CH221002A - Mechanische Drehbürste. - Google Patents
Mechanische Drehbürste.Info
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- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
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Description
Mechanische Drehbürste. Die Erfindung betrifft eine mechanische .Drehbürste mit ,einem mittleren starren Kern und mehreren metallischen Arbeitsteilen, welche zur Ausführung einer grossen Anzahl von verschiedenen Arbeitsvorgängen, wie zum Beispiel zum mechanischen Bürsten von Geweben, zum Krempeln von Fasern und Ge weben, zum Rippen von Leder, zum Polieren von 1Zetall- und Steinflächen, zum Aufrauhen der Fläche des Holzes von Treppen usw., zum Anbringen von dünnen Metallschichten auf harten Flächen und zu andern Zwecken verwendet werden kann.
Bei derartigen Drehbürsten ist es bereits bekannt, die Arbeitsteile aus Metall in Form von Drahtborsten herzustellen und diese ein zeln oder in Form von Büscheln an der Bürstentrommel drehbeweglich anzuordnen.
Es hat sieh jedoch in :der Praxis gezeigt, dass durch diese Art :der Anordnung die Nachteile der festen Büschelbefestigung, nämlich Verbiegender einzelnen Arbeitsteile und .dadurch Abnutzunz an den Biegestellen und nicht am Ende der Arbeitsteile, gleitende Reibung an Stelle einer Schabewirkung und vorzeitiger Bruch ,der Arbeitsteile, nicht ver mieden werden können.
In Erkenntnis dieser Mängel und ihrer Ursachen sowie auf Grund praktischer Betriebserfahrungen soll durch die vorliegende Erfindung eine Lösung ge schaffen werden, durch die erreicht wird, dass sich die Arbeitsteile der Bürste lediglich am Ende gleichmässig .abnutzen und dadurch ge wissermassen scharf bleiben, wodurch eine bessere und intensivere Wirkung und eine grössere Lebensdauer erreicht wird, ohne dass die Drehzahl erhöht zu werden braucht.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch er reicht, dass die Arbeitsteile auf von dem Kern bei Drehung desselben mitgenommenen Stäben unabhängig voneinander drehbar ge lagert sind, wobei diese Stäbe das eine Ende von die Arbeitsteile mit dem Kern verbinden den Organen bilden und diese Organe derart ausgebildet und angeordnet sind, dass sie so wohl eine Veränderung des Abstandes der Arbeitsteile jedes Stabes vom Kern als auch eine Verstellung dieser Teile in Richtung parallel zur Drehachse des 'Kernes gestatten.
Als Arbeitsteile können vorzugsweise Metalldrähte oder Lamellen verwendet wer den, die eine grosse Steifi-keit und im Ver hältnis zum Gewicht der genannten Organe auch ein grosses Gewicht besitzen. Durch die grosse Steifigkeit können die Arbeitsteile am Durchbiegen verhindert werden, so dass sie an dem zu bearbeitenden ZVerkstüch immer mit ihrem Ende angreifen. eine spanabhebende Wirkung ausüben Lind sich nur am Ende ab nützen.
Durch das vergrösserte Gewicht kann bei der Rotation ein grosser Anpressdruck der Arbeitsteile mit. ihrem Ende an das Werk stück erzielt werden, während die R.adialbe- weglichli:eit der Arbeitsteile zur Folge hat, dass auch bei zu grosser Annäherung des Werkstuckes an die Bürste die Arbeitsteile sich nicht allzu schräg zur radialen Richtung einstellen müssen.
Die Befestigung der Arbeitsteile an den sie mit dem Kern verbindenden Organen wird zweckmä.ssigerweise derart vorgenom- inen, class sie ersetzt werden können und vor- zugsweise auch, dass sie verhindert werden, auf den sie tragenden Stäben seitlich zu kip pen, um in eine in bezug auf die Bürsten ebene schiefe Lage zu gelangen.
In der beiliegenden Zeichnung sind einige Ausfiihrun-sbeiapiele der Erfindung sche matisch dargestellt.
Fig. 1 ist eine Ansicht einer Bürste ge mäss der Erfindung, deren Arbeitsteile --emäss einer ersten, in der untern Hälfte der Bürste veranschaulichten Ausführung aus verdrill ten Metalldrähten bestehen, während gemäss einer zweiten, in der obern Hälfte darge stellten Ausführung die Arbeitsteile aus ab geplatteten Lamellen gebildet sind.
