CH219111A - Vorrichtung zum Zwirnen von Kunstseidecrêpe. - Google Patents

Vorrichtung zum Zwirnen von Kunstseidecrêpe.

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CH219111A
CH219111A CH219111DA CH219111A CH 219111 A CH219111 A CH 219111A CH 219111D A CH219111D A CH 219111DA CH 219111 A CH219111 A CH 219111A
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CH
Switzerland
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twisting
twisted
mandrel
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spindle
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English (en)
Inventor
A-G Feldmuehle
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Feldmuehle A G
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Publication date
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    • B65H49/00—Unwinding or paying-out filamentary material; Supporting, storing or transporting packages from which filamentary material is to be withdrawn or paid-out
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Description


      Vorrichtung    zum Zwirnen von     gunstseideerepe.       Es' ist bekannt, den     Kunstseidecrepe    so  herzustellen, dass die Kunstseide von der Spinn  maschine kommend einer entsprechenden Nach  behandlung unterworfen und dann auf soge  nannte     Zwirnrandspulen    umgewunden wird,  auf welchen sie in der Zwirnmaschine in einer  oder mehreren Etappen zu     Crepe    gezwirnt  wird. Diese     Zwirnrandspulen    sind ganz ver  schiedener Art, müssen aber alle speziell sorg  fältig gearbeitet und fein poliert sein. Sie be  dingen eine sehr schonende Behandlung, damit  eine Beschädigung des Fadens sowohl beim  Aufwickeln wie auch beim Zwirnen vermie  den wird.

   Sie werden mit der aufgespulten  Seide auf die hochtourigen Zwirnspindeln ge  steckt und auf einfache Art befestigt, indem  sie mit     ihrer    Bohrung auf den schwach koni  schen     Spindelschaft        aufgepresst    werden. Durch  die grosse Drehbewegung der Spindeln     resp.     der     Zwirnrandspulen    wird der gewünschte       Crepeeffekt    auf dem Faden erzielt.  



  Zweck vorliegender Erfindung ist nun, eine  einfache Vorrichtung zu schaffen, mittels der  der Faden gezwirnt werden kann, ohne dass    er auf die kostspieligen bisher verwandten       Zwirnrandspulen    umgespult werden muss.     Mit     dieser neuen Vorrichtung ist es     natürlich     möglich, die einfache, allgemein bekannte  Kreuzspule zu verwenden, bei der der Faden  in Kreuzwicklung mit etwas abgeschrägten  Rändern auf gewöhnlichen Kartonhülsen auf  gewunden ist.  



  In beiliegender Zeichnung ist eine bei  spielsweise     Ausführungsform    der     Erfindung     dargestellt. Es zeigt       Fig.    1 die bekannte     Kreuzspule,          Fig.    2 den Dorn, auf welchen die Kreuz  spule gesteckt werden kann,       Fig.    3 den obern abnehmbaren Zwirnteller,       Fig.    4 die auf die Spindel gesteckten Teile,  die die     Vorrichtung    in Ansicht (linke Hälfte)  und im Schnitt (rechte     Hälfte)    darstellt.  



  Der Aufbau der Zwirnspule     (Fig.    1) ist der  gleiche wie     derjenige    bei     einer    gewöhnlichen       Kreuzspule.    Es ist 1 die     Kartonhülse    und 2  der     Kunstseidenwickel,    welcher in     Kreuzwick-          lung    mit     beiderends        schrägen    Enden aufge  bracht worden ist. Eine solche Spule konnte      bis dahin als Zwirnspule nicht verwendet  werden; es musste die Seide infolgedessen auf  besondere Zwirnspulen     umgewunden    werden.

    Durch diese     Erfindung    ist aber eine besondere  Spule nicht mehr nötig. Die Kartonhülse mit  dem Kreuzwickel wird auf den Dorn 3     (Fig.    2)  gesteckt. Letzterer besteht aus einem geeig  neten Material, vorzugsweise     Bakelit,    hat  mehrere     Zentrieiwulste    3a,<B>3b, 3e, 3d,</B>     unten     eine Randscheibe 4 und einen oder mehrere  Kragen aus einem harten Plüsch.

   In der     Fig.    2  sind zwei solche Plüschkragen dargestellt und  mit 5 und 6 bezeichnet; sie sind so     bemessen,          da.ss    die Kartonhülse 1 gerade noch     straff    auf  den     Dorn    3 gesteckt     werden    kann, aber doch  nicht klemmt.  



  Dorn 3 und Spule 2 werden dann     auf    die  Zwirnspindel 8     (Fig.    4) gesteckt, auf welch  letzterer der Dorn 3 festsitzt, denn sie ist  schwach konisch. Über die Spule 2 wird dann  der Zwirnteller 7 der     Fig.    3 lose drehbar auf  die Zwirnspindel 8 gesteckt.  



  Er kommt mit der Kreuzspule nicht in       Berührung,    damit sich allfällige Ungleich  mässigkeiten der Kreuzspule nicht nachteilig  auf ihn übertragen können.  



       L:m    das Zwirnen zu erleichtern, wird der  Faden 9 durch die Ösen eines Flügelfaden  führers 10 nach oben geführt, wobei er durch  die schnelle Drehung der Spindel 8 seine       Zwirnung    erhält. Der     Flügelfadenführer    10  dreht sich ebenfalls lose auf der Spindel und  der Stellring 11 verhindert sein Abspringen.  Auf der     Fig.    4 ist die ganze     Vorrichtung,    die  durch die vorgeschriebenen Einzelteile ge  bildet wird, links in Ansicht und rechts im    Schnitt gezeigt.

   Man sieht, dass der Teller 7  einen nach unten verbreiterten Rand hat, der  verhindert,     daf.;    der Faden sich unter den  selben, d.     h.    zwischen Teller und     Spulenrand     hineinzieht. Die den     Kunstseidenwickel    tra  gende Kartonhülse 1 wird durch die .Plüsch  beläge 5 und 6 gehalten und durch den Dorn  3 zentrisch geführt.  



  Durch die vorliegende Neuerung wird eine       Vereinfachung    und Verbilligung des mit dem       Zwiruprozess    zusammenhängenden Verfahrens  erreicht. Die gleiche Kartonhülse, die zum  Aufwickeln der urgezwirnten oder nur schwach  gezwirnten Seide dient, kann auch zum Auf  wickeln der stark gezwirnten Seide - des       Crepes    - verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Zwirnen von Kunstseide- crApe, gekennzeichnet durch einen auf die Zwirnspindel fest aufgesteckten, mit Zentrier wülsten und Plüschbelägen versehenen Dorn, der ein seinem untern Ende eine Randscheibe und au seinem obern Ende einen leicht ab nehmbaren, mit einem nach unten gezogenen, verbreiterten Rand versehenen Zwirnteller besitzt, und welcher Dorn zur Aufnahme einer gewöhnlichen, das zu zwirnende Material in Kreuzspulenform tragenden Kartonhiilse be stimmt ist.
    17 N TERAN SPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwirnteller nur durch die Spindel selbst zentriert ist und mit der Kreuzspule nicht in Berührung kommt.
CH219111D 1940-11-01 1940-11-01 Vorrichtung zum Zwirnen von Kunstseidecrêpe. CH219111A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991001262A1 (en) * 1989-07-17 1991-02-07 Australian Thread Pty. Ltd. Improvements in yarn support devices
WO2007066194A3 (en) * 2005-12-07 2007-10-04 Crocco S P A Dispenser device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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