CH219261A - Kleinkältemaschine mit gekapseltem, elektromotorisch angetriebenem Kolbenkompressor. - Google Patents

Kleinkältemaschine mit gekapseltem, elektromotorisch angetriebenem Kolbenkompressor.

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CH219261A
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CH
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refrigeration machine
condenser
compressor
capsule
small refrigeration
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Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B1/00Compression machines, plants or systems with non-reversible cycle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description


      ILleinkältemaschine    mit gekapseltem, elektromotorisch angetriebenem       Kolbenkompressor.       Die Erfindung betrifft eine     KleinkäIte-          maschine    mit gekapseltem, elektromotorisch  angetriebenem Kolbenkompressor. Die bisher  ausgeführten gekapselten Maschinen dieser  Art besitzen vierpolige     Ei.nphasenantriebs-          motoren    für den Kolbenkompressor, so dass  sich bei ihrem Anschluss an das normale     50-          Periodennetz    eine Drehzahl von 1500 Um  drehungen pro Minute ergibt. Bei den  für Haushaltkühlschränke üblichen Typen  haben solche Maschinen ein Kapselgewicht  von etwa 18 kg.

   Sie erfordern diesem Ge  wicht angepasste Befestigungsmittel für das  Festhalten der Kapsel. Die Kapsel wird des  halb gewöhnlich bisher auf einem besonderen  Maschinenrahmen montiert. Bei den bekann  ten Maschinen hat die Aggregatkapsel auch  einen erheblichen Raumbedarf, weshalb für  die ausserhalb des Kühlschrankes befindli  chen Maschinenteile meist ein besonderes,  oberhalb oder unterhalb des Kühlraumes be  findliches Maschinenfach vorgesehen ist.

      Durch die Erfindung wird ein Weg ge  wiesen, durch den es möglich ist, das Gewicht  und auch den Platzbedarf für die     Kompres-          sormotorkapsel    erheblich zu     verringern.    Er  findungsgemäss ist als Antriebsmotor für den  Kolbenkompressor ein direkt mit     letzterem     gekuppelter     kollektorloser,    zweipoliger Ein  phasenmotor vorgesehen. Das ist also ein Mo  tor, der beim     Ansehluss    an das normale     50-          Periodennetz    mit 3000     U/min.    läuft.

   Die er  hebliche durch die     Erfindung    erzielbare Ver  kleinerung des Kompressors und seines Mo  tors hat nicht     nur    zur Folge, dass der Ma  terialaufwand für diese Teile erheblich ver  ringert wird, sondern gestattet es auch, die  gesamte     Konstruktion    solcher Kleinkälte  maschinen in     neuartiger    Weise durchzubil  den.

   Bei den bisher bekannten mit     Kompres-          sions-Kleinkältemaschinen        betriebenen    Kühl  schränken ist stets unterhalb oder oberhalb  des     Kühlraumabteils    ein meistens sogar be  trächtlicher Raum vorgesehen, um das Aggre-           gat    unterbringen zu können.     Nur    bei der Ver  wendung von     Absorptionskältemaschinen,    die  man verhältnismässig flach bauen kann, ist  man     bisher    in der Lage gewesen, das Kühl  aggregat an der Rückseite oder an einer       Seitenwand    des Kühlschrankes anzubringen.

    Bei     Anwendung    der Erfindung ist es nun  mehr ohne weiteres möglich, wenn die Klein  kältema,schine gemäss der     Erfindnng    zum Be  triebe von Kühlschränken dient, infolge der       kleinen    Abmessungen des     Kompressora.ggre-          gates    dieses Aggregat, ähnlich wie bei den       Absorptionsmaschinen,    auf der Rückseite  oder an einer     Seitenwand    des Kühlschrankes  anzubringen, ohne     dass    für dieses Aggregat  ein     übermässig    grosser Raum benötigt     -,würde.     Diese durch die     Erfindung    gegebene Mög  lichkeit,

   das     Kompressormotoraggregat    bei  spielsweise auf der Rückseite des Kühlschran  kes anzuordnen, bringt den     -sossen    Vorteil,       da,ss    man dabei die     wärmeabgebenden    Teile  der Maschine einem     sehr    intensiven natür  lichen Kühlluftstrom aussetzen kann, da die  Kühlluft durch die     Schornsteinwirkung    des  auf der Rückseite des Schrankes gebildeten       Luftschachtes    einen kräftigen     Auftrieb    in  folge der Erwärmung an den wärmeabgeben  den Teilen erhält.

   Das ist von besonderer Be  deutung für eine     bevorzugte:Ausführungsform     der Erfindung, bei der die wärmeabgebenden  Teile nicht unter Zuhilfenahme eines Ven  tilators, sondern durch den natürlichen Luft  zug selbst gekühlt werden. Man kann     das          Kompressormotoraggregat    vom Kondensator  getrennt ausführen; es besteht aber auch die  Möglichkeit, den Kondensator mit dem  Aggregat zusammenzubauen, wobei man bei  spielsweise einen     mitRillenversehenenBlech-          kondensator    verwendet, in dem     entsprechende     Vertiefungen zur Aufnahme des     Koml:ressor-          motoraggregates    eingedrückt sind.

