CH220517A - Einrichtung zur Beschleunigung der Schussfolge an rückstossbetätigten Maschinengewehren. - Google Patents

Einrichtung zur Beschleunigung der Schussfolge an rückstossbetätigten Maschinengewehren.

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CH220517A
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Louis Peters Johannes Martin
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Louis Peters Johannes Martin
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    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/12Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
    • F41A3/36Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing
    • F41A3/50Toggle-joint locks, e.g. crank-operated
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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    • F41A3/78Bolt buffer or recuperator means
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    • F41WEAPONS
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    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/29Feeding of belted ammunition
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    • F41A9/33Reciprocating-slide-type belt transporters with cartridge stripping means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


  Einrichtung zur Beschleunigung der Schossfolge an     rückstossäetätigten          Maschinengewehren.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung zur Beschleunigung .der     Schussfolge     an     rüekstossbetätigten    Maschinengewehren,  bei denen das Schloss     mittels,    eines Knie  hebels zurückgezogen wird; es wird dabei  bekanntlich jeweils nach Abgabe eines Schus  ses der in bekannter Weise aus einer Schloss  kurbel und einer Verbindungsstange be  stehende Kniehebel eingeknickt und dadurch  der Rückzug des Schlosses     bewirkt.    Durch die  erfindungsgemäss bezweckte Erhöhung der       Schusszahl    in der Zeiteinheit soll das Maschi  nengewehr z.

   B. zur Flugzeugabwehr geeig  net gemacht werden.  



  Erfindungsgemäss arbeitet zwecks der  Beschleunigung der     Einknickung    des Knie  hebels nach erfolgter Einleitung dieser Be  wegung ein mit der     Schlosskurbel        bewegter          I@Tocken    mit einer     @am    Gehäuse befestigten  Anschlagvorrichtung zusammen, welche einen  federnden Anschlag zur Verkürzung der       Rückstoss@strecke    des Laufes und einen    federnden Anschlag zur Verkürzung der       Rückstosstrecke    des Schlosses aufweist.  



  Durch die federnden Anschläge werden  die Energieverluste des Rückstosses wesent  lich vermindert.  



       2weckmässigerweise    wird dafür gesorgt,  dass durch den     mit    der     Schlosskurbel    beweg  ten Nocken die     Rückstossenergie    des Laufes  in der     Weise    auf Schloss und Lauf so ver  teilt wird, dass die     Vorbewegung    des Laufes  derart frühzeitig eingeleitet wird, dass die  Patrone bei ihrer Fortbewegung in Richtung  gegen die Laufachse mit ihrer Spitze den  Lauf nicht berührt, dass ferner die     Vorbe-          wegung    des Schlosses durch Zusammenwir  ken mit dem federnden Anschlag der       Schlosskurbel    so gesteuert wird, dass die  Patrone in den Laderaum eindringen kann.

    Es kann so die beschleunigte     Rückkehrbe-          wegung    des Laufes eingeleitet werden, so  bald die Patrone in die     Auswurflage    beför  dert worden ist, und das Zusammenwirken      des federnden, die     Rückstossstrecke    des       Sehlosses    begrenzenden Anschlages mit dem  entsprechenden     Rückstossteil    kann     beginnen,     sobald die Patrone eine Lage erreicht hat, in  welcher sie durch die     Rückkehrbewegung     des     Schlosses    in den     Versehluss    eingeführt  wird.  



  Die federnden Anschläge und der Nocken  können so angeordnet sein, dass sie lösbar in  ein bestehendes     Maschinengewehr    eingebaut  werden können, und dass das     Herausziehen     der Anschläge aus ihrer wirksamen Lage  oder ihr Herausnehmen aus dem Maschinen  gewehr in kürzester Zeit geschehen kann, so  dass man mit ein und demselben Maschinen  gewehr wahlweise mit vermehrter     Schuss-          zahl    oder mit normaler     Schusszahl    in der  Zeiteinheit arbeiten kann.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht.  



       Fig.    1 zeigt schematisch im Längsschnitt  den rückwärtigen Teil eines gewöhnlichen       llaxim-3la@schinenge-#vehres    mit eingefügter  federnder     Anschlagvorriehtttng;          Fig.    2 zeigt in ähnlicher Darstellung den  Vorderteil eines derartigen Maschinengeweh  res mit einem Mündungsaufsatz;       Fig.    3 zeigt einen     Senkrechtschnitt    durch  die vom Maschinengewehr abgenommene An  schlagvorrichtung;       Fig.    4 ist ein waagrechter Schnitt hier  zu;

         Fig.    5 bis 9 zeigen in kleinerem Massstab  ähnliche Darstellungen wie     Fig.    1 mit ver  schiedenen Stellungen beim     Riickstoss    der       Sehlosskurbel    und ihres Nockens sowie des  Laufanschlages.  



