CH220311A - Anschlussstecker mit Berührungsschutz und Zugentlastung an beweglicher elektrischer Leitung. - Google Patents
Anschlussstecker mit Berührungsschutz und Zugentlastung an beweglicher elektrischer Leitung.Info
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Description
Anschlussstecker mit Berührungsschutz und Zugentlastung au beweglicher elektrischer Leitung. Die Erfindung bezieht sich auf einen An schlussstecker mit Berührungsschutz und Zugentlastung an einer beweglichen elektri schen Leitung. Bei Bananensteckern zum Beispiel wird die Leitung in eine Hülse ein geführt, in welcher der Steckerstift durch eine quer zur Achsrichtung angeordnete Schraube gehalten wird.
Bei dieser Einrich tung ist meistens die dem Anschluss dienende Metallschraube von aussen berührbar und die Leitung, deren Ader in die Hülse eingeführt ist, besitzt keine Entlastung gegen Zug und Verdrehung, so dass der ganze Zug auf die Anschlussstelle der Ader ausgeübt wird, wenn der Stecker an der Leitung aus der Kontaktstelle gezogen wird.
Gemäss der Erfindung bestehen die kenn zeichnenden Merkmale darin, dass die in den Isolierkörper eingeführte und durch eine der Berührung unzugängliche Kontaktschraube an den Steckerstift angeschlossene Leitung zwischen Anschlussstelle und Einfuhrstelle der Leitung aus ihrer Geraden abgelenkt und in dem Isolierstück durch ein isolierendes Klemmstück zum Zwecke der Zugentlastung des Kontaktendes der Leitung gegen Heraus ziehen und gegen Verdrehen ihres Kontakt endes geklemmt gehalten ist.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in verschiedenen Ausführun gen in den Fig. 1 bis<B>13</B> veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt einen Stecker teilweise im Schnitt mit Bananensteckstift a, bei wel chem die Schraube h zum Festklemmen der Ader der Leitung e hinter die Gewinde gänge des mit Gewinde im Isolierkörper c befestigten Steckerstiftschaftes h zurück tritt und somit gegen Berührung geschützt ist.
Eine quer zur Achsrichtung des Isolier- körpers c wirkende Schraube d aus Isolier stoff ist in den Isolierkörper eingeschraubt, wobei diese Schraube die Leitung e in eine Vertiefung f der gegenüberliegenden Wand drückt. Durch diese Anordnung wird ein Berührungsschutz, eine Zugentlastung des Kontaktendes der Leitung e ' und ein Schutz gegen Verdrehen derselben in der Anschluss stelle erzielt.
Fig. 2 zeigt eine Ausführung, bei der an der Stelle der Einführung der Halte- und Anschlussschraube h des Steckerstiftscliaftes b eine Verstärkung am Isolierkörper c an geordnet ist, in welcher die Befestigungs- und Anschlussschraube h, der Berührung un zugänglich zurücktritt.
Die Zugentlastung des Kontaktendes der Leitung e und die Sicherung desselben gegen Verdrehung wird bei diesem Beispiel durch eine in Achsrich tung des Steckers eingeschraubte Isolier- schraube d bewirkt, wobei die Leitung e durch eine schlitzförmige Ausnehmung i winklig zur Achse herausgeführt wird. Durch die Schraube d wird die Leitung e festgeklemmt.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Aus führung gemäss der Fig. 2.
In Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel ver anschaulicht, bei welchem der Steckerstift- schaft b neben der ganz im Steckerstift- schaft liegenden, nicht berührbaren Kontakt schraube h eine durch eine Querbohrung hin durchgehende, der Berührung ebenfalls un zugängliche Halteschraube h' für den Steekerstift besitzt, die in Fortsetzung der Einführungsbohrung in eine Vertiefung c' der gegenüberliegenden Wand eingreift und so einen festen und gegen Verdrehung ge sicherten Sitz des Stiftes a im Isolierkörper c gewährleistet.
Die Zugentlastung und die Sicherung gegen Verdrehung des Kontakt endes der Leitung e erfolgt hier beispiels- tveise durch eine Schraubenkappe d', die in Richtung der Achse auf den Isolierkörper c aufgeschraubt ist. An Stelle der durch die Kontaktschraube erfolgenden Verbindung der Ader der Leitung mit dem Steckerstift a kann die Verbindung auch durch Löten er folgen. Die Leitung e ist wieder durch einen Schlitz i. im Isolierkörper c winklig zur Achsrichtung aus dem Isolierkörper heraus geführt.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht der Fig. 4. In Fig. 6 ist eine Ausführung im Schnitt dargestellt, bei der die Ader durch die Halte- schraube h festgeklemmt und in eine Ver tiefung c' der Wandung des Isolierkörpers c ; gedrückt wird, wobei die der Berührung nicht zugängliche Schraube h gleichzeitig den Kontakt mit dem Stift a herstellt.
