Schaltungsanordnung in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. Es ist bekannt, Teilnehmern von Telephon anlagen Rückfragemöglichkeit in der Weise zu geben, dass sie während eines Telephon- gespräches dasselbe vorübergehend unter brechen, sich telephonisch an einer andern Stelle erkundigen und nachher das ursprüng liche Gespräch wieder aufnehmen können.
Beispielsweise können also Teilnehmer des öffentlichen Netzes, die auch Verbindung mit einer Haustelephonanlage besitzen, sich wäh rend der Führung des Gespräches über das öffentliche Netz mit einem Teilnehmer der Haustelephonanlage in Verbindung setzen, um nachher das Gespräch über das öffent liche Netz wieder aufzunehmen. Dabei wird meistens die gleiche Sprechgarnitur auch für die Rückfrageverbindung benützt.
Werden die Verbindungen über eine automatische oder manuelle Zentrale vermittelt, die mit der Haustelephonanlage kombiniert ist, so kann unter Umständen auch die gleiche Lei tung für die Rückfrageverbindung dienen, indem die Umschaltung durch Betätigung einer Erdtaste bewirkt wird. An Stelle der Erdung kann auch ein anderes geeignetes Umschaltekriterium dienen.
Es ist auch bekannt, eine- Rückfragever- bindung über das gleiche Telephonnetz zu tätigen, wobei jedoch ein weiterer Anschluss erforderlich wird.
Die Erfahrung lehrt nun, dass -.der weit aus grösste Prozentsatz der Rückfrageverbin=. dungen bei Teilnehmern erfolgt, .die angeru fen werden. Rückfrageverbindungen bei Teil nehmern, die eine Verbindung verlangt haben, sind verhältnismässig selten.
Bei Einzelanschlüssen sind in den be kannten Ausführungen Rückfragen. über das gleiche Netz zur Zeit nicht möglich. Es wäre jedoch sehr erwünscht, gerade bei Einzel- anschlüssen diese Möglichkeit zu schaffen. Dies ist der Fall bei Organisationen mit Filialbetrieb, wobei die Filiale von dem Hauptsitz örtlich so entfernt ist, dass es wirt schaftlich nicht möglich ist, diese mit einer besonderen Telephonanlage zu verbinden.
In gleicher Weise sind solche Rückfragemöglich- keiten erwünscht bei Geschäften mit an- gegliederten Magazinen, Werkstätten, zwi schen Geschäft und Privatwohnung, bei Be hörden, deren Bureauräume verstreut, z. B. in einer Stadt angeordnet sind usw.
Man hilft sich bis heute in der Weise, dass in dem Momente, wo eine Rückfrage er forderlich ist, die Verbindung unterbrochen wird. Nachdem die Auskunft telephonisch eingeholt worden ist, wird die Verbindung vom Teilnehmer, der die Rückfrage gehalten hat, zum Teilnehmer, der zuerst angerufen hat, neu aufgebaut. Dies ist umständlich und zeitraubend und bewirkt insbesondere auch eine unnötige Beanspruchung der Verbin dungsmittel (z. B. Register) der Telephon zentrale, indem die Verbindung zwischen dem zuerst anrufenden und rückfragenden Teil nehmer zweimal aufgebaut werden muss. Der erneute Anruf erfordert wiederum Zeit, und der Teilnehmer muss erneut an den Apparat herangeholt werden.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird für Teilnehmer eines Telephonnetzes während ankommenden Gesprächen eine Rückfrage möglichkeit mit Teilnehmern desselben Tele- phonnetzes geschaffen.
Erreicht wird dies da durch, dass zwischen dem Leitungsivählerviel- fach und den teilnehmereigenen Schaltmitteln der Anrufseite bei einzelnen oder allen Teil nehmerleitungen weitere teilnehmereigene Schaltmittel angeordnet sind, durch die bei einer bestehenden Verbindung in Abhängig keit von einer Schaltmassnahme des gerufenen Teilnehmers unter Haltung der bestehenden Verbindung die Sprechgarnitur und die An schlussleitung des gerufenen Teilnehmers von der bestehenden Verbindung abgetrennt wer den und die Möglichkeit erhalten, einen andern Teilnehmer desselben Netzes zwecks Rückfrage zu erreichen.
