CH219073A - Schienenstoss-Verbindung. - Google Patents

Schienenstoss-Verbindung.

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CH219073A
CH219073A CH219073DA CH219073A CH 219073 A CH219073 A CH 219073A CH 219073D A CH219073D A CH 219073DA CH 219073 A CH219073 A CH 219073A
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CH
Switzerland
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rail
rails
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Inventor
Wuermli-Hintermann Walter
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Wuermli Hintermann Walter
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/02Dismountable rail joints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description


      Schienenstofi-Verbindung.       Beim Fahren der Eisenbahnzüge über die  Schienenstösse tritt heftiges Schlagen auf.  Weitgehend     rührt    dies daher, weil die eine  durch das gerade     darüberfahrende    Fahrzeug  rad belastete Schiene tiefer liegt als die an  stossende, noch unbelastete Schiene. Diese un  gleichen Höhenstellungen der Schienenenden  bewirken zum grossen Teil die heftigen  Schläge, weniger die Weite der Stossstellen,  solange sie das     normale    Mass nicht überschrei  ten. Bei     Schienensträngen,    über welche die  Bahnzüge nur in einer Richtung fahren, kann  an Hand der Beschädigungen der Schienen  enden die     Fahrrichtung    ohne weiteres be  stimmt werden.

   Die jeweiligen     vordern,    später       belasteten        Schienenenden    sind an den Lauf  flächen auf eine Distanz von ca. 5 bis 8 cm  stärker abgenützt und liegen nicht in der  Ebene der Lauffläche der benachbarten, vor  her belasteten Schiene. Um die Schläge beim       Überfahren    der Schienenstösse hintanzuhalten,  ist auch vorgeschlagen worden, die Schienen  stirnflächen schräg verlaufend zu gestalten,  jedoch vermögen sie die Schläge der darüber-    fahrenden Räder nicht aufzuheben, weil sie  keine den     Höhenverschiebungen    der belaste  ten und unbelasteten     Schienenenden    entspre  chende Beeinflussung erfahren.

   Die bis jetzt  zur     Verwendung    gekommenen     Schienenver-          bindungsmittel    vermochten diese Höhenver  schiebungen der Schienen während dem bar  überfahren der Bahnzüge auf die Dauer nicht  zu     beheben.     



  Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist eine     Schienenstossverbindung,    durch wel  che diese Nachteile     beseitigt    werden sollen.  Erfindungsgemäss ist in     Ausnehmungen    an  der Oberseite der     aneinauderstossenden    Schie  nenenden eine Verbindungsschiene eingesetzt,  die auf den     Schienenenden    abgestützt ist. Es  wird damit bezweckt, beim Überfahren der       Schienenstossstellen    die     belasteten    Schienen  enden annähernd auf gleicher Höhe zu halten       wie    die jeweils nicht belasteten     Schienenenden.     



  Auf der beiliegenden     Zeichnung    ist der       Erfindungsgegenstand    in     einer    beispiels  weisen     Ausführungsform    dargestellt, und es  zeigt:           Fig.    1 eine Seitenansicht der Schienen  enden,       Fig.    2 eine Seitenansicht der Schienen  enden, die Verbindungsschiene weggenommen,

         Fig.    3     ein    senkrechter Schnitt nach der  Linie     I-I    der     Fig.    1 in grösserem     Massstab     und       Fig.    4 einen ebensolchen Schnitt nach der  Linie     II-II    der     Fig.1,    ebenfalls in grösserem  Massstab.  



  1 sind normal profilierte Eisenbahn  schienen, welche mittels Krampen ? und  Schrauben 3     in    bekannter Weise auf den  Schwellen 4 festgelegt sind. Die Schienen 1  sind an der Oberseite an den Enden mit       Längsausnehmungen    6 versehen, welche so  tief sind, dass daselbst der Schienenkopf 5 in  Wegfall kommt. In die     Ausnehmungen    6 ist  die Verbindungsschiene 7 gelegt, welche  einen Schienenkopf 8 besitzt, welcher im Pro  fil dem Schienenkopf 5 entspricht. In den  Raum 9 zwischen den Flanschen 10 greifen  die Stege 1' der Schienen 1 ein.  



