CH220601A - Schaltungsanordnung in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. - Google Patents

Schaltungsanordnung in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.

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CH220601A
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Aktiengesellschaft Autophon
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Autophon Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/58Arrangements for transferring received calls from one subscriber to another; Arrangements affording interim conversations between either the calling or the called party and a third party

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description


  Schaltungsanordnung in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.    Es ist     bekannt,    Teilnehmern von Telephon  anlagen     Rückfragemöglichkeit    in der Weise  zu geben, dass sie während eines     Telephon-          gespräches    dasselbe     vorübergehend    unter  brechen, sich     telephonisch    an einer     andern     Stelle erkundigen und nachher das ursprüng  liche Gespräch wieder aufnehmen können.

    Beispielsweise können also Teilnehmer des  öffentlichen Netzes, die auch Verbindung mit  einer     Haustelephonanlage    besitzen, sich wäh  rend der Führung des Gespräches über das  öffentliche Netz mit einem Teilnehmer der       Haustelephonanlage    in Verbindung setzen,  um nachher das Gespräch über das öffent  liche Netz wieder     aufzunehmen.    Dabei wird  meistens die gleiche     Sprechgarnitur    auch für  die     Rückfrageverbindung    benützt.

   Werden  die Verbindungen über eine automatische  oder manuelle Zentrale     vermittelt,    die mit  der     Haustelephonanlage    kombiniert ist, so  kann unter     Umständen    auch die gleiche Lei  tung für die     Rückfrageverbindung    dienen,  indem die Umschaltung durch Betätigung  einer Erdtaste bewirkt wird. An     Stelle    der    Erdung kann auch ein anderes geeignetes       Umschaltekriterium    dienen.  



  Es ist auch bekannt, eine-     Rückfragever-          bindung    über das gleiche     Telephonnetz    zu       tätigen,    wobei jedoch ein weiterer Anschluss       erforderlich    wird.  



  Die Erfahrung lehrt nun, dass -.der weit  aus grösste Prozentsatz der     Rückfrageverbin=.          dungen    bei Teilnehmern erfolgt, .die angeru  fen werden.     Rückfrageverbindungen    bei Teil  nehmern, die eine Verbindung verlangt haben,  sind verhältnismässig     selten.     



  Bei Einzelanschlüssen sind     in    den be  kannten Ausführungen Rückfragen. über das  gleiche Netz zur Zeit nicht möglich. Es wäre  jedoch sehr erwünscht, gerade bei     Einzel-          anschlüssen    diese     Möglichkeit    zu schaffen.  Dies ist der Fall bei     Organisationen    mit       Filialbetrieb,    wobei die Filiale von dem  Hauptsitz örtlich so entfernt ist, dass es wirt  schaftlich nicht möglich ist, diese mit einer  besonderen     Telephonanlage    zu verbinden.

   In  gleicher Weise sind solche     Rückfragemöglich-          keiten    erwünscht bei Geschäften mit an-      gegliederten Magazinen, Werkstätten, zwi  schen Geschäft und Privatwohnung, bei Be  hörden, deren     Bureauräume    verstreut, z. B. in  einer Stadt angeordnet sind usw.  



  Man hilft sich bis heute in der Weise,  dass in dem Momente, wo eine Rückfrage er  forderlich ist, die Verbindung     unterbrochen     wird. Nachdem die Auskunft     telephonisch     eingeholt worden ist, wird die Verbindung  vom Teilnehmer, der die Rückfrage gehalten  hat, zum Teilnehmer, der zuerst angerufen  hat, neu aufgebaut. Dies ist umständlich und  zeitraubend und bewirkt insbesondere auch  eine unnötige Beanspruchung der Verbin  dungsmittel (z. B. Register) der Telephon  zentrale, indem die Verbindung zwischen dem  zuerst anrufenden und rückfragenden Teil  nehmer zweimal aufgebaut werden muss. Der  erneute Anruf erfordert     wiederum    Zeit, und  der Teilnehmer muss     erneut    an den Apparat  herangeholt werden.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung wird  für Teilnehmer eines     Telephonnetzes    während  ankommenden Gesprächen eine Rückfrage  möglichkeit mit Teilnehmern desselben     Tele-          phonnetzes    geschaffen.

