CH220522A - Spannungsanzeiger. - Google Patents

Spannungsanzeiger.

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CH220522A
CH220522A CH220522DA CH220522A CH 220522 A CH220522 A CH 220522A CH 220522D A CH220522D A CH 220522DA CH 220522 A CH220522 A CH 220522A
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CH
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voltage
tubes
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voltage indicator
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Inventor
Kepes Laszlo
Original Assignee
Kepes Laszlo
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/145Indicating the presence of current or voltage
    • G01R19/155Indicating the presence of voltage

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description


  



  Spannungsanzeiger.



   Die Erfindung betrifft einen   Spannungs-    anzeiger, bei welchem eine Leuchtr¯hre und eine an diese angeschlossene Auffangarmatur zur Anwendung gelangen. Derselbe zeichnet sich nach der Erfindung aus durch eine gasgefüllte zur   Spannnngsanzeige    dienende   Leuchtrohre    mit mehreren Elektroden, von welchen eine mit der Auffangarmatur verbunden ist und bei Annäherung dieser Auf  fangaImatur an einen unterSpannung stehenden    Gegenstand Ladung erhält, wodurch die Gasfüllung im Bereiche der andern Elektroden ionisiert und die Zündung zwischen diesen, an einer eigenen Spannungsquelle liegenden Elektroden herbeigeführt wird.



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Spannungsanzeigers nach der Erfindung :
Fig.   1    zeigt das Schaltschema und
Fig. 2 die äussere Form des Spannungsanzeigers.



   Auf Fig. 1 bezeichnet A einen Leiter, wobei zu prüfen ist, ob derselbe Spannung führt. B bezeichnet die Auffangarmatur, die von der Erde durch den Isolator (7 isoliert ist. Wenn die Leitung A unter   Hochspan-    nung steht, so wird die in seiner Nähe angebrachte Auffangarmatur B aufgeladen. Die Ladung der Armatur wird über den   ohmischen    Widerstand R der Elektrode   jE'der    gasgefüllten   Leuchtrohre    D zugeführt, während die Elektrode   F geerdet    ist.

   Das Ende der Elektrode   E    ragt in den Bereich der   Elek-    troden G und F. lVIit der   Leuchtröhre    D ist eine   Zweielektroden-Leuchtrohre    H parallel geschaltet, deren Zündspannung niedriger ist, als die der   Leuchtröhre      D.   



   Wenn die Elektroden G und   F damit    die Leuchtröhre H durch die   Sekundär-    wicklung des von der Batterie M über dem   UTnterbrecher It gespeisten Indulçtors I    Spannung erhalten, so leuchtet die   Leuchtröhre    H so lange, als die Elektrode   E    spannungslos ist. Erhält die Elektrode   E    Ladung, so wird dadurch der Gasraum zwischen den   Elek-    troden   E    und   F    ionisiert.

   Demzufolge ver ringert sich die Z ndspannung zwischen diesen Elektroden der Leuchtröhre   D,    so   dans sikh    der Strom durch die einen kleineren Widerstand aufweisende   Rohre entladet, so dass    diese Rohre D infolge der Ionisierung die Anwesenheit der Spannung durch starken Lichteffekt anzeigen wird. Solange also die Elektrode E spannungslos ist, leuchtet nur die R¯hre H und dient somit um zu kontrollieren, ob der Induktor Spannung liefert.



   Um die   Anzeigerohre    D auszuprobieren, kann durch Schalter N die Zuleitung der   Leuchtröhre    H ausgeschaltet werden. Dann wird eine Entladung zwischen den Elektroden G und F der Leuchtr¯hre D erfolgen, ob nun die Elektrode E aufgeladen ist oder nicht. Man kontrolliert somit, ob die   Robre    D funktioniert. Der   Spannungsanzeiger kann    also stets ohne fremde Stromquelle sowohl vor dem Gebrauch,   als auch wahrend    desselben leicht kontrolliert werden.



   Die beim beschriebenen neuen   Spannungs-    anzeiger angewendeten   Entladerohren sind    mit einem Edelgas gefüllt mit oder ohne Beimengung von Quecksilberdampf. Der Schalter   JV ist so ausgebildet, dass    der   Strom-    kreis nur solange unterbrochen wird, als der Schalter niedergedr ckt gehalten wird. Zur Aussehaltung der   Stromquelle Jtf dient    der Schalter L. Die   Leuchtrohren    D und H sind in voneinander lichtdicht abgeschlossenen Abteilungen untergebracht, und es k¯nnen von aussen die Lichteffekte der einzelnen Rohren nur durch je eine besondere   Öffnung beob-    achtet werden.   



   Nach Fig. 2 2 kann die R¯hre D durch    die Öffnung S und die   Riihre H durch    die Öffnung   0    beobachtet werden. Die Elektrode F ist  ber die Klemmschraube P geerdet.



