CH219313A - Fernschreibteilnehmerverkehr.chreibempfänger, insbesondere zum Empfang der Teilnehmerkennzeichen von an einer Fernschreibverbindung beteiligten Teilnehmern und von Zeitangaben zum Zwecke der Gebührenermittlung im - Google Patents

Fernschreibteilnehmerverkehr.chreibempfänger, insbesondere zum Empfang der Teilnehmerkennzeichen von an einer Fernschreibverbindung beteiligten Teilnehmern und von Zeitangaben zum Zwecke der Gebührenermittlung im

Info

Publication number
CH219313A
CH219313A CH219313DA CH219313A CH 219313 A CH219313 A CH 219313A CH 219313D A CH219313D A CH 219313DA CH 219313 A CH219313 A CH 219313A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
circuit arrangement
arrangement according
dependent
relay
connection
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fides Gesellschaft Beschraenk
Original Assignee
Fides Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fides Gmbh filed Critical Fides Gmbh
Publication of CH219313A publication Critical patent/CH219313A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details
    • H04L12/14Charging, metering or billing arrangements specially adapted for data communications, e.g. authentication, authorisation and accounting [AAA] framework

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Schaltungsanordnung mit Fernschreibempfänger, insbesondere zum Empfang der Teilnehmerkennzeichen von an einer    Fernschreibverbindung   beteiligten Teilnehmern und von Zeitangaben zum Zwecke der Gebührenermittlung im Fernschreibteilnehmerverkehr. Es ist bekannt, dass man im Fernschreibteilnehmerverkehr, insbesondere bei Schaltungen mit Wählerbetrieb, die    Namengeber-      tegte   (Teilnehmerkennzeichen) von an der    Verbindung      beteiligten   Teilnehmern zur Gebührenermittlung benützen kann.

   Dies geschieht bei bekannten Anordnungen in der Weise, dass innerhalb der    Vermittlungsschal-      tung,   vorzugsweise bei den Wahlstufen der Wählereinrichtungen, ein Fernschreibempfänger angeordnet ist, der die Teilnehmerkennzeichen, die von den    Namengebern   der Teilnehmer ausgesendet werden, aufzeichnet. Dabei können. die    Namengeber   sowohl bei den    Teilnehmerapparaten   selbst angeordnet sein, sie können sich aber auch im Vermittlungsamt befinden, so dass im letzteren Falle die    Namenaussendung   von einer oder mehreren    zentralen   Stellen aus erfolgt.

   Die Dauer der Verbindungen, deren Gebühren zu    ermitteln   sind, wird bei den bekannten Schaltungen dadurch    bestimmt,   dass man zu    Beginn   der    Verbindung   von einem zentralen    Zeitsender   aus eine aus Impulskombinationen bestehende Datum- und Zeitangabe übermittelt und durch den Fernschreibempfänger aufzeichnet. Am Schluss der Verbindung    wird   dieser    Zeitsender   nochmals eingeschaltet und überträgt eine Zeitangabe, die dem Schluss der Verbindung entspricht. 



  Die bisher bekannten Schaltungen haben    den   Nachteil, dass der Fernschreibempfänger, der die zur Gebührenermittlung erfolgenden Angaben    aufzeichnet,   während der gesamten Dauer der    Verbindung   eingeschaltet bleiben muss, weil er nach Schluss der Verbindung den    Namengebertegt   eines    Teilnehmers,   ins- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 besondere aber die Zeitangaben über den Schluss der Verbindung aufzeichnen muss. 



  Gemäss der Erfindung wird eine Schaltungsanordnung mit Fernschreibempfänger benutzt, bei welcher im Fernschreibempfänger einer einzigen Empfangs- und Übersetzungseinrichtung für Impulskombinationen mehrere Aufzeichnungseinrichtungen zugeordnet sind. 



  Diese Schaltungsanordnung kann so ausgebildet sein, dass die Empfangs- und Übersetzungseinrichtungen die nach    beendetem   Verbindungsaufbau einer Verbindung eintreffenden Impulskombinationen der Teilnehmerkennzeichen und aus Impulskombinationen bestehende Angaben über den Zeitpunkt des    Beginnes   der Verbindung übersetzen und deren Aufzeichnung mit Hilfe einer der Aufzeichnungsvorrichtungen bewirken, während die Angaben über die Dauer der Verbindung auf dem gleichen Aufzeichnungsträger unter dem Einfluss eines periodisch wirkenden Zeitschaltwerkes durch Zeitmarken aufgezeichnet werden. 



  Die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung ermöglicht zum Beispiel folgende Ausbildungen des Erfindungsgegenstandes: a) Der Fernschreibempfänger, z. B. ein Gebührenfernschreiber, kann so ausgebildet sein, dass einer Empfangs- und Übersetzungseinrichtung und einem    verschiebbaren   Typenrad mehrere    Druckstreifen   zugeordnet sind. Er kann aber auch so eingerichtet sein, dass eine Empfangs- und Übersetzereinrichtung und für jeden Druckstreifen ein Typenrad vorgesehen ist, aber wahlweise nur der Druckhammer eines Typenrades betätigt wird. Wird nur ein Typenrad vorgesehen, so muss dieses in Richtung seiner Drehachse an die verschiedenen Druckstreifen herangeführt werden können.

   Dies geschieht dadurch, dass abhängig von der Belegung der Wählereinrichtungen das Typenrad durch    Fortschalte-      mittel   längs seiner Drehachse an den belegten Druckstreifen heranbewegt wird. 



  b) Abweichend von dem nachstehend behandelten    Ausführungsbeispiel   kann man statt des Typenrades auch Stanzvorrichtun- gen vorsehen, so dass von einem Fernschreibempfänger verschiedene Lochstreifen gestanzt werden können. Man kann auch auf den Druckstreifen die Impulskombinationen selbst etwa durch Punkte abdrucken, so dass sie lichtelektrisch abgetastet werden können. Zu    diesem   Zwecke kann das Typenrad auf seinem Umfange Erhebungen tragen, die den Strombildern der Impulskombinationen entsprechen. 



  c) Der Gebührenfernschreiber braucht nicht während der gesamten Dauer der Verbindung    eingeschaltet   zu bleiben, wenn nach dem Verbindungsaufbau, aber vor Beginn des fernschriftlichen Verkehrs durch ihn die    Namengebertexte   von an der Verbindung beteiligten Teilnehmern aufgezeichnet werden. Der Gebührenfernschreiber kann nach Aufzeichnung der Teilnehmerkennzeichen von der Verbindung abgetrennt werden, so dass er für die Gebührenermittlung anderer Verbindungen zur Verfügung steht. Gegebenenfalls können durch den Fernschreibempfänger auch noch aus Impulskombinationen bestehende Angaben über den Zeitpunkt des Beginnes der Verbindung übersetzt werden, die in an sich    bekannter   Weise von einem zentralen Zeitsender aus gesendet werden.

   Es ist ferner zweckmässig, für die Gebührenermittlung im Fernverkehr die Teilnehmerkennzeichen beider Teilnehmer aufzuzeichnen. 



  d)    111-an   kann die Auslösung der Namengeber vom Verbindungsaufbau abhängig machen und zum Beispiel den    Namengeber   des gerufenen Teilnehmers bei seiner Belegung auslösen, während der    Namengeber   des rufenden Teilnehmers beim Eintreffen des Freizeichens ausgelöst wird. Bei den üblichen    Fernschreibvermittlungssehaltungen   ist jedoch die Auslösung des    Namengebers   durch eine    Impulskombination,   die sogenannte "Wer    da"?-Kombination,   eingeführt. U m die Gebührenermittlung dieser Einrichtung anzupassen, kann daher im    Anschluss   an die Beendigung des Verbindungsaufbaues selbsttätig die    "3Ver      da?"-Kombination   gegeben werden.

   Dies kann man in einfacher 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Weise dadurch erreichen, dass ein selbsttätiger    Wahlimpulssender      verwendet   wird, der im Anschluss an die Aussendung der Wahlimpulse die Aussendung des Namengebertextes und der    #Wer   da?"-Kombination veranlasst. Man kann zur weiteren Vereinfachung die    #Wer   da?"-Kombination auf der Namengeberwalze aufbringen, so dass eine Betätigung des Tastensenders nicht erforderlich ist.

