CH221068A - Verfahren zur Herstellung von Platten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Platten.

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CH221068A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
Bruening Sohn A G J
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Ig Farbenindustrie Ag
Bruening & Sohn A G J
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
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Description


  verfahren zur     Herstellung    von Platten.    Es ist bekannt, Platten in der Weise her  zustellen, dass man Holzabfälle, z. B. zer  kleinertes Holz, Sägemehl oder Holzspäne,  gegebenenfalls unter     111Litverwendung    anderer       \Werkstoffe    mit faseriger Struktur, wie z. B.       Cellulose,    Holzschliff, Stroh, Bambus, Schilf,  Zuckerrohr, Textilien, oder Lederabfälle  oder auch Asbest, und unter     Zusatz    von  Bindemittel, entsprechend der gewünschten  Plattendicke und     -grösse    zwischen     Pressplatten     mit oder ohne Rahmen einbringt und so     ver-          presst.     



  Dieses Herstellungsverfahren der Platten  hat den Nachteil, dass sich das Material nur  schwer in gleichmässiger Weise verteilen  lässt, wodurch die Gefahr entsteht, dass beim  Pressen eine Platte von ungleichmässiger  Stärke     bezw.    Dichte anfällt. Namentlich  kommt es häufig vor, dass innerhalb der       Pressmasse        Hohlräume    entstehen, die natur  gemäss die Festigkeit der Platte vermindern.  Weiterhin können Platten mit ungleichmässi-         ger    Dichte eine ungleichmässige Verteilung  des Feuchtigkeitsgehaltes zeigen, die zu Span  nungen innerhalb der Platte und damit zu  einem Verziehen der Platte führen kann.  



  Gegenstand dieser     Erfindung    ist ein Ver  fahren zur Herstellung von Platten durch       Verpressen    eines Holzabfälle     und    Bindemittel  enthaltenden     Pressgutes,        -bei    dem die vor  erwähnten Nachteile des bekannten Verfah  rens vermieden werden. Das Verfahren ist  dadurch gekennzeichnet, dass das     Pressgut,     und zwar vorzugsweise     grobstückig    zerklei  nertes Holz, wie grobe Hobelspäne oder Hack  abfälle, nicht     unmittelbar    zu Platten von ge  brauchsfertiger Dicke, sondern zunächst zu  wesentlich dickeren Stücken,     wie    z. B.

   Blök  ken oder Balken, gepresst wird, und dass diese  Stücke dann zu Platten unterteilt werden.  Beim     Verpressen    des Ausgangsmaterials, das  zweckmässig in einer der gewünschten Ab  messung des Blockes     bezw.    des Balkens ent  sprechenden' Form     vorgenommen    wird, lässt      sich leicht durch eine geeignete Massnahme,  wie z. B. durch Schütteln der Form, etwa  mit Hilfe einer besonderen Schüttelvorrich  tung, eine gleichmässige Verteilung des Ma  terials und des zugesetzten Bindemittels er  zielen. Auch bei dem vorliegenden Verfah  ren können den Holzabfällen die eingangs  erwähnten andern Werkstoffe faseriger Struk  tur zugesetzt werden.  



  Das Unterteilen der Blöcke     bezw.    Balken  gestattet gleichzeitig, die Oberflächenfestig  keit der     anfallenden    einzelnen Platten zu       prüfen;    Platten, die der mechanischen Be  anspruchung bei der     Unterteilung    stand  halten, bieten damit auch Gewähr für eine  befriedigende     Festigkeit    bei der Weiterver  arbeitung. Die nach den bisher bekannten  Verfahren hergestellten Platten können da  gegen Mängel aufweisen, die ohne eine     glei-          ehe    oder ähnlich starke Beanspruchung vor  der Weiterverarbeitung nicht erkennbar sind.  



  Für manche Zwecke empfiehlt es sich,  zwei oder mehrere Blöcke     bezw.    Balken mit  einander zu verleimen und dann, vorzugs  weise senkrecht zur Leimfuge, aufzutrennen.  



  Als Bindemittel sind sämtliche für die  Plattentechnik brauchbaren Bindemittel ge  eignet, besonders die     Kunstharzleime,    wie       Harnstoff-Formaldehyd-    oder     Phenol-Form-          aldehydleim,    Leime auf Basis von     Polyvinyl-          verbindungen,    ferner Leime aus tierischen  oder pflanzlichen Produkten, wie Knochen-,  Haut-, Leder-,     Kasein-Blutalbuminleim,Stärke     oder Pflanzeneiweiss.  



  Die nach dem erfindungsgemässen Verfah  ren hergestellten Platten sind unter anderem  auch als Mittellagen für sogenannte Tischler  platten besonders geeignet.    <I>Beispiel:</I>  Zu 1000 Gewichtsteilen Holzspänen gibt  man eine Mischung, bestehend aus 95 Ge-         wichtsteilen    einer 65%igen wässerigen Lö  sung eines     Harnstoff-Formaldehyd-Konden-          sationsproduktes,    1 Gewichtsteil     Ammonchlo-          rid    und 4 Gewichtsteilen Harnstoff. Man  mischt gut durch und füllt mit dem Gemisch  eine     Pressform    von 2 m Länge, 1 m Breite  und 1 m Höhe, und presst bei 20   C 6 Stun  den lang.

   Der     Presskörper    besitzt dann ge  nügende Festigkeit, so dass er aus der Presse  herausgenommen werden kann. Nach an  schliessendem 24stündigem Lagern können  nunmehr die erhaltenen Blöcke durch Sägen  zu Platten, z. B. von 2 cm Dicke, unterteilt  werden, die namentlich als Tischlerplatten  besonders geeignet sind.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung von Platten durch Verpressen eines Holzabfälle und Bindemittel enthaltenden Pressgutes, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Pressgut zu Stücken verpresst wird, die wesentlich dicker sind als die gewünschten Platten, und dass diese Stücke dann zu Platten unterteilt werden. 11. Platte, hergestellt nach dem Verfah ren gemäss Patentanspruch I. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man den Holzab fällen noch andere Werkstoffe faseriger Struktur zusetzt. 2.
    Platte nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sie ausser Holz abfällen noch andere Werkstoffe faseriger Struktur enthält.
CH221068D 1939-07-20 1940-10-10 Verfahren zur Herstellung von Platten. CH221068A (de)

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DE180404C (de) *
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FR868936A (fr) 1942-01-20

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