CH219159A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Bildtonfilmes. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Bildtonfilmes.

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CH219159A
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CH
Switzerland
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rhythm
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film
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Inventor
Robert Blum Carl
Co G M B H Blum
Original Assignee
Robert Blum Carl
Blum & Co G M B H
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Bildtonfilmes.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur     Herstellung-eines    Bildtonfilmes,  bei welchem Bild und Ton getrennt aufge  nommen werden und der Ton     in    mehreren  Sprachen aufgenommen werden soll.  



  Gemäss der Erfindung geschieht die Her  stellung eines Bildtonfilmes in der Weise,  dass der Rhythmus wenigstens zweier Sprach  fassungen des ursprünglichen     Filmtextes    auf  gezeichnet wird, dann     werden    bei gleichzeiti  gem Textvortrag an Hand von wenigstens  zwei dieser ersten     Rhythmusdarstellungen,     deren Träger synchron vorgeführt werden,  Mund- und Gesichtsbewegungen der Vortra  genden visuell verglichen und Textänderun  gen mit entsprechender Rhythmusänderun  gen in den vorgeführten     Aufzeichnungen     vorgenommen, bis zeitliche     Übereinstimmung     der Mund- und Gesichtsbewegungen der Vor  tragenden vorhanden ist,

   so dass für wenig  stens zwei ausgeglichene     verschiedensprachige     Textfassungen ein erster gemeinsamer Sprech  rhythmus festliegt. Sodann folgt     unter    Be  nutzung eines der so festgelegten Sprach  texte durch die Schauspieler die Vorführung  für die Bildaufnahme und der sich dabei    ergebende Sprachrhythmus wird aufgenom  men, wonach diese zweite     gemeinsame    Rhyth  musdarstellung als primäres     Leitmittel    für  weitere     Bildtonfilmhexstellungsarbeiten    dient.  



  Es findet also erfindungsgemäss     zunächst     eine Bearbeitung des ursprünglichen     Textes     statt, so dass für eine Mehrzahl von Sprach  fassungen des Filmtextes     ein        erster    einheit  licher Sprechrhythmus vorliegt.

   Dadurch  wird bezweckt, den Rhythmus einer Sprach  fassung     zwangläufig    an den Rhythmus ande  rer Sprachfassungen anzugleichen, so dass,       wenn    ein solcher bearbeiteter     Filmtext    für       eine    Bildaufnahme verwendet wird, der sich  dabei aus den Mund- und Gesichtsbewegun  gen ergebende     Sprachrhythmus    wohl dem  persönlichen     Rhythmus    des Schauspielers,  gleichzeitig aber auch dem Rhythmus ande  rer Sprachfassungen entspricht.  



  Die Durchführung eines Verfahrens ge  mäss der Erfindung geschieht beispielsweise  folgendermassen:  Der in     irgendeiner    Sprache vorliegende  ursprüngliche Filmtext wird silbenweise in  Silbenabständen aufgezeichnet, die dem  Rhythmus des durch eine Person vorgetra-      gegen Textes entsprechen. Darauf wird der  Filmtext in der gleichen Aufzeichnungsweise  in einer oder mehreren andern Sprachen auf  gezeichnet. Zwei oder mehr der so gewonne  nen ersten Textaufzeichnungen mit Rhyth  musdarstellungen werden synchron vorge  führt und von einer entsprechenden Anzahl  Personen, die je einen der Sprachtexte lesen,  die verschiedenen Sprachtexte gleichzeitig  vorgetragen.

   Die Mund- und     Gesichtsbewe-          gungen    der Vortragenden werden verglichen  und Textänderungen in den Aufzeichnungen  vorgenommen, bis eine zeitliche Übereinstim  mung der Mund- und Gesichtsbewegungen  der Vortragenden vorhanden ist. Auf diese  Weise wird für zwei oder mehrere     anders-          sprachige    Textfassungen ein erster gemein  samer Sprechrhythmus ermittelt und fest  gelegt. Unter Benutzung eines der so fest  gelegten Sprachtexte durch die Schauspieler  erfolgt dann die Vorführung für die Bild  aufnahme.

   Der sich     dabei    aus Mund- und  Gesichtsbewegungen ergebende Sprachrhyth  mus wird aufgenommen, was     gleichzeitig    mit  der Bildaufnahme oder später an Hand des  vorgeführten Bildstreifens geschehen kann.  Die so erhaltene zweite gemeinsame Rhyth  musdarstellung dient dann als primäres     Leit-          mittel    für die weiteren     Bildtonfilmherstel-          lungsarbeiten.     



  Die für eine Bildaufnahme spielenden  Personen erhalten den Text der von ihnen  gewünschten Sprachfassung in der gewöhn  lichen Druck-     bezw.    Schreibschrift, damit  sie gänzlich unbeeinflusst spielen können.  



