CH220561A - Zweitaktbrennkraftmaschine mit Drehkolbensteuerung. - Google Patents

Zweitaktbrennkraftmaschine mit Drehkolbensteuerung.

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CH220561A
CH220561A CH220561DA CH220561A CH 220561 A CH220561 A CH 220561A CH 220561D A CH220561D A CH 220561DA CH 220561 A CH220561 A CH 220561A
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sep
piston
cylinder
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combustion engine
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Howald Werner Ing Dipl
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Howald Werner Ing Dipl
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
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    • F01L5/04Slide valve-gear or valve-arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves
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    • F01L5/08Arrangements with several movements or several valves, e.g. one valve inside the other
    • F01L5/10Arrangements with several movements or several valves, e.g. one valve inside the other with reciprocating and other movements of the same valve
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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Description


  Zweitaktbrennkraftmaschine mit Drehkolbensteuerung.    Die Erfindung betrifft eine     Zweitakt-          brennkraftmaschine,    bei welcher dem Ar  beitskolben von der Pleuelstange ausser der  hin- und hergehenden Bewegung parallel zur  Zylinderachse in Abhängigkeit von den Win  kelausschlägen der Pleuelstange aus der Mit  tellage eine Drehschwingungsbewegung um  seine Achse erteilt wird, wobei der Kolben  auf der Brennraumseite mit Steuerlappen,  die schräg zur Zylinderachse verlaufende  Steuerkanten aufweisen, versehen ist, welche  Steuerlappen die Einlasskanäle im Arbeits  zylinder steuern.  



  Die Erfindung besteht darin, dass diese  Einlasskanäle schief zur Zylinderachse in der  Zylinderwandung verlaufen und von den die  Einlasskanäle steuernden Steuerlappen mit  einer quer zur Zylinderachse     gerichteten     Geschwindigkeitskompetente überglitten wer  den, wodurch während der Dauer der Spü  lung eine schief zur Zylinderachse gerich  tete Einströmrichtung der Frischgase in den  Brennraum gewirkt wird, wobei die Projek-    tion dieser Richtung auf eine zur Zylinder  achse senkrecht stehende Ebene ihre Rich  tung fortwährend ändert.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes darge  stellt:  Fig. 1 zeigt im Querschnitt nach der  Linie I-I der Fig. 2 einen Arbeitszylinder,  den Kurbelgehäuseoberteil und den Arbeits  kolbenoberteil einer Brennkraftmaschine.  



  Fig. 2 zeigt einen Aquatorialschnitt nach  der Linie II-II in Fig. 1 durch den Zylin  derblock derselben     Maschine.     



       Fig.        3a,    3b,     3e,    3d, 3e zeigen in die Zei  chenebene abgewickelt, die Zylinderlauf  fläche mit den Ein- und     Auslassschlitzen    und  dem steuernden obersten Kolbenring in fünf  verschiedenen Steuerlagen in der untern Tot  punktzone sowie strichpunktiert dieselben  Steuerkanten in drei verschiedenen Lagen in  der     obern        Totpunktzone        sowie    strichpunk  tiert den     Absolutweg,    den ein Punkt einer  Steuerkante des obersten Kolbenringes wäh-      renn einer ganzen Kurbelumdrehung be  schreibt.  



  Fig. 4 zeigt einen teilweisen Längsschnitt  nach Linie III-III in Fig. 5 durch densel  ben Kolbenunterteil, durch den     Zylinder-          büchsoberteil    und den Zylinderblockoberteil,  während der Zylinderdeckel und Kolbenober  teil ungeschnitten ist. Der Kolben befindet  sich in der obersten Totlage.  



  Fig. 5 zeigt einen Äquatorialschnitt nach  der Linie IV-IV der Fig. 4 durch denselben  Kolben im Moment, da die Drehbewegung  des Kolbens ihren Umkehrpunkt, also den  grössten Ausschlag aus der Mittellage er  reicht hat.  



  Fig. 6 zeigt im Längsschnitt einen ab  geänderten Arbeitskolben, der sich vom vor  hergehenden Kolben nur durch die Lagerung  der Stange im Kolben und durch Auswech  selbarkeit des Drehzapfens unterscheidet.  



  Fig. 7 und 8 zeigen im Längsschnitt nach  der Linie V-V der Fig. 8 und im     Äquato-          rialschnitt    nach der Linie VI-VI der Fig. 7  eine weitere Ausführungsform eines Kolbens  mit besonderer Ausführung des Drehzapfens.  



  In den Fig. 1, 2, 3, 4 und 5 ist 1 die  Arbeitszylinderbüchse, 2 der Zylinderdeckel,  3 der Arbeitskolben, F der Kolbenschaft und  F' der mit dem Kolbenschaft verschweisste  Ringträger, 4 die Pleuelstange, 5 der Zylin  derblock und 6 die Kurbelwelle. 7 ist der  innerste Kolbendichtungsring, der den ge  strichelt eingezeichneten     Arretiernocken    1';  trägt, mit dem er im Kolben gegen Drehen       gesichert    ist, wobei der Nocken in eine Aus  sparung des Kolbens     passt    und den Ring     aale     Drehen relativ zum Kolben hindert. 8 ist.     ein     Nebenring zum Ring 7.

   Der Ring 7 ist als       Doppelsitzring    ausgebildet, das heisst er be  steht aus einem Haupt- und Nebenring. wo  bei der Hauptring 7 wie Nebenring 8 im       Nutengrund    des Kolbens     bezw.    auf dem       Ringträger    F' abdichtend aufliegen, während  der Hauptring 7 bleichzeitig noch abdichtend  auf den Nebenring 8 aufliegt.

