CH219190A - Vorrichtung zur Verringerung der Fehler bei dynamometrischen Zählern. - Google Patents

Vorrichtung zur Verringerung der Fehler bei dynamometrischen Zählern.

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CH219190A
CH219190A CH219190DA CH219190A CH 219190 A CH219190 A CH 219190A CH 219190D A CH219190D A CH 219190DA CH 219190 A CH219190 A CH 219190A
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Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/30Dynamo-electric motor meters

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Description


  
 



  Vorrichtung zur Verringerung der Fehler bei dynamometrischen Zählern.



   Die Erfindung bezieht sich auf dynamometrische Zähler mit einem zum grösseren Teil in Luft verlaufenden Strom- und Spannungsfeld. Solche Zähler zeigen, namentlich bei höheren Belastungen und höheren Temperaturen, negative Fehler, die z, B. darauf zurückzuführen sind, dass sich in solchen Fällen die das Stromfeld erzeugenden Spulen erwärmen und infolgedessen ihr Widerstand zunimmt. Da sieh der Nebenwiderstand, der zur Wicklung parallel liegt, nicht in gleicher Weise ändert, wenn nicht besondere Vorkehrungen getroffen sind, geht durch die Wicklung prozentual zu wenig Strom. Ferner können bei einem   Hauptschlusszähler    die negativen Fehler bei höheren Belastungen durch Erwärmen des Spannungskreises oder einzelner Teile des   Spannungskreiscs    (z. B.



     : lÇompensationsspule)    hervorgerufen werden.



   Erfindungsgemäss wird bei einem solchen Zähler mit einem zum grösseren Teil in Luft verlaufenden Strom- und Spannungsfeld als Nebenschluss eine Wärmelegierung eingebracht, deren magnetische Leitfähigkeit bei Temperaturanstieg abnimmt. Da bei höherer Belastung durch die Stromwicklung auch die Wärmelegierung aufgeheizt wird, nimmt diese Legierung prozentual weniger Fluss auf, mit der Folge, dass ein entsprechend grösserer   Eraftlinienanteil    aus dem Nebenschluss austritt und das zur Drehmomentbildung dienende Nutzfeld verstärkt. Bei richtiger Einstellung und Anordnung der Wärmelegierung lassen sich auf diese Weise die negativen Fehler des Zählers ausgleichen.



   Die Erfindung soll an Hand der in der Zeichnung dargestellten drei   Ausführungs-    beispiele näher erläutert werden.



   Fig. 1 zeigt die messenden Teile und das Schaltbild des Zählers. Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die beiden Stromspulen mit   dazwischengelegter    Wärmelegierung, sowie einen Schnitt durch den Anker des Zählers.



  Ferner ist aus dieser Figur die Ablenkung  der zwischen den Stromspulen verlaufenden   Kraftlinien    bei niedriger Belastung des Zählers und dementsprechend niedriger Temperatur der Wärmelegierung zu ersehen.



   Fig. 3 zeigt dieselbe Anordnung wie Fig. 2, jedoch mit dem Unterschied, dass hier der Kraftlinienverlauf zwischen den Stromspulen bei erhöhter Belastung des Zählers und damit bei erhöhter Temperatur der Wärmelegierung dargestellt ist.



   1 ist der   Zähleranker    mit der Spannungswicklung 2 und der Bremsscheibe 3. 4 sind die das Stromfeld erzeugenden   Feldwieklun-    gen, die parallel zu einem im Hauptstromkreis liegenden Widerstand geschaltet sind.



  5 ist die in das Stromfeld   verlegte    Wärmelegierung. 6 sind die Anschlussleitungen zum Stromfeld und 7 die zum   Kollektor    führenden Leitungen. Weiter liegt noch in bekannter Weise in Reihe mit der   Spannungswiek-    lung 2 ein   Vorschaltwiderstand    9 sowie zur Verbesserung des   Lastfaktors    eine Hilfsspule 10.



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, nimmt die Wärmelegierung 5 bei niedriger Temperatur prozentual mehr Fluss auf mit der Folge, dass die von den Stromspulen 4 ausgehenden Kraftlinien abgelenkt werden. Das zur Drehmomentbildung dienende Nutzfeld des Zählers wird dadurch geschwächt.



   Fig. 3 zeigt dagegen das Verhalten der Wärmelegierung 5 bei   Temperaturerhöhung    infolge der bereits geschilderten Belastungserhöhung des Zählers. Das   liraftlinien-    feld der Wärmelegierung ist dann nahezu homogen, da, wie bereits beschrieben, ihre magnetische Leitfähigkeit bei   Temperatur    anstieg abnimmt.



   Natürlich kann   die    Wärmelegierung als Nebenschluss 8 auch in das Feld der Spannungswicklung 2 verlegt werden, wie in Fig. 1 punktiert angedeutet ist. Sie bewirkt dann in ähnlicher Weise eine entsprechende Erhöhung des Spannungsfeldes bei grossen Lasten. Da die Feldlinien im Spannungsfeld beim Einlegen einer Wärmelegierung   naeh    den gleichen Gesetzen wie im Stromfeld verlaufen, ist von einer Darstellung in besonderen Figuren Abstand genommen. Auch kann die Wärmelegierung sowohl im Span  nungs- wie    im Stromfeld liegen.



   Wärmelegierungen sind für die Temperaturkompensation von Zählern mit Triebmagneten aus massivem oder lamelliertem Eisen an sieh bekannt. Bei diesen Zählern verläuft aber das Nutzfeld grösstenteils im Eisen. Es liegen hier also andere Verhältnisse vor als bei den dynamometrischen Zählern, bei denen das Nutzfeld ausschliesslich durch die Luft geht. Bei dynamometrisehen Zählern hat man bisher derartige Messfelder durch Kunstschaltungen, durch besondere Auswahl des   Wieklungs-und    Nebenwiderstandsmaterials, durch   stromseitige    Beeinflussung eines Widerstandes im Spannungskreis und ähnliche Mittel ausgeglichen.



      PATENTANSPRUC:   
Vorrichtung zur Verringerung der Fehler bei dynamometrischen Zählern mit einem zum grösseren Teil in Luft verlaufenden Strom- und Spannungsfeld, dadurch gekennzeichnet, dass im Nebenschluss zu diesem Feld eine Wärmelegierung liegt, deren magnetische Leitfähigkeit bei steigender Temperatur abnimmt.   

Claims (1)

  1. UNTERANSPRUCH : Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die llauptstrom- wicklung einen Nebenschluss hat.
CH219190D 1940-02-15 1940-12-13 Vorrichtung zur Verringerung der Fehler bei dynamometrischen Zählern. CH219190A (de)

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