CH219529A - Vorrichtung zum Senden oder Empfangen von gebündelten elektromagnetischen Wellen. - Google Patents
Vorrichtung zum Senden oder Empfangen von gebündelten elektromagnetischen Wellen.Info
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q15/00—Devices for reflection, refraction, diffraction or polarisation of waves radiated from an antenna, e.g. quasi-optical devices
- H01Q15/02—Refracting or diffracting devices, e.g. lens, prism
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Description
Vorrichtung zum Senden oder Empfangen von gebündelten elektromagnetischen Wellen. Zur Reflexion der Hertzschen Wellen werden gewöhnlich metallene Reflektorflä- chen verwendet, in deren Brennpunkt bezw. Brennlinie die Antenne angeordnet ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor richtung zum Senden oder Empfangen von gebündelten elektromagnetischen Wellen, die einen als Antenne dienenden Leiter auf weist, der vollständig oder nahezu vollstän dig in einem aus dielektrischem Stoff be stehenden Körper eingeschlossen ist, der ge gebenenfalls aus mehreren Stücken zusam mengesetzt und aus Stoffen von verschie dener Dielektrizitätskonstante aufgebaut sein kann.
Gemäss der Erfindung hat der aus dielek- trischem Stoff bestehende Körper eine Form, die sich durch Bewegung einer ebenen, wenigstens annähernd dreieckigen Fläche er gibt. Der Körper kann zum Beispiel eine prismatische Form aufweisen, die durch Translation einer dreieckigen oder dreieck- ähnlichen Fläche entsteht, wobei der Leiter sich in einer Ebene erstreckt, die die Sym- metrieachse dieser Fläche als Erzeugende hat.
Der dielektrische Körper kann auch ein Rotationskörper sein, der eine dreieckige oder dreieckähnliche Fläche als Erzeugende hat, wobei die Rotationsachse ausserhalb der Fläche liegt. Eine weitere Ausführungsform des dielektrischen Körpers ist ein Kegel, in dessen Achse die Antenne gesetzt ist, und in diesem Falle ergibt sich die Form dieses Körpers durch Rotation der dreieckigen oder dreieckähnlichen Fläche um die Symmetrie achse derselben.
In allen Ausführungsformen liegen zwei der drei Begrenzungsflächen die ses Körpers zum Leiter derart, dass an ihnen die vom Leiter ausgestrahlte Energie total reflektiert wird und durch die dritte Begren zungsfläche austritt, bezw. die durch die letztere Begrenzungsfläche in den Körper eintretende empfangene Energie an den zwei übrigen Begrenzungsflächen total gegen den Leiter reflektiert wird.
Ausführungsbeispiele des Erfindungs gegenstandes sind in den Fig. 1 bis 6 der Zeichnung dargestellt. Die Fig. 1 bis 3 zeigen senkrecht. zur Antenne gezogene Querschnitte. Der dielek- trische Körper P und die Antenne A müs sen sowohl in der Grösse wie auch hinsicht lich der Form unter Berücksichtigung der durch das Dielektrikum verursachten Ände rung der Wellenlänge miteinander in Ein klang stehen.
Die Antenne und der dielek- lrische Körper sind jeweils nach den Strah lungsrichtungen der Antenne und nach den Brechungsgesetzen zueinander so angeordnet, dass der dielektrische Körper womöglich alle von der Antenne ausgestrahlten Schwingun gen in die gewünschte Richtung lenkt. Dem gestellten Ziel entsprechen als Ausführungs formen des dielektrischen Körpers besonders Rotationskörper, deren Querschnitt ungefähr einem gleichschenkligen, rechteckigen Drei eck entspricht, wobei die Begrenzungsfläche, durch welche die Schwingungen austreten, z. B. auch gewölbt ausgeführt sein kann.
In den Fig. 1 bis 3 umschliesst der aus einem Dielektrikum bestehende Rotations körper P eine kreisförmige Bandantenne _Z. Die Fig. 1 zeigt im Querschnitt die Schnitt linien eines gleichschenkligen, rechteckigen Dreiecks, wogegen in den Fig. 3 und 3 Kom binationen mit gewölbten Wänden ersichtlich sind.
In der Fig. 4 ist die Antenne A schrau- benlinienförmig ausgeführt.
Weitere Körper, wie Linsen, Linsen systeme, Prismen usw. aus dielektrischen Stoffen, wie z. B. Glas, Schwefel, Pech oder solche aus andern, die Hertzschen Wellen brechenden Stoffen oder reflektierende Flä chen, können beweglich und einstellbar vor gesehen sein, um durch weitere Lenkung der Schwingungen die Strahlen konvergent, di vergent, parallel usw. zu gestalten. Die Fig. 5 zeigt schematisch eine solche Ausfüh rungsform. Bei dieser ist die Begrenzungs fläche des Rotationskörpers P, durch welche die Strahlen aus dem Dielektrikum treten, derart in einem Winkel zur Achse des Ro tationskörpers geneigt, dass dadurch die Strahlen gegen diese gelenkt werden.