   Der Neben  ring 8 ist wiederum so im Hauptring 7 zen  triert, dass beide vom     Verbrennungsdruck    ab  dichtend gegen die Lauffläche des Zylinders  
EMI0002.0015     
  
    gcpresst <SEP> wurden. <SEP> Der <SEP> Hauptring <SEP> @ <SEP> nimmt <SEP> in
<tb>  einer <SEP> -Nute <SEP> den <SEP> Nehenring <SEP> 8 <SEP> derart <SEP> auf, <SEP> dass
<tb>  die <SEP> beiden <SEP> Riiigschliisser <SEP> gegeneinander <SEP> ver  setzt <SEP> sind. <SEP> S) <SEP> ist <SEP> der <SEP> Gleit- <SEP> und <SEP> Drehstein, <SEP> der
<tb>  über <SEP> den <SEP> seitlichen <SEP> Zapfen <SEP> (i <SEP> in <SEP> der <SEP> Pleuel  stange <SEP> und <SEP> die <SEP> zweiteilige <SEP> Glocke <SEP> lIi <SEP> den
<tb>  Kolben <SEP> mit <SEP> der <SEP> Pleuelstange <SEP> verbindet.

   <SEP> Die
<tb>  Pleuelstange <SEP> selber <SEP> ist <SEP> durch <SEP> die <SEP> Kugel  pfanne <SEP> P, <SEP> finit <SEP> liugelzeiiti-uni <SEP> Il.: <SEP> auf <SEP> dem
<tb>  Kugelkopf <SEP> IL.; <SEP> des <SEP> Kolbens <SEP> -.lach <SEP> mit <SEP> Kuael  'LCIlti'llm <SEP> <B>11.;</B> <SEP> gelilgel't. <SEP> Y <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Stl'ahlllngs  sehlltz <SEP> 111l <SEP> hlgelkopf. <SEP> Die <SEP> zweiteilige <SEP> Glocke
<tb>  <B>10</B> <SEP> ist. <SEP> iin <SEP> Kolbenschaft <SEP> F <SEP> durch <SEP> die <SEP> Verzah  nung <SEP> 7. <SEP> gegen <SEP> Drehen <SEP> gesichert. <SEP> JIo <SEP> ist <SEP> die
<tb>  Achse <SEP> des <SEP> Zapfens <SEP> G., <SEP> der <SEP> am <SEP> kolbenseitigen
<tb>  Kolbenstangenende <SEP> exzentrisch <SEP> zum <SEP> Kugel  zentrum <SEP> angeordnet <SEP> ist. <SEP> G', <SEP> ist <SEP> die <SEP> Bewe  g1,ingsbahn <SEP> dieser <SEP> :

  ochse <SEP> hei <SEP> einer <SEP> Kurbel  wellenumdi'ebling. <SEP> Alls <SEP> Fig. <SEP> 5 <SEP> ist <SEP> durch <SEP> den
<tb>  Punkt <SEP> SF <SEP> gezeigt, <SEP> um <SEP> wieviel <SEP> der <SEP> Kolben  umfang <SEP> in <SEP> seiner <SEP> maximalen <SEP> Auslenkung <SEP> von
<tb>  der <SEP> maximalen <SEP> Auslenkung <SEP> der <SEP> Achse <SEP> D11;

  
<tb>  des <SEP> Zapfens <SEP> G, <SEP> abweicbt. <SEP> 15 <SEP> ist <SEP> die <SEP> Brenn  stoffeinspritzdüse. <SEP> 1 <SEP> ist. <SEP> ein <SEP> Luftspalt <SEP> zwi  se.hen <SEP> Düse <SEP> und <SEP> Zylinderkopf <SEP> \?. <SEP> 16 <SEP> ist <SEP> ein
<tb>  angeschweisster <SEP> und <SEP> derart <SEP> gestalteter <SEP> Ring  körper, <SEP> dass <SEP> er <SEP> von <SEP> dem <SEP> Ringraum <SEP> zwischen
<tb>  der <SEP> Zj-lin.derbiiellse <SEP> und <SEP> den <SEP> Seitenwänden
<tb>  des <SEP> in <SEP> den <SEP> Zvlinder <SEP> hineinragenden <SEP> Deckels
<tb>  mindestens <SEP> angenähert <SEP> den <SEP> Teil <SEP> des <SEP> Ring  en <SEP> ausfüllt, <SEP> der <SEP> von <SEP> den <SEP> über <SEP> den <SEP> Kol  benboden <SEP> hinausragenden <SEP> Steuerlappen <SEP> des
<tb>  Steuerringes <SEP> im <SEP> innern <SEP> Kolbentotpunkt <SEP> nicht
<tb>  angefüllt <SEP> wird.

   <SEP> Im <SEP> Zylinderblock <SEP> sind <SEP> in <SEP> der
<tb>  Zylinderbüchse <SEP> sind, <SEP> wie <SEP> Fig. <SEP> ? <SEP> zeigt, <SEP> dia  mct-ral <SEP> einander <SEP> gegeniiburliegeiid <SEP> die <SEP> Aus  puffkanäle <SEP> _I, <SEP> und <SEP> _l',, <SEP> _I_ <SEP> und <SEP> <B>--l</B>'. <SEP> und <SEP> die
<tb>  Einlasskanä.le <SEP> E" <SEP> E.., <SEP> E., <SEP> <I>und <SEP> E',, <SEP> E', <SEP> E'3</I>
<tb>  angeordnet. <SEP> Aus <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2 <SEP> ist <SEP> ersichtlich.
<tb>  dass <SEP> die <SEP> Einlasskanäle <SEP> gegen <SEP> den <SEP> Zy <SEP> linder  dechel <SEP> so <SEP> gerichtet <SEP> sind.

