CH219008A - Sicherungsvorrichtung an mit Temperaturregler versehenen Gasgeräten gegen Explosionsgefahr beim Anzünden der Geräte. - Google Patents

Sicherungsvorrichtung an mit Temperaturregler versehenen Gasgeräten gegen Explosionsgefahr beim Anzünden der Geräte.

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CH219008A
CH219008A CH219008DA CH219008A CH 219008 A CH219008 A CH 219008A CH 219008D A CH219008D A CH 219008DA CH 219008 A CH219008 A CH 219008A
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CH
Switzerland
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gas
regulator
igniting
safety device
valve
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Eise Meurer
Original Assignee
Eisenwerk G Meurer Aktiengesel
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/12Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
    • G05D23/125Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow
    • G05D23/126Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow using a capillary tube
    • G05D23/127Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow using a capillary tube to control a gaseous fluid circulation
    • G05D23/128Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow using a capillary tube to control a gaseous fluid circulation the fluid being combustible

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Description


      Sicherungsvorrichtung    an mit Temperaturregler     versehenen    Gasgeräten gegen  Explosionsgefahr beim Anzünden der Geräte.    Zum Zwecke eines sparsamen Brennstoff  verbrauches und der     bequemen        selbsttätigen     Regelung der Gaszufuhr werden bei Gas  geräten aller Art, im besonderen bei Gasheiz  öfen, in grossem Umfange Temperaturregler  angewendet.  



       Hierbei    steht aber dem obengenannten  Vorteil bisher ein     wesentlicher    Nachteil in  sofern     entgegen,    als der Temperaturregler  das einwandfreie Anzünden des     Gasgerätes     unter gewissen Voraussetzungen erschwert       bezw.    hierbei eine Explosionsgefahr hervor  ruft. Dieser Fall     tritt    dann ein, wenn das  Anzünden des Gerätes bei geschlossenem       Temperaturreglerventil    erfolgt.

   Ist zum Bei  spiel der     Temperaturregler    eines Heizofens  auf 20   C eingestellt und der Gasheizofen  soll bei 20' C Zimmertemperatur angezündet  werden, so ist das Regelventil des Tempe  raturreglers geschlossen, und es strömt kein  Gas zum Heizofen     bezw.    lediglich die soge-    nannte     Mindestdurchlassmenge.    Dabei findet  aber kein einwandfreies     Überzünden    der ein  zelnen     Brennerflammen    statt, sondern das  Anzünden erfolgt erst, nachdem der Ofen  sich mit Gas gefüllt hat, und zwar mit einer  gegebenenfalls:     gefahrbringenden    Verpuffung.

    Um diese zu vermeiden, wird bisher vorge  schrieben, dass der     Temperaturregler        bei          jedesmaligem    Anzünden des Gasgerätes aus  zuschalten ist. Da diese     Vorschrift    sehr oft  nicht befolgt wird, so kommen beim Anzün  den von Gasgeräten mit     Temperaturreglern     Explosionen trotz einwandfreier Geräte und       Temperaturregler        verhältnismässig    häufig vor.  



  Der Zweck der Erfindung     ist    es daher,  diese Nachteile zu beseitigen     und        Vorkehrun-          gen    zu schaffen, wodurch auch     in.    den weiter       oben        genannten    Sonderfällen ein     gefahrfreies     Anzünden des Gasgerätes möglich ist, ohne  hierbei den Temperaturregler ausschalten zu  müssen.

   Dies geschieht erfindungsgemäss da-      durch, dass der     Gasabschlusshahn    ausser der  Schliessstellung eine Zünd- und eine Betriebs  stellung aufweist, wobei in der     Zündstellung     des Hahnes eine Verbindung des     Regler-          druckraumes    mit dem nach dem Regler lie  genden Strang der     Gasdurchflussleitung    be  steht, welche Verbindung in der Betriebsstel  lung des Hahnes abgeschlossen ist, das Ganze  zum Zweck, beim Anzünden den Druck im  Druckraum vorübergehend herabsetzen zu  können.  



       Vorteilhafterweisewird    hierbei der Druck  raum des Reglers durch eine Entlastungs  leitung mit dem Gehäuse des     Gasabschluss-          hahnes    verbunden, der sieh in dem nach dem  Regler liegenden Strang der     Gasdurchfluss-          leitung    befindet, und es ist im     Hahnküken     eine Nebenbohrung angeordnet, die- in     der     Zündstellung die Entlastungsleitung mit. dem  nach dem Regler liegenden Strang der Gas  durchflussleitung verbindet, während in der  Betriebsstellung das     Hahnküken    die Ent  lastungsleitung abschliesst.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes schematisch in den     Fig.    1 und 2 in  zwei Stellungen dargestellt.  



