Schussfadenzubringervorrichtung für einen mit Greifereintragsvorrichtung arbeitenden Webstuhl. Es sind Webmaschinen mit einer Greifer- eintragsvorricUtung bekannt, bei welchen verschiedenartige Schussfäden einzeln in einer bestimmten Reihenfolge eingetragen werden können. Die Reihenfolge des Eintrags wird durch ein schrittweise geschaltetes Papier band, oder eine Pappenkarte, mit muster gemässer Lochung, die abgetastet wird, be stimmt.
Im Schweizerpatent Nr. 149666 sind z. B. die im Kreise gelagerten schwingbaren Zu bringerhebel mit steuerbaren Fadenklemmen ausgerüstet und werden mitgenommen durch Platinen, welche wahlweise in ein sich hin und her bewegendes Messer eingehängt wer den können.
Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Sehussfadenzubringervorrichtung für einen mit Greifereintragsvorrichtung arbeitenden Webstuhl mit mustergemäss einzeln steuer baren, in die Abschussachse enthaltenden Ebenen schwingbaren Zubringerhebeln und besteht darin, dass die Einschwenkbewegung der Zubringerhebel durch ein Antriebsorgan und die Ausschwenkbewegung derselben durch ein anderes Antriebsorgan veranlasst wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist auf der Zeichnung schema tisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine Fa- denzubringervorrichtung, Fig. 2 eine Ansicht von der Abschussseite aus, wobei die An ordnung der Schussspulen besonders angege ben ist, und Fig. 3 und 4 zeigen für zwei Va rianten die Anordnung der Schussfäden von der Schussspule bis.
zum Fadeneinführungs- loch. In Fig. ä ist ein Längsschnitt, in Fig. 6 ein Querschnitt der Zubringerklemme in grösserem Massstab gezeigt. Fig. 7 ist ein Zeitwegdiagramm der Zubringerhebel und Fig. 8 eine Darstellung des radialen. Hubes des Zubringers.
In einem Abschusssichloss 1 ist ein Ab schusskanal 2 vorgesehen, in welchem .der Schützen 3 liegt, der, nachdem er mit einem Schussfaden versehen worden iat, durch das Fach gescbossen wird. Oberhall) des Schuss- kanals 2 ist eine Führung 4 vorgesehen, in welcher der mit Klemmen 6 versehene Rück holer 5 zwa-nbsläufib durch eine von der Ma schine aus angetriebene Vorrichtung hin und her mitgenommen wird.
Dieser Riicl@hole r besitzt noch ein besonderes Steuerorgan 7, durch welches die Klemmen G geöffnet und geschlossen werden können oder, ausserdem, durch welches die Klemmen 6 ausserhalb des Abschusskanals, seitlich oder nach oben g e führt werden können. Dieses Steuerorgan 7 wird durch eine von der Maschine aus ange triebene und mit Nasen 8 und 9 versehene Vorriehtunb 10 angetrieben.
Der bereits ins Schloss eingetretene Zubringerhebel 11 wird der Schussfa,den 12 dem Rüekholer 5 ab nehmen und nachher entweder austreten, inn einem neuen Zubringerhebel Platz zu lasen, oder im Sehloss bleiben und den Scliussfaden 5 dem Schützen 3 abgeben. Ein anderer Zu- brinberhebel 11' ist in der Ruhelabe strich punktiert bezeichnet. Die Zubringerhebel 11. 11' sind mit Klemmen 13 versehen.
Diese Klemmen sind im Kopf 14 des Zubringer hebels 11 bezw. 11' festgehalten und in der Nähe der Klemmstelle 16 in einem beson deren mit Schlitzen versehenen Führungs- stück 1.5 geführt, das zur Sicherun- der La-e der Klemmen 13 in der Arbeitsstellungdient. Der Schossfaden 12 ist in diesem FiihrLings- stück 15 noch in einem Röhrchen 15' (Fig. 6) geführt.
