieh kräfte gegen ungewolltes Verdrehen gesichert sind, dadurch gekennzeichnet, dass über einen mit der Schaufel in Verbindung stehenden zylindrischen Teil eine elastisch wirkende Hülse gesteckt ist, welche mit Hilfe der auf den zylindrischen Teil wirkenden Reibungs kräfte während des Stillstandes der Maschine oder während langsamer Drehung, solange die Fliehkräfte zur Sicherung noch nicht ausrei chen, ein ungewolltes Verdrehen der Schau fel verhindert.UI\jTERAN SPRtrCHE 1. Fördermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elastisch wirkende Hilse mit Schlitzen versehen ist. 2.Fördermaschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch geschlitzte, mit einer konischen Fläche versehene Ringe, die nur so stark in einen Gegenkonus gezogen sind, dass die Schaufeln im Stillstand ohne Lösen ihrer Befestigung gedreht werden können, während des Betriebes aber durch die auf die Schaufeln wirkenden Fliehkräfte zur Siche rung der Schaufelstellung zwischen den Gegenkonus und den Schaufelfuss gepresst werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH218966T | 1940-04-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH218966A true CH218966A (de) | 1942-01-15 |
Family
ID=4450918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH218966D CH218966A (de) | 1940-04-04 | 1940-04-04 | Fördermaschine mit axial wirkenden Laufschaufeln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH218966A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1088658B (de) * | 1954-10-02 | 1960-09-08 | Demag Ag | Schaufelbefestigung bei Axialstroemungsmaschinen |
| DE1190003B (de) * | 1959-01-29 | 1965-04-01 | Sulzer Ag | Befestigung von Axialturbomaschinen-Schaufeln |
-
1940
- 1940-04-04 CH CH218966D patent/CH218966A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1088658B (de) * | 1954-10-02 | 1960-09-08 | Demag Ag | Schaufelbefestigung bei Axialstroemungsmaschinen |
| DE1190003B (de) * | 1959-01-29 | 1965-04-01 | Sulzer Ag | Befestigung von Axialturbomaschinen-Schaufeln |
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