CH219121A - Vorrichtung zum vielfarbigen Bedrucken von Stoffen. - Google Patents

Vorrichtung zum vielfarbigen Bedrucken von Stoffen.

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CH219121A
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CH
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Inventor
A-G Heberlein Co
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Heberlein & Co Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F9/00Rotary intaglio printing presses
    • B41F9/06Details
    • B41F9/08Wiping mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description


  Vorrichtung zum vielfarbigen Bedrucken von Stoffen.    Es ist ein Verfahren zum vielfarbigen  Bedrucken von     Stoffen    bekannt, bei dem  eine Vorrichtung benützt wird, die gekenn  zeichnet ist durch mindestens eine mit  Mustern gravierte Druckwalze, der je eine       Rakel    beigeordnet ist, die durch Stege unter  teilt und in Verbindung mit der     Walze    als  Behälter für die verschiedenen Druckfarben  ausgebildet ist. Dieses Verfahren hat den  Nachteil, dass die benutzte Vorrichtung mit  unter mangelhaft abdichtet, so dass die Ge  fahr des     Ineinanderfliessens    der Farben be  stand und ausserdem die     Farbstoffzufuhr    beim  Drucken grösserer Posten Schwierigkeiten  bereitete.  



  Ein neues Verfahren ermöglicht die den  Gegenstand der vorliegenden Erfindung bil  dende Vorrichtung zum     vielfarbigen    Bedrucken  von     Stoffen,    die gekennzeichnet ist durch  mindestens eine mit     Gravurmustern    versehene  Druckwalze, der ein vorzugsweise elastisches       Rakelmesser,    gegebenenfalls unter Voran  setzung einer     Nebenrakel    beigeordnet ist, auf  dem bündig mit der Schneide des Rakel-         messers    schliessende     Hohlkörper    aus vorzugs  weise gleitfähigem Material aufmontiert sind,  mit an der Druckwalze genau anliegenden  Öffnungen von vorzugsweise     rechteckähnlicher     Form und durch Mittel,

   um die Farbe unter  Druck zuzuführen.  



  In der beigefügten Zeichnung ist die Vor  richtung gemäss der Erfindung in einem Aus  führungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 den     Rakelhalter    mit dem     Rakel-          messer    und den aufmontierten Einzelhohl  körpern in perspektivischer Anordnung,       Fig.    2 die Anordnung des     Rakelhalters          in        Verbindung    mit der Druckwalze, dem  Presseur und der     Farbzufuhr,

            Fig.    3 eine     Ausführung    der Vorrichtung  mit einem einzigen aufmontierten Körper mit  unterteilten     Hohlkörpern.     



  Das     Rakelmesser    1 ist im     Rakelhalter    2  gelagert, der auf dem Zapfen 3 aufmontiert  ist. Auf dem     Rakelmesser    1     (vergl.        Fig.    1)  sind     Einzelhohlkörper    4 für die Zufuhr der       Farbstoffe    mittelst der durch die Löcher 6  hindurchgehenden Befestigungsschrauben 5      befestigt; die Einzelhohlkörper 4 weisen     Aus-          trittsöffnungen    12 auf, die bündig mit der  Schneide des     Rakelmessers    schliessen.

   Die  unter Druck erfolgende Zufuhr der     Farbstoffe     in die Einzelhohlkörper erfolgt durch die  Schlauchleitung 7 aus dem Farbbehälter 8,  der durch den Stöpsel 9 verschliessbar ist.  10 ist die mit Gravuren versehene Druck  walze und 11 der Presseur.  



  In     Fig.    3 ist eine andere Ausführungsform  der Hohlkörper für die     Farbstoffzufuhr    darge  stellt, in der diese nicht wie in     Fig.    1 aus  Einzelhohlkörpern 4 bestehen, sondern aus  einem einzigen aufmontierten Körper mit einer  Anzahl unterteilter Hohlkammern 13, denen  die     Farbstoffe    durch die     Zufuhrrohre        1:1    zu  geführt werden und durch die Öffnungen 15  austreten, wobei die     Zufuhrrohre    14 zweck  mässigerweise in den     Hohlkammern    13 ein  gelötet sind.  



  Das     Rakelmesser    kann starr sein. Es wird  jedoch zweckmässig elastisch ausgebildet und  besteht z. B. aus 0,8 mm Stahlblech. Die       Hohlkörper    stellt man vorteilhaft aus einem  gleitfähigen Material, z. B. Lagerbronze her;  sie müssen bündig mit der Schneide des       Rakelniessers        schlieren.    Die     Farbaustritts-          öffnung        bezw.    der ganze Hohlkörper auf der       Farbaustrittsseite    ist der Krümmung der  Druckwalze angepasst. Die     Farbstoffzufuhr-          rohre    können aus beliebigem Material be  stehen.