Die Zubringerhebel 11, 11' sind auf den im Kreis um den Abschusska.nal 2 angeordne ten Achsen 17 drehbar gelagert und somit in die Abschussaehse enthaltenden Ebenen scllwin;@bar. Sie besitzen ausser dem Arm von 14L bis 17 einen zweiten kleineren Arm, an welchem der Antrieb des Zubringerhebels angreift.
Der Antrieb geschieht durch die Laschen 18, 21, die mit dem Kolben 20 ver sehene Stange 19, den auf der Achse 23 ge lagerten Doppelhebel 22 und die Platine 2f). Die Achsen 23 sind im festen Teil 21 im Kreis um die Absehussachse 90 angeordilet. Die Platinen 26 werden durch die Federn 25 in radialer Richtung zur Schiissachse 90 nach aussen gezogen. Die Stange 19 wird in der Büchse 28 und im Gehäuseteil 27, welcher den Zylinder 29 bildet, geführt.
Dieser Zy linder ist noch mit der durch die Schraube 30 einstellbaren Drosselstelle 31 versehen, um die Bremskräfte regulieren zu können. Die im Kreis angeordneten Achsen 17 sind an dem Gehäuseteil 27 mittels des segment- förmig ausgebildeten Supportes 32 befestigt.
In diesem Support 32 sind noch die durch die gespannten Federn 3:3 gegen die Rollen 35 der Zubringerhebel gedrückten Teller 34 untergebracht, welche die Zubringerhebel 11, 11' in den zwei bezeichneten Lagen fest halten.
Die im Kreis angeordneten Achsen 17 sollten sich in einer senkrecht zur Abschuss- achse liebenden Ebene befinden, welche durch das Führungsstück 15 hindurchgeht. In folge von andern Konstruktionsbedingungen geht diese zur Abschussachse senkrecht lie bende Ebene hier nicht genau durch das Ffih- rungs-tück 15 hindurch.
Die Abweichung darf höchstens so gross sein, dass das durch die schräge Eintrittsrichtung in das Füh- rungsstück 15 nötige Spiel kleiner ist als das für die Fadenübergabe zulässige Spiel.
Die Platinen 26 werden in radialer Richtun < .; zur Schossachse 90 durch die Feder 25 nach aussen bezogen. Fällt ein Finger 36 unter dem Einfloss der nicht eingezeichneten, weil an sich bekannten, mustergemäss gelochten Steuerkarte ab, so wird sieh die Platine 26 unter dein Einfloss der Feder 25 von der Abschussachse 90 entfernen.
Der in Fig. 1 gezeichnete lIechani.siiius, gebildet durch den Zubringerhebel 11, Dop- pelhebel, 2'2, Platinen 2(i und die dazu ge hörenden Grestänge 18, 19, 20, 21, ist in jeder Maschine in mehrmaligen Ausführungen vor handen.
Da die Ziibi-ingerliebel radial um den Abschusskanal angeordnet sind, befinden sich alle obenerwähnten Mechanismen in einer Ebene, welche die Abschussa.chse ent hält. Die Achsen 17 und 23 sind tangential zu einem Kreis, dessen Zentrum mit der Ab echussachse 90 übereinstimmt, gelegen.
Die Platinen 26 sind mit zwei Haken 37, 38 versehen und werden je nach ihrer Stel lung durch den einen oder den andern Haken 37, 38 von den als Antriebsorgane -dienenden. kreisförmig gebildeten Messern 39, 40 mit genommen. Diese Messer 39, 40 sind um die mit den Löchern 41 versehene Führungs stange 42 durch die langen Büchsen 43, 44 geführt. Die Messer 39, 40 werden samt den Büchsen. 43, 44 durch die in den festen Zapfen 45, 46 drehbar gelagerten Hebel 47, 48, welche mittels Rollen 49, 50 und Nocken s 51, 52 angetrieben werden, mitgenommen. Die Nocken 51, 52 sind auf der von -der Webmaschine aus angetriebenen Welle 53 festgekeilt.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist fol- o gende: Soll ein bestimmter Schussfaden (bei spielsweise 12) eingeschossen werden, so wird der in bekannter Weise gesteuerte Finger 36 nach oben und hierauf die Platine 26 durch das am Haken 37 angreifende Messer 39 nach s vorn bewegt, so dass der Zubringerhebel aus der Ruhelage 11' in die Arbeitslage 11 im Schussschloss 1 gelangt. Die Bewegung der Messer 39 und 40 wird zuerst einer bestimm ten Beschleunigung und nachher einer be stimmten Verzögerung unterworfen.
