CH219998A - Dichtungsanordnung. - Google Patents
Dichtungsanordnung.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D11/00—Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
- F01D11/005—Sealing means between non relatively rotating elements
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Description
Dichtungsanordnung. Bei radial beaufschlagten Kreiselmaschi- nen mit Dampfturbinen liegt häufig der Fall vor, dass einem einseitigen Überdruck aus gesetzte Schemben nicht nur Arbeit abgeben oder aufnehmen müssen,
sondern @dass sie gleichzeitig den Raum höheren Druckes goe- genüber dem Raum niedrigeren Druckes ab dichten müssen, ohne dass ihre freie Ausdeh nungsmöglichkeit hierdurch beeinträchtigt werden darf.
Die Lösung,der sieh hieraus. er gebenden Aufgabe ist nicht immer einfach. Gut bewährt hat sich bisher die Dehnungs welle, @d. h.
ein elastischer Ringkörper, der an Scheibe und Welle befestigt ist und den dampfdichten Abschluss der beiden Räume verschiedenen Druckes herstellt. Die Erfin dung zeigt einen Weg, auf dem es möglich ist, derartige zusätzliche Dichtungsglieder zu vermeiden oder,
wenn man sie aus Sicher- heitsgründen beibehalten will, sie dann so zu entlasten, dass sie - wesentlich :dünner und leichter werden also der Scheibe bei. ihren Dehnungsbewegungen entsprechend geringe ren Widerstand entgegensetzen.
Die Lösung gemäss der Erfindung besteht darin, den Überdruck selbst ;zur lIerbeiführug,der Dich tung auszunutzen, und zwar durch eine An ordnung, bei der die ;
Scheibe .gegen eine dichtende Ringfläche eines auf die Welle aufgesetzten Ringes angedrückt wird, wobei diese Dichtungsfläche so bemessen ist, .da,ss selbst bei dem geringsten betriebsmässig zu erwartenden Überdruck die für ,
die Diechtung notwendige Flächenpressung nicht unter- schritten wird. Es ist also gewissermassen der Überdruck selbst, der das bisher ge- bräuchliche Dichtungsglied ersetzt.
Es war bereits gesagt, @dass die Erfindung .die Anwendung des Dichtungsgliedes nicht ausschliesst, sondern man aus bestimmten Gründen hierauf nicht :glaubt verzichten zu können. Das Dichtungsglied kann dabei die Form eines einfachen Zylinders aufweisen, es kann aber auch in der bisher bekannten Weise eine Dehnungswelle sein.
Ein nach diesen Gesichtspunkten aufgebautes Ausfüh rungsbeispiel ist in der Fi,g. 1 dargestellt. Die Scheibe 1, die z. B. die Laufscheibe einer radial beaufschlagten Turbine sein kann, ist mit der Welle 3 über Federn bezw. Keile 2 so verbunden, da,ss :die Drehmoment- übertragung die Dehnungsbewegungen der Scheibe nicht stört und umgekehrt. Die Scheibe 1 ist einem einseitigen Überdruck in Richtung des Pfeils 7 ausgesetzt.
Der Raum 9 muss gegenüber dem Raum 10 dampfdicht abgeschlossen werden. Hierzu dient eine Dichtungsfläche 11 eines auf die Welle auf gesetzten Ringes 12, die so bemessen ist, wie es im Hinblick auf den niedrigst zu erwar tenden Überdruck notwendig ist. An sieb könnte man annehmen, dass eine Vergrösse rung der Dichtungsfläche unbedenklich sei.
Wird aber die Fläche zu gross, so wird der spezifische Anpressungsdru.ck unter Umstän den so klein, dass eine Abdichtung zwischen .den Räumen 9 und 10 nicht mehr gewähr- leistet ist. Es kommt also darauf an, die spezifische Flächenpressung nicht unter einen ,sieh aus den Betriebsverhältnissen der Turbine ergebenden Wert absinken zu lassen.
Um für alle Fälle eine gewisse,Siclxerheit zu haben, ist im vorliegenden Fall zusätzlich die Dehnungswelle 6 eingebaut, die aus dem Baustoff des Ringes 12 herausgearbeitet ist und durch den Zwischenring 4 und die Mut ter 5 gehalten wird. Die Dehnungswelle 6 ist aber, um das zu wiederholen, nicht unbe dingt erforderlich, sondern sie stellt nur eine Sicherung der durch die Fläche 11 ge schaffenen Dichtung dar.
In Fig. 2 ist eine Anordnung mit einer Abänderung .der zusätzlichen Dichtung dar gestellt. Hier ist die zusätzliche Dichtung in Form eines einfachen Zylinders 8 ausgebil det, der so dünn gehalten werden kann, dass die eintretende Verformung auf die Delx- nungsbewegungen der Scheibe 1 ohne Ein fluss ist.
Die .Schiefstellung der Scheibe in folge des einseitigen Überdruckes und die Fliehkra.ftwirkung der Scheibe rufen an der Dichtungsstelle zwei entgegengesetzte Be <B>im</B> hervor. M'enn beide Bewegungen gleich gross sind, dann tritt in dem Dieh- tuxxgsba.nd keinerlei Beansprxlchung auf, da die radiale Verschiebung Null ist.
Der Dichtungskörper braucht keine ebene F'läehe aufzuweisen, vielmehr kann diese auch billig sein.
Bei den zu erwartenden hohen Pressun gen ist es zweckmässig, den stützenden Ring körper mindestens, an der Anpressfläche einer härtenden Oberfläehenbeh < indlang zu unter werfen, insbesondere zu nitrieren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Dichtixngsa.nordnun;g an radial beauf- schlagten Kreiselma.sehinen, bei denen eine einen. abzudichtenden Raum begrenzende Scheibe einem einseitigen Überdruck aus gesetzt ist und hierdurch gegen eine Stütz fläche gedrückt wird, dadurch gekennzeich net, dass die Anpressfläche auf einem auf die Welle aufgesetzten Ring vorgesehen und derart bemessen ist,dass bei dem geringsten betriebsmässig zu erwartenden Überdruck die für die Dichtung notwendige Flächenpres sung nicht unterschritten wird. UNTERA-NSPRUCHE: 1. Dichtungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet dass zur Unterstützung dieser Anpressdichtung ein zusätzliches Diehtungs.glied vorgesehen ist. 2.Dichtungsanordnung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Dichtungsglied die Form eines Zylinders aufweist. 3. Dichtungsanordnung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Dichtungsglied in Form einer elastischen Welle ausgebildet ist. 4. Dichtungsanordnung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Herstellung der Anpressdichtung die nende Fläche und das zusätzliche Dichtungs- blied aus einem Ringkörper herausgearbeitet sind.5. Dichtungsanordnung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der auf die Welle aufgesetzte Ringkörper minde stens an der Anpressfläche einer Ober- flächenbeh-andlung unterzogen ist.6. Dichtungsanordnung nach Unteran spruch 1,.dadurah gekennzeichnet, dass das zusätzliche Dichtungsglied, von,der Seite des Überdruckes aus gesehen, hinter der Dich tungsfläche liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE219998X | 1940-08-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH219998A true CH219998A (de) | 1942-03-15 |
Family
ID=5832186
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH219998D CH219998A (de) | 1940-08-21 | 1941-04-30 | Dichtungsanordnung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH219998A (de) |
-
1941
- 1941-04-30 CH CH219998D patent/CH219998A/de unknown
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