CH219098A - Verschluss an Schranktüren und andern Türen. - Google Patents
Verschluss an Schranktüren und andern Türen.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C3/00—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively
- E05C3/12—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action
- E05C3/16—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the latch
- E05C3/162—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the latch the handle or member moving essentially towards or away of the plane of the wing or frame
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C3/00—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively
- E05C3/12—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action
- E05C3/124—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action with latch under compression force between its pivot and the striker
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Verschluss an Schranktüren und andern Türen. Die Erfindung betrifft einen schnäpper- art.ig wirkenden Verschluss an Schranktüren und andern Türen, dessen Schnäpper von aussen einziehbar eingerichtet ist. Nach der Erfindung ist ein den Türflügel durchdrin gender, in einem einen Griff bildenden Au ssenbeschlag des Türflügels verschiebbar ge haltener Dorn vorgesehen, der durch Druck des Daumens der den Griff erfassenden Hand auf das äussere Dornende bewegt werden kann, um den an einem Innenbeschlag des Türflügels vorgesehenen Schnäpper einzu ziehen.
Der Innenbeschlag besteht zweck mässig aus einem aus Blech gepressten gasten, dessen eine Seitenwand einen federnd nach aussen gedrückten und mittels des genannten Dornes einziehbaren Schnäpper in Form einer Klappe bildet. Die Bewegungsübertragung des Dornes auf die Klappe wird vorteilhaft durch einen an einer Zunge des Kastens lose gehaltenen Blechwinkel bewirkt, welcher an einem innern Winkelansatz der Klappe an- liegt und mit diesem Ansatz zusammen eine Art Kniehebel bildet.
Bei entsprechender Ausbildung der er wähnten Klappe wird erreicht, dass die Tür immer dicht schliesst, so dass sie niemals klap pert, und dass die Tür auch dann noch zu verlässig festgehalten wird, wenn das Holz stark eingeschrumpft und zwischen Türflügel und Türrahmen ein Spalt entstanden ist. Das ist insbesondere für Küchenmöbel von wesent licher Bedeutung, die sehr grossen Tempe raturunterschieden ausgesetzt sind.
Nach einer besonders zweckmässigen Aus führungsform des erfindungsgemässen Ver schlusses ist der Dorn in einer Hülse geführt, die mit einem Holzgewinde versehen ist. Da durch ergibt sich der Vorteil einer ausser ordentlich einfachen Montage, weil die Hülse lediglich in eine entsprechende Bohrung ein geschraubt zu werden braucht. Zweckmässig erhält die Hülse ein Gewinde, auf welches ein Griffknopf aufgesetzt ist. Dieser besitzt vorteilhaft eine Höhlung zur Aufnahme des äussern Endes des Dornes. 'Weiterhin kann eine Absehlussplatte vorgesehen sein, die beim Aufschrauben des Griffknopfes von diesem geigen den Türflügel gepresst wird.
Die Führungshülse bekommt vorteilhaft einen Querschlitz zum Ansetzen eines Schrau benziehers.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei AusfübrLingsformen beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt den V erschluss nach der er sten Ausführungsform in äusserer Ansicht, und FigA zeigt einen senkrechten Querschnitt hierzu nach Linie 3-B der Fig. 1, während Fig. 3 einen waagrechten Schnitt nach Linie C-D der Fib. 1 zeigt; Fig. 4 zeigt einen zweiten waagrechlen Schnitt bei anderer Stellung der beweglichen Teile;
Fig. 5 zeigt die zweite Ausführungsform in Vorderansicht, wozu Fig. 6 einen waagrechten Schnitt nach Linie E-F zeigt; Fig. 7 zeigt Einzelteile dieses Verschlus ses in schaubildlicher Darstellung.
Bei der Ausführungsform narb Fig. 1 bis 4 besitzt der Türverschluss den auf dem Tür flügel 1 aufgeschraubten,griffarti-,,enAussen- beschlag 2 und den Innenbeschlag 3, der als ein aus Blech gepresster Katen mit seitlichen Anschraubwinkeln 4 ausgebildet ist, dessen eine Seitenwand einen durch eine Feder 5 um ein Gelenk 6 nach aussen schwenkbaren Schnäpper in Form einer Klappe 7 darstellt.
An einem Winkelansatz 8 der letzteren liegt ein an einer ausgestanzten Zunge 9 des Ka- lose gehaltener Blechwinkel 10 an, der mit dem Ansatz 8 zusammen eine Art Kniehebel bildet und gegen welchen sich ein in einem mit einem Bördelrand versehenen Loch 11 des Kastenbodens 12 sowie mit einem Hand knopf 13 in einem Loch 14 des Griffes 2 geführter, durch eine Bohrung 15 des Tür flügels 1 ragender Dorn 16 abstützt.
Der zum Beispiel aus Flachmaterial bestehende Griff 2 ist henkelartig geformt, und der Dorn 16 verläuft dicht unterhalb des waagrechten Griffelteils parallel zu diesem, um den gröss ten Teil der Grifföffnung freizulassen. Die geöffnete Klappe 7 driiekt über den Winkel 10 den Dorn 16 mit einem Bund 17 federnd an die Innenseite des Griffes 2. Das innere Dornende ist durch Ringnuten 18 in Ab schnitte 19 abgeteilt, um den Dorn 16 durch Abtrennen eines oder mehrerer dieser Ab schnitte verschiedenen Türflügelstärken an passen zu können.
Am Boden 12 des Kastens 3 sind noch Anschläge 20 für zahnartige Vorsprünge 21 der Klappe 7 vorgesehen, die deren Schwenkweg bei ihrem Vorspringen begrenzen.