Damit infolge dieser Verzögerung ,der Zubringer hebel 11 und .das mit ihm verbundene Ge stänge 18 bis 22 nicht der Bewegung der An triebsmesser 39 und 40 voreilen, ist der Luft- 5 Puffer bezw. die Luftbremse 20, 29, 30, 31 eingebaut worden. Diese ermöglicht weiter, dass der Kopf 14 des Zubringerhebels 11 mit einer stark abgedämpften Bewegung an seinem Anschlag 54 anlangt. Ein Schlag auf den Zubringerhebel würde eine Schwingung der Zubringerklemmen 13 und eventuell ein Verlieren des Schussfadens, verursachen.
Der in der vordern Lage strichpunktiert gezeichnete Fadenrückholer 5' wird durch die Nase 9 gesteuert, wodurch der bereits eingeschossene Schussfaden zwischen den Klemmen 6' gefasst wird. Nachdem der Sehussfaden durch die Scheren 55 abgeschnit- ten ist, kommt der Fadenrückholer 5' in seiner hintern Lage 5 an, wobei der Schussfaden in der Nähe seines abgeschnitte nen Endes durch die Klemmstelle 16 der Zu bringerklemmen 13 hinter den Rückholer- klemmen 6 gefasst wird.
Soll der nächste Schussfaden anderer Art sein, so wird die dem Zubringerhebel 11 entsprechende Platine 26 nach unten bewegt, indem der Finger 36 durch die mustergemäss gelochte Karte ent sprechend gesteuert wird, wobei die Nase 38 in den Bereich des Messers 40 kommt. Die durch das Messer 40 verursachte Rückwärts bewegung des Zubringerhebels 11 wird eben falls am Ende einer bestimmten Verzögerung unterworfen, welche durch die doppelt wirkende Luftbremse 20, 29, 30, 31 erzeugt wird.
Die Ausschwenkbewegung des Zubringer hebels 11 wird somit durch ein von dem die Eins.chwenkbewegung verursachendes Messer 39 getrenntes und von ihm verschiedenes Messer 40 bewirkt. Vor Beendigung des Ar beitshubes des Messers 40 fängt bereits der Arbeitshub des Messers 39 an, und zwar so, dass der einschwenkende Zubringerhebel schon ca. einen dritten Teil seiner Bewegung aus geführt hat, wenn der ausschwenkende Zu bringerhebel noch ca. einen Drittel seiner Bewegung auszuführen hat. Dadurch werden die Beschleunigungskräfte im Antrieb der Zubringerhebel verkleinert.
Die Ausschwenkbewegung des Zubringer hebels 11 wird durch ein vom die Ein schwenkbewegung veranlassenden Messer 39 getrenntes und unabhängiges Messer 40 be wirkt. Vor Beendigung des Arbeitshubes des Ausschwenkorganes 40 beginnt bereits der Arbeitshub des Einschwenkorganes 39, wo bei die Bewegungen derart bestimmt sind, dass zwei nebeneinanderliegende Zubringer hebel noch mit etwas Spiel nebeneinander vorbeigehen können.
In Fig. 8 ist die Projektion der Bewe gungsbahn, das. heisst der Hüllfläche aller Bewegungsphasen eines Zubringerhebels auf eine senkrecht zur Abschussaehse 90 liegende Ebene für,die Hebel 11 und 11' schematisch angegeben.