Die Zugentlastung des Kontaktendes der Leitung und der Schutz gegen Verdrehung desselben in der Anschlussstelle erfolgt hier gleichfalls wieder durch eine in Achsrichtung des Isolierkörpers c wirkende Isolierschraube d, wobei die Leitung durch eine der zwei schlitzförmigen Ausnehmungen i winklig zur Achse in den Isolierkörper eingeführt ist.
Fig. 7 zeigt einen Schnitt nach Linie I-I. Der Steckerstiftschaft b weist eine halbrunde Ausnehmung b' auf, die zum Ein legen der Ader der Leitung -e dient. Die Schraube h, ragt, wie aus dieser Figur er sichtlich ist, ebenfalls in die Vertiefung c' der Wandung des Isolierkörpers hinein.
Fig. 8 zeigt eine Seitenansicht der Fig. 6, auf welcher die schlitzförmigen Einfüh rungsöffnungen i ersichtlich sind.
In Fig. 9 ist ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht, bei welchem die Leitung e in eine winklig zur Achse verlaufende Boh rung k einführt und an der Einführstelle durch einen auf dein Isolierkörper aufge schraubten Ring d" festgepresst wird, wo durch die Zugentlastung des Kontaktendes der Leitung und der Schutz gegen Ver drehung desselben in der Kontaktstelle er reicht ist. Auch hier tritt der Kopf der Kontaktschraube h, hinter die Oberfläche des Isolierkörpers c zurück und kann also nicht berührt werden.
Fig. 10 zeigt eine Seitenansicht von Fig. 9.
Eine weitere Ausführungsmöglichkeit ist in Fig. 11 dargestellt. Bei dieser erfolgt die Einführung der Leitung in Richtung der Achse bezw. parallel zur Achse des Stecker stiftes a durch einen neben der an der den Schutz gegen Verdrehung bewirkenden Zug entlastungsschraube d angeordneten Einführ- kanal 1. Der Isolierkörper c kann bei dieser Ausführungsform entweder eine exzentrische Bohrung gemäss Fig. 12 aufweisen oder der Querschnitt des Isolierstückes e kann eine längliche Form haben, damit Platz zur Ein führung der Leitung e entsteht.
In beiden Ausführungsbeispielen erfolgt die Zugent lastung in der Achsrichtung des Steckers durch die Isolierschraube d, die wie bei den andern Ausführungen die Leitung e aus ihrer Geraden abbiegt und an ein Gegenlager der Wandung drückt. Die Ausbildung des Steckerstiftschaftes kann wie bei den übri gen Beispielen erfolgen, sie kann aber auch wie gezeichnet, so sein, dass ein schwächerer abgesetzter Teil a" des Steckerstiftschaftes ein Gewinde zum Einschrauben in das Iso- lierstück c trägt, während der stärkere Teil a' mit der nicht berührbaren Anschluss schraube h. versehen ist.
Zweckmässig ist hier die Bohrung im Isolierstück etwas grösser als der Durchmesser des Teils a', damit beim Anklemmen stärkerer Leitungen die Kon taktschraube, wenn diese über den Schaft vorsteht, noch genügend Platz hat. Während der Isolierkörper c gemäss Fig. 1 infolge der Anordnung der Zugentlastungsschraube d senkrecht zur Achsrichtung des Isolier- körpers billiger im Drehverfahren, beispiels weise aus Kunsthorn, hergestellt wird, lassen sich dagegen die Isolierstücke der Fig. 2, 4, 6, 9 und 11 leichter im Pressverfahren er zeugen.
Dies bedeutet nicht nur eine wesent liche Vereinfachung und Verbilligung in Be zug auf die damit verbundene Arbeits leistung, sondern es wird auch an Roh material ganz wesentlich gespart. Der Aussen durchmesser der Isolierstücke kann bei den Beispielen 2, 4, 6 und 9 wesentlich geringer sein als bei der Ausführung nach Fig. 1, da die Wandung bei Fig. 1 dicker sein muss, damit die Entlastungsschraube d mit ge nügend Gewindegängen in den Stecker schaft eingreift. Dieser Umstand ist beson ders für Bananenstecker wichtig, da diese in sehr grossen Mengen erzeugt werden. Es ist selbstverständlich möglich, diesen Berüh rungsschutz, die Zugentlastung und Siche rung gegen Verdrehung auch an andern An schlusssteckern als nur an einpoligen Steckern anzuwenden.