  Es bezeichnet 1 das     Verschlussgehäuse.     2 den Deckel, 3 die Rückwand des Gehäuses,  4 den Handgriff, 5, 6, 8 und 9 die Abzugs  vorrichtung, 10 das Schloss, 21 den Lauf, 11  die Verbindungsstange und 12 die Schloss  kurbel, 17 die Deckelfeder und 18 die Füh  rungsbahn, welche Teile üblicher Bauart  sein können, und 13 die     Sehlosskurbelaehse,     auf der ein äusserer     Schlosshebel    15 befestigt    ist, welcher mit der Anschlagrolle 16 in be  kannter Weise zusammenwirken kann.  



  Es ist ein zusätzlicher, abnehmbarer  Nocken 14 vorgesehen, welcher an der       Sehlosskurbel    12 befestigt ist, wozu ein  Klemmorgan 43 und eine Schraube 44 die  nen. Der Steuernocken 14 und das Klemm  organ 43 sind im üblichen Schauloch 42 der  Kurbel 12 zentriert und verklemmt.  



  Es ist die übliche     Schlossart    mit gleit  barem     Patronenauszieher    19 vorgesehen.  



  Die federnde Anschlagvorrichtung ist  zum Einsetzen in die übliche innere     Ausneh-          mung    der Rückwand 3 des     Verschlussgehäu-          ses    angepasst und besteht im wesentlichen  aus einem Block     bezw.    einer Tragplatte 22,  welche in genannte     Ausnehmung    einzuset  zen ist.

   An der Tragplatte 22 ist eine der       Verkürzung    der     Rückstossstrecke    des Laufes  21 dienende     Druckschraubenfeder    28 vorge  sehen, deren     Axe    wenigstens annähernd in  Linie mit der     Laufaxe    liegt; diese Feder  wird in der Folge kurz Lauffeder genannt.  Unterhalb dieser Feder und mit ihrer     Axe     dazu winklig stehend ist an der Tragplatte  22 eine Schraubenfeder 34 angeordnet, wel  che der Begrenzung der maximalen Winkel  stellung der     Schlosskurbel    und dadurch der       3'erkürzung    der     Rücketossstrecke    des.

   Schlos  ses dient; diese Feder, in der Folge kurz  Kurbelfeder genannt, steht annähernd senk  recht zur     Sehlosskurbel    12 am Ende deren  Rückstosses.  



  Die Lauffeder 28 ist an der Tragplatte  22 durch eine Schraube 30 befestigt, welche  eine Bohrung der in der Tragplatte 22 vor  handenen vertieften Gegenwand 49 durch  dringt und mit Innengewinde in einen Pflock  29 eingreift, der in das hintere Ende der  Feder 28 hineingedrückt ist. Die Schraube  30 ist am Kopf durch eine     Unterlagsscheibe     31 gesichert.  



  Die Kurbelfeder besitzt innerhalb der ge  nannten Feder 34 noch eine Hilfsfeder 35;  die Feder 34 ist zweckmässig die steifere       bezw.    stärkere. Beide Federn, die verschie  dene Eigenfrequenz besitzen, sind in ähn  licher Weise an der Tragplatte 22 mittels      einer Schraube 50 gesichert, welche eine  Bohrung der     vertieften    Gegenwand 51 der  Tragplatte durchdringt und in Innengewinde  eines Doppelringes 33 eingreift, welcher in       das,    hintere Ende der äussern Feder 34 hin  eingedrückt ist; das hintere Ende der innern  Feder 35 ist in den Ringkanal des Ringes  hineingedrückt. Eine oder mehrere Unter  lagsscheiben 52 sichern die     Schraube    gegen  Drehung. ..  



  Die freien     Enden    der     äussern    Kurbelfeder  34 und der Lauffeder 28 .sind mit Köpfen in  Form von     Anschlagplatten    36     bezw.    32 ver  sehen, wie in     Fig.    3 gezeigt ist. Zwischen  der Rückseite der Anschlagplatte 36     dei,     Kurbelfeder und der     innern    Kurbelfeder ist  ein Zwischenraum vorhanden, so dass beim  Zusammendrücken des     Kurbelfederaggrega-          tes    die innere Feder erst dann zur Wirkung  kommt, wenn die äussere Federetwas zusam  mengedrückt worden ist.  