Der Hub bezw. die Länge dieser Projektion muss für alle Hebel gross genug sein (mindestens a), um den in der aus gesehwenkten Lage neben ihm stehenden Zu bringerhebeln von einer bestimmten end lichen Breite Platz zum Aneinandervorbei- bewegen bezw. zum Einschwenken zu lassen, ohne sich zu berühren. Beim Ausführungs beispiel ist, wie Fig. 8 zeigt, die Länge der Projektion grösser als (t, also grösser, als für obigen Zweck notwendig wäre.
Im Zeitweg diagramm nach Fig. 7 ist I die Kurve für den kleinstzulässigen Hub a und II die für das Ausführungsbeispiel gewählte Kurve für einen längeren Hub. Es ist ersichtlich, dass die durch eine der beiden Antizebsorgane übertragene Einschwenkbewegung eines He bels (z. B. 11') vor Beendigung der durch das andere Antriebsorgan übertragenen Aus schwenkbewegung (z. B. des Hebels 11) an gefangen wird. Dadurch können die Be schleunigungen der Hebelbewegung kleiner gehalten werden.
Soll ein Zubringerhebel 11 während meh reren Sehü.ssen nacheinander in der Arbeits stellung verbleiben, das heisst soll der gleiche Schussfaden mehrmals nacheinander eingetra gen -erden, so wird der durch die muster- gemäss gelochte Karte gesteuerte entspre chende Finger 36 oben bleiben, wobei alle andern Platinen 26 durch die Federn<B>25</B> unten gehalten werden. Somit bleibt die Pla tine, welche mit dem in Arbeitsstellung be findlichen Zubringerhebel 11 verbunden ist, rechts oben stehen, und alle andern Platinen bleiben links unten liegen.
Durch die Bewe gungen der beiden Messer 39 und 40 werden dann keine Bewegungen der Zubringerhebel veranlasst, aber in den Scheitelpunkten der Schwingungen der Messer 39, 40 liegen diese an den Haken 3 7 oder 38 an, wodurch alle Zubringerhebel bezw. die zugehörigen Plati- nen während eines Bruchteils der zwischen zwei Abschüssen zur Verfügung ,stehenden Zeit in der Stellung, in der sie sich befinden (Ruhestellung oder Arbeitsstellung), ver riegelt werden.
Ein im festen Teil 54 drehbar gelager- !er Hebel 85 wird auf bekannte Art zwangs läufig angetrieben und verriegelt den in Ar- beitsetellun g befindlichen Zubringerhebel mindestens während der Zeit der Übergabe ,des Fadens an den Schützen.
Der Sehussfaden 12 zwischen seinem Austritt aus dein Loch 41 und seinem Ein tritt in den Zubringer 14 soll immer mit möglichst wenig Mitteln gespannt bleiben. Vorteilhafterweise ist. die \Lage des Dreh punktes 17 des Zubringerhebels 11 so ge wählt, dass der Abstand zwischen dem Aus tritt aus dem Loch 41 und dem Fadeneintritt beim eingeschwenkten Zubringer ,14 gleich lang oder etwas länger ist als beim aus geschwenkten Zubringer 14 (strichpunktierte Lage in Fig. 1).
In Fig. 2 ist die Anordnun ; , der fest stehenden Scbussspulen und der Bremse an gegeben.
Auf die festen Wangen 60 der 11laschine ist mittels eines Supportes 61 ein ringförmig gebogen(" Blech 62 befestigt. Auf diesem Support 61 sind nocb radiale Befestigungs stangen 63 angeordnet, auf denen verschieb bare Klötze 64 angebracht sind.
Auf dem um den Drehpunkt 65 .dieses Klotzes 64 drehbar gelagerten und mit der an :ich bekannten Federarretierung 67' in Stellung gehaltenen Hei--,ei 66 ist. eine :\-ufsteel,:-spiiidel 67 vor- gesr-hen, auf -eleher die Sehussspule 68, die z. B. Garn von gegenüber den andern Schuss spulen verschiedener Farbe, verschiedener Nummer oder verschiedenem Effekt enthält, befesligt ist.
