CH219080A - Entgasungs- und Entfeuchtungsapparat für geschlossene Räume. - Google Patents
Entgasungs- und Entfeuchtungsapparat für geschlossene Räume.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F3/00—Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems
- F24F3/12—Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems characterised by the treatment of the air otherwise than by heating and cooling
- F24F3/14—Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems characterised by the treatment of the air otherwise than by heating and cooling by humidification; by dehumidification
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Description
Entgasungs- und Entfeuchtungsapparat für geschlossene Räume. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Entgasungs- und Entfeuchtungs- apparat für geschlossene Räume.
Es ist bekannt, wie schwierig es ist, in geschlossenen Räumen, z. B. in den Ställen für das Vieh, eine Luft zu erzeugen, die für da-s Vieh keine schädlichen Einflüsse hat. In einem Stalle für Vieh treten Gase und Dämpfe auf, welche in bezug auf das spez. Gewicht und das Anhaften an Wänden und Streue ganz unterschiedlich sind. Durch die verunreinigte Luft wird das Wachstum von Bazillenkulturen und sonstigen Krankheits erregern ausserordentlich begünstigt. Alle diese schädlichen Einflüsse auf das Vieh aus dem Stalle zu entfernen, war sehr schwierig.
Diese Schwierigkeiten sollen nun durch den Gegenstand der Erfindung bildenden Apparat beseitigt werden, indem mindestens zwei Ansaugevorrichtungen vorgesehen sind, deren eine mit mehreren Ansaugeleitungen versehen ist, um an verschiedenen Stellen des Raumes schädliche Stoffe enthaltende Gase abzusaugen, während eine zweite Ansauge- t' mit einer Ansaugeleitung für frische Luft versehen ist.
damit die abgesaug ten, schädlichen Gase durch frische, mittels zugehöriger Organe in bezug auf Wärme regulierbare Luft ersetzt werden, wobei an die erste Ansaugevorrichtung noch Einrich tungen angeschlossen sind, welche gestatten, jederzeit Menge und Beschaffenheit ,der Gase festzustellen und dieselben unschädlich zu machen.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist in einer beispielsweisen Ausführungs form schematisch in beifolgender Zeichnung dargestellt.
Der Ventilator 1, welcher wie der Venti lator 2 durch den elektrischen Motor 6 ange trieben wird, ist mit den Saugleitungen 28, 29, 30 und 31, die am Ende je eine trichter förmige Ansaugeöffnung aufweisen, aus gerüstet, durch welche die verschiedenen Gase und Dämpfe angesaugt- werden. Da sich die Feuchtigkeit an .den Wänden nieder schlägt, so ist die Ansaugeöffnung von eini gen Leitungen näher den Wänden ange- bracht. während die Öffnungen anderer Lei tungen so eingestellt sind, dass Gasschichten in verschiedenen Höhenlagen abgesaugt wer den. Die Öffnung der Leitung 31 ist an den Boden verlegt, damit hier die Krankheits erreger gefasst werden, da dieselben meistens am Boden lagern.
Alle die Gasschichten und Krankheitserreger werden von dem Ventila tor 1 angesaugt und in das Rohr 7 befördert. in welchem zwei Öffnungen 8 und 9 ange bracht sind. Durch .die Öffnung 8 hindurch werden die Staub- und Schmutzteile, ebenso Fliegen und Insekten, -welche sich in den ver schiedenen Gasschichten befinden, in dem Glasbehälter 10 abgelagert.. Die Gase selbst gehen durch die an die Öffnung 9 ange schlossene Leitung nach dem Gasmesser 11.
der angibt, wie viel ein' Gase pro Stunde durchgeleitet -werden. Die gemessenen Gase werden durch die Leitungen 12 und 14 zu dem Kondensator 15 geführt. An die Leitiai@,, 12 ist der Ablasshahn 13 angeschlossen, im: hier Gase zwecks Untersuchung ablassen zu können. Der Kondensator 15 besitzt einen Behälter, in den, die beiden horizontalen Wände 21 und 22 eingebaut sind. In diese Wände sind die Rohre 25 eingelassen, durch welche die Gase vom Unterteil des Konden- sators nach dem Oberteil strömen können.
