CH220382A - Geschwindigkeitswechselgetriebe für Kraftfahrzeuge. - Google Patents
Geschwindigkeitswechselgetriebe für Kraftfahrzeuge.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16D23/02—Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
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Description
Geschwindigkeitswechselgetriebe für Kraftfahrzeuge. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ge schwindigkeitswechselgetriebe für Kraftfahr zeuge mit ständig im Eingriff befindlichen Zahnräderpaaren, deren .eines Zahnrad mit seiner Welle mittels einer Klauenkupplung kuppelbar ist, welche zur Erleichterung des Schaltens eine Gleichlaufeinrichtung mit Reibflächen besitzt, wobei die Reibfläche der einen Kupplungshälfte auf an .dieser Kupp lungshälfte angeordneten Reibmitteln liegt.
Bei bekannten Getrieben der angegebenen Art ist ein Reibglied vorgesehen, das im we sentlichen als auf der schaltmuffenseitigen Kupplungshälfte sitzende und gegenüber die ser in Achsrichtung verschiebbare Hälfte einer Kegelkupplung ausgebildet ist, und es ist ferner eine federnde Rasteinrichtung mit Anschlägen vorgesehen, um die Gleichlauf einrichtung vor dem Ineingriffkommen der Klauenkupplung zur Wirkung zu bringen. Bei diesen Getrieben ist die schaltmuffen- seitige Kupplungshälfte mit dem Reibglied ziemlich umständlich, weshalb der Preis der- artiger Getriebe hoch ist.
Diese Getriebe kön nen ferner nur dann wirklich geräuschlos ge schaltet werden, wenn der Schaltvorgang langsam vorgenommen wird, weil es wegen des unvermeidlichen Schmiermittelfilms auf den Reibflächen der Gleichlaufeinrichtung und wegen der engen Begrenzung des An- pressdruckes an den Reibflächen, auch wenn diese Flächen auf sehr .schlanken Kegeln lie gen, geraume Zeit dauert, bis zwischen Schaltmuffe und Zahnrad Drehzahlgleichheit hergestellt ist.
Die Erfindung ermöglicht die Beseitigung dieser Nachteile dadurch, dass die Reibmittel derart geformt und auf ihrer Kupplungs hälfte so angeordnet sind, dass sie beim An liegen an die Reibfläche der andern Kupp lungshälfte bei Drehzahlverschiedenheit zwi schen beiden Kupplungshälften eine Vermeh rung der Reibung, im Grenzfall bis zur Selbsthemmung, herbeiführen. Diese Reib mittel bedingen nur einen geringen Aufwand und können beispielsweise durch die Wirkung einer Schraubenfeder in im wesentlichen ra dialer Richtung, und zwar im Sinne der Her stellung des Reibungsschlusses mit der andern Kupplungshälfte gespannt gehalten werden.
Sie ergeben bei der Einschaltbewegung vor erst nur eine relativ geringe Reibung, die den Gleichlauf beider Kupplungshälften, wenn überhaupt, erst nach langer Zeit eintreten liesse; die Selbstverstärkung der Reibung wirkt jedoch in relativ kurzer Zeit dahin, dass der Gleichlauf sehr rasch hergestellt wird, weshalb in den allermeisten Fällen geräusch los geschaltet werden kann.
Um den Gleich lauf bei allen Schaltvorgängen zu erzielen, ist es selbstverständlich, die Reibmittel derart auszubilden, dass sie beim Voreilen sowohl der einen als auch der andern Kupplungshälfte selbstverstärkend wirken, zu welchem Zweck beispielsweise zwei bremsbackenä hnliche Reibglieder vorgesehen werden können, deren eines beim Voreilen der einen und deren an deres beim Voreilen der andern Kupplungs- hälfte zur Selbstverstärkung kommt.