Dadurch ist es möglich, die erforderliche Zusatzeinrichtung jederzeit anzuordnen, ohne dass in den Verbindungseinrichtungen der Telephonzentrale Änderungen vorgenommen werden müssen. Zur Steuerung der Rück- frageverhindung erhält der Teilnehmer zweckmässigerweise eine Erdtaste. Fig. 1, 2, 3 und 4 zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Fig. 1 zeigt die Rückfrageeinrichtung in Verbindung mit einer Zentrale, bei der die Teilnehmer Verbindungen über Vorwähler aufbauen, während die für einen Teilnehmer ankommenden Verbindungen über Leitungs wähler, die z. B. als Hebdrehwähler ausgebil det sind, vermittelt werden. Die zusätzliche Einrichtung RZ besteht im wesentlichen aus einer Relaisanordnung mit den Relais D, Z und U.
Abgehende Verbindungen des Teilneh mers werden in der üblichen Weise durch Ab heben des Mikrotelephons der Stationseinrich tung hergestellt. Der betreffende Anreiz stromkreis verläuft wie folgt: Erde, Relais R, Kontakt t2, Klemme b2, Kontakt z2, Klemme b3, Leitung, Teil nehmerstation, Leitung, Klemme a3, Kon takt z1, Klemme a2, Kontakt t1, Widerstand Wi, Sicherung<I>La,</I> Minus.
Ankommende Verbindungen werden wie folgt zum Teilnehmer durchgeschaltet: Leitungswähler LW, a-Arm und Kon takt. Klemme a1, Kontakt u1, Relais D Wicklung I, Klemme a3, Leitung, Teil nehmerstation, Klemme b3, Relais D Wick lung II, Kontakt u2, Klemme b1, Kontakt und b-Arm von<I>LW.</I>
Relais D reagiert in diesem Stromkreis <I>weder</I> auf den Rufstrom noch auf den Speise strom, der fliesst, wenn der Teilnehmer ge antwortet hat, da seine beiden Wicklungen differential geschaltet sind.
Die c-Ader des Leitungswählers ist über die Kontakte d und z3 der Relaiseinrichtung RZ zur Vorwählerschaltung direkt durch- , geschaltet.
Will der Teilnehmer während einer an kommenden Verbindung eine Rückfrage hal ten, so betätigt er die der Station <I>TA</I> zu g o eordnete Erdtaste für einen kurzen Moment. ± Dadurch erhält die Wicklung DI verstärkten Strom, während die Wicklung DII kurz geschlossen wird, da der a-Arm des Leitungs wählers über eine Speisebrücke an minus und der b-Arm in gleicher Weise an plus liegt.
s Relais D zieht demgemäss an und schaltet mit seinem Kontakt d die c-Ader des Leitungs wählers von der Vorwählerschaltung ab und auf das Relais Z um.
Stromkreis für Relais Z: Minus, Relais Z, Widerstand, Kontakt d, Klemme c1, Kontakt und c-Arm von<I>LW</I> und Erde im<I>LW.</I>
Relais Z wird in diesem Stromkreis be tätigt. Es trennt mit seinen zwei in der w und b-Leitung liegenden Kontakten z1, z2 die Verbindung nach dem Vorwähler auf. Der in der c-Ader liegende Kontakt z3 bewirkt die Parallelschaltung von Relais U zum Wider stand, so dass in der c-Leitung ein Zweig strom für Relais U fliesst wie folgt: Minus, Relais Z, Kontakt z3, Relais U, Klemme cl, Kontakt und c-Arm von<I>LW.</I> Relais U wird ebenfalls betätigt.
