CH220517A - Einrichtung zur Beschleunigung der Schussfolge an rückstossbetätigten Maschinengewehren. - Google Patents
Einrichtung zur Beschleunigung der Schussfolge an rückstossbetätigten Maschinengewehren.Info
- Publication number
- CH220517A CH220517A CH220517DA CH220517A CH 220517 A CH220517 A CH 220517A CH 220517D A CH220517D A CH 220517DA CH 220517 A CH220517 A CH 220517A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- stop
- lock
- barrel
- spring
- crank
- Prior art date
Links
- 238000010304 firing Methods 0.000 title description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 4
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000007123 defense Effects 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 229920000136 polysorbate Polymers 0.000 description 1
- 230000002040 relaxant effect Effects 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/12—Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
- F41A3/36—Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing
- F41A3/50—Toggle-joint locks, e.g. crank-operated
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/64—Mounting of breech-blocks; Accessories for breech-blocks or breech-block mountings
- F41A3/78—Bolt buffer or recuperator means
- F41A3/82—Coil spring buffers
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/29—Feeding of belted ammunition
- F41A9/32—Reciprocating-slide-type belt transporters
- F41A9/33—Reciprocating-slide-type belt transporters with cartridge stripping means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
Einrichtung zur Beschleunigung der Schossfolge an rückstossäetätigten Maschinengewehren. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein richtung zur Beschleunigung .der Schussfolge an rüekstossbetätigten Maschinengewehren, bei denen das Schloss mittels, eines Knie hebels zurückgezogen wird; es wird dabei bekanntlich jeweils nach Abgabe eines Schus ses der in bekannter Weise aus einer Schloss kurbel und einer Verbindungsstange be stehende Kniehebel eingeknickt und dadurch der Rückzug des Schlosses bewirkt. Durch die erfindungsgemäss bezweckte Erhöhung der Schusszahl in der Zeiteinheit soll das Maschi nengewehr z.
B. zur Flugzeugabwehr geeig net gemacht werden.
Erfindungsgemäss arbeitet zwecks der Beschleunigung der Einknickung des Knie hebels nach erfolgter Einleitung dieser Be wegung ein mit der Schlosskurbel bewegter I@Tocken mit einer @am Gehäuse befestigten Anschlagvorrichtung zusammen, welche einen federnden Anschlag zur Verkürzung der Rückstoss@strecke des Laufes und einen federnden Anschlag zur Verkürzung der Rückstosstrecke des Schlosses aufweist.
Durch die federnden Anschläge werden die Energieverluste des Rückstosses wesent lich vermindert.
2weckmässigerweise wird dafür gesorgt, dass durch den mit der Schlosskurbel beweg ten Nocken die Rückstossenergie des Laufes in der Weise auf Schloss und Lauf so ver teilt wird, dass die Vorbewegung des Laufes derart frühzeitig eingeleitet wird, dass die Patrone bei ihrer Fortbewegung in Richtung gegen die Laufachse mit ihrer Spitze den Lauf nicht berührt, dass ferner die Vorbe- wegung des Schlosses durch Zusammenwir ken mit dem federnden Anschlag der Schlosskurbel so gesteuert wird, dass die Patrone in den Laderaum eindringen kann.
Es kann so die beschleunigte Rückkehrbe- wegung des Laufes eingeleitet werden, so bald die Patrone in die Auswurflage beför dert worden ist, und das Zusammenwirken des federnden, die Rückstossstrecke des Sehlosses begrenzenden Anschlages mit dem entsprechenden Rückstossteil kann beginnen, sobald die Patrone eine Lage erreicht hat, in welcher sie durch die Rückkehrbewegung des Schlosses in den Versehluss eingeführt wird.
Die federnden Anschläge und der Nocken können so angeordnet sein, dass sie lösbar in ein bestehendes Maschinengewehr eingebaut werden können, und dass das Herausziehen der Anschläge aus ihrer wirksamen Lage oder ihr Herausnehmen aus dem Maschinen gewehr in kürzester Zeit geschehen kann, so dass man mit ein und demselben Maschinen gewehr wahlweise mit vermehrter Schuss- zahl oder mit normaler Schusszahl in der Zeiteinheit arbeiten kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes veran schaulicht.