Ferner können die ver- schiedenen Möglichkeiten untereinander ver schieden angewendet werden, so dass eine Vielheit von Kombinationen möglich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anschlussstecker mit Berührungsschutz und Zugentlastung an beweglicher elektri scher Leitung, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Isolierkörper (c) eingeführte und durch eine der Berührung unzugängliche Kontaktschraube an den Steckerstift ange schlossene Leitung zwischen Anschlussstelle und Einführungsstelle der Leitung aus ihrer Geraden abgelenkt und in dem Isolierstück durch ein isolierendes Klemmstück<I>(d, d', d")</I> zum Zwecke der Zugentlastung des Kon taktendes der Leitung gegen Herausziehen und gegen Verdrehen ihres Kontaktendes ge klemmt gehalten ist.UNTERANSPRÜCHE: 1. Anschlussstecker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugent lastung durch eine quer zur Achsrichtung des Steckers in den Isolierkörper eindrin gende Isolierschraube erreicht ist, durch wel che die Leitung zwischen der Einführungs- und der Anschlussstelle in eine Vertiefung der der Schraubbohrung gegenüberliegenden Wandung des Isolierkörpers gepresst ist.2. Anschlussstecker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolier- körper an der Einführungsstelle der Halte- und Anschlussschraube eine Verstärkung auf weist, so dass die Schraube gegenüber der Oberfläche des Isolierkörpers zurücksteht und eine Berührung der Schraube nicht möglich ist.. Anschlussstecker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung durch einen Schlitz der Wandung des Iso- lierkörpers quer zur Achsrichtung des Steckerstiftes herausgeführt und durch eine in der Achsrichtung in den Isolierkörper ein gedrehte Isolierschraube gegen Zug und Ver drehung geschützt ist.4. Anschlussstecker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halte- schraube des Steckstiftes durch eine Bohrung hindurch in eine gegenüberliegende Vertie fung der innern Wandung des Isolierkörper eindringt und hinter der Oberfläche des Iso- lierkörpers soweit zurücktritt, dass eine Be rührung der Schraube ausgeschlossen ist.5. Ansehlussstecker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in eine Ver tiefung der gegenüberliegenden Wand des Isolierkörpers eindringende Halteschraube gleichzeitig als Festklemmschraube der Ader der Leitung wirkt, wobei der Steckerstift- schaft eine in der Längsrichtung desselben verlaufende Ausnehmung zum Einlegen der Ader besitzt.6. Anschlussstecker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Zugentlastung die aus einer seitlichen Ausnehmung in der Wandung des Tsolier- körpers herausgeführte Leitung durch eine über den Isolierkörper geschraubte Isolier- kappe festgeklemmt ist. 7. Anschlusssteeker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Zugentlastung die Leitung mittels eines über den Isolierkörper geschraubten Isolier- ringes festgeklemmt ist.B. Anschlussstecker nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich- net, dass die Leitung durch eine winklig zur Achsrichtung angeordnete Bohrung einge führt und an der Einführungsstelle durch einen auf den Isolierkörper aufgeschraubten Isolierring festgeklemmt ist, so da.ss das Kontaktende der Leitung gegen Zug entlastet ist.9-. Anschlussstecker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung in Richtung der Steckerstiftachse eingeführt ist, wobei die Leitung durch eine in gleicher Richtung eingedrehte Entlastungsschraube im Innern des Isolierkörpers gegen eine An lage gepresst und durch einen Kanal neben der Entlastungsschraube nach aussen ge führt ist.<B>1.0.</B> Anschlussstecker nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerstift hinter seinem Schaft (A, in wel chem die Verbindung mit der Leitung her gestellt ist, einen Gewindeteil besitzt, wel cher im Durchmesser kleiner ist als der Schaft, wobei der Steckerstift mittels dieses Gewindes in dem Isolierkörper gehalten ist, und dass die in dem Isolierkörper vorhandene Bohrung für den Steckerstiftschaft grösser ist als der Durchmesser dieses Schaftes selbst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH220311T | 1941-05-16 |
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|---|---|---|---|
| CH220311D CH220311A (de) | 1941-05-16 | 1941-05-16 | Anschlussstecker mit Berührungsschutz und Zugentlastung an beweglicher elektrischer Leitung. |
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| Country | Link |
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| CH (1) | CH220311A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009030708A1 (de) * | 2009-06-26 | 2010-12-30 | Chen, Ching Fu, Luju | Signalstecker |
| CN102044759B (zh) * | 2009-10-15 | 2013-12-18 | 陈鼎铸 | 讯号插头 |
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1941
- 1941-05-16 CH CH220311D patent/CH220311A/de unknown
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