   Erreicht wird dies da  durch, dass     zwischen    dem     Leitungsivählerviel-          fach    und den teilnehmereigenen Schaltmitteln  der Anrufseite bei einzelnen oder allen Teil  nehmerleitungen weitere teilnehmereigene  Schaltmittel angeordnet sind, durch die bei  einer bestehenden Verbindung in Abhängig  keit von einer Schaltmassnahme des gerufenen  Teilnehmers     unter    Haltung der bestehenden  Verbindung die Sprechgarnitur und die An  schlussleitung des gerufenen Teilnehmers von  der bestehenden Verbindung abgetrennt wer  den und die Möglichkeit erhalten, einen  andern Teilnehmer desselben Netzes zwecks  Rückfrage zu erreichen.  



  Dadurch ist es möglich, die erforderliche  Zusatzeinrichtung jederzeit anzuordnen, ohne  dass in den Verbindungseinrichtungen der       Telephonzentrale    Änderungen vorgenommen  werden müssen. Zur Steuerung der     Rück-          frageverhindung    erhält der Teilnehmer       zweckmässigerweise    eine Erdtaste.         Fig.    1, 2, 3 und 4 zeigen verschiedene  Ausführungsbeispiele der     Erfindung.     



       Fig.    1 zeigt die     Rückfrageeinrichtung    in  Verbindung mit einer Zentrale, bei der die  Teilnehmer Verbindungen über     Vorwähler     aufbauen, während die für einen Teilnehmer  ankommenden Verbindungen über Leitungs  wähler, die z. B. als Hebdrehwähler ausgebil  det sind, vermittelt werden. Die zusätzliche  Einrichtung     RZ    besteht im wesentlichen aus  einer Relaisanordnung mit den Relais D, Z  und U.  



  Abgehende Verbindungen des Teilneh  mers werden in der üblichen Weise durch Ab  heben des     Mikrotelephons    der Stationseinrich  tung hergestellt. Der betreffende Anreiz  stromkreis verläuft wie folgt:  Erde, Relais R, Kontakt t2, Klemme b2,  Kontakt z2, Klemme     b3,    Leitung, Teil  nehmerstation, Leitung, Klemme     a3,    Kon  takt     z1,    Klemme     a2,    Kontakt     t1,    Widerstand       Wi,    Sicherung<I>La,</I> Minus.  



  Ankommende Verbindungen werden wie  folgt zum Teilnehmer durchgeschaltet:       Leitungswähler    LW,     a-Arm    und Kon  takt. Klemme     a1,    Kontakt     u1,    Relais D  Wicklung I, Klemme     a3,    Leitung, Teil  nehmerstation, Klemme     b3,    Relais D Wick  lung     II,    Kontakt u2, Klemme     b1,    Kontakt  und     b-Arm    von<I>LW.</I>  



  Relais D reagiert in diesem Stromkreis  <I>weder</I> auf den Rufstrom noch auf den Speise  strom, der fliesst, wenn der Teilnehmer ge  antwortet hat, da seine beiden Wicklungen  differential geschaltet sind.  



  Die     c-Ader    des Leitungswählers ist über  die Kontakte d und z3 der Relaiseinrichtung       RZ    zur     Vorwählerschaltung        direkt    durch- ,  geschaltet.  



  Will der Teilnehmer während einer an  kommenden Verbindung eine Rückfrage hal  ten, so betätigt er die der     Station   <I>TA</I> zu  g     o        eordnete        Erdtaste        für        einen        kurzen        Moment.        ±     Dadurch erhält die Wicklung     DI    verstärkten  Strom,     während    die Wicklung     DII    kurz  geschlossen wird, da der     a-Arm    des Leitungs  wählers über eine Speisebrücke an minus und  der     b-Arm    in gleicher Weise an plus liegt.

       s         Relais D zieht demgemäss an und schaltet mit  seinem Kontakt d die     c-Ader    des Leitungs  wählers von der     Vorwählerschaltung    ab und  auf das Relais Z um.  