Fig. 1 zeigt schematisch im Längsschnitt den rückwärtigen Teil eines gewöhnlichen llaxim-3la@schinenge-#vehres mit eingefügter federnder Anschlagvorriehtttng; Fig. 2 zeigt in ähnlicher Darstellung den Vorderteil eines derartigen Maschinengeweh res mit einem Mündungsaufsatz; Fig. 3 zeigt einen Senkrechtschnitt durch die vom Maschinengewehr abgenommene An schlagvorrichtung; Fig. 4 ist ein waagrechter Schnitt hier zu;
Fig. 5 bis 9 zeigen in kleinerem Massstab ähnliche Darstellungen wie Fig. 1 mit ver schiedenen Stellungen beim Riickstoss der Sehlosskurbel und ihres Nockens sowie des Laufanschlages.
Es bezeichnet 1 das Verschlussgehäuse. 2 den Deckel, 3 die Rückwand des Gehäuses, 4 den Handgriff, 5, 6, 8 und 9 die Abzugs vorrichtung, 10 das Schloss, 21 den Lauf, 11 die Verbindungsstange und 12 die Schloss kurbel, 17 die Deckelfeder und 18 die Füh rungsbahn, welche Teile üblicher Bauart sein können, und 13 die Sehlosskurbelaehse, auf der ein äusserer Schlosshebel 15 befestigt ist, welcher mit der Anschlagrolle 16 in be kannter Weise zusammenwirken kann.
Es ist ein zusätzlicher, abnehmbarer Nocken 14 vorgesehen, welcher an der Sehlosskurbel 12 befestigt ist, wozu ein Klemmorgan 43 und eine Schraube 44 die nen. Der Steuernocken 14 und das Klemm organ 43 sind im üblichen Schauloch 42 der Kurbel 12 zentriert und verklemmt.
Es ist die übliche Schlossart mit gleit barem Patronenauszieher 19 vorgesehen.
Die federnde Anschlagvorrichtung ist zum Einsetzen in die übliche innere Ausneh- mung der Rückwand 3 des Verschlussgehäu- ses angepasst und besteht im wesentlichen aus einem Block bezw. einer Tragplatte 22, welche in genannte Ausnehmung einzuset zen ist.
An der Tragplatte 22 ist eine der Verkürzung der Rückstossstrecke des Laufes 21 dienende Druckschraubenfeder 28 vorge sehen, deren Axe wenigstens annähernd in Linie mit der Laufaxe liegt; diese Feder wird in der Folge kurz Lauffeder genannt. Unterhalb dieser Feder und mit ihrer Axe dazu winklig stehend ist an der Tragplatte 22 eine Schraubenfeder 34 angeordnet, wel che der Begrenzung der maximalen Winkel stellung der Schlosskurbel und dadurch der 3'erkürzung der Rücketossstrecke des.
Schlos ses dient; diese Feder, in der Folge kurz Kurbelfeder genannt, steht annähernd senk recht zur Sehlosskurbel 12 am Ende deren Rückstosses.
Die Lauffeder 28 ist an der Tragplatte 22 durch eine Schraube 30 befestigt, welche eine Bohrung der in der Tragplatte 22 vor handenen vertieften Gegenwand 49 durch dringt und mit Innengewinde in einen Pflock 29 eingreift, der in das hintere Ende der Feder 28 hineingedrückt ist. Die Schraube 30 ist am Kopf durch eine Unterlagsscheibe 31 gesichert.
Die Kurbelfeder besitzt innerhalb der ge nannten Feder 34 noch eine Hilfsfeder 35; die Feder 34 ist zweckmässig die steifere bezw. stärkere. Beide Federn, die verschie dene Eigenfrequenz besitzen, sind in ähn licher Weise an der Tragplatte 22 mittels einer Schraube 50 gesichert, welche eine Bohrung der vertieften Gegenwand 51 der Tragplatte durchdringt und in Innengewinde eines Doppelringes 33 eingreift, welcher in das, hintere Ende der äussern Feder 34 hin eingedrückt ist; das hintere Ende der innern Feder 35 ist in den Ringkanal des Ringes hineingedrückt. Eine oder mehrere Unter lagsscheiben 52 sichern die Schraube gegen Drehung. ..
