CH219114A - Fadenwächtereinrichtung für Spulengatter. - Google Patents

Fadenwächtereinrichtung für Spulengatter.

Info

Publication number
CH219114A
CH219114A CH219114DA CH219114A CH 219114 A CH219114 A CH 219114A CH 219114D A CH219114D A CH 219114DA CH 219114 A CH219114 A CH 219114A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
pendulum
thread
rod
arm
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Benninger Maschinenfabrik
Original Assignee
Benninger Ag Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Benninger Ag Maschf filed Critical Benninger Ag Maschf
Publication of CH219114A publication Critical patent/CH219114A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions
    • D03D51/28Warp stop motions electrical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Filamentary Materials, Packages, And Safety Devices Therefor (AREA)

Description


      Fadenwächtereinrichtnng    für     Spulengatter.       Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  eine     Fadenwächtereinrichtung    für Spulen  gatter mit schwenkbaren Fadenwächtern und  jeder     Fadenwächtergruppe        zugeordnetem    Pen  delschalter, dessen eines Kontaktstück an  einer durch zwei Arme und eine diese ver  bindende Querstange gebildeten Pendel  schwinge angeordnet ist.  



  Bekannte mechanische oder elektrische       Fadenwächtereinrichtungen,    bei welchen für  eine Gruppe von Wächternadeln- oder La  mellen ein einziger Kippschalter vorgesehen  war, dessen Gleichgewichtslage durch das  Fallgewicht eines einzigen Wächters ge  steuert wurde, haben sich als nicht     zsseck-          mässig    erwiesen.  



  Andere bekannte     Fadenwächtereinrich-          tungen    haben den Nachteil, dass die Faden  wächter selbst den Strom schliessen und in  folgedessen eine grosse Anzahl Kontaktstellen  nötig ist, welche verstauben, verbrennen oder  oxydieren, wodurch der     Stromschluss    und  mithin die ganze Einrichtung unzuverlässig  arbeitet.

   Auch durch Verwendung von Queck-         silberkippschaltern    für die einzelnen Faden  wächter oder     Fadenwächtergruppen    wurde,  abgesehen von den grossen     Erstellungskosten,     für hohe Fadengeschwindigkeiten kein be  friedigendes Resultat erzielt, da der Kipp  schalter im Verhältnis zum geringen Gewicht  einer einzigen Fallnadel eine zu grosse Masse  und Reibung besitzt.     Überdies    folgt das träge  Quecksilber in der Schalterröhre nicht  augenblicklich der     Kippbewegung,    wodurch  sich eine zu starke Verzögerung in der Wir  kung ergibt.  



  Man hat auch schon Einrichtungen vor  geschlagen, bei welchen eine     Querstange    der  in einem     Rietträger    aufgehängten Pendel  schwinge das eine     Kontaktstück    des Pendel  schalters bildete, während jeder Fadenwäch  ter mit einem mit dieser Kontaktstange zu  sammenhängenden Kontaktarm versehen war,  so dass sich auch ebensoviel Kontaktstellen  wie Fadenwächter mit allen hieraus sich er  gebenden obenerwähnten Nachteilen vor  fanden.

   Zudem waren sowohl die Kontakt  stange als auch die Kontaktarme beweglich,    
EMI0002.0001     
  
    wodurch <SEP> sich <SEP> eine <SEP> unsichere <SEP> @ionlahtge@unf;
<tb>  er@alc. <SEP> Ferner <SEP> befand <SEP> sich <SEP> infolge <SEP> der <SEP> kon  strul;t <SEP> Eibenartei, <SEP> diesc-5= <SEP> Anordnung <SEP> die
<tb>  Pendel <SEP> sch -ing-e <SEP> im <SEP> labilen <SEP> Gleich\;-e -icht.
<tb>  Hieraus: <SEP> scwic@ <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Umstand, <SEP> dass <SEP> für
<tb>  jeden <SEP> Fadenwächter <SEP> ein <SEP> Hebelgestänge <SEP> erfor  derlich <SEP> war, <SEP> ergaben <SEP> sich <SEP> auch <SEP> Nachteile <SEP> in
<tb>  der <SEP> M'irliungsweise <SEP> sowie <SEP> eine <SEP> komplizierte
<tb>  Konstruktion.
<tb>  