  Stromkreis für Relais Z:  Minus, Relais Z, Widerstand, Kontakt d,  Klemme c1, Kontakt und     c-Arm    von<I>LW</I>  und Erde im<I>LW.</I>  



  Relais Z wird in diesem Stromkreis be  tätigt. Es trennt mit seinen zwei in der w  und     b-Leitung    liegenden Kontakten     z1,    z2 die  Verbindung nach dem     Vorwähler    auf. Der     in     der     c-Ader    liegende Kontakt z3 bewirkt die  Parallelschaltung von Relais U zum Wider  stand, so dass in der     c-Leitung    ein Zweig  strom für Relais U fliesst wie folgt:  Minus, Relais Z, Kontakt z3, Relais U,  Klemme cl, Kontakt     und        c-Arm    von<I>LW.</I>  Relais U wird ebenfalls betätigt.

   Der in  der     a-Leitung    angeordnete Kontakt     u1    schal  tet Relais D und die zum     Vorwähler    gehende       a-Leitung    nach der Teilnehmerstation um.  Der an der Klemme     b1        angeordnete    Kontakt       u2    trennt die     b-Ader    nach dem Leitungswäh  ler ab und schaltet einen Widerstand für die  Haltung der Verbindung zwischen die Klem  men     a1    und     b1.    Der an der Klemme b2  liegende Kontakt     u3    schaltet die     b-Ader    nach  dem     Vorwähler    wieder durch,

   und es besteht  jetzt, nachdem Relais T der Teilnehmerein  richtung abgefallen     ist,    folgender Anreiz  stromkreis für den     Vorwähler:     Plus, Relais R, Kontakt t2, Klemme b2,  Kontakt     u3,    Klemme b3, Leitung, Teil  nehmerstation, Leitung, Klemme     a3,    Relais  <I>D</I> Wicklung I, Kontakt     u1,    Klemme<I>a2,</I> Kon  takt     t1,    Widerstand     Wi,    Sicherung,<I>La,</I>  Minus.  



  Die     Verbindung    nach dem Leitungswäh  ler ist vollständig abgetrennt. Die     Betätigung     des     Vorwählers    erfolgt in normaler Weise.  Der Teilnehmer ist auch in der Lage, nach  Erhalt des Freizeichens die Verbindung nach  dem     Teilnehmer,    zu dem die Rückfrage ge  halten werden soll, zu wählen.

   Nach Beendi  gung des     Rückfragegespräches,    welches vom  wartenden Teilnehmer nicht gehört werden  kann, lebt der     Teilnehmer,    welcher die Rück-    frage     veranlasst    hat, kurz     sein        Mikrotelephon     auf die Gabel, wodurch die     Verbindung     unterbrochen wird. Relais D, das mit seiner  Wicklung I in den     Rückfragestromkreis    ein  geschaltet ist, bleibt während der ganzen  Rückfrage betätigt, da die Wicklung     DII    ab  getrennt wurde. Nach     beendigter    Rückfrage  fällt Relais<I>D</I> ab und schaltet Relais<I>U</I> kurz,  das deshalb etwas verzögert ebenfalls abfällt.

    Die Kontakte     ul-u3    gehen deshalb wieder  in die Ruhelage. Relais Z bleibt weiter er  regt, die Verbindung nach dem     Vorwähler     wird deshalb abgetrennt, während die Ver  bindung nach dem Leitungswähler wieder  hergestellt ist. Der Teilnehmer ist also in der  Lage,     mit    dem wartenden Teilnehmer nach  Abnehmen des Mikrophons von der Gabel  wiederum zu sprechen.  



  Relais Z bleibt bis nach     Beendigung    der  Verbindung erregt. Da jedoch die     Vorwähler-          schaltung    über die in der a- und     b-Leitung     liegenden Kontakte von Relais Z     bezw.    U ab  getrennt bleiben, hat dies keine Folgen.  



  Man erkennt ohne     weiteres,    dass der Teil  nehmer in der Lage ist, weitere Rückfragen  nach dem gleichen oder andern Teilnehmern  zu halten. Relais D wird wiederum durch Be  tätigen der     Erdtaste    erregt, während Relais  U durch     Aufhebung    des Kurzschlusses     be-          tätigt        wird        und,

      die     .Umschaltung    nach dem       Vorwähler    neuerdings     vornimmt.    Die Rück  schaltung nach dem Leitungswähler erfolgt  wiederum durch     kurzzeitiges    Betätigen des  Gabelkontaktes der     Teilnehmerstation.     



  Der parallel zum Relais- T liegende Zäh  ler     Zä    wird bei der     Rückfrageverbindung        in     normaler Weise, sei es während dem Gespräch  oder nach dem Gespräch, betätigt.  