Die freien Enden der äussern Kurbelfeder 34 und der Lauffeder 28 .sind mit Köpfen in Form von Anschlagplatten 36 bezw. 32 ver sehen, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Zwischen der Rückseite der Anschlagplatte 36 dei, Kurbelfeder und der innern Kurbelfeder ist ein Zwischenraum vorhanden, so dass beim Zusammendrücken des Kurbelfederaggrega- tes die innere Feder erst dann zur Wirkung kommt, wenn die äussere Federetwas zusam mengedrückt worden ist.
Die Tragplatte 22 kann in der üblichen Vertiefung in der Rückwand des Verschluss- gehäus-e9 mittels einer spreizbaren Klemm vorrichtung gesichert werden. Dieselbe be sitzt z. B. zwei zylindrische Bolzen 27, welche mit gegeneinandergerichteten Enden quer in der Platte 22 angeordnet sind und für sich mittels des konischen Kopfes. 24' einer Knebelschraube 24 so beeinflusst wer den können, um den Federbügel 23 an der Platte 22 zu spreizen und ihn an den Wän den der Vertiefung festzuklemmen.
Die Knebelschraube kann mittels des Knebels 25 in der erforderlichen Weise gedreht werden, welcher normalerweise durch zwei schrau benförmige Haltefedern 26 in einer Mittel lage in bezug auf die Axe der Schraube ge halten wird.
Auf die Mündung des Laufes 21 ist an Stelle des üblichen trichterförmigen Auf satzes gemäss, Fig. 2 ein Stutzen 37 aufge bracht, welcher über die Mündung in die Stirnwand des Wassermantels eingeschraubt ist und eine Gaskammer 39 mit zentraler Drosselöffnung 39', welche zum Lauf gleich agig liegt, sowie einen Trichter 38 aufweist, welcher mit seiner rückwärtigen rohrförmi- gen Verlängerung auf den Stutzen 37 aufge schraubt ist, so dass er einen die Gaskammer umschliessenden Einsatz in seiner Lage hält.
Die Stosswirkung der Vorrichtung auf das Schloss kann dadurch verändert werden, dass der Gaskammereinsatz gegen einen solchen mit anderer Drosselöffnung ausgewechselt wird, oder durch Einfügung von Scheiben mit kleineren Öffnungen als der Gaskam- mereinsatz, oder durch Anordnung einer Gaskammer mit veränderbaren Dosselöffnun- gen, z. B. ähnlicher Bauart wie eine verstell bare Blende bekannter Art.
Der Berührungspunkt zwischen den federnden Anschlägen 28 und 34 und den rückstossenden Teilen kann z. B. dadurch verändert werden, dass am Befestigungsende der Anschläge Unterlagsscheiben 62, 63 zwi schen die die Federn tragende Platte 22 und die Pflöcke 29 und 33 eingelegt werden, wo durch der Abstand des Aufstossendes der federnden Anschläge 28 und 34 in bezug auf die Tragplatte 22 entsprechend vergrössert wird.
Die Wirkung der federnden Anschläge wird leicht verständlich bei Verfolgung eines Rückstosses und einer Rückkehrbewegung des, Schlosses 10. Nachdem ein Schuss abge geben worden ist, läuft der Schlosshebel 15 auf die Anschlagrolle 16 (siehe Fig. 5) auf, wodurch das Schloss entriegelt und die Ein knickung der Kniehebelverbindung 11, 12 eingeleitet wird.
Kurz darauf tritt gemäss Fig. 6 der Nok- ken 14 der Schlosskurbel 12 durch seine Steuer- bezw. Wälzfläche mit der leicht kon vexen Oberfläche des Anschlagkopfes 32 -der Lauffeder 28 in Berührung, worauf diese Feder und die Steuerfläche des Nockens 14 die bisherige Funktion der Anschlagrolle 16 und des Schlosshebels 15 übernehmen; die Lauffeder 28 wird nun zusammengedrückt bezw. gespannt.
Die Steuerfläche des Nok- kens 14 hat eine .solche Form, dass im Zu sammenwirken mit der Anschlagplatte 32 die Schlosskurbel 12 nun mit grösserer Win- kelges.chwindigkeit gedreht wird als beim , Zusammenwirken des Schlosshebels 15 mit der Anschlagrolle 16.
