CH219354A - Breitdreschmaschine. - Google Patents

Breitdreschmaschine.

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Publication number
CH219354A
CH219354A CH219354DA CH219354A CH 219354 A CH219354 A CH 219354A CH 219354D A CH219354D A CH 219354DA CH 219354 A CH219354 A CH 219354A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
threshing
drum
shaker
wide
straw
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Heinri Lanz
Original Assignee
Heinrich Lanz Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Lanz Ag filed Critical Heinrich Lanz Ag
Publication of CH219354A publication Critical patent/CH219354A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description


  



  Breitdreschmaschine.



   Die Erfindung bezieht sich auf Breit  dreschmaschinen,    bei denen das Dreschgut querliegend durch das Dreschwerk und ebenso über den Schüttler geleitet wird, und eignet sich insbesondere für solche Maschinen, die mit einer Strohpresse verbunden sind.



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in der Dreschmaschine eine Einrichtung vorzusehen, die eine Verkürzung des Schüttlers ermöglicht, ohne gleichzeitig die   Ausschütt-    lung zu verschlechtern.



   Es besteht das Bedürfnis, den Strohschüttler bei Dreschmaschinen möglichst kurz zu machen, damit die Gesamtbaulänge der Machine nicht zu gross wird. Das ist besonders bei solchen Dreschmaschinen der Fall, die mit einer Strohpresse verbunden sind, da bei den bekannten Maschinen dieser Art die Gesamtbaulänge unerwünscht gross wird. Der Schüttler kann aber nicht ohne weiteres verkürzt werden, da sonst die Ausschüttlung verschlechtert würde.



   Ferner wurde festgestellt, dass bei den bisher bekannten Breitdreschmaschinen ein grosser Teil der ausgedroschenen Körner, anstatt durch die Öffnungen des Dreschkorbes   hin-durchzufallen,    mit dem Stroh aus dem   Dreschwerk herausschiesst    und auf das ausgedroschene, sich auf dem   Schüttler    befindliche Stroh fällt. Von diesen Körnern gehen viele verloren, da sie nicht durch die Strohdecke gelangen können, sondern mit dieser die Maschine verlassen. Es sind zwar schon verschiedene Vorschläge gemacht worden, um diese   Eörnerverluste    herabzusetzen. So hat man z.

   B. den   Sehiittler    durch   zusätz-    liche, an seinem Ende angeschlossene, schwingende und umlaufende   Schüttelvor-    richtungen verlängert, um das Stroh am Auslaufende der Dreschmaschine noch etwas aufzuhalten. Diese Massnahmen haben sich jedoch nicht bewährt, da die   Strohdecke    auf dem Schiittler gerade am Auslaufende der Dreschmaschine am stärksten und mithin die   Kornerdurehlässigkeit an dieser    Stelle am geringsten ist. Ausserdem wird hierbei auch die gesamte Baulänge der Dreschmaschine   erheblieh    vergrössert, was natürlich einen entsprechend h¯heren Kostenaufwand mit sich bringt. Man hat auch zur Verringerung der K¯rnerverluste in den Raum  ber dem Schüttler sogenannte Strobaufhalteklappen eingebaut.

   Aber auch mit diesen Klappen konnte nur teilweise eine befriedigende Wir  kung    erzielt werden, da sie meistens falsch eingestellt werden und so überhaupt nicht zur Wirkung gelangen k¯nnen.



   Gemäss der Erfindung wird nun vorgeschlagen. unmittelbar hinter dem Auslauf der Dreschvorrichtung vor dem Sch ttler eine in gleicher Richtung wie die   Dresch-    trommel umlaufende Trommel zum   Aufhal-    ten und Ableiten des   Dreschgutes      anzuord-    nen. Von dieser Trommel sollen die aus dem Auslauf des   Dreschwerkes herausschiessenden    Körner erfasst und nach unten auf das   dresehwerkseitige Ende    des Sch ttlers abgewiesen werden. Auf diese Weise gelangen diese   sogenannten Spritzkörner nicht,    wie bei den   bekannten Breltdreschmasehinen auf.    sondern unter das ausgedroschene Stroh und können ungehindert durch den   Schüttler    fallen.

