CH219300A - Extensionsschiene. - Google Patents
Extensionsschiene.Info
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
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Description
Extensionsschiene. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Exteiisionsschiene, welche mindestens einen zum Stützen des zu behandelnden Gliedes dienenden Rahmen aufweist, der mit einstellbaren Befestigungsorganen versehen ist, so dass dessen Lage an einer Bettstatt eingestellt werden kann, zum Zwecke, eine ungehinderte Durchleuchtung und Behandlung zu ermöglichen. Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus ftihrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes für die Behandlung von Arm- und Bein I) rtichen schaubildlich dargestellt. Auf einem zur Bettstatt gehörenden Stirnrahmen 1 eines Bettes 2 ist mittels Briden 3 ein Träger 4 befestigt. Um dem Träger einen sicheren Halt gegen ein : Kippen gegen das Bettinnere zu geben, ohne die Schrauben der Briden allzustark anziehen zu müssen, ist ein Anschlag 5 am Träger vorgesehen, weleher sich gegen die Innenseiten eines Stabes des Stirnrahmens stützt. Der Träger 4 besitzt eine ausziehbare und durch eine Schraube 6 festklemmbare Verlängerung 7, an deren freiem Ende ungefähr rechtwinklig zu derselben und horizontal ein in seiner Längsachse verschiebbarer und durch eine Xlemmvorrichtung 8 fixierbarer Stab 9 angeordnet ist. Am einen Ende desselben ist eine gleiche Elemmvorrichtung 10 zum Festhalten eines in der Höhe verstellbaren Halters für den zum Lagern des zu behandelnden Gliedes bestimmten Rahmen vorgesehen. Dieser Halter weist eine Stange 11 auf, an deren unterem Ende ein mittels einer Klemme 12 in seiner Länge veränderbares Joch 13 sitzt. Die beiden Jochenden tragen Xlemmbriden 14 zur Aufnahme von rechtwinklig zum Joch verschiebbaren und fesü stellbaren Stäben 15, deren untere Enden wiederum mit gleichen Xlemmvorrichtungen 16 wie die vorbeschriebenen ausgerüstet sind. In den letzteren sind die zwei Schienen 17 verschiebbar und festklemmbar gehalten. Diese sind durch eine in der Länge ver änderbare Traverse 18 und durch einen biegsamen Sattelsteg 19 miteinander verbunden. Die Schienen 17, die Traverse 18 und der Sattelsteg 19 bilden zusammen den zum Lagern des Gliedes bestimmten Rahmen. Die c;chienenenden beim Saftelsteg sind mit Be festigungsvonichtungen 20 versehen, in welehe Stützen 21 gesteckt werden können, um dem IZörper beim Beinansatz (resp. der Achselhöhle) einen IIalt; gegen ein Nachrutschen in der Richtung der Gliedstreckung zu geben. 22 und 23 ? S sind in jeder Richtung verstellbare Seilrollen, über welche die Gewichtszüge zum Aufhängen resp. Strecken der Glieder geführt werden. Der die Seilrolle 22 tragende Hebel ist schwenkbar an der Stange 11. und der zur Rolle 23 gehende Hebel in gleicher preise an der Traverse 18 be befestigt. Weitere solche Seilrollen 24 können auch an den Schienen 17 vorgesehen sein, um einen seitlichen Zug auf die Glieder ausüben zu können. Diese Rollen 24 sind auf den Schienen 17 ebenfalls verschiebbar und festklemmbar. Auf dem Schienenpaar 17 ist ein zweites solches 25 abgestützt, welches auf der glei chen Seite wie das untere Schienenpaar durch einen biegsamen Sattelsteg 6 verbunden ist. Dabei bilden die Schienen 25 und der zugehörige Sattelsteg 26 einen zweiten Rahmen, der auf dem ersten beim Sattelstegende durch schiefstehende in der Länge veränderbare Stäbe 27 abgestützt ist, wobei zur Längenveränderung der letzteren wieder die gleichen Klemmvorrichtungen 28 dienen. Diese Stäbe sind mittels Gelenken 29 an den Schienen 17 und 25 befestigt. In der Nähe dieser Gelenke können an den Schienen 25 ebenfalls Befe stigungsvorrichtungen 20 zum Anbringen von Stützen 21 vorgesehen werden. Die Schienen 25 sind in Hülsen 30 gelagert, welche an den Stäben 15 in der Höhe verschiebbar und festklemmbar sind. Es ist mit diesen Verstellvorrichtungen möglich, den obern Rahmen gegenüber dem untern in verschiedene Neigungen zu bringen. Die Rahmen können auch schief zueinander eingestellt werden, was beispielsweise dadurch geschehen kann, dass auf der einen Seite die Hülse 30 am Stab 15 verschoben und die Länge des zwischen den Gelenken 29 liegenden Stabes entsprechend verändert wird. Da das Joch 13 und die Traverse 18 in der Länge veränderbar sind, können die Rahmen auf der betreffenden Seite verbreitert resp. verschmälert werden, was für gewisse Lagen der zu behandelnden Glieder wünschbar ist. Zur Anpassung an die verschiedenen Längen der Glieder kaun der Rahmen durch eine Verschiebung der Schienen 17 bezw. 25 in den Klemmvorrichtungen 16 ; bezw. den Hülsen 30 eingestellt werden. Eine solche Extensionsschiene wird vorteilhafterweise aus Stahlrohr und Bandstahl, letzterer für die Stattelstege, aufgebaut. Es ist zweckmässig, zur Entlastung des Trägers 4 eine weitere Abstützung vorzusehen. Dieselbe