Mit andern Worten, es wird durch die Form des Nockens 14 eine grössere winklige Einknickung der Schloss kurbel 12 auf jede begebene Lage des rück stossenden Gewehrlaufes 21 bewirkt, als dies der Fall ist mit der gewöhnlichen Kurbel- anschla.gvorrichtung. Es wird deshalb der Sehlosshebel 15 von der Anschlagrolle 16 ab gehoben, nach Fig. 6 um den Abstand A, und die weitere relative Bewegung zwischen Schloss und Lauf ausschliesslich durch die vorgesehenen federnden Anschläge und die Schlosshurbel 12 bestimmt.
Infolge der Wucht des Aufprallens der Schlosskurbel 1.2 wird die Feder 28 zusammengepresst; die Reaktion wirkt sich in der Folge zum Teil als zusätz liches Drehmoment auf die Schlosskurbel 12 aus. Kurz bevor die Schlosshurbel 12 auf die Anschlagplatte 36 auftrifft, veranlasst die Kurvenfläche des Nockens 14 die Umkehr der Bewegung des Gewehrlaufes in bezub auf die Feder 28, wie aus Fib. 7 hervorgeht.
Die Lauffeder 28 ist vorzugsweise so gewählt, dass sich die Feder entspannt, bevor der Lauf zurückkehrt. Dadurch ist eine sanfte, von Vibrationen freie Wirkungsweise gewähr leistet. Durch genaue Abstimmung der Form des Nockens 14 der Länge und Stärke der federnden Anschläge für Lauf und Schloss sowie der Drosselöffnung der Gasdüse kann erreicht werden, da.ss die beweglichen Teile nur die zur Funktion des Maschinengeweh res unbedingt erforderlichen minimalen -Wegstrecken durchlaufen.
Es lässt sich dabei eine Verkürzung der Rückstossstrecke zu einem Viertel und mehr von der normalen Rüel@stossstrecke erreichen.
Nach Einleitung der Zurückbewegung des. Laufes wird die Rückstossbewegung des Schlosses gemäss Fi-. 8 durch die Kurbel feder 34 aufgeha ten, indem dieselbe infolge Berührung durch die Schlosskurbel 12 zu- sammen-edrückt wird, um in der Folge unter Entspannung die Zuriickbewegunb des Schlosses zu unterstützen.
Die Kurbelfeder 34 ist so angeordnet, dass sie annähernd win kelrecht zur Schlosskurbel 12 steht, wenn diese ihre Endstellung beim Rückstoss er reicht hat. Dadurch ergibt sich die grösst mögliche Wirkungskomponente für die Kur belfeder 34 und somit die grösstmögliche Be- sebleunigung der Schussfolge.
Nenn das Maschinengewehr ohne den zur Erhöhung des Gasdruckes bezw. der Gasge schwindigkeit vorgesehenen Mündungsauf- satz benutzt wird, ist die Stosskraft unge nügend, um die äussere Feder 34 so weit zu sammenzupressen, dass die Anschlagplatte 36 mit ihrer Innenfläche mit der innern Feder 35 in Berührung tritt.
Wenn dagegen der erwähnte Mündungsaufsatz verwendet wird, wird der Rückstoss genügend gross, um die äussere Feder 34 so weit zusammenzu drücken, dass die innere Feder 35 als zusätz licher elastischer Anschlag für selbsttätigen Ausgleich der verstärkten Stosskraft zur Wirkung kommt.
Infolge der Unterschied- lichkeit der Eigenschaften der vorgesehenen zwei Federn wird zugleich ihre natürliche Schwingung sofort. abgedämpft.
Die Riiel,:lzehr des Laufes 21 unter dem Einfluss der üblichen, nicht gezeichneten Rückstossfeder wird natürlich sowohl durch die hierbei sich entspannende Lauffeder 28 unterstützt als auch durch die beschriebene Umkehrwirkung des Nockens 14.
