CH221002A - Mechanische Drehbürste. - Google Patents

Mechanische Drehbürste.

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CH221002A
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CH
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mechanical rotary
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Festini Bortolo
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Festini Bortolo
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C11/00Teasing, napping or otherwise roughening or raising pile of textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/15Brushing or beating of fabrics for finishing but not for cleaning

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description


  Mechanische Drehbürste.    Die Erfindung betrifft eine mechanische       .Drehbürste    mit ,einem mittleren starren Kern  und mehreren metallischen Arbeitsteilen,  welche zur Ausführung einer grossen Anzahl  von verschiedenen Arbeitsvorgängen, wie  zum Beispiel zum mechanischen Bürsten von  Geweben, zum Krempeln von Fasern und Ge  weben, zum Rippen von Leder, zum Polieren  von     1Zetall-    und Steinflächen, zum Aufrauhen  der Fläche des Holzes von Treppen usw.,  zum Anbringen von dünnen Metallschichten  auf     harten    Flächen und zu andern Zwecken  verwendet werden kann.  



  Bei     derartigen    Drehbürsten ist es bereits  bekannt, die     Arbeitsteile    aus Metall in Form  von Drahtborsten     herzustellen    und diese ein  zeln oder in Form von Büscheln an der  Bürstentrommel drehbeweglich anzuordnen.  



  Es hat sieh jedoch     in    :der Praxis     gezeigt,     dass durch diese Art :der Anordnung die  Nachteile der festen     Büschelbefestigung,     nämlich     Verbiegender    einzelnen     Arbeitsteile     und     .dadurch        Abnutzunz    an den     Biegestellen       und nicht am Ende der     Arbeitsteile,        gleitende     Reibung an Stelle einer     Schabewirkung    und       vorzeitiger    Bruch ,der     Arbeitsteile,    nicht ver  mieden werden können.

   In Erkenntnis     dieser     Mängel und ihrer Ursachen sowie auf Grund       praktischer    Betriebserfahrungen soll durch  die vorliegende Erfindung eine Lösung ge  schaffen werden, durch die erreicht wird, dass  sich die     Arbeitsteile    der Bürste lediglich am  Ende     gleichmässig    .abnutzen und dadurch ge  wissermassen scharf bleiben, wodurch eine  bessere und intensivere     Wirkung        und        eine     grössere     Lebensdauer    erreicht wird, ohne dass  die Drehzahl erhöht zu werden braucht.  



  Erfindungsgemäss wird dies dadurch er  reicht, dass die Arbeitsteile auf von dem  Kern     bei    Drehung desselben     mitgenommenen     Stäben unabhängig voneinander drehbar ge  lagert sind, wobei diese Stäbe das eine Ende  von die     Arbeitsteile    mit dem Kern verbinden  den Organen bilden und diese Organe derart  ausgebildet und angeordnet     sind,    dass sie so  wohl eine Veränderung des Abstandes der       Arbeitsteile    jedes Stabes vom Kern als auch      eine Verstellung dieser Teile in Richtung  parallel zur Drehachse des     'Kernes        gestatten.     



  Als Arbeitsteile können     vorzugsweise          Metalldrähte    oder Lamellen verwendet wer  den, die eine grosse     Steifi-keit    und im Ver  hältnis zum     Gewicht    der genannten     Organe     auch ein grosses Gewicht besitzen. Durch die       grosse        Steifigkeit        können    die Arbeitsteile am  Durchbiegen verhindert werden, so dass sie  an dem zu bearbeitenden     ZVerkstüch    immer  mit ihrem Ende angreifen. eine spanabhebende  Wirkung ausüben Lind sich nur am Ende ab  nützen.

   Durch das vergrösserte     Gewicht    kann  bei der Rotation ein grosser     Anpressdruck    der  Arbeitsteile mit. ihrem Ende an das Werk  stück erzielt werden, während die     R.adialbe-          weglichli:eit    der Arbeitsteile zur Folge hat,  dass auch bei zu grosser     Annäherung    des       Werkstuckes    an die Bürste die Arbeitsteile  sich nicht allzu schräg zur radialen Richtung  einstellen müssen.  



  Die     Befestigung    der     Arbeitsteile    an den  sie mit dem Kern verbindenden Organen  wird     zweckmä.ssigerweise    derart     vorgenom-          inen,        class    sie ersetzt werden können und     vor-          zugsweise    auch, dass sie verhindert werden,  auf den sie tragenden Stäben seitlich zu kip  pen, um in eine in bezug auf die Bürsten  ebene schiefe     Lage    zu     gelangen.     



  In der beiliegenden Zeichnung sind einige       Ausfiihrun-sbeiapiele    der Erfindung sche  matisch     dargestellt.     