Fig. ? ist eine axiale Schnittansicht der untern Hälfte der Bürste.
Fic. 3 ist eine ähnliche Darstellung der obern Hälfte.
Fig. 4 ist eine der Fig. 1 ähnliche Dar stellung, in der die die Arbeitsteile mit dem Kern verbindenden Organe anders ausge führt sind. Fig. 5 ist eine axiale Schnittansicht der in Fi-. 4 dargestellten Bürste.
In den Fig. 1 bis 3 bedeutet 1 die aus einem mittleren starren Kern gebildete Dreh trommel, deren Umfang eine. ringförmige. radiale Rille \? aufweist, in deren Seitenwän den Bolzen 5 angeordnet sind: auf jedem Bol zen 5 ist das eine Endkettenglied einer Kette 6 drehbar gela-ert, während das andere End kettenglied mit der Spitze eines aus einer runden. gebogenen Stange bestehenden drei eckigen Bügels 7 verbunden ist.
Die Enden der beiden Schenkel jedes Bügels 7 sind ge- beneinander umgebogen und bilden zwei ne beneinanderlieende, der Spitze des Bügels ge-eniiberliegende Stäbe 8, 9. die den Büoel zu einem geschlossenen Dreieck vervollständi gen und aussen je einen Vorsprung aufweisen, die über die beiden seitlichen Ecken des Drei eckes hinausragen, zum Zwecke, ein Umkip pen der Arbeitsteile zu verhindern.
Diese Anordnung ermöglicht, -dass jeder Bügel ge öffnet werden kann, um auf den: beiden nebeneinanderliebenden Stäben 8, 9 die Ar beitsteile 10 (Fi-. ?) oder 10' (Fig. 3) un abhängig voneinander drehbar aufzureihen, welche zu diesem Zweck Ösen 11 und 11' auf weisen.
Dias Vorhandensein der Kette als Verbinchingsorgan zwischen Arbeitsteilen und Kern gestattet sowohl eine Veränderung des Abstandes der Arbeitsteile jedes Stabes vom Kern als auch eine Verstellung dieser Teile in Richtung parallel zur Drehachse des Kernes.
Die Arbeitsteile der Bürste können aus Metalldrähten (Fig. 1 und 2) bestehen, die derart in ihrer Mitte umgebogen sind, dass sie die Ösen 11 bilden. und ihre beiden Schen kel 1\i. 13 werden verdrillt. und zwar in einer gewissen Entfernung von dem Mittelpunkt der Öse, um eine gute mechanische Festigkeit des Arbeitsteils zu gewährleisten.
Diese Arheitsteile der Bürste können ebenfalls aus Lamellen 10' (Fig. 1 und 3) bestehen, die an einem ihrer Enden erweitert sind, wo sie eine Öse 11' aufweisen, welche ihre Verbindung mit den Stäben 8, 9 ge stattet. Die in .den Fig. 4, 5 gezeigten Arbeits teile 10, 10' sind den in den Fig. 1 bis 3 ge zeigten ähnlich; nur sind sie anders am gern befestigt.
Sie sind mittelst ihrer Ösen auf runde Bolzen 16 unabhängig voneinander und senkrecht zu ihrer Ebene drehbar gelagert. Die Bolzen 16 sind in Ösen 18, 18' abnehm bar befestigt, welche durch die Enden der Gabelschenkel 17 gebildet sind. Diese Enden sind so ausgebildet, dass das seitliche Um kippen der Arbeitsteile verhindert wird. Das auf diese Weise entstehende, der Verbindung der Arbeitsteile mit dem Kern dienende Or gan 16, 17 bildet eine Art drehbaren Befesti gungsbügel ähnlich dem in dem vorher be schriebenen Ausführungsbeispiel gezeigten Bügel 7.
Die Spitze jedes dieser Bügel greift durch ein in der Scheibe des Kernes 1 angeordnetes Fenster 19. Diese Fenster sind vorzugsweise in der radialen Richtung verlängert und sind nach dem Umfang des Kernes hin durch einen Wulst 20 verstärkt, gegen welchen die Bügel 17 sich während der Drehung der Bürste abstützen. Diese Anordnung gesta.t- tet, ebenso wie die obenerwähnte Kette, so wohl eine Veränderung des Abstandes der Arbeitsteile jedes Stabes bezw. Bolzen 16 vom gern als auch eine Verstellung dieser Teile in Richtung parallel zur Drehachse des Kernes.