  Die <SEP> genannten <SEP> Mängel <SEP> der <SEP> bekannten
<tb>  Einrichtungen <SEP>  -erden <SEP> nun <SEP> hei <SEP> der <SEP> Faden  ,v.iehtereinriclitnn- <SEP> gemäss <SEP> der <SEP> Erfindung
<tb>  dadurch <SEP> l)eliol@!-n, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Fadentvüchtcr
<tb>  jeder <SEP> Gruppe> <SEP> an <SEP> der <SEP> Pendelstange <SEP> der <SEP> in
<tb>  einem <SEP> Tritger <SEP> aufgeliiingten <SEP> Pendelsch -inge
<tb>  anliegen, <SEP> derezi <SEP> beide <SEP> Arme <SEP> in <SEP> der <SEP> Betriebs  stellung <SEP> im <SEP> staüilen <SEP> CTleichgewielii <SEP> @enkreclit
<tb>  herunterhängen <SEP> und <SEP> an <SEP> deren <SEP> einem <SEP> Arm <SEP> das
<tb>  lie .-eglicheont:

  aktsfück <SEP> des <SEP> Pendelschalters
<tb>  sitzt, <SEP> welches <SEP> mit <SEP> einem <SEP> ortsfest <SEP> angeordne  ten <SEP> Kontaktstück <SEP> zusammenwirkt. <SEP> das <SEP> Ganze
<tb>  derart. <SEP> dass <SEP> hei. <SEP> Fa.denl-,i-ucli <SEP> die <SEP> Pendel  schwinge <SEP> durch <SEP> den <SEP> aus:e@hwingenden <SEP> Faden  wächter <SEP> des <SEP> @c#broc#lii@nen <SEP> Faden, <SEP> all, <SEP> ihrer
<tb>  Ruhestellung <SEP> 1vcr,eliwenht <SEP> wird. <SEP> so <SEP> dass <SEP> der
<tb>  Pendelschalter <SEP> den <SEP> Steuerstromkreis <SEP> schliesst.
<tb>  



  Dank <SEP> dieser <SEP> Ausbildung, <SEP> bei <SEP> welcher <SEP> der
<tb>  Pendelkontakt <SEP> z@i-echm@issi@@ <SEP> in <SEP> bekanliter
<tb>  Weise <SEP> als <SEP> Silberkontakt <SEP> ausgebildet <SEP> ist, <SEP> be  sitzt <SEP> die <SEP> Peudelschwin-e <SEP> eine <SEP> geringe <SEP> klasse,
<tb>  lind <SEP> es <SEP> ergibt:

   <SEP> sich <SEP> eine <SEP> Sehliessbew <SEP> egung <SEP> der
<tb>  Pendelschwinge <SEP> über <SEP> einen <SEP> hlirzen <SEP> Weg, <SEP> wo  durch <SEP> die <SEP> Schliesszeit <SEP> auf <SEP> ein <SEP> Mindestmass
<tb>  reduziert <SEP> wird. <SEP> Da <SEP> für <SEP> jede <SEP> Fadenwächter  gruppe <SEP> nur <SEP> ein <SEP> einziger <SEP> Pendelkontakt <SEP> vor  handen <SEP> ist, <SEP> kann <SEP> derselbe <SEP> leicht <SEP> überwacht
<tb>  und <SEP> geschützt <SEP> werden, <SEP> üfe <SEP> rdie <SEP> s <SEP> können <SEP> die
<tb>  Beriilu-un--sfliic@lien <SEP> der <SEP> beiden <SEP> Bontakte <SEP> des
<tb>  Schaltei, <SEP> @in <SEP> einer <SEP> senkrechten <SEP> Ebene <SEP> ange  ordnet <SEP>  -erden, <SEP> so <SEP> dass <SEP> sich <SEP> auf <SEP> ihnen <SEP> keine
<tb>  Verunreinigungen <SEP> ansammeln <SEP> können.
<tb>  