  Um bei Vorhandensein eines fertigen  Bildtonfilmes durch eine     Naehsynchronisa-          tionsarbeit    diesen Film unmittelbar für die  Herstellung eines Bildtonfilmes in einer an  dern Sprache     verwertbar    zu machen, kann  der Rhythmus des Textes des vorhandenen  Bildtonfilmes, und zwar am besten an Hand  des     Phonogrammes    des fertigen Bildton  filmes, aufgezeichnet werden, nach welcher  wenigstens noch eine weitere,     anderssprachige     erste Rhythmusdarstellung hergestellt wird,  um wie beschrieben durch Vergleichen und  Ausgleichen der     verschiedensprachigen    Texte    für diese einen ersten gemeinsamen Sprach  rhythmus festzulegen.

   Nach Erfordernis  werden dann die Teile des Bildstreifens,  deren aus Mund- und Gesichtsbewegungen  sich ergebender Sprachrhythmus von dem für  die beiden     verschiedensprachigen        ausgegli-          ehenen        Textfassungen    festgelegten ersten ge  meinsamen Sprechrhythmus abweichen, durch  neue ersetzt,      -elche    durch eine Vorführung  erhalten  -erden, für welche die Schauspieler  in einer Sprachfassung den dem festgelegten  ersten     gemeinsamen    Sprachrhythmus ent  sprechenden Text benutzen.

   Auf diese 'Weise  wird von einem vorhandenen Bildtonfilm ein  für eine Vielzahl von Sprachen     unmittelbar     verwendbarer Bildstreifen und eine für meh  rere Sprachen     verwertbare    zweite gemein  same     Rhythmusdarstellung    gewonnen, so dass  auch in diesem Fall schnell und billig in  jedem Land die Tonaufnahme vorgenommen       bezw.    vervollständigt und der Tonfilm in der  jeweiligen Landessprache vorgeführt werden  kann.  



  Für die Ausgleichung des Textes in ver  schiedenen Sprachen unter Berücksichtigung  des     Rhythmus    wird ein Band benutzt, das  den ursprünglichen Filmtext silbenmässig  mit entsprechenden     Abständen    rhythmus  getreu aufgezeichnet in mehreren Sprach  fassungen     lmtereinanderstehend    aufweist. Es  können statt dessen auch zwei oder mehrere  Bänder ,jedes -mit dem Text in nur einer  Sprache benutzt werden. Bei den     Textaus-          gleieharbeiten    werden die Textänderungen  der ersten Rhythmusaufzeichnungen auf  Grund des Vergleichens der Spiegelbilder der       Lippenbewegungen    der Vortragenden vorge  nommen.

   Dabei      =erden    die ersten Rhythmus  darstellungen als Laufschrift an einer     Richt-          marke    vorbeilaufend projiziert. Mittels einer  Spiegel- oder Projektionsapparatur werden  dabei in der Nähe der     Laufschriftmarke    die  Spiegel- oder Schattenbilder der Gesichts-,  vorzugsweise der Lippenbewegungen der  Vortragenden entstehen gelassen, von denen  jeder eine andere Laufschrift liest. Diese       Textausgleicharbeit    geschieht mit je zwei  Sprachfassungen, am besten     unter    nachfol-      geradem Vergleichen der Front- und der  Profilspiegelbilder der Vortragenden.  



       Neben    den Spiegel- oder     Schattenbildern     werden mit Hilfe von Oszillographen die       Tonkurvenbilder    des     Vorgetragenen        projiziert     und verglichen. Die     Tonkurvenbilder        können     unter Anwendung einer Grenzlinie über  lagert     -werden,    um unzulässige Diskrepanzen  schnell feststellen zu können.  



  Nach erfolgter     Bildaufnahme    und Aus  wahl der jeweils besten     Aufnahme    jeder  Szene werden die einzelnen     Abschnitte    der  Bildfolge     aneinandergeklebt    und ebenso die  entsprechend     gekennzeichneten    ' Abschnitte  des primären     Leitrhythmusbandes,    welches,  wie eingangs erwähnt, gleichzeitig oder  nach der Bildaufnahme     hergestellt        wird.     



  Darauf folgt der Bildschnitt, und zwar  zunächst der Rohschnitt unter Benutzung  des     primären        Leitrhythmusbandes    als     Kon-          troll-    und Vermerkmittel, indem gleichzeitig  mit der Projektion des Bildfilmes das  Rhythmusband synchron zum Ablauf ge  bracht wird. Der Regisseur markiert auf dem  synchron ablaufenden Rhythmusband die be  absichtigten Schnittstellen für den Film. Der  Film wird erst dann geschnitten, wenn durch  wiederholte Kontrolle, wobei die beabsichtig  ten Schnittstellen während :des ununterbro  chenen Ablaufes beider Bänder durch Dun  kelpausen in der Projektion kenntlich ge  macht werden, die     Schnittstellen;    genau fest  gelegt sind.  



