CH220906A - Durch menschliche Körperkraft anzutreibendes, personenautomobilähnliches Strassenfahrzeug. - Google Patents
Durch menschliche Körperkraft anzutreibendes, personenautomobilähnliches Strassenfahrzeug.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M1/00—Rider propulsion of wheeled vehicles
- B62M1/18—Rider propulsion of wheeled vehicles by movement of rider's saddle
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
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Description
Durch menschliche Körperkraft anzutreibendes, personenautomobilähnliches Strassenfahrzeug. Bis heute ist das Fahrrad das einzige durch Körperkraft angetriebene Strassen fahrzeug, das dank seines leichten Baues und seiner leichten Fortbewegungsmöglichkeit, eine allgemeine Verbreitung gefunden hat. Es bietet dem Fahrer allerdings keinen Schutz gegen Regen und Staub.
Durch die vorliegende Erfindung wird nun ermöglicht, ein Strassenfahrzeug zu schaffen, welches durch menschliche Kör perkraft angetrieben wird und einen völ ligen Schutz für den Fahrer und das mitzu führende Gepäck gegen Regen, Staub und Kotspritzer bietet.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch ein mit einer Karosserie versehenes Fahr gestell und eine für Betätigung durch die Körperkraft mittels Zugbewegungen geeig nete Antriebsvorrichtung.
In der Zeichnung sind zwei beispiels weise Ausführungsformen des Erfindungs gegenstandes dargestellt. Fig. 1 ist eine Draufsicht auf das Fahr gestell bei auf Höhe der Radachsen geschnit tener Karosserie, Fig. 2 eine Seitenansicht des Strassen fahrzeuges, Fig. 3 eine Variante der Antriebsvorrich tung:
Das dargestellte Strassenfahrzeug ist als Dreiradfahrzeug mit zwei Vorderrädern 1, 2 und einem Hinterrad 3 ausgebildet. 4 ist der Fahrzeugrahmen, in dessen Vorderteil eine durch den Handgriff 5 betätigbare Antriebs vorrichtung eingebaut ist, welche auf die Radachse 6 der Vorderräder 1, 2 einwirkt. 7 ist ein auf Längsschienen 8 des Fahrzeug rahmens gelagerter Rollsitz für den Fahr zeugführer.
9 sind Pedale eines um eine ver tikale Achse 10 drehbar gelagerten Lenkers 1.1, an dessen einem Ende eine Steuerstange 12 aasgelenkt ist, welche andernendes an einem um den Zapfen 13 drehbaren, Hebel 14 angreift, dessen freies Ende mittels einer Verbindungsstange 15 mit dem Ende einer Verlängerung 16 der Achse des um eine ver tikale Achse 16' drehbaren Hinterrades 3 gelenkig verbunden ist.
17 ist ein Zuband, welches auf einer auf der Achse 6 lose gela gerten, unter der Wirkung einer schwachen Feder 18 stehenden Antriebstrommel 19 auf gewickelt ist, derart, dass die Trommel 19 bei Anziehen des Zugbandes 17 unter An spannung der Feder 18 in der einen Rich tung gedreht und bei Lockerhissen des Zug bandes die Trommel unter Wirkung der Feder 18 und Auftvicklung des Zugbandes 17 wieder zurückgedreht wird. In der An triebstrommel ist ein Gesperre eingebaut, derart, dass bei Anziehen, das heisst bei Ab wicklung, des Zugbandes 17 die Trommel 19 über ein in dem Getriebekasten 33 ein gebautes Übersetzunbsgetriebe die Achse 6 antreibt und bei Rüclbewegung oder Auf wicklung des Zugbandes die Antriebstrom mel 19 leerläuft.
Bei jeder Vorwärtsdrehung der Trommel 19 wird ein Federwerk ge spannt. Dieses Federwerk besitzt eine Zug feder 20, deren eines Ende an einer durch die Spindel 21 und die Schraubenmutter 22 ver stellbaren Einhängestelle zur Regulierung der Federkraft angreift und deren anderes Ende an einem Zugband 23 angreift, wel ches auf einer auf der Achse 6 lose gelager ten Speichertrommel 24 aufgewickelt ist. Die Trommel 24 ist mit der Trommel 19 durclh ein Gesperre verbunden, welches aus einem an der Speichertrommel 24 festsitzenden Sperrzahnrad 25 und einer an der Trommel 19 angelenkten Sperrklinke 26 besteht. Ein weiteres Gesperre befindet sich zwischen der Speichertrommel 24 und einem auf der Achse 6 lose gelagerten Zahnrad 27.