  Die Tragplatte 22 kann in der üblichen  Vertiefung in der Rückwand des     Verschluss-          gehäus-e9    mittels einer     spreizbaren    Klemm  vorrichtung gesichert werden. Dieselbe be  sitzt z. B. zwei zylindrische Bolzen 27,  welche mit     gegeneinandergerichteten    Enden  quer in der Platte 22 angeordnet sind und  für sich     mittels    des konischen     Kopfes.    24'  einer Knebelschraube 24 so beeinflusst wer  den können, um den Federbügel 23 an der  Platte 22 zu spreizen und ihn an den Wän  den der Vertiefung festzuklemmen.

   Die  Knebelschraube kann mittels des Knebels 25  in der erforderlichen Weise gedreht werden,  welcher normalerweise durch zwei schrau  benförmige Haltefedern 26 in einer Mittel  lage in bezug auf die     Axe    der Schraube ge  halten wird.  



  Auf die Mündung des Laufes 21 ist an  Stelle des üblichen trichterförmigen Auf  satzes gemäss,     Fig.    2 ein     Stutzen    37 aufge  bracht, welcher über die Mündung in die  Stirnwand des Wassermantels eingeschraubt  ist und eine Gaskammer 39 mit zentraler  Drosselöffnung 39', welche zum Lauf gleich  agig liegt, sowie einen Trichter 38 aufweist,  welcher mit seiner rückwärtigen rohrförmi-    gen Verlängerung auf den Stutzen 37 aufge  schraubt ist, so dass er einen die Gaskammer  umschliessenden Einsatz in seiner Lage hält.

    Die Stosswirkung der Vorrichtung auf das  Schloss kann dadurch verändert werden, dass  der     Gaskammereinsatz    gegen einen solchen  mit anderer Drosselöffnung ausgewechselt  wird, oder durch Einfügung von Scheiben  mit kleineren Öffnungen als der     Gaskam-          mereinsatz,    oder durch Anordnung einer  Gaskammer mit veränderbaren     Dosselöffnun-          gen,    z. B. ähnlicher Bauart wie eine verstell  bare Blende bekannter Art.  



  Der     Berührungspunkt    zwischen den  federnden Anschlägen 28     und    34 und den  rückstossenden Teilen kann z. B. dadurch  verändert werden, dass am Befestigungsende  der Anschläge     Unterlagsscheiben    62, 63 zwi  schen die die Federn tragende Platte 22 und  die Pflöcke 29 und 33 eingelegt werden, wo  durch der Abstand des Aufstossendes der  federnden Anschläge 28 und 34 in bezug auf  die Tragplatte 22 entsprechend vergrössert  wird.  



  Die Wirkung der federnden Anschläge  wird leicht verständlich bei Verfolgung eines  Rückstosses und     einer        Rückkehrbewegung     des,     Schlosses    10. Nachdem ein Schuss abge  geben worden ist, läuft der     Schlosshebel    15  auf die Anschlagrolle 16 (siehe     Fig.    5) auf,  wodurch das Schloss     entriegelt    und die Ein  knickung der     Kniehebelverbindung    11, 12  eingeleitet wird.  



  Kurz darauf tritt gemäss     Fig.    6 der     Nok-          ken    14 der     Schlosskurbel    12 durch seine  Steuer-     bezw.    Wälzfläche mit der leicht kon  vexen Oberfläche des Anschlagkopfes 32 -der  Lauffeder 28 in Berührung, worauf diese  Feder und die Steuerfläche des Nockens 14  die bisherige Funktion der Anschlagrolle  16 und des     Schlosshebels    15 übernehmen; die  Lauffeder 28 wird nun zusammengedrückt       bezw.    gespannt.

   Die Steuerfläche des     Nok-          kens    14 hat eine .solche Form, dass im Zu  sammenwirken mit der Anschlagplatte 32  die     Schlosskurbel    12 nun mit grösserer     Win-          kelges.chwindigkeit    gedreht wird als beim ,  Zusammenwirken des     Schlosshebels    15 mit      der     Anschlagrolle    16.

   Mit andern Worten, es  wird durch die Form des Nockens 14 eine  grössere winklige     Einknickung    der Schloss  kurbel 12 auf jede     begebene    Lage des rück  stossenden Gewehrlaufes 21 bewirkt, als dies  der Fall ist mit der     gewöhnlichen        Kurbel-          anschla.gvorrichtung.    Es wird deshalb der       Sehlosshebel    15 von der Anschlagrolle 16 ab  gehoben, nach     Fig.    6 um den Abstand A,  und die weitere relative     Bewegung    zwischen  Schloss und Lauf ausschliesslich durch die  vorgesehenen federnden     Anschläge    und die       Schlosshurbel    12 bestimmt.