Die Rükkehr 'dea Schlosses beginnt zur Zeit oder kurz vorher, wenn der Lauf seine Ruhelage erreicht hat. Die Lage des der Schlosskurbel zugeordneten Federn- aggregates ist so gewählt, dass man mit der minimalen Länge des Schlossrückstosses aus kommt, -die erforderlich ist, um den Greifern des üblichen gleitbaren Auswerfers zu er möglichen, über da.s rückwärtige Ende der Aus-,verferführun,zsbabn zu kommen, wenn das Schloss von Hand betätigt wird, d. h.
ohne die federnden Anschläge zusammenzu drücken.
Die federnden Anschläge sind solcher Art, d. h. so angeordnet und abgestimmt, dass eine Beschleunigung der Schussfolge von wenigstens 700 Schuss je Minute, oder in Ver bindung mit dem bezw. bei Anwendung des s erklärten Mündungsaufsatzes eine Schuss- zahl von wenigstens 800 je Minute erreicht wird.
Mit dem Nocken 14 und der mit ihm zu sammenwirkenden Lauffeder und mit der Kurbelfeder kann ein Rebel kombiniert wer den, welcher vom Schloss getragen wird, um die Patrone der Schlossseite entlang zuzufüh ren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Beschleunigung der Schussfolge an rückstossbetätigten Maschinen gewehren, bei denen das Schloss mittels, eines Kniehebels zurückgezogen wird, dadurch ge kennzeichnet, dass zwecks Beschleunigung der Einknickung des Kniehebels nach er folgter Einleitung dieser Bewegung ein mit der Schlosskurbel bewegter Nocken mit einer am Gehäuse befestigten Anschlagvorrichtung zusammenwirkt,welche einen federnden An schlag zur Verkürzung der Rückstossstrecke des Laufes und einen federnen Anschlag zur Verkürzung der Rückstossstrecke des Schlos ses aufweist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Nocken an .der Schlosskurbel vorgesehen und zum Zu sammenwirken mit einem für den Lauf vor handenen Anschlagkopf bestimmt ist. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Anschlag kopf eine konvexe Berührungsfläche für den Nocken aufweist. 3.Einrichtung nach Patentanspruch, da. durch gekennzeichnet, dass die Steuerfläche des Nockens so ausgebildet ist, dass sie ein teilweises Entspannen einer Anschlagfeder ermöglicht, bevor die Zurückbewegung des Laufes beginnt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der dem Lauf zu geordnete Anschlag derart angeordnet ist, .dass, die Zurückbewegung des. Laufes einge leitet wird, sobald die Patrone in die Aus wurflage befördert worden ist.5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch den für die Schlosskurbel vorgesehenen Anschlag die Vorbewegung -des Schlosses derart frühzeitig eingeleitet wird, dass- die Patrone bei ihrer Fortbewegung in Richtung gegen die Lauf ase den Lauf nicht berührt. 6.Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Tragplatte, an wel cher die Anschläge für den Lauf und die Schlosskurb-el angeordnet sind, wobei .der erste Anschlag senkrecht und der zweite An schlag schräg zur Platte steht, und zwar an nähernd .senkrecht zur Schlosskurbel am Ende deren Rückstosses. 7.Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Tragplatte, an wel cher die Anschläge für den Lauf und die Schlosskurbel angeordnet sind und die eine einstellbare Reibungsvorrichtung zur lös baren Befestigung .der Platte in einer Aus: nehmung der Rückwand des Verschlussge- häuses besitzt. B. Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Reibungsvor richtung zwei Federschenkel aufweist, welche durch mittels einer Stellvorrichtung beein- flussbare Gleitstücke auswärtsgedrückt wer den können. 9.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Abstand des Aufstossendes der federnden Anschläge in bezug auf ihren Tragkörper verstellbar ist. 10. Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Ver stellung jedes. federnden Anschlages wenig stens ein Unterlagsstück am Befestigungs- ende des Anschlages zwischengefügt ist. 11. Einrichtung nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass von den federn ,den Anschlägen wenigstens der eine mehrere Federn verschiedener Eigenfrequenz besitzt. 