   <SEP> dass <SEP> die <SEP> einströmen  den <SEP> Gasstrahlen <SEP> die <SEP> Zylinderachse <SEP> nicht.
<tb>  schneiden <SEP> und <SEP> einen <SEP> Drehwirbel <SEP> um <SEP> die <SEP> Zy  lindera.clise <SEP> erzeugen.
<tb>  Vorzugsweise <SEP> wird <SEP> der <SEP> Winkel, <SEP> den <SEP> die
<tb>  Tangente <SEP> an <SEP> den <SEP> innersten <SEP> Punkt <SEP> jeder <SEP> Ver  bindungslinie <SEP> der <SEP> Schwerpunkte <SEP> der <SEP> Quer  schnittflächen <SEP> eines <SEP> Eintrittskanals <SEP> in <SEP> den         Arbeitsraum mit einer Ebene rechtwinklig  zur Zylinderachse einschliesst, kleiner als  90  , z. B. 45 bis 60', gemacht. Ebenso wird  der Einschlusswinkel derselben Tangente mit  einer durch den genannten Punkt gelegten  Tangentialebene an die Zylinderfläche klei  ner als 90  , vorzugsweise 15 bis 30  , ge  macht.

   Immerhin ergibt sich auch, wenn die  ser Winkel 90   beträgt, ein mindestens zeit  weiser tangeutialer Gaseintritt in den Ar  beitsraum, da die Einlasskanäle durch die  Drehbewegung der Kolben teilweise von seit  wärts eröffnet werden und sich somit die  Einströmrichtung der Frischgase quer zur  Zylinderachse während einer Steuerperiode  dauernd verändert.  



  Aus den Fig. 1, 3a bis 3e ist ersichtlich,  dass der oberste Dichtungsring 7 die Steuer  lappen LA1 LA2, LA'1, LA'2 LE1, LE2,  LE3, LE'1, LE'2 und LE'3 aufweist, die mit  den Eröffnungskanten LAe1, LAe2, LAe'1,  LAe'2 und LEe1, LEe2, LEe3, LEe'1, LEe'2,  LEe'3, den Abschlusskanten LAa1, LAa2,  LAa'1, LAa'2 und LEa1, LEa2, LEa3, LEa'1,  LEa'2, LEa'3 versehen sind. Der Kolben  weist also auf der Brennraumseite diese  Steuerlappen auf.  



  Im weiteren ist aus Fig. 1 bis 5 ersicht  lich, dass der Kolben und die Pleuelstange  so miteinander verbunden und gelagert sind,  dass der Kolben ausser der hin- und hergehen  den Bewegung parallel zur Zylinderachse  eine Drehschwingungsbewegung um seine  Achse ausführen muss, und zwar zwangsläu  fig in Verbindung und entsprechend mit den  Winkelausschlägen der Pleuelstange aus der  Mittellage bei einer Kurbelwellenumdrehung.  



  In der Fig. 3a bis 3e ist die ganze Bewe  gungsbahn S'7 eines Punktes S7 der Kolben  resp. der Kolbenringoberfläche in die     Zei-          ehenebene    abgewickelt aufgetragen. Jeder  beliebige Punkt an der zylindrischen Kolben  fläche und auf den gegen Drehen relativ  zum Kolben gesicherten Ringen beschreibt  als eine solche Bahn S'7 während einer  Kurbelwellenumdrehung.  



  Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    6  unterscheidet sich vom vorhergehenden nur    dadurch, dass die Pleuelstange mit Kugel  kopf in der Kugelpfanne des Kolbens gelagert  ist und der Zapfen G4 auswechselbar ist.  



  Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 7  und 8 unterscheidet sich vom Ausführungs  beispiel nach Fig. 1 bis 5 nur dadurch, dass  die Funktionen des Zapfens     G4    und des  Gleit- und Drehsteines 9 hier durch den  Kreuzzapfen 9' allein übernommen werden.  Der Zapfen ist in einer zum Kugelzentrum  M3 der Pleuelstange exzentrischen Bohrung  des kolbenseitigen Pleuelstangenendes drehe  bar und axial verschiebbar gelagert und ist  drehbar und verschiebbar mit dem Kolben  verbunden.  



  Aus den Fig. 1, 2 und 3a bis 3e ist nun  ohne weiteres die Arbeitsweise der Maschine  ersichtlich. Der Arbeitskolben bewegt sich  aus seinem     obern    Totpunkt arbeitsleistend  unter dem Verbrennungsdruck gegen seinen  untern Totpunkt. Entsprechend bewegen sich  die Steuerkanten des obersten Ringes auf  Bahnen wie S'7. Ca. 1/3 bis 1/4 Hublänge vor  dem untern Totpunkt übergleiten die Steuer  kanten LAe1, LAe2 und LAe'1, LAe'2 der  Steuerlappen LA1, LA2, LA'1 und LA'2, die  Auslasssteuerkanten KAe1, KAe2, KAe'1,  KAe'2 der Auslasskanäle A1 und A'1, A2 und  A'2, und die verbrannten Gase entweichen  durch dieselben (Fig. 3b).

   Nachdem diese  Auslasskanäle sich noch erweitert haben und  der Druck im Arbeitsraum ungefähr auf den  Spül- und Ladedruck gesunken ist, überglei  ten die Öffnungssteuerkanten LEe1, LEe2,  LEe3 und LEe'1, LEe'2 und LEe'3 der Steuer  lappen LE1, LE2, LE3 und LE'1, LE'2 und       LE'3    die     Einlasssteuerkanten        KEeI,        KEe.,          KEe#,    und     KEe'1,        KEe'Z    und     KEe'3    der  schief zur Zylinderachse in der Zylinder  wandung verlaufenden     Einlasskanäle        El,        E2,

            E3    und     E'1,        E'2    und     E'3,    und die kühle     Spül-          und    Ladeluft strömt in     Flachkantstrahlen     mit hoher Geschwindigkeit in Schrauben  linien der Zylinderwand entlang gegen den  Zylinderdeckel, während die heissen Abgase  als zentraler Kern nach unten gedrängt wer  den und durch die     Auslasskanäle    entweichen  (Fix. 1, 2, 3b und 3c).      Unterdessen hat der Arbeitskolben den  untern Totpunkt erreicht und bewegt sich  wieder nach aufwärts.