  Bei <SEP> bekannten <SEP> elektrischen <SEP> Fadenwächter  cinrichtungen <SEP> der <SEP> eingangs <SEP> erwiiluiten <SEP> Art
<tb>  war <SEP> die <SEP> Wirkungsweise <SEP> so <SEP> gedehnt, <SEP> dass <SEP> je  weil.. <SEP> nur <SEP> in <SEP> jener <SEP> Faden <SEP> wäclil-ergruppe, <SEP> in
<tb>  welcher <SEP> ein <SEP> Faden <SEP> gebroeheti <SEP> tvai, <SEP> die <SEP> Signal  lampe <SEP> aufleuchten <SEP> sollte.

   <SEP> Indessen <SEP> konnte
<tb>  nicht <SEP> verhindert <SEP> werden, <SEP> dass <SEP> sich <SEP> beim            Lockerwerden    der Fäden der andern Gruppen  die     zugeordneten        Kontakte        ebciifalls        .schlossen          und    die zugehörigen Lampen     eingeschaltet     wurden. Damit war aber der Zweck der  Signallampen, die Gruppe anzuzeigen, in wel  cher ein Faden gebrochen oder abgelaufen ist,  illusorisch geworden.  



  Dieser     1J\belsi-and    kann durch zweck  müssige. Ausgestaltung der erfindungsge  mässen Einrichtung     ebenfalls        behoben    werden,  und     zwar        vorzugsweise    dadurch,

   dass ein Arm       jeder        Pendelsehwinge    am     untern    Ende     schnei-          dcnfürmig    verjüngt ist und die     Schneide        mit     einem an einer in senkrechter Richtung     ver-          schiebbaren.    allen     Fadenwächtergruppen        ge-          inein:amen    Sicherungsschiene sitzenden Stift       zusammenwirkt,    derart;

   dass beim Ansprechen       einer    Pendelschwinge die Stifte der sich     ver-          schiebendeii,    durch den Steuerstrom elektro  magnetisch betätigten     Sicherungsschiene    die  andern Pendelschwingen an den Schneiden in  ihrer Lage sichern und hierdurch ein Schlie  ssen     des    Pendelschalters der nicht     ansprechen-          dcn        Pendelsehwingen    verhindern.  



  Auf diese Weise kann immer nur die  Signallampe ,jener     Fadenwächtergruppe,    in       welcher    ein Faden gebrochen oder abgelaufen  ist, Strom erhalten, und es ist ausgeschlossen,  dass die Signallampen der andern Gruppen  aufleuchten, selbst wenn nachträglich alle  Fäden locker werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindungs-          gegenstandes    ist in der beiliegenden     Zeich-          iiuug        dargestellt,    und zwar zeigt:       Fig.    1 eine schematische Darstellung der       Anordnunh    mehrerer     Fadenwächtergruppen     übereinander an einem Zettelgatter,       Fi-.    ? in grösserem     Massstab    eine     Faden-          w         < ichtergruppe    nebst Pendelschwinge und       Sicherungsschiene    in Vorderansicht;

         Fig.    3     zeigi    eine Seitenansicht hiervon  und       Fig.    4 einen senkrechten Schnitt mit den       Organen    in Betriebsstellung;       Fig.    5 zeigt den gleichen Schnitt mit den       Organen    in der     Kontaktschlussstellung;          Fig.    6 zeigt die Sicherungsschiene nebst       Bciiiiigungsorganen    in Ansicht.      Jeder Faden 1 läuft vom nicht gezeichne  ten Zettelgatter über eine Stange 2 durch die  Öse des Fadenwächters 4 und durch den  Rechen 3 zum nicht dargestellten Haspel der  Zettelmaschine, wo er in üblicher Weise an  gehängt wird.