Der Schussfaden 70 wird von der Sehussspule 68 abgezogen und wird durch eine ()se 71, welche im Blech 62 befestigt ist, geführt. Innerhalb des im Kreis gebo genen Blechas 62 ist noch ein konisch gebo gener Bremshalter 73 vorgesehen, auf wel- ebem die durch die Feder 74 gespannten Bremsvorrichtungen 75 angebracht sind.
Von Tier Bremsstelle 76 aus soll der Schussfaden von der Abschussrichtung so wenig wie m < k,,- lich abweichen. Die Konizität des Brems halters 73 wird nur so gross gewählt, dass Platz genug vorhanden ist, um die Bremsen nebeneinander legen zii können. Diese Brem- sen können selbstverständlich auch mehr- reihig versetzt sein.
Nach der Bremsstelle wird der Schuss faden noch durch einen Sauger 77 oder eine ähnliche Vorrichtung geführt, welche den Schussfaden 70 während des Rückweges des Fadenrüekholers von seiner vordersten bis zu seiner hintersten Stellung .(Fig. 1) unter Spannung hält. Der Schussfaden wird vor teilhafterweise vor und nach dem Sauger nochmals geführt, damit sich die verschie denen Schussfäden, die nahe nebeneinander durchlaufen, nicht verwickeln.
Der Sauger 77, welcher durch ein Rohr 78 mit der Saugöffnung eines Ventilators verbunden ist, wird vorteilhafterweise auf geteilt, so dass für jeden Schussfaden ein eigener Saugspalt 77' vorhanden ist. Diese Saugspalten können ebenfalls. radial angeord net sein und bis zur Sammelleitung 78 kon stante Querschnitte aufweisen.
Die grösste Umlenkung des Schussfadens erfolgt vor der Bremse 76. In Fig. 4 ist das klar dargestellt, indem der Schussfaden um den Zapfen 79 umgelenkt wird und nachher durch die Bremsstelle 76 durchläuft.
Die Achsen der feststehenden Schuss spulen 68 brauchen nicht in der gleichen Ebene, wie sie in dem Ausführungsbeispiel angegeben sind, zu sein, sondern können in verschiedenen Ebenen versetzt werden. Auch könnten sie in der Richtung einer Mantel linie eines Konus liegen. Dieser Konus könnte verschiedene Winkel aufweisen.
Das Steuern der Klemmen 13 (Fig. 5 und 6), die durch federnde Klemmenbacken ge bildet werden, geschieht durch ein keil förmiges Stück 91, welches ,mit dem Ab- sehusssehloss 1 verbunden ist. Dadurch sind alle Klemmen 13 ohne Steuerorgane; er,' wenn diese Klemmen 13 im Abschussschloss 1 eingeführt sind, wird das Steuerorgan 91 sie steuern können. Die Fig. 5 zeigt das hintere Ende des Schützens 3 und die Schützenklem men 3'.
Dieses keilförmige Stück 91 ist noch in der Mitte mit einem Schlitz 92 versehen, so dass der Schussfaden 12 im Führungsstück 15 sich frei bewegen kann, wenn das Keil stück 91 die Klemmen 13 öffnet.
Weft thread feed device for a loom working with a gripper insertion device. There are known weaving machines with a gripper insertion device, in which different types of weft threads can be inserted individually in a specific order. The order of the entry is determined by a step-wise switched paper band, or a cardboard card, with a pattern according to the perforation that is scanned.
In the Swiss patent No. 149666 z. B. the swingable mounted in a circle to bringer lever equipped with controllable thread clamps and are taken by sinkers, which can optionally be hung in a knife moving back and forth who can.