       Fig.    1 ist eine Ansicht einer Bürste ge  mäss der     Erfindung,    deren Arbeitsteile     --emäss     einer ersten, in der untern Hälfte der     Bürste     veranschaulichten     Ausführung    aus verdrill  ten Metalldrähten bestehen, während gemäss  einer zweiten, in der     obern    Hälfte darge  stellten Ausführung die Arbeitsteile aus ab  geplatteten Lamellen gebildet sind.  



       Fig.    ? ist eine     axiale    Schnittansicht der       untern    Hälfte der Bürste.  



       Fic.    3 ist eine ähnliche Darstellung der  obern Hälfte.  



       Fig.    4 ist eine der     Fig.    1 ähnliche Dar  stellung, in der die die Arbeitsteile mit dem  Kern verbindenden Organe anders ausge  führt sind.         Fig.    5 ist eine axiale Schnittansicht der  in     Fi-.    4     dargestellten    Bürste.  



  In den     Fig.    1 bis 3     bedeutet    1 die aus  einem mittleren starren Kern     gebildete    Dreh  trommel, deren     Umfang    eine.     ringförmige.     radiale Rille     \?    aufweist, in deren Seitenwän  den Bolzen 5     angeordnet    sind: auf jedem Bol  zen 5 ist das eine Endkettenglied einer Kette  6 drehbar     gela-ert,    während das andere End  kettenglied mit der Spitze eines aus einer  runden.     gebogenen    Stange bestehenden drei  eckigen     Bügels    7 verbunden ist.

   Die Enden  der beiden Schenkel jedes     Bügels    7 sind     ge-          beneinander        umgebogen    und bilden zwei ne  beneinanderlieende, der     Spitze    des     Bügels          ge-eniiberliegende    Stäbe 8, 9. die den     Büoel     zu einem geschlossenen Dreieck vervollständi  gen und aussen je einen Vorsprung aufweisen,  die über die beiden seitlichen Ecken des Drei  eckes     hinausragen,    zum Zwecke, ein Umkip  pen der     Arbeitsteile    zu verhindern.

   Diese       Anordnung    ermöglicht,     -dass    jeder Bügel ge  öffnet werden kann, um auf den: beiden       nebeneinanderliebenden    Stäben 8, 9 die Ar  beitsteile 10     (Fi-.    ?)     oder    10'     (Fig.    3) un  abhängig voneinander drehbar aufzureihen,       welche    zu diesem Zweck Ösen 11 und 11' auf  weisen.

   Dias Vorhandensein der     Kette    als       Verbinchingsorgan    zwischen Arbeitsteilen  und Kern     gestattet    sowohl eine Veränderung  des Abstandes der Arbeitsteile jedes     Stabes     vom Kern als auch eine     Verstellung    dieser  Teile in Richtung parallel zur Drehachse des  Kernes.  



  Die     Arbeitsteile    der Bürste können aus       Metalldrähten        (Fig.    1 und 2) bestehen, die  derart in ihrer     Mitte    umgebogen sind, dass  sie die Ösen 11 bilden. und ihre     beiden    Schen  kel     1\i.    13 werden verdrillt. und zwar in einer       gewissen    Entfernung von dem Mittelpunkt  der Öse, um eine gute mechanische Festigkeit  des Arbeitsteils zu gewährleisten.  



       Diese        Arheitsteile    der Bürste können  ebenfalls aus Lamellen 10'     (Fig.    1 und 3)  bestehen,     die    an einem ihrer Enden erweitert  sind, wo sie eine Öse 11' aufweisen, welche  ihre     Verbindung    mit den Stäben 8, 9 ge  stattet.      Die in .den     Fig.    4, 5 gezeigten Arbeits  teile 10, 10' sind den in den     Fig.    1 bis 3 ge  zeigten ähnlich; nur sind sie anders am gern  befestigt.

   Sie sind     mittelst    ihrer Ösen auf  runde Bolzen 16 unabhängig     voneinander    und  senkrecht zu ihrer Ebene drehbar     gelagert.     Die Bolzen 16 sind in Ösen 18, 18' abnehm  bar befestigt, welche durch die Enden der  Gabelschenkel 17 gebildet sind. Diese Enden  sind so ausgebildet,     dass    das seitliche Um  kippen der Arbeitsteile verhindert wird. Das  auf diese Weise entstehende, der Verbindung  der Arbeitsteile mit dem Kern dienende Or  gan 16, 17 bildet eine Art drehbaren Befesti  gungsbügel ähnlich dem in dem vorher be  schriebenen Ausführungsbeispiel gezeigten  Bügel 7.  