   Da die    #Wer   da?"-Kombination bei dem international festgelegten    5-Strom-      schrittalphabet   innerhalb der Zifferngruppe liegt, muss bei allen diesen Einrichtungen vor Aussendung der    #Wer      da?"-Kombina-      tion   die Umschaltekombination für die Zifferngruppe gegeben werden. 



  e) Wenn alle    Teilnehmergeräte   mit der    #Wer   da?"-Kombination versehen würden,    würde   sich ein dauerndes gegenseitiges Anstossen der Namengeher ergeben, weil die    #Wer   da?"-Kombination im Anschluss an den Namengebertext, z. B. auch an den    ge-      rufenenen   Teilnehmer, zurückgegeben wird. Es kann daher die Aussendung der    #Wer   da?"-Kombination unterdrückt werden, wenn der Namengeher von fern ausgelöst wird. Dies kann zum Beispiel dadurch geschehen, dass der Sendekontakt kurzgeschlossen wird, wenn ein von der Umdrehung der Namengeberwalze und vom Empfangsrelais abhängiger Stromkreis geschlossen ist. 



  f) Eine zweckmässige Ausführungsform ergibt sich, wenn in der Wählerschaltung ein Fernschreibsender vorgesehen ist, der abhängig vom Verbindungsaufbau die Ziffernwechselkombination und die    #Wer      da?"-      Kombination   aussendet. Für den Betrieb eines solchen Fernschreibsenders, der nachstehend als    #Wer   da?"-Sender bezeichnet sein soll, ist es zweckmässig, die beim Verbindungsaufbau durchgeschalteten    vorwärti-      gen   und rückwärtigen Übertragungsrichtungen, nämlich die a- und b-Adern, umzuschalten. 



     g)   Die Angaben über die Dauer der Verbindung    können   mit Vorteil, wenn sie für die Feststellung der Gebühren erforderlich sind, nicht wie bei den bisher    bekannten   An- ordnungen durch den Gebührenfernschreiber aufgezeichnet, sondern unter dem Einfluss eines periodisch wirkenden Zeitschaltwerkes ermittelt werden. Zweckmässig wird für jede angefangene Minute in den gleichen Aufzeichnungsträger, z. B. einen Papierstreifen, ein Loch gestanzt. 



  Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung    kann   ausser für Zwecke der Gebührenermittlung    beispielsweise   bei der Übertragung von Messwerten vorteilhaft benutzt werden. In manchen Fällen wird an Stelle einer kurvenmässigen Registrierung von Messwerten, die fernübertragen werden, eine Aufzeichnung in Ziffern gewünscht. Zu diesem Zweck werden in    bekannter   Weise normale Fernschreiber benutzt. Handelt es sich aber um die Übertragung mehrerer Messgrössen, z. B.

   Strom, Spannung und Leistung, so lässt sich die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung vorteilhaft in der Weise verwenden, dass durch eine erste Aufzeichnungseinrichtung die Stromwerte, durch eine zweite die Spannungswerte und durch eine dritte die Leistungswerte aufgezeichnet werden, wobei die Umschaltung der einzigen Empfangs- und    Übersetzereinrichtung   auf die betreffende    Aufzeichnungseinrichtung   abhängig von der Zeit oder von übertragenen Impulsen oder dergleichen erfolgen kann. 



  In den    Fig.   1 bis 6 ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



     Fig.   1 zeigt den Aufbau    einer   Schaltungsanordnung schematisch; in    Fig.   2 ist angedeutet, wie die Adern a und b einer    Fernschreibverbindung   innerhalb des Gruppenwählers    GW   während des Vorganges der Gebührenmeldung geschaltet sind; die    Fig.   3 stellt ein Schaltbild eines Gruppenwählers mit der    Gebührendruckeinrichtung   dar; in den    Fig.   4 bis 6 ist der mechanische Aufbau    eines      Gebührenfernschreibers   gezeigt. 



  Es sei angenommen, dass der    Teilnehmer      TLl   über den    Vorwähler      VW1,   den Gruppenwähler    GWl   und den Leitungswähler    LWI   eine    Fernschreibverbindung   zum Teilnehmer    TL2   aufbaut. Er tut dies in bekann- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 ter Weise durch Belegen des Vorwählers, indem die Stromrichtung in der Teilnehmerschleife umgekehrt wird. Er betätigt dann seine Nummernscheibe und wählt über die weiteren Wahlstufen die Anschlussstelle des Teilnehmers TL2. Die Wahlimpulse verlaufen (Fig. 2, I) über die a-Ader zum Teilnehmer TL2. Im Anschluss daran kommt vom Teilnehmer TL2 (Fig. 2, II) das Freizeichen des Teilnehmers TL2 an TLl sowie ein Zähleinleitungsimpuls.

   Abhängig von dem eintreffenden Zähleinleitungsimpuls wird die a-Ader im Gruppenwähler aufgetrennt und die Zählerschaltung GWZ des Gruppenwählers, die vorher beim Belegen des Gruppenwählers schon wirksam wurde, in die b-Ader der Verbindung eingeschleift (Fig. 2, III). Die Druckeinrichtung DE1, die dem Gruppenwähler GW1 zugeordnet ist, wird zu gleicher Zeit wie der Vorwähler belegt, und der Gebührenfernschreiber FS, der einer Mehrzahl von Gruppenwählern gemeinsam zugeordnet ist, für die aufzubauende Verbindung belegt. Durch den Fernschreiber FS wird nun zunächst. von dem    #Wer   da?"-Sender aus, und zwar abhängig vom Verbindungsaufbau, über die nach Fig. 2, III geschaltete Verbindung die    #Wer   da?"-Kombination über die b'-Ader zum angerufenen Teilnehmer ausgesandt.

   Zweckmässig wird ausser der    #Wer      da?"-Kombina-      tion   die Umschaltekombination von Buchstaben auf Ziffern gegeben, weil die Auslösung des Namengebers beim    5-Stromschritt-      alphabet   einer Impulskombination zugeordnet ist, die in der Zifferngruppe liegt. Beim Teilnehmer TL2 werden diese Impulskombinationen empfangen und der N amengeber ausgelöst. Der Namengebertext wird über die b-Ader zurückgesandt und beeinflusst in bekannter Weise die Maschine des rufenden Teilnehmers TL1. Er wird aber auch beim Gruppenwähler GWl durch den als Gebührenfernschreiber bezeichneten Fernschreibempfänger FS empfangen und von der Druckeinrichtung DE1 abgedruckt.

   Nach Empfang des Namengebertextes, der vom gerufenen Teilnehmer TL2 ausgesandt wurde, wird die Verbindung entsprechend der    Fig.   2, IV    umgeschaltet,   und, diesmal über die b- Ader zum rufenden Teilnehmer, die Impulskombination für den Typengruppenwechsel von    Buchstaben   auf Ziffern sowie die    "-Ver      da?"-Kombination   ausgesandt. Beim rufenden Teilnehmer übersetzt die    Fernschreibmaschine   die Impulskombination, und es wird über die    a-Ader   der Namengebertext des rufenden Teilnehmers ausgesandt, der beim angerufenen Teilnehmer und gemäss    Fig.   2, IV beim Gruppenwähler durch den Gebührenfernschreiber empfangen wird. Der Text wird übersetzt, und auf der Druckeinrichtung DE- aufgezeichnet.

   Die Druckeinrichtungen DE sind Teile des Fernschreibempfängers    FS.   



  Im Anschluss an die    Namengebersendung   des rufenden Teilnehmers wird beim Gruppenwähler die Verbindung durchgeschaltet, so dass der Fernschreibverkehr gemäss Schema    Fig.   2, V aufgenommen werden kann. In der    Gebührenzählereinrichtung   wird nunmehr der Gebührenfernschreiber    FS   an einen automatischen Zeitsender    ZS   an sich Bekannter Ausführung gelegt, der eine aus Impulskombinationen bestehende Datum- und Zeitangabe sendet. Diese Impulskombinationen werden von dem    Gebührenfernschreiber   gedruckt, und mit dieser Aufzeichnung hat. er seine Aufgabe bei der Gebührenzählung erfüllt.

   Der gedruckte Gebührenstreifen enthält die Kennzeichen des rufenden und gerufenen Teilnehmers sowie Angaben über Datum und den Zeitpunkt des Beginnes der Verbindung. 