The invention now relates to a Sehussfadenzubringervorrichtung for a loom working with a gripper insertion device with individually controllable according to the pattern, swingable in the firing axis containing planes and consists in that the pivoting movement of the feeder lever is caused by a drive member and the pivoting movement of the same by another drive member.
An embodiment of the subject invention is shown schematically in the drawing.
1 shows a section through a thread feeder device, FIG. 2 shows a view from the firing side, the arrangement of the weft bobbins being particularly indicated, and FIGS. 3 and 4 show the arrangement of the weft threads of the two variants Weft coil up.
to the thread insertion hole. A longitudinal section is shown in FIG. 6 and a cross section of the feeder clamp on a larger scale is shown in FIG. Fig. 7 is a timing diagram of the shuttle levers and Fig. 8 is an illustration of the radial. Stroke of the feeder.
A firing channel 2 is provided in a firing lock 1, in which lies the shooter 3 who, after having been provided with a weft thread, is shot through the compartment. Upper hall) of the firing channel 2, a guide 4 is provided in which the retractor 5 provided with clamps 6 is taken back and forth by a device driven by the machine.
This Riicl @ hole r also has a special control element 7, by means of which the clamps G can be opened and closed or, in addition, through which the clamps 6 can be guided laterally or upwards outside the firing channel. This control member 7 is driven by one of the machine is exaggerated and provided with lugs 8 and 9 Vorriehtunb 10.
The feeder lever 11, which has already entered the lock, will remove the shot from the 12 from the return lever 5 and then either exit to leave room in a new feeder lever or remain in the lock and release the closing thread 5 to the shooter 3. Another feed lever 11 'is indicated by dash-dotted lines in the resting area. The feeder levers 11, 11 'are provided with clamps 13.
These clamps are in the head 14 of the feeder lever 11 respectively. 11 'and guided in the vicinity of the clamping point 16 in a special guide piece 1.5 which is provided with slots and which is used to secure the clamps 13 in the working position. The weft thread 12 is still guided in this guide piece 15 in a tube 15 '(FIG. 6).
The feeder levers 11, 11 'are rotatably mounted on the axes 17 arranged in a circle around the firing channel 2 and can thus be swiveled into the planes containing the firing axis. In addition to the arm from 14L to 17, they have a second, smaller arm on which the drive of the feed lever engages.
The drive is done through the tabs 18, 21, the ver with the piston 20 provided rod 19, the ge on the axis 23 superimposed double lever 22 and the board 2f). The axes 23 are arranged in the fixed part 21 in a circle around the target axis 90. The sinkers 26 are pulled outwardly by the springs 25 in the radial direction relative to the axis 90. The rod 19 is guided in the sleeve 28 and in the housing part 27 which forms the cylinder 29.
This cylinder is also provided with the adjustable by the screw 30 throttle point 31 to regulate the braking forces can. The axles 17 arranged in a circle are fastened to the housing part 27 by means of the segment-shaped support 32.
In this support 32, the plates 34 which are pressed by the tensioned springs 3: 3 against the rollers 35 of the feeder levers are also accommodated, which plates hold the feeder levers 11, 11 'firmly in the two positions indicated.
The axes 17 arranged in a circle should be located in a plane perpendicular to the firing axis and passing through the guide piece 15. As a result of other design conditions, this plane, which is perpendicular to the firing axis, does not pass exactly through the guide 15 here.
The deviation may at most be so great that the play required due to the inclined direction of entry into the guide piece 15 is smaller than the play permissible for the thread transfer.
The plates 26 are in the radial direction <.; related to the lap axis 90 by the spring 25 to the outside. If a finger 36 falls under the inflow of the control card, which is not shown because it is known per se, perforated according to the pattern, then the plate 26 is removed from the firing axis 90 under the inflow of the spring 25.
The mechanical mechanism shown in FIG. 1, formed by the feeder lever 11, double lever, 2'2, plates 2 (i and the associated linkages 18, 19, 20, 21, is available in several versions in every machine act.