Der Unterteil des Kondensators weist die Öffnung 27 auf. an -welche das Gefäss 26 an geschlossen ist für die Aufnahme des Kon densates eines Teils der Gase. Das Kondensat kann auf seine Beschaffenheit untersucht werden. Um die Kondensation zu unter stützen, wird der Raum zwischen den Wän den 21 und 22 mit fliessendem Wasser an gefüllt, das durch den Stutzen 24 zufliesst: und durch den Stutzen. 23 abfliesst. Die nicht kondensierten Gase strömen durch die Lei tung 16 zu dem Gasmesser 17, damit hier die Menge der noch vorhandenen Gase fest gestellt werden kann.
Vom Gasmesser 17 werden die Gase durch die Leitung 18 zu der Destruktionskammer 19 geleitet, in welcher die Gase teils vernichtet, teils zu Düng zwecken verarbeitet werden, indem die De struktionskammer z. B. mit Gips oder an- lern gemischten Stoffen teilweise gefüllt ist. Das in den Gasen von Viehställen vorhan dene Ammoniak bildet mit dem Gips das schwefelsaure Ammoniak, das für Düng zwecke dient. Hier werden also die Abgase wieder verwertet-.
Die abgefiihrten Gase -erden durch Frischluft ersetzt, welche durch die Leitung 20 und den Hahn 32 nach dem Ventilator 2 geführt wird. Durch den Stutzen 3 wird die Frischluft in den Stall gedrückt. Bevor die Luft durch die Leitung 20 in den Ventilator gelangt. streicht sie über die von einer Klappe 5 beherrschte Öffnung 4. Damit die Frischluft im kalten Winter nicht zu kalt in den Stall gelangt, können verschiedene Wege für die Vorwärmung eingeschlagen werden.
Zum Beispiel kann durch den Hahn 32 die Frischluft gedrosselt werden, damit ein be stimmtes Quantum Luft nur langsam in den Stall gelangt. wodurch die Anwärmung der langsam zugeführten Luft durch die warme Stalluft günstig unterstützt wird.
Ein zweiter Weg der Anwärmung der zugeführten Frischluft kann darin bestehen. dass durch die Öffnung 4 ein durch die Klappe 5 eingestellter Teil der Stalluft der nach dem Ventilator 2 strömenden Luft zwecks Anwärinung beigemischt wird. Drit tens kann die zugeführte Frischluft vom Stutzen 3 aus durch eine nicht gezeichnete Leitung über eine Heizspirale zwecks An wärmens geführt werden, bevor sie in den Stall gelangt.
Selbstverständlich kann der Apparat auch noch in anderer Weise als wie dargestellt zur Ausführung gelangen, und es soll die be schriebene Ausführungsform nur als Beispiel dienen. Es kann z. B. ein vertikales Rohr in dem Stalle aufgestellt werden., das mit dem Ventilator 1 verbunden ist und welches in bestimmten Abständen auf der ganzen Höhe verteilt mit Öffnungen versehen ist, an wel che die Leitungen nach den verschiedenen Stellen des Raumes angeschlossen werden. Es können verschiedene Kondensatoren mit Anzapfstellen in Serie mit Gasmessern vor gesehen sein.
Auch können weitere Behälter mit Stoffen dazwischen geschaltet werden, welche durch Verbindung mit bestimmten Abfallgasen nützliche Gebrauchsstoffe bilden.