  Es bleibt nunmehr noch die Dauer der Verbindung aufzuzeichnen. Dies kann in der Weise geschehen, dass beim Schluss der Verbindung der Gebührenfernschreiber erneut wirksam wird und dann nochmals die Angaben des automatischen Zentralsenders übersetzt. Die Aufgabe kann jedoch vereinfacht werden, wenn die Angaben über die Dauer der Verbindung von einem Zeitschalter direkt bezogen werden. Dieser Zeitschalter gibt beispielsweise in Abständen von 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 einer Minute einen Stromstoss, der auf dem Druckstreifen eine Aufzeichnung veranlasst. In dem nachstehend im einzelnen behandelten    Ausführungsbeispiel   ist die Anordnung so getroffen, dass von einem Zeitschalter aus für jede angefangene Minute ein Stromstoss gegeben wird, der ein Loch in den Druckstreifen stanzt.

   Nach Schluss der Verbindung kann daher aus der Zahl der gestanzten Löcher auf die Dauer der Verbindung geschlossen werden. Diese Ausbildung der Einrichtung hat den Vorteil, dass der Gebührenfernschreiber nur bei Beginn der Verbindung für eine kurze Zeit zur Aufzeichnung der Namengebertexte und der Datum- und Zeitangaben an die Verbindung angeschaltet zu sein braucht. Während des fernschriftlichen Verkehrs der    beiden   Teilnehmer steht der mehreren Gruppenwählern zugeordnete Gebührenfernschreiber und auch der Zentralsender für Datum und Zeitangaben für die Zählung anderer Verbindungen zur Verfügung. 



  Bevor die Wirkungsweise der Schaltung nach Fig. 3 beschrieben wird, sei der mechanische Aufbau des Gebührenfernschreibers an Hand der Fig. 4 bis 6 erläutert. Über die Kupplung 1 wird die Bewegung der Typenradwelle eines an sich bekannten Fernschreibempfängers auf die Welle 2 übertragen. Auf der Welle 2 ist verschiebbar ein Typenrad 3 angebracht, welches an seinem Umfang Druckschriftzeichen aufweist. Dieses ist mittels der Schraube 4 und der Nut 5 (Fig. 5) mit der Welle 2 so verbunden, dass es in der Längsrichtung der Welle verschoben werden kann, im übrigen aber an der Drehung der Welle 2 teilnimmt. Auf dem Ansatz 7 eines Steuerarmes 6 ist das Typenrad 3 frei drehbar gelagert und dabei gegen Verschiebung in Richtung seiner Achse durch einen Ring 8 gesichert.

   Der Steuerarm 6 steht in Verbindung mit einer Zahnstange 9 und wird durch ein Band 10, das von einer federbeeinflussten Rückzugsrolle 11 gezogen wird, in der dargestellten Ruhelage gehalten. Durch eine Fortschalteklinke 12, die vom Magneten TFM gesteuert wird, kann die Zahnstange 9 nach rechts fortgeschaltet werden. Bei jeder    Fortschaltung   um einen Schritt    wird   sie durch die Sperrfeder 13 in ihrer Lage gehalten. Eine Feder 14 sowie eine Rastklinke 15 halten die Zahnstange so, dass sie in Eingriff mit der Klinke 12 bleibt. Durch diese Transporteinrichtung kann das Typenrad längs der Welle 2 transportiert werden und die durch die Verstellung der Zahnstange 9 gegebene Stellungen einnehmen. 



  Wenn das Typenrad in dieser Weise fortgeschaltet wird, so kann es auf insgesamt zehn Papierstreifen PST, von denen nurzwei, PStl und S, dargestellt sind, drucken. Dies geschieht mittels der Druckleiste 16, die zehn Druckhämmer DHl bis DH10 trägt. Die Druckleiste wird nach Übersetzung einer    Impulskombination   durch die    Druckmagnete   DM1 und DM-22 gesteuert. Sie wird gegen die Wirkung von Federn 21 und 22, die beim Druck durch die Kraft der Magnete DM1 und DM2 überwunden werden, auf Stiften 23 und 24 parallel geführt. Die Fortschaltung des Druckstreifens geschieht entweder über den Fortschaltmagneten SFM oder den Zeitstanz- und Fortschaltmagneten ZFM.

   Der erstgenannte Magnet    (Fig.   6) beeinflusst die    Fortschaltung   des Streifens über die Rollen 17 und 18, beim Empfang von Text durch die    Fernschreibmaschine   und am Schluss der Verbindung. Der letztgenannte Magnet    2Fi1   steuert    die      Fortschaltung   beim Stanzen von Löchern für die Feststellung der Dauer der Verbindung. Er beeinflusst    gleichzeitig   über den Hebel 19 den    Stanzstempel   20. Zum Abschneiden des Druckstreifens nach vollendeter Gebührenaufzeichnung ist ein    Scher-      magnet      SchM      (Fig.   4) vorgesehen, der ein Schermesser 29 steuert.

   Diese    Einrichtung   ist der Übersichtlichkeit halber beim Papierstreifen    PSt5   dargestellt. 



  Für die Zusammenarbeit mit der Schaltung nach    Fig.   3 betätigt der Schaltarm 6 mit seinem untern Ende über Stössel 26    bezw.   25    Doppelwechselkontakte      pkl,      pk2      bezw.   einen einfachen Kontakt    s-yn;   dabei arbeitet der Kontakt    sin   ausserdem noch mit dem    1VIagneten      5111   zusammen. Auch der Ma- 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 gnet TFM besitzt einen Kontakt Ihn, der in der Schaltung nach Fig. 3 enthalten ist. 



  Es sollen nunmehr die Schaltvorgänge bei der Belegung eines Gruppenwählers beschrieben werden. Die Adern a, b und c (Fig. 3) stehen mit dem Vorwähler in bekannter Weise in Verbindung, und die Belegung des Gruppenwählers erfolgt über die c-Ader. Beim Aufprüfen des Vorwählers spricht das C-Relais an über folgenden Weg: Erde beim VW und Prüfrelais im VW (nicht dargestellt), c-Ader, C-Wicklung I, Kopfkontakt k1, Kontakt l3, Kontakt q3, Wählerarm dl, E-Wicklung I, - WB. Die Relais C und E sprechen an, und für das Relais E wird über den Kontakt e3 ein Haltestromkreis mit Wicklung EII gebildet. Über den Kontakt e1 wird das Relais F eingeschaltet: Erde, Kontakte n5, e1, Wicklung FI, - WB. Das Relais F bildet sich einen Haltestromkreis mit Kontakt f l , und seine Wicklung II wird über Kontakt f 2 an die b-Ader gelegt.

   Das A-Relais spricht an: Erde, Widerstand ra, Kontakt f4, Kontakt v4, Wicklungen All, AI, - WB. Das    A-      Relais   ist als Prüfrelais geschaltet und schliesst über seinen Kontakt    a2   seine Wicklung II kurz, so dass ein weiteres A-Relais, das bei andern Gruppenwählern vorgesehen ist, nicht ansprechen kann. Die Reihenschaltung der f4-Kontakte auf ihrer Ruheseite mit den andern Kontakten f4 dient dazu, ein gleichzeitiges Ansprechen zweier Relais A zu verhindern. Über den Kontakt a3 wird der Sperrmagnet SM, der dem belegten Druckstreifen zugeordnet ist, eingeschaltet: Erde, Kontakt f8, Kontakt a3, Sperrmagnet 9M, - WB.

   Durch den Anker des Magneten SM (Fig. 4) wird die mechanische Sperrung des Kontaktes sm freigegeben und der Kontakt schliesst, da er in all den Stellungen, in denen das Typenrad sich nicht befindet, vom Stö- ssel 25 nicht beeinflusst werden kann. Durch den Kontakt sm wird ein Stromkreis für den Relaisunterbrecher RU geschlossen, der mehreren Gruppenwählern gemeinsam zugeordnet ist, Erde, Kontakt sm, Relaisunterbrecher BU, Magnet TFM, - WB. Der Magnet TFM wird durch den Relaisunterbrecher in kurzen Stössen erregt und schiebt mittels der Stossklinke 12 (Fig. 4) die Zahnstange 9 sowie den Steuerarm 6 und die Führungsschiene 6a so lange nach rechts, bis sich das Typenrad vor dem Papierstreifen befindet, der dem belegten Gruppenwähler zugeordnet ist.