  Der Feinschnitt des Bildfilmes wird unter  akustischer Kontrolle durchgeführt. Zu die  sem Zweck wird gleichzeitig zu der Bildvor  führung die zugehörige Tonfolge     vermittelt,     welche an anderer Stelle, zum Beispiel auch  als Tonprobe durch Vortragende, nach dem  synchron mitlaufenden primären     Leitrhyth-          musband    direkt erzeugt und über Mikrophon,  Verstärker und Lautsprecher oder Kopfhörer  in den Bildvorführraum übertragen     wird.    Da  durch hat der Regisseur den Eindruck eines  fertigen Tonfilmes schon vor der Tonauf  nahme. Wünschen der Zensur oder Interessen  ten kann durch leicht und billig durchzufüh  rende Änderungen nachgekommen werden.

      Wie der Bildfilm wird dann auch das       primäre        Leitrhythmusband    geschnitten und  für die Tonaufnahme in einer oder mehreren  Sprachen benutzt.  



  Die zum Beispiel     gleichzeitig    mit der  Bildaufnahme     hergestellte        zweite    gemein  same Rhythmusdarstellung kann in Form  eines Rhythmusbandes als primäres     Leit-          mittel    zur Fertigung weiterer     Rhythmus-          bänder        für        Textfassungen    in andern Spra  chen benutzt werden. Diese     weiteren    Rhyth  musbänder dienen dann bei der Tonaufnahme       in    andern Sprachen ihrerseits als sekundäre       Leitmittel.     



  Zum Ausgleich der verschiedenen Tempi  der einzelnen Sprachen können nach     Erfor-          dernis    bei der     Bildfilmkopie    und dem ent  sprechenden     Leitrhythmusband    Längenkor  rekturen vorgenommen werden.  



  Während der Bildaufnahme werden die  gesprochenen Worte     wiedergebbar    aufgenom  men und diese     provisorische    Tonaufnahme  kann als     Kontrollmittel    bei der Herstellung  des primären     Leitrhythmusbandes    und auch  der weiteren     Tonfilmherstellungsarbeiten    be  nutzt werden.    Die Tonaufnahme kann in der jeweils ge  wünschten Sprache in dem     betreffenden     Sprachgebiet selbst erfolgen.

   Dabei kann mit  Hilfe eines neben dem Bildfilm zur Ver  fügung stehenden sekundären     Leitrhythmus-          bandes    die Tonprobe     in    der oben .geschilder  ten Weise mit dem Eindruck eines fertilen  Tonfilmes vorangehen.

   Für den Tonschnitt  kann man gleichzeitig mit .dem aus den be  sten     Tonfolgeabschnitten    zusammengesetzten  Tonträger und dem Bildstreifen das     Leit-          rhythmusband    an einer gemeinsamen     Richt-          marke    vorbei     synchron    zum Ablauf bringen,  um auf.

   dem Rhythmusband unter Vergleich  des durch den Tonträger in dem Lautsprecher  einer     Tonabnahmeapparatur    erzeugten     Hör-          momentes    mit dem durch das Rhythmusband  gegebenen Sichtmoment Vermerke für Kor  rekturstellen und den     Tonschnitt    zu machen  und nach einer wiederholten Kontrolle den  Schnitt durchführen.

        Bei den Vorbereitungen, der Kontrolle  und Durchführung der definitiven Tonauf  nahme kann mit Hilfe einer von Hand zu  tätigenden     Strahlenrichtungsapparatur    das  als Laufschrift projizierte     Leitrhythmusband     in die Bildprojektion hineinprojiziert und  dabei auch mit Hilfe einer     mitprojizierten     Richtmarke dauernd in der Nähe der auf  dem Bildschirm erscheinenden Tonquelle ge  halten werden.  



       Aueh    für das Mixen der nach     Musik,     Sprachen und     Geräuschen    getrennten Phono  gramme kann das     Leitrhythmusband    vorher  als Leitmittel für Abhörproben benutzt und  mit Vermerken für die jeweilige Regulierung  der     Potentiometer    des Mischpultes versehen  ,werden, die dann als Leitvermerke für das  Mixen ausgewertet werden.  



  Für die Fertigstellung der     verschieden-          sprachigen    Versionen können neben dem  Bildfilm auch Musik- und Geräuschphono  gramme einheitlich zur Verfügung besteht  werden, so dass in den einzelnen Fällen an  Hand des betreffenden     Leitrhythmusbandes     nur das Sprachphonogramm der betreffen  den Sprache noch aufzunehmen ist,

   dann  durch das Mixen des neu gefertigten     Spraeh-          phonogrammes    mit den gelieferten     Musik-          und    Geräuschphonogrammen das     Sammel-          phonogramm    erzeugt und schliesslich durch  Zusammenkopieren von Bild- und Tonfilm  der gebrauchsfertige     anderssprachige    Ton  bildfilm gewonnen wird.  



  Die Erfindung betrifft auch eine Vor  richtung zur Durchführung des erfindungs  gemässen Verfahrens. Ein Ausführungsbei  spiel dieser Vorrichtung ist in der     Zeichnung     in seinen wesentlichsten Teilen und mit eini  gen     Detailvarianten    schematisch dargestellt.  