   Ca. 1/5 bis 1/6 Hub  länge nach dem untern Totpunkt erreicht die  Abschlusssteuerkante LAa1, LAa2, und LAa'1  und LAa'2 der Steuerlappen LA1 und LA2  und LA'1 und LA'2 die Auslass- und Ab  schlusssteuerkante KAa1, KAa2 und KAa'1  und KAa'2, und es können keine Gase mehr  aus dem Arbeitsraum entweichen (Fig. 3d).

    Ca. 1/3 bis 1/4 Hublänge nach dem untern  Totpunkt, nachdem der Arbeitsraum mit  Frischluft und die noch offenen Spül- und  Ladeschlitze auf den Spül- und Ladedruck  aufgeladen worden ist, erreichen die     Einlass-          Abschlusssteuerkanten    LEa1, LEa2, LEa3 und  LEa'1, LEa'2 und LEa'3 der Steuerlappen  LE1, LE2, LE3 und LE'1 LE'2 und LE'3 die  Einlass-Abschlusssteuerkanten KEa1, KEa2,  KEa3 und KEa'1, KEa'2, KEa'3 der Einlass  kanäle E1, E2, E3 und E'1, E'2 und E'3, und  die Kompression der Frischladung des neuen  Arbeitsspiels beginnt (Fig. 3e).

   Die Einlass  kanäle verlaufen schief zur Zylinderachse in  der Zylinderwandung, und die die Einlass  kanäle steuernden Steuerlappen übergleiten  die Einlasskanäle infolge der Drehbewegung  des Kolbens mit einer quer zur Zylinder  achse gerichteten     Greschwindigkeitskompo-          nente,    wodurch während der Dauer der Spü  lung eine schief zur Zylinderachse gerichtete  Einströmrichtung der Frischgase in den Ar  beitsraum bewirkt wird, wobei die Projektion  dieser Richtung auf eine zur Zylinderachse  senkrecht     stehende    Ebene ihre Richtung fort  während ändert, eben wegen jener Geschwin  digkeitskomponente.

   Die paarweise einander  diametral gegenüberliegende zentralsymme  trische Anordnung der Aus- und Einlass    schlitze bietet bezüglich Ausspülung und  Wirbelung unbestreitbare Vorteile. Aus der  Beschreibung und aus Fig. 3a bis 3e geht  hervor, dass die Steuerlappen LE1, LE2 und       LE',    und     LE'.    nur das Eröffnen der     Einlass-          kanäle        E"        E..    und     E'"        E'-    und den Abschluss  von     E.    und     F3        resp.        E'.    und     E',    zu besor  gen haben.

   Diese Steuerlappen werden also  sehr gut gekühlt. Von den Steuerlappen     LE3     
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    und <SEP> LE', <SEP> und <SEP> <B>TA</B> <SEP> _ <SEP> und <SEP> L,1'., <SEP> dagegen <SEP> haben
<tb>  die <SEP> ersteren <SEP> die <SEP> Eröffnung <SEP> der <SEP> Einlassschlitze
<tb>  E" <SEP> und <SEP> E'., <SEP> und <SEP> den <SEP> Abschluss <SEP> der <SEP> Auslass  schlitze <SEP> A, <SEP> und <SEP> A', <SEP> zu <SEP> besorgen, <SEP> während
<tb>  die <SEP> letzteren <SEP> die <SEP> Eröffnung <SEP> der <SEP> Auslass  schlitze <SEP> .1..

   <SEP> iuzd <SEP> _l'., <SEP> und <SEP> den <SEP> Abschluss <SEP> der
<tb>  Einlassschlitze <SEP> E, <SEP> und <SEP> E', <SEP> zu <SEP> besorgen <SEP> haben.
<tb>  Es <SEP> sind <SEP> also <SEP> hier <SEP> ziz <SEP> beiden <SEP> Seiten <SEP> von <SEP> Aus  lasskanä <SEP> len <SEP> Einlasskanäle <SEP> derart <SEP> angeordnet,
<tb>  dass <SEP> der <SEP> gleiche <SEP> Steuerlappen <SEP> abwechselnd
<tb>  einen <SEP> Auslasskanal <SEP> und <SEP> einen <SEP> Einlasskanal
<tb>  steuert. <SEP> Auch <SEP> diese <SEP> Lappen <SEP> sind <SEP> also <SEP> trotz
<tb>  der <SEP> Beheizung <SEP> der <SEP> austretenden <SEP> Abgase <SEP> noch
<tb>  gut <SEP> abgelzühlt.

   <SEP> Am <SEP> heissesten <SEP> werden <SEP> die
<tb>  Lappen <SEP> L_4, <SEP> und <SEP> <I>LA'"</I> <SEP> da <SEP> diese <SEP> nur <SEP> die
<tb>  Eröffnung <SEP> der <SEP> Auslassschlitze <SEP> <B>A</B>, <SEP> und <SEP> A',
<tb>  und <SEP> den <SEP> Abschluss <SEP> der <SEP> Ausla,ssscblitze <SEP> A_ <SEP> und
<tb>  _1', <SEP> zu <SEP> besorgen <SEP> haben.
<tb>  Diesem <SEP> Übelstand <SEP> kann <SEP> ohne <SEP> weiteres <SEP> ab  geholfen <SEP> werden, <SEP> dadurch, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Einlass  kanal <SEP> E., <SEP> resp. <SEP> E'., <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Auslasskanal <SEP> A',
<tb>  resp. <SEP> A, <SEP> vertauscht <SEP> wird. <SEP> Es <SEP> können <SEP> sich
<tb>  aber <SEP> auch <SEP> am <SEP> ganzen <SEP> Zylinderumfang <SEP> je <SEP> ein
<tb>  Einlass- <SEP> und <SEP> ein <SEP> =Auslassschlitz <SEP> aufeinander
<tb>  folgen.