   Sobald dieser Papierstreifen erreicht ist, wird über den Stössel 25 der Kontakt sm und damit der Stromkreis für den Relaisunterbrecher über Magnet TFM wieder ge- öffnet. Bis zur Beendigung der Wahl bleibt nun die Einrichtung in Ruhe, und das Relais A verhindert, dass das Typenrad von einem neu zu belegenden Papierstreifen angefordert wird, und zwar bis zur Beendigung des Druckvorganges. Bei der angegebenen Schaltung kann jeweils nur ein A-Relais ansprechen und daher auch nur ein Sperrmagnet SM erregt werden. (Auslösung eines zweiten Anrufes siehe Seite 12.) Da die    a-Ader   über den Kontakt b5 durchgeschaltet ist, kann der Teilnehmer den Wahlvorgang beginnen    bezw.   fortsetzen. Die Wahlimpulse, die vom Teilnehmer aus gegeben werden, gelangen als positive oder negative Impulse auf die    a-Ader   des Gruppenwählers.

   Bei jedem Impuls wird das    N-Re-      lais   des Gruppenwählers über folgenden Weg    zum   Ansprechen gebracht: - TB vom Vorwählen    a-Ader,   Wellenkontakt    wll,   Kontakt n4, Wicklung NI,    +   TB. Der darauffolgende    +   Impuls, der dem Schliessen des    Nummernscheibenimpulskontaktes   entspricht, bringt das    N-Relais   wieder zum Abfallen, indem es kurzgeschlossen wird. Beide Enden der Wicklung I liegen nämlich an    +   TB.

   Um eine Abfallverzögerung zu vermeiden, ist über den Kontakt    n3   ein hoher Widerstand    NII   vorgeschaltet, der so    bemessen   ist, dass das    N-Relais   gerade noch angezogen bleibt, bei Kurzschluss jedoch ohne Verzögerung abfällt. Das Ansprechen und Abfallen des    N-Relais   bringt jeweils einen Stromkreis für den Hubmagneten HIT zustande: Erde, Kontakt c2, Wellenkontakt w12, Kontakt n2,    Hubmagnet   HIT, - WB. Die Kopfkontakte    K1   und    K   2 werden umgelegt. Bei jedem 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 Stromstoss, den der Hubmagnet    HU   erhält, werden die Arme des Wählers um einen Schritt gehoben. Die parallelliegende Wicklung III des Relais P erhält gleichfalls Impulse.

   Das P-Relais zieht an, bleibt jedoch angezogen, da die Wicklungen PI und PII durch die Kontakte p1, cl, e2 kurzgeschlossen sind, so dass das Relais eine Abfallverzögerung erhält. P fällt erst ab nach dem letzten Impuls der ersten Impulsserie. Darauf erhält der Drehmagnet DR einen Stromstoss: Erde, Kontakt n1, Kontakt p2, Kopfkontakt k2, Drehmagnet DR, - WB. Bei der Erregung des Drehmagneten    DR   wird der Kontakt    dr   geschlossen und das Relais N wieder erregt: + TB, Wicklung NI, Kontakt dr, -TB. Ferner werden die Wellenkontakte rll und rl2 umgelegt. Der Kontakt n1 öffnet den Stromkreis für den Drehmagneten DR, der abfällt und den Kontakt dr wieder öffnet.

   Nach Öffnen des Kontaktes dr fällt das Relais N wieder ab und schliesst den vorher beschriebenen Stromkreis für den Drehmagneten    DR   über den Kontakt b1 wieder. Der Gruppenwähler prüft also in freier Wahl über die Kontaktbank in der Drehrichtung. Dieses Drehen erfolgt so lange, bis beim    Auffinden   einer freien Leitung zur nächsten    Wahlstufe,   die zum Beispiel zum    zweiten   Gruppenwähler oder zum Leitungswähler führt, das Relais P anspricht: Erde, Kontakt e1, Wicklungen PII, PI, Dreharm des Gruppenwählers,    c'-      Ader   und zur nächsten Wahlstufe über Prüfrelais zur Batterie. Der Kontakt    p3   schaltet die a-Ader und der Kontakt p4 die b-Ader weiter durch.

   Das Impulsrelais N wurde von der a-Ader schon abgetrennt, als beim Drehen des    Wählers   der Wellenkontakt wll geöffnet wurde. Der Teilnehmer kann nun durch Betätigung der Nummernscheibe weitere Impulsserien für die Einstellung des zweiten Gruppenwählers bezw. des Leitungswählers aussenden. 



  Nach Einstellung aller Wähler wird beim gerufenen Teilnehmer in bekannter Weise die Stromrichtung der Teilnehmerschleife umgekehrt und die    Fernschreibmaschine   an- gelassen. Für den Fall, dass die Verbindung infolge des    Freiseins   aller Wahlstufen und des gerufenen Teilnehmers aufgebaut werden konnte, kommt vom angerufenen Teilnehmer über die b-Ader ein    Trenustrom-      impuls   als Freizeichen zurück. Nach kurzer Zeit folgt der Zähleinleitungsimpuls, der in einem kurzen Minusimpuls besteht. Der Minusimpuls ist so kurz, dass eine Wiederausschaltung der Fernschreibmaschine nicht erfolgt, weil das entsprechende Relais im Vorwähler auf so kurze Impulse nicht anspricht.

   Durch das zurückkommende Freizeichen wird die Maschine des rufenden Teilnehmers wieder angelassen und durch den Zähleinleitungsimpuls die bisherige Stromrichtung in der Wicklung II des angesprochenen F-Relais umgekehrt. Dies geschieht über/folgenden Stromkreis: b-Ader vom gerufenen Teilnehmer, Kontakte p4, t3, u1, o1, f22, Wicklung FII, Erde. Dadurch fällt das Relais F ab, da sich die magnetischen Wirkungen der    Wicklungen      FI   und    FII   aufheben.

   Das Relais B spricht an: Erde, umgelegter Kontakt    pkl   (siehe auch    Fig.   4), Kontakte v9, f5, a4, Relais B, -    WB.   Das Relais B kann nur ansprechen, wenn das    Typenrad   bereits die Stellung eingenommen hat, die dem belegten Papierstreifen    PSt      zugeordnet   ist, weil sonst der Kontakt    pkl   für Relais B geöffnet wäre. B schaltet den    Motor   der Fernschreibmaschine    FS   über den Kontakt    b1   ein: Erde, Kontakt    b1,      Motoreinschaltrelais   M, - WB. Ausserdem wird durch den Kontakt b3 der "Wer    da?"-Sender   ausgelöst.

   Dieser Sender braucht nicht als vollständiger Tastatursender ausgebildet zu sein, sondern es genügt, wenn er    die   Impulskombination für Ziffernwechsel und die    "Wer      da?"-Kombination   aussenden kann. Er kann also aus    einigen      Nockenscheiben   gebildet werden, die ähnlich wie die    Nockenscheiben   der bei den Fernschreibmaschinen    angeordneten      Namengeber   ausgebildet sind. Nötig ist, dass der Sender diese Impulskombination mit Anlauf- und Sperrschritt und in der richtigen    Bemessung   aussendet.

   Auf der gleichen Welle, wie die    Nockenscheiben   des Fernschreibsenders, be- 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 findet sich eine Nockenscheibe NGl, die den Kontakt ngl steuert. Über diesen Nockenkontakt ngl wird der Stromkreis für die Auslösung des    #Wer   da?"-Senders gebildet: - W F B, Kontakte h2, i2, umoelegtei M 2D Kontakt b3, Auslösemagnet NM, Kontrakt ngl, Erde. 



  Inzwischen wurde bei Ansprechen des B-Relais durch den Kontakt b5 die a-Ader aufgetrennt, die bisher entsprechend der Darstellung nach Fig. 2, II nur angezapft war. Beim Ablauf des Fernschreibsenders, der die Zifferwechselkombination und die    #Wer   da?"-Kombination aussendet, wird der Text durch den Kontakt sr des nicht dargestellten Senderelais über die Kontakte t11 und b7 auf die a-Ader gegeben, und zwar in Richtung zum gerufenen Teilnehmer über n'. 



  Während des Ablaufes des    #Wer      da?"-      Senders   wird der Nockenkontakt ng2 geschlossen, so dass das Relais J ansprechen kann: Erde, Kontakte ng2, 12, t7, Wicklung JI, - WB. Das Relais J schafft sich einen Haltestromkreis: Erde, Kontakte e6, iI, l6, Wicklung JII, - WB. Der Kontakt i2 wird geöffnet, so dass der Stromkreis des Auslösemagneten NM unterbrochen wird und ein zweiter Ablauf des    #Wer   da?"-Senders unterbunden ist. 