  Der     Gasabschlusshahn    f,     g    weist ausser  der Schliessstellung eine Zündstellung     (Fig.l)     und eine Betriebsstellung     (Fig.    2) auf. Vor  demselben ist in die     Gasdurchflussleitung    b,  p ein Temperaturregler     t    eingebaut. Bei die  sem Temperaturregler wird in üblicher Weise  der     Gasdurchlass    durch eine Membran a ge  steuert, die in der     Betriebsstellung    (also offe  ner     Gasdurehlass)    durch den Überdruck des  Gases in der Leitung b gegenüber dem Druck  im Raum c gehoben wird.

   Der geringere  Druck im Raum     c    wird in der     Betriebsstül-          lung    des Hahnes f durch das Abströmen  eines     Nebengasstromes,    der durch eine kleine  Öffnung     h    der Membran<I>a</I> in den Raum c  eintritt, durch ein von der Raumtemperatur  beeinflusstes Hilfsventil d hervorgerufen. Ist  die eingestellte Raumtemperatur erreicht, so  schliesst sich das Hilfsventil d, der Abfluss  des     Nebengasstromes    wird hierdurch unter  brochen und zwischen den Räumen b und c    ein Druckausgleich hergestellt, so dass die  Membran a infolge ihrer Elastizität ihre ur  sprüngliche Gestalt annimmt und hierbei den       Gasdurchfluss    abschliesst.

   Nur so viel Gas geht  durch eine kleine Öffnung i hindurch, dass  das Weiterbrennen der     Brennerflamme    mit  kleinster Stellung gewährleistet ist. Um in  der Zündstellung des     Gasabschlusshahnes    bei  geschlossenem Hilfsventil d ein Öffnen der  Membran a und damit einen genügenden Gas  durchlass zu ermöglichen, ist der Raum c  durch eine Entlastungsleitung e mit dem Ge  häuse f des     Gasabschlusshahnes    verbunden,  und im Küken g dieses     Gasabschlusshahnes     ist eine Nebenbohrung k vorgesehen, die  gegenüber dem     Hauptdurchlass    l eine solche  Stellung einnimmt,

   dass in der Zündstellung  des Kükens g die Nebenbohrung k die Lei  tung e mit dem nach dem Regler liegenden  Strang<I>p</I> der     Gasdurchflussleitung   <I>b, p</I> ver  bindet (siehe     Fig.    1), während in der     Be-          triebstellung    das     Hahnküken        g    die Ent  lastungsleitung e abschliesst (siehe     Fig.    2).  Hierdurch wird erreicht, dass unabhängig  davon, ob das Hilfsventil d geschlossen ist  oder nicht, beim Anzünden der Raum c mit.

    dem Strang p der     Gasdurchflussleitung    in  Verbindung steht, ein eventuell in diesem       Raum    c vorhandener Druck also beseitigt  wird und infolgedessen eine genügende Gas  zufuhr gesichert ist. Ist die Zündung     erfolgt,     dann wird der Hahn in die in     Fig.    2 gezeigte  Stellung gedreht, in der die Verbindung vom  Raum c mit dem Strang p der     Gasdurchfluss-          leitung    unterbrochen ist, der Temperatur  regler t also so wie gewollt arbeitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherungsvorrichtung an mit einem Tem peraturregler versehenen Gasgeräten gegen Explosionsgefahr beim Anzünden der Geräte, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasab- schlusshahn ausser der Schliessstellung eine Zünd- und eine Betriebsstellung aufweist, wobei in der Zündstellung des Hahnes eine Verbindung des Reglerdruckraumes mit dem nach dem Regler liegenden Strang der Gas durchflussleitung besteht, welche Verbindung in der Betriebsstellung des Hahnes abge schlossen ist, das Ganze zum Zweck, beim Anzünden den Druck im Druckraum vor übergehend herabsetzen zu können.
    UNTERANSPRUCH: Sicherungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckraum (c) des Reglers durch eine Ent lastungsleitung (e) mit dem Gehäuse (f) des Gasabschlusshahnes verbunden ist, der sich in dem nach dem Regler liegenden Strang (p) der Gasdurchflussleitung (b, p) befindet, und dass im Hahnküken (g) eine Nebenbohrung (7e) angeordnet ist, die in der Zündstellung die Entlastungsleitung (e) mit dem nach dem Regler liegenden Strang (p)
    der Gasdurch- flussleitung (b, p) verbindet, während in der Betriebsstellung das Hahnküken die Ent- lastungsleitung abschliesst.
CH219008D 1940-04-16 1941-02-04 Sicherungsvorrichtung an mit Temperaturregler versehenen Gasgeräten gegen Explosionsgefahr beim Anzünden der Geräte. CH219008A (de)

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CH219008D CH219008A (de) 1940-04-16 1941-02-04 Sicherungsvorrichtung an mit Temperaturregler versehenen Gasgeräten gegen Explosionsgefahr beim Anzünden der Geräte.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2450985A1 (fr) * 1979-03-06 1980-10-03 Pegler Hattersley Ltd Robinet de radiateur thermostatique

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