   Der Fadenwächter 4 bildet  einen zweckmässig aus hartem Stahldraht be  stehenden Winkelhebel. Die Arme desselben  sind ungleich lang, und zwar hängt der  längere Arm am Faden 1, während der kür  zere Arm     4a    sich leicht an die Pendelstange 8  anlegt. Die Fadenwächter 4 sind mittels der  Büchsen 5, welche zugleich als     Abstandshal-          ter    dienen, auf der Stange 6 leicht drehbar  gelagert. Die Stange 8 verbindet zwei Arme 9  und 10 miteinander und bildet mit denselben  eine Pendelschwinge, welche mittels Bolzen  11 und 12 im Träger 7 leicht     verschwenkbar     gelagert     ist.    Die im Betrieb senkrecht herab  hängende Pendelschwinge befindet sich im  stabilen Gleichgewicht.

   Der Arm 10 ist über  den Schwenkbolzen 12 hinaus nach oben ver  längert und trägt am obern Ende den beweg  lichen Silberkontakt 10' des Pendelschalters,  dessen ortsfestes Kontaktstück, der Kontakt  stift 24', innen an der Winkelschiene 23 sitzt.  Am untern, über die Stange 8 hinaus ver  längerten Ende verjüngt sich der Arm 10 zu  einer Schneide 10".

   Das eine Ende 8' der  Stange 8 ragt über den Arm 9 heraus und  wirkt mit einem am Träger 7 gelagerten  Riegel 13     (Fig.    2 und 3)     zusammen,    welcher  in die in     Fig.    3 strichpunktiert angedeutete  Lage     verschwenkt    ein Blockieren der Pendel  e schwinge 8-9-10 ermöglicht.     Innerseits    der  Winkelschiene 23 ist mittels in Schlitzen ge  führten Schrauben 18 eine Sicherungsschiene  16 in senkrechter Richtung verschiebbar ge  lagert und trägt     unterhalb    jedes Pendelarmes  10 einen Stift 17.

   Eine Zugfeder 19, welche  an dem auf der Winkelschiene 23 befestigten  Winkel 21 verankert ist und an dem an der       Sicherungsschiene    16 festen Bolzen 20 an  greift, ist bestrebt, die Sicherungsschiene 16  hochzuziehen. Diese Bewegung wird jedoch  durch eine neben, dem untern Ende der Siche  rungsschiene 16 gelagerte Winkelklinke 28  so lange verhindert, bis deren Elektromagnet    27 Strom erhält und die Klinke von der  Sicherungsschiene abhebt. Die Rückführung  der angehobenen Sicherungsschiene 16 in die  Bereitschaftsstellung erfolgt durch einen auf  ihr oberes Ende drückenden, zweiarmigen  Hebel 29, der durch einen Elektromagneten  26 betätigt wird.

   Auf einer vor der Stange 6  parallel zu dieser liegenden Stange 14     ist     eine gleiche Anzahl Stützbügel 15 als Faden  wächter vorhanden sind, angebracht; dieselben  dienen hochgeschwenkt zur     Ausschaltung     derjenigen Fadenwächter 4, in welche keine  Fäden eingezogen sind. Die- Träger 7 sind an  der Winkelschiene 23     in.    nicht gezeichneter  Weise befestigt, an deren einem Schenkel  aussen die Fassungen 24 für die Glühlampe  25 jeder Gruppe sitzen. Mit den Fassungen  24 sind die festen Kontaktstifte 24' verbun  den. Die Glühlampen 25 sind mit einem Pol  an die Masse der     Einrichtung    angeschlossen,  während der andere Pol über eine isolierte  Schiene 30 und die Zuleitung 22 an die  Stromquelle angeschlossen ist.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Einrichtung ist wie folgt:  Die     Fig.    3 und 4 zeigen die     Einrichtung     mit den eingezogenen Fäden 1 und mit den  Organen in Betriebsstellung, d. h. bei geöff  netem Pendelschalter und senkrecht herunter  hängenden Armen 9, 10 der Pendelschwinge.