Die aus dem dielektrischen Körper P tretenden Strah- leii werden durch einen zweiten Rotations körper L, welcher ebenfalls aus dielektri- schem Stoff ist und linsenförmigen Quer schnitt zeigt, geführt und in einem in der Rotationsachse liegenden Punkt O gesam melt:.
Die Fig. G zeigt eine Ausführungsform mit Stahantenne. Der dielektrische Körper P ist ein Ziegel. dessen entlang der Achse der Antenne < < usgeführter Querschnitt ein recht eckiges, gleiehschenl@.liges Dreieck ist. Die von der Antenne austretenden elektromagne tischen Wellen reiten sieh hauptsächlich senkrecht zur Antenne aus. Deswegen sind dielektrisehe Körper zu wählen, deren Quer schnitt vorteilhaft ein gleichschenkliges, rechtwinkliges Dreieck ergibt.
In diesem Falle liegt der Querschnitt; der Antenne in der Symmetrieachse des Dreiecks. Die Wel len, welche sich mit dem ,jeweiligen dielek- trischen Konstanten des Materials entspre chend reduzierten Wellenlängen im Richt- körper fortpflanzen, treffen die zwei Schen kel des Dreiecks unter einem Winkel voll 45 , werden unter einem gleichen Winkel reflektiert und treten durch die dritte Wand, welche sie unter J0" treffen,
mit entspre chend grösserer Wellenlänge aus dem Richt- körper.
Zu einem Oszillator bezw. Sch-,vingungs- generator können auch mehrere mit der erfindungsgemä ssen Vorrichtung, oder mit einem Kondensa- torfeld, oder beide gemischt verwendet wer den.
Zweckmässigerweise werden Metalle nur in dem möglichst kleinsten Masse, und zwar höchstens zur Abschirmung der nach rück wärts ausgestrahlten Schwingungen ange wendet.
Die beschriebenen Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Vorrichtung können auch. zur Bestimmung der Richtung von elek tromagnetischen Wellen verwendet werden.
Die beschriebenen Vorrichtungen sind kalibrierbar, einfach und leicht zu hand haben. Mit ihnen kann man leicht dosieren und lokalisierte Wirkung erreichen. Die von der Antenne ausgestrahlte Energie wird voll kommen auf die gewünschte Stelle gelenkt. Die Streuung ist gering und dadurch kann mit bis jetzt unerreicht grösstem Wirkungs grad gearbeitet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Senden oder Empfan gen von gebündelten elektromagnetischen Wellen, mit einem als Antenne dienenden Leiter, welcher wenigstens nahezu vollstän dig in einem aus dielektrischem Stoff be stehenden Körper eingeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der aus dielektrischem Stoff bestehende Körper eine Form hat, die sich durch Bewegung einer ebenen, wenig stens annähernd dreieckigen Fläche ergibt, wobei zwei der drei Begrenzungsflächen die ses Körpers zum Leiter derart liegen, dass an ihnen die vom Leiter ausgestrahlte Ener gie total reflektiert wird und durch die dritte Begrenzungsfläche austritt, bezw. die durch die letztere Begrenzungsfläche in den Körper eintretende,empfangene Energie an den zwei übrigen Begrenzungsflächen total gegen den Leiter reflektiert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der dielektrische Körper eine Form hat, die sich durch Trans- lation der ebenen, wenigstens annähernd drei eckigen Fläche ergibt, wobei der Leiter sich in einer Ebene erstreckt, die die Symmetrie achse dieser Fläche als Erzeugende hat. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der dielektrische Körper eine Form hat, die sich durch Rota tion der ebenen, wenigstens annähernd drei eckigen Fläche um eine ausserhalb derselben liegende Achse ergibt, wobei sich der Leiter in einer Rotationsfläche erstreckt, die die Symmetrieachse der erzeugenden Fläche als Erzeugende hat. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der dielektrische Körper eine Form hat, die sich durch Rota tion der ebenen, wenigstens annähernd drei eckigen Fläche um ihre Symmetrieachse er gibt, wobei der Leiter sich längs dieser Ro tationsachse erstreckt. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der den Leiter wenigstens nahezu vollständig einschliessende Körper aus mehreren Stoffen mit verschie denen dielektrischen Eigenschaften aufge baut ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der den Leiter wenigstens nahezu vollständig einschlie ssende dielektrische Körper aus mehreren Teilen aufgebaut ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zusätzlich min destens ein die Richtung der elektromagne tischen Strahlen ändernder Richtkörper aus dielektrischem Stoff vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH219529T | 1940-04-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH219529A true CH219529A (de) | 1942-02-15 |
Family
ID=4451209
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH219529D CH219529A (de) | 1940-04-08 | 1940-04-08 | Vorrichtung zum Senden oder Empfangen von gebündelten elektromagnetischen Wellen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH219529A (de) |
-
1940
- 1940-04-08 CH CH219529D patent/CH219529A/de unknown
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