   Die klei  nen Abmessungen des     Kompressormotor-          aggregafes    gestatten es, einen solchen mit  dem Aggregat zusammengebauten Platten  kondensator nunmehr ohne weiteres auf der       Rückseite    oder an der Seitenwand eines  Kühlschrankes zu montieren,     ohne    dass die  Ausbuchtungen des Plattenkondensators, wel-    ehe für das     Koinpressorniotoraggregat    erfor  derlich sind, wesentlich mehr Raum benöti  gen, als für die einwandfreie Führung der       denKondensator        umspülendenKühlluft    ohne  hin erforderlich ist.

   Durch die     D1öglichkeit,     das     Kompressionskältemaschinenaggregat    auf  der Rückseite oder an der Seitenwand des  Kühlschrankes unterbringen zu können,  kann, verglichen mit den bisherigen mit.       Kompressionskältemaschinen    ausgerüsteten  Kühlschränken, der Vorteil erreicht werden,  dass der     Materialaufwand    für den Schrank  selbst infolge des Wegfalles eines obern oder       untern        Maschinenfaches    erheblich verringert  werden kann.  



  Um eine intensive Wärmeabfuhr vom       Kompressormotoraggregat    zu erzielen, kann  es sehr vorteilhaft sein, die Abwärme vom       Kompressormotoraggregat    indirekt unter  Vermittlung einer in der     31aschine    ohnehin  vorhandenen Flüssigkeit, also unter Vermitt  lung des     Schmieröls    oder des Kältemittels, an  besondere Kühlflächen der Maschine abzu  führen.  



  Der Motor kann auch mit höheren Um  drehungszahlen als 3000 U/min. laufen. Hö  here Umdrehungszahlen lassen sich beispiels  weise erzielen, wenn man den Motor an das  normale     50-Periodennetz    über geeignete     Fre-          duenzumwandler    anschliesst.  



  Die Figuren zeigen als Ausführungsbei  spiele der Erfindung Kompressionskälte  maschinen, die mit einem     Haushaltkühl-          sehrank    zusammengebaut sind.  



       Fig.    1 zeigt die     Rückansicht    eines Haus  haltkühlschrankes, der mit einem Beispiel  gerüstet ist.     Fig.    2 zeigt den zugehörigen  <B>,</B>     -iiis,        L,   <B>C C</B>  Querschnitt.     Fig.    3 zeigt ein weiteres Bei  spiel. Mit 1 ist. in     Fig.1    und 2 die Kapsel des  Aggregates bezeichnet. In diese Kapsel ist  ein Kolbenkompressor und ein direkt damit  gekuppelter     kollektorloser    zweipoliger, den  Kompressor antreibender     Einphasenmotor     eingebaut.

   Das Kältemittel wird von dem in  der Figur nicht dargestellten Verdampfer her  durch eine Leitung 2     angesaugt.    Das kompri  mierte Kältemittel wird durch die     Druek1ei-          tung    3 in das oberste der Rohre 4 des Kon-           densators    gedrückt.

   Dieser Kondensator be  steht aus mehreren unter sich parallel liegen  den Einzelrohren 4, die jeweils an ihren En  den bei 5 und 6 zusammengedrückt und zu  geschweisst     und    mit Haltern 7     bezw.    8 ver  schweisst sind. Über die Querrohre 4 sind       senkrechtstehende    Kühlrippen 9 geschoben,  welche die     wärmeabgebende    Oberfläche des  Kondensators     vergrössern.    Die einzelnen  Rohre 4 sind durch     Querverbindungsrohre    10  an den Enden miteinander verbunden und  auf diese Weise zu einem gemeinsamen Kon  densator zusammengefasst.

   Mit 11 ist die an  den     untern    Teil des Kondensators angeschlos  sene     Kältemittelleitung    bezeichnet, welche  zum Schwimmerbehälter 12 führt; daran ist  die zum Verdampfer führende     Leitung    13  angeschlossen.  



  Bei der     in        Fig.    1 und 2 dargestellten  Ausführungsform wird das Kompressor  motoraggregat der     Kleinkältemaschine    mit  Hilfe des     Kältemittelkondensates    gekühlt.  Zu diesem Zweck sind die drei obersten der       Kondensatorrohre    4 als Kühler     zusammenge-          fa.sst,    derart, dass das in ihnen entstehende  Kondensat durch     eine    Leitung 14 dem obern  Teil der     Kompressormotorkapsel    1 wieder zu  geführt wird.

   Die fünf     untern    Kondensator  rohre bilden somit den eigentlichen Konden  sator, von dem aus das verflüssigte Kälte  mittel über den Schwimmer zum Verdampfer  gelangt.  