  Die     Fig.    1 und 2 zeigen Sprachbänder  mit     verschiedenartigen    Textaufzeichnungen,  die       Fig.    3 bis 6 zwei Apparate zur Herstel  lung von Rhythmusbändern, die       Fig.    7 .bis 10 Relaiseinrichtungen, die  auch zum Aufzeichnen von Rhythmen die  nen. die       Fig.    11 bis 13     eine    Strahlenrichtungs-         apparatur    in Seiten-     bezw.    Rückansicht mit       einer    Detailvariante.  



  Gemäss     Fib.    1 ist. ein     Gesangstext    mit  Noten auf einem beiderseits perforierten  ersten Band 1 aus durchscheinendem Mate  rial, z. B. auf einem Film, mit gleichen Sil  benabständen aufgeschrieben. Diese     soge-          nannte    metrische Beschriftung geschieht bei  spielsweise mit Hilfe der Rasterschablone     '.     



  Um mit Hilfe des metrisch beschrifteten  Bandes 1 das sogenannte Rhythmushand 3  zu gewinnen, auf welchem die Silben einem  Rhythmus entsprechend abstandsverschieden  aufgezeichnet stehen, bedient man sich einer  der durch die     Fig.    3 bis 6 erläuterten zwei  Apparate.  



  Wie aus den     Fig.    3 und 5 ersichtlich ist,  wird das beschriftete Band 1 von der Ab  wickelscheibe 4 über die     Leitrolle    5 durch  die Bahn 6     iiber    die Transporttrommel 7  nach der     Aufwickelscheibe    8 absatzweise ge  führt. Das zum Rhythmusband zu     gestaltende          lichtempfindliche    zweite Band 3 läuft mit  konstanter Geschwindigkeit von der Ab  wickelscheibe 9 über die     Führungsrolle    10  durch die Bahn     l1.    über die Transporttrom  mel 12 nach der     Aufwickelscheibe    13.  



  Zwischen den Bahnen 6 und 11     ist    das  Objektiv 14 angeordnet, und zwar so,     dass     dessen optische Achse     durch    den Leuchtdraht  der Lichtquelle 21 und durch die Mitten der  beiden     Fenster    7 5 und 16 hindurchgeht. Das  erste Fenster 15 stellt ein     Projektionsfenster     des Gehäuses dar und wird nach innen durch  die mit radialen     Sehlitzen    28 (Fix. 4) ver  sehene umlaufende Blende 17 abgeschlossen.

    Nach aussen hin besitzt die Filmführung 6  eine fast über ihre ganze     Länge    reichende       Durchbrechung    18 und ist in Richtung der  vertikalen Mittellinie des Fensters 15     ober-          und    unterhalb der     Durchbrechung    mit den       Richtmarken    ? 7     (Fib.    6) versehen.  



  Im Apparate nach     Fig.    3 ist     -unmittelbar     an dem linken Rande des zweiten Fensters  16, das im Gehäuseinnern gelegen ist, in der  Rückwand der Filmbahn 11 eine kleine,       punktartige        Durehbreehung    19 als drittes  Fenster angebracht, hinter der eine gekap-           selte    Lichtquelle 20 für das zu belichtende  Band     0'    liegt. Gegenüber dem     Fenster    15 ist       Üie    Projektionslichtquelle 21 mit dem Re  flektor 22 an einem     Arm    28     in    Richtung der       optischen    Achse des Objektives angeordnet.  



  In     Fig.    4 ist die Blende 17 mit ihren  radialen Schlitzen 28 von vorn gesehen dar  gestellt.  



  Nachdem das metrische Band 1 so einge  spannt ist, dass das Startzeichen 26     (vergl.          Fig.    1 und 2)     mitten    im Fenster 15 steht,  wird nach     Ingangsetzen    der Ablaufeinrich  tung für .das Band 3 mit der Betätigung der  Taste 24 begonnen. Beim     jedesmaligen    Nie  derdrücken der Taste wird die Blende 17 um  eine     Viertelsumdrehung    geschaltet und für  einen Moment dem Licht der Durchgang frei  gegeben, so     dass    das Band 3 nun periodisch  und abschnittweise kurze Zeit der Belich  tung ausgesetzt wird.  



  Beim Rückgang der     Taste)    24 wird das  metrische Band 1 um eine Sparte nach links  f     ortgeschaltet.     



  Die Taste 24     wird    in demjenigen Rhyth  mus betätigt, in welchem Sprache, Gesang,  Musik oder Geräusche, die auf dem metri  schen Bande 1 notiert sind, erklingen.  



  Ausserdem kann bei längerem Herunter  drücken der     Taste    24 die Lichtquelle 20 über  ein Verzögerungselement unter Strom gesetzt  werden. Dadurch wird erreicht, dass bei       längergehaltenen    Vokalen, Tönen oder Ge  räuschen zusätzlich ein horizontaler Strich  auf das     Blankoband    3 photographisch aufge  bracht wird.  