  Es ist gleichgültig, ob die     ursprünglich     ankommende Verbindung     ein    Lokal- -oder  Ferngespräch betrifft, das über den     Leitungs-          wähler        vermittelt        wurde.    Dem Leitungswäh  ler parallel können     ausserdem    am gleichen  Vielfach angeschlossen noch Vermittlungs  klinken des Fernamtes usw. liegen.  



  Die     mit    Klammerzeichen     ausgerüsteten     Kontakte     u1    und d besitzen     Übergang    wäh-           rend    der Umschaltung zur Vermeidung von  Unterbrechungen.  



       Fig.    2 zeigt ein weiteres Ausführungsbei  spiel, wobei die ankommenden Verbindungen  über den Wähler     LS    vermittelt werden. Zur  Erreichung eines Verbindungssatzes bei ab  gehenden Verbindungen dient der Anruf  sucher AS, der einen Spezialarm mit Kon  taktbank d besitzt zur Steuerung des Zählers.  Die Schaltung der     Relaiseinrichtung        RZ    ist  übereinstimmend mit derjenigen in     Fig.    1  und die Wirkungsweise somit klar. Relais       LR    des Teilnehmeranschlusses ist als Stufen  relais in bekannter Weise ausgebildet.  



       Fig.    3 zeigt ebenfalls ein Ausführungs  beispiel der Erfindung mit Leitungswähler       LW    und Anrufsucher<I>AS.</I> Der Zähler     SN    ist  hier an die     c-Ader    des Anrufsuchers an  geschlossen.  



  Die in der     c-Ader    der     Relaiseinrichtung          R.Z    angeordnete Kombination, bestehend aus  Relais Z, einem Widerstand und Relais     Il,     ersetzt nach Einleitung der Rückfrage für  die weitere Dauer der Belegung des Teil  nehmers vom Leitungswähler<I>LW</I> her die  normale Prüfschaltung. Das Relais Z erhalt  daher einen Widerstand, der wenigstens an  nähernd gleich dem Widerstand des in der  Prüf- und Sperrader liegenden     Belegungs-          relais    der Anrufseite, also des Relais     COR          resp.        LR        resp.   <I>T,</I> ist.

   Da Relais<I>U</I> und der Wi  derstand zeitweise, und zwar nach Beendigung  der Rückfrage, kurzgeschlossen     bezw.    ab  geschaltet werden, ist deren Widerstand mög  lichst klein zu wählen im Vergleich zu     dem-          jenigen'von    Relais Z, um den Gesamtwider  stand im Prüf- und Sperrstromkreis nur un  wesentlich zu beeinflussen. Im übrigen arbei  tet auch hier die Einrichtung     RZ    gleich wie  bei den     Fig.    1 und 2.  



  Um ein kurzzeitiges Auflegen der Gabel  zur Einleitung der Wiederaufnahme der ur  sprünglichen Verbindung zu vermeiden, kann  auch eine     Taste    angeordnet sein, mit der eine  kurzzeitige Unterbrechung bewirkt wird.  Deren Anordnung kann zweckmässig sein bei  Teilnehmerapparaten für mehrere Richtun  gen, also z. B. für     Linienwählerapparate    mit         Amtsanschluss,    die noch Tasten für die Her  stellung der internen     Linienwählerverbin-          dungen    besitzen.

   Die Erdtaste und die fakul  tativ zugeordnete Taste zur Unterbrechung  der Leitung können in der     Telephonstation     eingebaut werden, wobei die Schaltung der       Erdtaste    noch so getroffen werden kann, dass  die     Betätigung    bei nicht     abgehobenem    Mikro  telephon unwirksam     ist,    gleichgültig, ob die  direkte Erdung der a- oder     b-Leitung    vor  genommen wird.  



  An Stelle der Erdung zur Einleitung der  Rückfrage     bezw.    kurzzeitigen Schleifen  unterbrechung zur Aufhebung der Rückfrage  können unter Umständen andere Kriterien,  wie z. B.     Stromschwächung,    verwendet wer  den. Dabei wäre die Schaltung der     Relaiseiii-          richtung        RZ    in geeigneter Weise anzupassen.  