Zwecks Verminderung der Raumtempera tur im Sommer kann die Frischluftleitung vor der Einführung durch gekühlte Räume oder tiefe Erdschichten geleitet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Entgasungs- und Entfeuchtungsapparat für geschlossene Räume, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens zwei Ansaugevor- richtungen vorgesehen sind, deren eine mit mehreren Ansaugeleitungen versehen ist, um an verschiedenen Stellen des Raumes schäd liche Stoffe enthaltende Gase abzusaugen, während eine zweite Ansaugevorrichtung mit einer Ansaugeleitung für frische Luft versehen ist, damit die abgesaugten, schäd lichen Gase durch frische,mittels zugehöri ger Organe in bezug auf Wärme regulier bare Luft ersetzt werden, wobei an die erste Ansaugevorriehtung noch Einrichtungen an geschlossen; sind, welche gestatten, jederzeit Menge und Beschaffenheit der Gase fest zustellen und dieselben unschädlich zu machen. UNTERANSPRÜCHE 1. Entgasungs- und Entfeuchtungsappa- rat nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens ein Kondensator vorgesehen ist, in welchem ein Teil der ab- gesaugten, Gase kondensiert wird.2. Entgasungs- und Entfeuchtungsappa- rat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Behälter vor gesehen sind, in denen die Gaskondensate zwecks Untersuchung aufgefangen werden. 3. Entgasungs- und Entfeuchtungsappa- rat nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zwecks Erwärmung der Frisch luft eine Heizspirale vorgesehen ist.4. Entgasungs- und Entfeuchtungsappa- rat nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zwecks Erwärmung der Frisch luft eine Vorrichtung vorgesehen ist, welche gestattet, der Frischluft warme Stalluft bei zumischen. 5. Entgasungs- und Entfeuchtungsappa- rat nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zwecks Erwärmung der Frisch luft ein Hahn (32) vorgesehen ist, mittels welchem die Menge der in der Zeiteinheit zu geführten Frischluft einreguliert werden kann.6. Entgasungs- und Entfeuühtungsappa- rat nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass an die erstgenannte Ansauge- vorrichtung mehrere Leitungen angeschlossen sind, welche zwecks Absaugens der schäd lichen Gase nach verschiedenen Stellen des Raumes führen. 7. Entgasungs- und Entfeuchtungsappa- rat nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass an der Ansaugevorrichtung, welche die schädlichen Gase absaugt, eine einzige Leitung direkt angeschlossen ist.B. Entgasungs- und Entfeuchtungsappa- rat nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass von der ge nannten, als einzige an der Ansaugevorrieh- tung direkt angeschlossenen Leitung meh rere, nach verschiedenen Stellen im Raume geführte Leitungen ausgehen. 9. Entgasungs- und Entfeuchtungsappa- rat nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens ein Gasmesser in den; Apparat eingeschaltet ist, um die Menge des durchstreichenden Gases festzustellen.10. Entgasungs- und Entfeuchtungsappa- rat nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens ein Behälter mit Materialien vorgesehen ist, in welchen ein Teil der Gase zu nutzbringendem Stoff um gewandelt wird. 11. Entgasungs- und Entfeuchtungsappa- rat nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass Vorrichtungen vorgesehen sind, um die Frischluft vor der Einführung durch Kühlräume zu leiten, damit im Sommer ab kühlende Frischluft in den geschlossenen Raum gelangt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH219080T | 1940-05-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH219080A true CH219080A (de) | 1942-01-31 |
Family
ID=4450990
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH219080D CH219080A (de) | 1940-05-11 | 1940-05-11 | Entgasungs- und Entfeuchtungsapparat für geschlossene Räume. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH219080A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1985005436A1 (fr) * | 1984-05-18 | 1985-12-05 | Innofinance Általános Innovációs Pénzintézet | Systeme a economie d'energie pour le chauffage et/ou le refroidissement d'installations, en particulier des installations d'elevage d'animaux, se composant de pieces prevues pour le sejour de nombreux etres vivants |
-
1940
- 1940-05-11 CH CH219080D patent/CH219080A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1985005436A1 (fr) * | 1984-05-18 | 1985-12-05 | Innofinance Általános Innovációs Pénzintézet | Systeme a economie d'energie pour le chauffage et/ou le refroidissement d'installations, en particulier des installations d'elevage d'animaux, se composant de pieces prevues pour le sejour de nombreux etres vivants |
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