Bei diesem Gesperre ist die Sperrklinke 28 an der Trommel 24 angelenkt und das Sperr zahnrad 29 mit dem Zahnrad 27 feste er- bunden. Durch diese Anordnung wird bei Anziehen des Zugbandes 17 durch die An triebstrommel 19 über das in ihr eingebaute Gesperre und ein Übersetzungsgetriebe einer seits die Radachse 6 mitbedreht und über das Gresperre 25, 26 anderseits das Feder werk 20 bis 24 gespannt. Diese aufge- speicherte Federkraft wird über das Ge- sperre 28, 29 auf das Zahnrad 27 und von diesem über Zahnräder 30, 31, Welle 32 und ein in dem Getriebekasten 33 einbebautes Übersetzungsbetriebe auf die Radachse 6 übertragen.
Diese aufgespeicherte Federkraft wirkt in der Hauptsache dann auf die Rad achse 6 ein, wenn die Trommel 19 bei Auf- wiclklung des Zugbandes leerläuft. Das Federwerk 20 bis 24 bewirkt also eine aus gleichende Verteilung der an der Radachse wirkenden Antriebskraft.
34 ist das Schaltgestänge für das Über setzungsgetriebe und 35 ist das Gestänge für die Betätigung der Trommelbremse 35'. Auf dem Fahrzeugrahmen 4 ist als Schutz gegen Regen, Staub und Rotspritzer ein die gesamte Antriebskonstruktion sowie den Führersitz uiberdeclende Karosserie 36 auf montiert, welche äusserlich die Form einer Personenautomobilkarosserie besitzt.
Die in Fig. 3 dargestellte Variante des Antriebes weiss ausser dem Übersetzungs getriebe auch einen Rückwärtsgang auf. Dem beschriebenen ersten Ausführungs beispiel (Fig. 1) entsprechende Teile sind auch hier mit gleichen Bezugszeichen ver sehen. Die Getriebeteile 7 9 und 24 bis 29 sind statt auf der Radachse 6 auf einer Hilfsachse 6' gelagert. 38, 39, 40 sind auf die Radachse 6 aufgekeilte Übersetzungszahn räder. Ein ebenfalls auf der Achse 6 aufge- keiltes Zahnrad 41 und ein mit diesem kämmendes Zalnrad 42 sind Zahnräder des Rückwärtsganges. Mit den Zahnrädern 38 bis 40 sind in Eingriff bringbar die Schalt räder 38', 39', 40' des Übersetzungsgetriebes. wä hrend in das Zahnrad 42 das Schaltrad 42' des Rückwärtsganges einrückbar ist. Diese wahlweise einrüclbaren.
Sehaltzaliii r äder k 38', 39', 4()', 42' sind -auf einer Nabe 43 fest angebracht. welche auf der Hilfs achse 6' längs einer Nute 44 a.clisial ver schiebbar ist und durch das Übersetzungs- schaltgestänge 34 wahlweise auf vier Schalt stellungen einstellbar ist.
Das Zahnrad 3() kämmt mit einem auf der Welle 32 auf--e- keilten Zahnrad 37 und mit dem. Schalt- zahnrad 40' und bleibt mit letzterem auch beim Schalten des Übersetzungswechsels ständig im Eingriff. Im dargestellten Fall ist der kleinste Gang (für Langsamfahrt) des Getriebes eingeschaltet. Durch Aehsial- verstellung der Schalträder mit der Nabe 43 nach einwärts wird als letzte Stufe der Rückwärtsgang eingeschaltet, während bei Aehsialverstellung nach auswärts zwei grössere Gänge des Übersetzungswechselge triebes einschaltbar sind.
Das beschriebene Strassenfahrzeug er möglicht eine sehr gute Ausnützung der ge samten Körperkräfte des Fahrzeugführers für den Antrieb. Der Rollsitz 7 ermöglicht beim Anziehen und Zurückgehenlassen des Zugbandes 17 ein Mitbewegen des ganzen Körpers unter gleichzeitiger Ausnützung der Kraft der Beine durch Beugen und Strecken derselben. Dies hindert nicht ein gleich zeitiges Steuern des Fahrzeuges mit den Füssen, welche auf die Pedale 9 aufgesetzt sind und die Steuerung beherrschen.