  Die     Transporttrommel    12 kann mit der  Hauptwelle eines Aufnahmegerätes eines  Bildfilmes, respektive eines     Projektors,    bei  spielsweise im Übersetzungsverhältnis 1 :8  gekuppelt und die Sparten des     metrischen     Bandes können fortlaufend numeriert oder       sonstwie    mit Zeichen für Szenenfolge, Ab  schnitte und dergleichen versehen werden, so  dass auch diese auf dem Rhythmusband er  scheinen.  



  Die     Fig.    5 und 6 zeigen einen zum vor  stehend beschriebenen Apparat ähnlichen    Apparat mit einer     zusätzlichen.        Anordnung     für die Markierung von Korrekturzeichen  und ohne die Lampe 20. Der     Hauptunter-          schied    besteht darin,     dass    die Transport  schaltung des Bandes 1 mit Betätigung der  Blende 17 ausser von Hand auch     automatisch     durch einen verstärkten Mikrophonstrom, der  zum Beispiel durch Besprechung des Mikro  phons durch einen Vortragenden erzeugt  wird, oder durch den verstärkten     Strom     einer     Phonogramm-Abtasteinrichtung    erfol  gen kann.

       Dies    kann     mittels    bekannten Ein  richtungen etwa so geschehen, dass der durch  ein Phonogramm erzeugte Wechselstrom in  pulsierenden Gleichstrom umgewandelt wird,  und als solcher auf ein Relais zur Schaltung  des     metrischen    Bandes wirkt. Der eigent  liche Schaltmechanismus sowie das Relais  sind auf der Zeichnung nicht dargestellt.  



  Der Hebel 25 mit     Handschalttaste    24 ist  mit dem nicht dargestellten, durch Sprech  ströme automatisch betätigten Schaltmecha  nismus für den Transport des     beschrifteten     Bandes (1) und die Betätigung der Blende  nicht dauernd verbunden und bleibt wäh  rend der automatischen Betätigung desselben  in Ruhe. Er wird nach Bedarf zwecks Mar  kierung von Korrekturstellen mit der Hand  bedient und gestattet auch gelegentliche       Handbetätigung    des Schaltmechanismus für  das Band 1. Dem     Tastenhebel    25 ist zusätz  lich ein Hebel 31 zugeordnet, der um den       Drehpunkt    32 schwingt und am Ende des  linken Armes einen in     den,    Strahlengang  rückbaren Körper, z.

   B. einen Stern 33, trägt.  An seinem rechten Arm ist er mit einem  verschiebbaren Verlängerungsstück 34 aus  gerüstet, das als Hülse mit Stellschraube  ausgebildet ist und die     Entkupplung    vom  Hebel 25 der     Handschalttaste        gestattet.     Durch eine Feder 35 wird der Hebel 31 ge  gen den Anschlag 36 gedrückt.  



       Wenn    bei     urerwünschten    oder störenden  Lauten oder Geräuschen der Hebel 25 betä  tigt     wird,    wird der Hebel 31     bewegt    und  dadurch. der     .Stern        33    in den Strahlengang  gerückt und als Kennzeichen der Korrektur  stellen auf dem Band 3     mitphotographiert.         Die Silbentrennung geschieht in diesem  Falle auf dem metrischen Bande nicht  nach Schreib-, sondern nach Sprechsilben.  



  Für eine durch den     Sprech-    oder Ton  strom v     eranlasste    Schaltung des Bandes 1  wird eine der in den     Fig.    7 bis 10 darge  stellten Relaiseinrichtungen verwendet, die  dann einen Teil des     Ausführungsbeispiels    der  erfindungsgemässen Vorrichtung bildet.  



  Die     Fig.    7 zeigt das Grundschema einer  solchen Einrichtung mit Impulsanzeiger. Es  besteht aus einer Elektronenröhre 37, in  deren Gitterkreis ein Kondensator 38 liegt.  Der Kondensator wird über einen     hochohmi-          gen    Widerstand 39 aufgeladen. Im Anoden  kreis der Röhre liegt ausser einem nicht dar  gestellten     Relais,    welches die absatzweise  Schaltung .des Bandes 1 des Apparates nach       Fig.    5 besorgt, ein Stromschreiber 40.

   Der  Kondensator 38 lädt sich bei ankommendem  Wechselstrom auf und bewirkt dadurch am  Gitter eine Spannung, die     praktisch    der       Amplitudenumhüllenden    der am Transfor  mator ankommenden Wechselströme ent  spricht. Der Schreibstift zeichnet auf einem  durch ein Uhrwerk oder dergleichen ablau  fenden Band 41, welcher Ablauf zum Bei  spiel mit einem Achtel der Geschwindigkeit  des Bildfilmes erfolgt, diese Amplituden  umhüllende auf. Das Band 41 enthält somit  den Rhythmus zum Beispiel eine Textfassung  in Form von Impulsen aufgezeichnet, welche  Rhythmusdarstellung ebenfalls für Textaus  gleicharbeiten verwendet werden kann.  