Die Reibmittel sind zweckmässig auf ihrer Kupplungshälfte gegen Verschieben parallel zu deren Drehachse gesichert. Hierdurch ver hindert die von ihnen gelieferte relativ starke Reibung ein zu schnelles Einrücken der Klauenkupplung, weil sie, solange der Gleich lauf noch nicht erreicht ist, eine die Einrück bewegung stark bremsende Kraft ergibt. Gleichzeitig -,werden hierdurch eine federnde Rasteinrichtung und die Anschläge einge spart, die bei den bekannten Ausführungen erforderlich sind.
Sehr einfach ist jene Ausführung, bei der die Reibmittel durch einen auf der betreffen den Kupplungshälfte gleichachsig angeordne ten, aufgeschlitzten und eingefederten, gegen Verdrehen gesicherten Ring gebildet sind. Dieser Ring stellt den Gleichlauf her, gleich gültig, ob die Schaltmuffe oder das Zahnrad voreilt. Er kann gegebenenfalls mit seiner Kupplungshälfte einteilig ausgeführt werden.
Die das schnelle Erreichen des Gleich laufes erleichternden Eigenschaften können dadurch noch verbessert werden, dass die Reibfläche der Reibmittel scharfkantig ab- gesetzt wird. Dadurch wird der unvermeid liche Schmiermittelfilm an den Reibflächen sehr rasch beseitigt.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung teilweise und beispielsmässig dar gestellt. Diese zeigt in Fig. 1 einen Teil eines Hauptschnittes durch ein Getriebe und in Fig. 2 einen Teil eines Querschnittes des selben nach der Ebene II-II der Fig. 1.
In der Zeichnung ist die Getriebewelle mit 1, das auf dieser drehbar gelagerte Zahn rad mit 2, das mit diesem ständig kämmende, nur angedeutete Gegenrad mit 8 und die Schaltmuffe, die auf dem Keilwellenteil 4 der Getriebewelle 1 sitzt, mit 5 bezeichnet. Zur Kupplung des Zahnrades 2 mit der Ge triebepelle 1 ist in das Zahnrad eine Klauen verzahnung 6 eingearbeitet, die zwecks Kup pelns des Zahnrades 2 mit der Getriebewelle 1 mit der entsprechenden Klauenverzahnung 7 auf der Schaltmuffe 5 in Eingriff gebracht werden kann.
In erfindungsgemässer Weise ist zur Er zielung des Gleichlaufes zwischen Schalt muffe 5 und Zahnrad 2 auf dem Zahnrad 1 ein zur Drehachse A-A gleichachsig sitzen der, geschlitzter und nach aussen federnder Stahlring 8 vorgesehen, der in einer Nut 9 liegt und mittels einer Stiftschraube 10 gegen Verdrehen gesichert ist. Der Ring 8 besitzt eine schwach kegelige, die eine Reibfläche der Gleichlaufeinrichtung darstellende Man telfläche 11, der eine ebenfalls schwach ke- gelige Reibfläche 12 an der Schaltmuffe 5 entspricht.
Der Ring 8 wird, solange beim Einschal ten des Zahnrades 2 zwischen diesem und der Schaltmuffe 5 Drehzahlgleichheit noch nicht erreicht ist, durch vorerst nur geringe Rei bung zwischen den Reibflächen 11 und 12 aufgeweitet, unabhängig davon, ob die Schalt muffe oder das Zahnrad voreilt, weshalb der anfänglich nur niedrigere Anpressdruck rasch und sehr stark vergrössert wird. Dadurch wird die Reibung an den Reibflächen 11 und 12 sehr stark vergrössert, nicht zulezt wegen des scharfkantigen Absatzes der Reibfläche 11, der den Schmiermittelfilm an den Reib flächen rasch wegschafft.
Dies führt dazu, dass erstens der Gleichlauf zwischen Schaltmuffe 5 und Zahnrad 2 .schnellstens hergestellt und zweitens die Einschaltbewegung stark ge bremst wird, jedoch nur so lange, als noch eine Drehzahlverschiedenheit zwischen Schalt muffe und Zahnrad besteht.