Die Feder 5 hält die Klappe 7 bei ge öffnetem Türflügel 1 in der ausgeschwenk ten Lage, so dass diese beim Schliessen der Tiii- durch den Türrahmen 22 bezw. das Schliessblech 23 eingeschwenkt wird und hin ter dein letzteren wieder vorspringt, Fig. 1 bis 3.
Zum (>ffnen des Türflügels 1 wird der Griff 2 erfasst, was die obere Lage des Dor- nes 16 im Griffauge ohne weiteres zulässt, und gleichzeitig wird mit dem Daumen die ser Hand der Knopf 13 in Richtung des Pfeils 24 eingedrückt, wodurch der Dorn 16 den Winkel 10 umlegt Lind dieser die Klappe 7 einzieht, Fig. 4, so dass der Türflügel 1 dann wieder geöffnet werden kann.
Wenn die Klappe 7 hakenartig ausgebil det wird, kann der Verschluss auch für Schiebetüren''ei wendung finden.
Bei der zweiten Ausfihrungsform nach Fig. 5 bis 7 ist wie bei der ersten Ausfüh rungsform an dein Tiirfliigel 1 der Innen beschlag 3 mit der Klappe 7 angebracht, die durch den Dorn 16 betätigt wird, wenn man auf den Druckknopf 13 drückt. Der Dorn 16 ist in einer Hülse 25 geführt, die mit einem Holzgewinde 26 versehen ist. Die Hülse be sitzt einen Querschlitz 27 zur Aufnahme eines Schraubenziehers. Sie wird in ein vor gebohrtes Loch 28 in dem Türflügel 1 einge schraubt. Sie hat ferner ein Gewinde 29, auf welches ein knopfartiger Handgriff 30 auf geschraubt wird, der hierbei die Abdeck- platte 31 gegen den Türflügel 1 presst.
Der Griffkno#pi 30 hat eine Höhlung 32, in der sich die Feder 33 befindet und die zur Auf nahme des Knopfes 13 dient, wenn dieser eingedrückt ist. Am Knopf 13 befindet sich ein Kragen 34, der ein Herausspringen des Knopfes verhindert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verschluss an Schranktüren und andern Türen, der als Schnäpperverschluss ausgebil det und dessen Schnäpper von aussen einzieh bar eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Türflügel (1) durchdringender, in einem einen Griff bildenden Aussenbe schlag des Türflügels verschiebbar geführter Dorn (16) mit dem an einem Innenbeschlag (3) des Türflügels vorgesehenen Schnäpper zusammenwirkt, der zwecks Offnens des Ver schlusses durch Druck des Daumens der den Griff erfassenden Hand auf das äussereDorn- ende eingezogen werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, das der Innenbeschlag aus einem aus Blech gepressten Kasten (3) besteht, dessen eine Seitenwand einen federnd nach aussen gedrückten, mittels des Dornes (16) einziehbaren Schnäpper in Form einer Klappe (7) bildet. 2. Verschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein an einer ausgestanzten Zunge (9) des Kastens (3) lose gehaltener, mit dem Dorn (16) zusammenwirkender Blechwinkel (10) an einem Winkelansatz (8) der Klappe (7) anliegt und mit diesem Ansatz zusammen eine Art Kniehebel bildet. 3.Verschluss nach Patentanspruch und .den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Boden (12) des Ka stens (3) eine mit einem Bördelrand ver sehene Öffnung (11) zur Führung des Dornes (16) und Anschläge (20) für zahnartige Vor sprünge (21) der Klappe (7) aufweist. 4. Verschluss nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Handgriff (2) henkel- artig geformt und mit einer Führungsöff nung (14) für den dicht unter dem waag rechten Griffteil und parallel zu diesem lie genden, mit einem Handknopf (13) durch den Griff ragenden Dorn (16) versehen ist. 5.Verschluss nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das innere Dornende durch Ringnuten (18) in Abschnitte (19) abge teilt ist. 6. Versehluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Dorn (16) in einer Hülse (25) geführt ist, die mit einem Holzgewinde (26) versehen ist, mit welchem die Hülse in eine entsprechende Bohrung (28) des Türflügels (1) eingeschraubt ist. 7. Verschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungshülse (25) ein. Gewinde (29) für einen Griffknopf (30) besitzt.B. Verschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der Griffknopf (30) eine Höh lung (32) zur Aufnahme einer Druckknopf feder (33) sowie des Druckknopfes (13) des Dornes im eingedrückten Zustand besitzt. 9. Verschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 7, gekennzeichnet durch eine von dem Griffknopf (30) ange drückte Abdeckplatte (31). 10. Verschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungshülse (25 einen Querscblitz (27) zum Ansetzen eines Schraubenziehers aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE219098X | 1941-06-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH219098A true CH219098A (de) | 1942-01-31 |
Family
ID=5831680
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH219098D CH219098A (de) | 1941-06-12 | 1941-07-21 | Verschluss an Schranktüren und andern Türen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH219098A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2440350A (en) * | 1944-11-14 | 1948-04-27 | Walter S Shafer | Door latch |
| DE1054346B (de) * | 1955-05-14 | 1959-04-02 | Salomo Lillkvist | Verschluss mit Druckknopfbetaetigung fuer Schrank-, Garderoben- u. dgl. Tueren |
-
1941
- 1941-07-21 CH CH219098D patent/CH219098A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2440350A (en) * | 1944-11-14 | 1948-04-27 | Walter S Shafer | Door latch |
| DE1054346B (de) * | 1955-05-14 | 1959-04-02 | Salomo Lillkvist | Verschluss mit Druckknopfbetaetigung fuer Schrank-, Garderoben- u. dgl. Tueren |
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