    Wenn nun in irgendeiner Fadenwächter  gruppe ein Faden 1 bricht,     schwingt    der zu  geordnete Fadenwächter 4 mit seiner Faden  öse aus, der kurze Arm     4a    drückt gegen die  Stange 8 und     verschwenkt    die Pendel  schwinge 8-9-10 aus ihrer Ruhestellung  mit ihrem untern Teil nach links     (Fig.    5),  wobei sich das obere Ende des Armes 10 mit  dem Kontaktstück 10'- nach rechts     ver-          schwenkt    und mit dem festen Kontaktstift  24' den     Steuerstramkreis    schliesst, so dass die  zugeordnete Lampe 25 aufleuchtet. In diesem  Moment erfolgt auch die Abstellung der  Zettelmaschine in bekannter Weise.

   Gleich  zeitig erhält auch die Wicklung des Elektro  magneten 27 Strom, wodurch die Winkel  klinke 28 angezogen wird, so dass sich nun  die Sicherungsschiene 16 unter der Wirkung      der Feder 19 nach     oben    bewegt. Nachdem  dies erfolgt     ist,    befinden sich die     Organe    in  der in     Fig.    5 gezeichneten Lage. Durch die  hochgehobene     Sicherungsschiene    sind alle  Pendelschwingungen mit     Ausnahme    derjeni  gen, welche infolge des in ihrer Gruppe ein  getretenen Fadenbruches die     Zettelmaschine     abgestellt     hat,    mittels der Stifte 17 blockiert.

    Hierdurch wird erreicht,     da.ss    immer nur die  jenige Signallampe, in deren Gruppe sich der  Fadenbruch ereignet hat,     aufleuehten    kann.  



  Überzählige Fadenwächter werden mittels  der Stützbügel 15 abgestützt     (Fig.    4) und  hierdurch am     Verschwenken    verhindert.  Durch Umklappen des seitlichen Riegels 13  in die in     Fig.    3 strichpunktiert gezeichnete  Stellung kann eine ganze     Fadenwächter-          0.    nach Bedarf     ausgeschaltet;    werden.  



  Beim Anlassen der     Zettelmasehiüe    wird  der Wicklung des     Elektremagiieten    26 Strom  zugeführt, wodurch dieser den einen Arm des  Hebels 29 anzieht, dessen     anderer        Arin    die  Sicherungsschiene 16 wieder nach unten in  die Betriebsstellung verschiebt. Die Winkel  klinke 28 fällt     wieder    ein und hält die Siche  rungsschiene 16 bis zum     nächsten        Fadenbruch     wieder fest.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fadenwächtereinrichtung für Spulengat- ter mit schwenkbaren Fadenwächtern und jeder Fadenwächtergruppe zugeordnetem Pendelschalter, dessen eines Kontaktstück an einer durch zwei Arme und eine diese ver bindende Querstange gebildeten Pendel schwinge angeordnet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Fadenwächter jeder Gruppe an der Pendelstange der in einem Träger auf gehängten Pendelschwinge anliegen,
    deren beide Arme in der Betriebsstellung im stabi len Gleichgewicht senkrecht herunterhängen und an deren einem Arm das bewegliche Kontaktstück des Pendelschalters sitzt, wel ches mit einem ortsfest angeordneten Kon- talztstiick zusammenwirkt, das Ganze derart, dass bei Fadenbruch die Pendelschwinge durch den ausschwingenden Fadenwächter des gebrochenen Fadens aus ihrer Ruliestel- lung verschwenkt wird, so dass der Pendel schalter den Steuerstromkreis schliesst.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Fadenwächtereinrichtung gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Arm jeder Pendelschwinge am untern Ende sehneidenförmig verjüngt ist und die Schneide mit einem an einer in senkrechter Richtung verschiebbaren, allen Fadenwäch- tergruppen gemeinsamen Sicherungsschiene sitzenden Stift zusammenwirkt, derart, dass beim Ansprechen einer Pendelschwinge die Stifte der sich verschiebenden,
    durch den Steuerstrom elektromagnetisch betätigten Sielierungsscliiene die andern Pendelschwin gen an den Schneiden in ihrer Lage blockieren und hierdurch ein Schliessen des Pendelschalters der nicht ansprechenden Pen delschwingen verhindern. 2. Fadenwächtereinriohtung gemäss Pa tentanspruch, bei welcher die Fadenwächter auf einer zur Pendelstange parallelen Stange angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenwächter als zweiarmige Schwing- liebel zeit ungleich langen Armen ausgebildet sind, von welchen jeweils der längere Arm mit einer 'Ose am durchlaufenden Faden hängt, während der kürzere Arm an der Pendelstange anliegt.
    3. Fa,denwäelitereiiirichtung gemäss Pa- tentansprueh und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsschiene zwei Elektromagnete zugeordnet sind, von welchen der eine dieselbe mittels einer am untern Ende angreifenden Winkelklinke ent gegen einer die Schiene hochzuziehen be strebten Zugfeder in der Betriebsstellung hält, während der andere die Schiene nach behobener Fadenunterbrechung mittels eines Ankerhebels wieder in die Betriebsstellung druckt. 4.
    Faden Wächtereinrichtung gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Pendelschwinge ein verschwenkbarer Riegel zugeordnet ist, um nach Bedarf ein zelne Pendelschwingen verriegeln und da- mit die betreffenden Fadenwächtergruppen ausschalten zu können. 5. Fadenwächtereinrichtung gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer zur Pendelstange parallelen Stange verschwenkbare Stützbügel zum Abstützen einzelner, keine Fäden tragender Fadenwäch ter angeordnet sind.
CH219114D 1940-02-16 1940-02-16 Fadenwächtereinrichtung für Spulengatter. CH219114A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH219114T 1940-02-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH219114A true CH219114A (de) 1942-01-31