  Beim gerufenen Teilnehmer wird durch die    .#er   da?"-Kombination der Namengeber ausgelöst, und dieser sendet eines der angerufenen Stelle charakteristisches Kennzeichen, z. B. den Namen des Teilnehmers, aus. Dieser kommt von b' und verläuft einerseits über Kontakte p4, t3, ul, o1, b-Ader, weiter zum rufenden Teilnehmer und anderseits über Kontakte p4, t3, t4, i3, ach, b4, Relais ER nach Erde. 



  Das Empfangsrelais ER des Gebührenfernschreibers wird also von den Impulskombinationen beeinflusst und steuert die Einstellung des Typenrades 3 (Fig. 4). Vom Übersetzer des Gebührenfernschreibers aus wird nach Empfang einer Impulskombination ein Stromkreis für die Druckmagnete DMl und DM2 geschlossen, so dass auf einem der Streifen PStl bis PSt10, je nach der Stellung des Typenrades, ein Buchstabe abgedruckt wird. Der Namengebertext kann so gewählt sein, dass ein Typengruppenwechsel nicht erforderlich ist. Es können zum Beispiel nur die Nummern des Teilnehmers übertragen werden, die in der gleichen Typengruppe liegen wie die späteren Zeitangaben. Dadurch kann der Aufbau des Fernschreibers noch vereinfacht werden.

   Falls    man   jedoch die bisher üblichen, aus Buchstaben bestehenden Teilnehmerkennzeichen beibehalten will, muss das Typenrad    ausserdem   durch den Fernschreibempfänger auch in der Typengruppe verstellt werden können. Dies geschieht zweckmässig in der Weise, dass abweichend von den zur Zeit üblichen    Konstruktionen   alle Buchstaben des Typenrades in einer Reihe angebracht werden, wobei sich abwechselnd Zeichen der Buchstaben- und der Zifferngruppe folgen. Es ist dann für den Typengruppenwechsel keine Verstellung des Typenrades in der Längsrichtung erforderlich. Durch eine Einfärberolle wird das Typenrad dauernd eingefärbt, und nach dem Abdruck eines jeden Zeichens wird ein Stromkreis für den    Fort-      schaltnagneten   SFM geschlossen.

   Auf der Lbersetzerachse des Gebührenfernschreibers wird zum Beispiel zur Zeit des Sperrschrittes ein Kontakt tk mechanisch geschlossen, so dass folgender Stromkreis entsteht: - WB, Kontakte IL, pk2 umgelegt,    Streifenfort-      schaltnagnet.   SF-11, Erde. Der Streifen PSt wird um eine Buchstabeneinheit    fortgesehal-      tet,   und zwar durch die Rollen 17 und 18. 



  Beim Eintreffen des ersten Zeichenstromimpulses des    Namengebertextes   vom gerufenen Teilnehmer spricht das Relais    R   an, da das Relais F -wie oben beschrieben durch    Gegenmagnetisierung   zum Abfall gebracht    worden   war. Das Relais    R   ist ein Verzögerungsrelais,    das   sich über den Kontakt f 7    hält,   auch wenn    Trennstroinzeichen   eintreffen. Der Kontakt f 7 ist notwendig, damit. das Relais    I?   nicht schon vor dem Abfall von F zum    Ansprechen   gebracht wird.

   Der Widerstand, der    zwischen   -TB und dem Kontakt f 7 liegt, ist so bemessen, dass das Re- 

 <Desc/Clms Page number 9> 

    lais      R   über den    genannten   Stromkreis nicht zum Anziehen gebracht werden kann, jedoch nach einmaligem Anziehen gehalten bleibt. Über ber den Kontakt r1 wird das Relais S eingeschaltet: Erde, Kontakte v8, i4, r1, Wicklung S, - WB. Nachdem der    Namengeber-      text   des gerufenen Teilnehmers eingegangen ist, fällt das Relais    R   wieder ab, weil an der b-Ader dauernd Trennstrom liegt und daher vonseiten des Kontaktes f 7 auch + TB am Relais liegt. Es spricht dann das Relais T an, Erde, Kontakte v8, r2, s2, Wicklung T, - WB.

   Das Relais T schaltet mit seinem Kontakt t2 die durch den Kontakt b5 aufgetrennte a-Ader durch und trennt die b-Ader mit dem Kontakt t3 auf, so dass über den Kontakt t1 der Sendekontakt sr des    #Wer   da?"-Senders an der    b-      Ader   in Richtung zum    rufenden   Teilnehmer liegt:   TB, Kontakte sr, t1, ul, o1, b-Ader. Der Kontakt t6 öffnet und der Kontakt t7 legt um, so dass das Relais J spannungslos wird und abfällt.

   Der Kontakt i2 öffnet und löst wieder über den Auslösemagneten NM den    #Wer   da?"-Sender aus, der abläuft und mittels des Sendekontaktes sr über den oben beschriebenen Stromweg die Impulskombination für den    Typengrup-      penvechsel   und die    #Wer   da?"-Kombination zum rufenden Teilnehmer aussendet. Über den beim Ablauf des    Fernschreibsenders   geschlossenen Kontakt ng2 spricht das Relais H an: Erde, Kontakte ng2, b2, t7, Wicklung HI, - WB. Das Relais H bildet sich einen Haltestromkreis: Erde, Kontakte e6, h1, u7, Wicklung HII, - WB. Das Relais    S   fällt ab, das der Kontakt i4 beim Abfallen des J-Relais vor dem Ansprechen des    H-Re-      lais   geöffnet hat. 



  Beim    rufenden      Teilnehmer   wird durch die    #Wer   da ?"-Kombination der Namengeber ausgelöst, und dessen    Text   kommt über die a-Ader, Kontakt t2, Kontakt t4, Kontakt ha3, Kontakt b4, Relais ER, Erde zum Gebührenfernschreiber. Er verläuft auch über Kontakt t2, weiter über die a-Ader in Richtung a' zum gerufenen Teilnehmer und wird dort aufgezeichnet. Beim Einlaufen des Namengebertextes bei der Gebührendruckeinrichtung zieht wieder das Relais R beim ersten Zeichenstromimpuls an, und damit das Relais S.

   Relais R hält sich während des ganzen einlaufenden    Namengebertextes   und fällt erst nach dessen Schluss    wegen   des dauernd eintreffenden Trennstromes ab und schliesst dann einen Stromkreis für das Relais U: Erde, Kontakte v8, h5, r3, s3, Wicklung U, - WB. Das Relais U bindet sich über Kontakt u2 und schaltet die b-Ader mit seinem Kontakt ul für den Schreibverkehr durch. Beide Adern sind nun durchgeschaltet, und die Teilnehmer können in der üblichen Weise mit dem Schreiben beginnen. Die Zählung setzt jedoch erst ein, wenn die Zeit- und die Datumangaben von dem Zentralsender aus, wie nachstehend beschrieben, abgedruckt werden. Die Zeit bis dahin, die etwa 3 bis 4 Sek. beträgt, ist als Karenzzeit zu betrachten, innerhalb derer die Teilnehmer die Verbindung, z. B. bei einem Fehlaufbau, noch auslösen können. 



  Das Empfangsrelais ER und damit der Gebührenfernschreiber werden nun durch den Kontakt    u6   an den Kontakt    zs   eines    Zentralzeitsenders   in der    Zeitsenderanscbluss-      schaltung      ZSA   gelegt. Ein solcher Zeitsender besteht in    einer      Umsetzereinrichtung,   die die Uhrzeiten, gegebenenfalls auch Datumsangaben in die    Impulskombination   übersetzt,    speichert   und aussendet. Solche zentrale Zeitsender sind in der Technik bekannt, z. B. durch das D. R. P. Nr. 603 860, so dass sie nicht neu beschrieben zu werden brauchen. Die    Zeitsendereinrichtung   wird durch das Relais An angelassen: Erde, Kontakte v11,    u,4,   Relais An, - WB.

   Anschliessend wird in bekannter Weise der Kontakt    zs   durch den zentralen Zeitsender    gesteuert,   so dass über das Empfangsrelais ER und den Fernsehreiberempfänger das Typenrad 3 entsprechend den    Impulskombinationen   eingestellt wird. Auf dem    belegten   Druckstreifen    PSt   wird    Datum   und Zeit des    Beginnes   der Verbindung gedruckt. Von dem    zentralen   Sender    ZS   aus wird nach Schluss der    Datum-      und   Zeitmeldung der Kontakt    sle   betätigt. 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 Dies kann    mechanisch   oder durch ein Relais geschehen, das am Schluss der Zeitsendung anspricht.