  Die Spitze jedes dieser Bügel greift     durch     ein in der Scheibe des Kernes 1 angeordnetes  Fenster 19. Diese Fenster sind vorzugsweise  in der radialen Richtung verlängert und sind  nach dem Umfang des Kernes hin durch  einen Wulst 20 verstärkt, gegen welchen die  Bügel 17 sich während der Drehung der  Bürste abstützen. Diese Anordnung     gesta.t-          tet,    ebenso wie die obenerwähnte Kette, so  wohl eine Veränderung des Abstandes der  Arbeitsteile jedes     Stabes        bezw.    Bolzen 16  vom gern als auch eine Verstellung dieser  Teile in Richtung parallel zur Drehachse des       Kernes.     



  In sämtlichen dargestellten Ausführungs  formen wenden .die Arbeitsteile dank der Nei  gung der seitlichen Schenkel der Bügel 7 und  17 und des durch die in     Fig.    1     dargestellten     Vorsprünge der Stäbe 8, 9 gebildeten Hinder  nisses, oder des Vorhandenseins der in     Pig.    4  dargestellten Ösen 18, 18' verhindert, in eine  zur Bürstenebene schiefe Lage zu kippen.

    Die Stabilität gegen ein seitliches Kippen der  Arbeitsteile wird auch dadurch erhöht, dass  die .sie tragenden Stäbe 8, 9 der Bügel 7       bezw.    die Stäbe 16 vollständig von solchen  Teilen besetzt     sind,    derart, dass sich diese  letzteren seitlich gegeneinander     abstützen     und infolgedessen nicht kippen können, auch  wenn ihre Ösen gegenüber den sie tragenden  Stäben ein bedeutendes Spiel aufweisen.    Die beschriebenen und dargestellten Teile  der mechanischen Drehbürste können, ohne  von dem Wesen der Erfindung abzuweichen,  auch anders ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mechanische Drehbürste mit einem mitt leren starren gern und mehreren metallischen Arbeitsteilen, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsteile auf von dem gern bei Dre hung desselben mitgenommenen Stäben un abhängig voneinander drehbar gelagert sind, wobei diese Stäbe das eine Ende von die Arbeitsteile mit dem Kern verbindenden Or ganen bilden und diese Organe derart aus gebildet und angeordnet sind,
    .dass sie sowohl eine Veränderung des Abstandes der Arbeits- teile jedes Stabes vom gern als auch eine Verstellung dieser Teile in Richtung parallel zur Drehachse des Kernes gestatten. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Mechanische Drehbürste nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Stäbe der verschiedenen Reihen von Ar beitsteilen eine Seite eines dreieckigen Bügels bildet, dessen dieser Seite gegenüberliegender Scheitelpunkt in einen Teil eines der genann ten Organe eingreift. 2.
    Mechanische Drehbürste nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Organe Kettenglieder aufweisen, deren innerste mit längs des Umfanges des Kernes angeordne ten, durch eine radiale Rille desselben hin durchgehende Drehzapfen in Verbindung stehen und deren äusserste in den Scheitel punkt je eines der die Stäbe bildenden, drei eckigen Bügel eingreifen. 3. Mechanische Drehbürste nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Organe die Stäbe tragende Gabeln aufweisen, deren Scheitelpunkt in radial ver laufenden Fenstern des Kernes verschiebbar sind und sich während der Drehung der Bürste gegen einen den Kernumfang verstär kenden Randwulst abstützen. 4.
    Mechanische Drehbürste nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der dreieckige Bügel aus einer runden, gebogenen Stange besteht, deren gegeneinander umgebogene, nebeneinanderliegende Enden die Stäbe für die Arbeitsteile bilden und seitliche Verlän gerungen zeigen, welche ein Umkippen dieser Arbeitsteile verhindern. 5.
    Mechanische Drehbürste nach Patent anspruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gabeln an ihren beiden Enden Üsen aufweisen, in welchen runde, die Stäbe für die Arbeitsteile bildende Quer- bolzen sitzen, und die das seitliche Umkippen dieser Arbeitsteile verhindern. G. Mechanische Drehbürste nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsteile aus verdrillten Drahtschlaufen bestehen. 7.
    Mechanische Drehbürste nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass die Arbeitsteile aus Metallamellen bestehen, die derart aufgehängt sind, dass ihre Drehachse senkrecht zur Lamellenebene liegt.
CH221002D 1940-01-16 1940-01-16 Mechanische Drehbürste. CH221002A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0067670A1 (de) * 1981-06-16 1982-12-22 Milliken Research Corporation Verfahren und Vorrichtung zum mechanischen Konditionieren von Textilmaterialien

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0067670A1 (de) * 1981-06-16 1982-12-22 Milliken Research Corporation Verfahren und Vorrichtung zum mechanischen Konditionieren von Textilmaterialien

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