Der in der a-Leitung angeordnete Kontakt u1 schal tet Relais D und die zum Vorwähler gehende a-Leitung nach der Teilnehmerstation um. Der an der Klemme b1 angeordnete Kontakt u2 trennt die b-Ader nach dem Leitungswäh ler ab und schaltet einen Widerstand für die Haltung der Verbindung zwischen die Klem men a1 und b1. Der an der Klemme b2 liegende Kontakt u3 schaltet die b-Ader nach dem Vorwähler wieder durch,
und es besteht jetzt, nachdem Relais T der Teilnehmerein richtung abgefallen ist, folgender Anreiz stromkreis für den Vorwähler: Plus, Relais R, Kontakt t2, Klemme b2, Kontakt u3, Klemme b3, Leitung, Teil nehmerstation, Leitung, Klemme a3, Relais <I>D</I> Wicklung I, Kontakt u1, Klemme<I>a2,</I> Kon takt t1, Widerstand Wi, Sicherung,<I>La,</I> Minus.
Die Verbindung nach dem Leitungswäh ler ist vollständig abgetrennt. Die Betätigung des Vorwählers erfolgt in normaler Weise. Der Teilnehmer ist auch in der Lage, nach Erhalt des Freizeichens die Verbindung nach dem Teilnehmer, zu dem die Rückfrage ge halten werden soll, zu wählen.
Nach Beendi gung des Rückfragegespräches, welches vom wartenden Teilnehmer nicht gehört werden kann, lebt der Teilnehmer, welcher die Rück- frage veranlasst hat, kurz sein Mikrotelephon auf die Gabel, wodurch die Verbindung unterbrochen wird. Relais D, das mit seiner Wicklung I in den Rückfragestromkreis ein geschaltet ist, bleibt während der ganzen Rückfrage betätigt, da die Wicklung DII ab getrennt wurde. Nach beendigter Rückfrage fällt Relais<I>D</I> ab und schaltet Relais<I>U</I> kurz, das deshalb etwas verzögert ebenfalls abfällt.
Die Kontakte ul-u3 gehen deshalb wieder in die Ruhelage. Relais Z bleibt weiter er regt, die Verbindung nach dem Vorwähler wird deshalb abgetrennt, während die Ver bindung nach dem Leitungswähler wieder hergestellt ist. Der Teilnehmer ist also in der Lage, mit dem wartenden Teilnehmer nach Abnehmen des Mikrophons von der Gabel wiederum zu sprechen.
Relais Z bleibt bis nach Beendigung der Verbindung erregt. Da jedoch die Vorwähler- schaltung über die in der a- und b-Leitung liegenden Kontakte von Relais Z bezw. U ab getrennt bleiben, hat dies keine Folgen.
Man erkennt ohne weiteres, dass der Teil nehmer in der Lage ist, weitere Rückfragen nach dem gleichen oder andern Teilnehmern zu halten. Relais D wird wiederum durch Be tätigen der Erdtaste erregt, während Relais U durch Aufhebung des Kurzschlusses be- tätigt wird und,
die .Umschaltung nach dem Vorwähler neuerdings vornimmt. Die Rück schaltung nach dem Leitungswähler erfolgt wiederum durch kurzzeitiges Betätigen des Gabelkontaktes der Teilnehmerstation.
Der parallel zum Relais- T liegende Zäh ler Zä wird bei der Rückfrageverbindung in normaler Weise, sei es während dem Gespräch oder nach dem Gespräch, betätigt.
Es ist gleichgültig, ob die ursprünglich ankommende Verbindung ein Lokal- -oder Ferngespräch betrifft, das über den Leitungs- wähler vermittelt wurde. Dem Leitungswäh ler parallel können ausserdem am gleichen Vielfach angeschlossen noch Vermittlungs klinken des Fernamtes usw. liegen.
Die mit Klammerzeichen ausgerüsteten Kontakte u1 und d besitzen Übergang wäh- rend der Umschaltung zur Vermeidung von Unterbrechungen.
Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbei spiel, wobei die ankommenden Verbindungen über den Wähler LS vermittelt werden. Zur Erreichung eines Verbindungssatzes bei ab gehenden Verbindungen dient der Anruf sucher AS, der einen Spezialarm mit Kon taktbank d besitzt zur Steuerung des Zählers. Die Schaltung der Relaiseinrichtung RZ ist übereinstimmend mit derjenigen in Fig. 1 und die Wirkungsweise somit klar. Relais LR des Teilnehmeranschlusses ist als Stufen relais in bekannter Weise ausgebildet.