   Das Relais V spricht an über Wicklung VI: Erde, Kontakte sk, u5, r12, Wicklung VI. - WB. Über die Wieklung TI des Relais V wird ein Haltestronlkreis gebildet: Erde, Kontakt e7, Kontakt @13. Wicklung VII, - WB. Dabei muss das Relais T so justiert sein, dass der Kontakt r13 schliesst, ehe der Kontakt z12 sich öffnen kann. 



  Nach dem Ansprechen des Relais V sind alle Vorgänge, in denen der Gebührenfernschreiber, das Empfangsrelais ER, die Übersetzungseinrichtung und das Typenrad beteiligt sind, zum Abschluss gebraeht. Auf dem Druckstreifen sind die beiden Namengebertexte und die Zeitangabe über den Beginn der Fernschreibverbindung verzeiclnet. In diesem Augenbliclk kann das Typenrad freibegeben werden, so dass der Gebührenfernschreiber und der    #Wer   da?"-Sender für die Zählung einer andern Verbindung benutzt werden können. Eine solche Verbindung kann beispielsweise über andere Gruppenwähler aufgebaut werden, und die Gebühr wird dann durch einen andern Druckstreifen PSt ermittelt. 



  Beim Ansprechen des Relais V wird über den Kontakt v10 der Auslösenagnet 1M für den Gebührenfernschreiber betätigt. Erde, Kontakte vl0, u3, Wicklung AM. - WB. Der Magnet A,M (Fig. d) betätigt über einen Hebel 27 den Auslösestab 28, der die Zahnstange 9 gegen die Wirkung der Feder 14 aus dem Bereich der    Fortselalte-      klinke   12 und der Haltefeder 13    ver-      schwenkt.   Die Rastklinke 15 wird dabei gegen die Wirkung ihrer Zugfeder von der Zahnstange 9 angehoben, und die Zahnstange wird unter der Einwirkung der    Mick-      zugrolle   11, in der sich eine gespannte Feder befindet, in die Ruhestellung zurückgeführt. 



  Nach Erreichung der Ruhestellung und beim Ausschalten des Auslösemagneten AM, wird    unter   dem Einfluss der Feder    l4   die Zahnstange wieder in den Bereich der    Fortscha.lt-      klinhe   12 geführt. Der Gebührenfernschrei- 
 EMI10.13 
 t,cr l@efindet sich nniirnehr in der Ausgangsstellung und kann während der Zeit, in der bei der Oden betrachteten Verbindung die Datier rcgisl riert wird. für die Zählung einer neuen Verliindun:, benutzt  -erden. Bei der lxti-acliteten Verhindung hat die Z;ililung- der @'t@rliindun-sdauer eingesetzt: Cbe r den Kontakt r1 des Relais I" wird ein Stromkreis für das Relais TV geschlossen: Erde, Wählerarm d3, Kontakte cl, e3, ReIsis IIr. - Il'B.

   Das Relais I' ist so justiert. ilass der Kontakt el vor dem Kontakt v3 schliesst, damit nicht der Drehmagnet D des \Wählers erreät wird, ehe das Relais TI' an- @esprochen hat. Das Relais 117 legt seinen tinselialtekontakt ii,l um, so dass der Kondensator C'1 sich über folgenden Stromkreis entlsiüt: Erde. Kondensator Cl, Kontakte c15. @cL Magnet Ml, Eide. Die Ladung des liondensators war vorher von - WB über einen Widurstand. Kontakte rt,l, q5, Kondensator Cl. Erde, erfolgt. Der Zeitstanzund Fortselialtniagnet ZFJI schaltet in der aus Fig. G ersichtlichen Weise den Papierstreifen PS( fort lind stan71 mit dem Stan":tempel ?il zum Beispiel für jede angefaneuc Minute ein Loch. Die Stanzung erfolgt beim Anzug des Magneten und die F ortsehaltung beim Abfall.

   Beim Ansprechen des Relais 1" wird nun über den Kontakt c3, wie oben erwähnt. ein Stromkreis für den Fortscbaltniagneten des Drehwählers N geschlosseii. Dieser Stromkreis verläuft über einen Kontakt 11I", der in der von Zeitzonenzählern leer hekannten Weise alle 1(1" seliliesst: Eide. l1)" - Kontakt. Relais 7. (j@'ichlung 1I), Kontakt c3, Kontakt x1. Magnet D. - IVP. In dem Augenblick, in dem der Arm d? des 1)ieliw;ilili,i-s über den sechsten Schritt läuft, erhält das Relais TI" wieder einen Stromstoss Tiber den oben beschriebenen Stromkreis, und der Kontakt rel legt den inzwischen wieder beladenen Kondensator C1 zur Entladung an den Zeitstanz- und Fortsehaltmabneten ZFJI. In den Papierstreifen PSt wird also ein Loch gestanzt und die Fortschaltun- betätigt.

   Der Drehwähler kann in bekannter Weise elf Schritte machen und befindet sich 

 <Desc/Clms Page number 11> 

 daher nach weiteren sechs    Schritten,   das heisst nach einer weiteren Minute wieder auf dem ersten Schritt, so dass über das Relais W ein weiterer Stanzvorgang ausgelöst wird. Aus der Anzahl der gestanzten Löcher kann später leicht auf die Dauer der Verbindung geschlossen werden. 



  Das Relais Z ist das normale Zählrelais des Zeitzonenzählers. Es kann daher neben der Zählung durch den Gebührendrucker eine normale Zählung erfolgen. 



  Ist die Nachrichtenübertragung beendet, so lösen die Teilnehmer in bekannter Weise durch Drücken der Schlusstaste die Verbindung aus. Geht diese Auslösung vom rufenden Teilnehmer aus, so wird nach Auftrennen der c-Ader im Vorwähler das Relais C des Gruppenwählers stromlos und das Relais    E   fällt ab, da der Kontakt e3 geöffnet wird. Dadurch öffnet sich der Kontakt e3, so dass eine weitere Zählung mit Sicherheit verhindert ist, weil das Relais W keine Stromstösse mehr bekommen kann. Der Drehwähler D läuft in die Nullstellung zurück: Erde, Wählerarm d4, Ruhekontakt e4, Kontakt x1, Fortschaltmagnet D, - WB. Bei jedem Anzug des Fortschaltmagneten wird ein Stromkreis für das Relais X über den Kontakt d geschlossen. Relais X zieht an und der Kontakt x1 unterbricht den Fortschaltstromkreis für den Magneten D.

   Dieser wird durch diese Unterbrecherschaltung bis zum Erreichen der Nullstellung fortgeschaltet. 



  Bevor das abfallverzögerte Relais V über den Kontakt e7 abgeschaltet wird, spricht das Relais L an: Erde, noch geschlossener Kontakt v2, geschlossener Kontakt e2, Relais L, - WB. Wenn der Wähler seine Nullstellung erreicht hat, wird über den Kontakt l2 ein Stromkreis für das Relais Q gebildet: Erde, Wählerarm d3, Kontakt 12, Relais Q, - 1VB. Über den Kontakt q4 bekommt der Drehmagnet des Wählers einen weiteren Stromstoss: Erde, Kontakte d4, q4, x1, Magnet D, - WB. In der beschriebenen Weise beginnt der Wähler D mit Hilfe des Relais X einen weiteren Umlauf. Über den Kontakt q8 wurde jedoch die Wicklung II des Relais X kurzgeschlossen, so dass das Relais X verzögert abfällt und der Wähler daher langsamer umläuft. Das Relais Q, das abfallverzögert ist, wird bei diesen Drehvorgängen über den Kontakt q1 gehalten.

   Bei jedem Schritt entlädt sich nun der Kondensator C1 über den Kontakt x3 und über den Streifenfortschaltmagneten SFM (Fig. 4 bis 6), der nur den Transport des Streifens, aber keinen Stanzvorgang veranlasste: Erde, Kondensator Cl, Kontakte q5, x3, q6, pk2, Magnet SFM, Erde. Der Magnet SFM transportiert den Streifen so lange weiter, bis alle Druck- und Stanzaufzeichnungen des Streifens an dem    Schermesser   29 vorbeigeführt sind. Auf einem der letzten Schritte des Wählers kommt ein Stromkreis für den    Schermagneten      SchM   zustande: Erde, Wählerarm d3, Kontakt q2,    Schermagnet      SchM,   - WB.

   Der    Schermagnet      (Fig.   4)    betätigt   mit seinem Anker über die Hebel 30 und 31 gegen die Wirkung der Feder 32 das Schermesser 29, das den Streifen abschneidet, der in einen Sammelbehälter fällt. 