Since the Ziibi-ingerliebel are arranged radially around the launching channel, all of the above-mentioned mechanisms are in a plane that contains the launching barrel. The axes 17 and 23 are tangential to a circle, the center of which coincides with the echussachse 90, located.
The sinkers 26 are provided with two hooks 37, 38 and depending on their stel ment by one or the other hook 37, 38 of the -dienenden as drive organs. circular knives 39, 40 taken with. These knives 39, 40 are guided around the guide rod 42 provided with the holes 41 through the long sleeves 43, 44. The knives 39, 40 are together with the cans. 43, 44 by the levers 47, 48 rotatably mounted in the fixed pins 45, 46, which are driven by means of rollers 49, 50 and cams 51, 52. The cams 51, 52 are wedged onto the shaft 53 driven by the loom.
The operation of the device is as follows: If a certain weft thread (for example 12) is to be shot in, the finger 36, controlled in a known manner, is moved upwards and then the sinker 26 is moved forward by the knife 39 engaging the hook 37 , so that the feeder lever moves from the rest position 11 'into the working position 11 in the shot lock 1. The movement of the knives 39 and 40 is first subjected to a certain acceleration and then a certain delay.
So that as a result of this delay, the feeder lever 11 and .das associated with it Ge linkage 18 to 22 do not lead the movement of the drive knives 39 and 40, the air buffer is 5 respectively. the air brake 20, 29, 30, 31 has been installed. This further enables the head 14 of the feed lever 11 to reach its stop 54 with a strongly damped movement. An impact on the feeder lever would cause the feeder clamps 13 to oscillate and possibly cause the weft thread to be lost.
The thread retractor 5 'shown in the front layer with a dot-dash line is controlled by the nose 9, whereby the weft thread that has already been shot is caught between the clamps 6'. After the eye thread has been cut by the scissors 55, the thread retractor 5 ′ arrives in its rear layer 5, the weft thread being gripped in the vicinity of its cut end by the clamping point 16 of the feeder clamps 13 behind the retractor clamps 6 .
If the next weft thread is of a different type, the sinker 26 corresponding to the feeder lever 11 is moved downwards by controlling the finger 36 accordingly through the card punched according to the pattern, the nose 38 coming into the area of the knife 40. The backward movement of the feed lever 11 caused by the knife 40 is also subjected to a certain delay at the end, which is generated by the double-acting air brake 20, 29, 30, 31.
The pivoting movement of the feeder lever 11 is thus brought about by a knife 40 which is separate from the knife 39 causing the Ein.chwenkbewegung and different from it. Before the end of the working stroke of the knife 40, the working stroke of the knife 39 begins, in such a way that the pivoting feeder lever has already performed about a third part of its movement when the pivoting feeder lever still carries out about a third of its movement Has. This reduces the acceleration forces in the drive of the feeder lever.
The pivoting movement of the feeder lever 11 is acted upon by a knife 40 that is separate and independent of the knife 39 causing the pivoting movement. Before the end of the working stroke of the swiveling-out element 40, the working stroke of the swivel-in element 39 begins, where the movements are determined in such a way that two adjacent feeder levers can still pass side by side with some play.
In Fig. 8, the projection of the movement trajectory, that is. The envelope surface of all movement phases of a feed lever on a plane perpendicular to the launch axis 90 for the levers 11 and 11 'is shown schematically.
The hub resp. the length of this projection must be large enough for all levers (at least a) to allow the to bringer levers standing next to it in the swiveled position to move from a certain finite width space to each other. to swing in without touching. In the execution example, as FIG. 8 shows, the length of the projection is greater than (t, that is, greater than would be necessary for the above purpose.
In the time path diagram according to FIG. 7, I is the curve for the smallest permissible stroke a and II is the curve chosen for the exemplary embodiment for a longer stroke. It can be seen that the pivoting movement of a lever (z. B. 11 ') transmitted by one of the two anti-tapping organs is caught before the end of the pivoting movement (z. B. of the lever 11) transmitted by the other drive element. As a result, the accelerations of the lever movement can be kept smaller.