       Fig.    4 zeigt eine Relaiseinrichtung     RZ,     die :sich von den in den     Fig.    1 bis 3     gezeigten     Ausführungsformen dadurch     unterscheidet,     dass das Relais U in einem Ortsstromkreis er  regt und darauf erregt gehalten wird.  



  Die Vorgänge bei     normalen    ankommen  den und abgehenden Gesprächen zum und  vom Teilnehmer<I>TA</I> vollziehen sich wieder  in der oben     bescbriebenen    Weise. Wünscht  der Teilnehmer<I>TA</I> eine Rückfrage zu hal  ten, so betätigt er seine ihm zugeordnete       Erdungstaste    und bringt damit wieder das  Relais D über seine erste Wicklung zum An  sprechen.     Mittels    des Kontaktes dl wird das  Relais Z an die     c-Ader    des Leitungswählers  gelegt, welches sich mittels seines Kontaktes  z3 selbst hält. Das Relais T in der Vor  wählerschaltung wird am Kontakt dl ab  getrennt.

   Die Kontakte     z1    und z2 trennen die  Verbindung zum     Vorwahlorgan    auf, während  der Kontakt z4 über den bereits geschlosse  nen Kontakt d2 das Relais U zum Anspre  chen bringt. Dieses Relais schaltet nun mit  tels der Kontakte     u1    und     u3    den Teilnehmer  <I>TA</I> zu seinem     Vorwahlorgan    durch. Die sieh  nun abspielenden Vorgänge, die zum An  laufen des     Vorwahlorganes    und zum Einstel  len des     Leitungswählers    auf die gewünschte  Teilnehmerleitung führen, vollziehen sich in  der bereits beschriebenen Weise, ebenso wie      auch die Rückschaltung nach beendigter  Rückfrage auf die ursprüngliche Verbindung.

    Im Gegensatz zu den     Fig.    1 bis 3 wird hier  bei der Rückschaltung des Relais U nicht  kurzgeschlossen, sondern am Kontakt d2 ab  geschaltet.  



  Die Relaiseinrichtungen     RZ    können im  Amt auf wenigstens einem separaten Gestell,  auf dem die     Rückfrageeinrichtungen    für eine  Anzahl Teilnehmer zusammengefasst werden,  angeordnet sein. Dabei können nur die Teil  nehmer, bei denen es zweckmässig ist, solche       Rückfrageeinrichtungen    erhalten, oder alle  Teilnehmer können damit     ausgerüstet    werden.  



  Kann bei der Erstellung der Telephon  zentrale bereits mit dem gleichzeitigen oder  nachträglichen Zubauen der     Rückfrageein-          richtung    gerechnet werden, so ist es möglich,  den dafür erforderlichen     Spezialrelaissatz     weiter zu vereinfachen.  



  Auch bei Anlagen, bei denen auf die Zäh  lung der Gespräche keine Rücksicht genom  men werden muss, ist eine vereinfachte Aus  führung möglich.  



  Die gezeigten Schaltungsbeispiele setzen  voraus, dass der Speisestrom des ursprüng  lichen Gespräches, welches den rückfragen  den Teilnehmer über den Leitungswähler er  reicht, kurzzeitig unterbrochen werden kann.  Solche kurzzeitige Unterbrechungen sind bei  den meisten öffentlichen     Telephonanlagen     zulässig. Dabei muss allerdings in Kauf ge  nommen werden, dass ein angerufener Teil  nehmer nicht     sofort    frei wird, wenn er den  Hörer auflegt und also vom anrufenden Teil  nehmer blockiert werden kann.

   Zur Verhin  derung dieser schädlichen     Blockierung    ist  vorgeschlagen worden, Verzögerungseinrich  tungen im Amte vorzusehen, die nach einer  gewissen Zeit einen Signalstromkreis im Amt  schliessen     bezw.    den Teilnehmer automatisch  frei machen.     Erfahrungsgemäss        funktionieren     jedoch solche zusätzliche     Einrichtungen    nicht  einwandfrei, und der Teilnehmer kann auf  alle Fälle für eine     gewisse    Zeit blockiert  werden.  