besteht aus einer in der Länge veränderbaren Fussstütze 31, welche schwenkbar an der vom Bett aus gesehenen äussern Schiene 17 befestigt ist, derart, dass sie vor dem Verschieben des Bettes gegen ein Bein der Bettstatt hochgeklappt und dort mittels einer Gabel 32 eingehängt werden kann, wie dies auf der Zeichnung punktiert angegeben ist. Eine beispielsweise Beinlage ist gestrichelt angedeutet. Der Schenkel liegt auf den Sattelstegen 19 und 26 auf, und letzterer liegt unter der Kniekehle. Der Fuss befindet sich in einer Binde 33, von welcher ein Seilzug 34 über die Rolle 22 zum Gewicht 35 führt, dessen Grösse durch das Gewicht des Unterschenkels bestimmt wird. Es kann durch einen weiteren Gewichtszug, bestehend aus Binde 36, Seilzug 37 und Gesicht 38, zum Beispiel das Bein in der Wadengegend seit wirts gespannt werden. In gewissen Fällen wird die Extension mit gestrecktem Bein verlangt. Für solche Gelegenheiten wird der obere Rahmen entfernt, der Oberschenkel auf den Steg 19 gelegt und der Fuss mittels Ge wichtsbelastnng in Beinriebtung gezogen, wozu zweckmässigerweise der Seilzug über die Rolle 23 geführt wird. Ohne den Rahmen 25, 26 dient die Extensionssehiene auch für die Behandlung eines Armes. Derselbe wird gestreckt, indem der Oberarm Idurch die Stiitze 21 in der Achsel- höhle gehalten und durch den Sattelsteg 19 gestützt wird, während am Handgelenk eine Binde befestigt wird, von welcher ein Seilzug 34 über die Rolle 23 an das Gewicht 35 führt und damit den Arm in seiner Längsrichtung streckt. Ebenso kann der Vorderarm mittels einer Binde 36 und einem über die Rolle 24 führenden Seilzug 37 mit dem Gewicht 38 seitwärts gehalten werden. Die Schienen sowie die für die Abstützung der Glieder vorgesehenen Sattelstege sind derart angeordnet, dass alle für eine Durchleuchtung in Betracht komenden Stellen oben und unten möglichst frei sind, so dass Röntgenaufnahmen und ärztliche Behandlung des im Rahmen gelagerten : Körperteils vorgenom- men werden können. Diese Extensionsschienen können am obern wie am untern Ende der Bettstatt angebracht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Extensionsschiene, gekennzeichnet durch mindestens einen zum Stützen des zu behandelnden Gliedes dienenden Rahmen, der mit einstellbaren Befestigungsorganen versehen ist, so dass dessen Lage an einer Bettstatt eingestellt werden kann, zum Zwecke, eine ungehinderte Durchleuchtung und Behandlung zu ermöglichen.UNTERANSPRUCEIE : 1. Extensionsschiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rahmen zwei Schienen, welche einerseits durch einen Sattelsteg und anderseits durch eine Traverse miteinander verbunden sind, aufweist, wobei die Traverse in ihrer Länge veränderbar und gleichzeitig an den Schienen verschiebbar ist.2. Extensionsschiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Rahmen übereinander angeordnet sind, wobei Mittel vorgesehen sind, um die gegenseitige Lage der beiden Rahmen zu verändern.3. Extensionsschiene nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den beim Sattelsteg sich befindlichen Schienenenden Teile vorgesehen sind, in welchen Stützen befestigt werden können, um damit dem Körper einen Halt gegen ein Nachrutschen in der Richtung der Gliedstreckung zu geben.4. Extensionsschiene nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Rahmen an den die Sattelstege tragenden Schienenenden durch in der Länge veränderbare Stäbe gelenkig miteinander verbunden sind.5. Extensionsschiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein über eine am Rahmenhalter mittels eines schwenkbaren Hebels befestigte Rolle gehender Seilzug mit Gewicht vorhanden ist, welcher zum Aufhängen des freien Gliedendes dient.6. Extensionsschiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein über eine. an der Traverse eines Rahmens mittels eines schwenkbaren Hebels befestigte Rolle gehender Seilzug mit Gewicht vorhanden ist, wel cher zum Strecken des Gliedes in seiner Längsrichtung dient.7. Extensionsschiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf Schienen in deren Längsrichtung verschiebbare und festklemmbare Seilrollen angeordnet sind, um mittels darüber geführter Seilzüge mit Gewichten das Glied seitlich zu ziehen.8. Extensionsschiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Schiene eine Fiissstütze schwenkbar angebracht ist. zum Zwecke, dieselbe gegen ein Bettbein hochzuklappen und an demselben anzu- hängen.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH219300T | 1941-02-26 |
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| CH219300D CH219300A (de) | 1941-02-26 | 1941-02-26 | Extensionsschiene. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH219300A (de) |
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1941
- 1941-02-26 CH CH219300D patent/CH219300A/de unknown
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