  An die     Kompressormotorkapsel    1 sind  Winkeleisen 16 und 17 angeschweisst, die mit  entsprechenden, ihnen zugeordneten Winkel  eisen 18 und 19 unter Zwischenschaltung  einer Gummilagerung verbunden sind. Die  zuletzt genannten Winkeleisen sind mit dem  Teil 20 verschweisst. Die     Kompressormotor-          kapsel    sitzt zusammen mit dem Schwimmer  ventil 12 unterhalb des Kühlraumes.

   Da das       Kompressormotoraggregat        in    diesem Falle  indirekt durch verflüssigtes Kältemittel ge  kühlt wird, kann man die Kapsel 1 durch  eine Kappe 20 in der aus der     Fig.    2 ersicht  lichen Weise von der Aussenluft abschirmen,  so dass die 'Einzelteile des     unterhalb    des  Kühlschrankes befindlichen Aggregates von         aussen    nicht direkt zu sehen sind. Der Kühl  schrank ist so eingerichtet, dass er an der  Wand aufgehängt werden     kann.    Zu diesem  Zweck sind an den Haltern 7 und 8 Ösen 21  befestigt.  



  Der innere Schrankeinsatz 22 ist bei  dieser     Ausführungsform    mit     Hilfe    von Hal  tern 23 an dem durch die     Kondensatorrohre     4 und die     senkrechtstehenden        Winkeleisen     7 und 8 gebildeten Rahmen befestigt. Die  Kühlluft     tritt        in.    der     Pfeilrichtung    .durch den  auf der     Rückseite    des Kühlschrankes gebil  deten Luftschacht und umspült dabei sehr  intensiv die Kühlrippen 9 des     Kondensators,     so dass die Wärmeabgabe ohne besonderen       Ventilator    erfolgen kann.  



       Fig.    3 zeigt schematisch eine Ausfüh  rungsform, bei welcher die     Kompressions-          kältemaschine    an der     Rückwand.eines    Haus  haltkühlschrankes 31     befestigt    ist. In diesem  Falle sind die Kapsel des     Kompressormotor-          aggregates    und der Kondensator der Kälte  maschine zusammen aus zwei Blechen 32,     33     hergestellt, die am Rande durch     Schweissung     zu einem druckdichten Behälter zusammen  gefügt sind.

   In diesen Behälter     sind    Rillen  34, welche die     Kältemittelleitungen    des     Kon-          densators    bilden und Ausbuchtungen 35, wel  che den Aufnahmeraum für das Kompressor  motoraggregat umschliessen und die Kapsel  für das letztere bilden, eingedrückt. Die Kap  sel des     Kompressormotoraggregates    ist also  derart mit dem Kondensator zusammenge  baut, dass sie von dem an der Kühlschrank  rückwand     befestigten        Kodensator    getragen  wird.

   Das     Kompressormotoraggregat    wird in  diesem Falle zweckmässig federnd gegen die  so gebildete     Kapselwand    abgestützt; es kann  gekühlt werden durch     Kältemittelkondensat,     welches aus einem Teil des     Kondensators    in  den obern Teil der     Kompressormotorkapsel     zur erneuten Verdampfung wieder zurückge  führt wird.

   Infolge der     kleinen    Maschinen  abmessungen gelingt es, ein solches     Kom-          pressormotoraggregat    in einem verhältnis  mässig schmalen Luftschacht, der auf der  Rückseite des Kühlschrankes durch Ab  standsstege 36 innegehalten wird, unterzu-      bringen.     Man    erzielt bei dieser Ausführung  in dem Luftschacht einen sehr intensiven       Auftrieb    der in der Pfeilrichtung von unten  nach oben strömenden Kühlluft, so dass es  ohne weiteres möglich ist, die     frei-,verdende     Wärme mit Hilfe der Kühlfläche des Aggre  gates ohne zusätzlichen Ventilator an die  Luft abzugeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: . Kleinkältemaschine mit gekapseltem, elektromotorisch angetriebenem Kolbenkom pressor, dadurch gekennzeichnet, dass als Antriebsmotor für den Kolbenkompressor ein direkt mit letzterem gekuppelter kollek- torloser, zweipoliger Einphasenmotor vorge sehen ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Kleinkältemaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapsel des Kompressormotoraggregates der art mit dem Kondensator zusammengebaut ist, dass sie von dem an einer Kühlschrank wand zu befestigenden Kondensator getragen wird. 2. Kleinkältemaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kompressormotoraggregat durch das Kälte mittel selbst gekühlt wird, welches die dem Kompressormotoraggregat entzogene Wärme an die durch natürlichen Luftzug gekühlten Kühlflächen des Kondensators abführt.
    3. Kleinkältemaschine nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompressormotorkapsel durch eine besondere Kappe von der Aussenluft abgeschirmt ist.
CH219261D 1939-05-16 1940-05-14 Kleinkältemaschine mit gekapseltem, elektromotorisch angetriebenem Kolbenkompressor. CH219261A (de)

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