   Da die zusätzliche Trommel ausserdem das aus der Dreschvorrichtung   commende    Stroh gleiehzeitig teilweise aufhÏlt, wird dieses aufgelockert und auseinandergezogen auf den   Sehüttler    gelangen. Diese zusätzliche Trommel kann nach Art der bei   Schmal-    dreschmaschinen bekannten Wendetrommeln mit nach innen gew¯lbten MantelflÏchen versehen sein.



   Um die   aufhaltende    und abweisende Wir  kung    der zusätzlichen Trommel noch zu verbessern, läuft sie vorteilhaft mit niedrigerer Umfangsgeschwindigkeit als die Dreschtrommel um. Hierdurch werden die Kornerverluste auf das äusserste herabgesetzt. Der Schiittler selbst und damit die ganze   machine    können infolgedessen wesentlich kürzer gebaut werden als bisher. Zweekmässig wird die zusätzliche Trommel im Durchmesser kleiner ausgebildet als die Dreschtrommel um auch die Bauhöhe der   Dreschmaschine    in normalen Grenzen zu halten.



   Die Erfindung beruht also auf der Erkenntnis, dnss eine derartige zusätzliche Trommel die Aussch ttlung ganz erheblich verbessert.



   Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung im Längsschnitt in einem Ausf hrungsbeispiel dargestellt.



     Die Dreschmaschine l    ist mit einer   Schlagleistendreschvorrichtung    2 ausgerüstet.



  Unmittelbar hinter dem Auslauf 3 der Dreschvorrichtung 2 ist  ber dem   Schüttler    4 eine   zusätzliehe    Trommel 5 eingebaut. Das den Auslauf 3 verlassende   Dreschgut    wird querliegend durch die Dreschvorrichtung 2 und ebenso iiber den Schüttler 4 geleitet. Die Trommel 5 ist im Durchmesser kleiner als die Dreschtrommel 6 und läuft ferner mit niedrigerer Umfangsgeschwindigkeit um als die Dreschtrommel. Der Antrieb der Trom  mel 5 kann von    der Dreschtrommel 6 oder einem andern Teil der   Dreschmaschine 1    aus abgeleitet werden.



     Die Trommel r) erfasst    mit ihren nach innen gewölbten Mantelflächen 7 die aus dem Auslauf 3 der Dreschvorrichtung 2 her  ausschiessenden    Korner und weist sie auf das dreschwerkseitige Ende des Schüttlers 4 ab.



  Auf diese Weise kommt der   Schüttler    besser zur Wirkung, wodurch die   Aussehüttlung    erheblich verbessert wird. Der Schiittler kann   infolgedessenauchbedeutendkürzer    gebaut werden. Mit 8 ist eine Strohpresse bezeichnet, die mit der Dreschmaschine   1    in bekannter Weise verbunden ist.



   Die zufolge der erfindungsgemϯen Ausbildung erreichte Verk rzung des Strohsch ttlers und gleichzeitige Verbesserung der Aussch ttlung sind bei Breitdreschmaschinen besonders erwünscht, da hier das den Sehüttler verlassende Stroh hinterher nicht mehr nachbehandelt werden kann. um die in ihm   zuriickgebliebenen    Körner zu gewinnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Breitdresehmaschine, bei der das Dreschgut querliegend durch die Dreschvorrichtung und ebenso über den Schiittler geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daB unmittelbar hinter dem Auslauf der Dreschvorriehtung vor dem Sehüttler eine in gleicher Richtung wie die Dreschtrommel umlaufende Trommel zum Aufhalten und Ableiten des Drescl- gutes angeordnet ist.
    UNTEBANSPRUCHE : 1. Breitdreschmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Trommel (5) mit niedrigerer Umfangsge- schwindigkeit umläuft als die Dreschtrom- mel (6).
    2. Breitdreschmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Trommel (5) im Durchmesser kleiner ist als die Dreschtrommel (6).
CH219354D 1939-10-11 1940-10-02 Breitdreschmaschine. CH219354A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE219354X 1939-10-11

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CH219354A true CH219354A (de) 1942-02-15

Family

ID=5831822

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CH219354D CH219354A (de) 1939-10-11 1940-10-02 Breitdreschmaschine.

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CH (1) CH219354A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113328B (de) * 1959-06-03 1961-08-31 Helmut Claas Dipl Ing Dreschmaschine, insbesondere Maehdrescher, fuer Halmfruechte

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113328B (de) * 1959-06-03 1961-08-31 Helmut Claas Dipl Ing Dreschmaschine, insbesondere Maehdrescher, fuer Halmfruechte

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