In sämtlichen dargestellten Ausführungs formen wenden .die Arbeitsteile dank der Nei gung der seitlichen Schenkel der Bügel 7 und 17 und des durch die in Fig. 1 dargestellten Vorsprünge der Stäbe 8, 9 gebildeten Hinder nisses, oder des Vorhandenseins der in Pig. 4 dargestellten Ösen 18, 18' verhindert, in eine zur Bürstenebene schiefe Lage zu kippen.
Die Stabilität gegen ein seitliches Kippen der Arbeitsteile wird auch dadurch erhöht, dass die .sie tragenden Stäbe 8, 9 der Bügel 7 bezw. die Stäbe 16 vollständig von solchen Teilen besetzt sind, derart, dass sich diese letzteren seitlich gegeneinander abstützen und infolgedessen nicht kippen können, auch wenn ihre Ösen gegenüber den sie tragenden Stäben ein bedeutendes Spiel aufweisen. Die beschriebenen und dargestellten Teile der mechanischen Drehbürste können, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen, auch anders ausgeführt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mechanische Drehbürste mit einem mitt leren starren gern und mehreren metallischen Arbeitsteilen, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsteile auf von dem gern bei Dre hung desselben mitgenommenen Stäben un abhängig voneinander drehbar gelagert sind, wobei diese Stäbe das eine Ende von die Arbeitsteile mit dem Kern verbindenden Or ganen bilden und diese Organe derart aus gebildet und angeordnet sind,.dass sie sowohl eine Veränderung des Abstandes der Arbeits- teile jedes Stabes vom gern als auch eine Verstellung dieser Teile in Richtung parallel zur Drehachse des Kernes gestatten. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Mechanische Drehbürste nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Stäbe der verschiedenen Reihen von Ar beitsteilen eine Seite eines dreieckigen Bügels bildet, dessen dieser Seite gegenüberliegender Scheitelpunkt in einen Teil eines der genann ten Organe eingreift. 2.Mechanische Drehbürste nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Organe Kettenglieder aufweisen, deren innerste mit längs des Umfanges des Kernes angeordne ten, durch eine radiale Rille desselben hin durchgehende Drehzapfen in Verbindung stehen und deren äusserste in den Scheitel punkt je eines der die Stäbe bildenden, drei eckigen Bügel eingreifen. 3. Mechanische Drehbürste nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Organe die Stäbe tragende Gabeln aufweisen, deren Scheitelpunkt in radial ver laufenden Fenstern des Kernes verschiebbar sind und sich während der Drehung der Bürste gegen einen den Kernumfang verstär kenden Randwulst abstützen. 4.Mechanische Drehbürste nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der dreieckige Bügel aus einer runden, gebogenen Stange besteht, deren gegeneinander umgebogene, nebeneinanderliegende Enden die Stäbe für die Arbeitsteile bilden und seitliche Verlän gerungen zeigen, welche ein Umkippen dieser Arbeitsteile verhindern. 5.Mechanische Drehbürste nach Patent anspruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gabeln an ihren beiden Enden Üsen aufweisen, in welchen runde, die Stäbe für die Arbeitsteile bildende Quer- bolzen sitzen, und die das seitliche Umkippen dieser Arbeitsteile verhindern. G. Mechanische Drehbürste nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsteile aus verdrillten Drahtschlaufen bestehen. 7.Mechanische Drehbürste nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass die Arbeitsteile aus Metallamellen bestehen, die derart aufgehängt sind, dass ihre Drehachse senkrecht zur Lamellenebene liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH221002T | 1940-01-16 |
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| CH221002A true CH221002A (de) | 1942-05-15 |
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| CH221002D CH221002A (de) | 1940-01-16 | 1940-01-16 | Mechanische Drehbürste. |
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| CH (1) | CH221002A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0067670A1 (de) * | 1981-06-16 | 1982-12-22 | Milliken Research Corporation | Verfahren und Vorrichtung zum mechanischen Konditionieren von Textilmaterialien |
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1940
- 1940-01-16 CH CH221002D patent/CH221002A/de unknown
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