If a feeder lever 11 is to remain in the working position during several sessions one after the other, i.e. if the same weft thread is to be inserted several times in succession, the corresponding finger 36 controlled by the card punched according to the pattern will remain up, with all of them other plates 26 are held down by the springs <B> 25 </B>. Thus, the Pla tine, which is connected to the feeder lever 11, which is in the working position, remains at the top right, and all other boards remain at the bottom left.
The movements of the two knives 39 and 40 then do not cause any movements of the feeder levers, but at the apex of the vibrations of the knives 39, 40 they rest on the hooks 37 or 38, whereby all feeder levers BEZW. the associated sinkers are locked in the position in which they are located (rest position or working position) for a fraction of the time available between two firings.
A lever 85 rotatably mounted in the fixed part 54 is positively driven in a known manner and locks the feeder lever in the working position at least during the transfer of the thread to the shooter.
The eye thread 12 between its exit from your hole 41 and its a occurs in the feeder 14 should always remain tensioned with as few resources as possible. Is advantageous. The position of the pivot point 17 of the feeder lever 11 is selected so that the distance between the exit from the hole 41 and the thread entry when the feeder 14 is swiveled in is the same length or slightly longer than when the feeder 14 is swiveled out (dash-dotted position in Fig . 1).
In Fig. 2 the arrangement is; , the fixed Scbussspulen and the brake given.
On the fixed cheeks 60 of the machine, an annularly bent sheet metal 62 is fastened by means of a support 61. On this support 61 there are also radial fastening rods 63 on which slidable blocks 64 are attached.
On the Hei -, ei 66 is rotatably mounted about the pivot point 65 of this block 64 and held in position with the spring lock 67 'known to me. a: \ - ufsteel,: - spiiidel 67 vor- gesr-hen, on -eleher the visual coil 68, the z. B. contains yarn from the other weft bobbins of different colors, different numbers or different effects, is attached.
The weft thread 70 is pulled off the wire spool 68 and is guided through a () se 71 which is fastened in the sheet metal 62. Inside the sheet metal 62 bent in a circle, a conically bent brake holder 73 is also provided, on which the brake devices 75 tensioned by the spring 74 are attached.
From the animal braking point 76, the weft thread should deviate from the firing direction as little as m <k i. The conicity of the brake holder 73 is selected only so large that there is enough space to place the brakes next to each other zii. These brakes can of course also be offset in several rows.
After the braking point, the weft thread is passed through a suction device 77 or a similar device which keeps the weft thread 70 under tension during the return path of the thread retractor from its foremost to its rearmost position (FIG. 1). The weft thread is before geous enough before and after the sucker again so that the various weft threads that run close to each other do not tangle.
The suction device 77, which is connected to the suction opening of a fan by a pipe 78, is advantageously divided so that there is a separate suction gap 77 'for each weft thread. These suction gaps can also. be radially angeord net and have constant cross-sections up to the collecting line 78.
The greatest deflection of the weft thread takes place before the brake 76. This is clearly shown in FIG. 4 in that the weft thread is deflected around the pin 79 and then passes through the braking point 76.
The axes of the fixed weft coils 68 do not need to be in the same plane as specified in the exemplary embodiment, but can be offset in different planes. They could also be in the direction of a mantle line of a cone. This cone could have different angles.
The terminals 13 (FIGS. 5 and 6), which are formed by resilient clamping jaws, are controlled by a wedge-shaped piece 91 which is connected to the lock 1. As a result, all terminals 13 are without control elements; he, 'when these clips 13 are inserted in the firing lock 1, the control member 91 will be able to control them. Fig. 5 shows the rear end of the shooter 3 and the Schützenklem men 3 '.
This wedge-shaped piece 91 is also provided in the middle with a slot 92 so that the weft thread 12 can move freely in the guide piece 15 when the wedge piece 91 opens the clamps 13.