   Infolge der Wucht  des     Aufprallens    der     Schlosskurbel    1.2 wird  die Feder 28 zusammengepresst; die Reaktion  wirkt sich in der     Folge    zum Teil als zusätz  liches Drehmoment auf die     Schlosskurbel    12    aus.  Kurz bevor die     Schlosshurbel    12 auf die       Anschlagplatte    36 auftrifft, veranlasst die       Kurvenfläche    des Nockens 14 die Umkehr  der     Bewegung    des Gewehrlaufes in     bezub    auf  die Feder 28, wie aus     Fib.    7 hervorgeht.

   Die  Lauffeder 28 ist     vorzugsweise    so gewählt,  dass sich die Feder entspannt, bevor der Lauf  zurückkehrt. Dadurch ist eine sanfte, von  Vibrationen freie     Wirkungsweise    gewähr  leistet. Durch genaue Abstimmung der Form  des Nockens 14 der Länge und Stärke der  federnden     Anschläge    für Lauf und Schloss       sowie    der     Drosselöffnung    der Gasdüse kann  erreicht werden,     da.ss    die     beweglichen    Teile  nur die zur Funktion des Maschinengeweh  res     unbedingt    erforderlichen minimalen       -Wegstrecken    durchlaufen.

   Es lässt sich dabei  eine     Verkürzung    der     Rückstossstrecke    zu  einem Viertel und mehr von der normalen       Rüel@stossstrecke    erreichen.  



  Nach Einleitung der     Zurückbewegung          des.    Laufes wird die     Rückstossbewegung    des       Schlosses    gemäss     Fi-.    8 durch die Kurbel  feder 34     aufgeha        ten,    indem dieselbe infolge  Berührung durch die     Schlosskurbel    12     zu-          sammen-edrückt    wird, um in der Folge  unter     Entspannung    die     Zuriickbewegunb    des  Schlosses zu unterstützen.

   Die Kurbelfeder  34 ist so angeordnet, dass sie annähernd win  kelrecht zur     Schlosskurbel    12 steht, wenn         diese    ihre     Endstellung    beim Rückstoss er  reicht hat. Dadurch ergibt sich die grösst  mögliche     Wirkungskomponente    für die Kur  belfeder 34 und somit die     grösstmögliche        Be-          sebleunigung    der     Schussfolge.     



  Nenn das Maschinengewehr ohne den zur  Erhöhung des Gasdruckes     bezw.    der Gasge  schwindigkeit vorgesehenen     Mündungsauf-          satz    benutzt wird, ist die     Stosskraft    unge  nügend, um die äussere Feder 34 so weit zu  sammenzupressen, dass die     Anschlagplatte     36 mit ihrer Innenfläche mit der innern  Feder 35 in     Berührung    tritt.

   Wenn     dagegen     der erwähnte     Mündungsaufsatz    verwendet  wird, wird der Rückstoss     genügend    gross, um  die äussere Feder 34 so weit zusammenzu  drücken, dass die innere Feder 35 als zusätz  licher     elastischer        Anschlag    für selbsttätigen       Ausgleich    der verstärkten Stosskraft zur       Wirkung    kommt.

   Infolge der     Unterschied-          lichkeit    der     Eigenschaften    der vorgesehenen  zwei Federn     wird    zugleich ihre natürliche       Schwingung    sofort.     abgedämpft.     



  Die     Riiel,:lzehr    des Laufes 21 unter dem  Einfluss der     üblichen,    nicht gezeichneten       Rückstossfeder    wird natürlich sowohl durch  die hierbei sich entspannende Lauffeder 28  unterstützt als     auch    durch die beschriebene       Umkehrwirkung    des     Nockens    14.  



  Die     Rükkehr        'dea    Schlosses beginnt  zur Zeit oder kurz vorher, wenn der  Lauf seine Ruhelage erreicht hat. Die Lage  des der     Schlosskurbel    zugeordneten     Federn-          aggregates    ist so gewählt,     dass    man mit der  minimalen     Länge    des Schlossrückstosses aus  kommt, -die erforderlich ist, um den Greifern  des üblichen gleitbaren     Auswerfers    zu er  möglichen, über     da.s        rückwärtige    Ende der       Aus-,verferführun,zsbabn    zu kommen, wenn  das Schloss von Hand betätigt wird, d. h.

    ohne die federnden Anschläge zusammenzu  drücken.  



  Die federnden     Anschläge    sind solcher  Art, d. h. so angeordnet und     abgestimmt,     dass eine     Beschleunigung    der     Schussfolge    von       wenigstens    700     Schuss    je Minute, oder in Ver  bindung mit dem     bezw.    bei Anwendung des     s     erklärten Mündungsaufsatzes eine Schuss-      zahl von wenigstens 800 je     Minute    erreicht  wird.  