   <SEP> Es <SEP> werden <SEP> aber <SEP> die <SEP> den <SEP> Auslass  kanälen <SEP> unmittelbar <SEP> benachbarten <SEP> Einlass  kanäle <SEP> <I>E,. <SEP> E;" <SEP> E',, <SEP> E';;</I> <SEP> vorzugsweise <SEP> in <SEP> bezog
<tb>  auf <SEP> eine <SEP> Ebene <SEP> rechtwinklig <SEP> zur <SEP> Zylinder  achse <SEP> nicht <SEP> mit <SEP> kleinerem <SEP> Eintrittswinkel <SEP> als
<tb>  60 <SEP>   <SEP> angeordnet, <SEP> damit <SEP> der <SEP> in <SEP> den <SEP> Brennraum
<tb>  eintretende <SEP> Spülluftstrahl <SEP> den <SEP> radial <SEP> austre  tenden <SEP> Abgasstrahl <SEP> nicht <SEP> schneidet. <SEP> Da <SEP> die  ser <SEP> Winkel <SEP> beim <SEP> Einlasskanal <SEP> E, <SEP> und <SEP> E', <SEP> viel
<tb>  kleiner <SEP> ist, <SEP> ist <SEP> der <SEP> Abstand <SEP> bis <SEP> zum <SEP> ri-ich  sten <SEP> Auslassschlitz <SEP> A_, <SEP> resp.

   <SEP> .l' <SEP> @ <SEP> entsprechend
<tb>  grösser <SEP> gehalten <SEP> worden. <SEP> Aus <SEP> dem <SEP> Gesagten
<tb>  ist <SEP> ersichtlich, <SEP> dass <SEP> es <SEP> bei <SEP> der <SEP> beschriebenen
<tb>  3l <SEP> aschine, <SEP> auch <SEP> wenn <SEP> irgendwelche <SEP> andere,
<tb>  beispielsweise <SEP> konstruktive <SEP> Forderungen <SEP> vor  herrschen, <SEP> stets <SEP> möglich <SEP> ist, <SEP> sowohl <SEP> in <SEP> bezog
<tb>  auf <SEP> Spülung, <SEP> Wirbelung, <SEP> Aufladung <SEP> und
<tb>  Kühlung <SEP> der <SEP> Steuerlappen, <SEP> günstigste <SEP> Ka  nalanordnungen <SEP> zu <SEP> treffen. <SEP> Insbesondere
<tb>  kann <SEP> unter <SEP> Umständen <SEP> auch <SEP> eine <SEP> nicht <SEP> zen  tralsymmetrische <SEP> Anordnung <SEP> der <SEP> Kanäle
<tb>  vorteilhaft <SEP> sein.
<tb>  Die <SEP> Einlasskanäle <SEP> sind, <SEP> wie <SEP> Fig.

   <SEP> 2 <SEP> zeigt,
<tb>  in <SEP> bezog <SEP> aufeinander <SEP> so <SEP> angeordnet, <SEP> dass <SEP> die         in den Arbeitsraum eintretenden Gasstrahlen  im gleichen Drehsinn um die Zylinderachse  strömen.  



  Erfolgt der Eintritt in den Zylinder ent  gegen der eröffnenden Drehbewegung des  Kolbens, so ist der Einschlusswinkel des Ein  trittsstrahls in den Zylinder mit einer Tan  gentialebene an denselben im Eintrittspunkt  während der Eröffnungsperiode des Einlas  ses kleiner als während der Abschlussperiode  desselben.  



  Erfolgt der Eintritt in den Zylinder  gleichsinnig der eröffnenden Drehbewegung  des Kolbens, so ist derselbe Einschlusswinkel  während der Abschlussperiode des Einlasses  kleiner als während der Eröffnungsperiode  desselben. Im obern Zylinder (Fig. 2) ist der  Kolben in der Eröffnungsperiode in der un  tern Totpunktzone. Im Zentrum des Zylin  ders ist der Drehsinn des Kolbens mit dem  Pfeil Dr angegeben. Der untere Kolben in  derselben Figur, der sich gerade in den     obern     Totpunkt hineinbewegt, dreht sich gleichzei  tig in entgegengesetzter Richtung, damit aus  der Drehbewegung der beiden Kolben keine  freien Massenmomente entstehen können.  Entsprechend sind die Einlasskanäle an  geordnet.  



  Das zwangsläufige Drehen des Kolbens,  entsprechend dem Stangenausschlag, erfolgt  nun so, dass der Zapfen     G4    der Pleuelstange  ausserhalb der Kugelmitte M3 über einen  Gleit- und Drehsinn 9 mit dem Kolben oder  mit einer im Kolben durch die Zähne Z  gegen Drehen gesicherten zweiteiligen, im  Kolben mit Presssitz eingeschobenen Glocke  10 so verbunden ist, dass der zweimalige  Winkelanschlag des Zapfens G4 mit der  Pleuelstange aus der Mittellage bei einer  Kurbelwellenumdrehung sich als zweimali  ger Drehausschlag des Kolbens um seine  Längsachse überträgt. Der Kolben wird also  durch den Zapfen in eine schwingende Be  wegung versetzt.  



  Der Ausschlag des Zapfens     G,    kann über  den Stein 9 auch direkt auf den Kolben  schaft F     übertragen    werden, indem die den  Stein 9 aufnehmende zylindrische Gleitbahn    direkt aus dem Kolbenschaft F heraus  geschnitten wird. Der Zapfen muss dann nach  Einbringung des     Steines    in seine Bahn durch  diesen hindurchgesteckt und in der Stange  eingespannt werden. Die Stange selbst wird  vorher schon beispielsweise vermittels einem  zweiteiligen kugeligen Deckring und einer       Iiberwurfmutter    in ihrem Kegelsitz ge  sichert.

