CH220333A - Einrichtung zur Verhütung von Rückzündungen in gittergesteuerten, doppeleinphasigen Stromrichtern. - Google Patents
Einrichtung zur Verhütung von Rückzündungen in gittergesteuerten, doppeleinphasigen Stromrichtern.Info
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- H02H7/125—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers for rectifiers
- H02H7/127—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers for rectifiers having auxiliary control electrode to which blocking control voltages or currents are applied in case of emergency
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Description
Einrichtung zur Verhütung von Rückzündungen in gittergesteuerten, doppeleinphasigen Stromrichtern. In zweianodigen,, doppeleinphasigen Strom- ricUtern mit Gittersteuerung für Hochspan nungsbetrieb ergibt sich im Moment des Span nungssprunges, der bei der Überlappung der Anodenströme auftritt, eine sehr starke Be anspruchung. Diese Beanspruchung entsteht dann, wenn der Anodenstrom gleich Null und die Nachionisation vor der Anode am grössten ist.
Dieser schädliche Spannungs anstieg kann leicht Rückzündungen auslösen. Um den Spannungsanstieg und seine Folgen zu beseitigen, hat man Einrichtungen zur vorzeitigen Löschung der brennenden Anode vorgeschlagen, die aber meist zusätzliche Einrichtungen erfordern. Es ist auch ange geben worden, an den oder die Sternpunkte der Speisetransformatoren mindestens eine Hilfsanode anzuschliessen, welche den Strom von der verlöschenden Anode übernehmen soll.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ein- riehtung -zur Verhütung von Rückzündun- ben in gittergesteuerten, ,doppeleinphasigen Stromrichtern, mit Hilfe einer gittergesteuer ten Hilfsanode, welche den Anodenstrom von der verlöschenden Anode übernimmt, bei wel cher der Spannungsanstieg erfindungsgemäss dadurch verringert und verzögert wird, dass in den Stromkreis der Hilfsanode eine zu sItzliche Induktivität eingeschaltet und die Hilfsanode so gesteuert wird,
dass sie in der Überlappungszeit mit den Hauptanoden den Anodenstrom nur teilweise übernimmt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Erfindung schematisch in Fig. 1 dargestellt. Die Fig. 2a und 2b zeigen den Verlauf von Spannung und Strom.
In Fig. 1 bedeutet 1 den Stromrichter mit den Hauptanoden 2a, 2b und :der Kathode 3, welcher aus dem Transformator 4 gespeist -wird. Mit 5 ist eine Hilfsanode bezeichnet, die über die Drosselspule 6 mit dem Trans formatorsternpunkt verbunden ist. Den Ano den sind Steuergitter 7a, 7b, 7c vorgelagert.
Im Gleichstromkreis des Stromrichters liegt die Drossel 8 zur gonstantha)ltung des Gleich- stromes. In Fig. 2a ist mit 1' und 2' das Potential der Hauptanoden, 2a, 2b und mit 5' dasjenige des Transformatorsternpunktes be zeichnet, während J, und J, in Fig. 2b die Anodenströme der Hauptanoden und die schraffierte Fläche<I>p, q, r,</I> s den Strom der Hilfsanode angibt.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende: Wegen der im Gleichstromkreis vorhandenen Drossel 6 wird die Anode 2a über den Nulldurchgang hinaus bei negativer Richtung des Potentials weiterbrennen. Im Zeitpunkt t, wird die Hilfsanode 5 gezündet, die wegen ihrer positiveren Spannung mit der Hauptanode 2a überlappt.
Unter der Voraus setzung, dass die Induktivität der Drossel 6 gleich der Streuinduktivität des Transforma tors 4 ist, ergibt sich ein Kurzschlussstrom im Kreise Hauptanode 2a, Transformatorwick- lung, Drossel 6, Hilfsanode 5, Hauptanode 2a, wodurch der Strom der Hauptanode 2a verkleinert, der der Hilfsanode 5 aber ver grössert wird, vergl. t-24 und p-q in Fig. 2b. Dabei ergibt sich an der Transformator wicklung und an der Drossel der gleiche Spannungsabfall.
Die Spannung an der Hilfs anode 5 wird also kleiner als die Phasenspan nung, wie in Fig. 2a durch a-b angedeutet. Da. die die Hauptanoden 2a, 2b speisenden Transformatorwicklungen eng gekoppelt sind, tritt an der Anode 2b der gleiche Span nungsabfall auf wie an 2a, vergl. a,-b, in Fig. 2a. Wenn nun die Anode 2b, welche gegenüber der Kathode die Spannung c-c, besitzt, im Zeitpunkt t,, gezündet wird, dann fällt die Gleichspannung zwischen Trans formatorsternpunkt und Kathode auf den Wert Null. Auch die Spannung an der Dros sel 6 wird Null.