Die durch das Federwerk ermöglichte Antriebskraftaufspeicherung und Kraftver teilung auf die Zeiten des Leerganges der Antriebstrommel 19 (Aufwicklung des Zug bandes 17) bewirkt eine stets ungefähr gleichmässig starke Antriebskraft, welche besonders bei Überwindung von Steigungen von besonderer Wichtigkeit ist.
Ohne Schwierigkeit lässt sich das be schriebene Strassenfahrzeug auch als vier räderiges Fahrzeug sowie auch als Zwei- plätzer ausbilden. Beim Zweiplätzer können beide Fahrer das gleiche Zugband betätigen. Alle Räder sind wie beim Automobil abge federt. Gleich wie die Vorderachse ist auch das Hinterrad in nicht dargestellter Weise mit Trommelbremse ausgerüstet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Durch menschliche Körperkraft anzu treibendes, personenautomobilähnliches Stra ssenfahrzeug, gekennzeichnet durch ein mit einer Karosserie versehenes Fahrgestell und eine für Betätigung durch Körperkraft mit- tels Zugbewegungen geeignete Antriebsvor richtung. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Strassenfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Antriebskraft für den Fahrzeugführer ein Rollsitz vorgesehen ist, zum Zwecke, den ganzen Körper unter Ausnützung der Kraft in den Beinen mitbewegen zu können. 2.Strassenfahrzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Antriebsvorrichtung eine unter dem Einfluss einer Feder (18) stehende An triebstrommel und ein auf dieser aufge wickeltes, am freien Ende mit einem Hand griff versehenes Zugband aufweist, welches abwechslungsweise ausgezogen werden und bei unter dem Einfluss der genannten Feder stattfindender Rückbewegung des Hand griffes sich wieder aufrollen kann, welche Antriebstrommel über Gesperre und Über setzungsgetriebe einerseits auf eine Radachse und über ein weiteres Gesperre anderseits auf ein Federwerk einwirkt. 3.Strassenfahrzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und \?, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorgesehen. sind, durch die ein Teil der ausgeübten: Antriebs kraft direkt auf die Radachse und ein Teil indirekt über ein als Kraftspeicher wirkendes Federwerk auf die Radachse einwirkt, der art, dass die im Federwerk aufgespeicherte Kraft die Schwankungen der an der Rad achse angreifenden totalen Kraft vermindert. 4.Strassenfahrzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das Federwerk eine unter dem Einflusse einer weiteren. Feder (20) stehende Speichertrommel besitzt, welche beim Ausziehen des Zugbandes von der An triebstrommel über ein Gesperre zwecks Spannung dieser Feder (20) gedreht wird und ihrerseits die aufgespeicherte Kraft über ein weiteres Gesperre und ein Über setzungszahnradgetriebe wieder auf die Radachse überträgt. 5. Strassenfahrzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass das Fahrzeug eine mit den Fiüssen betätigbare Steuervorrichtung aufweist. 6.Strassenfahrzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4. dadurch ge kennzeichnet, dass das Fahrzeug als Dreirad- fahrzeug ausgebildet ist, ein angetriebenes Vorderräderpaar und ein gesteuertes Hinter rad aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH220906T | 1941-08-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH220906A true CH220906A (de) | 1942-04-30 |
Family
ID=4451900
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH220906D CH220906A (de) | 1941-08-19 | 1941-08-19 | Durch menschliche Körperkraft anzutreibendes, personenautomobilähnliches Strassenfahrzeug. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH220906A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2947365A1 (de) * | 1979-11-24 | 1981-05-27 | Puky GmbH Fahrzeugfabrik, 5603 Wülfrath | Kinderfahrzeug mit pedalfahrwerkantrieb |
| US5248011A (en) * | 1992-01-23 | 1993-09-28 | Richards Donald C | Three wheeled vehicle having driven front wheels and steerable rear wheel |
-
1941
- 1941-08-19 CH CH220906D patent/CH220906A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2947365A1 (de) * | 1979-11-24 | 1981-05-27 | Puky GmbH Fahrzeugfabrik, 5603 Wülfrath | Kinderfahrzeug mit pedalfahrwerkantrieb |
| US5248011A (en) * | 1992-01-23 | 1993-09-28 | Richards Donald C | Three wheeled vehicle having driven front wheels and steerable rear wheel |
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