      In den Ausführungsformen gemäss     Fig.    1  bis 7 sind die Ringe 7 und 8 vom heissen  Teil des Kolbens weitgehend, respektive voll  ständig isoliert, indem er nicht im heissen  Kolbenboden,     sondern    in dem durch Isolie  rung vom heissen Bodenschaft getrennten  und deshalb kühl bleibenden Ringträger F'  angeordnet ist. Da die Ringe 7 und 8 durch  den Gasdruck einerseits stets auf die     kahle     Unterlage F' und gegen die gekühlte Zylin  derwand gepresst, und anderseits von der  innern Stirnfläche     S    des heissen Kolben  bodens ferngehalten werden, bleibt der Ring  7 stets kühl.

   Der Kolbenboden und sein ober  ster Schaftteil wird aber gerade durch diese  Isolierung sehr heiss, und allfällige hinter  den Ring 7 eindringende Ölrückstände ver  brennen und     können    kein Festsitzen des Rin  ges bewirken. Allfällige     Verbrennungs-    oder       Ölrückstände,    die in den Isolierspalt zwi  schen dem kühlen     Schaftfortsatz,    respektive  Ringträger F' und dem heissen     Kolbenboden-          sehaft    eindringen, haben dort keine schädi  gende Wirkung, da sie entweder verbrennen,  verkohlen, oder in diesem Falle ebensogut  isolieren wie ein Luftspalt.

   Da die Dreh  bewegung des Kolbens das beste Mittel ist  gegen Festsitzen der Ringe in den Nuten, ist  es nicht zu empfehlen, die andern Ringe auch  zu arretieren.  



       1-'m    jeden Kohlenansatz zu vermeiden,  wurde bei den Beispielen gemäss     Fig.    1 bis 7  noch     weitmöglichst    dafür gesorgt, dass die  Ringe unterhalb des Ringes 8 möglichst von  dem heissen     Kolbenbodenschaftteil    isoliert  sind und kühl bleiben. Sie wurden daher in  den kühlen Kolbenschaft F verlegt     (resp.    in  einem     Fortsatz    F' desselben).

        Da die Nute der Dichtungsringe 7 und  8 nicht unter ca. 250 bis ca. 300   C gehalten  werden kann, welches für die Verkokung des  Öls die günstigste Temperatur ist, wird hier  durch Anwendung eines hochhitzebeständi  gen, sehr schlecht leitenden Strahls für den  Kolbenboden dessen Temperatur auf ca. 400  bis ca. 600   C gesteigert, so dass allfällig sich  ansammelndes verkoktes Öl verbrennt. Zu  dem ist der Ring so gestaltet, dass er immer  vom Druck im Arbeitsraum in der Nute los  gerissen wird.  



  Da der heisse Kolbenboden und sein  Schaftteil sich im Betriebe wesentlich stär  ker dehnen als der kühle Schaftfortsatz,  respektive Ringträger F', muss der Ringträ  ger F' im kalten Zustand, wie das in Fig. 6  und 7 ersichtlich ist, gegenüber dem Kolben  bodenschaft Spiel aufweisen. Je nach diesem  Spiel wird in heissem Zustand der Kolben  bodenschaft den Ringträger F' beinahe be  rühren oder sich gegen diesen pressen.     Man     hat es also direkt in der Hand, durch das  Anfangsspiel und die Wahl von Materialien  für die beiden verschieden warmen Schaft  teile mit geeigneten Wärmedehnungskoeffi  zienten die maximale Temperatur des Kol  benbodens und die Wärmemenge, die in den  Ringträger abfliessen soll, respektive die  Temperatur des Ringträgers festzulegen.

   Das  gleiche gilt für die Längsdehnung des bei  ssen Kolbenschaftes und des kühlen Schaft  fortsatzes, respektive des Ringträgers F'.  Beim Inbetriebsetzen der Maschine wird sich  die innere Stirnfläche<B>S</B> zufolge stärkerer  Wärmedehnung des zuerst heiss werden  den     Kolbenbodenschaftes    sofort vom     obersten     Kolbenring abheben und so den Wärmeüber  gang auf den Ring unterbinden.

   Durch ge  eignete Wahl des Ausdehnungskoeffizienten  des Ringträgers F. beispielsweise durch  Wahl eines     Materials    mit grösserem Ausdeh  nungskoeffizienten gegenüber dein Ausdeh  nungskoeffizienten des     Kolbenbodensahaft-          materia.ls    kann die Grösse dieses Spiels zwi  schen der heissen Stirnfläche     .S'    des Kolben  bodens und dem Ring weitgehend beherrscht  werden.

   Beim     Zweitaktarbeitsverfaliren,    nach  
EMI0006.0009     
  
    welchem <SEP> ja <SEP> die <SEP> dargestellten <SEP> Maschinen <SEP> ar  beiten, <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Abheben <SEP> des <SEP> Ringes <SEP> von <SEP> sei  ner <SEP> C <SEP> n.terlage <SEP> zufolge <SEP> dieser <SEP> Spaltbildung
<tb>  nicht <SEP> zti <SEP> befürchten, <SEP> (1a, <SEP> der <SEP> Ring <SEP> ohnehin
<tb>  durch <SEP> die <SEP> Verbrennungs- <SEP> und <SEP> lIassendrüeke
<tb>  fortwährend <SEP> auf <SEP> seine <SEP> kühle <SEP> Unterlage <SEP> ge  presst <SEP> wird.
<tb>  Bei <SEP> sehr <SEP> heissen <SEP> Kolbenböden <SEP> bietet <SEP> die
<tb>  normale <SEP> Lagerung <SEP> des <SEP> Kolbens <SEP> in <SEP> der <SEP> Pleuel  stange <SEP> auf <SEP> 1\-olbenl)olzen <SEP> grosse <SEP> Schwierig  keiten.