  Die erfindungsgemässe     Rückfrageeinrich-          tung    bietet zusätzlich die Möglichkeit,     dass       sich der Teilnehmer, wenn er z. B. in Gefahr  fällt, absichtlich blockiert zu werden, durch       Betätigen    der     Erdtaste    in der Weise frei  machen kann, dass er in der Lage ist, über  den     Vorwähler        bezw.    den     Anrufsucher    sofort  eine neue     Verbindung    aufzubauen.  



  Die Ausrüstung von Teilnehmeranschlüs  sen mit     Rückfragemöglichkeit    nach der vor  liegenden Erfindung     schaltet    die Ausnützung  des Teilnehmeranschlusses für weitere be  kannte Zwecke nicht aus. So ist es trotzdem  möglich, während den Gesprächspausen an  die gleiche Teilnehmerleitung Apparate zur       Vermittlung    des niederfrequenten     Telephon-          rundspruches    anzuschliessen. Auch können  Gebührenmelder beim Teilnehmer angeordnet  werden.

   Dass der     Übertragung    des     hoch-          frequenten        Telephonrundspruches    keine be  sonderen Schwierigkeiten entstehen, ist ohne  weiteres klar.  



  Auch     wenn    der Anschluss an die Telephon  zentrale mehreren     Teilnehmern    gemeinsam  zugeordnet ist, sei es durch     Reihenschaltung     oder durch Vermittlung über eine Neben  stellenzentrale, so kann von der Erfindung  Gebrauch gemacht werden. Die Umschaltung  kann dabei bei den einzelnen Teilnehmern  direkt oder über die     Nebenzentraleneinrich-          tung        bezw.    durch Bedienung der     Neben-          stellenzentraleneinrichtung    erfolgen.

   Auch  bei Anlagen mit mehreren     Leitungen    nach  dem     Telephonnetz,    über welches die Rück  fragen gehalten werden sollen, kann es zur  besseren     Ausnützung    der     Leitungen    zweck  mässig sein, die erfindungsgemässe Rückfrage  einrichtung zu     benutzen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung in Fernsprechan lagen mit Wählerbetrieb und Rückfragemög- lichkeit im gleichen Netz, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen dem Leitungswähler- vielfach und den teilnehmereigenen Schalt mitteln der Anrufseite bei einzelnen oder allen Teilnehmerleitungen weitere teilnehmer eigene Schaltmittel angeordnet sind,
    durch die bei einer bestehenden Verbindung in Ab hängigkeit von einer Schaltmassnahme des gerufenen Teilnehmers unter Haltung der bestehenden Verbindung die Sprechgarnitur und die Anschlussleitung des gerufenen Teil nehmers von der bestehenden Verbindung ab getrennt werden und die Möglichkeit erhalten, einen andern Teilnehmer desselben Netzes zwecks Rückfrage zu erreichen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine weitere Schaltmassnahme des gerufenen Teilnehmers dessen Rückschaltung auf die ursprüngliche Verbindung vorgenommen wird. 2.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Ein leitung der Rückfrage durch Erdung einer Ader der Teilnehmeranschlussleitung erfolgt. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die wei teren teilnehmereigenen Schaltmittel drei Re lais<I>(D, Z, U)</I> aufweisen, von denen eines als Differentialrelais in die a- und die b-Ader gelegt ist, während die beiden andern der Prüfader zugeordnet sind. 4.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die wei teren teilnehmereigenen Schaltmittel drei Re- lais <I>(D, Z, U)</I> aufweisen, von denen eines als Differentialrelais in die a- und die b-Ader gelegt, ein weiteres (Z) der Prüfader zu geordnet und das dritte (U) in einem Orts stromkreis angeordnet ist. 5. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückschaltung des Teilnehmers auf die ur sprüngliche Verbindung durch vorüber gehende Unterbrechung der Teilnehmeran- schlussleitung erfolgt. 6.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass nach beendigter Rückfrage und nach Rückscbaltung des Teilnehmers auf die ursprüngliche Verbindung der Prüf- und Sperrstromkreis des Leitungswählers über eines der beiden der Prüfader zugeordneten Relais der weiteren teilnehmereigenen Schalt mittel verläuft. 7. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im Amt vorhandenen weiteren teilnehmereigenen Schaltmittel für eine Anzahl Teilnehmer zusammengefasst und in wenigstens einem separaten Gestell im Amt angebracht sind.
CH220601D 1941-02-28 1941-02-07 Schaltungsanordnung in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. CH220601A (de)

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