  Zur Vermeidung einer Belastung des  Stromschreibers durch den Ruhestrom kann,  wie ebenfalls in     Fig.    7 dargestellt ist, eine  Hilfsbatterie 45 mit einem     Vorschaltwider-          sta.nd    vorgesehen sein, die einen Strom über  den Stromschreiber fliessen lässt, welcher dem  Anodenstrom bei Ruhe entgegengesetzt und  gleich ist.  



  Bei der Einrichtung gemäss     Fig.    8 wird  eine Glimmlampe 47 benutzt, welche im  Anodenkreis in Reihe mit einem Strom  schreiber 40 parallel zu einem Anodenwider  stand 48 liegt. Sind die ankommenden Im  pulse genügend     hoch,    so geht. der Strom    durch den     Stromschreiber,    bis die Spannung  an der Glimmröhre 47     unter    den     Löschwert     fällt, und      -ird    dann unterbrochen.  



  Gemäss     Fig.    9 sind an zwei verschiedenen  Punkten des Anodenwiderstandes 48 einer       einziven    Röhre Glimmröhren 47 angeschlos  sen.     Dies    geschieht zum Zwecke einer Dop  pelanzeige für sehr hohe Amplituden, welche       Hauptakzenten        entsprechen.    Dadurch wird  die Auswertung der Kurvenaufzeichnung er  leichtert. Hilfsbatterien 45 dienen dazu, die       lth)imalspannung    der eintretenden Impulse,  bei denen die     Glimmröhren    noch ansprechen,  zu     verändern.        insbesondere    herabzusetzen.

    Statt in Form einer zusammenhängenden  .kurve wie in     Vig.    8 sind hier die Impulse  in Gestalt von kürzeren oder längeren Stri  chen aufgezeichnet. Auch ist es möglich, die  Glimmröhren selbst mit einem     Steuergitter     zu versehen, dem die ankommenden Impulse  aufgedrückt werden.  



  Eine     Siebkette    49 in der Eingangsleitung  der Röhre     (vergl.        Fig.    10) lässt bestimmte       Frequenzbereiehe,        wie    zum     Beispiel    die der  Paukenschläge,     besonders    hervorheben oder       unterdrücken.     



  Gemäss     Fig.   <B>11.</B> und 1     \?    besitzt ein Lauf  schriftprojektor 50, der     ebenfalls    einen Teil  Ges     Ausführungsbeispiels    der Vorrichtung  bildet, ein normales Objektiv 51. An dem  mit Mittelzapfen 53 auf einer     Stativplatte        5\?     drehbar gelagerten U-förmigen Rahmen 54  befindet sich fest angeordnet das Spiegel  prisma 55 und drehbar angeordnet die Fas  sung 57 für das zweite Spiegelprisma 56. Mit  tels des Griffes 59 ist der U-förmige     Rahmen     und mittels des Griffes 58 die Fassung 57  zu drehen.  



  Um eine solche     Strahlenrichtungsappara-          tur    in grösserer Entfernung vom Projektor,  z. B. im     Tonaufnahmeraum,    verwenden zu       können,    ist gemäss     Fig.    1 3 an Stelle eines  normalen Objektives am Projektor 50 ein  parallele Strahlen aussendendes Objektiv 60  angeordnet, so dass in beliebiger Entfernung  die parallelen Strahlen mit Hilfe eines Ob  jektives 51 in divergierende Strahlen umge  wandelt werden.

