CH220339A - Verfahren zur Herstellung von hydraulisch abbindende Pigmente sowie Bindemittel enthaltenden Erzeugnissen, insbesondere für chirurgische und orthopädische Zwecke. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von hydraulisch abbindende Pigmente sowie Bindemittel enthaltenden Erzeugnissen, insbesondere für chirurgische und orthopädische Zwecke.

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CH220339A
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CH
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pigments
binder
dependent
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Dynamit-Actien-Gesellschaft Co
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Dynamit Nobel Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L15/00Chemical aspects of, or use of materials for, bandages, dressings or absorbent pads
    • A61L15/07Stiffening bandages
    • A61L15/08Stiffening bandages containing inorganic materials, e.g. plaster of Paris
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/04Plaster of Paris bandages; Other stiffening bandages

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von hydraulisch abbindende Pigmente sowie Bindemittel enthaltenden Erzeugnissen, insbesondere für chirurgische und orthopädische Zwecke.



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Erzeugnissen, z. B. von   Verbandstoffen    und Binden für chirurgische oder orthopädische Zwecke, die hydraulisch abbindende Pigmente, wie   z.    B.



  Gips, sowie Bindemittel enthalten. Sie   be-    trifft   z.    B. auch die   Herstellung von Gips-    massen in Form von Pulver, Platten,   Strei-    fen oder dergleichen mit oder ohne Gewebe oder Faserstoffeinlagen zur Erzeugung von Modellen,   Abdruckmassen,      Einbettmassen    usw.



   Die Eignung von   Gipsbinden    oder   ähn-    lichen   Verbandstoffen    und Verbänden für chirurgische oder orthopädische Zwecke konnte wesentlich verbessert werden,   seit-    dem es gelang, das zu erhärtende Pigment ohne Beeinträchtigung des Abbindever  moyens    mit Hilfe geeigneter, gleichzeitig die Festigkeit und Elastizität erhöhender   Binde-    mittel auf der Faser zu fixieren.



   Dieses Ziel wurde nach einem bekannten Vorschlag dadurch erreicht, daB man Gips mit Losungen in organischen, ganz oder fast wasserfreien Lösungsmitteln von solchen Bindemitteln oder Klebstoffen vermengt, welche nicht nur in wasserfreien organischen   Losungsmitteln,    sondern auch in Wasser selbst löslich oder quellbar sind, worauf die Masse auf   Mullbinden    aufgetragen und das   Lösungsmittel zur Verdunstung gebracht wird.   



  Allerdings muss mit dem nach dem bekannten Verfahren erzielten Vorteil eine Verteuerung der Herstellung in Kauf genommen werden, die im wesentlichen durch die zusätzliche Verwendung erheblicher Mengen Lösungsmittel und die zu deren teilweiser Wiedergewinnung aufgewendeten   Unkosten    bedingt   is-t-.   



   Es wurde nun gefunden, dass unter fast vollständiger Vermeidung von   Losungsmit-    teln das gleiche Ziel erreicht werden kann,   indem gemäss der Erfin, dung in Wasser lös-    liche oder quellbare thermoplastische Bindemittel, vorzugsweise in Gegenwart geringer   3Iengjen    eines lösend oder quellend wirkenden Mediums, mit den Pigmenten vermischt sodann die   Mischung durch mechanisehe    Verarbeitung, z. B. Kneten, Walzen,   Pres-    sen oder   dergleiehen homogenisiert uncl    schliesslich die in dieser Weise vorbereiteten   Massen zweekmässig    bei erhöhter Temperatur, in die Gebrauchsform, wie z. B. als Streifen oder Bander, gebracht werden.



   Die in Streifen-oder Bandform gebrachte Masse ist in sich selbst tragend und kann nach der   Anfeuchtung    durch Wasser unmit  telbar    zu   Verbänden    benutzt werden. Diese Verbände zeichnen sich nicht nur durch grosse Festigkeit und Dauerhaftigkeit aus. sondern auch durch eine gewisse Elastizität. welche in vielen Fällen, insbesondere bei orthopädischer Behandlung, von grossem Wert ist.



   Das quellend oder   lösend    wirkende Medium, wie   z.    B. niedrig siedende Alkohole.



  Ester, Kohlenwasserstoffe und Wasser, welches gegebenenfalls in beschränkten   lZengen    zugesetzt wird, erfüllt hierbei die Aufgabe. das Gelatinieren der voluminösen pigmenthaltigen Masse zu erleichtern.