Fig. 3 zeigt ebenfalls ein Ausführungs beispiel der Erfindung mit Leitungswähler LW und Anrufsucher<I>AS.</I> Der Zähler SN ist hier an die c-Ader des Anrufsuchers an geschlossen.
Die in der c-Ader der Relaiseinrichtung R.Z angeordnete Kombination, bestehend aus Relais Z, einem Widerstand und Relais Il, ersetzt nach Einleitung der Rückfrage für die weitere Dauer der Belegung des Teil nehmers vom Leitungswähler<I>LW</I> her die normale Prüfschaltung. Das Relais Z erhalt daher einen Widerstand, der wenigstens an nähernd gleich dem Widerstand des in der Prüf- und Sperrader liegenden Belegungs- relais der Anrufseite, also des Relais COR resp. LR resp. <I>T,</I> ist.
Da Relais<I>U</I> und der Wi derstand zeitweise, und zwar nach Beendigung der Rückfrage, kurzgeschlossen bezw. ab geschaltet werden, ist deren Widerstand mög lichst klein zu wählen im Vergleich zu dem- jenigen'von Relais Z, um den Gesamtwider stand im Prüf- und Sperrstromkreis nur un wesentlich zu beeinflussen. Im übrigen arbei tet auch hier die Einrichtung RZ gleich wie bei den Fig. 1 und 2.
Um ein kurzzeitiges Auflegen der Gabel zur Einleitung der Wiederaufnahme der ur sprünglichen Verbindung zu vermeiden, kann auch eine Taste angeordnet sein, mit der eine kurzzeitige Unterbrechung bewirkt wird. Deren Anordnung kann zweckmässig sein bei Teilnehmerapparaten für mehrere Richtun gen, also z. B. für Linienwählerapparate mit Amtsanschluss, die noch Tasten für die Her stellung der internen Linienwählerverbin- dungen besitzen.
Die Erdtaste und die fakul tativ zugeordnete Taste zur Unterbrechung der Leitung können in der Telephonstation eingebaut werden, wobei die Schaltung der Erdtaste noch so getroffen werden kann, dass die Betätigung bei nicht abgehobenem Mikro telephon unwirksam ist, gleichgültig, ob die direkte Erdung der a- oder b-Leitung vor genommen wird.
An Stelle der Erdung zur Einleitung der Rückfrage bezw. kurzzeitigen Schleifen unterbrechung zur Aufhebung der Rückfrage können unter Umständen andere Kriterien, wie z. B. Stromschwächung, verwendet wer den. Dabei wäre die Schaltung der Relaiseiii- richtung RZ in geeigneter Weise anzupassen.
Fig. 4 zeigt eine Relaiseinrichtung RZ, die :sich von den in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsformen dadurch unterscheidet, dass das Relais U in einem Ortsstromkreis er regt und darauf erregt gehalten wird.
Die Vorgänge bei normalen ankommen den und abgehenden Gesprächen zum und vom Teilnehmer<I>TA</I> vollziehen sich wieder in der oben bescbriebenen Weise. Wünscht der Teilnehmer<I>TA</I> eine Rückfrage zu hal ten, so betätigt er seine ihm zugeordnete Erdungstaste und bringt damit wieder das Relais D über seine erste Wicklung zum An sprechen. Mittels des Kontaktes dl wird das Relais Z an die c-Ader des Leitungswählers gelegt, welches sich mittels seines Kontaktes z3 selbst hält. Das Relais T in der Vor wählerschaltung wird am Kontakt dl ab getrennt.
Die Kontakte z1 und z2 trennen die Verbindung zum Vorwahlorgan auf, während der Kontakt z4 über den bereits geschlosse nen Kontakt d2 das Relais U zum Anspre chen bringt. Dieses Relais schaltet nun mit tels der Kontakte u1 und u3 den Teilnehmer <I>TA</I> zu seinem Vorwahlorgan durch. Die sieh nun abspielenden Vorgänge, die zum An laufen des Vorwahlorganes und zum Einstel len des Leitungswählers auf die gewünschte Teilnehmerleitung führen, vollziehen sich in der bereits beschriebenen Weise, ebenso wie auch die Rückschaltung nach beendigter Rückfrage auf die ursprüngliche Verbindung.