Family

ID=4451010

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH219114D CH219114A (de) 1940-02-16 1940-02-16 Fadenwächtereinrichtung für Spulengatter.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH219114A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2548129A1 (de) Vorrichtung zur bildung eines dreiachsigen gewebes und bestandteile derselben
DE60016329T2 (de) Spann- und Rückziehvorrichtung für vom Spulengatter zur Webmaschine laufenden Kettfaden
CH219114A (de) Fadenwächtereinrichtung für Spulengatter.
DE738716C (de) Kippwaechtereinrichtung fuer Spulengatter
DE836317C (de) Elektrische Fadenwaechtereinrichtung an einem Spulengestell, beispielsweise an einem Schaergatter
DE1685889B1 (de) Vorrichtung zum ueberwachen des luntenlaufes an fluegel spinnmaschinen insbesondere vorspinnmaschinen
DE531867C (de) Beweglicher Schussspulentraeger fuer Webstuehle mit feststehenden Schussspulen
DE3146635A1 (de) Fadenueberwachungsaggregat zum fuehren und ueberwachen einer laufenden fadenschar
DE1760945B1 (de) Kettfadenwaechtereinrichtung
DE802147C (de) Fadenwaechter, insbesondere fuer Spulengatter
AT114516B (de) Einrichtung um selbsttätigen Verhindern von Webnestern.
AT155437B (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Anhalten von Maschinen zur Herstellung von Litzen, Kabeln und Seilen.
CH681634A5 (en) Warp winding machine - includes creel with tension and detector which in event of break closes magnetic switch to stop winder
DE3542356A1 (de) Elektrische ueberwachungseinrichtung fuer eine an einem haengehalter gelagerte vorgarnspule bei einer spinnmaschine
CH175640A (de) Elektrische Fadenwächtereinrichtung für Zettelgatter und sonstige Textilmaschinen.
DE570124C (de) Vorrichtung am Webstuhl zum Fangen und Abschneiden der beim Schussfadenwechsel entstehenden Schlingen und Schussfadenenden
AT256315B (de) Einrichtung zur Verhinderung der Überspannung der von einem Spulengatter abgezogenen Fäden
DE101723C (de)
DE292241C (de)
DE591725C (de) Mechanischer Kettenfadenwaechter im Geschirr
DE854774C (de) Schussfadenhalter
DE1900076C (de) Schußfadenwachter fur Bandwebmaschinen
CH169321A (de) Vorrichtung zum Regeln der Fadenspannung für Zettelmaschinen, Spulengatter etc.
DE94360C (de)
AT33172B (de) Kettenfadenwächter.