CH219963A - Vorrichtung zum Festhalten von Feuerwaffen zu Reinigungszwecken. - Google Patents

Vorrichtung zum Festhalten von Feuerwaffen zu Reinigungszwecken.

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CH219963A
CH219963A CH219963DA CH219963A CH 219963 A CH219963 A CH 219963A CH 219963D A CH219963D A CH 219963DA CH 219963 A CH219963 A CH 219963A
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CH
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bolt
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Inventor
Erlacher-Froehlich Valentin
Original Assignee
Erlacher Froehlich Valentin
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/02Mountings without wheels
    • F41A23/18Rests for supporting smallarms in non-shooting position

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Vorrichtung zum Festhalten von Feuerwaffen zu Reinigungszwecken.    Gewehre lassen sich     bekanntlich    leichter       reinigen,    wenn sie in einen für solche  Zwecke geeigneten Schraubstock eingespannt  \-erden können. In der Regel muss aber die  Gewehrreinigung ohne solche Behelfsmittel  unter Verwendung von Putzschnüren oder  Putzstöcken allein durchgeführt werden.  Muss eine Person allein die Reinigung aus  führen, wird die Feuerwaffe meistens in  einer vertikalen oder angenähert vertikalen  Stellung gehalten und es kommt bei unsach  gemässer Handhabung der Behelfsmittel  öfters vor, dass Putzstöcke abbrechen oder  Putzschnüre abreissen. Bleiben solche Teile  aus     Unkenntnis    oder Fahrlässigkeit im Laufe  der Waffe stecken, dann kommt es zu  Schiessunfällen.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Vorrichtung zum Festhalten von  Feuerwaffen zu Reinigungszwecken, welche       Vorrichtung    vor allem dazu dienen soll, dass  eine Person allein ahne Schwierigkeiten unter  Verwendung der bekannten Behelfsmittel  ein Gewehr zu reinigen in der Lage ist.

   Diese  Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass  sie auf einer Unterlage mindestens ein Auf-         lageorgan    für den Kolben der Waffe und  ausserdem ein mit einer zur Aufnahme des       Bajonetthaftes    der Waffe bestimmten Nut  ausgestattetes Organ aufweist, welch letzte  res Organ einen in die Nut eingreifenden,  unter der Einwirkung einer Feder stehenden  Bolzen trägt und derart ausgebildet ist, dass  der Bolzen nach vollem Einschieben des       Bajonetthaftes    in die Nut unter der Feder  wirkung den letzteren     hintergreift    und die  Waffe gegen     achsiale    Verschiebung sichert.  



  Auf der Zeichnung     ist    ein     Ausführungs-          beispiel    des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 denjenigen Teil der Vorrichtung in  Seitenansicht, teilweise im Schnitt, nach der  Linie     I-I    in     Fig.    2, welcher mit dem     Bajo-          netthaft    der Waffe in     Wirkungsverbindung     zu bringen ist,       Fig.    2 den in     Fig.    1 dargestellten Teil  von oben gesehen,

   und       Fig.    3     eine    Vorderansicht der Vorrich  tung in kleinerem     Massstabe    mit aufgesetzter  Waffe.  



  Auf einem als Unterlage dienenden Brett  B ist ein Winkel A festgemacht, dessen      Schenkel     h    als Träger eines Blockes a     vor-          besehen        ist.    Auf diesem     Bloek    a ist mittels       'Schrauben        %    eine Platte c festgemacht.,

   welche       eine    vom Rande nach innen sich verengende       Il        ührungsnut        le        auiweist.    Der     Bloch   <I>a</I> setzt  sich aus einem vollen     Teil        f    und einem     ain     Schenkel lt     des        \'i'inkels        _i        anliegenden     längsgeschlitzten     Teil    y zusammen, in     i@-etcü     letzterem ein Hebel e bei e'     schwenkbar    an  geordnet ist.

   Das eine     linde    dieses Hebels     i     ragt aus dem     Bioch    a heraus, während das  andere     ±nde    bei     e    ' mit einem Bolzen d in  Verbindung gebracht ist.. Der Bolzen d selbst  ist längsverschiebbar in einer passenden Boh  rung des 'Teils f untergebracht.