12.Einrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der der Schloss kurbel 1 zugeordnete Anschlag innerhalb, einer stärkeren, mit Anschlagkopf versehe- nen Schraubenfeder eine schwächere Feder aufweist, deren freies Ende im Abstand von ,der rückwärtigen Fläche des Anschlagkopfes liegt, so dass diese innere Feder erst dann , zusammengedrückt wird, wenn die von der Schlosskurbel auf den Anschlagkopf ausge übte Kraft ein gewisses Mass überschreitet. 13.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Nocken mit Hilfe von Befestigungsmitteln lösbar an der Schlosskurbel befestigt ist. 14. Einrichtung nach Patentanspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken und ein Klemmittel im Schauloch der Sc.hloss- kurbel zentriert und verklemmt sind. 15.Einrichtung nach LTnteransprueh 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein eine Gas- kammer aufweisender Mündungsaufsatz vor gesehen ist, der eine Öffnung zur Drosselung des Gasaustrittes aus der Kammer besitzt, wobei die Grösse dieser Öffnung veränderbar ist, zum Zwecke, die Rückstosskraft der Ein stellung der federnden Anschläge anpassen zu können.16. Einrichtung nach 15, dadurch gekennzeichnet., dass die Öffnung für den Gasaustritt an einem auswechsel- ba.ren Teil vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB220517X | 1939-07-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH220517A true CH220517A (de) | 1942-04-15 |
Family
ID=10173101
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH220517D CH220517A (de) | 1939-07-22 | 1940-01-05 | Einrichtung zur Beschleunigung der Schussfolge an rückstossbetätigten Maschinengewehren. |
| CH228584D CH228584A (de) | 1939-07-22 | 1940-11-15 | Einrichtung zur Beschleunigung der Schussfolge an rückstossbetätigten Maschinengewehren. |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH228584D CH228584A (de) | 1939-07-22 | 1940-11-15 | Einrichtung zur Beschleunigung der Schussfolge an rückstossbetätigten Maschinengewehren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (2) | CH220517A (de) |
-
1940
- 1940-01-05 CH CH220517D patent/CH220517A/de unknown
- 1940-11-15 CH CH228584D patent/CH228584A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH228584A (de) | 1943-08-31 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1518085A1 (de) | Verriegeltes maschinengewehr | |
| WO2008019418A1 (de) | Nagelvorrichtung | |
| DE461611C (de) | Selbsttaetige Kinderrepetierpistole | |
| CH220517A (de) | Einrichtung zur Beschleunigung der Schussfolge an rückstossbetätigten Maschinengewehren. | |
| DE10118044A1 (de) | Vorrichtung zum Entfernen von Patronen und/oder Patronenhülsen in einer Kipplaufwaffe | |
| DE3627573C2 (de) | ||
| DE102012217686A1 (de) | Geradezug-Repetiergewehr mit einem Verschlussmechanismus | |
| DE975116C (de) | Bolzensetzgeraet | |
| DE2026293C3 (de) | Pulverkraftbetriebenes Bolzensetzgerät | |
| EP1377787B1 (de) | Druckgasbetriebene schusseinrichtung sowie druckversorgungsvorrichtung für eine derartige schusseinrichtung | |
| DE1094631B (de) | Mit Druckgas betriebene Schiessvorrichtung | |
| EP1764575A1 (de) | Verschluss | |
| AT388613B (de) | Einrichtung zur kompensation der hochschlagund rueckstossenergie von faustfeuerwaffen | |
| CH693285A5 (de) | GrosskalibrigeRohrwaffe. | |
| DE697445C (de) | Fuer Feuerwaffen, insbesondere selbsttaetige Handfeuerwaffen, bestimmte Patronenzieh- und -auswerfvorrichtung | |
| DE102006036437B4 (de) | Lauf einer Handfeuerwaffe | |
| AT403523B (de) | Druckgasbetriebene schusswaffe, insbesondere sportwaffe | |
| DE229520C (de) | ||
| DE29622140U1 (de) | Viehschußgerät | |
| DE156935C (de) | ||
| DE1553857C3 (de) | Vorrichtung zum Übungsschießen mit Gewehren od.dgl | |
| DE1428612C (de) | Vorrichtung zum Befestigen eines Sei tengewehres an einem Gewehr | |
| CH213930A (de) | Selbsttätige Feuerwaffe mit gleitendem Lauf. | |
| DE1703472C3 (de) | Werkzeug zum Eintreiben von Befestigungsmitteln | |
| DE10058034A1 (de) | Bolzenführungseinheit |