   <SEP> Die <SEP> Anordnung <SEP> eines <SEP> Kugelkopfes
<tb>  mit <SEP> vom <SEP> heissen <SEP> Kolbenloden <SEP> aus <SEP> nach <SEP> aussen
<tb>  gewölbter <SEP> Lagerfläebe <SEP> zur <SEP> Einlagerung <SEP> des
<tb>  Eollens <SEP> in <SEP> der <SEP> Pleuelstange <SEP> gemäss <SEP> den <SEP> Aus  führungsbeispielen <SEP> gemäss <SEP> Fig. <SEP> 1, <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 7
<tb>  bietet <SEP> gegenül;

  er <SEP> der <SEP> Bolzenlagerung <SEP> insofern
<tb>  bedeutende <SEP> Vorziige, <SEP> als <SEP> dadurch <SEP> bei <SEP> kür  zestem <SEP> Kolben <SEP> der <SEP> Abstand <SEP> der <SEP> Lauffläche
<tb>  des <SEP> Kugell@opfes <SEP> vom <SEP> heissen <SEP> Boden <SEP> immer
<tb>  noch <SEP> so <SEP> gross <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Latiffläelie <SEP> des
<tb>  ltngelkopfes <SEP> durch <SEP> den <SEP> heissen <SEP> Kolbenboden
<tb>  bezw, <SEP> die <SEP> Lagerung <SEP> kaum <SEP> schädlich <SEP> beein  flusst <SEP> wird. <SEP> selbst <SEP> dann <SEP> nicht, <SEP> wenn <SEP> zweelis
<tb>  kleinster <SEP> Bauhöhe <SEP> der <SEP> Maseliine <SEP> der <SEP> ganze
<tb>  Verbrenniingsrauni <SEP> in <SEP> den <SEP> Kolben <SEP> hinein
<tb>  verlegt <SEP> wird.

   <SEP> Wenn <SEP> nötig, <SEP> bleibt <SEP> auch <SEP> dann
<tb>  immer <SEP> noch <SEP> henug <SEP> Platz, <SEP> um <SEP> durch <SEP> Einlage  rung <SEP> von <SEP> Blenden <SEP> und <SEP> Isolier- <SEP> oder <SEP> Reflek  tionsinaterial. <SEP> beispielsweise <SEP> Aluminiumfolie
<tb>  _1. <SEP> wie <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 7, <SEP> die <SEP> Wärmeüberl-i-a  gung, <SEP> respektive <SEP> Strahlung. <SEP> auf <SEP> das <SEP> nötig,
<tb>  Mass <SEP> 7.1t <SEP> unterbinden.
<tb>  hei <SEP> der <SEP> Gestaltung <SEP> des <SEP> Z"-linderdeckels
<tb>  wurden <SEP> die <SEP> Bleieben <SEP> Gesichtspunkte <SEP> berüek  siehtigt. <SEP> her <SEP> den <SEP> Verbreiniungsrauin <SEP> enthal  tende <SEP> Boden <SEP> des <SEP> Zvlin(lerdeekels <SEP> ist <SEP> unge  hülilt <SEP> sowie <SEP> auch <SEP> seine <SEP> seiten-,Viinde.

   <SEP> Der
<tb>  Boden <SEP> und <SEP> die <SEP> Seiten -iinde <SEP> werden <SEP> also <SEP> eine
<tb>  Temperatur <SEP> von <SEP> ca. <SEP> 41)0 <SEP> bis <SEP> ca. <SEP> 600 <SEP>   <SEP> C <SEP> an  nebinen, <SEP> und <SEP> allfällige <SEP> zwischen <SEP> der <SEP> Zvlin  dei@1iiiehse <SEP> und <SEP> den <SEP> Seitenwänden <SEP> des <SEP> Bodens
<tb>  sich <SEP> ansaininelnde <SEP> Olkohle <SEP> wird <SEP> verbrannt.
<tb>  Sowohl <SEP> hier <SEP> wie <SEP> Leini <SEP> Kolbenhoden <SEP> wird <SEP> die
<tb>  Verbrennung <SEP> und <SEP> Entfernung <SEP> der <SEP> Olkohle
<tb>  noch <SEP> begiinstigt <SEP> durch <SEP> den <SEP> aus <SEP> der <SEP> Anord  nung <SEP> der <SEP> Spülkanäle <SEP> und <SEP> die <SEP> Art <SEP> der <SEP> Eröff  nung <SEP> derselben <SEP> resultierenden <SEP> heftigen <SEP> Dreh  wirbel <SEP> inn <SEP> die <SEP> Zvlinderacbse <SEP> und <SEP> die <SEP> )

  Virbel-         bewegung während des Auspuffens. Aus  Fig. 7 ist ersichtlich, dass diesem Drehwirbel  um die Zylinderachse im letzten Moment vor  und während der Einspritzung des Brenn  stoffes durch Verdrängung des gesamten  Zylinderinhaltes in den Verbrennungsraum  noch ein kräftiger Ringwirbel überlagert  wird. Ein solcher Doppelwirbel in dem glü  henden geballten Brennraume ergibt sowohl  bei zentraler Einspritzung des Brennstoffes  wie bei seitlicher Einspritzung des Brenn  stoffes den kleinsten Zündverzug des ein  gespritzten Brennstoffes und darum auch  bei hohem Verbrennungsdruck einen weichen  Gang der Maschine und kleinste Wärmever  luste an die Wände des Verbrennungsraumes  während der Verbrennung und Expansion.  Während der Verdichtung findet sogar eine  Wärmeabgabe aus den glühenden Böden an  die Verbrennungsluft statt.