Der von der Hilfsanode 5 geführte Strom, der von<I>p</I> nach<I>q</I> angestie gen war, bleibt unverändert. Der Strom der Anode 2a geht im Zeitpunkt t3 durch Null und es erfolgt nun Überlappung der Hilfs anode 5 mit der Hauptanode 2b. An der Anode 2a tritt dabei der Spannungssprung f-f, auf. Die Spannung an der Anode 2b hat den Wert f, der bis zum Zeitpunkt 1" bestehen bleibt, wo der Strom der Anode 2a Null wird. Dann tritt ein Spannungssprung g-h auf, der aber nur ein Teil der gesamten Differenzspannung ist.
Nach Beendigung der Überlappung zwischen Hilfsanode 5 und Hauptanode 2b ist der Strom in der ersteren von r nach s auf Null gesunken und in der letzteren auf den vollen Gleichstrom angestie gen. Dabei tritt an der Anode 2b der Span nungssprung g-g, in positiver Richtung auf.
Wählt man die Induktivität der Drossel 6 kleiner als die Streuinduktivität des Transformators, so erfolgt der Stromanstieg an der Hilfsanode von p nach q und der Stromabstieg von r nach s rascher. Die Span nungen b-b,, c-c,, f-f, und g-g, werden kleiner, und es tritt an der verlöschenden Hauptanode 2a eine kleinere Spannung in negativer Richtung auf. Der eigentliche Spannungssprung tritt in diesem Falle erst nach Erlöschen der Hilfsanode 5 auf.
An der Hilfsanode 5, welche einen sehr kleinen Strom führt, tritt im Grenzfall ein Span nungssprung von der Grösse des momentanen Spannungswertes zwischen ihr und der Hauptanode 2b auf.
Der Spannungsanstieg nach dem Er löschen der Hilfsanode 5 kann dadurch noch verlangsamt werden, dass zwischen Hilfs anode 5 und Kathode 3 ein Kondensator 9 ge schaltet wird, wie in Fig. 1 gestrichelt an gedeutet. Zur Schwingungsdämpfung und Erzielung eines aperiodischen Verlaufs der Schwingung kann in den aus der Drossel 6 und dem Kondensator 9 gebildeten Schwin gungskreis der Widerstand 10 eingeschaltet werden, vergl. Fig. 1. Die Beeinflussung des Spannungsanstieges kann auch durch eine Drossel mit Eisenkern erzielt werden.
Durch die erfindungsgemässe Verringe rung und Vermeidung von raschen Span nungsanstiegen nach dem Erlöschen der Haupt- und Hilfsanoden ist eine wesentliche Verbesserung der Stromrichter für Hoch spannungsbetriebe hinsichtlich ihrer Rück zündungssicherheit erzielt.
Der mit der Erfindung angestrebte Zweck kann auch dadurch erreicht werden, dass die zusätzliche Induktivität in den die beiden Anoden des Stromrichters speisenden Trans formator verlegt wird, indem dessen Wick lungen nur lose gekoppelt werden. Die Dros sel 6 kann dann kleiner ausgeführt werden.
Die Einrichtung gemäss der Erfindung ist auch für Mehrphasenbetrieb und mit Saug- drossels-chaltung anwendbar, indem doppel einphasige Stromrichter in entsprechender Zahl kombiniert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Verhütung von Rück zündungen in gittergesteuerten, doppeleinpha sigen Stromrichtern, mit Hilfe einer gitter gesteuerten Hilfsanode, welche den Anoden strom der verlöschenden Anode übernimmt, dadurch gekennzeichnet, dass in den Strom kreis der Hilfsanode eine zusätzliche Induk- tivität eingeschaltet ist, und dass die Hilfs anode so gesteuert wird, dass sie in der Über lappungszeit mit den Hauptanoden den Ano denstrom nur teilweise übernimmt. UNTERANSPUüCHP 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in die Zuleitung vom Transformatorsternpunkt zur Hilfs anode eine Drosselspule eingeschaltet ist.2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Induktivität der Drossel kleiner als die Streuinduktivität des Transformators ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die die beiden Hauptanoden des Stromrichters speisenden Transformatorwicklungen lose gekoppelt sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen : die Hilfsanode und die Kathode eine Kapazität geschaltet ist. 5.Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit der Kapazität ein Widerstand geschaltet ist. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine Drossel mit Eisen kern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH220333T | 1941-09-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH220333A true CH220333A (de) | 1942-03-31 |
Family
ID=4451614
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH220333D CH220333A (de) | 1941-09-24 | 1941-09-24 | Einrichtung zur Verhütung von Rückzündungen in gittergesteuerten, doppeleinphasigen Stromrichtern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH220333A (de) |
-
1941
- 1941-09-24 CH CH220333D patent/CH220333A/de unknown
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