CH220920A - Verfahren zur Gewinnung von Kaliumaluminat aus Alkalialuminiumsilikaten. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Kaliumaluminat aus Alkalialuminiumsilikaten.

Info

Publication number
CH220920A
CH220920A CH220920DA CH220920A CH 220920 A CH220920 A CH 220920A CH 220920D A CH220920D A CH 220920DA CH 220920 A CH220920 A CH 220920A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
production
potassium
aluminum silicates
alkali
aluminate
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aluminium-Industrie-Aktien-Ges
Original Assignee
Aluminium Ind Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aluminium Ind Ag filed Critical Aluminium Ind Ag
Publication of CH220920A publication Critical patent/CH220920A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F7/00Compounds of aluminium
    • C01F7/02Aluminium oxide; Aluminium hydroxide; Aluminates
    • C01F7/04Preparation of alkali metal aluminates; Aluminium oxide or hydroxide therefrom

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description


      Verfahren    zur     Gewinnung    von     Kaliumaluminat    aus     Alkalialnminiumsikaten.       Die     Gewinnung    von     Alkalialuminat    durch  Sintern oder Schmelzen von     Alkalialumi-          niumsilikaten,    wie z. B.     Leuzit,        Nephelin,     Feldspat und dergleichen, mit einer für die  Bindung der Kieselsäure ausreichenden Menge  Kalk oder     Kalziumkarbonat    und nachfolgen  des Auslaugen des gebildeten     Alkalialumina-          tes,    ist häufig versucht worden.

   Zumeist  wurde dabei durch Zuschlag von 2     Mol.        Ca0     oder     CaCO3    je     Mol.        Si02    im Ausgangsstoff  die Bildung von     Dikalziumsilikat        2Ca0.        Si02     angestrebt. Zur     Förderung    der Umsetzung  wurde verschiedentlich ein Zuschlag von Ei  senkarbonat, Eisenoxyd oder     CaF2    als Fluss  mittel vorgeschlagen. Die Umsetzungstem  peraturen lagen meistens zwischen 1100 und  1300   C.  



  Neuerdings ist     vorgeschlagen    worden, den       Aufschluss        unter    1000   C     ohne        Erreichung     der     Schmelztemperatur    unter Zuschlag von       Erdalkalifluoriden        durchzuführen.     



  Anderseits bestehen Verfahren, nach  denen der     Aufschluss    mit Kalk     bezw.        Kal-          ziumkarbonat        und        Alkalioxyd    oder Alkali-         karbonat,    aber ohne Zusatz von besonderen       Flussmitteln,    durchgeführt wird. Im Schrift  tum werden für diese Verfahren Ausbeuten  von<B>80%</B> Tonerde in Form von     Alkalialu-          minat    genannt.  



  Es ist interessant, festzustellen, dass die  Ausbeute an     Alkalialuminat    nicht einfach  mit     zunehmender    Temperatur steigt; es wird  vielmehr in einem bestimmten Temperatur  bereich eine     Höchstausbeute    erzielt, die bei  weiterer Temperaturerhöhung nicht verbes  sert     wird.     



  Es     wurde        nun    gefunden, dass bei gleich  zeitiger Anwendung von Kalk oder Kalzium  karbonat, von     Alkalioxyd    oder     Alkalikarbo-          nat    und von einem     Fluorid,        Doppelfluorid     oder     Fluoridgemisch,        vorzugsweise        Kalzium-          fluorid,    die Ausbeute an Tonerde in     Form     von     Alkalialuminat    auf über<B>90%</B> gesteigert  werden kann.  



  Je nach den Ausgangsstoffen erhält man       Natriumaluminat,        Kaliumaluminat    oder eine       Mischung    von Natrium- und     Kaliumalnmi-          naten.         Gegenstand des Patentes ist nun ein Ver  fahren zur Herstellung von     Kaliumaluminat,     dadurch gekennzeichnet, dass man die Alkali  aluminiumsilikate im Gemisch mit Kalk oder  kalkabgebenden Stoffen, mit     Kaliumoxydoder          Kaliumoxyd    abgebenden Stoffen und mit       Fluorid    auf hohe Temperatur erhitzt und die  erhaltene Masse auslaugt.  



  Als kalkabgebende Stoffe eignen sieh be  sonders     Kalziumhydroxyd    und     Kalziumkar-          bonat.    Als Stoffe, die     Kaliumoxyd    ergeben,       können        Kaliumhydroxyd        und        Ka,liumkarbo-          nat    verwendet werden. Wesentlich ist die  Verwendung von solchen Kalzium- und     Ka-          liumverbindungen,    die sich bei der starken  Erhitzung auf zum Beispiel 800 bis<B>1100'</B> C  wie Oxyde oder Karbonate verhalten.