  Die untern Enden der Flanschen 10 sind  spitzwinklig     und    greifen in entsprechend ge  staltete     Bettrinnen    11 ein. Die Bettrinnen  sind an der     Übergangsstelle    zwischen den  Stegen 1' und den Füssen 12 der Schienen 1  auf die Längen der     Ausnehmungen    6 vorge  sehen. Die Flanschen 10 und die Stege 1' der  diese durchsetzenden Schrauben 13 halten die  Verbindungsschiene 7 an den Enden     zweier          aneinanderstossender    Schienen 1 fest.

   Die  Löcher 14 in den Stegen 1', durch     welche     die Halteschrauben gesteckt sind, haben läng  liche Form, um die durch Temperaturschwan  kungen verursachten     Längsverschiebungen     der Schienen 1 nicht zu behindern.  



  Die Verbindungsschiene 7 überbrückt den  Schienenstoss     S,    erstreckt sich über die Schie  nenenden auf jeder Seite auf eine Länge von  1 bis 2 m und liegt über vier Schwellen 4.  Dadurch und durch die in den Bettrinnen 11  sich abstützende Verbindungsschiene 7 wird  bezweckt, die belasteten 'Schienenenden beim       Darüberfahren    der Eisenbahnzüge annähernd  auf gleicher Höhe zu halten wie die jeweils    nicht belasteten Schienenenden. Schienen  schläge werden damit vermieden.  



  Die Stirnflächen der Verbindungsschiene  7 und die benachbarten Stossseiten an den  Laufflächen der Schienen 1 können anstatt  quer zur Längsrichtung auch schräg zu dieser  verlaufen, um ein glattes Rollen der Eisen  bahnzüge über die Stossstellen T der Verbin  dungsschiene zu ermöglichen.  



  Die beschriebene     Schienenstossverbindung     ist besonders für Eisenbahnschienen geeignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schienenstossverbindung, dadurch gekenn zeichnet, dass in Ausnehmungen an der Ober seite der aneinanderstossenden Schienenenden eine Verbindungsschiene eingesetzt ist, welch letztere auf den Schienenenden abgestützt ist, zum Zwecke, beim Überfahren der Schienen- stossstellen die belasteten Schienenenden an nähernd auf der gleichen Höhe zu halten wie die jeweils nicht belasteten Schienenenden.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Schinenenstossverbindung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsschiene (7) mit einem Schienen kopf (8) versehen ist, welcher den Schienen köpfen (5) der Schienen (1) entspricht, wo bei in den Raum (9) zwischen den Flanschen (10) die<I>Stege</I> (1') der Enden der Schienen (1) eingreifen, deren Schienenköpfe (5) durch die Ausnehmungen (6) entfernt sind. 2. Schienenstossverbindung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die untern Enden der Flanschen (10) sich auf Stützteilen nahe den Füssen (12) der Schienen (1) abstützen.
    3. Schienenstossverbindung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die untern Enden der Flanschen (10) der Verbindungsschiene (7) spitzwinklig sind und in entsprechende Bettrinnen (11) eingreifen. 4. Schienenstossverbindung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass die Bettrinnen (11) in den Übergängen der Füsse (12) zu den Stegen (1') der Schienen (1) vorgesehen sind.
    5. Schienenstossverbindung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass die Verbindungs schiene (7) auf eine Distanz von 1 bis 2 m sich über die Schienenenden erstreckt. 6. Schienenstossverbindung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, da durch gekennzeichnet, dass die Verbindungs schiene (7) sich über vier Schwellen (4) erstreckt.
CH219073D 1940-09-28 1940-09-28 Schienenstoss-Verbindung. CH219073A (de)

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