   Die     Farbaustrittsöffnungen    können je  nach Bedürfnis besonders ausgebildet werden,       zweckmässig    wird eine     rechteckähnliche    Form  gewählt. Die Abstände zwischen den ein  zelnen     Öffnungen    können z. B. einige     llil.li-          meter    betragen. Die Dicke der Hohlkörper  wird zweckmässig so gehalten, dass die  elastische Biegsamkeit der     Rakel    möglichst  erhalten bleibt. Einzelhohlkörper sind in die  ser Hinsicht etwas günstiger wie ein Ein  körper mit unterteilten Hohlkammern.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  folgende:  Aus dem mittelst Ventil 9 verschliessbaren       Farbstoffbehälter    8 tritt die Farbe durch    einen Schlauch 7 oder eine beliebige Zu  führungsleitung in die zugehörige Hohlkam  mer 4     bezw.    13 ein und färbt durch die       Austrittsöffciung    12     bezw.    15 die Druckwalze  10 ein. Die überschüssige Farbe wird durch  das     Rakelmesser    ' 1     abgerakelt.    Der zu be  druckende Stoff wird in üblicher Weise zwi  schen der     Druckwalze    10 und dem Presseur  11 hindurchgeführt.

   Dadurch erfolgt der     Farb-          auftrag    in beliebig vielen parallel verlaufen  den Streifen.  



  Zur Bereicherung der     Effekte    kann der       Rakel    z. B. durch einen einfachen Exzenter  antrieb eine Hin- und     Herbewegung    erteilt  werden, wodurch an Stelle der geradlinigen       Farbstreifeneffekte    solche in der Anordnung  von     Schlangenlinien    entstehen. Diese     Hin-          und        Herbewegung    kann weiterhin in Rapport  gebracht werden mit der Anordnung der  Muster auf der Druckwalze.  



  Der     vorbeschriebenen        Rakelvorrichtung     kann noch eine einfache     Nebenrakel    16 voran  gesetzt werden, die dazu dient, eng     a.nein-          anderliegende        Farbstreifen    völlig ohne merk  liche Begrenzung zu verbinden. Dieses Ver  wischen der Abgrenzungen durch die     'Teben-          rakel,    die als Stahl- oder Gummiblatt oder  auch als Bürste ausgebildet sein kann, ist  besonders dann vorteilhaft, wenn die Erzielung  von abschattierten Tönen, sog.     Ombre-Effekten,     beabsichtigt ist.

   Die Abschattierungen erreicht  man in einfacher Weise durch sinngemässes  Verschneiden der Druckfarbe in benachbarten  Farbstoff     behältern.     



  Ein besonderer Vorteil, der sich durch  die Anwendung der Vorrichtung erzielen lässt,  zeigt sich abgesehen von der     Walzenersparnis     darin, dass die     Farbstoffzufuhr    auch bei grossen  Posten ausserordentlich gleichmässig verläuft,  ebenso die Einfärbung, und dass trotz des  statischen Druckes, der durch diese Zufuhr  anordnung bedingt ist, die Abdichtung eine  ganz hervorragende ist, so dass ein willkür  liches     Ineinanderlaufen    der Farben nicht vor  kommen kann. Die     Farbstoffzufuhr    kann auch  von tieferliegenden Gefässen aus mit Hilfe von  Druckluft erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTz@NSPRUCH Vorrichtung zum vielfarbigen Bedrucken von Stoffen, gekennzeichnet durch mindestens eine mit Gravurmustern versehene Druck walze, der ein Rakebnesser beigeordnet ist, auf dem bündig mit der Schneide des Rakel- messers schliessende Hohlkörper aufmontiert sind, mit an der Druckwalze genau anliegen den Öffnungen und durch Mittel, um die Farbe unter Druck zuzuführen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Rakelmesser elastisch ausgebildet ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dem Rakelmesser eine Nebenrakel vorangesetzt ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hohlkörper aus gleitfähigem Material bestehen. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkörper an der Druckwalze genau anliegende Öffnungen aufweisen. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Öffnungen rechteckähnliche Form aufweisen. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dieselbe Mittel aufweist, um der Rakel eine Hin- und Her bewegung zu erteilen. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, um die Bewegung der Rakel im Rapport mit den Gravurmustern auszuführen. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Farbstoffzufuhr auch von tiefer liegenden Gefässen aus mit Hilfe von Druck luft zu bewerkstelligen.
CH219121D 1940-09-13 1940-09-13 Vorrichtung zum vielfarbigen Bedrucken von Stoffen. CH219121A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE925942C (de) * 1952-12-03 1955-04-04 Emil Mende Farbwerk fuer Walzendruckmaschinen
DE1127316B (de) * 1958-04-29 1962-04-12 Richard Kurt Smejda Vielfarbeneinfaerbegeraet zum Einfaerben einer Druckwalze fuer den Textildruck
DE1130400B (de) * 1956-06-26 1962-05-30 Richard Kurt Smejda Vielfarben-Einfaerbegeraet

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1130400B (de) * 1956-06-26 1962-05-30 Richard Kurt Smejda Vielfarben-Einfaerbegeraet
DE1127316B (de) * 1958-04-29 1962-04-12 Richard Kurt Smejda Vielfarbeneinfaerbegeraet zum Einfaerben einer Druckwalze fuer den Textildruck

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