   Um dis Ein  spritzdüse 15 in Fig. 1 und 7 in einem     sol-          chen     vor Überhitzung zu  schützen, ist diese von den glühenden Flä  chen des Zylinderdeckels durch einen schma  len Luftspalt J isoliert. Die Düse selbst kann  noch durch in ihr zwangsläufig zirkulieren  den Brennstoff gekühlt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zweitaktbrennkraftmaschine, bei welcher dem Arbeitskolben von der Pleuelstange ausser der hin- und hergehenden Bewegung parallel zur Zylinderachse in Abhängigkeit von den Winkelausschlägen der Pleuelstange aus der Mittellage eine Drehschwingungs- bewegung um seine Achse erteilt wird, wo bei der Kolben auf der Brennraumseite mit Steuerlappen, die schräg zur Zylinderachse verlaufende Steuerkanten aufweisen, ver sehen ist, welche Steuerlappen die Einlass kanäle im Arbeitszylinder steuern, dadurch gekennzeichnet, dass diese Einlasskanäle (E1, E2, E3... ) schief zur Zylinderachse in der Zylinderwandung verlaufen und von den die Einlasskanäle (E1, E2, E3 ...
    ) steuernden Steuerlappen (LE1, LE2, LE3 ...) mit einer quer zur Zylinderachse gerichteten Geschwin digkeitskompetente überglitten werden, wo- durch während der Dauer der Spülung eine schief zur Zylinderachse gerichtete Ein- strömrichtung der Frischgase in den Brenn- raum bewirkt wird, wobei die Projektion die ser Richtung auf eine zur Zylinderachse senkrecht stehende Ebene ihre Richtung fort während ändert. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Zweitaktbrennkraftmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tangenten an die innersten Punkte der Verbindungslinien der Schwerpunkte der Querschnittflächen der Einlasskanäle (E1, E2, E3...) mit einer Ebene rechtwinklig zur Zylinderachse Winkel bilden, die kleiner sind als 90 , und dass die Winkel, dis diese Tangenten mit durch die genannten Punkte gelegten Tangentialebenen an die Zylinder flächen bilden, kleiner sind als 90 . 2. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlasskanäle (E1, E2, E3 ... ) in bezug aufeinander so angeordnet sind, dass die in den Arbeitsraum eintretenden Gasstrahlen im gleichen Wirbeldrehsinn um die Zylinder achse strömen. 3.
    Zweitaktbrennkraftmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder einem Auslasskanal (A1 bezw. A2 bezw. A'1 bezw. A'2) unmittelbar benachbart in den Arbeitsraum einmündende Einlasskanal (E1 bezw. E'1 bezw. E3 bezw. E'3) so angeordnet ist, dass der aus letzterem in den Arbeits raum eintretende Frischgasstrahl den radial aus dem Arbeitsraum durch den benachbar ten Auslasskanal (A1 bezw. A2 bezw. A'1 bezw. A',) austretenden Abgasstrahl nicht. schneidet.
    4. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten von Auslasskanälen Einlass- kanäle derart angeordnet sind, dass der glei che Steuerlappen abwechselnd einen Auslass- karial und. einen Einlasskanal steuert. 5. Zweitaktbrennkraftmaschine nach.
    Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerlappen (LE,, LE., LE3...) aus dem den innersten Kolbendichtungsring bil denden Ring (7) herausgeschnitten sind, und dass dieser Ring (7) einen Arretiernocken (V7) trägt, der in eine Aussparung des Kol bens (3) passt und den Ring (7) am Drehen relativ zum Kolben (3) hindert. 6. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der die Steuerlappen (LE1, LE2, LE3.. . .) tragende Ring (7) als Doppelsitzring ausgebildet ist, der in einer Nute den Nebenring (8) aufnimmt, derart, dass die Ringschlösser der beiden Ringe (7, 8) gegeneinander versetzt sind. 7.
    Zweitaktbrennkraftmaschine nach Pa tentanspruch, bei welcher die Steuerlappen über den Kolbenboden hinausragen und im innern Kolbentotpunkt in dem Ringraum zwischen der Zylinderbüchse und dem mit einem topfförmigen Teil in den Zylinder hineinragenden Zylinderdeckel sich befinden, dadurch gekennzeichnet, dass der von den Steuerlappen (LE1, LE2, LE3. . .) im innern Kolbentotpunkt nicht angefüllte Teil des Ringraumes zwischen der Zylinderbuchse und dem Zylinderdeckel mindestens angenä hert von einem Ringkörper ausgefüllt ist. 8.
    Zweitaktbrennkraftmaschine nach Pa tentanspruch, bei welcher der Arbeitskolben und die Pleuelstange mittels Kugelkopf und Kugelpfanne miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass das kolbensei- tige Kolbenstangenende einen zum Kugel zentrum (M3) exzentrischen seitlichen Zapfen (G4) besitzt, der über einen Gleit- und Dreh stein (9) mit dem Kolben (3) verbunden ist und die Winkelausschläge der Pleuelstange (4) aus ihrer Mittellage während einer Kur belwellenumdrehung mitmacht und dadurch den Arbeitskolben (3) in die schwingende Bewegung um seine Längsachse versetzt. 9.
    Zweitaktbrennkraftmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (9'), der in einer zum Kugelzen trum (M3) der Pleuelstange (4) exzentrischen Bohrung des kolhen seitigen Pleuelstangen- endes drehbar und axial verschiebbar ge lagert ist, verschiebbar und drehbar mit dem Kolbenschaft (F) verbunden ist und die Winkelausschläge der Pleuelstange (4) aus ihrer Mittellage während einer Kurbelwellen umdrehung mitmacht und dadurch den Ar- beitskolben in die schwingende Bewegung versetzt.
    10. Zweitaktbrenakraftmaschine nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben einen Ku gelkopf aufweist und mit letzterem in einer Kugelpfanne der Pleuelstange gelagert ist.
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