   Am  wirtschaftlichsten und praktischsten ist die  Verwendung von Kalk oder     Ka.lziumkarbo-          nat        und    von     Kaliumkarbonat.     



  Eine     Tonerdeausbeute    von über     90%    ist       praktisch    nur erreichbar bei gleichzeitiger  Anwesenheit von geeigneten Kalziumverbin-         dungen,    z. B. von Kalk, von geeigneten     Ka-          liumverbindungen    und von     Fluoriden,    z. B.       Flussspat,    in der     lufsehlussmischung.    Diese  Ausbeute kann weder ohne Hinzufügung des  zusätzlichen     Alkalis    noch ohne die reaktions  fördernde Wirkung des     Fluorides,    z. B. des       Kalziumfluorides.    erreicht werden.  



  Das gebildete     Aluminat    kann beispiels  weise mit kaltem oder warmem Wasser, oder  auch mit einer     schwachen        Aluminatlauge,     ausgelaugt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Gewinnung von Kalium aluminat aus Alkalialuminiumsilikaten, da durch gekennzeichnet, dass man die Alkali aluminiumsilikate im Gemisch mit Kalk oder kalkabgebenden Stoffen, mit Kaliumoxyd oder Kaliumoxyd abgebenden Stoffen und mit Fluorid auf hohe Temperatur erhitzt und die erhaltene Masse auslaugt.
CH220920D 1939-11-25 1939-11-25 Verfahren zur Gewinnung von Kaliumaluminat aus Alkalialuminiumsilikaten. CH220920A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH217476T 1939-11-25
CH220920T 1939-11-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH220920A true CH220920A (de) 1942-04-30

Family

ID=25726025

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH220920D CH220920A (de) 1939-11-25 1939-11-25 Verfahren zur Gewinnung von Kaliumaluminat aus Alkalialuminiumsilikaten.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH220920A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
FR2223328A1 (de)
CH217476A (de) Verfahren zur Gewinnung von Natriumaluminat aus Alkalialuminiumsilikaten.
DE486218C (de) Verfahren zur Herstellung kuenstlicher, plagioklasartiger Massen
AT160458B (de) Verfahren zur gleichzeitigen Entphosphorung und Entschwefelung eines sauerstoffhaltigen Stahles.
DE530027C (de) Herstellung von Kieselsaeuregel
AT127391B (de) Borsäurehaltiges Glasurmittel für keramische Zwecke.
DE659921C (de) Verfahren zur Herstellung von Silicasteinen
DE395958C (de) Verfahren zur Herstellung reaktionsfaehiger Hochofenschlacke
DE753029C (de) Verfahren zur Herstellung von spaltbaren grossflaechigen Kristallen von synthetischem Glimmer
AT156469B (de) Verfahren zur Herstellung eines Zwischenstoffes zur Weiterverarbeitung auf Tonerde u. dgl.
AT107583B (de) Verfahren zur Herstellung von Zement.
DE639043C (de) Trennschicht zwischen zu gluehenden bzw. der Hitzeeinwirkung unterliegenden Werkstuecken
DE739164C (de) Verfahren zur Herstellung von Magnesia- (Sorel-) Zementmassen
DE571896C (de) Verfahren zur Gewinnung von Kalium- und Aluminiumverbindungen aus Leucit
DE653230C (de) Verfahren zur Herstellung von Emails
AT113104B (de) Verfahren zur Verarbeitung der Sulfate des Bariums und Strontiums.
DE570215C (de) Verfahren zur Herstellung von Silikasteinen
AT156822B (de) Verfahren zur Herstellung von mit Zirkonoxyd od. dgl. weißgetrübten Emails, insbesondere Puderemails.
AT113430B (de) Verfahren zur Gewinnung reiner Tonerde und Alkalikarbonaten bzw. Ätzalkalien.
DE458475C (de) Herstellung eines Aluminiummagnesiumsilikats
AT316957B (de) Weißemail für Stahlblech mit niederem Titandioxydgehalt
DE327906C (de) Verfahren zur Herstellung dampfgehaerteter Kunststeine
DE707693C (de) Verfahren zur Herstellung eines gelb leuchtenden Fluoreszenzstoffes
DE687502C (de) Verfahren zur UEberfuehrung von schwer aufschliesselsaeure und gegebenenfalls Fluor enthaltenden Rohfluoride zu verarbeitende Stoffe
DE1646630A1 (de) Bausteine