  Zur Erdung genügt es aber auch, die Schraube P mit blosser Hand zu berühren. Durch Niederdrücken des Druckknopfes N kann nach Einschalten des Schalters L   die Wir-    kung der   Anzeigerohre    D überwacht werden.



   Als   Auffangarmatur kann die metallene    Kassette des Spannungsanzeigers dienen. Diese   Auffangarmatur-B    ist an dem aus dem Isoliermaterial C herausragenden Leiter T durch Verschrauben oder in   sonstiger Weise liisbar    befestigt. Bei Nichtgebrauch des   Spannungs-    anzeigers wird der Teil U, in welchem der Batterieinduktor und die Rohren sind, in der Kassette aufbewahrt.



   Die Schaltung kann so dimensioniert sein, dass die   Anzeigerohre    nur leuchtet, wenn die mit der Auffangarmatur verbundene Elektrode Spannung erhält.



   Statt des verwendeten Batterieinduktors kann auch   ein handbetriebener Magnetiuduk-       tor die zur Erregung notige Energie liefern.   



  Derselbe kann ebenfalls mit den Röhren zusammengebaut sein. Die   Leuehtr ; ihren kön-    nen verschiedene Gasf llungen aufweisen, damit sie   verschiedenfarbig    leuchten, so da¯ die Wirkungsweise der R¯hren leichter beobachtet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Spannungsanzeiger mit Leuchtr¯hre und angeschlossener Auffangarmatur, gekennzeichnet durch eine gasgef llte zur Spannungs anzeige dienende Leuchtröhre mit mehreren Elektroden, von welchen eine mit der Auffangarmatur verbunden ist und bei AnnÏherung dieser Auffangarmatur an einen untel Spannung stellenden Gegenstand Ladung erhält, wodurch die Gasfüllung im Bereiche der undern Elektroden ionisiert und die Z ndung zwisclien diesen, an einer eigenen Spannungsquelle liegenden Elektroden her- beigeführt wird.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Spannungsanzeiger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ mit zwei an die Spannungsquelle angeschlossenen Elektroden (E, O) der Leuchtr¯hre (D) eine zweite gasgefiillte Leuehtröhre (H) von nied- rigerer Z ndspannung parallel geschaltet ist.
    2. Spannungsanzeiger nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige- r¯hre nur dann anfleuchtet, wenn die mit der Auffangarmatur verbundene Elektrode Ladung erhÏlt.
    3. Spannungsanzeiger nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er als Span nungsquelle einen Batterieinduktor aufweist, der mit den Röhren in einer gemeinsamen Transporteinheit vereinigt ist.
    4. Spannungsanzeiger nach TJnteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er als Spannungsquelle einen handbetriebenen Magnetinduktor aufweist, der mit den Röhren in einer gemeinsamen Transporteinheit vereinigt ist.
    5. Spannungsanzeiger nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen Schalter (N) im Stromkreise der zweiten Leuchtrohre (H) zwecks Kontrolle der Anzeigerohre (D) und dadurch, dass bei Unterbrechung dieses Stromkreises die Anzeigeröhre (D) auch dann aufleuchtet, wenn die mit der Auffangarmatur verbundene Elektrode (E) keine Ladung erhÏlt.
    6. SpannungsanzeigernachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er eine auch als Auffangarmatur dienende metallene Kassette aufweist, an welcher die andern Teile des Spannungsanzeigers lösbar befestigt sind.
    7. Spannungsanzeiger nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leucht- röhren mit verschiedenartigen Gasen gefüllt sind, damit die Röhren verschiedenfarbig leuchten und leichter beobachtet werden können.
    8. Spannungsanzeiger nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leucht- röhren in voneinander lichtdicht getrennten Abteilen unterbracht sind und die Innenräume der Abteile durch je eine Öffnung beobachtet werden können.
CH220522D 1940-08-26 1941-08-26 Spannungsanzeiger. CH220522A (de)

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ID=10978274

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CH (1) CH220522A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014645B (de) * 1956-03-28 1957-08-29 Felten & Guilleaume Carlswerk Einrichtung zur stroboskopischen Anzeige der Phasenlage mehrerer Wechselstrom-Hochspannungssysteme
DE1034265B (de) * 1955-06-30 1958-07-17 Siemens Ag Einrichtung zur betriebsmaessigen Pruefung und UEberwachung der Hochspannungs-isolation an elektrischen Maschinen
DE1132653B (de) * 1959-12-18 1962-07-05 Peter Sidney Vick Elektrodensystem zum beruehrungslosen, kapazitiven Pruefen elektrischer, stromfuehrender Leiter

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DE1132653B (de) * 1959-12-18 1962-07-05 Peter Sidney Vick Elektrodensystem zum beruehrungslosen, kapazitiven Pruefen elektrischer, stromfuehrender Leiter

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