   Man kann jedoch   gemäB    einer Ausfüh  rungsform    des erfindungsgemässen   Verfah-    rens die homogenisierte Masse auch auf Unterlagen, wie vorzugsweise Gewebebahnen oder   Faserstoffverbände beliebiger    Art aufbringen bezw. mit diesen vereinigen. Hierdurch wird nieht nur der Verband verfestigt. sondern auch die Verarbeitung erleichtert.



   Das Aufbringen der homogenisierten Masse auf die Unterlage erfolgt dabei zweekmässig bei erhöhter Temperatur durch Aufwalzen auf dem Kalander oder   andern ge-    eigneten Vorrichtungen. Die in dem Verbandstoff nach dem Aufwalzen zurüekbleibenden   Lösemittelreste können    in üblicher Weise aus der mit der Unterlage vereinigten Schicht entfernt werden.



   Als Bindemittel finden z. B.   Polyacryl-    säure oder deren Abkömmlinge, wie Poly  aerylsäureamid Verwendullgz    ferner Poly  vinyläther,    insbesondere Polyvinylmethyl äther, mit mehrwertigen Alkoholen   gelati-    nierter Polyvinylalkohol, mit hydrophilen    Gelatinierungsmitteln vermischte einfache    oder   emischt,    Alkylzellulose oder   synthe-    tisehe wachsartige Produkte, wie z. B. Poly äthylenoxyd, Verwendung. Die genannten Bindemittel können allein oder in beliebiger Kombination miteinander verarbeitet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von hydrau- lisch abbindende Pigmente sowie Bindemit- tel enthaltenden Erzeugnissen, insbesondere fiir chirurgische und orthopadische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass in Wasser löisliche oder quellbare thermoplastisehe Bindemittel mit den Pigmenten vermischt, sodann die Alisebung durch mechanische Verarbei- tung homogenisiert wird und schliesslich die in dieser Weise vorbereiteten Massen in die Gebrauchsform gebracht werden.
    UNTERANSPRtJCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB die in Wasser lösliehen oder quellbaren thermoplastischen Bindemittel in Gegenwart geringer Mengen eines lösend oder quellend wirkenden Mediums mit den Pigmenten vermischt werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vorbereiteten Massen bei erhöhter Temperatur in die Ge brauchsform gebracht werden.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daR die homogeni- sierte Masse auf Unterlagen aufgebracht und mit diesen vereinigt wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprueh 3, dadurch gekennzeichnet, dass die homogenisierte Masse auf Gewebe- bahnen aufgebracht und mit diesen vereinigt wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprueh 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vorbereiteten Massen auf die Unterlage aufgebracht und durch Abwalzen bei erhöhter Temperatur mit der Unterlage ver einigt werden.
    6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daB die vorbereiteten Massen auf die Unterlage aufgebracht und durch Abwalzen bei erhöhter Temperatur auf dem Kalander mit der Unterlage vereinigt werden.
    7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB als Bindemittel Polyacrylsäure verwendet wird.
    8. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB als Bindemittel Abkömmlinge der Polyacrylsäure verwendet werden.
    9. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daB als Bindemittel Polyacrylsäureamid verwendet wird.
    10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Bindemittel Polyvinyläther verwendet wird.
    11. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, "daB als Bindemittel Polyvinylmethyläther verwendet wird.
    12. Verfa, hren nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, daB als Bindemittel mit mehrwertigen Alkoholen gelatinierter Polyvinylalkohol verwendet wird.
    13. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, daB als Bindemittel mit hydrophilen Gelatinierungsmitteln ver mischte Alkylzellulosen Verwendung finden.
    14. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, daB als Bindemittel synthetische, wachsartige Produkte Verwen dung finden.
    15. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daB als Bindemittel Polyathylenoxyd ver wendet wird.
CH220339D 1939-02-27 1940-01-10 Verfahren zur Herstellung von hydraulisch abbindende Pigmente sowie Bindemittel enthaltenden Erzeugnissen, insbesondere für chirurgische und orthopädische Zwecke. CH220339A (de)

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DE1142044B (de) * 1957-03-30 1963-01-03 Fisch & Cie Lab Verfahren zur Verstaerkung und Undurchlaessigmachung von Gipsverbaenden

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