   Das eine ab  gesetzte und     abgeschrägte        Lnde    des Bolzens  d     ist    durch eine seinem Durchmesser     ange-          passte    Bohrung im Teil f     hindurchgesteckt     und ragt durch die Führungsnut     h        hindureli.     Das andere Ende des Bolzens d steht unter  dem Einfluss einer Druckfeder o, welche be  strebt ist, den Bolzen d in seiner in     Fig.    1  gezeichneten Endstellung festzuhalten.

   Auf  dem Brett<I>B</I> sind noch zwei Winkel     in    und     ii.     montiert, von denen der erstere als     Auflage-          organ    für den Kolben eines     Kurzgewehrs,     der zweite als     Auflageoi-giin    für den     Kolben     eines Langgewehrs bestimmt ist.. Der     einw     oder der andere dieser Winkel kann auch       ,veggelassen    sein.

   Das Brett     ss    weist noch  vier Löcher 1 auf, damit es vorzugsweise in  einer solchen Lage an einer Wand oder der  gleichen befestigt werden kann,     dass    die auf  gelegte Feuerwaffe eine mindestens ange  nähert horizontale Stellung einnimmt, in  welcher bekanntlich die Reinigung vorge  nommen werden sollte.  



  Die beschriebene Vorrichtung eignet sieh  insbesondere zum Festhalten von schweizeri  schen     Ordonnanzwaffen,    also von Karabinern  und Langgewehren, die am äussersten Band p  einen     Pyramidenstift        q    und einen Bajonett  haft b aufweisen, oder von solchen Feuer  waffen, die eine ähnliche Einrichtung be  sitzen.

   Um eine solche Waffe auf die Vor  richtung aufsetzen zu können, wird der Kol  ben auf den Winkel in oder     rz,    je nach der  Länge des Gewehrs, und der     Pyramidensti        ft            q    auf den Block a aufgelebt, so dass der       Bajonetthaft    e vor die Nut     k    der Platte c zu  liegen kommt. Jetzt wird das Gewehr vor  wärts gestossen, wobei sich der     Bajonetthaft          ()    in die Nut     k    einschiebt und der Bajonett  haft selbst in ,einer eigenen Nut von der  Platte c erfasst wird.

   Anlässlich     dieser        Ver-          schiebunb    drückt der     Bajonettliaft    b den Bol  zen d entgegen der     Wirkung    der Feder     n     nieder, bis diese Feder den Bolzen nach dem  vollen Einschieben des     Bajonetthaftes    zum       Hintergreifen    des letzteren     Herausdrückt,    in       weleher    Stellung die     Waffe    dann gegen       ,ich,        iale        Verschiebung        gesichert    ist.  



  Das     Wegnehmen    der     Waffe    von     lies'r     Vorrichtung     lässt    sich in einfacher Weise da  durch     bewerkstelligen,        indem    der Bolzen     rl          mittels    des     Hebels        e    aus seiner     Arret.ierstel-          lunb        lierausgebraeht    und das     Gewehr    durch       achsiale        Verschiebung    vom Block     %7,-ieder     freigemacht wird.  



  Der     Auslöseliebel        e    für den Bolzen d     bann     auch an einer andern Stelle     ain    Block a vor  gesehen und in     einer    andern bekannten Weise  mit     dein        Bolzen    in     Wirkungsverbindung    ge  bracht sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorriehtung zum Festhalten von Feuer waffen zu @einigungsz@@ecken, dadurch ge kennzeichnet, dass diese auf einer Unterlage mindestens ein Auflageorgan für den Kolben der Waffe und ausserdem ein mit einer zur Aufnahme des Bajonetthaftes der Waffe be stimmten Nut ausgestattetes Organ aufweist.
    welch letzteres Organ einen in die Nut ein greifenden, unter der Einwirkung einer Feder stehenden Bolzen trägt und derart ausgebil det ist, dass der Bolzen nach vollem Einschie ben des Bajonetthaftes in die Nut unter der Federwirkung den letzteren hintergreift und die Waffe gegen achsiale V erscliiebun- sichert. <B>UNTERANSPRUCH:
    </B> \''orrielitunb nach Patentansprueh. da durch gekennzeichnet, dass zum Verschieben des Bolzens entgegen der Federwirkung ein Hebel vorgesehen ist.
CH219963D 1940-10-21 1940-10-21 Vorrichtung zum Festhalten von Feuerwaffen zu Reinigungszwecken. CH219963A (de)

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