        Durch die Einrichtungen gemäss den       Fig.        11    und 12 wird bezweckt, die als     Leit-          mittel    dienende Rhythmusdarstellung als  projizierte Laufschrift bei der Tonaufnahme  oder den     Vorbereitungsarbeiten    zur Tonauf  nahme im vorgeführten Bild dauernd in       nächster    Nähe der Tonquelle auf dem Bild  schirm halten zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung eines Bild tonfilmes, dadurch gekennzeichnet, dass der Rhythmus wenigstens zweier Sprachfassun gen des ursprünglichen Filmtextes aufge zeichnet wird, dann bei gleichzeitigem Text vortrag an Hand von wenigstens zwei dieser ersten Rhythmusdarstellungen deren Träger synchron vorgeführt werden, Mund- und Ge sichtsbewegungen der Vortragenden visuell verglichen und Textänderungen mit entspre- ehenrden Rhythmusänderungen in den vorge führten Aufzeichnungen vorgenommen wer den,
    bis zeitliche Übereinstimmung der Mund- und Gesichtsbewegungen der Vortra genden vorhanden ist, so dass für wenigstens zwei ausgeglichene verschiedensprachige Text fassungen ein erster gemeinsamer Sprech rhythmus festliegt, sodann unter Benutzung eines der so festgelegten Sprachtexte durch die Schauspieler die Vorführung für die Bild aufnahme folgt und der sich dabei ergebende Sprechrhythmus aufgenommen wird, welche zweite gemeinsame Rhythmusdarstellung her nach als primäres Leitmittel für weitere Bildtonfilmherstellungsarbeiten dient.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen Schaltmechanismus, der ein durchsichtiges, durch ein Projektions fenster geführtes erstes Band, welches den ursprünglichen Filmtest Silbe für Silbe auf gleichlangen Bandabschnitten aufgezeichnet enthält, bei jeder Schaltung um einen Band abschnitt weiterbewegt und nach jeder die- .#er Bewegungen eine Lichtprojektion des im Projektionsfenster befindlichen Bandab- schnittes auslöst,
    und ferner durch eine Lichtbildaufnahmeeinrichtung, bei welcher hinter einem zweiten Fenster, in welches das jeweilige Bandabschnittlichtbild projiziert wird, ein lichtempfindliches zweites Band kontinuierlich läuft. UNTERANSPRVCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der in irgendeiner Sprache vorliegende ursprüngliche Filmtext silbenweise in Silbenabständen aufgezeichnet wird, die dem Rhythmus des durch eine Per son vorgetragenen Textes entsprechen, darauf in der gleichen Aufzeichnungsweise der Text in wenigstens einer andern. .Sprache aufge zeichnet wird und diese ersten Textaufzeich- nungen mit Rhythmusdarstellungen für die Textausgleicharbeiten benutzt werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Rhythmus wenigstens zweier Sprachfassungen des Film- textes eines vorhandenen Bildtonfilmes auf gezeichnet wird und die Teile des Bildstrei fens, deren aus Mund- und Gesichtsbewegun gen sich ergebender Sprechrhythmus von dem für die beiden verschiedensprachigen ausgeglichenen Textfassungen festgelegten ersten gemeinsamen Sprechrhythmus ab weicht, durch neue ersetzt werden, welche durch eine Vorführung erhalten werden, für welche die Schauspieler in einer Sprach fassung den dem festgelegten ersten gemein samen Sprechrhythmus entsprechenden Text benutzen.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass für die Textaus gleicharbeiten ein Band benutzt wird, wel ches den ursprünglichen Filmtext in ver schiedenen Sprachen rhythmusgetreu aufge zeichnet untereinanderstehend aufweist. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass für die Textaus- gleicharbeiten Bänder benutzt werden, von denen jedes den ursprünglichen Filmtext in einer andern Sprache rhythmusgetreu aufge zeichnet besitzt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Textänderun- gen der ersten Rhythmusaufzeichnungen auf Girund des rdergl.eichens der Spiegelbilder der Lippenbewegungen der Vortragenden ge schieht. 6. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass für die Teatausgleicharbeiten die ersten Rhythmusdarstellungen als projizierte Lauf schriften vorgeführt und die Spiegelbilder der Vortragenden in der Nähe der Lauf schriftprojektionen erzeugt werden. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass ausserdem über Oszillographen die Tonkurvenbilder des Vorgetragenen pro jiziert werden. B. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zur Vorbereitung des Rohschnittes des Bildfilmes derselbe un ter synchronem Ablauf des primären Leit- rhythmusba.ndes projiziert und auf Grund der Bildprojektion auf dem primären Leit- rhythmusbande die Schnittstellen für den Bildfilm markiert und der Film erst ge schnitten wird,
    nachdem durch wiederholte Kontrolle die Schnittstellen genau festgelebt sind, indem dazu während des ununterbro chenen Ablaufes beider Bänder die beabsich tigten Schnittstellen durch Dunkelpausen in der Bildprojektion kenntlich gemacht wurden. 9. Verfahren nach Patentanspruch I.
    da durch gekennzeichnet, dass für KorrektLrr- zwecke der Bildfilm vorgeführt und die ge hörige Tonfolge unter Benutzung des mit dem Bildfilm synchron ablaufenden primären Leitrhythmusbandes direkt erzeugt und über Mitkrophon, Verstärker und Lautsprecher im Bildvorführraum zu Gehör gebracht wird und Korrekturvermerke auf dem Rhythmus- band aufgenommen werden. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit der Bildaufnahme der sich dabei erbebende Sprachrhythmus aufgenommen wird und diese zweite gemeinsame Rhythmusdarstel lung nach Verarbeitung an einem Uhythmus- band, welches in gleicher Weise wie der Bildfilm geschnitten wird, als primäres Leit mittel für die Tonaufnahme in einer Sprache benutzt wird. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite gemeinsame Rhythmusdar stellung als geschnittenes Rhythmusband als primäres Leitmittel für die Herstellung wei terer Rhvthnrusbänder für Textfassungen in andern Sprachen benutzt wird, die dann bei der Tonaufnahme in andern Sprachen ihrer seits als sekilirdäre Leitmittel dienen.