Im Gegensatz zu den Fig. 1 bis 3 wird hier bei der Rückschaltung des Relais U nicht kurzgeschlossen, sondern am Kontakt d2 ab geschaltet.
Die Relaiseinrichtungen RZ können im Amt auf wenigstens einem separaten Gestell, auf dem die Rückfrageeinrichtungen für eine Anzahl Teilnehmer zusammengefasst werden, angeordnet sein. Dabei können nur die Teil nehmer, bei denen es zweckmässig ist, solche Rückfrageeinrichtungen erhalten, oder alle Teilnehmer können damit ausgerüstet werden.
Kann bei der Erstellung der Telephon zentrale bereits mit dem gleichzeitigen oder nachträglichen Zubauen der Rückfrageein- richtung gerechnet werden, so ist es möglich, den dafür erforderlichen Spezialrelaissatz weiter zu vereinfachen.
Auch bei Anlagen, bei denen auf die Zäh lung der Gespräche keine Rücksicht genom men werden muss, ist eine vereinfachte Aus führung möglich.
Die gezeigten Schaltungsbeispiele setzen voraus, dass der Speisestrom des ursprüng lichen Gespräches, welches den rückfragen den Teilnehmer über den Leitungswähler er reicht, kurzzeitig unterbrochen werden kann. Solche kurzzeitige Unterbrechungen sind bei den meisten öffentlichen Telephonanlagen zulässig. Dabei muss allerdings in Kauf ge nommen werden, dass ein angerufener Teil nehmer nicht sofort frei wird, wenn er den Hörer auflegt und also vom anrufenden Teil nehmer blockiert werden kann.
Zur Verhin derung dieser schädlichen Blockierung ist vorgeschlagen worden, Verzögerungseinrich tungen im Amte vorzusehen, die nach einer gewissen Zeit einen Signalstromkreis im Amt schliessen bezw. den Teilnehmer automatisch frei machen. Erfahrungsgemäss funktionieren jedoch solche zusätzliche Einrichtungen nicht einwandfrei, und der Teilnehmer kann auf alle Fälle für eine gewisse Zeit blockiert werden.
Die erfindungsgemässe Rückfrageeinrich- tung bietet zusätzlich die Möglichkeit, dass sich der Teilnehmer, wenn er z. B. in Gefahr fällt, absichtlich blockiert zu werden, durch Betätigen der Erdtaste in der Weise frei machen kann, dass er in der Lage ist, über den Vorwähler bezw. den Anrufsucher sofort eine neue Verbindung aufzubauen.
Die Ausrüstung von Teilnehmeranschlüs sen mit Rückfragemöglichkeit nach der vor liegenden Erfindung schaltet die Ausnützung des Teilnehmeranschlusses für weitere be kannte Zwecke nicht aus. So ist es trotzdem möglich, während den Gesprächspausen an die gleiche Teilnehmerleitung Apparate zur Vermittlung des niederfrequenten Telephon- rundspruches anzuschliessen. Auch können Gebührenmelder beim Teilnehmer angeordnet werden.
Dass der Übertragung des hoch- frequenten Telephonrundspruches keine be sonderen Schwierigkeiten entstehen, ist ohne weiteres klar.
Auch wenn der Anschluss an die Telephon zentrale mehreren Teilnehmern gemeinsam zugeordnet ist, sei es durch Reihenschaltung oder durch Vermittlung über eine Neben stellenzentrale, so kann von der Erfindung Gebrauch gemacht werden. Die Umschaltung kann dabei bei den einzelnen Teilnehmern direkt oder über die Nebenzentraleneinrich- tung bezw. durch Bedienung der Neben- stellenzentraleneinrichtung erfolgen.
Auch bei Anlagen mit mehreren Leitungen nach dem Telephonnetz, über welches die Rück fragen gehalten werden sollen, kann es zur besseren Ausnützung der Leitungen zweck mässig sein, die erfindungsgemässe Rückfrage einrichtung zu benutzen.