Im Grenzfall können die Reibflächen auf Zylindermänteln liegen. Eine kleine Abschrä gung bezw. Ansenkung erlaubt es dann, dass die Reibflächen zum Zusammenwirken ge langen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Geschwindigkeitswechselgetriebe für Kraft fahrzeuge, mit ständig im Eingriff befind lichen Zahnräderpaaren, deren eines Zahnrad mit seiner Welle mittels einer Klauenkupp lung kuppelbar ist, welche zur Erleichterung des Schaltens eine Gleichlaufeinrichtung mit Reibflächen besitzt, wobei die Reibfläche der einen Kupplungshälfte auf an dieser Kupplungshälfte angeordneten Reibmitteln liegt, dadurch gekennzeichnet, dass diese Reib mittel derart geformt und auf ihrer Kupp lungshälfte (2) so angeordnet sind, dass sie beim Anliegen an die Reibfläche (12) der an- dern Kupplungshälfte (5)bei Drehzahlver schiedenheit zwischen beiden ]Kupplungshälf- ten eine Vermehrung der Reibung, im Grenz fall bis zur Selbsthemmung, herbeiführen, und zwar gleichgültig, ob die .eine oder an dere Kupplungshälfte voreilt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Geschwindigkeitswechselgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibmittel (8) auf ihrer Kupplungshälfte (2) ,gegen Verschieben parallel zu deren Drehachse (A-A) gesichert sind.2. Geschwindigkeitswechselgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibmittel durch einen auf der entspre chenden Kupplungshälfte (2) gleichachsig angeordneten, aufgeschlitzten und eigengefe derten, gegen Verdrehen gesicherten Ring ge bildet sind. B. Geschwindigkeitswechselgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibfläche (11) der Reibmittel (8) scharf kantig abgesetzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE220382X | 1940-11-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH220382A true CH220382A (de) | 1942-03-31 |
Family
ID=5834199
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH220382D CH220382A (de) | 1940-11-22 | 1941-08-23 | Geschwindigkeitswechselgetriebe für Kraftfahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH220382A (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2736411A (en) * | 1951-01-11 | 1956-02-28 | Porsche Kg | Synchronizing mechanisms for change speed gears |
| DE1054331B (de) * | 1956-09-20 | 1959-04-02 | Daimler Benz Ag | Kraftschluessige Schaltkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeug-Wechselgetriebe |
| DE1063910B (de) * | 1956-12-15 | 1959-08-20 | Daimler Benz Ag | Schaltkupplung fuer lose auf einer Welle drehbare Zahnraeder, insbesondere eines Kraftfahrzeug-Wechselgetriebes |
| DE1080413B (de) * | 1956-09-20 | 1960-04-21 | Daimler Benz Ag | Kraftschluessige Schaltkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeug-Wechselgetriebe |
| DE10232808B4 (de) * | 2002-07-19 | 2014-08-28 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Schaltgetriebe mit Drehspieldämpfung |
-
1941
- 1941-08-23 CH CH220382D patent/CH220382A/de unknown
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2736411A (en) * | 1951-01-11 | 1956-02-28 | Porsche Kg | Synchronizing mechanisms for change speed gears |
| DE1054331B (de) * | 1956-09-20 | 1959-04-02 | Daimler Benz Ag | Kraftschluessige Schaltkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeug-Wechselgetriebe |
| DE1080413B (de) * | 1956-09-20 | 1960-04-21 | Daimler Benz Ag | Kraftschluessige Schaltkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeug-Wechselgetriebe |
| DE1063910B (de) * | 1956-12-15 | 1959-08-20 | Daimler Benz Ag | Schaltkupplung fuer lose auf einer Welle drehbare Zahnraeder, insbesondere eines Kraftfahrzeug-Wechselgetriebes |
| DE10232808B4 (de) * | 2002-07-19 | 2014-08-28 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Schaltgetriebe mit Drehspieldämpfung |
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