    1\?. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zum Ausgleich der verschiedenen Tempi der einzelnen Spra- ehen an einer Bildfilmkopie und einem zuge hörigen Leitrhythmusband Längenkorrek turen vorgenommen werden. 13. Verfahren nach Patentanspruch I. da r' urch gekennzeichnet, dass während der Bild aufnahme die gesprochenen Worte wieder gebbar aufgenommen werden und diese Ton <I>t'</I> als Kontrollmittel bei der Her stellung des primären Leitrhythmusbandes dient.
    1..1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch geli:ennzeichtiet, dass zur Vorbereitung des Tonschnittes die aus den besten Tonfolge- abscbnitten zusammengesetzten Tonstreifen sPrchron mit einem Leitrhythmusband an einer gemeinsamen Richtmarke vorbei in einer Tonabnahmea.pparatur zum Ablauf ge bracht und unter Vergleich von Hör- und Sichtmoment im Augenblick des Passierens der Richtmarke die Korrekturstellen auf dem Rhythmusband vermerkt. werden. 1.5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass bei der definiti ven Tonaufnahme sowie den diesbezüglichen Vorbereitungsarbeiten ein Leitrhythmusband als Laufschrift. in eine Bildprojektion hinein projiziert wird. 16. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass eine im Filmbilde dargestellte Tonquelle und eine Laufschrift mit Hilfe einer mitprojizierten Richtmarke auf den Bildschirm ständig nahe voneinander gehalten werden. 17.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zur Vorbereitung des 22Iixens mehrerer Phonogramme ein Leit- rhythmusband als Leitmittel für Abhörpro ben dient und während des synchronen Ab laufes mit den Phonogrammen Markierungen erhält, die nach der Abhörprobe als Leit- vermerke für die jeweilige Regulierung der Potentiometer des Mischpultes ausgewertet werden. 18.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung eines projizierbaren Bandes mit Rhythmus aufzeichnung in einem Gehäuse zwei par allele Filmbahnen (6, 11) vorhanden sind, an jeder Filmbahn ein Fenster angeordnet ist, von denen das erste (15) ein Projektions fenster des Gehäuses darstellt, das zweite (16) im Gehäuseinnern gelegen ist, zwischen den Fenstern ein Objektiv (14) liegt, ein metrisch beschriftetes, durchsichtiges erstes Band (1) und Mittel, die es in einem Rhyth mus absatzweise an dem Gehäusefenster (15) vorbeiführen, vorgesehen sind,
    ferner dass ein lichtempfindliches Blankoband (3) konti nuierlich in entgegengesetzter Richtung zum ersten Band hinter dem zweiten Fenster (16) vorbeigeführt wird und eine Blende (17) das lichtempfindliche Band nur periodisch kurze Zeit derBelichtung aussetzt, wobei für die Be lichtung in der Richtung der optischen Achse des Objektives vor dem Gehäusefenster (15) eine Lichtquelle (21) angeordnet ist.
    19. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 18, dadurch gekennzeich net, dass durch Niederdrücken einer Taste (24) gemäss dem Rhythmus einer !Klangfolge eine rotierende Blende (17) um jeweils eine Viertelsumdrehung geschaltet und durch den Rückgang der Taste das metrische Band (1) um eine Sparte weitergeschaltet wird. 20.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Herunter drücken der Taste (24, Fig. 3) eine Licht quelle (20) hinter einem dritten Fenster (19) für das zu belichtende zweite Band (3) über ein Verzögerungselement eingeschaltet wird.
    <B>2</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch Il und Unteransprüchen 18 und 19, dadurch ge kennzeichnet, dass die Transportschaltung für das metrisch beschriftete Band (1) automa tisch durch einen verstärkten Mikrophon strom erfolgen kann und der Hebel (25, Fig. 5) einer Handschalttaste (24, Fig. 5) mit dem Schaltmechanismus so verbunden ist, dass er bei automatischer Betätigung der Transportschaltung in Ruhe bleibt.
    22. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportschaltung für das erste Band automatisch durch den verstärkten Strom einer Phonogramm-Ab- tasteinrichtimg erfolgt. 23. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 18, 19 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Handhebel (25) zu sätzlich mit einem entkuppelbaren Hebel (31) ausgestattet ist, der einen in den Strahlen gang rückbaren Körper (33) trägt. 24.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer durch einen Tonstrom veranlassten Transportschal tung des metrisch beschrifteten Bandes im Gitterkreis, einer Elektronenröhre (3,7) ein Kondensator (38) liegt, welcher über einen hoehohmigen Widerstand (39) aufgeladen wird, und dass im Anodenkreis dieser Röhre eine Relaiseinrichtung (40) liegt, die auch einen Stromschreiber besitzt, welcher den Impuls auf ein vorbeigeführtes Band (41) zu schreiben gestattet.
    25. Vorrichtung nach: Patentanspruch II und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, dass der Ablauf des Bandes (41) mit einem Achtel der Geschwindigkeit des auf zunehmenden Bildfilmes erfolgt. 26. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, dass ein kürzere oder längere Striche markierender Impulsschreiber vorhanden ist.
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