  Mit dem Nocken 14 und der mit ihm zu  sammenwirkenden Lauffeder und mit der  Kurbelfeder kann ein     Rebel    kombiniert wer  den, welcher vom Schloss getragen wird, um  die Patrone der     Schlossseite    entlang zuzufüh  ren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Beschleunigung der Schussfolge an rückstossbetätigten Maschinen gewehren, bei denen das Schloss mittels, eines Kniehebels zurückgezogen wird, dadurch ge kennzeichnet, dass zwecks Beschleunigung der Einknickung des Kniehebels nach er folgter Einleitung dieser Bewegung ein mit der Schlosskurbel bewegter Nocken mit einer am Gehäuse befestigten Anschlagvorrichtung zusammenwirkt,
    welche einen federnden An schlag zur Verkürzung der Rückstossstrecke des Laufes und einen federnen Anschlag zur Verkürzung der Rückstossstrecke des Schlos ses aufweist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Nocken an .der Schlosskurbel vorgesehen und zum Zu sammenwirken mit einem für den Lauf vor handenen Anschlagkopf bestimmt ist. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Anschlag kopf eine konvexe Berührungsfläche für den Nocken aufweist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da. durch gekennzeichnet, dass die Steuerfläche des Nockens so ausgebildet ist, dass sie ein teilweises Entspannen einer Anschlagfeder ermöglicht, bevor die Zurückbewegung des Laufes beginnt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der dem Lauf zu geordnete Anschlag derart angeordnet ist, .dass, die Zurückbewegung des. Laufes einge leitet wird, sobald die Patrone in die Aus wurflage befördert worden ist.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch den für die Schlosskurbel vorgesehenen Anschlag die Vorbewegung -des Schlosses derart frühzeitig eingeleitet wird, dass- die Patrone bei ihrer Fortbewegung in Richtung gegen die Lauf ase den Lauf nicht berührt. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Tragplatte, an wel cher die Anschläge für den Lauf und die Schlosskurb-el angeordnet sind, wobei .der erste Anschlag senkrecht und der zweite An schlag schräg zur Platte steht, und zwar an nähernd .senkrecht zur Schlosskurbel am Ende deren Rückstosses. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Tragplatte, an wel cher die Anschläge für den Lauf und die Schlosskurbel angeordnet sind und die eine einstellbare Reibungsvorrichtung zur lös baren Befestigung .der Platte in einer Aus: nehmung der Rückwand des Verschlussge- häuses besitzt. B. Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Reibungsvor richtung zwei Federschenkel aufweist, welche durch mittels einer Stellvorrichtung beein- flussbare Gleitstücke auswärtsgedrückt wer den können. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Abstand des Aufstossendes der federnden Anschläge in bezug auf ihren Tragkörper verstellbar ist. 10. Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Ver stellung jedes. federnden Anschlages wenig stens ein Unterlagsstück am Befestigungs- ende des Anschlages zwischengefügt ist. 11. Einrichtung nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass von den federn ,den Anschlägen wenigstens der eine mehrere Federn verschiedener Eigenfrequenz besitzt. 12.
    Einrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der der Schloss kurbel 1 zugeordnete Anschlag innerhalb, einer stärkeren, mit Anschlagkopf versehe- nen Schraubenfeder eine schwächere Feder aufweist, deren freies Ende im Abstand von ,der rückwärtigen Fläche des Anschlagkopfes liegt, so dass diese innere Feder erst dann , zusammengedrückt wird, wenn die von der Schlosskurbel auf den Anschlagkopf ausge übte Kraft ein gewisses Mass überschreitet. 13.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Nocken mit Hilfe von Befestigungsmitteln lösbar an der Schlosskurbel befestigt ist. 14. Einrichtung nach Patentanspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken und ein Klemmittel im Schauloch der Sc.hloss- kurbel zentriert und verklemmt sind. 15.
    Einrichtung nach LTnteransprueh 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein eine Gas- kammer aufweisender Mündungsaufsatz vor gesehen ist, der eine Öffnung zur Drosselung des Gasaustrittes aus der Kammer besitzt, wobei die Grösse dieser Öffnung veränderbar ist, zum Zwecke, die Rückstosskraft der Ein stellung der federnden Anschläge anpassen zu können.
    16. Einrichtung nach 15, dadurch gekennzeichnet., dass die Öffnung für den Gasaustritt an einem auswechsel- ba.ren Teil vorgesehen ist.
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