  Der Wähler läuft inzwischen in die Nullstellung weiter, in der die Gebührendruckeinrichtung über die    c-Ader   neu    be-      legungsfähig   ist. Durch die    Kontakte   13 und q3 wird verhindert,    dass   das Relais    E   anspricht, wenn der Wähler D nach Beendigung des    Stanzvorganges   zum ersten Mal die Ruhestellung durchläuft. Die weitere Auslösung der Verbindung erfolgt abhängig von den Relais    Y,   L,    E,   deren Kontakte bei ihrem Abfallen umgelegt werden. Die Prüfader c' des Gruppenwählers wird durch Öffnen des Kontaktes cl unterbrochen, so    dass   das Relais P abfällt.

   Dadurch wird ein neuer Stromkreis für den Drehmagneten    DR   gebildet: Erde, Kontakt    n1,   Kontakt p2, Kopfkontakt k,    Drehmagnet      DR,   - WB. Der Drehmagnet wird in einen    Fortschaltestromkreis   gelegt, bis der Wähler auf den elften Schritt    aufprüft   und dadurch selbsttätig in der Ruhelage stehen bleibt (Öffnen des Kopfkontaktes k2). 



  Da bei der geschilderten Einrichtung ein    Fernschreibempfänger   und ein Typenrad 

 <Desc/Clms Page number 12> 

 zehn Gebührenstreifen zu bedienen hat, kann es vorkommen, dass mehrere Gebührenstreifen gleichzeitig oder so kurz hintereinander von den zugehörigen Gruppenwählern belegt werden, dass das Typenrad bei einem Streifen den Druckvorgang noch nicht beendet hat, während es bei einem andern Streifen schon belegt werden soll. Für diesen Fall sind Stromkreise vorgesehen, die die Aussendung eines Besetztzeichens und damit die Auslösung der Verbindung zur Folge haben, da der Teilnehmer sonst gebührenfrei schreiben würde. Nach Eingang des Zähleinleitungsimpulses spricht nämlich das Relais 0 an, wenn der Stössel 26 den Kontakt pk1 nicht umgelegt hat: Erde, Ruheseite des Kontaktes pkl, Kontakt y1, Kontakt e7, Kontakt f3, Kontakt e5, Relais 0, - WB.

   Leber Kontakt o1 wird in diesem Fall -TB an die b-Ader in Richtung zum rufenden Teilnehmer gelegt, so dass die Verbindung zusammenfällt. 



  Der Kontakt y1 und das Relais F sind vorgesehen, damit in der Zeit zwischen dem Ansprechen des Relais E und dem Abfallen des Relais F beim Belegungsvorgang kein Minusimpuls auf die b-Ader gesandt wird. Das Relais F ist nämlich nach dem Abfallen von F über den Kontakt f 6 dauernd erregt, so dass der Stromkreis des Relais 0 zu dieser Zeit unterbrochen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung mit Fernschreibempfänger, insbesondere zum Empfang der Teilnehmerkennzeichen (Namengebertexte) von an Fernschreibverbindung beteiligten Teilnehmern und von Zeitangaben zum Zwecke der Gebührenermittlung im Fernsehreibteilnehmerverkehr, dadurch gekennzeichnet, dass im Fernschreibempfänger einer einzigen Empfangs- und Übersetzungseinrichtung für die Impulskombinationen mehrere Aufzeichnungseinrichtungen zugeordnet sind. U NTERANSPRÜCHE 1. Schaltungsanordnung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzeichnungseinrichtungen wahlweise wirksam gemacht werden können. 2. Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Typenrad des Gebührenfernschreibers mehreren Druckstreifen gemeinsam zugeordnet ist und dass es Druckschriftzeichen aufweist. 3.
    Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Typenrad in der Drehrichtung kraftschlüssig angetrieben wird und in Richtung seiner Drehachse verschiebbar ist. 4. Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Druckstreifen mit ihren Führungen und Transporteinrichtungen so angeordnet sind, dass die Transportrichtung der Druckstreifen senkrecht zur Drehachsenrich- tung des Typenrades verläuft. 5. Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss für die verschiedenen Druckstreifen ein gemeinsamer Druckhammer vorgesehen ist, der den Aufzeichnungsstreifen gegen das Typenrad drücken kann. 6.
    Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss auf dein Umfang des Typenrades die Impulskombinationen als nebeneinanderliegende Punkte aufgetragen sind, so dass die auf Aufzeichnungsstreifen gedruckten Impulskombinationen lichtelektrisch abgetastet werden können. 7. Schaltungsanordnung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fernschreibempfänger als Lochstreifenempfänger ausgebildet ist. mit einer einzigen Empfangs- und Übersetzereinrichtung und mit einer für verschiedene Stanzstreifen wahlweise wirksamen Stanzeinrichtung. B.
    Schaltungsanordnung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass i auf den Aufzeichnungsträgern der Auf- zeichnungseinrichtungen ausser den Aufzeichnungen, die von einem Empfangsmagneten und der übersetzungseinrichtung für Impulskombinationen gesteuert werden, mit <Desc/Clms Page number 13> Hilfe eines weiteren Magneten für Einzelimpulse Aufzeichnungen veranlasst werden können, die unabhängig von den erstgenannten Aufzeichnungen erfolgen. 9.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangs- und Übersetzungseinrichtungen die nach beendetem Verbindungsaufbau einer Verbindung eintreffenden Impulskombinationen der Teilnehmerkennzeichen und aus Impulskombinationen bestehende Angaben über den Zeitpunkt des Beginnes der Verbindung übersetzen und deren Aufzeichnung mit Hilfe einer der Aufzeichnungsvorrichtungen bewirken, während die Angaben über die Dauer der Verbindung auf dem gleichen Aufzeichnungsträger unter dem Einfluss eines periodisch wirkenden Zeitschaltwerkes durch Zeitmarken aufgezeichnet werden. 10.
    Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellung des Typenrades in der Achsrichtung zu den Abdruckstellungen der einzelnen Druckstreifen durch Schaltmittel gesteuert werden, die abhängig vom Verbindungsaufbau wirksam werden. 11. Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Transport- und Führungseinrichtungen für einen Druckstreifen je einem einzelnen Wähler (GW) einer Wahlstufe zugeordnet sind. 12. Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss an die Belegung der Wahlstufe die Transport- und Führungseinrichtungen des zugeordneten Druckstreifens belegt werden. 13.
    Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass bei Belegung einer Führungs- und Transporteinrichtung das für alle Aufzeichnungseinrichtungen gemeinsame Typenrad in Richtung seiner Drehachse in die Abdruckstellung des belegten Druckstreifens bewegt wird. 14. Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fortschaltmagnet (TFM) das Typenrad über eine Zahnstange (9) in Richtung seiner Drehachse so lange bewegt, bis durch einen mechanischen Kontakt der Stromkreis des Fortschaltmagneten dauernd geöffnet wird. 15. Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass bei Auslösung der Verbindung die Zahnstange (9) durch einen Auslösemagneten (AM) ausser Eingriff mit der Fortschaltklinke (12) der Zahnstange gebracht wird. 16.
    Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckstreifen während der Sperrschritte bei Aufzeichnung der Namengebertegte und der Angaben des zentralen Zeitgebers durch einen Magneten (SFM) fortgeschaltet wird;
    der vom Fernschreiber aus durch einen Kontakt (tk) gesteuert wird. 17. Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckstreifen bei Aufzeichnung der Zeitmarken für die Verbindungsdauer von einem Magneten (UM) fortgeschaltet wird, der gleichzeitig die Aufzeichnung der Zeitmarken bewirkt. 18.
    Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass nach Auslösung der Verbindung die Fort- schaltung des Druckstreifens durch den von einer Unterbrecherkombination (D, X, Cl) gesteuerten Fortschaltmagneten (SFM) erfolgt, der auch die Fortschaltung beim Aufzeichnen der Angaben des zentralen Zeitgebers steuert. 19. Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortschaltung mindestens so lange dauert, bis der Druckstreifen eine Abschneidevor- richtung (Schur, 29) passiert hat. 20.
    Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass nach vollendetem Verbindungsaufbau nacheinander die Namengebertegte der beiden an der Verbindung beteiligten Teilnehmer übertragen und vom Gebührenfernschreibempfän- ger aufgezeichnet werden. <Desc/Clms Page number 14> 21. Schaltungsanordnung nach dem t nteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss an die Aufzeichnung der Namengebertexte der Abdruck einer von einem zentralen Zeitsender ausgesendeten Zeitangabe vom Gebührenfernschreibempfänger gesteuert wird. 22.
    Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass heim rufenden Teilnehmer nach beendigtem Verbindungsaufbau die Namensendung ausgelöst und im Ansehluss an die #Wer da?"- Kombination gegeben wird, die den Namengeber des angerufenen Teilnehmers auslöst. 23. Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass in der Teilnehmerstation ein selbsttätiger Wahlimpulssender vorhanden ist, der im Anschluss an die Aussendung der Wahlimpulse. dieser Station selbsttätig die Aussendung des Namengebertextes und der #Wer da?"- Kombination veranlasst. 24.
    Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Namengeberwalze der Teilnehmergeräte ausser dem Namengebertext die Typengruppenwechselkombination und die #Wer da?" Kombination enthält. 25. Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussendung der #Wer da?"-Kombination durch die Namengeberwalze dann erfolgt, wenn der Namengeber örtlich ausgelöst wird, während bei Auslösung von ferne die Aussendung der #Wer da ?"-Kombination unterdrückt wird. 26. Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass bei Auslösung von ferne die Fortschaltung der Namengeberwalze nach Aussendung des Namens unterbunden wird. 27.
    Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussendung der #Wer da?"-Kombination durch Kurzschluss des Senderkontaktes unterdrückt wird. 28. Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterdrückung dann erfolgt, wenn ein von der Umdrehung der Namengeberwalze und vom Empfangsrelais gesteuerter Stromkreis geschlossen ist. 29. Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wählerschaltung ein Fernschreibsender vorgesehen ist, der abhängig vom Verbindungsaufbau und der Empfangsbereitschaft des Gebührendrückers die Ziffernwechselkombination und die #Wer da?"- Kombination aussendet. 30.
    Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden lmpulskombinationen über eine zum gerufenen Teilnehmer verlaufende Ader (a') ausgesendet werden, während die zugehörige, vom rufenden Teilnehmer kommende Ader (a) abgetrennt ist. 31. Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass nach Eingang des Kennzeichens des gerufenen Teilnehmers beim Gebührenfernschreiber eine Umschaltung der Übertraggungseinrich- tung vorgenommen wird, derart, dass die Übertragungsader (b) des Kennzeichens aufgetrennt und die a-Ader durchgeschaltet wird. 32.
    Schaltungsanordnung nach den Unteransprüchen 30 und 31, dadurch gekennzeichnet, dass nach Umschaltung der Über- tragungseinriehtuiig die Ziffernwechselkom- bination und die .,Wer da?"-Kombination über eine zum rufenden Teilnehmer führende Ader (b) ausgesendet wird. und dass anschliessend das Kennzeichen des rufenden Teilnehmers über die durchgeschaltete a.- Ader vom Gebührenfernschreiber und vom gerufenen Teilnehmer empfangen wird. 33.
    Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dai3 nach Beendigung der Wahl beim Gebührenfernschreiber die Auftrennung der a-Ader abhängig von einem über die b-Ader eintreffenden Zähleinleitungsimpuls erfolgt. 34. Schaltungsanordnung nach dem Un- teranspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass beim selbsttätigen Aufbau der Verbindung <Desc/Clms Page number 15> ein Relais (F) über eine Wicklung (I) erregt wird, das beim Eintreffen des Zähleinleitungsimpulses durch Gegenmagnetisierung durch die andere Wicklung (II) zum Abfallen gebracht wird und die Auftrennung der a-Ader steuert. 35.
    Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais (F) ein weiteres Relais (B) steuert, das nur ansprechen kann, wenn der Gebührenfernschreiber empfangsbereit ist, wobei die Kontakte dieses Relais (B) die a-Ader unterbrechen und den "Wer da?"- Sender auslösen. 36.
    Schaltungsanordnung nach dem Unteranspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass beim Eintreffen des ersten Zeichenstrom- impulses des Kennzeichens des gerufenen Teilnehmers ein abfallverzögertes Relais (R) anspricht, das sich während des vom gerufenen Teilnehmer einlaufenden Namengebertextes hält, nach dessen Beendigung jedoch infolge des dauernd einlaufenden Trennstromes abfällt und dadurch die Unterbrechung der b-Ader und die Durchschal- tung der a-Ader sowie die Wiederauslösung des "Wer da?"-Senders steuert.
CH219313D 1938-08-06 1939-08-04 Fernschreibteilnehmerverkehr.chreibempfänger, insbesondere zum Empfang der Teilnehmerkennzeichen von an einer Fernschreibverbindung beteiligten Teilnehmern und von Zeitangaben zum Zwecke der Gebührenermittlung im CH219313A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE219313X 1938-08-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH219313A true CH219313A (de) 1942-01-31

Family

ID=5831804

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH219313D CH219313A (de) 1938-08-06 1939-08-04 Fernschreibteilnehmerverkehr.chreibempfänger, insbesondere zum Empfang der Teilnehmerkennzeichen von an einer Fernschreibverbindung beteiligten Teilnehmern und von Zeitangaben zum Zwecke der Gebührenermittlung im

Country Status (2)

Country Link
BE (1) BE435842A (de)
CH (1) CH219313A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015471B (de) * 1955-10-29 1957-09-12 Sueddeutsche Telefon App Kabel Anordnung zum UEbertragen von Fernschreibgebuehren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015471B (de) * 1955-10-29 1957-09-12 Sueddeutsche Telefon App Kabel Anordnung zum UEbertragen von Fernschreibgebuehren

Also Published As

Publication number Publication date
BE435842A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE662329C (de) Verfahren zum Senden von Telegrammen ueber eine Telegrafenanlage
DE673407C (de) Schaltungsanordnung zur Verbindungszaehlung in Fernschreibvermittlungsanlagen mit Waehlerbetrieb
DE738561C (de) Selbsttaetiger Gespraechszettelaussteller fuer selbsttaetige und halbselbsttaetige Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
CH219313A (de) Fernschreibteilnehmerverkehr.chreibempfänger, insbesondere zum Empfang der Teilnehmerkennzeichen von an einer Fernschreibverbindung beteiligten Teilnehmern und von Zeitangaben zum Zwecke der Gebührenermittlung im
DE669234C (de) Telegraphenanlage
DE716128C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE727068C (de) Fernschreibempfaenger zum Empfang von verschiedenen nacheinander ueber eine Leitung ankommenden Nachrichten
DE460573C (de) Schaltung zur elektrischen Fernsteuerung von Schreibmaschinen durch lange und kurze Stromstoesse gleichen Vorzeichens, die durch Pausen verschiedener Dauer getrennt sind
CH192933A (de) Gesprächszettelausfertigungseinrichtung für automatische und halbautomatische Fernmeldeamtsanlagen.
DE716652C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernschreibselbstanschlussvermittlungsstellen
DE603860C (de) Fernschreibanlage
AT122244B (de) Fernschreibanlage.
AT145438B (de) Anordnung zum Senden von Telegrammen über eine Telegraphenanlage, welche mit Fernschreibern ausgerüstete Teilnehmerstationen und selbsttätige Vermittlungsämter umfaßt.
DE665028C (de) Schaltungsanordnung fuer Feuermelde-, Notruf- und aehnliche Alarmsignalanlagen
AT157343B (de) Selbsttätig arbeitende Gebührenübermittlungseinrichtung für Fernschreibanschlüsse in Selbstwahl-Fernschreibanlagen.
DE720822C (de) Schaltungsanordnung zur UEbermittlung von Boersenkursen
DE915820C (de) Verfahren und Anordnung zur UEberwachung der Nachrichtenuebermittlung im Fernschreibverkehr
DE666831C (de) Schaltungsanordnung zur Anrechnung von Gebuehren in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE851205C (de) Lochstreifensender fuer Fernschreibzeichen
DE673200C (de) Boersenkursmeldeanlage
DE700868C (de) Drucktelegraphenanlage mit synchron arbeitenden Fernschreibern
DE1131279B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprech-nebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb und selbsttaetigem Gebuehrendruck fuer hochwertige Verbindungen
DE922053C (de) Schaltungsanordnung zur Gebuehrenermittlung und Herstellung der dazu erforderlichen Unterlagen im Fernschreibteilnehmerverkehr
DE711302C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zur Kennzeichnung anrufender Anschlussstellen
AT61635B (de) Schaltung für halbselbsttätige Fernsprechanlagen.